Game of Thrones

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 Innenhof des Guts

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Tomas Drees

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Do März 30, 2017 6:25 pm

Eingeengt in seiner Kutsche blieb Tomas nicht viel übrig als seiner Verlobten hinterher zu blicken als sie an seinem Fenster vorbei preschte. Er seufzte und signalisierte dem Kutscher sich möglichst zu beeilen, aber natürlich waren sie trotzdem nicht annähernd so schnell wie Vasilyssa. Den ganzen Weg über fragte er sich, ob sie überhaupt jemals wieder zur Ruhe kommen würde.
Auf Jägershof angekommen ließ er ihre persönliche Habe auf ihr Zimmer bringen. Er ordnete streng an, dass man die Truhe nicht öffnen dürfe. Zu seinem Erstaunen wurde ihm berichtet, dass Lyssa noch nicht wieder auf Jägershof gesichtet worden war. Man war überrascht, wie schnell Tomas zurückgekehrt war, hatte aber nichts von Lyssa gehört. Dies gab ihm natürlich viel Anlass zur Sorge. Er hatte deutlich gesehen in welchem Tempo sie unterwegs gewesen war, da ergab es einfach keinen Sinn, dass die Kutsche eher angekommen seien sollte. In großer Eile machte er sich also selbst auf den Weg, um der Sache nachzugehen.
Seine Fähigkeiten als Spurenleser machten es ihm möglich, die Fährte aufzunehmen. Er erkannte die Pferdespuren am Tor und konnte daher langsam nach verfolgen wohin es seine Verlobte verschlagen hatte. Erleichtert atmete er auf, als auch am Feld Spuren zu finden waren, die in die vermutete Richtung führten und seinen Verdacht somit bestätigten. Er kletterte über den Zaun, ging zum Fluss und musste nicht mehr lange suchen, bis er zunächst das Pferd und dann auch Vasilyssa erkannte.
Vorsichtig trat er näher. "Lyssa...", grüßte er leise und mit kurz erhobener Hand. Sie musste lange hier gelegen haben, er erkannte schon an ihrem Blick, dass sie sich zumindest ein bisschen beruhigt hatte. "Ich bin froh dich gefunden zu haben. Irgendwie habe ich mir schon gedacht, dich hier finden zu können.", meinte er dann lächelnd und wirklich heilfroh, da schwang kein Hauch von Vorwurf mit.

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Vasilyssa Krenz

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Do März 30, 2017 10:54 pm

Ich streichelte langsam Chiraks Nüstern und seine Mähne, begann leise mit Tränen in den Augen zu sprechen. Ich redete mir in der folgenden Stunde alles von der Seele, ließ alles, was diesen höllischen Zorn verursachte, einfach aus mir herausfließen. Ich wusste, dass es wohl nicht sehr fair war, all meine Sorgen auf den Hengst abzuladen, doch er schnaubte nur immer wieder beruhigend und langsam fühlte ich mich besser, wie um zehn Kilo erleichtert. Gerade als ich sagen konnte, der Zorn war soweit verraucht dass ich zurückreiten und mich den anderen Leuten in Jägershof stellen konnte, da fiel ein Schatten auf mich und die einzige Stimme, nach der ich mich gesehnt hatte, drang an mein Ohr. Ich stand auf und ging zu ihm, umarmte ihn mit geschlossenen Augen.
Es tut mir leid... flüsterte ich nach einer gefühlten Ewigkeit, die auch nur einige Sekunden gedauert haben konnte. Es tut mir leid, wie ich dich behandelt habe... Ich wollte dich nicht ignorieren, aber.... ich hatte Angst, ich würde dich anschreien, wenn ich sprechen würde... Ich musste weg, weit weg, und das so schnell wie möglich... Aber ich konnte nicht zurück und deinen Eltern unter die Augen treten... Ich hätte es nicht ertragen, ihre mitfühlenden Blicke, diese Liebe und Freundschaft, die sie mir einfach so entgegenbringen, ohne dass ich je irgendwas dafür getan habe, um sie mir zu verdienen... Ich musste erst... wieder zu mir selbst finden... Meine Stimme war nur leise, zusätzlich gedämpft durch seine Schulter, an die ich mein Gesicht gewandt hatte, aus Angst, einen Vorwurf in seinen Augen zu sehen.

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Tomas Drees

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Fr März 31, 2017 12:04 am

Die stille Umarmung war schon genug um Tomas überglücklich lächeln zu lassen. Dies war die Vasilyssa die ihn in den letzten Tagen so verzaubert hatte und es kribbelte auch schon wieder. Da brauchte sie sich gar nicht entschuldigen, Tomas hielt sie aber auch nicht auf. Er hörte still zu und hielt sie derweil in seinen Armen, immer wieder schloss er die Augen um kurz nachzudenken. Was sie da sagte war sehr wichtig für ihn, es half ihm dabei zu verarbeiten was auf Quellspring geschehen war.
"Lyssa, ich vergebe dir...", murmelte er lächelnd und zog seine Schulter leicht zurück, damit sie ihn endlich ansah. "Ich will ehrlich sein, ich... hatte Angst als du mich so abgewiesen hast und es hatte mich verletzt. Aber... viel schlimmer wäre es wohl gewesen, wenn ich dich oder du mich angeschrien hättest. Ich... ich bin einfach froh... das wir uns jetzt nicht anschreien.", erklärte er leise, was derzeit in ihm vor sich ging. Natürlich hatte er ihr wirklich verziehen.
"Hm... in gewisser Weise... war es vielleicht sogar ganz gut so...", stellte er dann fest und lächelte sie an. "Bei uns ist nicht Alles perfekt... das ist... irgendwie schön, weil... es uns dazu mahnt an uns zu arbeiten und für einander da zu sein...", sah er sich sofort gezwungen dies zu erklären. Der Ritter konnte es sich selbst kaum erklären, aber wenn sie einander nur in perfekter Idylle in den Armen lagen würde es bestimmt nicht lange anhalten. Sie war es wert Geduld zu haben und es durchzustehen, wenn sie mal die kalte Schulter zeigte.
"Meine Eltern... du musst nichts tun um ihre Zuneigung zu... verdienen. Sie... geben sie dir auch so, weil... naja... ich glaube das sie wissen, dass du ihren Sohn glücklich machst...", sprach er auch weiterhin leise, man merkte das diese Art von Worten nicht seine Stärke waren, aber er war durchgehen ehrlich mit ihr, dies war ihm enorm wichtig.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Fr März 31, 2017 5:40 am

