Game of Thrones

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 Innenhof des Guts

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Tomas Drees

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Do März 23, 2017 5:49 pm

Als er ihre Hand auf seinem Arm spürte drehte sich Tomas langsam und besorgt zu ihr hin. Er hatte keine Ahnung was gerade in ihr vorging oder was sie nun plante. Er zögerte, ließ sie aber gewähren, als er realisierte wie ernst es ihr war und wie entschlossen sie nun wirkte. Trotz Allem blieb er aber dicht an ihrer Seite, er war nicht gewillt sie jetzt allein stehen zu lassen. Sie sollte wissen, dass er an ihrer Seite war.
Ihre Worte überraschten ihn nicht, dafür aber die Intensität mit der sie vorgetragen wurden. Offenbar hatte sie lange Zeit auf diesen Ausbruch gewartet, ein leichtes Lächeln machte sich bereit als er sie ansah, doch kaum das er wieder auf ihren Vater blickte versteinerten seine Gesichtszüge. Tomas hatte ihren Worten kaum etwas hinzuzufügen. Er war in gewisser Weise sogar stolz auf sie, doch sein Blick ruhte wohl einen Moment zu lange auf ihr, sodass er den Schlag nicht selbst abfangen konnte. Es war gut das sie es selbst tat und Tomas trat drohend einen Schritt vor, nur Vasilyssas Souveränität in dieser Situation hielt ihn jetzt noch von einem Faustkampf ab.
Ihre Worte rührten ihn und ließen jeden Gedanken an Streit schnell wieder verfliegen. Ihm wurde warm ums Herz als sie ihn - wenngleich auch nur in ihrer Rage - als Jemanden den sie liebt bezeichnete und das Kribbeln durchströmte ihn. Diesen Moment konnte Lord Krenz wahrlich nicht mehr ruinieren.
Als sie sich abgewandt hatte blieb er mit verschränkten Armen zurück. "Wir hätten euch gerne am Bankett empfangen und mit euch die neue Verbindung unserer Häuser gefeiert. Jedoch muss ich nun darauf bestehen, dass ihr schnellstmöglich abreist. Ich bin sicher, euer ältester Sohn wird eure Angelegenheiten hier vorzüglich vertreten.", erklärte er noch und ging dann sehr zufrieden, aber auch aufgewühlt seiner Verlobten hinterher.
"Du bist toll, weißt du das?", fragte er leise, als er wieder einen Arm um sie legte. Er betrachtete das Tuch an ihrer Wunde und seufzte. "Ich werde alles tun um dir das neue Leben zu bieten, dass du verdienst.", gelobte er ihr.

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Vasilyssa Krenz

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Do März 23, 2017 6:20 pm

Ich ging von ihnen weg und kehrte an den einzigen Ort zurück, den ich bisher hier kannte: Den Pavillon. Ich kam jedoch nicht mal dort an, bevor ich Tomas Arm wieder um mich spürte. Noch immer schlug mein Herz, als hätte ich einen Marathon hinter mir, und mein Atem zitterte, doch sobald ich seine warme Haut an meinen schultern spürte, entspannte ich mich etwas. Es tat gut, ihn in meiner Nähe zu wissen, und seine Worte lösten einen ungewohnten Stolz auf mich selbst in mir aus. Naja... so toll bin ich nicht... Ich warte seit Jahren darauf, ihm einmal die Meinung zu sagen, und ich habe es mich nie getraut... Und wärst du nicht gewesen, hätte ich ihm vermutlich sein eigenes Messer in die Kehle gerammt... Ich sank auf einen der Stühle und seufzte. Man merkte, dass ich mich für dieses Bekenntnis schämte, und erst recht für die Tatsache, dass ich mir in gewisser Weise wirklich wünschte, mein Vater wäre tot.
Ich bin meinem Vater wohl ähnlicher als ich dachte... murmelte ich und strich mir durchs Gesicht. Ich konnte nicht glauben, dass ich ihm wirklich gesagt hatte, was ich in den hintersten Winkeln meiner Seele verborgen hatte. Dass ich meinen Tod meines Vaters wirklich nicht als schlimm ansehen würde. Für mich wäre es vermutlich schon eine Erlösung, dann müsste ich nie wieder Angst um meine Geschwister haben.
Langsam senkte ich den Kopf und seufzte tief [color=#66cc00]Du solltest wissen... dass ich ernst gemeint habe, was ich vorhin gesagt habe... Dass ich in die jemanden gefunden habe, den ich liebe...

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Do März 23, 2017 8:11 pm

Tomas lächelte leicht, zuerst stolz und dann überaus verunsichert. Das sie von einem Messer in der Kehle sprach missfiel ihm doch sehr, aber in seinen Augen konnte Vasilyssa es kaum ernst gemeint haben. Er wusste wozu sie in der Lage war, aber für eine Mörderin hielt er sie wirklich nicht. Langsam setzte er sich als ihr gegenüber, als sie einen Stuhl wählte. "Ich weiß, dass du bezaubernd bist. Und heute hast du ihm die Meinung gesagt. Du hast die ganze Zeit deine Würde bewahrt und das beeindruckt mich.", sprach er also ruhig, ging lieber nicht auf die Bemerkung mit dem Messer ein.
"Ach was...", wiegelte er sofort kopfschüttelnd ab. "Ich... kenne euch ja Beide und... du bist ehrlicher. Nicht so hinterhältig, nicht niederträchtig. Du wehrst dich, aber... ich habe dich nie als grausam erlebt...", konnte er ehrlich bleiben. Als Kind war sie ihm grausam erschienen, aber nun mit allem Kontext und einem Blick aus der Ferne schien es nicht mehr so sehr der Fall zu sein. Ihr Vater hingegen wurde von Tomas nun verabscheut, da gab es keinen Zweifel.
Ihr folgendes Geständnis brachte ihn dann stärker aus der Fassung als die angedrohte Messerstecherei. Tomas senkte verlegen den Kopf und lächelte still, bis er es wieder schaffte sie anzusehen. "Das... also... ich weiß gar nicht wie ich sagen soll wie sehr es mich ehrt... und freut!", blieb es dennoch bei seinem schüchternen Gestammel. Ihrem Vater die Stirn bieten schien so viel einfacher als mit ihr über Gefühle zu reden. Tomas spürte, dass er wohl erwidern sollte sie ebenfalls zu lieben, aber er überging es und hoffte inständig das es unterging. Noch immer zweifelte er, auch wenn er das Gefühl hatte eine wichtige Hürde genommen zu haben.
Schüchtern lächelte er sie an. "Heute wirst du dich bestimmt gut ausruhen können. Nach all den... Strapazen... wird man dich bestimmt wie eine Königin behandeln.", murmelte er und sollte schnell Recht behalten, denn ihnen wurden Getränke gereicht und man brachte auch einen warmen Eintopf heran, wohl leider nur aufgewärmte Reste vom Mittagsmahl, aber man war eben nicht auf ihre Rückkehr vorbereitet gewesen. Tomas freute sich trotzdem. "Du machst mich sehr glücklich.", konnte er ihr definitiv sagen ohne rot zu werden, er lächelte und hob das Glas.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Do März 23, 2017 9:21 pm

