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 Der Innenhof

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Kalya Rikke

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Sa Jul 08, 2017 9:33 am

Ich verzog das Gesicht und schlug ihm leicht gegen das gesunde Bein. Es war nicht wirklich als Schlag gemeint, mehr als Rüge, weshalb es auch eher ein kleiner Klaps war. Du lachst mich aus... warf ich ihm schmollend vor, doch ich konnte einfach nicht anders als ebenfalls zu lächeln, seines war einfach ansteckend. Aber das Angebot nehme ich gern an... Wer weiß, wann ich sowas mal brauchen kann stimmte ich mit einem schmunzeln zu und lehnte ich an den Bettpfosten zurück
Sobald es deinem Bein besser geht, kannst du dich auch wieder im Schloss bewegen... aber solang die Wunde noch so frisch ist, solltest du jegliche Belastung vermeiden, sonst verlierst du noch mehr Blut und davon kann sich dann nicht mal dein Körper mehr erholen... murmelte ich, nickte dann aber sofort
Natürlich werde ich mich um ihn kümmern, versprochen... und zu den anderen Hunden gehe ich so oder so kaum... versprach ich und lächelte etwas Ich hätte zwar nie gedacht, dass sowas passieren kann, aber Wurzi bedeutet mir wirklich etwas... und das obwohl er ein Hund ist... murmelte ich nachdenklich und seufzte leise, bevor ich aufstand.
Ich muss dich jetzt ein wenig allein lassen... kann ich mich darauf verlassen, dass du keine Dummheiten machst? Ich komme in ein paar Stunden zurück und würde dich dann gern hier im Bett finden, ohne noch mehr Blut... egal ob deines oder das eines anderen... und ich werde dir jemanden mit etwas zum Abendessen schicken...

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Gorjon Rikke

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Sa Jul 08, 2017 2:50 pm

Schon der kleine Klaps genügte um Gorjon schmerzerfüllt stöhnen zu lassen und er verzog dabei eine geradezu abenteuerliche Grimasse, auch wenn er es damit schon übertrieb. Kalyas Einwand war also deutlich angekommen, weshalb es ihn umso mehr freute das ihr Schmollen in ein Lächeln überging. "Hoffentlich brauchst du es nie, erst recht nicht bei mir, aber man kann ja nie wissen. Außerdem wird es bestimmt ganz lustig.", fand er und hatte damit den kurzen Schmerz schon wieder vergessen. Ihre erneute Mahnung im Bett zu bleiben quittierte er nur mit stummem Nicken, er hatte es nun oft genug versprochen.
Das Versprechen der Lady wiederum bedeutete dem Nordmann sehr viel, Wurzi bei ihr in guten Händen zu wissen war beruhigend und so hatte er eine große Sorge weniger. "Danke. Für mich ist er auch wie ein Freund. Er bekommt übrigens mittags eine Portion Fleisch, er ist es gewohnt nur eine Mahlzeit zu haben, also überfüttere ihn nicht.", erklärte er dann und gab noch einige Details was und vor allem wie viel Futter der Hund kriegen sollte. Auch bläute er ihr ein das es nach wie vor ein Kampfhund und kein Schoßhündchen war.
"Ja, ist ja gut. Ich mache schon nichts Dummes. Und von meinem Blut wirst du hier garantiert nicht mehr finden.", versprach er ihr und lächelte leicht. "Danke für deine Hilfe... und äh... könnte ich Fisch zum Abendessen kriegen? Zu Hause haben wir wenn überhaupt nur Salzheringe...", meinte er etwas leiser und rutschte dann etwas zurecht. Vorerst würde der Blick aus dem Fenster noch interessant genug sein, aber er wusste das er bald wohl ein wenig dösen musste, um sich auszuruhen. Keine angenehmen Aussichten, aber Kalya half ihm enorm, auch wenn sie es vielleicht nicht wusste.
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Kalya Rikke