Ganz langsam hob ich den Blick und sah ihn verlegen an Ich... hatte die Wahl zwischen dich ignorieren und dich anschreien... und wenn ich geschrien hätte, wäre das vermutlich zu einem Streit geworden und alles wäre dann wieder so wie es früher war... Und das wollte ich um jeden Preis verhindern... gestand ich leise und wurde etwas rot. Denn jetzt, wo wir unsere Entscheidung zur Hochzeit getroffen haben... haben wir keine andere Wahl al sie auch so durchzuziehen... Und das sollte nicht trotz aller Bemühungen im Streit passieren...
Ganz langsam hob ich eine Hand und strich über seine Wange Aber du hast recht, es wird nicht immer so perfekt harmonisch sein wie es die letzten Tage war... Und das würde ich auch nicht wollen... Meine Mutter hat immer gesagt, die Liebe gleicht dem Wetter. Hin und wieder muss es Sturm geben, der die Wolken vertreibt, damit die Sonne wieder scheinen kann, und ein heftiger Regenguss bereitet den Boden auf eine neue Ernte vor... Ich habe sie nie wirklich verstanden, aber jetzt... macht das irgendwie Sinn...
Seine nächsten Worte verunsicherten mich etwas Wenn sie wirklich so denken... habe ich sie wirklich nicht verdient... Deine Mutter war immer schon so lieb zu mir, hat sich um mich und für mich gesorgt... Selbst damals, als ich dich alles andere als glücklich gemacht habe... Schon damals hatte sie ein falsches Bild von mir... Es lastete irgendwie jetzt noch schwerer auf mir, dass wir sie alle belogen, und fast war ich geneigt, ihn zu bitten, alles aufzulösen und die Wahrheit zu sagen. Dennoch war mir klar, dass das nicht ging, dass die Lüge bestehen bleiben musste. Irgendwann, hoffentlich schon bald, würde man nicht mehr darüber reden und wir konnten das Leben leben, für das wir uns entschieden hatten.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Fr März 31, 2017 11:52 am

Sobald Vasilyssa ihn ansah lächelte Tomas schüchtern zu ihr herab. Er nickte leicht, als sie die Alternativen präsentierte und wusste, dass er ihr nicht böse sein konnte. "Du hast das Richtige getan. Das muss nicht immer auch das Angenehme sein.", warf er also ein, was er auch ehrlich so meinte. "Ich will auch nicht, dass es wieder so wird wie früher.Und unsere Hochzeit darf keinesfalls im Streit geschehen. Ich bin froh, dass du weiter gegangen bist statt mich anzuschreien.", bekräftigte er auch noch einmal ihre Worte, diese Bemühungen waren ihm wichtig.
Als sie ihm über die Wange strich tat Tomas es ihr gleich. Langsam wanderte seine Hand über ihre Wange und er lächelte. Perfekte Harmonie konnten sie wohl nicht gebrauchen. Es kam ihm wieder zu früh, dass sie von Lieben sprach, aber er erwähnte es nicht und zeigte auch keine Reaktion die auf diese Meinung schließen ließ. Im Gegenteil reagierte er nur auf ihren sehr schönen Vergleich mit dem Wetter. "Ja... da hat deine Mutter gewiss Recht gehabt... ein wirklich schöner Vergleich.", sprach er leise und strich ihr sanft durchs Haar, als sie sich über die Worte bezüglich seiner eigenen Mutter verunsichert fühlte.
"Du warst ein Kind. Kinder verdienen immer Aufmerksamkeit und Liebe.", wollte er es schnell unter den Tisch kehren, aber das würde ihr wohl kaum gerecht werden. "Bitte mach dir keine Sorgen darüber warum sie dich mit so viel Freundlichkeit behandelt. Sie tut es einfach und das ist völlig in Ordnung so. Sorgen wir einfach dafür, dass das Bild das sie in Zukunft von dir haben wird stimmt und ein Gutes ist.", musste er aber wirklich dabei bleiben die Sache ruhen zu lassen. Er spürte das es sie belastete, man konnte es ja auch durchaus heraus hören. "Komm... wir gehen wieder zurück...", murmelte er dann und nahm ihre Hand. "Es ist Alles in Ordnung.", versicherte er dafür noch einmal.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Fr März 31, 2017 4:27 pm

Ich schüttelte den Kopf etwas und schloss die Augen Es tut mir trotzdem leid, dich so behandelt zu haben... Es hat mir selbst ziemlich wehgetan... Man merkte deutlich, dass ich bereute, was passiert war, dennoch war ich irgendwie froh, dass ich ihn nicht angeschrien hatte, es hätte ihn vermutlich noch mehr verletzt.
Ich lächelte ganz leicht und blickte Tomas an Ich hab diesen Spruch zwar nicht geschaffen, aber... ich denke, es gilt auch für Freundschaft... schließlich kann man erst nach einem Streit noch enger zusammenwachsen... murmelte ich und strich langsam in sein Haar. Langsam zog ich ihn ganz sacht zu mir herunter und küsste ihn kurz ganz sanft Ich sollte mich bei deiner Mutter bedanken, für alles, was sie für mich getan hat... Ich weiß nicht, wie oft sie meine Wunden versorgt hat... ein kleines Seufzen begleitete das langsame Blinzeln, bevor ich den Kopf senkte. Zögernd verschränkte ich die Finger mit seinen und ging an seiner Seite zurück nach Jägershof.
Dort angekommen blickte ich mich um. Chirak trabte misstrauisch hinter uns her und sah sich um. Ich streichelte beruhigend seinen Hals, auch, weil es mich selbst beruhigte, ihn zu spüren. Seine Wärme verlangsamte langsam meinen Herzschlag, sodass ich schließlich den Kopf heben und den Blicken zu begegnen. Einige hatten mich am Tor vorbeireiten sehen, sodass es sie nun umso mehr interessierte, was passiert war.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Fr März 31, 2017 5:22 pm

