Game of Thrones

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 Innenhof des Guts

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Vasilyssa Krenz

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   So März 26, 2017 2:52 pm

Ich sah ihn an und schüttelte den Kopf, widersprach aber nicht, als er ankündigte, mich zu begleiten. Einerseits, weil ich wusste, dass er sich nicht davon abbringen lassen würde, und andererseits, weil es vermutlich wirklich besser war, wenn er mitkam. Es würde mich ruhiger und besonnener machen, sodass ich keine unbedachte Dummheit begehen würde, nur weil ich wütend wurde.
Ich vergesse ihn, wenn er nichts mehr von mir hat... murmelte ich dennoch trotzig und schüttelte dann wieder den Kopf Solange er die Möglichkeit hat, irgendwas von mir zu fordern, kann ich ihn einfach nicht vergessen... In mir schürte sich langsam die Angst, dass er meinen Geschwistern etwas antun könnte, nur um mir zu zeigen, wer der mächtigere von uns beiden war.
Als er gegangen war, beruhigte ich mich langsam. Ich wusch mich und flocht meine Haare zu einem ordentlichen Zopf, trug etwas Bienenwachscreme auf meinen Lippen auf, da sie doch ziemlich spröde und trocken geworden waren, und ging nach unten und auf den Hof. Das Haus engte mich im Moment irgendwie ein, sodass ich einfach draußen sein musste. Nachdenklich ging ich weiter in den Stall und zum Pferd meines Vaters. Da man ihn zu Fuß aus Jägershof geworfen hatte, war die Stute noch immer hier, und ich streichelte versonnen ihren Hals. Auf diesem Pferd hatte ich damals das Reiten gelernt, damals, bevor meine Mutter gestorben war, schließlich war es ihr Pferd gewesen. Sie hatte wie ich auch eine Abneigung gegen Kutschen, hatte darauf bestanden, mir das Reiten so früh wie möglich beizubringen.

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Tomas Drees

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   So März 26, 2017 3:58 pm

"Ich komme mit, ganz bestimmt.", versicherte er noch einmal, als er ihr Kopfschütteln sah. Für Tomas kam gar nichts Anderes in Frage. Ihre Gedankengänge konnte er natürlich nicht erahnen, sodass er ihre Reaktion fälschlicherweise zunächst als schwache Ablehnung interpretierte. "Aber wir sollten den Besuch nicht... unnötig lange strecken. Wir holen einfach deine Sachen, sprechen vielleicht mit deinen Geschwistern und reisen dann wieder ab. So musst du dich nicht übermäßig mit ihm herum ärgern und wir strapazieren seine Geduld auch nicht. Denn... ehrlich gesagt... ich würde mir schon wünschen, dass das Verhältnis wenigstens nicht noch schlimmer wird...", erklärte er sich noch, wobei er am Ende verlegen den Kopf senkte. Vasilyssa würde es wohl anders sehen, aber er musst wenigstens mit ihr ehrlich sein.
"Nun gut, das... ist nur verständlich...", meinte er auf ihre folgenden Worte hin. Solange konnte sie wirklich schwerlich loslassen, er verstand es gut und ließ ihr ihre Ruhe.
Schließlich fand Tomas sie in den Ställen vor, nachdem er sich für den Tag fertig gemacht hatte. Offenbar hatten sie dieselbe Idee gehabt, er hatte ebenfalls frische Luft schnappen wollen, bloß das ihn sein Weg eher zufällig zu den Pferden geführt hatte. "Das Pferd sollten wir ihm dann zurückbringen. Es wäre falsch es zu behalten.", stellte er trocken fest, auch wenn es ihm widerstrebte.
Tomas kam lächelnd auf seine Verlobte zu, betrachtete das Pferd genau. "Wenn ich nicht so ein miserabler Reiter wäre würde ich dich zu einem kleinen Ausritt einladen um auf andere Gedanken zu kommen. Wie... wäre es stattdessen mit einem Spaziergang nach dem Frühstück?", fragte er vorsichtig und lächelte sie wieder an. "Nun ja...", seufzte er und strich sich die Haare zurück. "Vorher werden wir leider noch im Empfangssaal verlangt. Es... ist wohl wenig überraschend das wir im Moment... recht gefragt sind. Ich nehme an dein Bruder will mit dir reden. Und meine Eltern auch."

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Vasilyssa Krenz

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   So März 26, 2017 6:02 pm

Meine Gedanken glitten zurück zu meiner Mutter und den Zeiten, in denen sie mir vorgesungen oder mit mir gespielt hatte. Schon damals war die Stute immer an ihrer Seite gewesen, und nach ihrem Tod war es selbst unserem Stallmeister sehr schwer gefallen, sie zu bändigen und wieder soweit zu bringen, dass man sie reiten konnte. Mein Vater hatte sie schließlich mit Gewalt soweit gebracht, was jedoch nur dazu geführt hatte, dass sie nun vollkommen verängstigt und eingeschüchtert war.
Ich lasse Star nicht wieder zu ihm zurück... Das war das Pferd meiner Mutter... er hat sie dermaßen misshandelt, dass sie jetzt noch zittert, obwohl er nicht mehr hier ist... erklärte ich und man hörte deutlich, dass ich nicht vorhatte, davon abzuweichen. Mein Vater würde diese Stute nicht wieder in die Finger bekommen, und wenn ich sie dafür in der Hütte im Wald verstecken musste.
Sehr gern... murmelte ich schließlich und seufzte Mein Bruder wird verstehen, warum ich so gehandelt habe... Er weiß, wie Vater sein kann... Wäre er nicht Stammhalter und nächster Lord von Quellspring, wäre er schon lange gegangen... Er war es, der dafür gesorgt hat, dass meine jüngeren Geschwister als Mündel in andere Häuser kamen, außerhalb des Einflussbereichs unseres Vaters...
Schweren Herzens löste ich mich von Star und begleitete Tomas nach drinnen zum Frühstück, wo man uns mit neugierigen Blicken und Gemurmel empfing.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   So März 26, 2017 8:12 pm