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    So Jul 09, 2017 1:37 pm

Ich zuckte erschrocken zurück und wurde rot Tut mir leid... ich wollte dir nicht wehtun... Bitte verzeih mir... murmelte ich und zog mich etwas zurück, um zu verhindern, dass nochmal etwas derartiges passierte, dass ich ihn nochmal verletzte. Mit geschlossenen Augen legte ich die Hände jeweils auf meine Oberarme und ich seufzte tief.
Ich werde mich um ihn kümmern, versprochen... murmelte ich und machte mir einige Notizen zu dem, was er über die Pflege des Hundes gesagt hatte, damit ich auch wirklich nichts vergaß und keine Fehler machte. Ich wollte ihn nicht enttäuschen, und vor allem wollte ich nichts tun, was Wurzi geschadet hätte. Immerhin hatte der Hund an allem, was passiert war, absolut keine Schuld, im Gegenteil, ich war es die so viele Fehler gemacht hatte. So viele Male hatte ich den Hund und auch Gorjon so oft beleidigt und verletzt, weil ich mich falsch verhalten hatte, und das wollte ich in Zukunft auf jeden Fall vermeiden.
Ich werde es arrangieren, dass du Fisch bekommst... aber versprechen kann ich leider nichts... Aber ich werde es versuchen... antwortete ich und lächelte kurz, seufzte dann tief und ging zur Tür Ich werde nachher wieder zu dir kommen... Falls du etwas brauchen solltest, ruf einfach... es wird sich dann jemand darum kümmern, dafür sorge ich... und ruh dich gut aus... mit einem Lächeln und einem tiefen Seufzen verließ ich das Zimmer, ging den Gang entlang und schickte jemanden, der für Gorjons Wünsche da sein würde.
Nachdenklich begann ich damit, Wurzi zu versorgen, er bekam die Hütte in dem großen Zwinger des ehemaligen Jagdhundes meines Großvaters, der seit dessen Tod leer stand. Ein bisschen Kuscheln war auch noch drin, bevor ich wieder nach drinnen musste um mich um die Geschäfte des Hauses zu kümmern, die den Rest meines Tages vereinnahmten.
Erst gegen Abend kam ich zurück und klopfte leise bei Gorjon, einen Teller mit frischem Fisch, etwas Gemüse, einer kräftigen Soße und einem Krug kühlem Wasser auf einem Tablett dabei

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    So Jul 09, 2017 2:22 pm

"Jetzt hör doch endlich auf dich zu entschuldigen. Ich bin doch nicht aus Zucker, ich vertrage ein bisschen was aufs Bein.", murrte Gorjon nur ruppig, aber auch mit einem Lächeln, was seine eigene Art war Kalya aufzumuntern als sie sich zurückzog. Er hatte sie nun oft genug aufgefordert sich nicht mehr zu entschuldigen, denn wenn überhaupt musste er derjenige sein, der um Verzeihung bittet. Da Kalya ihm aber bereits vergeben hatte war Gorjon all die Entschuldigungen leid, zumal er auch nicht wollte das er jetzt mit Samthandschuhen angefasst wurde. "Ich sagte doch, es ist nur ein großer Kratzer.", versuchte er sie erneut zu beruhigen und sich tapfer zu geben.
"Ist gut. Danke.", war dann Alles was er hervorbrachte als sie erklärte wann sie wieder kommen würde. So von einer hübschen Lady umsorgt zu werden hatte schon seinen Reiz, auch wenn der Nordmann natürlich viel lieber auf eigenen Beinen stehen würde. Er sah ihr nach und beugte sich dann vor, um den Verband nochmal neu zu inspizieren, wobei er ihn nur ganz leicht berührte, um auch bloß nichts kaputt zu machen. Ebenso versuchte er ganz vorsichtig sein Bein zu bewegen, aber es war sehr schmerzhaft und somit ließ er es schnell bleiben.
Gorjon hatte also wirklich keine Wahl als im Bett zu bleiben. Er sah aus dem Fenster, bis es ihm langweilig wurde und versuchte dann die Augen ein wenig zu schließen, doch konnte er in der, dank des bandagierten Beins, steifen Position nicht gut ruhen. Somit rief er irgendwann nach der von Kalya angesprochenen Hilfe und zwar lautstark donnernd, weil er nicht wusste wie gut man ihn hören wurde. Außer einem Krug Wasser verlangte er nichts, denn im Moment hatte sein Durst absoluten Vorrang, als wollte sein Körper den Flüssigkeitsverlust unbedingt ausgleichen.
Die Rückkehr von Kalya war dann wie eine Erlösung für ihn. Gorjon lächelte sie an, noch eine Spur breiter als er das gute Essen sah. "Danke. Das ist toll.", freute er sich sofort hörbar, aber auch ihre Anwesenheit war schön. "Erzähl, wie hat Wurzi reagiert auf die neue Umgebung? Und was hast du getrieben?", wollte er sofort wissen, während er hochrutschte und dann das Tablett auf seinem Schoss ablegte. Sofort begann er sein Mahl zu verzehren, lobte es in höchsten Tönen, während er ihr zuhörte.
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BeitragThema: Re: Der Innenhof    So Jul 09, 2017 2:45 pm