"Es ist wirklich vergeben und vergessen...", bekräftigte Tomas noch einmal. er spürte ihre Reue und konnte ihr keine Sekunde lang einen Vorwurf aus der ganzen Sache machen. Sie hatte das Richtige getan, da gab es gar keinen Zweifel mehr.
"Ich glaube der Spruch lässt sich auf viele Bereiche des Lebens anwenden. Ich finde ihn sehr schön und werde ihn mir gut merken.", sprach er weiterhin leise, lächelte sanft als sie durch sein Haar strich. Es behagte ihm nicht völlig, aber das spielte jetzt auch keine Rolle. "Ich fürchte sie wird deine Wunden heute noch ein weiteres Mal versorgen.", murmelte er und senkte den Kopf, kaum das sie es erwähnt hatte. Er konnte immer noch nicht glauben, dass ihr Vater sie im Stall so brutal geschlagen hatte.
Hand in Hand gingen sie schließlich zurück nach Jägershof. Selbst Tomas bemerkte wie nervös ihr Pferd war und seufzte leise, als er sich dessen bewusst wurde. Irgendwie kam es ihm falsch vor Lord Krenz bereits das zweite Pferd entrissen zu haben, auch wenn er ja zu gut wusste welche Behandlung die Tiere auf Quellspring erfuhren. Ob man irgendwie eine Gegenleistung zahlen sollte? Oder war es wirklich so, dass es dem Lord egal war, solange er bloß seine Tochter los wurde? Tomas konnte es sich nicht erklären, er schob die Gedanken lieber beiseite, weil sie drohten ihn zu belasten.
Daheim angekommen wurden sie wie erwartet von Tomas Eltern empfangen. Natürlich gab es Fragen, warum Vasilyssa denn nicht sofort zurückgekehrt sei. Irgendwie hatte man vorhin wohl an Tomas Stimmung abgelesen, dass einige Dinge nicht wie geplant verlaufen waren. Der Ritter versuchte sie von seiner Verlobten fernzuhalten, aber die Aufmerksamkeit lag nun wohl wirklich auf Vasilyssa, vor Allem nachdem man die Spuren des Schlags an ihrem Kleid ablesen konnte.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Sa Apr 01, 2017 10:16 am

Ich löste meine Hand aus der von Tomas und verschränkte die Arme, um die Spuren des Schlags zu verbergen. Das Kleid war an der Schulter zerrissen und dieser Riss zog sich etwa bis zu meinem Brustbein herunter, das Blut färbte den Stoff dunkel. Die Ränder des Risses klebten wegen des Bluts an meiner Haut, was das ganze aussehen ließ, als wäre die Wunde sehr viel schlimmer als sie es war. Sie war nur oberflächlich, würde nicht mal eine Narbe geben, und doch wirkte sie durch das ganze Blut sehr viel tiefer. Zugegeben, der an der Wunde klebende Stoff war nicht gerade zuträglich, was die Schmerzlinderung anging.
Die Blicke wurden immer mehr, das Getuschel ebenso, bis ich es nicht mehr aushielt. Mit zusammengebissenen Zähnen ging ich weiter, doch es war keine Flucht, weder mein Kopf noch mein Blick waren gesenkt. Ich hatte nicht vor, mich von dem Getuschel und Gekicher unterkriegen zu lassen, und obwohl alles in mir zur Flucht riet, weigerte ich mich. Ich klopfte leise an der Tür zu Magdalenas Kammer, und sie ließ mich sofort ein. Nach einer kurzen Schimpftirade begann sie, eine Salbe anzurühren, die der Wunde helfen würde, schnell zu verheilen und die einer Infektion vorbeugen würde.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Sa Apr 01, 2017 11:39 am

Wie erwartet und befürchtet lagen allerhand Blicke auf Vasilyssa. Tomas spürte sie beinahe so, als würden sie auf ihm brennen, denn er konnte ihre Lage gut verstehen und ihm wäre es wohl noch viel unangenehmer, wenn er an ihrer Stelle stehen würde. Wann immer man auf ihn achtete warf er strenge Blicke zurück, aber die Lady blieb natürlich weiterhin der Mittelpunkt aller Aufmerksamkeit.
Als sie zu Magdalena ging sah Tomas ihr kurz nach, er nutzte dann die Gelegenheit um einige Dinge mit seinen Eltern zu erklären. So berichtete er zunächst woher Vasilyssa ihr unschönes, rotes Andenken erhalten hatte, was für tiefe Betrübnis sorgte. Er entschuldigte sich für den hastigen Aufbruch aus Quellspring und für den ausgebliebenen Versuch das Verhältnis der Häuser zumindest etwas zu reparieren, aber sein Vater nahm ihn beiseite und versicherte, dass es nur mit dem alten Lord Krenz ein Problem gab. Er erklärte ihm, dass seine Verlobte bald zu seinem Haus gehören würde und er deshalb richtig gehandelt hätte, was Tomas enorm weiter half.
Er ging los um nach Lyssa zu sehen. Wie erwartet hatte Magdalena sich nicht davor gescheut die Wunde ausgiebigst zu behandeln, auch wenn sie streng genommen nicht so grässlich war wie angenommen. "Geht es?", fragte er schwach lächelnd und nahm neben ihr Platz. "Meine Eltern wissen nun, was auf Quellspring geschehen ist. Sie machen uns keine Vorwürfe das wir nicht sofort zurückgekehrt sind.", erklärte er und sah kurz verlegen zu Boden, nachdem er einen Versuch den Arm um sie zu legen wegen ihrer Schulter abbrechen musste. "Was die Pferde angeht... wir sind uns nicht sicher ob es richtig ist sie zu behalten...", schlug er dann ein leidigeres Thema an. "Er verdient sie nicht zurück, aber... naja... wir wollen sie ja nicht einfach stehlen..."