Ich seufzte leise und schüttelte den Kopf Ich will davon nichts... Ich mag es nicht sonderlich, wenn man mich... verhätschelt... Ich brauche das nicht und ich will es auch nicht... Mein Protest war sichtlich sinnlos, denn kaum hatte mein Satz geendet, brachte man uns Essen und Getränke. Ich wurde rot und dankte leise, rührte aber nichts davon an.
Schon jetzt vermisste ich die Hütte, die Zweisamkeit und auch das Essen. Vor allem sein unglaubliches Kaninchen. Unbehaglich knetete ich meine Finger, stand dann auf und ging unruhig auf und ab Ich wünschte, ich könnte die sein, die du in mir siehst... Aber ich fürchte die bin ich nicht... Ich bin die Tochter meines Vaters... Und auch wenn ich versuche, anders zu sein, wenn ich will, könnte ich ihn innerhalb weniger Wochen zerstören... Vermutlich bin ich sogar noch schlimmer als mein Vater... Jemandem wie mir würde niemand sowas zutrauen... Ein leises Seufzen, ein weiterer Schritt, trotz schmerzendem Knöchel. Ich wusste nicht, was los war, aber in mir war eine schreckliche Unruhe, Tomas Feuer versuchte die eisige Kälte meiner Vergangenheit zu bekämpfen und andersherum, was auch der Grund für meine Unruhe war. Meine Vergangenheit gehörte zu mir, aber ich wollte nicht, dass sie meine Zukunft beeinflusste.
Es schmerzte mich mehr, als ich zugeben wollte, dass er nicht ebenfalls seine Liebe ausgedrückt hatte, doch gleichzeitig konnte ich nichts dagegen vorbringen, schließlich hatte ich selbst Angst, ihn in diesem Punkt belogen zu haben. Ich wusste nicht, ob es wirklich Liebe war, doch ich wusste nicht, was es sonst sein sollte. Liebe war das einzige, was zu all den Anzeichen passte. Meine Mutter hatte mir viel davon erzählt, wie sie sich damals gefühlt hatte, als sie meinen Vater getroffen hatte, und sie hatte sich genauso gefühlt, wie ich mich fühlte, wann immer ich Tomas ansah.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Do März 23, 2017 9:39 pm

Tomas seufzte leise und sah sie einen langen Moment fragend an. "Lyssa, Niemand will dich verhätscheln oder bevormunden. Ich will... mich gut um dich kümmern, weil ich mich um dich sorge. Weil du mir etwas bedeutest. Und ich glaube meiner Familie geht es genauso. Es... sagt Niemand das du es brauchst...", versuchte es ihr etwas schmackhafter zu machen so umsorgt zu werden. Anders als sie füllte er sich Essen auf, aber er kam nicht wirklich dazu zu essen, da sie so unruhig herum lief und dies ihn ebenfalls irritierte, ganz besonders weil er ja von ihrem Knöchel wusste.
"Lyssa... lass es ruhen. Vielleicht bist du die Tochter deines Vaters, aber... wenn du es nicht willst wirst du ihn nie mehr wiedersehen. Bitte, gib den Kampf auf... du musst gegen Niemanden mehr kämpfen...", sprach er leise, nachdem er sich ebenfalls erhoben hatte. Er trat vor sie und legte seine Hände auf ihre Schultern, damit sie endlich ruhig blieb. Dabei sah Tomas in ihre Augen und lächelte vorsichtig. "Es ist mir egal wer du warst. Ich kenne die Vasilyssa aus der Hütte und sie bedeutet mir viel. Mehr zählt nicht.", erklärt er verlegen und kaum das er fertig ist schlingt er seine Hände langsam um ihren Nacken und beginnt sie zärtlich zu küssen.
Die höfischen Benimmregeln sind ihm dabei egal, es spielt keine Rolle wer ihnen zusehen könnte, jedenfalls nicht in diesem Moment. Er will ihr deutlich zeigen, dass er sie für kein Monster hält und das sie sich lieben können. Denn obwohl er von dem Gebrauch des Wortes absieht spürt er doch deutlich, in welche Richtung es sich entwickelt. Es sorgt ihn, aber es ist auch unglaublich schön.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Do März 23, 2017 9:50 pm

Ich wollte etwas erwidern, doch sein Kuss unterbrach meine Gedanken, verwischte sie zu einem fahlen Grau, das bald darauf in bunten Farben zu leuchten begann. Atemlos stieß ich ihn von mir, was mir schwerer fiel, als ich je gedacht hätte. Allerdings ließ ich nicht zu, dass er sich weiter als ein paar Zentimeter entfernte, ich hatte schließlich nur unsere Lippen trennen wollen. Du kämpfst mit unfairen Mitteln... beschwerte ich mich leise Sobald du mich küsst, kann ich nicht mehr klar denken... Du könntest so alles von mir bekommen... Man hörte mehr als deutlich, dass ich absolut nichts dagegen hatte, und dass es mir in gewisser Weise sogar recht war. Und jetzt... halt mich bitte weiter vom denken ab... Ich will nicht an meinen Vater denken, oder an das, was passiert ist... Lass mich glauben, es gäbe nichts außer uns... Zum ersten Mal überhaupt ließ ich jemanden hinter meine Fassade blicken, zeigte das schutzbedürftige Mädchen hinter der starken Frau.
Meine Finger strichen über seine Brust, und während eine Hand auf seinem Herzen liegen blieb, glitt die andere höher und langsam in sein Haar. Langsam genug, als dass er jederzeit sagen konnte, wenn er es nicht wollte, als dass er sofort abbrechen konnte.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Do März 23, 2017 10:29 pm