Tomas betrachtete die Stute namens Star eingehend und seufzte. "Ich weiß ja nicht...", murmelte er zögerlich, doch er erkannte auch die große Entschlossenheit in Vasilyssas Blick und in ihrem Tonfall. Sie würde das Pferd nicht so einfach gehen lassen, so viel war sicher. Kurz war Tomas versucht anzubieten im Gegenzug ein anderes Pferd zurückzubringen, allerdings gab es kaum Auswahl hier und vermutlich würde er das Gewaltproblem damit ohnehin nur auf ein anderes Tier abschieben, was auch keine Lösung darstellte. "Nun gut... wir behalten das Pferd hier...", gab er also schnell nach und wollte das Pferd vorsichtig streicheln, aber es war wirklich völlig verängstigt, sodass er davon lieber abließ.
"Das war sehr klug von deinem Bruder. Ich weiß noch damals... wir... haben uns recht gut verstanden. Naja... verhältnismäßig gut... ich... habe ihn als sehr besonnen in Erinnerung.", erwiderte er lächelnd auf ihre Berichte über ihre Geschwister. In der Tat hatte er noch ein recht genaues Bild vom Stammhalter von Quellspring vor Augen, er war gespannt wie es nun mit dem Bruder stand, ob er sich auch so stark verändert hatte wie Vasilyssa.
Gemeinsam gingen sie also zum Frühstück. Die Blicke waren Tomas sofort unangenehm, aber er versuchte es sich nicht anmerken zu lassen, setzte sich einfach neben Vasilyssa und aß. Natürlich sprach man viel mit den Beiden. Tomas Familie war anwesend, ebenso wie der Bruder seiner Verlobten. Es gab Brot, Eier und Äpfel, eine übliche Kombination auf Jägershof. Der Ritter überließ es allerdings seiner Verlobten mit ihrem Bruder zu reden. Er selbst war viel zu sehr abgelenkt von seinem Vater, der sich immer noch ziemlich über Lord Krenz aufregte. Auch sprachen sie über die Entführung, man wollte damit beginnen die Entführer zu jagen und der Gerechtigkeit zuzuführen, was natürlich eine vergebene Mühe war. Aus Angst man könnte fälschlicherweise Unschuldigen etwas anhängen wenn er eine ausgedachte Beschreibung abgab hielt er sich strengstens an ihren Plan zu behaupten das Vasilyssa selbst entkommen wäre. Außerdem behauptete er sie habe ihm bereits erzählt das die Täter ständig maskiert gewesen seien, was er so tat, dass Lyssa es ebenfalls gut hören konnte, damit sie sich später nicht in Widersprüche verwickelten.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   So März 26, 2017 8:43 pm

Meine Stimme machte klar, wie viel mir sein Zugeständnis bedeutete, als ich ihm leise dankte. Er hat sich wie ich immer um alle gekümmert... Es hat ihn immer sehr geschmerzt, dass er mir nicht wirklich helfen konnte, was die Beziehung zu meinem Vater anging... Ein kleines Seufzen, dann betrat ich mit ihm den Saal. Meine Augen leuchteten leicht auf, als ich meinen Bruder sah. Er war erwachsen geworden, durch die Arbeit im Stall stark geworden und um einiges gewachsen, sodass er mich und auch Tomas überragte. Ich löste mich von meinem Verlobten, lief zu ihm und fiel ihm um den Hals. Wir hatten uns nur wenige Tage nicht gesehen, aber dennoch fühlte es sich an wie eine ganze Ewigkeit. Ich gestattete mir einen Moment, in dem ich einfach dastand und meinen Bruder umarmte. Man spürte deutlich, dass zwischen uns eine sehr innige, enge Beziehung bestand, die alles überdauern würde. Schließlich riss ich mich aber doch los und setzte mich, meinem Bruder gegenüber, an den Tisch.
Während wir aßen, erzählte er mir, was während meiner kurzen Abwesenheit passiert war. Es war wie zu erwarten war nicht besonders viel. Dennoch schob er mir ein paar Briefe über den Tisch, von unseren Geschwistern. Ein leicht trauriges Lächeln huschte über mein Gesicht, dann schob ich die Briefe mit einem leisen Dank ein und blickte kurz zu Tomas. Dann senkte ich den Blick wieder auf meinen Teller und beendete meine Mahlzeit.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   So März 26, 2017 11:37 pm

Ein sanftes Lächeln wanderte auf Tomas Lippen als sie so sprach. Ihr Dank und die Worte über ihren Bruder beruhigten ihn ein wenig und er nickte. "Ich hätte nicht weniger von ihm erwartet.", konnte er ehrlich und erleichter eingestehen, seine hohe Meinung von ihrem Bruder hatte sich noch ein Quäntchen gesteigert. Dies sollte sogar noch weiter gehen, als sie den Saal betraten. Die Umarmung zwischen den Geschwistern war rührend und Tomas war froh, dass er sich auch mit seiner kleinen Schwester ziemlich gut verstand. Er begrüßte ihren Bruder sehr freundlich, schüttelte ihm die Hand und sprach noch kurz mit ihm, ehe man sich setzte.
Mit halbem Ohr konnte er sogar einige Gesprächsfetzen der Geschwister Krenz aufschnappen. Offenbar waren allerdings die Briefe viel interessanter. Tomas lächelte sie an, es ging ihr sichtlich nahe und irgendwie machte es Vasilyssa nur noch sympathischer. Nicht, dass er noch mehr Gründe brauchte sie zu mögen, aber bei Allem was er von ihr wusste war es erfrischend und ermutigend zu sehen welche weiche Seite sie im Bezug auf geliebte Personen an den Tag legen konnte. Es war wirklich teils ein Unterschied von Tag und Nacht in ihren Verhaltensweisen erkennbar.
Nachdem Tomas seine Mahlzeit beendet hatte blieb er noch sitzen, um sich mit ihrem Bruder zu unterhalten. Sie plauderten über allerlei Unwichtiges aus Quellspring, verstanden sich gut. Kurz war er auch versucht die Angelegenheit mit dem Pferd anzusprechen, doch so weit kam es nicht. Ein gewisses Unbehagen verblieb im Raum, denn der Abgang des Vaters lag wie ein Schatten über ihnen. Er hatte nicht das Gefühl völlig frei mit seinem Gegenüber reden zu können, wo er doch maßgeblich am Rauswurf von dessen Vater beteiligt gewesen war. Mit Vasilyssa verstand er sich hingegen prächtig. Es mangelte nicht an Smalltalk, irgendwie war es schön die Geschwister so in Eintracht zu erleben.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Mo März 27, 2017 6:22 am