Müde und erschöpft trat ich ein und lächelte dann etwas, als ich sah, wie sehr Gorjon sich freute. Sanft stellte ich ihm das Tablett auf den Schoß und setzte mich neben ihn auf die Bettkante. Ich hoffe es trifft deinen Geschmack... Es ist Seehecht, etwas anderes hatten wir leider nicht hier... aber wenn du willst, fahren die Fischer morgen auf den See und fangen frischen Süßwasserfisch... erklärte ich leise und seufzte leise.
Es ist nicht wirklich spannend, was ich gemacht habe... Ich habe aufgepasst, dass die Steuern ordnungsgemäß eingetrieben werden, die Handelsverbindungen immer in Kontakt bleiben, die Lieferungen gemacht und angenommen werden... Es war ziemlich langweilig... Aber es ist doch irgendwie spannend, zu sehen, was alles nötig ist, um das hier richtig am Laufen zu halten... Wie viele ineinandergreifende Elemente es sind, wie die einzelnen Sachen voneinander abhängig sind...
Ich merkte, dass ich ins Schwärmen geriet und verstummte kurz, senkte dann den Kopf Ich habe Wurzi in den ehemaligen Privatzwinger meines Großvaters gebracht... dort hat er genug Platz, um sich bewegen zu können, aber ist dennoch geschützt und eingesperrt, sodass er nicht zu den anderen Hunden kann... Er ist etwas unruhig, aber als ich gegangen bin hat er geschlafen... er hat alles gefressen und viel gekuschelt... erzählte ich dann von Wurzi und rieb mir leicht über die Fingerknöchel des Mittelfingers an der linken Hand, irgendwie fühlte es sich an, als wäre es eine Prüfung, die es zu bestehen galt.

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    So Jul 09, 2017 3:23 pm

Das Kalya erschöpft war konnte man ihr schon ansehen, daher erwartete Gorjon nun auch das sie Einiges zu erzählen hatte. "Seehecht... der ist echt spitze. Und ja, ich würde mich über jeden Fisch freuen der mir serviert wird. Wir müssen selbst mal angeln gehen, wenn ich wieder kann.", freute er sich sogar schon überschwänglich über die Mahlzeit, da würde ihre Erzählung sicher noch mehr Würze in den Abend bringen und seine Langeweile effektiv bekämpfen. Das Kalya es direkt herunter spielte machte dem Nordmann da wenig aus, er genoss einfach seine Mahlzeit und hörte ihr trotzdem zu.
Was sie von Steuern und Lieferungen erzählte war tatsächlich nicht sonderlich spannend, trotzdem war es angenehm zuzuhören, weil es allemal besser war als allein im Zimmer zu liegen und ihre Begeisterung für die Sache sprach mehr als ihre Worte. "Wirklich spannend, fast so wie es bei uns in der Mine der Fall ist. Was da Alles nötig ist bis das Eisenerz schließlich verarbeitet und verkauft ist... das glaubt man kaum...", konnte er gut nachvollziehen wovon sie sprach, auch wenn er ihren Enthusiasmus nicht in dieser starken Form teilte.
Was allerdings Wurzi anging, so war er sofort Feuer und Flamme für ihre Worte. Aufmerksam hörte er ihr zu und nickte immer wieder, wobei er lächelte und damit begann mit zwei Fingern ganz sanft ihren Rücken zu streicheln. "Ich wusste, das er bei dir in guten Händen ist.", meinte er schließlich, wobei ihm etwas Soße vom Bart tropfte, was ihm allerdings entging. "Wenn er schläft, dann ist das ein sehr gutes Zeichen. Das heißt er fühlt sich wohl, in einer Umgebung die er für schlecht hält würde er kaum sofort ruhig schlafen können. Du hast dich sehr gut um ihn gekümmert."
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BeitragThema: Re: Der Innenhof    So Jul 09, 2017 4:12 pm