"Um dich würde ich mit allen Mitteln kämpfen.", erwiderte Tomas leise, was er direkt von einem Lachen folgen ließ. Es war auch ihm schwer gefallen die Lippen zu lösen, jedoch waren sie immer noch nah beieinander, was wohl die Hauptsache war. Es kribbelte ihm am ganzen Körper und er genoss das Gefühl. "Keine Sorge... es beruht auf Gegenseitigkeit...", erwiderte er ihr, schüchtern lächelnd und leicht errötend. Das seine Küsse eine solche Wirkung haben konnten hätte er nie gedacht, es freute ihn diebisch.
Ihrer Bitte kam er also nur zu gerne nach. Lächelnd strich er ihr über die Schultern. Ihre Hand auf seinem Herzen zu spüren war wunderschön und er legte langsam seine Stirn gegen ihre. "Es gibt nichts außer uns.", behauptete er leise und begann sofort wieder sie zu küssen. In der Berührung ihrer Lippen ging auch für Tomas das Gefühl für Raum und Zeit verloren. Er stellte fest, dass sie vertrauter geworden waren, ihre Bewegungen hatten sich viel mehr aufeinander abgestimmt und sie trauten sich mehr zu. Es war schön dies so zu bemerken, aber letztendlich musste auch der schönste Kuss irgendwann enden. Langsam löste er sich von ihr, jedoch nicht allzu weit weg.
"Da ich jetzt Alles von dir bekommen kann... wünsche ich mir das du dich ausruhst. Das du deinen Fuß und die Wange von unserer Kräuterfrau ansehen lässt.", sprach er dann ruhig und nahm eine Hand. "Und ich werde derweil in die Küche sehen und es einrichten, dass man dir heute Abend Kaninchen serviert.", versprach er noch und lächelte sie an.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Fr März 24, 2017 6:44 am

Der Kuss zog mich aus meinem Körper und hinein in eine Welt voller Wärme, die im Gleichklang unserer Herzen zu pulsieren schien. Nichts war mehr wichtig, es gab keine Lüge mehr, keine Erpressung, keine verrückten Väter oder Bären. Da waren nur wir, verbunden durch den Kuss. Es war ein fast körperlicher Schmerz, ihn zu beenden. Doch seine folgende Forderung machte es etwas leichter.
Mit einem tiefen, resignierten Seufzen sah ich ihm in die Augen Dir zuliebe... Aber auch wirklich nur deshalb... gab ich schließlich nach ein paar Minuten des Schweigens nach. Ich war kein besonderer Fan der Heilmethoden von Maestern und Kräuterfrauen, war ich doch der Meinung, der Natur ihren Lauf zu lassen erfüllte den Zweck der Heilung ebenso. Aber a) wollte ich Tomas nicht verärgern, schon gar nicht wegen etwas so kleinem, sinnlosen, und b) nahm der Schmerz in meinem Knöchel noch weiter zu, also war etwas schmerzlinderndes vielleicht doch nicht so schlecht.
Das wäre dann aber nicht von dir... Und an deines kommt niemand mehr heran... neckte ich ihn sanft, um die dunklen Gedanken aus meinem Kopf zu verscheuchen, und küsste ihn nochmal zart, bevor ich mich endgültig von ihm löste und mir auf die Lippe biss Bringst du mich zu eurer Kräuterfrau?

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Fr März 24, 2017 10:50 am

"Danke.", antwortete Tomas nur knapp, aber mit großem Nachdruck und noch mehr Dankbarkeit. Es kribbelte sofort wieder als sie davon sprach es ihm zuliebe zu tun, es war irgendwie sehr schön es so aus ihrem Mund zu hören und er lächelte breit. Leicht war es ihr sicherlich nicht gefallen, die lange Pause hatte dies eindeutig belegt. Umso besser war es aber, dass sie der Behandlung zustimmte, Tomas war fest davon überzeugt die richtige Sache zu tun.
Ihre Neckereien brachten ihn zu einem verlegenen Kopfschütteln. "Ich werde ihnen genau erklären wie man das Kaninchen anständig zubereitet.", lachte er leise und musste schmunzeln. "Notdürftig mit Kräutern gewürzt und ohne Salz...", fügte er augenzwinkernd hinzu und er erwiderte ihren Kuss noch, ehe er sie bei der Hand nahm. "Komm mit.", meinte er sacht und führte sie langsam zu den Unterkünften der Bediensteten. Sie konnte sich draußen auf einer kleinen Bank niederlassen, Tomas musste die Kräuterfrau erst suchen, kam dann mit einer etwa vierzigjährigen Frau mit langem Zopf und aufmerksamen blauen Augen zurück, die sich sofort Vasilyssa annahm. Sie sprach nicht viel, aber ihre Handgriffe hatten umso mehr Gewicht, als sie den Knöchel untersuchte.
"Magdalena kümmert sich um unseren kleinen Kräutergarten, den Obstgarten und eigentlich alle Erkrankungen und Verletzungen auf Jägershof.", erklärte Tomas derweil, er sah der Behandlung ein wenig zu und verabschiedete sich dann in Richtung Küche, wo er anordnete seiner Verlobten das Kaninchen zu bereiten. Derweil bekam Lyssa einen heißen Tee zur Beruhigung nach der Konfrontation und einen kalten Kräuterumschlag für ihren Fuß. Auch die Wange wurde behandelt, jedoch mit einem brennenden Pulver, dass laut Kräuterfrau Wunder wirken konnte und sie rasch wieder so hübsch wie zuvor machen sollte.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Fr März 24, 2017 7:06 pm