Immer mehr spürte ich, wie die Last von mir abfiel, jemand sein zu müssen, der ich nicht war. Cason wusste ganz genau, wie ich wirklich war, kannte mich bis ins Detail. Und er merkte sofort, wenn ich ihm etwas vormachte. Meine kleineren Geschwister konnte ich noch täuschen, wenn es mir schlecht ging oder ich etwas verbarg, aber nicht ihn. Er kannte mich schließlich von der ersten Sekunde an, hatte mich in meinen unschuldigsten Jahren erlebt. So war es ihm ein leichtes zu sehen, dass ich etwas vor den Drees verbarg, und er war feinfühlig genug, um zu wissen, dass es mir wichtig war, sonst würde ich es nicht tun. Er vermied es also, über empfindliche Themen zu sprechen, lehnte sich aber nach dem Essen leicht vor und blickte kurz Tomas, dann Lord Drees an Ich möchte mich für das Verhalten meines Vaters entschuldigen. Er kommt nicht sonderlich gut mit seinen Töchtern klar, besonders nicht mit Vasilyssa, das ist kein Geheimnis, aber seit dem Tod unserer Mutter ist es noch sehr viel schlimmer geworden... Ich hätte allerdings nicht erwartet, dass er so weit geht... Ich hoffe, dass dieser Vorfall keinen Keil zwischen unsere Häuser treibt, oder zumindest nicht zwischen die jüngere Generation des Hauses Krenz und das Haus Drees. Es liegt mir sehr am Herzen, meine Schwester glücklich zu sehen, und wenn ich in dem Wissen abreisen müsste, dass sie nur wegen ihres Namens hier Ablehnung erfahren könnte... Schon in frühen Jahren konnte ich mit eurem Sohn Tomas Bande der Freundschaft knüpfen, und ich hoffe, diese auch erhalten zu können, trotz meines Vaters und seiner Taten...

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Mo März 27, 2017 11:52 am

Nach dem Smalltalk verstand Cason Krenz es vorzüglich die ernsteren Themen aufzugreifen. Er tat es auf eine respektvolle und vornehme Art, wirkte in wenigen Minuten schon mehr wie ein Lord als es der eigentliche Lord von Quellspring während des kompletten Aufenthalts getan hatte. Tomas nickte ihm höflich zu, als stilles Zeichen der akzeptierten Entschuldigung, noch während der junge Mann sprach. Sein Vater hörte geduldiger zu, er war es schließlich auch, der als Lord seines Hauses die Erwiderungen auf diese freundlichen Worte übernahm.
"Ich danke euch vielmals für diese Worte. Auch ich wünsche mir, dass dieser Vorfall keinen Keil zwischen unsere Häuser treibt und bitte wiederum um Vergebung für den plötzlichen Rauswurfs eures Vaters. Ich versichere euch, dass es keine gegen euer Haus gerichtete Tat, sondern vielmehr eine uns schwer fallende Notwendigkeit war um weiteren Schaden an unserer Beziehung zu verhindern und eure Schwester zu schützen. Die Freundschaft zwischen euch und meinem Sohn möge in den nächsten Jahren erblühen, auf das es unsere Häuser nur noch enger aneinander bindet. Ich versichere euch, eure Schwester hat keinerlei Ablehnung zu befürchten, ihre Anwesenheit ist für den gesamten Jägershof eine Bereicherung.", sprach der Lord höflich, deutete kurz danach an sich zu verneigen, was dank seiner Verletzung nie ganz einfach war. Er hob seinen Becher, um mit Cason anzustoßen und den Worten so noch mehr Gewicht zu verleihen.
Tomas lächelte derweil glücklich zu Vasilyssa, ehe er sich ebenfalls dem Stammhalter von Haus Krenz zuwandte. "Gewiss werden die jüngeren Generationen unserer Häuser stets verbunden bleiben.", war das Offiziellste was er jetzt heraus bekam, aber es genügte wohl nach der Ansprache seines Vaters vollkommen. Er hatte das Bedürfnis die Worte zu bekräftigen, allerdings fühlte er sich nicht ganz wohl in seiner Haut, wo er doch auch Vasilyssas Bruder belogen hatte mit der Entführung. Je mehr er ihre innige Beziehung spürte, desto mehr gewann er ein Gefühl dafür wie besorgt ihr Bruder wohl gewesen seien musste und es beschämte ihn umso tiefer zu lügen.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Mo März 27, 2017 2:17 pm

Es freute mich sehr, dass das Verhältnis zwischen meinem Bruder und den Leuten des Hauses so gut war. Ich senkte den Kopf mit einem kleinen Lächeln, während ich Lord Drees zuhörte, und blickte dann kurz zu Tomas. Ich musste ihm vermutlich erklären, dass ich vor meinem Bruder keine Geheimnisse hatte, es war praktisch unmöglich für mich, und dass er daher wusste, was wirklich geschehen war.
Als das Essen schließlich beendet war, erhob ich mich und sah Tomas an Ser, ihr habt versprochen, mir auf einem Spaziergang die Umgebung zu zeigen... lächelte ich und legte den Kopf leicht schief. Mein Haar schimmerte durch die Bewegung im Licht des frühen Morgens und mein Lächeln ließ mein Gesicht aufleuchten. Es war ein ehrliches Lächeln, durch das meine Augen strahlten. Zu lange hatte ich keine Möglichkeit gehabt, so zu lächeln, zu lange war es mir unmöglich gewesen, einen Grund dafür zu finden. Oder eine Person, die es mir wert gewesen wäre. Selbst meine Familie hatte dieses Lächeln nur sehr selten zu Gesicht bekommen, seit meine Mutter verstorben war. Aber jetzt, hier, in diesem Moment, hatte ich endlich einen Grund gefunden. Und dieser Grund hatte braune Haare und das schönste Lächeln, das mir bekannt war. Und noch dazu würde er in ein paar Tagen oder Wochen wirklich mein Grund sein zu lächeln.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Mo März 27, 2017 2:47 pm