Ich lächelte etwas und senkte verlegen den Kopf Es freut mich sehr... dass es dir schmeckt... ich werde die Fischer morgen losschicken, versprochen... Mit etwas Glück fangen sie sogar einen frischen Lachs... ich liebe frischen Lachs... mit einem Lächeln legte ich die Hände verschränkt in meinen Schoß, um aufzuhören, daran herumzuspielen.
Das ganze mag schrecklich langweilig sein... aber irgendwie ist es eben auch faszinierend, und egal wie ermüdend es für mich manchmal ist, sich damit zu beschäftigen, genauso spannend kann es sein, wenn irgendeine komplizierte Verhandlung geführt wird oder eine neue Route geplant wird... murmelte ich und lächelte Es ist wirklich faszinierend.. wie viele unterschiedliche Rohstoffe es im Norden gibt... Ich war noch nie in einer Mine... Wie ist das so? fragte ich dann neugierig und legte den Kopf schief.
Bei seiner Berührung schauderte ich leicht und lächelte etwas, bei seinem Lob wurde ich leicht rot Ich bin froh, dass er sich wohl fühlt... obwohl das hier ja alles andere als seine Heimat ist... sondern eher ja noch Feindesland... bisher hatte er ja nur schlechte Erfahrungen mit meinen Männern... Es ist faszinierend, dass er trotz allem so ruhig bleiben kann... murmelte ich leicht und schauderte wieder, bewegte mich dann ganz leicht seiner Berührung entgegen, um sie etwas zu verstärken, da es bisher kaum mehr als ein Hauch war.

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    So Jul 09, 2017 6:12 pm

Auf ihr Angebot mit dem Lachs sah Gorjon sie mit großen Augen an, völlig überrascht und sichtlich beeindruckt. "So etwas gibt es hier?", musste er verwundert nachfragen, woraufhin er eifrig nickte, als würde der Lachs entrinnen wenn er nicht schnell genug zusagte. "Das wäre ja fantastisch!", fand er sofort und klatschte zweimal in die Hände. Das er so verwöhnt würde hatte er wirklich nicht erwartet.
"Hm... Verhandlungen finde ich immer schrecklich langweilig und unnütz. Aber ich verstehe was du mit den Handelrouten meinst, das finde ich auch spannend. Bei den Göttern, manchmal ist ein neuer Händler die einzige Unterhaltung auf der Schanze gewesen.", sprach er dann weiter mit ihr, noch immer war es eine tolle Ablenkung, die er sehr genoss. "Dunkel, eng und staubig.", lachte er auf ihre Nachfrage nach der Mine hin und sah sich auch gleich dazu genötigt sie einzuladen. "Du kannst es dir ja mal selbst ansehen. Ich hoffe wirklich das du mich mal besuchen kommst, sofern... naja... dein Vater es erlaubt. Dann zeige ich dir die Mine und Alles was du sehen willst.", bot er ihr also an, wobei er ihr lächeln erwiderte und überaus laut sprach.
Das Wurzi sich so gut zurecht fand war ihnen also Beiden sehr recht. Gorjon spürte wie sie seiner Berührung etwas entgegen kam, sodass sich Kalya auch schnell über eine Massage freuen konnte, wenn auch nur mit einer Hand. "Sie sollten ihm lieber nicht zu nahe kommen. Er kennt uns Beide und solange wir ihm ein gutes Gefühl geben wird er ruhig bleiben. Aber wenn eine Wache ihm zu nahe kommt... dann hast du vermutlich bald eine Wache weniger... also sei vorsichtig...", erklärte er leise brummend und seufzte. Mühsam setzte er sich etwas auf, um das Tablett auf den Nachttisch abstellen zu können, wonach er mit ihrer Massage weiter machte. "Könnte ich bald eine Nachricht per Rabe versenden? Deine Mägde haben den Radau mitbekommen und sicherlich viel geschwatzt. Wenn Gerüchte ich wäre hier angegriffen worden die Schanze erreichen... dann ist es mit dem Frieden schnell vorbei. Ich werde dem also zuvor kommen und versichern das es mir gut geht, damit nichts geschieht."
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BeitragThema: Re: Der Innenhof    So Jul 09, 2017 6:50 pm