Ein kleines Schmunzeln schlich sich auf meine Lippen Ich mochte das Kaninchen so... es war so schön natürlich, nicht überwürzt... Einfach perfekt... Während ich sprach, folgte ich ihm und ließ mich auf der von der Sonne beschienen Bank nieder. Die Frau, die er zu mir führte, war mir auf Anhieb sympathisch, sodass ich es akzeptieren konnte, dass sie mich berührte. Und Tatsächlich taten die Kühle und die Kräuter unglaublich gut, die Paste jedoch brannte ziemlich auf der offenen Wunde. Zwar war es nur eine kleine Stelle, aber durch die Paste brannte meine gesamte linke Gesichtshälfte, kurz stiegen mir Tränen in die Augen. Trotz der für den Moment verstärkten Schmerzen blieb ich ruhig sitzen, versuchte mich auf etwas anderes zu konzentrieren, doch es gab nicht wirklich etwas, das mich ablenken konnte.
Tomas war nicht hier, um mich auf andere Gedanken zu bringen, und der Hof war ebenfalls menschenleer, nur ein einzelnes Huhn pickte ein kleines Stück entfernt stumpf in der Erde. Da mir keine andere Alternative blieb, beobachtete ich es schweigend und nicht wirklich enthusiastisch dabei, wie es die verstreuten Körner auflas.
Mit einem Seufzen lehnte ich mich wieder zurück und schloss die Augen gegen die scharfen Ausdünstungen der Salbe, die meine Augen zum Tränen brachten. Zumindest redete ich mir ein, dass es daran lag, denn ich wollte mir nicht eingestehen, dass ich wegen des Streits mir meinem Vater so nah am Weinen war.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Fr März 24, 2017 7:18 pm

Tomas war überrascht wie schnell die Nachricht ihrer Rückkehr überall auf Jägershof herum gekommen war. Selbst in der Küche hatten die vielbeschäftigten Mägde bereits davon gehört, wieder wurde er mit Fragen gelöchert, die er beiseite schob. Er erklärte ruhig wie man nun ein Kaninchen zubereiten sollte, dann ging er in das Hauptgebäude des Guts, wo weitere Gespräche mit der Familie warteten. Es fiel Tomas weiterhin sehr schwer sie zu belügen, aber es tat ihm gut seine Mutter noch einmal zu umarmen. Was ihm hingegen missfiel war der Umstand, dass man ihn nun wohl für einen Helden hielt.
Seine angebliche Rettungstat hatte ihm Bewunderung eingebracht, da gab es keinen Zweifel. Doch dies machte ihn keineswegs glücklich, es beschämte ihn er. Er suchte also schnell wieder den Weg zu Vasilyssa, verzichtete darauf das Gästezimmer noch einmal persönlich in Augenschein zu nehmen. Ihre Tränen blieben natürlich nicht unbemerkt. "Was ist denn los?", fragte er, da bemerkte er auch schon die Paste an ihrer Wange. "Ah! Ich merke schon... dieses Zeug brennt vielleicht, es ist unglaublich..., murmelte er kopfschüttelnd. "Aber es hilft, glaub mir.", konnte er auch weiter aus eigener Erfahrung berichten, manch ein Kratzer bei ihm war schon auf wundersame Weise verschwunden.
"In der Küche habe ich Alles genau erklärt.", versicherte er noch, dann ließ er sich zu ihr auf die Bank nieder und legte einen Arm sachte um ihre Schultern. Er lächelte sie schwach an, sah sich kurz um ob sie auch unbeobachtet waren. Aber Magdalena war bereits wieder verschwunden, ihre Arbeit war getan, sodass Tomas sich zu einem tiefen Seufzen hinreißen ließ. "Jetzt halten mich alle für einen Helden, weil ich dich gerettet habe...", brummte er leise und sah sie an. "Dabei habe ich es gar nicht verdient... ", erklärte er den Grund, warum er dies als schlecht ansah. Wieder seufzte er, mühte sich sie anzulächeln. "Naja, es gibt wohl Schlimmeres... zumal... ", murmelte er, führte den Gedanken aber lieber durch Taten als durch Worte fort. Er bemühte sich beim Kuss nicht mit der Paste in Berührung zu kommen.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Fr März 24, 2017 10:01 pm

Langsam bildete sich ein Bild vor meinem inneren Auge, das ich am liebsten wieder verscheucht hätte. Mein Vater und meine Mutter, im Streit, weil mein Vater mich mal wieder geschlagen hatte. Das war das erste und letzte Mal gewesen, dass mein Vater meine Mutter geschlagen hatte, und ich hatte in der Ecke gesessen und geweint. Und genau das tat ich auch jetzt fast. Ich versuchte mit allen Mitteln es zu unterdrücken, doch die Tränen kamen ungebeten und rannen über meine Wangen.
Äh... ja, es brennt ziemlich... redete ich mich schnell heraus, um ihm nicht den wahren Grund für meine Tränen nennen zu müssen. Ich glaube dir, dass es hilft... es muss schließlich ein bisschen schmerzen, wenn es heilen soll... Mit einem kleinen Lächeln nickte ich, als er mir erzählte, er habe in der Küche alles geregelt.
Naja, in gewisser Weise bist du es... immerhin war es deine Idee, das alles so zu machen wie es eben abgelaufen ist, mit der Münze und so... Es ist dein Verdienst, dass wir jetzt hier sitzen... Ich nahm langsam seine Hand und erwiderte den Kuss sanft, stand dann irgendwann auf, stützte mich aber auf ihn, um den bandagierten Fuß nicht in den Dreck stellen zu müssen Vielleicht wäre es besser, wenn wir reingingen... dann können wir offener reden...