Nach dem Essen und dem Gespräch erhob sich Tomas ebenfalls, nur einen kleinen Moment nach Vasilyssa. Ihr Lächeln verzauberte ihn sofort und es wirkte direkt ansteckend auf ihn. So konnte er ihr keinen Wunsch abschlagen, den Spaziergang hatte er ihr ja ohnehin versprochen. "Dann erlaubt mir dieses Versprechen nun einzulösen, Mylady.", erwiderte er also und nach einen kurzen Handkuss bot er ihr den Arm zum einhaken an. Sein Blick fiel noch einmal kurz auf sie und blieb ruhen, es war einfach unglaublich wie sehr sie es vermochte sein Leben zu erhellen.
Nachdem sie sich anständig von seinen Eltern und ihrem Bruder verabschiedet hatten verließen sie langsam den Saal, Tomas gab sich alle Mühe für sie galant und ritterlich zu sein, auch als keine Augenpaare sie mehr beobachteten. "Hast du gemerkt wie meine Schwester deinen Bruder angesehen hat? Wenn wir nicht aufpassen gibt es zwei Hochzeiten zwischen unseren Häusern.", musste er grinsend und äußerst leise feststellen. Viel bedeuteten die leicht schmachtenden Blicke bestimmt nicht, aber es war ihm aufgefallen und es erheiterte ihn sehr.
Aber natürlich wollte Tomas sich viel lieber mit seiner Verlobten befassen. Von den Innenräumen hatte sie eigentlich Alles wichtige gesehen, viel wichtiger war ihm der Weg durch die nähere Umgebung bei frischer Luft. Er führte sie also über den Hof und in gemächlichem Schritt ging es eine kleine, umzäunte Straße entlang durch einige Felder, wobei sich ein Blick zum Wald und auf der anderen Seite der Blick auf Jägershof und über die Felder hinweg bot. "Ich finde es toll, dass du dich so gut mit deinem Bruder verstehst. Und ich bin wirklich froh, wie er über die ganze Angelegenheit denkt.", konnte er es sich leider nicht verkneifen darüber zu sprechen.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Mo März 27, 2017 3:16 pm

Ich lächelte leicht und hakte mich bei Tomas ein. Das Lächeln hielt an, bis wir draußen waren, und als wir die Mauern verlassen hatten, stellte sich langsam ein Gefühl von Freiheit ein. Jetzt war cih wirklich frei. Mein Vater hatte keinen Einfluss mehr auf mich, meine Geschwister waren in Sicherheit und bald würde mich außer meinem Namen mehr nichts mehr mit meinem Vater verbinden. Ich merkte, wie ich etwas übermütig wurde, hüpfte wie ein kleines Mädchen über die Löcher in der Straße.
Cason ist schon verlobt, da kann sie lange schwärmen... lachte ich leise Obwohl sie irgendwie schon süß zusammen wären... Ein sachtes Lächeln strich über mein Gesicht, und je weiter wir uns von Jägershof entfernten, desto lockerer wurde ich, bis ich schließlich den Zopf löste und übermütig meine Haare schüttelte, bis sie wie ein goldener Wasserfall über meine Schultern fielen.
Mein Bruder kennt übrigens die Wahrheit... Ich war noch nie fähig, ihn zu belügen... Selbst wenn ich es versucht habe, er hat es sofort gemerkt... Ein kleines Lächeln legte sich auf meine Lippen und ich ließ mich unter einer großen Eiche ins Gras fallen. Lachend rollte ich in den Schatten und sah zu ihm hoch, meine Augen funkelten leicht. Ich genoss es sehr, so mit ihm hier zu reden, einfach die Freiheit zu genießen.
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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Mo März 27, 2017 8:19 pm

Tomas bemerkte schnell, wie fröhlich Vasilyssa war. Sie wirkte gerade wie ein glückliches Kind und wenn sie lächelte konnte er gar nicht anders, als ebenfalls zu lächeln. Er ließ sie über die Löcher hüpfen und sah ihr schmunzelnd dabei zu, als gebe es gar keinen schöneren Anblick auf dieser Welt, dabei spielte sie doch nur so simpel und vergnügt.
Tomas lachte, als sie vom dem Verlöbnis erzählte. "Stimmt, dann hat sie schlechte Karten. Aber... naja... sie findet jeden Ritter der sich her verirrt schick, da ist nichts Ungewöhnliches dran.", lachte er auf ihre Erwiderung, wonach er zustimmend nickte. "Vermutlich wären sie das...", murmelte er kopfschüttelnd, womit er sich lieber wieder dem Weg - oder vielmehr Vasilyssa - widmete. Ihr goldenes Haar war ein Anblick, der Tomas im Spiel des Winds verloren gehen ließ. Er grinste sie selig an, bis ihr kleines Geständnis ihn erstaunt aufblicken ließ.
"Du... er...?", war er sofort verwundert. Der junge Ritter hatte damit überhaupt nicht gerechnet und er wusste nicht wie er damit umzugehen hatte. Sein Blick senkte sie kurz. Vasilyssa schien es jedenfalls nicht zu stören, sie wirkte ganz felsenfest davon überzeugt, dass ihr Geheimnis sicher war. Tomas jedoch zögerte und seufzte. Er ließ sich neben sie unter die Eiche sinken und lächelte sie schwach an. "Wenn du dir sicher bist, dass unser Geheimnis bei ihm sicher ist und er unsere Beweggründe versteht... dann... kann ich es akzeptieren...", meinte er leise und seufzte. Er war nicht hier um mit ihr zu streiten oder sich Sorgen zu machen. Er wollte einfach das Leben genießen und Zeit mit ihr verbringen. Langsam legte sich also ein Arm um sie.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Di März 28, 2017 12:57 pm