Ich lächelte etwas Wenn mein Vater mir das erlaubt... komme ich auf jeden Fall mal vorbei... ich muss mich doch noch bei deiner Mutter und den Kleinen entschuldigen... Immerhin wollte ich ja nicht einfach gehen... murmelte ich und schloss die Augen, während er mich massierte. Und ich werde aufpassen, dass niemand außer dir und mir zu Wurzi darf... ich braue einerseits nicht noch eine schlechte Erfahrung mit Hunden und andererseits sind die Wachen, die hier sind, meine persönliche Leibgarde... Jeder von ihnen ist sorgsam ausgesucht... Ich vertraue ihnen voll und ganz, und wenn einer von ihnen durch etwas so leicht zu vermeidendes Problem verletzt werden sollte, könnte ich mir das nicht verzeihen...
Mit einem leisen Schnurren senkte ich etwas den Kopf, sodass mein Haar nach vorn fiel und er besser an meinen Rücken kam, während er mich massierte. Natürlich kannst du das... wenn du willst, kannst du mir diktieren, was du schreiben willst, und ich schreibe es für dich... Weil du ja gesagt hattest, dass du mit dem Schreiben nicht so klar kommst... kurz wurde ich rot, schüttelte dann den Kopf Es wäre wirklich besser, wenn du Gerüchten gleich zuvor kommst... Es wäre wirklich nicht hilfreich, wenn deine Familie denkt, dass wir dich... gefangen halten...

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    So Jul 09, 2017 7:12 pm

Gorjon schnaubte hörbar und schüttelte den Kopf. "Nein, du musst dich wirklich nicht entschuldigen. Du wurdest entführt.", wies er ihr Anliegen sofort zurück und sah sie an. "Hör endlich auf... ständig willst du dich für irgendwas entschuldigen...", murmelte er leise und seufzte, wonach er seine Massage für sie aber weiter fortsetzte und seine großen Pranken erstaunlich geschickt einsetzte um ihr zu Entspannung zu verhelfen. "Du hast eine seltsame Leibgarde. Aber ich verstehe was du meinst, handverlesene Krieger gilt es zu ehren und wenn du ihnen voll vertrauen kannst ist es etwas Besonderes. Da habe ich keine Sorge das du sie wegen einer Unachtsamkeit in Gefahr geraten lässt.", versuchte er andere Töne anzuschlagen, sein Bein raubte ihm doch sämtliche Lust auf Krawall.
Ihre Schnurren freute ihn daher umso mehr und er beugte sich leicht vor und rutschte näher zu ihr hin, sodass er sie noch besser und etwas kräftiger massieren konnte. Er strich ihr dafür auch noch einige Haare von Nacken und Schultern, ihre rote Mähne war wirklich bezaubernd schön in seinen Augen. "Eben weil sie nicht denken sollen ich würde gefangen gehalten muss ich es selbst kritzeln. Meine Sauklaue werden sie erkennen und sie wissen das ich mich nie zum Verfassen einer Nachricht zwingen lassen würde. Wenn du es schreibst würden sie erst recht misstrauisch werden. Ich brauche also nur Tinte, Feder, Pergament und einen guten Raben.", erklärte er ihr und legte dann ganz vorsichtig eine Hand um ihren Körper.
Er berührte tunlichst keine unanständige Stelle und machte es so, dass sie jederzeit zurückweichen konnte, falls es ihr unangenehm war. Die andere Hand massierte sie derweil weiter. "Bleib heute Nacht bei mir...", murmelte er ihr zu und zog sie ganz sanft zu sich hin. "Ich will dir nah sein. Du kümmerst dich so gut um mich und dann wird garantiert nichts geschehen, Niemand wird her kommen und Streit anfangen.", flüsterte er weiter, wenn sie es zuließ würden sie bald wieder aneinander gekuschelt liegen.
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BeitragThema: Re: Der Innenhof    So Jul 09, 2017 7:35 pm