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Sa Apr 01, 2017 12:07 pm

Ich setzte mich auf die Bank im Raum und schloss die Augen, während Magdalena die ziemlich gut und frisch nach Kräutern duftende Salbe auf die Wunde auftrug. Sie hatte dafür das Oberteil des Kleides geöffnet und die Träger über die Schultern geschoben, sodass zwar nichts sichtbar wurde, was andere nicht sehen sollte, sie aber freien Zugang hatte. Natürlich bemerkte sie dabei auch die vielen Narben auf meinem Rücken, dennoch schwieg sie, reichte mir nur einen Tiegel mit einer Salbe, die die Haut geschmeidig machen würde, wenn die Narben doch spannen würden.
Es ist halb so schlimm... Nur oberflächlich... es brennt etwas, aber sonst... ist alles gut... Ich blickte ihn an und seufzte Sie haben verdient zu wissen, was geschehen ist... Schließlich betrifft es dich auch... Ich möchte ihnen nicht noch mehr Sorgen machen, als ich es eh schon tue... Ich schob den Tiegel mit der Salbe in meine Tasche und stand auf, als Magdalena fertig war. Ich werde die beiden nicht zurückgeben... Ich übernehme gerne die Verantwortung, aber ich werde weder Chirak noch das Pferd meiner Mutter nochmal in seine Nähe lassen! Man hörte deutlich, dass ich meine Meinung in diesem Punkt nicht ändern würde, und auch auf die Gefahr hin, den Zorn seiner Eltern auf mich zu ziehen, ich würde ihn nicht weiter die Pferde misshandeln lassen.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Sa Apr 01, 2017 1:38 pm

Das Vasilyssa nun mehr oder minder luftig bekleidet war behagte Tomas nicht. Es war wirklich nicht unanständig, aber irgendwie kam der Gedanke was denn nun wäre wenn das Kleid weiter herunter rutscht und das Gefühl, dieses Ereignis irgendwie begrüßen zu würden. Er ließ es sich nicht anmerken, aber der Gedanke war definitiv vorhanden und dies beschämte ihn.
"Da bin ich froh. Also... äh... das es nicht noch schlimmer ist, meine ich...", erwiderte er leise, seufzte ebenfalls. "Leider... wirst du ihnen immer Sorgen machen. Sie sind meine Eltern also... machen sie sich automatisch Sorgen um mich und wo du mich bald heiraten wirst... nun... nimm es einfach hin, dass sie sich auch um dich sorgen werden. So... läuft es hier einfach...", versuchte er sie zu beruhigen, derweil Magdalena ihre Prozedur beendete. Was die Pferde anging würden sie wohl so schnell nicht zu einem zufriedenstellenden Ergebnis kommen. Tomas seufzte und nickte dann. "Ich verstehe...", murmelte er und erhob sich dann. "Das solltest du schnell auch meinem Vater mitteilen.", stellte er fest, es wäre sicherlich im Interesse aller Beteiligten, wenn nicht beispielsweise eine Rückführung der Tiere geplant würde oder ein anderes Missgeschick seinen Lauf nahm.
"Ich werde ein Bad für dich einlassen lassen.", meinte er dann schwach lächelnd, nach dem langen Ritt und in Anbetracht ihrer Schulter würde es gewiss gut tun. Bis dahin würde die Salbe auch zweifellos eingewirkt haben. "Ich werde dafür sorgen, dass man dich möglichst in Ruhe lässt.", verspricht er noch und lächelt schwach. Er reicht ihr den Arm hin. "Aber... äh... nimm es bitte Niemandem krumm, falls sie dich doch besuchen wollen."

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   So Apr 02, 2017 10:23 am

Ich nickte leicht und seufzte Ich werde mit ihm reden... murmelte ich leise und stand auf Ich verstehe zwar, warum ihr das kritisch anseht, aber wenn man so lange miterlebt hat, wie er diese Tiere behandelt, kann man sie nicht einfach zurück gehen lassen... fügte ich noch an und blickte ihm dann nach. Die Aussicht auf ein Bad weckte kurzfristig ein kleines lächeln, das sich auf meine Züge schlich. Vorher allerdings hatte ich noch etwas zu erledigen.
Ich ging nach drinnen und fragte nach Lord Drees. Schließlich konnte man mir sagen, wo ich ihn finden würde, und ich knickste leicht. Es kostete mich etwas Überredungskraft, doch schließlich stimmte er mir zu, die Pferde würden bleiben. Ich wusste schließlich, dass es meinen Vater nicht sonderlich ärgern würde, denn Mutters Stute hatte zu große Angst vor ihm, um ein vollwertiges Reitpferd zu sein, und Chirak war zu wild, als dass er sich ihm überhaupt nähern könnte. Als ich es Lord Drees so erklärte, wusste er nicht, was er noch dagegen sagen sollte, also stimmte er zu.
Erleichtert kehrte ich schließlich in mein Zimmer zurück. Mit einem kleinen Lächeln registrierte ich, dass die Wanne bereits voll war, das Wasser dufte nach einer Kombination aus Rosen und Mandeln.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   So Apr 02, 2017 12:22 pm

Tomas nickt ihr freundlich lächelnd zu. "Vielen Dank. Es ist mir wichtig, dass du mit meinem Vater sprichst und diese Angelegenheit bald geklärt wird.", bekräftigte er noch einmal, kurz bevor er ihre Erklärungen hörte und erneut nickte. "Ich weiß. Ich verstehe dich ja, aber... mein Vater muss dich auch verstehen...", meinte er dazu nur leise und mit leicht gesenktem Kopf. Es freute ihn im Gegenzug sehr, dass sie von der Idee mit dem Bad so angetan war.
Während sie also nach drinnen ging um mit Lord Drees zu sprechen nutzte Tomas die Chance um selbst noch einmal nach beiden Pferden zu sehen. Die Argumente von Vasilyssa waren nicht von der Hand zu weisen. Beide Tieren waren schreckhaft und er verzichtete darauf ihnen näher zu kommen, schließlich wollte er sie nicht noch weiter und unnötig verängstigen. Er ging also kurz hoch, um zu sehen wie weit das Bad war. Es war bereits halb voll und er ordnete den Einsatz der Duftstoffe an. Er ertappte sich dabei ziemlich kritisch zu werden. Er selbst war bescheiden und genügsam, aber wenn es um Lyssa ging konnte kaum Etwas gut genug sein.
Da sich ihr Gespräch zog und er ihr danach auch Ruhe lassen wollte machte er sich für eine Jagd fertig. Nach ihrem Bad würde man sie darüber unterrichten, dass Tomas zur Jagd gegangen war. Er musste seinen Kopf frei kriegen und sich ebenfalls etwas entspannen, dafür ging es wie so oft in den Wald. Sein Unterfangen war tatsächlich von Erfolg gekrönt. Der Feldhase war zwar kein Kaninchen, kam aber recht nahe. Er würde noch frisch zubereitet werden, er ließ ihr eine Nachricht überbringen, dass sie zu zweit und am Pavillon zu Abend essen würden, wofür er darum bat das sie sich später als sonst zum Essen begab und etwas wartete. Er ließ den Tisch hübsch herrichten und erwartete sie dann bei Kerzenschein.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   So Apr 02, 2017 6:06 pm