Ich sah ihn an und kuschelte mich leicht an ihn, als sein Arm mich umschloss Es war nicht meine Absicht, es ihm zu sagen... Aber... Er hat mich danach gefragt, und als ich ihm erzählt habe, ich sei entführt worden, hat er mich mit diesem Blick angesehen... Als wolle er sagen 'Raus mit der Wahrheit...!'... er sieht dann immer aus wie ein kleiner Hund, und ich kann ihm dann nichts mehr vormachen... Es tut mir leid... Aber ich bin mir vollkommen sicher, dass er uns nicht verraten wird... Ich biss mir leicht auf die Lippe und sah zu ihm hoch Bitte sei nicht böse deswegen... Ich wollte es ihm wirklich nicht sagen... Ich hatte natürlich gemerkt, dass er absolut nicht begeistert davon war, dass jemand die Wahrheit kannte, und ich fühlte mich schuldig, weil ich sie verraten hatte. Ich wollte keinen Streit, und ich wollte auch nicht, dass er böse auf mich war, schließlich wollte ich nicht, dass die Vergangenheit uns wieder einholte und der Hass zwischen uns wieder aufkeimte. Ich wollte den Frieden und die Nähe zwischen uns nicht verlieren, nicht, weil ich den Mund nicht hatte halten können und auch nicht, weil mein Bruder mich mit diesem besonderen Blick zu wirklich allem bringen konnte.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Di März 28, 2017 1:44 pm

Tomas seufzte leise. Er ahnte schon, dass es nicht Vasilyssas Absicht gewesen war ihren Bruder einzuweihen und er wusste auch, dass sie es nicht von sich aus getan hatte. Was ihn allerdings verwunderte war die Tatsache, dass es offenbar nicht viel Überzeugungskraft gebraucht hatte, um sie zu dem Geständnis zu bewegen. Er konnte verstehen, dass sie ihrem Bruder sehr nahe stand, aber es enttäuschte ihn, dass ihr gemeinsames Geheimnis so ohne Weiteres ausgeplaudert worden war. Tomas legte den Arm um sie und neigte den Kopf leicht zu ihr hin, versuchte genau zu überlegen was dies nun für ihn bedeutete.
"Ich weiß das du es ihm nicht sagen wolltest...", murmelte er und seufzte erneut. "Ich will mich deswegen jetzt auch nicht mit dir streiten, aber... ich müsste lügen wenn ich sage, das ich mich nicht verraten fühle. Du hast versprochen es Niemandem zu sagen, da ist es nicht wichtig, ob dein Bruder es ausplaudert oder nicht...", war er sichtlich verwirrt und auch wenn er es hatte vermeiden wollen hörte man heraus, das er gekränkt war. Tomas wagte gewiss nicht zu glauben er wäre bereits die wichtigste Person in ihrem Leben, aber das sie ihrem Bruder so wenig widerstehen konnte bereitete ihm Sorgen.
Vorsichtig strich er ihr über die Wange. "In gewisser Weise... ist es ja schön, das du ihm so vertrauen kannst...", gab er sich alle Mühe sich in ihre Lage zu versetzen. Er wollte keinen Streit mit ihr, er wollte nicht das dieser Zwischenfall ihre Beziehung schon wieder komplett herum krempelte. "Ich... habe ja auch Probleme zu reden, wenn du mich mit so einem Hundeblick ansiehst... hm...", murmelte er und lehnte sich weiter zurück. "Bitte, lass uns deswegen nicht streiten. Es missfällt mir, dass du es ihm erzählt hast. Aber ich will nicht böse sein. Es ist geschehen, wir können es nicht ändern. Aber ich wünsche mir wirklich, dass... es so nicht mehr läuft..."

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Di März 28, 2017 2:22 pm

Sofort breitete sich die Angst in mir aus. Ich wusste, dass er recht hatte, dass ich es nicht hätte erzählen sollen, und doch konnte ich es nun nicht mehr ändern. Was, wenn er doch böse war, trotz seiner Worte? Ich merkte, dass ich ihn damit verletzt hatte, und ich versuchte mit aller Kraft, die Angst aus meiner Stimme zu verdrängen Tomas, ich... ich weiß, dass es falsch war.... Bitte verzeih mir... Ich weiß, ich habe mein Versprechen gebrochen... Bitte, verzeih mir... Ganz war es mir wohl nicht gelungen, die Angst aus meiner Stimme zu halten, denn sie zitterte ganz leicht und ich biss mir auf die Lippe, um es zu unterdrücken. Ich wusste nicht, wann ich das letzte mal so eine Angst in mir gespürt hatte, aber sie war da. Ich wollte ihn nicht verlieren, und auch, wenn wir erst vor ein paar Tagen gemerkt hatten, wie sehr sich unsere Beziehung verändert hatte, war er mir bereits so wichtig, als hätte es all die Streits und den Hass damals nicht gegeben.
Bitte... ich will dich nicht verlieren... Du bist mir so wichtig geworden... Bitte... ich tue alles... nur bitte verzeih mir... ein leises Flehen, mehr war meine Stimme nicht. Ich wusste, dass das, was ich wollte, wohl nicht so einfach zu erreichen war, doch ich wollte mich nicht mit ihm streiten, nicht weil ich meinem Bruder zu schnell nachgegeben hatte.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Di März 28, 2017 2:59 pm