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Fr März 24, 2017 10:40 pm

Tomas nickte verstehend, er kannte die Paste zu Genüge und hatte keinen Zweifel an ihrer Bestätigung. Er wähnte daher kein tiefer sitzendes Problem bei ihr, freute sich einfach nur über ihr Lächeln und die warmen Worte. "Naja... schon... aber... das ist leider nicht dasselbe...", murmelte er trotzdem recht verlegen. Ihm wurde bewusst, dass der schicksalhafte Münzwurf schon eine ziemlich mutige Tat gewesen war, aber es kam bei Weitem nicht an das heran, wofür man ihm Respekt zollte. Er hatte seine Verlobte nicht aus den Klauen einer gefährlichen Bande von Entführern gerissen, da fühlte er sich jedes Mal schrecklich wenn Jemand es annahm.
"Ja, da hast du allerdings Recht. Am... Besten bringe ich dich auf deine Gemächer.", stimmte er ihr nach dem Kuss zu. Er half ihr auch wegen dem Fuß, wieder einmal hob er sie an, um sie sanft zu tragen, jedoch nur bis zum Haus, wo ihr Fuß weniger problematisch sein würde. Sie einfach so herum zu tragen war dann doch zu viel des Guten, im Wald war es schön gewesen aber hier auf Jägershof schickte es sich nicht. Allerdings stützte er sie so gut er konnte.
Ihre Gemächer waren wie erwartet aufgeräumt und gesäubert worden. Alles war ordnungsgemäß an seinem Platz und ihr Bett war auch bereitet. Er passte noch auf bis sie sich aufs Bett hatte sinken lassen, dann ließ er sich auf einem Stuhl gegenüber nieder. Kaum das er es getan hatte klopfte es und man brachte der Lady das gewünschte Kaninchen, die Portion verriet eindeutig das Tomas wohl gemeinsam mit ihr essen sollte, was er nur zu gerne tat.
"Ich... also... ich will nicht sagen, dass wir es gestehen sollen, nach all dem Trubel würden meine Eltern es bestimmt nicht verstehen. Aber... wie soll ich es sagen... ich will einfach nicht... ständig das Gefühl haben ungerechterweise gelobt zu werden. Du weißt, ich... tue mich sehr schwer mit Lügen. Wir... müssen es irgendwie tot schweigen, verstehst du?", sprach er, erst danach kostete er vom Fleisch. Man hatte daneben auch noch Kartoffeln in einer dünnen Soße gereicht, sowie frische Äpfel als Dessert gebracht.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Sa März 25, 2017 10:33 am

Ich war nicht wirklich damit einverstanden, dass er mich trug, aber noch weniger war ich damit einverstanden, dass er mich wieder runterließ. Ich wusste nicht, was genau er mit mir gemacht hatte, aber seine Berührungen waren irgendwie anders als die anderer Leute. Sie machen mir keine Angst, erinnerte mich nicht an die Schläge meines Vaters, sondern spendete mir eine gewisse Art von innerem Frieden, sodass ich mit meinem Körper im Einklang sein konnte, anders als sonst.
Ich setzte mich langsam aufs Bett und blickte mich kurz im Zimmer um. Es war so sauber wie an dem Tag, als ich angekommen war. Meine Kleidung lag gewaschen in der Truhe am Fußende des Bettes und meine Tasche lag auf dem Stuhl vor dem Schreibtisch. Als das Essen kam wandte sich meine Aufmerksamkeit jedoch diesem zu und ich blinzelte Tomas leicht an. Wenn... du das nicht willst, können wir auch sagen, ich hätte mich selbst irgendwie befreit und du hättest mich gefunden und zurückgebracht... schlug ich leise vor, während ich den unglaublichen Geruch des Kaninchens einatmete. Schließlich konnte ich nicht anders, ich musste einfach probieren.
Es schmeckte anders als im Wald, kam aber ziemlich nah hin. Die Soße und die Kartoffeln waren ebenfalls wirklich lecker, aber für mich wären sie gar nicht unbedingt nötig gewesen. Dennoch genoss ich das Essen sehr.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Sa März 25, 2017 10:59 am

Der Vorschlag von Vasilyssa wurde von Tomas nur mit Zurückhaltung empfangen. Er überlegte lange, es arbeitete sichtlich in ihm. "Nunja... das... wäre wohl besser...", murmelte er schließlich und nickte mit schiefem Lächeln. "Ich habe noch nichts erzählt was das Gegenteil vermuten ließe. Also... ich meine... es ist immer noch eine Lüge, jedoch... ich glaube es ist nicht ganz so schlimm...", merkte man ihm in seinen Zögern noch immer ein großes Unbehagen an. Aber sie mussten es tun. Es war der Preis für ihren wunderbaren Ausflug in die Wildnis und er lächelte bei dem Gedanken sie nach der Hochzeit wieder zur verlassenen Hütte zu bringen, dieses Mal freiwillig und nur für gemeinsame Zeit zu zweit.
Das Essen tat gut, nach der Mahlzeit aus Beeren und Wurzeln war es ein absoluter Segen. Es schmeckte Tomas großartig und er stärkte sich für seine Verhältnisse gar übermäßig. Immer wieder fiel sein Blick zu Vasilyssa und er musste einfach lächeln. Die Paste an ihrer Wange war gut eingezogen, hinterließ nur noch einen fettigen Schimmer über der Wunde, die zu bluten aufgehört hatte. Als er fertig war mit Essen lehnte er sich ein wenig zurück.
"Schon seltsam...", murmelte er. "...als wir im Wald waren konnte ich es erst kaum erwarten nach Hause zurückzukehren. Hm... aber ein wenig mehr Zeit nur mit dir wäre auch ganz schön gewesen, das spüre ich jetzt...", fuhr er fort und lachte kurz kopfschüttelnd. "Ich schätze wir werden uns noch genug auf den Füßen stehen.", meinte er und kam rüber um ihr einen kurzen Kuss auf die Stirn zu geben. "Ich glaube ich lasse dir erstmal deine Ruhe. Du brauchst wirklich ein wenig Frieden, um dich auszuruhen."

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Sa März 25, 2017 7:54 pm

Ich nickte nur langsam Dann müsstest du zumindest nicht mehr lügen... Immerhin hast du mich wirklich gerettet und zurückgebracht... nur eben anders als sie denken... murmelte ich leise und seufzte tief. Und entweder wir halten die Lüge aufrecht oder wir sagen ihnen die Wahrheit, wobei letzteres sicher nicht wirklich gut ausgehen würde...
Ich genoss die Mahlzeit und legte schließlich eine Hand auf meinen Bauch, der sich nun angenehm warm und gefüllt anfühlte. Obwohl ich wirklich müde war und meinem Fuß vermutlich wirklich Ruhe gönnen sollte, weigerte sich alles in mir, sich jetzt hinzulegen und zu schlafen. Einerseits, weil das bedeuten würde, dass Tomas jetzt ging, und andererseits, weil ich nicht wusste, ob mein Vater noch auf Jägershof war oder nicht. Solange er hier herumlief, würde ich nicht ruhig schlafen können, nicht nach allem, was passiert war, was ich ihm gesagt hatte. Er war wie ich ein ziemlich rachsüchtiger Mensch, und soetwas wie das auf dem Hof würde er nicht auf sich sitzen lassen, wenn er eine andere Wahl hatte.
Bitte... bleib hier... ich will nicht allein sein... murmelte ich daher und sah ihn flehend an Ich will dich bei mir haben... Zumindest solange, bis ich weiß, dass mein Vater wirklich weg ist... Kurz glomm Angst in meinen Augen auf, die jedoch bald wieder verschwand, dann war da nur noch das Bedürfnis, bei ihm zu sein.