Ich seufzte leise und schloss die Augen Die meisten dieser Soldaten haben mich schon als Kind beschützt... ich bin mit ihnen aufgewachsen... Sie gehören also irgendwie fast schon zur Familie... ich vertraue jedem einzelnen, und auch wenn sie manchmal etwas übereifrig sind... sind sie alle unglaublich gute Kämpfer... verteidigte ich meine Leute automatisch und seufzte, sah ihn dann an.
Ich werde dir alles besorgen, was du willst... Und ich bin mir sicher, dass deine Nachricht schnell ankommen wird... zumal es für einen Vogel ja wirklich keine Entfernung ist... Ich suche dir den schnellsten und zuverlässigsten Raben... versprach ich und stand dann auf, um ihm die Sachen zu holen. Dass ich dafür die Massage beenden musste war zwar mehr als ärgerlich, aber der Frieden ging in jedem Fall vor, daher hatte ich irgendwo keine Wahl.
Aber wenn man uns erwischt... wird es Gerede geben... du weißt, dass ich mir sowas nicht leisten kann... ich muss eine Ehe eingehen, die meinem Haus hilft, und wenn ein solches Gerücht in der Welt ist... kann ich das vergessen... murmelte ich und seufzte tief Du weißt also, dass ich nicht bleiben kann... Es gäbe nur noch mehr Gerede... und deine Familie wird es ja auch nicht gut heißen, wenn du eine Affaire anfängst...
Es tat weh, so mit ihm zu reden, zumal ich nichts lieber wollte, als die Nacht bei ihm zu verbringen und ein wenig zu kuscheln. In seiner Nähe schlief ich einfach besser, und einen Albtraum würde ich so auch nicht bekommen. Aber es würde nur viele Gerüchte geben, wenn man uns sah, und ich wollte tunlichst vermeiden, dass ich mir wegen einer solchen Liebelei die Chancen auf eine gute Ehe verbaute, zumal ich nicht dachte, dass Gorjon es eventuell ernst meinen könnte.

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    So Jul 09, 2017 8:03 pm

Gorjon nickte leicht, überaus nachdenklich und still, was für ihn sehr ungewöhnlich war. "Kaum zu glauben... so lange schon... vielleicht bist du für sie so etwas wie eine Tochter oder eine Nichte...", murmelte er und senkte kurz den Kopf. Jetzt wollte er wirklich keinen Krach mehr mit den Soldaten. Nicht weil sie so gute Kämpfer waren, sondern weil sie Kalya wirklich etwas bedeuteten. Er nickte leicht und sah ihr dann wieder in die Augen.
"Danke. Ein guter Rabe wird weitaus schneller sein als alle Gerüchte. Also reicht es wenn ich ihn morgen losschicke.", meinte er und seufzte, als sie die Massage nun beendete. Er zog seine Hände zu sich zurück und legte sich wieder in einer bequemeren Position hin, wobei er sehr auf sein Bein achten musste. Trotzig schüttelte Gorjon dann den Kopf, was Kalya da sagte klang zwar wahr, aber es war eine zu unangenehme Wahrheit. "Man wird uns nicht erwischen.", brummte er einfach nur und verschränkte dazu auch noch die Arme vor sich. "Mir liegen sie auch ständig in den Ohren... heiraten... eine gute Ehe die dem Haus nützt... ich tue ja Alles für mein Haus, aber damit können sie mir gestohlen bleiben.", murmelte er halblaut und knallhart ehrlich, wonach er sie wieder ansah.
"Wenn du nicht bleiben willst dann geh halt...", seufzte er und nickte leicht. "Dabei wäre es so schön mit dir zu kuscheln. So entspannt.", murrte er immer leiser und sah ihr dann in die Augen. "Gute Nacht, Kalya. Und nochmal danke. Auch im Namen von Wurzi."
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BeitragThema: Re: Der Innenhof    So Jul 09, 2017 8:46 pm

Ich seufzte leise und schloss die Augen Sie sind für mich wie Brüder oder Väter... Auch wenn das oft... sehr schwer ist... Zusehen zu müssen, wie sie alle in den Krieg ziehen... das ist echt schwer... murmelte ich leise und strich mir durch die Haare. Mit einem kurzen Kopfschütteln vertrieb ich diese Gedanken wieder und seufzte leise. Die dunklen Gedanken betrübten mich, und das wollte ich vor allem in dieser Situation vermeiden.
Es ist nicht so, dass ich es nicht will... ich würde gern bleiben und mit dir zum Kuscheln bleiben... Aber es geht einfach nicht, es könnte mein Haus ruinieren... oder zumindest mich... dir würde es nichts machen, bei euch Männern sagt da niemand was... bei uns Frauen ist das anders... bei uns ist jeder Mann in unserem Bett, der nicht unser Ehemann ist, ein Risiko für Ehre und Familie... Und weil ich weiß, dass dir Familie und Ehre viel bedeuten, muss ich dich darum bitten, das zu akzeptieren. Ich kann es einfach nicht riskieren... mit einem Mann im Bett erwischt zu werden, der weder mein Ehemann noch mein Verlobter oder Bruder ist...
Mit einem Seufzen, das mein ehrliches Bedauern zeigte, erhob ich mich und ging zur Tür Wenn deine Nachricht fertig ist, gib sie der Wache vor der Tür... Sie wird sie zu den Raben bringen und losschicken... Das dürfte der schnellste Weg sein, wie deine Familie von den Umständen hier erfährt...