Tomas biss sich selbst auf die Unterlippe. Er spürte natürlich ihre Angst und ihre Sorgen, das Letzte was er wollte war ihr jetzt das Gefühl zu geben er würde sie wegen der Vorwürfe verabscheuen. Es war keine einfache Situation, denn Tomas wollte einfach nur mit ihr zusammen sein, fürchtete sich aber ob er ihr vertrauen konnte. Er hörte ihren Worten sehr genau und aufmerksam zu und lächelte stumm. Innerlich überlegte er mit pochendem Herzen was nun zu tun sei. Er wollte unbedingt das Richtige tun, nicht das Richtige für sich selbst, sondern für ihre Beziehung.
Als er sie geradezu flehen hörte war die Entscheidung nicht mehr schwer. Er schloss den Arm enger um sie und küsste sie sanft. "Du musst nichts tun. Ich verzeihe dir.", sprach er ehrlich und voller Gefühl. Seine Augen wirkten leicht ernässt, was er zu verbergen versuchte. "Du bist mir ebenfalls wichtig. Ich will dich nicht verlieren oder dir böse sein. Ich will lange und glücklich mit dir leben, dazu gehört auch das wir einander unsere Fehler vergeben. Du... hast eingesehen warum es für mich nicht in Ordnung war und... ich habe das Gefühl, dass du es ehrlich meinst, wenn du um Vergebung bittest.", sprach er ruhig auf sie ein, versuchte sich selbst zu beruhigen.
Wieder küsste er sie, dieses Mal lange und intensiv. Die Wärme und das Kribbeln ließen alle Sorgen völlig unbedeutend werden. Am Ende nahm er ihre Hände und wickelte die Finger ein. "Versprich mir jetzt, es auch wirklich keiner weiteren Person zu erzählen. Keiner Schwester, keinem Bruder. Sieh mir in die Augen und schwöre es.", bat er sie nun, es war ihm wirklich wichtig und ernst, was man an seinen Worten heraus hörte.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Di März 28, 2017 3:20 pm

Eine Träne rann über meine Wange und ich umarmte ihn fest Und ob ich es ernst meine... Ich will mich nicht mit dir streiten... Ich strich ganz leicht über seine Wange und küsste ihn, voller Gefühl. Man merkte mehr als deutlich, dass ich wirklich unglaublich viel für ihn empfand, dass er mir wirklich so wichtig war, auch wenn ich es mir noch immer nicht erklären konnte. Es ging alles so dermaßen schnell, dass es unglaublich einschüchternd sein konnte, und doch genoss ich jede Sekunde, die mein Herz seinetwegen schlug, jedes Kribbeln und jedes Funkeln in seinen Augen.
Ich blickte ihn an und nahm seine Hand fest in meine Ich verspreche es dir... Ich werde es niemandem sagen, nie wieder... keiner Schwester, keinem Bruder, keinem Cousin und keiner Cousine... Absolut niemand wird es von mir erfahren, ich schwöre es! Man hörte deutlich, wie ernst ich mein Worte meinte. Ich merkte, wie wichtig es ihm war, und ich wollte, dass er wusste, dass ich absolut nicht die Absicht hatte, ich jemals wieder zu verletzen oder ihm das Gefühl geben, verraten worden zu sein. Ich wollte, dass er sich bei mir sicher fühlen konnte, ohne die Angst, hintergangen zu werden oder etwas befürchten zu müssen. Ich wollte, dass er in mir eine Art Ruhepol finden konnte, wo er ganz er selbst sein konnte, ohne Angst, ohne Stress.
Ganz langsam strich ich ihm eine Haarsträhne zurück Ich schwöre dir, ich werde nie wieder ein Versprechen brechen, das ich dir gegeben habe... Nie wieder... flüsterte ich und ließ die Finger sacht über seine Wange gleiten.

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Tomas Drees

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Di März 28, 2017 5:48 pm

Ihre Worte trafen Tomas tief und er spürte ein Gefühl von Glücklichkeit aufsteigen wie er es selten verspürt hatte. "Ich will auch nie mehr streiten...", murmelte er noch, da küsste sie ihn bereits und er spürte ihr Gefühl in dem Kuss. Speziell nach ihrer Vergangenheit war es Tomas ein Alptraum wenn sie jetzt wieder damit begannen einander zu misstrauen oder gar zu streiten. Sie mussten einander einfach trauen und sich mit Respekt und Zuneigung begegnen, da war er sich sehr sicher, auch wenn die meisten anderen Punkte ihn wegen der Geschwindigkeit ihrer Entwicklung eher überwältigten.
Auch Tomas nahm ihre Hand fest. Er hörte ihr Versprechen und wie ernst es ihr war, was ihn augenblicklich lächeln ließ. Er nickte und küsste ihr beide Hände. "Danke. Das bedeutet mir wirklich viel. Und ich spüre, dass ich dir vollkommen glauben und vertrauen kann.", sprach auch er ehrlich, wobei es ihn ziemlich verwirrte, dass er tatsächlich so empfand. Sein Kopf gebot ihm Vorsicht, aber was war schon der Kopf, wenn das Herz so wahnsinnig schlug?
Er lächelt, als sie ihm die Haarsträhne weg schob und ihre Finger hinterließen wie stets dasselbe angenehme Kribbeln. "Und ich schwöre dir, dass auch ich kein Versprechen an dich brechen werde. Ich werde keines deiner Geheimnisse verraten und mich stets um dich kümmern. Ich will dir ein guter Ehemann sein.", sprach er, während seine Finger nun über ihre Wange glitten. Er zog sie langsam und zärtlich für einen Kuss zu sich heran und lehnte sich jetzt ganz entspannt unter den Baum. Es war einfach herrlich mit ihr draußen zu sein, fast so, als gebe es überhaupt keine Sorgen. Sein Verstand war aber immer noch damit beschäftigt die letzten Minuten zu verarbeiten, auch wenn ihn das Gefühl ihrer Lippen beinahe lähmte.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Mi März 29, 2017 6:31 am

Ich lächelte leicht und spürte, wie mein rasendes Herz sich langsam beruhigte, die Angst verschwand. Ich wusste nicht, warum mir das ganze so viel bedeutete, aber als er bestätigte, dass er sich bei mir sicher fühlte, ging mir das Herz auf und ich lächelte. Ich hatte in Tomas das gefunden, was ich seit so langer Zeit suchte: Jemanden, der um meine Vergangenheit wusste und der für mich da war, ohne mich zu verspotten oder auszulachen. Er verstand, warum es für mich so schwer war, anderen Menschen zu vertrauen, auch wenn das ihn scheinbar nicht mit einschloss, denn seit dem Tag, an dem er mich vor dem Bären gerettet hatte, vertraute ich ihm, aus welchem Grund auch immer.
Sein Kuss war so süß und zärtlich, ein stilles Versprechen für die Zukunft, dass ich nicht anders konnte als ihn zu erwidern. Sanft kuschelte ich mich an ihn, legte den Kopf an seine Schulter und betrachtete das Spiel der Sonne auf dem weichen Gras um uns herum. Mit jeder kleinen Brise, die durch die Blätter des Baumes strich, tanzten die Flecken von Sonnenlicht um uns herum wie in einem Kaleidoskop und die Gerüche der Natur drangen zu uns: die feuchte Erde der nahegelegenen Felder, das frische Gras um uns herum. Es war so friedlich und wunderschön, ein perfekter Moment.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Mi März 29, 2017 11:13 am