Ich zog das Kleid aus, steckte die Haare mit zwei Nadeln hoch und ließ mich in das warme Wasser sinken. Es half mir sehr, mich endlich zu entspannen, und die Salbe war mittlerweile trocken genug als dass das Wasser sie nicht mehr abwaschen würde. Mit geschlossenen Augen legte ich den Kopf auf den Rand der Wanne und lächelte stumm. Es war vorbei. Es war endlich vorbei. Mein Vater hatte keinen Einfluss mehr auf mich oder mein Leben, meine Geschwister waren in Sicherheit, ich hatte in Tomas einen guten Freund gefunden und sowohl meine Mutter als auch ich konnten uns sicher sein, dass unsere Pferde ab jetzt ein gutes Leben führten. Ich wusste für den Moment wirklich nicht, was ich mir noch wünschen sollte.
Als ich das Bad schließlich beendete und in einen dünnen Hausmantel gehüllt in mein Zimmer trat, richtete man mir aus, dass Tomas nicht auf Jägershof weilte, und setzte mich aufs Bett. Langsam sah ich die Truhe durch und wählte ein hellgrünes Kleid, das alles verhüllte, was niemand sehen sollte, und doch war es luftig genug, als dass es mir nicht zu warm werden würde. Die Nachricht, dass man mich am Pavillon erwartete, löste ein Kribbeln in mir aus, und ich machte mich zu gegebener Zeit auf den Weg dorthin. Der warme Schimmer der Kerzen begrüßte mich und ich sah mich mit großen Augen um. Was... ist das alles hier? fragte ich verwirrt und überrascht, man merkte, wie gerührt ich war, das alles verstärkte das Kribbeln noch zusätzlich.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   So Apr 02, 2017 8:09 pm

Unruhig zupfte Tomas am Tischtuch, es schien ihm irgendwie faltig, auch wenn er es bereits zum dritten Mal perfekt richtete. Auch die Kerzen und das Besteck wirkten kaum gut genug, in seiner Nervosität ging er Alles noch durch, während er auf die Person wartete, für die es perfekt sein sollte. Vasilyssa hatte sich nach dem harten Tag einfach einen perfekten Abend verdient, zumindest wollte er, dass es so schön würde wie er es nur irgendwie möglich machen konnte. Genug Aufwand war jedenfalls betrieben worden, da konnte man ihm nichts vorwerfen.
Als er sie heran nahen sah drehte er sich rasch um, fuhr sich noch einmal durchs Haar, im Versuch es hastig zu ordnen, was wohl angesichts der ohnehin akkurat sitzenden Frisur bestenfalls kontraproduktiv war. Er lächelte breit als sie heran trat und gab ihr einen galanten Handkuss, bevor er ihre Frage beantwortete. "Das hier ist ein Abendessen für dich.", erklärte er nur knapp, aber mit einem geheimnisvollen Lächeln. Im Kerzenschein war sie so wunderschön, es wurde ihm beinahe unheimlich und er sah ihr tief in die Augen, als er sie - weiterhin ihre Hand haltend - zu ihrem Platz führte.
Er goss ihr von einem lieblichen Rotwein ein und ein Diener begann das Essen aufzutragen, zunächst eine leichte Suppe. Tomas lächelte und wollte mit ihr anstoßen. "Auf dich.", meinte er dabei nur und lächelte die ganze Zeit. Es war ein milder Abend, in jeder Hinsicht angenehm, Mutter Natur hatte sich seinem Vorhaben wohl barmherzig gezeigt. "Ich finde, du verdienst diesen Abend an dem du verwöhnt wirst, nach diesem Tag. Und ich... ich wollte... nunja... einfach die Zeit mit dir verbringen.", gab er sich große Mühe galant zu sein, aber seine Schüchternheit setzte ihn am Ende doch etwas außer Gefecht.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Mo Apr 03, 2017 6:45 am

Vollkommen überwältigt sah ich mich um. Es war wunderschön und so unglaublich romantisch, dass ich einfach nicht wusste, was ich sagen sollte. Ich sah ihn an und öffnete den Mund, als wollte ich etwas sagen, schloss ihn dann aber wieder, weil nichts, das ich sagen könnte, dieser Situation gerecht käme. Sein Handkuss jedoch rief eine eindeutige Reaktion hervor: Mein Körper begann zu kribbeln und meine Wangen wurden leicht rot, ein sachtes Lächeln trat auf meine Lippen. Langsam setzte ich mich auf den angebotenen Platz und sah ihn überwältigt an. Selbst als die Suppe aufgetragen wurde, konnte ich meinen Blick nicht von ihm lösen.
Das ist unglaublich schön, Tomas... flüsterte ich schließlich doch irgendwann und sah ihn überwältigt an Ich danke dir tausend Mal hierfür... So etwas romantisches hat noch nie irgendjemand für mich gemacht, und ich hätte mir nicht in meinen kühnsten Träumen vorgestellt, dass irgendjemand es tun würde... Ein warmes Leuchten trat in meine Augen und ich nahm über den Tisch seine Hände Vielen Dank...
Als ich endlich genug davon hatte, ihn einfach anzusehen, stieß ich mit ihm an und nahm einen kleinen Schluck von dem süßen Wein. Langsam nahm ich den Löffel auf und begann langsam zu essen, und das Essen, oder zumindest die Suppe, war dieser Situation wirklich würdig, denn sie war absolut köstlich. Nichts konnte diesen Abend noch perfekter machen, nichts würde ihn stören können. Es war mir egal, was passierte, im Moment gab es wirklich nur uns. Von mir aus könnte um uns herum der Krieg ausbrechen, ich würde es wohl nicht mitbekommen.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Mo Apr 03, 2017 12:52 pm