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Tomas Drees

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Sa März 25, 2017 8:32 pm

Tomas seufzte und nickte langsam. Man merkte, dass es in ihm noch immer arbeitete und er neigte den Kopf immer wieder unruhig und schief herum. "Ja... ich... schätze da hast du Recht...", murmelte er schließlich, womit er sie dankbar anlächelte. Es war damit noch nicht Alles aus der Welt geschafft, doch er rechnete ihr den Versuch hoch an. "Bestimmt ist es das Beste einfach so weiter zu spielen. Bald... sind wir verheiratet und dann wird Niemand mehr nach dieser Geschichte fragen...", fügte er noch an und er spürte das Kribbeln in sich aufsteigen als er so sprach.
Von nun an würden sie wohl jeden Abend gemeinsam essen, gemeinsam reden und einfach gemeinsam sein. Ein schöner Gedanke, aber zweifellos auch immer noch beängstigend. Da tat es Tomas gut, dass sie ihn auf andere Gedanken brachte, auch wenn es paradoxerweise dadurch geschah, dass sie ihn bat zu bleiben. Sofort drehte er sich wieder zu ihr hin, lächelte sie an. "Ich bleibe.", versicherte er und ließ sich direkt neben ihr nieder, legte einen Arm um sie. "Hab keine Angst wegen deinem Vater. Er... hat viele Leute hier sehr verärgert und ist... nicht mehr erwünscht. Vermutlich bereitet man gerade schon seine Abreise vor.", erklärte er ruhig, erhob sich nun aber, um diesem Gedanken nachzugehen.
Ein Blick aus dem Fenster war wenig aufschlussreich. Er konnte die Obstgärten sehen, aber die waren dem Innenhof abgewandt und somit wenig hilfreich. Tomas konnte also nichts erkennen, was irgendwie mit der Abreise in Verbindung stand und kuschelt sich wieder an sie. "Es... könnte sein das er erst Morgen früh abreist.", murmelte er noch, die Möglichkeit musste wenigstens erwähnt werden. "Soll ich... also... ich meine es... wäre sicher nicht... sittlich wenn ich die ganze Nacht auf deinem Zimmer bleibe...", machte es die Situation nicht gerade leichter und Tomas wurde wieder rot und verlegen.

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Vasilyssa Krenz

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Sa März 25, 2017 9:53 pm

Ich seufzte tief und nickte dann leicht Ich hoffe sehr, dass niemand mehr danach fragen wird, wenn wir erst verheiratet sind... Meine Stimme versagte, als das Kribbeln mich einmal mehr heimsuchte, und ich schloss die Augen, um dem Gefühl nachzuspüren. Es war einfach zu schön, um es jetzt schon loszulassen. Mein Herz schlug schneller und eine gewisse Wärme breitete sich in mir aus, die ein verträumtes Lächeln auf meine Lippe zauberte.
Bitte bleib hier... Ich schlafe so gut, wenn du bei mir bist... murmelte ich leise und schloss kurz verschämt die Augen, meine Wangen wurden etwas rot Wir werden so oder so bald zusammen in einem Bett schlafen... Da macht doch die eine Nacht wirklich nichts... Du kannst ja nachher kurz gehen und wieder kommen, wenn die anderen schlafen... Die Erinnerungen an die Nacht, als wir gemeinsam im Bett in der Hütte geschlafen hatten, kamen wieder in mir hoch und ich lächelte kurz, als ich daran dachte, wie gut und erholsam der Schlaf in jener Nacht gewesen war.
Das alles schien schon so weit weg, obwohl es erst letzte Nacht gewesen war, und ich hatte Angst, das ganze in gewisser Weise zu verlieren, wenn die Zeit verstrich und es weiter in die Vergangenheit rückte. Und das Gefühl, neben ihm einzuschlafen und aufzuwachen, wieder aufzufrischen, würde auch die Erinnerung lebendig halten.

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Tomas Drees

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Sa März 25, 2017 10:08 pm

Tomas nickte noch einmal und beließ es damit lieber dabei. Es brachte seiner Meinung nach nicht viel noch weiter darüber zu diskutieren, sie würden sich höchstens gegenseitig aufgeregt machen, daher schwieg er vorerst. Ihrer Bitte hingegen kam er zu gerne nach. Auch er wurde noch röter und lächelte. "Keine Sorge... ich... schlafe ebenfalls gut, wenn du da bist..., versuchte er ihr zögerlich beizubringen, dass ihr Gefühl keineswegs unbekannt oder unverständlich für ihn war. Er hatte die Nacht im Wald sehr genossen, einzig der höfische Anstand hielt ihn davon ab es erneut zu wagen. Aber auch dafür schien die Lady eine Idee parat zu haben.
Sofort überzeugt war Tomas nicht. Der Ritter überlegte erst, nickte dann aber und küsste sie innig. "Ich werde mich zur gegebenen Zeit verabschieden und dann zurück schleichen.", versprach er ihr und sofort kribbelte es noch stärker als während des Kusses. Es war aufregend nur daran zu denken sich für sie davon zu schleichen. Es wirkte so verrufen und abenteuerlich, viel mehr noch als in der Hütte im Wald. Hatte es deshalb einen besonderen Reiz? Oder wollte er ihr einfach nur nah sein? So oder so genoss er das Gefühl.
"Aber ich kann nicht versprechen wie schnell es geht.", warf er noch ein und lächelte dann. Er verbrachte den Rest des Abends damit mit ihr über Götter und die Welt zu reden, sie verstanden sich außerordentlich gut. Auch erzählte er ihr von einigen seiner Gedichte, kam aber nicht dazu sie vorzutragen. Irgendwann verabschiedete er sich wirklich von ihr, legte sich kurz nieder, als wollte er wirklich schlafen. Der Gedanke an sie ließ ihm aber keine Ruhe. Etwas schneller als geplant schlich er sich zu ihrem Zimmer und klopfte. Es war wirklich herrlich aufregend.