Tomas konnte deutlich spüren, dass Vasilyssas Herzschlag langsam aber sicher ruhiger wurde. Es half ihm sich selbst wieder zu entspannen, nachdem er einige bange Momente nicht gewusst hatte wo sie nun standen. Aber dieser Nebel hatte sich aufgeklärt und er war heilfroh darüber. Sorgen über ihre Zukunft verblieben, aber sie waren geringer als noch vor ihrer Ankunft, weshalb er einfach ruhig liegen bleiben und mit ihr reden konnte. Sie kuschelten miteinander und Tomas genoss es sehr, auch der Tanz des Winds und die ganze Natur um sie herum gaben ihm ein Gefühl von Geborgenheit.
Sein Blick wanderte über die Landschaft, blieb aber viel länger an Vasilyssa kleben. Sie war wunderschön, anders ließ es sich nicht beschreiben. Leise murmelte Tomas einige Verse, die ihm spontan einfielen. Es hatte mit Wind und Sonne zu tun, die miteinander um die Gunst zweier Menschen wetteifern. Er genoss es lange mit ihr einfach so zu liegen, erhob sich nach einer Weile aber auch wieder. Lächelnd reichte er ihr die Hand. "Komm, ich will dir etwas zeigen.", meinte er und half ihr hoch. Er wickelte seine Finger in ihre, sie sollten Hand in Hand gehen, er fand es sehr schön so.
Ihr Weg führte weiter den Weg entlang, ehe er über eine kleine Lücke im Zaun und auf eine brach liegendes Feld stieg. Er half ihr herüber und nahm sie wieder bei der Hand, am anderen Ende des Feld floss der Bach aus dem Wald nun als bereits kleiner Fluss. Er führte sie noch ein bisschen am Ufer entlang, bis hin zu einer Flussbiegung, in der im Wäldchen ein kleiner Unterstand verborgen lag. Es war kaum mehr als ein paar Holzbretter auf Stützen in einer Senke, aber es gab Sitzkissen und eine Decke lag aus. "Hier kommt nie Jemand hin. Aber man hat einen weiten Blick über die Landschaft hinter uns. Ich bin gerne hier, habe hier viel geschrieben. Ich weiß es ist... etwas eng, aber... ich will ja auch bei dir sein..."

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Mi März 29, 2017 3:51 pm

Sie lächelte sanft und schmiegte sich an ihn, die Wange an seine Schulter gelehnt Das ist echt schön... murmelte sie. Sie genoss es sehr, so friedlich mit ihm hier zu liegen und die Natur sowie die Nähe zu ihm zu genießen. Sie schließt lächelnd die Augen und hört ihm dann zu, wie er die Verse rezitierte oder aussprach Ich beneide dich darum... Es fällt dir so leicht, so eine Situation in kunstvolle Worte zu hüllen, und ich kämpfe in deiner Nähe um jedes Wort... Damit es sich zumindest so halbwegs logisch anhört... Mit einem kleinen Lächeln strich sie über seine Brust und blickte zu ihm hoch.
Mit seiner Hilfe stand sie auf und blinzelte ihn neugierig an, folgte ihm dann über den Weg. Ihre Finger kribbelten leicht in seiner und ein sachtes Lächeln spielte um ihre Lächeln. Sie genoss die Landschaft sehr und stieg schließlich vorsichtig über den Zaun. Verwirrt blickte sie sich um und folgte Tomas dann weiter über die Wiese und hinunter zum Fluss. Als sie schließlich sah, wohin er sie geführt hatte, wurden ihre Augen groß und sie lächelte Das ist wirklich schön hier... Hast du das eingerichtet? Langsam strich sie um den kleinen Unterstand und lächelte. Es gefiel ihr wirklich, sie hatte schon immer eine Schwäche für solch versteckte Orte gehabt, und das hier war so friedlich, hier am Fluss, im Wald, umgeben von der puren Natur.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Mi März 29, 2017 5:11 pm

Ein kurzes Schmunzeln huschte über Tomas Lippen. Es war seltsam wie sie so offen über ihre Zuneigung für ihn sprach, jedenfalls wagte er sich anzumaßen, dass ihre angesprochene Sprachlosigkeit daher rührte. Gerührt strich er ihr über den Kopf und lächelte sie dann an. "Glaub mir, du bist meine Inspiration. Sonst... kann ich mit keiner anderen Person so reden. Ich weiß einfach... das du mich nicht verspotten wirst und... es bereitet mir helle Freude, dass dir die Worte so gut gefallen.", erklärte er ruhig und mit verträumten Blick. Das er es ausgerechnet seiner ehemaligen Erzfeindin so offen und ehrlich mitteilen konnte verwunderte ihn in diesem Moment bereits nicht mehr.
Nachdem er sie in das kleine Versteck geführt hatte freute er sich riesig über ihre Reaktion. Er liebte Orte wie Diesen, da war es schön, dass es ihr wohl ebenso erging. "Nein, leider nicht.", musste er aber gestehen, dass es nicht sein Werk war. "Das hier ist ein bekanntes Jagdversteck, aber in dieser Jahreszeit wird es nicht gebraucht. Ich... weiß gar nicht genau wer es eingerichtet hat.", erklärte er wahrheitsgemäß und lächelte sie an.
"Ich habe... ein bisschen nachgedacht...", murmelte er dann, nachdem er einen Arm um sie gelegt und sich an sie geschmiegt hatte. "Je eher wir in Quellspring waren desto besser. Es... hängt mir irgendwo im Hinterkopf herum, verstehst du? Ich... will es einfach hinter mich bringen und... würde gerne morgen schon aufbrechen...", erklärte er leise und blickte kurz über das Feld vor ihnen. Ein Seufzen später drehte er sich leicht zu ihr hin. "Aber wir sind nicht hier um darüber zu sprechen, tut mir Leid. Wir sind für viel schönere Dinge her gekommen.", meinte er leise und lächelnd. Langsam beugte er sich zu ihr, um sie in einen ausgedehnten, gefühlvollen Kuss zu verwickeln. Es kribbelte ihm am ganzen Leib und er genoss es vollkommen.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Mi März 29, 2017 5:42 pm