Ihre anfängliche Reaktion machte Tomas umso nervöser. Als sie den Mund öffnete und doch kein Wort sagte konnte er zwar erahnen was in ihr vor sich ging, aber er war sich zu unsicher und noch immer von Zweifeln geplagt, sodass er genauso gut fürchtete, sie könne dieses ganze Abendessen und auch ihn zurückweisen. Hatte er zu dick aufgetragen? War etwas nicht ihren Ansprüchen genügend? War er es nicht? Die Unsicherheiten waren groß, doch als sie dann begann zu lächeln zerschlug sie jede Form von Angst in ihm. Er lächelte zurück, ebenfalls leicht errötet und sein Blick blieb an sie gekettet.
Er neigte berührt das Haupt, als sie von dem romantischen Essen schwärmte. Sein Herz schlug einen Takt höher, als er wieder den Kopf hob und in ihre leuchtenden Augen blickte. "Es freut mich sehr, dass ich diesen romantischen Abend für dich gestalten konnte. Du verdienst es wie eine Königin behandelt zu werden, da bin ich fest überzeugt.", versuchte er geradezu feierlich zu sprechen, aber er kannte sie gut genug um zu wissen das ihr etwas Persönliches lieber wäre, sodass sein Tonfall sich weicher und wärmer gestaltete, als er sprach.
Nachdem sie angestoßen hatten trank er langsam von Wein, seine Wangen waren immer noch rot, aber er taute auf. Vasilyssa war wohl ebenso verträumt wie er in diesem Moment. Es war wirklich unglaublich, dass sie nun hier zusammen saßen und die Gegenwart des Anderen noch mehr genossen als die malerische Landschaft ihrer Aussicht. Der wenige Smalltalk beim Essen war durch und durch harmonisch, er erkannte, dass sie mehr Gemeinsamkeiten hatten als gedacht. Schließlich lächelte er noch etwas mehr, als man den Hasen reichte. "Der Erfolg meiner Jagd. Dadurch verzögerte sich diese Abendessen so lange.", erklärte er dazu, halb entschuldigend. "Auf... uns...", hatte sich sein Trinkspruch gewichtig verändert, als er wieder das Glas hob. Er hatte etwas gezögert, die Worte trugen immerhin großes Gewicht.

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Vasilyssa Krenz

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Mo Apr 03, 2017 8:29 pm

Seine Worte entlockten mir einerseits ein sanftes Lächeln, andererseits ließen sie das Blut in meine Wangen steigen und ich wurde rot Du übertreibst schamlos... Wieso sollte ich es wert sein, wie eine Königin behandelt zu werden? Ich habe weder das Aussehen noch die Eigenschaften, um als solche durchzugehen... wiegelte ich sofort ab und senkte verlegen den Kopf. Es schmeichelte mir zwar, dass er mich so sah, dennoch konnte ich nicht akzeptieren, dass er so sprach, es entsprach schließlich nicht der Wahrheit, wenn man mich fragte.
Auf ein solches Abendessen in einer solchen Gesellschaft warte ich gern... Das ist es ganz klar wert... Wieder lächelte ich warm und hob meinen Becher Auf uns... bestätigte ich sanft, und obwohl ich wusste, wie schwer diese Worte wogen, kribbelte alles in mir, die Worte kamen mir überraschend leicht über die Lippen. Und es tat gut, sie zu sagen. Uns. Allein dieses Wort löste das Kribbeln und das Herzklopfen in mir aus und zauberte ein leicht verträumtes Lächeln auf mein Gesicht. Es... klingt irgendwie wirklich schön, das so zu sagen... Uns... Wieder lächelte ich und senkte errötend den Kopf, doch das Lächeln wich nicht von meinen Lippen.
Der Hase schmeckte unglaublich gut, und obwohl er vollkommen anders zubereitete war als der in der Hütte, war er so reich an Geschmack, so saftig und doch außen so knusprig, dass ich nicht anders konnte als die Mahlzeit zu genießen. Als ich fertig war, lehnte ich mich zurück und schloss die Augen, ein leichtes Lächeln auf den Lippen

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Mo Apr 03, 2017 9:51 pm

Verlegen neigte Tomas den Kopf, er hatte also in der Tat eine Spur zu dick aufgetragen. Sie nannte es eine schamlose Übertreibung, aber man konnte dabei doch nicht verleugnen, dass ihr die Worte auch gefallen hatten. Tomas lächelte frech und sah wieder zu ihr. "Du siehst besser aus, als seine Königin. Und bitte... mach dir doch keine Sorgen was du verdienst. Ich will dir einen schönen, romantischen Abend schenken.", beharrt er einerseits auf seiner Schmeichelei, kann andrerseits aber auch nicht verhindern, dass er entschuldigend wird. Man merkt ihm also an, wie unsicher er sich noch immer ist.
Als er dann wieder das Haupt neigte lag es an der Freundlichkeit ihrer Worte. """Ja, es ist jede Wartezeit und Mühe absolut wert.", findet er und nachdem sie angestoßen hatten war es nicht der gute Rotwein, der sein Innerstes mit Wärme füllte. "Uns...", wiederholte er verträumt lächelnd, kaum das sie laut über den Klang des Wortes nachgedacht hatte. Er musste gestehen, da hing wirklich etwas Besonderes in der Luft, wenn er das Wort aussprach. "Früher hatte es uns streitende Kinder gegeben, dann uns schüchterne Verlobte und jetzt uns... ja... einfach uns halt...", dachte er still bei sich und aß vom Hasen.
Es war ein köstlicher Genuss, jedoch nicht ganz so gut wie der Gesichtsausdruck von Vasilyssa, als sie sich das so zufrieden zurücklehnte. "Ich hoffe da ist noch Platz für ein kleines Dessert.", meinte er schmunzelnd, als man zum krönenden Abschluss noch ihre geliebten Apfeltäschchen reichte. "Und auch auf die Gefahr hin das du mir wieder Schamlosigkeit vorwirfst möchte ich sagen, dass sie nicht halb so lieblich sind wie du.", sprach er, jedoch auch mit einem neckischen Grinsen, das langsam abklang, als er sie länger ansah. "Du bist wirklich eine wundervolle Frau.", waren seine Worte nun wirklich ein ehrlicher Ausdruck seiner Empfindungen.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Di Apr 04, 2017 2:01 pm