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Vasilyssa Krenz

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Sa März 25, 2017 10:28 pm

Es erleichterte mich, dass ich mit dem Gefühl, die Nähe des anderen sehr zu genießen, nicht allein war. Und als er auch noch zusagte, wieder zurückzukommen und die Nacht bei mir zu verbringen, hüpfte mein Herz vor Freude und Aufregung. Ich hoffte allerdings sehr, dass man uns nicht dabei erwischte, denn das dann zu erklären, würde schwer werden. Obwohl uns immerhin noch die Ausrede blieb, wir hätten uns während der Entführung so sehr vermisst, dass wir es ohne einander nicht ausgehalten hatten, aber das wäre eine weitere Lüge und ich wollte es so weit wie möglich vermeiden, noch öfter zu lügen. Mir war schon ganz schlecht, wenn ich nur daran dachte, was wir bisher alles erzählt und ersonnen hatten.
Den Rest des Abends genoss ich sehr, auch wenn es sich fast ausschließlich um seichtes Geplänkel und Small-Talk handelte. Allein, hier mit ihm zu sitzen und zu reden verschaffte mir einen gewissen inneren Frieden, wie ich ihn vor unserer erneuten Begegnung schon sehr lange nicht mehr gespürt hatte. Ich konnte plötzlich lachen und scherzen, als wäre nichts passiert, als hätte es all die Streits und den Hass früher nie gegeben. Und ich genoss es vor allem, dass es wirklich so war, als wäre das alles nicht gewesen.
Als er sich schließlich verabschiedete, wurde mein Herz kurz schwer, doch das Wissen, dass er zurückkommen würde, machte es um einiges leichter. Ich zog das Kleid aus und setzte mich nur bekleidet mit dem leichten Unterkleid vor den Spiegel. Langsam löste ich meinen Zopf und begann meine Haare zu bürsten, bis sie wieder seidig weich über meine Schultern fielen.
Das Klopfen an der Tür hallte in meiner Brust wider, als mein Herz es sofort erwiderte, und ich lächelte leicht, als ich die Tür aufzog. Bei Tomas' Anblick machte mein Herz erneut einen Satz und ich lächelte warm. Wortlos trat ich zurück, um ihn einzulassen, und schloss die Tür wieder, sobald er im Zimmer war. Ein paar flackernde Kerzen spendeten ein warmes Licht, die Schatten tanzten über sein Gesicht, als ich ihn fasziniert musterte.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Sa März 25, 2017 10:43 pm

Nervös sah Tomas sich um, als er glaubte ein Geräusch vom Gang zu hören. Doch es waren Vasilyssas Schritte hinter der Tür und er erhielt tatsächlich Einlass. Sein Herz klopfte wie verrückt von der ganzen Heimlichtuerei, aber es wurde nur noch heftiger als er das Zimmer betrat und sie so ansah. Die blonde Schönheit war nur in ein dünnes Unterkleid gehüllt, womit er nicht gerechnet hatte. Verlegen lächelte er sie an, ihr Aussehen machte ihn wortwörtlich sprachlos, sodass er auf Worte verzichtete. Kaum das die Tür geschlossen war legte er die Hände behutsam um ihren Nacken und er begann sie leidenschaftlich zu küssen.
Der Kuss dauerte lange und er war unglaublich intensiv. Er spürte Wärme in sich und sein Herz pochte so stark, sie musste es einfach spüren. Auch Tomas spürte wiederum ihren Herzschlag. Es fühlte sich toll an, beinahe so grandios wie der Kuss an sich. Allein dafür hatte sich das Herumschleichen gelohnt. "Hallo, schöne Lady...", murmelte er selig grinsend, als sich ihre Lippen trennten. Er hatte sie ein wenig überfallen, aber er glaubte das es auch in ihrem Sinne war.
Langsam trat er weiter in den Raum hinein. Im Kerzenlicht sah sie wirklich hinreißend aus und sein Blick zuckte scheu wieder zu ihrem Gesicht, als er sich ertappte auch ihre kaum bedeckte Figur zu beobachten. "Mich hat... also... Niemand hat mich bemerkt. Da bin ich ganz sicher.", sprach er verlegen, während er sich fragte ob sie den Blick wohl bemerkt hatte und was sie darüber dachte. Langsam nahm er ihre Hand, um sie zum Bett zu führen, er wollte unbedingt wieder mit ihr kuscheln und ließ sich langsam unter die warme Decke gleiten, nachdem er seine Hausschuhe abgestreift hatte.

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Vasilyssa Krenz

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Sa März 25, 2017 10:56 pm

Der Kuss überraschte mich, ein kleines Aufkeuchen entkam mir, doch dann erwiderte ich den Kuss und schloss genüsslich die Augen. Selten hatte er mich so intensiv geküsst, und es hatte klare Auswirkungen auf mich. Mein Herz schlug heftig, als Erwiderung auf seinen Herzschlag, meine Knie wurden weich und mein Atem zittrig. Guten Abend, Ser... erwiderte ich ein wenig unsicher, aber mit einem zärtlichen Lächeln auf den Lippen.
Für so einen Kuss hätte ich es dir auch verziehen, wenn dich jemand gesehen hätte... Die Spatzen persönlich könnten vor der Tür stehen, ich würde dich nicht gehen lassen... murmelte ich schmunzelnd und rutschte zu ihm unter die Decke. Seine Blicke auf meinen Körper waren mir natürlich nicht verborgen geblieben, aber sie waren mir auch nicht direkt unangenehm. Durch den Stoff konnte er nur die Konturen erkennen, nicht aber mehr, sodass er auch nichts sehen würde, was er nicht sehen sollte. Außerdem schmeichelte es mir irgendwie, dass er mich auch auf körperlicher Ebene anziehend fand, schließlich gehörte auch das zu einer Ehe dazu, ob man es nun wollte oder nicht.
Kaum lag ich neben ihm unter der Decke, kuschelte ich mich an ihn und schloss selig lächelnd die Augen. Da mein Kopf auf seiner Schulter lag, hörte ich jeden seiner Herzschläge, hörte das leise Rauschen des fließenden Blutes, spürte jeden Atemzug. Es kam mir zwar selbst kitschig vor, aber dieser Moment war absolut perfekt. Es brauchte keine Worte oder Taten. Einfach so nebeneinander zu liegen, zu kuscheln und die Nähe des anderen zu spüren, mehr war nicht nötig.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   Sa März 25, 2017 11:41 pm