Ich lächelte zart und streichelte leicht sein Knie, allerdings nicht, weil ich irgendetwas von ihm wollte, sondern einfach, um ihn zu berühren, als ich schließlich neben ihm saß. Naja... ist ja eigentlich auch egal, wer das hier eingerichtet hat... Es ist wunderschön... Vor allem mit dir... Ich wurde leicht rot und schloss die Augen Tut mir leid... ich bin etwas... zu schnell, glaube ich... murmelte ich verlegen und biss mir auf die Lippe.
Nein, ich... will das auch so bald wie möglich hinter mir haben... So kann ich mich möglichst bald von meinem Vater lösen... stimmte ich langsam zu und seufzte. Je früher das alles vorbei ist... desto besser... Mit geschlossenen Augen lehnte ich den Kopf an seine Schulter und mit einem kleinen Lächeln erwiderte ich den Kuss zärtlich. Es war unglaublich, selbst jetzt, wo ich es eigentlich schon gewohnt sein sollte, kribbelte noch immer mein ganzer Körper, sobald er mich berührte, und der Kuss ließ mein Herz wieder schneller schlagen. Langsam wandte ich mich ihm zu und küsste ihn weiter, mein Verstand setzte langsam immer mehr aus, sodass mein Herz immer mehr übernahm und ich mich von meinen Gefühlen leiten ließ. Eine Hand wanderte langsam an seine Wange und etwas in seine Haare, wobei ich ihn sacht etwas näher an mich zog, um ihn besser zu spüren.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Mi März 29, 2017 7:16 pm

Tomas nickte zustimmend und sah sich kurz um. Wunderschön war vielleicht übertrieben für solch ein spärliches Jagdversteck, aber wenn man die ganze Umgebung mit einbezog wurde die Behauptung plötzlich wahr. Die Bäume, der Fluss, die Felder - Alles hier hatte auf ihn eine entspannende Wirkung. Da störte ihn ihr ungeschickter Kommentar auch gar nicht groß, er schmunzelte nur. "Ein wenig.", murmelte er nur und gab ihr als Beweis dafür, dass er es ihr nicht krumm war direkt einen kurzen Kuss.
Es war gut zu hören, dass sie ebenfalls schnellstmöglich nach Quellspring wollte um den Besuch hinter sich zu bringen. Vielleicht war es nicht sonderlich klug ihrem Vater jetzt in einen womöglich immer noch gereizten und aggressiven Zustand zu begegnen, aber er schien es wohl ohnehin ständig auf sie abgesehen zu haben, da war es einfach das Beste die Angelegenheit aus dem Kopf zu kriegen. Tomas nickte also zustimmend und damit wollte er fürs Erste auch gar nicht mehr an den Besuch denken. Sie hatten hier eine schöne Zeit, da brauchte es keine bösen Gedanken.
Nachdem sie also ausgiebig geküsst, gekuschelt und geplaudert hatten ging es irgendwann wieder zurück. Das Mittagessen hatten sie komplett ausgelassen, da knurrten die Mägen verständlicherweise. Die Verlobten bekamen einige Blicke für ihre lange Abwesenheit zu spüren, es störte Tomas ein wenig. Aber es war den Ausflug wert gewesen, da bestand kein Zweifel. Kaninchen gab es am Abend zwar nicht, aber Tomas aß auch so reichlich. Er trank mit Vasilyssa ein wenig Wein und schlich sich in der Nacht wieder zu ihr aufs Zimmer, ganz ungefragt. Am Morgen wurden schon die Vorbereitungen für ihre Reise getroffen, es würde gewiss nicht einfach werden.

gt: Quellspring, Innenhof

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Do März 30, 2017 3:18 pm

cf: Der Innenhof

Ich ritt wie der Teufel, im Versuch, meinen Gefühlen zu entfliehen, den Gefühlen, die Quellspring und die Konfrontation mit meinem Vater in mir ausgelöst hatten. Angst. Wut. Unsicherheit. Schuld. alles in einem absolut unentwirrbaren, überwältigenden Chaos, das mein Herz abwechselnd rasen und fast stehen bleiben ließ. Ich wusste nicht, wie ich das alles bewältigen sollte, es fühlte sich an, als würde ich explodieren, wenn das so weiterging. Tränen rannen über meine Wangen und ich hielt es nicht aus, jetzt schon nach Jägershof zurückzukehren. War nicht bereit, mich all den Blicken und Fragen zu stellen, vor allem nicht die meines Bruders. Ich wusste, dass er meinen Bruder auch nicht wirklich mochte, aber er hatte mich immer dazu angehalten, mein Temperament unter Kontrolle zu halten, mich nicht von meinem Vater reizen zu lassen, meine Wut würde mich schwach machen.
Statt jetzt schon zurückzukehren bog ich am Tor ab und ritt den Weg entlang, den wir am Vortag genommen hatten, um zu dem kleinen Jagdunterstand zu gelangen. Obwohl man das, was ich tat, kaum als reiten bezeichnen konnte. Chiraks Hufe flogen über den Boden, der Staub wirbelte hinter uns auf, und mit einem Satz war er erst über den Zaun, dann über den Fluss. Unter einer Weide blieb ich schließlich stehen und glitt mit Tränen auf den Wangen zu Boden. Chirak legte sich zu mir, den Kopf auf meinen Beinen, ich sah in seinen Augen, wie froh er war, frei zu sein, weg von meinem Vater. Und langsam stellte sich bei mir das gleiche Gefühl ein.

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