Hör auf, Tomas, sonst verbringst du den Rest des Abends mit einer Tomate...murmelte ich verlegen, aber mit einem hörbaren Lächeln auf den Lippen. Ich aß weiter und sah ihn immer wieder an. Es war unglaublich, welche Gefühle diese drei Buchstaben in dieser Reihenfolge in mir auslöste. Das uns hatte sich durch die Jahre so sehr verändert, dass es irgendwie unvorstellbar schien, dass aus dem verhassten Uns aus unserer Kindheit ein so kribbelig-geliebtes Uns geworden war, dass es sich nochmal umso besser anfühlte.
Ein Dess... weiter kam ich gar nicht, meine Augen weiteten sich und ein Grinsen breitete sich auf meinen Lippen aus, als ich die kleinen Apfeltäschchen sah. Er hatte sich wirklich daran erinnert, wie sehr ich diese kleinen Teilchen liebte. Auf seine Komplimente hin konnte ich nichts sagen, ich war zu gerührt. Unsicher, was ich tun sollte, nahm ich leicht seine Hand und drückte sie ganz leicht.
Der Geschmack der süßen Apfeltaschen war zwar so lecker wie immer, und doch schaffte er es nicht, den himmlischen Geschmack zu übertrumpfen, der meine Sinne berauschte, wenn ich atomas küsste. Ich lächelte bei der Erinnerung daran, wie seine weichen Lippen die meinen berührten, wie mein Herz schneller schlug und wie mein ganzer Körper anfing zu kribbeln

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Di Apr 04, 2017 5:18 pm

Leise lachte Tomas und nahm währenddessen nun selbst auch immer mehr die Farbe der Tomate an. Dies lang viel weniger an ihren Worten - die er wirklich humorvoll gefunden hatte - sondern viel eher an diesem verlegenen Lächeln auf ihren Lippen. Wenn sie so drein blickte würde es schwer ihr einen Wunsch abzuschlagen, das konnte er bereits jetzt feststellen. Tomas für seinen Teil war im Moment wunschlos glücklich. Da brauchte er eigentlich auch kein Dessert, was ihn natürlich nicht davon abhielt sich selbst zu bedienen. Langsam kam er auf den Geschmack der Apfeltäschchen, auch wenn er sie wohl nie so gerne essen würde wie Vasilyssa es tat.
"Keine Angst, ich habe nun genug Süßholz geraspelt.", meinte er zuerst, als wieder das Wort erhob. Er war etwas nervös, denn trotz all ihrer Reaktionen und des bezaubernden Lächelns musste er es noch einmal aus ihrem Mund hören. "Ich... hoffe sehr das Abendessen hat dir zugesagt.", meinte er und lächelte dabei sanft. Dies schien ohnehin gerade der einzig mögliche Gesichtsausdruck, wo sie doch vor ihm saß und dieses magische Wort "uns" noch immer durch seinen Kopf geisterte.
Langsam erhob er sich vom Tisch, wobei er sich bemühte es möglichst elegant zu tun. Er trat zu ihr hin und bot ihr die Hand, um ihr nach einem Handkuss aufzuhelfen. Dabei sollte es natürlich nicht bleiben. Langsam führte er sie an den Rand des Pavillons, wo sie am Balkon stehen und den Blick zum Wald genießen konnten. Die Sonne war dabei in den Baumkronen zu versinken, sodass sie wie schwarze Giganten aus dem orangenen Feuer ragten. Er genoss das Schauspiel ein wenig, während seine Hand langsam um ihre Taille glitt und er ihr schließlich den Körper zuwandte. Ganz leicht zog er sie zu sich hin und legte alles Gefühl in den folgenden Kuss, dass er nur irgendwie hervor bringen konnte.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Mi Apr 05, 2017 10:49 am

Ich konnte nicht anders als weiterhin zu lächeln. Es war einfach zu schön, hier mit ihm zu sitzen und den Abend einfach zu genießen. Es war zu ruhig, zu romantisch, als dass ich gewillt wäre, das alles schon zu beenden. Die Apfeltaschen waren noch ein zusätzliches Extra, das die Situation nochmal verbesserte, aber sie waren nicht unbedingt nötig. Das ganze Essen wäre aus meiner sicht nicht unbedingt nötig gewesen, um diesen Abend perfekt zu machen.
Nein, das Essen hat mir nicht zugesagt... murmelte ich leise, meine Augen leuchteten leicht. Es war einfach perfekt... Es war... magisch... Ich lächelte zärtlich und ging mit ihm an den Rand des Pavillons. Das Licht der untergehenden Sonne tauchte mich in einen goldenen Schimmer, und während ich zu ihm hochblickte, rückte das Naturschauspiel immer weiter in den Hintergrund. Es war so unglaublich beruhigend, ihn zu betrachten, dass es fast schon unwichtig wurde, was um uns herum geschah.
Sein Kuss ließ mich nun endgültig in dieses Gefühl fallen. Da waren nur noch wir, niemand sonst, und alles andere schien vollkommen belanglos. Ich erwiderte seinen Kuss zärtlich und ließ eine Hand in seinen Nacken gleiten, die andere in sein Haar. Die Bewegung schien aber nicht mehr wirklich von mir zu kommen, sondern schien ganz von selbst abzulaufen, ohne mein zutun. Ebenso ohne mein Zutun schmiegte ich mich enger an ihn und reckte mich leicht zu ihm hoch, um den Kuss noch mehr genießen zu können, ihm näher zu sein.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Mi Apr 05, 2017 5:50 pm