Es war ermutigend für Tomas, dass er mit seinen Unsicherheiten nicht alleine war. Er schien jedes Gefühl mit Vasilyssa teilen zu können und dies bedeutete ihm viel. Sie behandelte ihn nicht von oben herab, er konnte sich einfach mit ihr wohlfühlen und genau dies tat er. Er lachte kurz und leise, als sie von den leibhaftigen Spatzen vor der Tür sprach und strich ihr einige Haare beiseite. "Keine Sorge, die Spatzen könnten mich auch nicht von dir zerren...", erwiderte er schmunzelnd und sehr glücklich darüber, dass sie so über ihn sprach.
Langsam kuschelte er sich ebenfalls an sie und schloss die Augen. Vor seinem geistigen Auge hatte er ihre Formen noch sehr gut in Erinnerung, ein leichtes Lächeln bildete sich bei ihm. Es tat gut sich an ihr zu wärmen und sie einfach bei sich zu wissen, weshalb er auch sehr schnell in einen tiefen Schlaf fiel. Am nächsten Morgen wurde er recht rüde geweckt. Es war Lärm zu hören, eindeutig ein Streit. Sogleich rappelte er sich ziemlich geschockt auf, rieb sich die Augen während er zum Fenster ging und es öffnete.
Er sah kurz zu Vasilyssa, da wurde der Krach lauter. Er konnte nicht viel erkennen, hörte aber die Stimme ihres Vaters, der lauthals schimpfte. Er streckte sich aus dem Fenster und erkannte wie er von zwei Wachen langsam aber bestimmt vom Hof gedrängt wurde, sein Vater humpelte erhobenen Hauptes davon und schien leise vor sich hin zu fluchen. Tomas seufzte und schloss lieber wieder das Fenster. "Jetzt ist er garantiert gleich weg.", stellte er leise fest und sah sie an. "Ich... ach... wie soll ich sagen... ich dachte die Hochzeit würde unsere Häuser näher zusammen führen, aber... wie es aussieht hat sie wider erwarten uns Beide zusammen gebracht, nicht aber unsere Häuser denn... naja... du hast es ja gehört und... glaubst du er wird sich je wieder beruhigen? Darüber hinweg sehen das wir ihn von der Hochzeit ausschließen?"

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Vasilyssa Krenz

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   So März 26, 2017 12:14 pm

Es dauerte nicht wirklich lange, bis sein gleichmäßiger Atem mich in den Schlaf gesungen hatte, und erneut schlief ich so gut wie nur selten. Ich träumte nicht, zumindest konnte ich mich danach nicht mehr daran erinnern, und konnte so einfach nur den erholsamen Schlaf bekommen, den mein Körper so dringend brauchte. Allerdings wurde er viel zu schnell wieder beendet. Verschlafen richtete ich mich auf, als ich das Geschrei hörte und merkte, dass Tomas Nähe und Wärme fehlten. Vorsichtig stand ich auf und humpelte zu ihm ans Fenster. Ich sah meinen Vater und die Wachen. Sofort war meine Hochstimmung verschwunden, die noch vom angenehmen Schlaf herrührte.
Es war nie seine Absicht, durch diese Absicht unsere Häuser näher zusammen zu bringen... Er wollte sich einfach nur von mir distanzieren, mich aus Quellspring herausschaffen... Ich glaube also nicht, dass es ihn lange grämen wird, schließlich hat er sein Ziel erreicht... Ich bin weg und werde so schnell nicht wieder in Quellspring auftauchen... Allerdings werde ich ihm einen letzten Besuch abstatten, bevor wir heiraten, und meine Habseligkeiten zusammensuchen... Meine Stimme verlor mit jedem Wort mehr an Verschlafenheit und Weiche, wurde hart und kalt wie geschliffener Stahl.
Ich löste mich vom Fenster und ging zur Truhe, um ein Kleid herauszunehmen. Ich zog es an und schüttelte den Kopf Er ist so dermaßen stur... Aber es ist eine Angelegenheit, die ihn nicht so sonderlich interessiert... Es war ihm nur wichtig, dass ich aus dem Haus bin... Eine tiefe Abscheu lag in meiner Stimme, als ich mir fahrig durch die Haare strich.

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BeitragThema: Re: Innenhof des Guts   So März 26, 2017 1:26 pm

Mit leichtem Kopfschütteln hörte Tomas was Vasilyssa ihm über ihren Vater zu erzählen wusste. Er seufzte und schämte sich innerlich dafür, dass er diesem Mann einst hatte unbedingt gefallen wollen. Es war eine schreiende Ungerechtigkeit gegenüber Vasilyssa, dass sie so behandelt wurde und in ihm wuchs das Bedürfnis es besser zu machen. "Das hat er sicherlich erreicht...", murmelte er seufzend und betrachtete sie kurz. "Lyssa, ich... werde dich bei deinem Besuch begleiten.", versicherte er ihr sofort. Alleine sollte sie nicht wieder nach Quellspring gehen. Wenn er sie selbst auf Jägershof schlug, was erwartete sie dann erst dort? Aber auch Vasilyssa selbst wollte er bewachen, sie sollte keine Dummheit begehen.
Sein Blick folgte ihr, als sie losging um sich anzuziehen. Er drehte sich weg, auch wenn es wohl ziemlich sinnlos war, wo sie doch im Begriff war sich mehr anzulegen. Ihre Stimme riss ihn zurück und er ging langsam zu ihr hin, strich ihr sanft über die Schultern. "Vergiss es einfach.", murmelte er traurig und seufzte. "Jetzt ist er weg, verschwenden wir unsere Zeit nicht an ihn zu denken.", empfahl er, obwohl er selbst wusste wie schwer es würde. Die ganze Angelegenheit lag ihm wie ein Stein im Magen, da mussten sie sich gut ablenken.
"Ich glaube ich sollte lieber auf mein Zimmer gehen, solange alle noch unten beschäftigt sind. Du weißt schon... die Spatzen...", murmelte er lächelnd und gab ihr noch einen Kuss, ehe er sich auf den Weg machte. Er wusch sich den Kopf und zog neue Kleidung an, wollte frisch für sie und den Tag sein. Vermutlich würde man wieder mit den Vorbereitungen für die Hochzeit beginnen, fast als wäre nichts gewesen. Allerdings erinnerte er sich auch daran das ihr Bruder noch immer Gast war, vermutlich würde wohl ein ernstes Gespräch auf sie warten.

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