Mit einem Funkeln in den Augen nickte Tomas ganz leicht, geradezu vorsichtig, als Vasilyssa das Abendessen mit ihren Worten so sehr lobte. Er errötete kurz, hatte nun aber die feste Gewissheit Alles richtig gemacht zu haben. Offenbar hatte das Essen die gewünschte Wirkung gehabt, die aus nichts Anderem bestand als Vasilyssa eine aufrichtige Freude zu bereiten. Das sie dabei selbst so ins Schwärmen geriet war natürlich nur Zündstoff ihre vorherigen Worte zurückzugeben. "Nun übertreibst du aber.", meinte er also verschmitzt lächelnd, wobei er eigentlich nicht so sehr darauf aus war ihr Lob auszubremsen, im Gegenteil sollte es doch ruhig weiter fließen.
Der gemeinsame Kuss war überwältigend. Schon bald konnte Tomas behaupten den Sonnenuntergang vollkommen vergessen zu haben. Nichts spielte mehr eine Rolle, abgesehen natürlich von Vasilyssa Krenz. Der Moment sollte lange andauern und er kostete ihn aus. Ob es jetzt besonders höfisch war in der Öffentlichkeit so innig zu küssen war ein anderes Thema, aber auch daran dachte er längst nicht mehr. Langsam löste er sich erst nach einer ganzen Zeit von ihr, ließ seine Stirn noch eine Weile an ihrer ruhen, während er ruhig atmete.
Schließlich legte er wieder den Arm um sie und sah einfach lächelnd zum Abendhimmel. Es gab kaum mehr Licht, doch genug um noch einige Momente zu Zweit zu genießen. "So hätte ich es mir nie vorgestellt.", meinte er leise und schluckte. Er war nicht sicher ob er mit diesem Gespräch ihren Abend ruinierte, aber es musste raus. Vorsichtig versuchte er respektvoll zu sein. "Ich meine... mein halbes Leben habe ich mich vor einer arrangierten Hochzeit gefürchtet. Und dann... kamst ausgerechnet du...", konnte er nicht Anders als wieder die leidige Vergangenheit anzuschlagen. Er seufzte und strich durch ihr Haar. "Und... trotzdem... naja, gerade deswegen... bin ich gerade so unfassbar glücklich...", murmelte er und grinste kurz verlegen. "Was hast du dir von der Ehe versprochen? Ich meine nicht speziell mit mir, sondern... allgemein... was waren deine Erwartungen? Deine Ängste?"

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Do Apr 06, 2017 11:41 am

Ich schüttelte leicht den Kopf Nein, ich meine das ernst... der Abend war wirklich unglaublich schön... Danke dir dafür, Tomas... murmelte ich sanft und sah zu ihm auf, meine Augen funkelten sanft. Ich hatte den Abend wirklich unglaublich genossen, sodass es mir leicht fiel, mich zu entspannen. Mit ihm an meiner Seite war es wirklich nicht sonderlich schwer.
Ich hatte nie wirklich vor... jemals zu heiraten... Und vor allem dich nicht... Ich seufzte leise und senkte den Blick wieder. Als mein Vater mir gesagt hatte, dass er mich verlobt hatte, war das ein Schock... aber als er mir dann noch gesagt hatte, dass ich dich heiraten würde... hatte ich einen Moment... wirklich geplant, einfach wegzulaufen... um der Hochzeit zu entgehen... Aber dann hätten meine Geschwister dafür leiden müssen... Also bin ich doch hergekommen Ich seufzte leise und schloss die Augen, es beschämte mich, ihm das alles zu sagen, doch er hatte es verdient, das alles zu wissen.
Ich... habe früher immer gehofft, einmal aus Liebe zu heiraten... einen Mann zu finden, der mich so annimmt, wie ich eben bin, mit allen Macken und Verrücktheiten... Dass ich mein Leben einmal mit jemandem verbringen würde, dem ich alles erzählen kann, ohne dass ich Angst haben muss, dass er mich verurteilt oder auslacht... Mein Ehemann sollte einmal mein Mann, mein Bruder und mein bester Freund in einem sein... Mich schützen wie ein Bruder, mit mir reden wie ein bester Freund und... naja... mich behandeln wie ein Ehemann.. murmelte ich leise und strich mir verlegen eine Haarsträhne aus der Stirn.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Do Apr 06, 2017 6:34 pm

"Ich... danke dir. Ohne deine Anwesenheit wäre der Abend gar nichts gewesen, glaub mir.", erwiderte Tomas sichtlich gerührt. Es tat unheimlich gut es noch einmal von ihr bestätigt zu hören, sie hatte also wie erhofft den Abend genießen können. Der junge Ritter lächelte weiter, reichlich verlegen, aber auch vollkommen glücklich. Da fiel es ihm sogar ein kleines Stück leichter über die komplizierteren Dinge des Lebens zu sprechen. Kurz strich er sich die Haare zurück, dann konnte er ihr schon aufmerksam zu hören. Was Vasilyssa erzählte überraschte ihn nicht und schuldbewusst senkte Tomas sein Haupt.
"Ich verstehe gut was du meinst.", entgegnete er, was eine bittere Pille war. "Ich wusste, dass ich irgendwann heiraten würde. Aber... es erschien immer so unendlich weit weg. Und... hätte ich die Wahl gehabt wärst du wohl die letzte Frau auf der Welt gewesen.", erklärte er und sofort weiteten sich seine Augen. "Also damals! Heute ist das ganz anders...", stellte er sofort klar, geradezu verängstigt sie jetzt noch vergraulen zu können. Er musste sich eingestehen, dass er mit der Entscheidung einverstanden war und mehr noch, es gefiel ihm sogar an dieses "uns" zu denken, von dem sie vorhin gesprochen hatten. Ein verträumtes Lächeln stahl sich auf Tomas Gesicht und er seufzte.
"Was du da von deinem Ehemann wünscht... ich weiß ehrlich gesagt nicht ob ich es erfüllen kann. Ich... werde mir alle Mühe geben, das schwöre ich, aber... ich will dich nicht enttäuschen...", konnte er auch weiter ehrlich mit ihr bleiben. Dies allein war schon ein großer Fortschritt, aber bei genauem Nachdenken war da eine noch viel interessantere Sache. "Ich hatte immer ähnliche Vorstellungen von meiner Ehefrau. Sie... soll mich verstehen, mich akzeptieren wie ich bin. Wenn ich das Gefühl habe die ganze Welt ist gegen mich dann... will ich heimkommen können in dem Wissen, dass ich mich geborgen fühlen werde...", sprach er ganz leise und sah ihr in die Augen. "Du... wirst mich bestimmt glücklich machen...", wagte er dann zu hoffen.

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