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    So Jul 09, 2017 9:09 pm

Mit einem Stirnrunzeln nickte Gorjon abermals. "Ich verstehe. Deshalb hast du sie trotz Allem auch beschützt...", murmelte er und seufzte hörbar, es war wirklich kompliziert das Kalya so eng verbandelt mit ihrer Leibgarde war. "Ich verstehe das sie dir etwas bedeuten. Also verprügel ich sie auch nicht...", brummte er sogar noch, auch wenn er nun unweigerlich kurz auf sein Bein blicken musste. Normalerweise wäre er auf Rache aus, würde Auge um Auge handeln. Aber das konnte er nun vergessen, er würde es Kalya zuliebe nicht tun.
"Ich akzeptiere es, so ist es nicht.", versuchte er sich nach ihrer ehrlichen und gefühlvollen Rede heraus zu winden, was aber so nicht gelingen wollte. "Ich will deine Ehre nicht ankratzen. Aber du musst doch zugeben... als wir im Zelt zusammen gelegen haben... es war echt schön. Und meine Männer wissen es, also... ich weiß nicht wie viel sie quatschen werden...", war auch er nun ehrlich, auch wenn es nicht einfach war. Sie sorgte sich um ihren Ruf, was absolut verständlich war, da war es nur gerecht wenn sie wusste, das er vielleicht schon geschädigt war. Denn das sie zusammen im Zelt gelegen hatten war gewiss einigen Nordmännern bekannt.
"Ich werde mich hüten eine Nachricht an eine Wache zu geben. Du vertraust ihnen zwar, ich aber nicht. Ich werde die Nachricht dir und nur dir persönlich übergeben, damit du den Raben abschickst.", stellte er dann trotzig klar und sah sie an. "Kriege ich keinen Gutenachtkuss?", fragte er noch, frech und brummig wie zuvor, was sicherlich ein gutes Zeichen war.
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BeitragThema: Re: Der Innenhof    So Jul 09, 2017 9:53 pm

Ich brachte nur ein müdes Nicken zustande, als er meinte, er würde die Wachen nicht angreifen. Ich strich mir mit beiden Händen durch die Haare. Es war schön, ja... und so gut wie in deinen Armen hab ich schon sehr lange nicht mehr geschlafen... Aber es geht trotzdem nicht... Es reicht mir schon, dass deine Männer davon wissen, dass wir im selben Zelt geschlafen haben... es muss nicht auch noch die ganze Seewind-Wacht wissen... murmelte ich leise. Trotz allem war ich noch immer eine Lady, und als solche hatte ich mich nun einmal um meinen Ruf zu sorgen, damit ich das beste für meine Familie und mein Haus tun konnte.
dann musst du nur leider bis morgen warten... Aber dann werde ich deinen Brief sofort mit einem Raben losschicken, damit er überbracht wird... Jetzt kann ich nicht mehr darauf warten, ich muss ins Bett... murmelte ich und seufzte tief Daher... Schlaf gut, Gorjon Bestientöter... und wehe du stellst was an... sanft küsste ich ihn auf die Stirn, zog mich dann zurück und ging in das Gästezimmer, wo ich mich in das eiskalte Bett legte und die Augen schloss. Innerhalb weniger Momente war ich eingeschlafen. Zwar schlief ich ziemlich schlecht, aber ich wachte nicht auf und ich hatte auch keine Albträume.
Am nächsten Morgen erwachte ich früh und trotz der schlechten Schlafqualität ausgeruht, sodass ich keine großen Probleme damit hatte, mich für den Tag fertigzumachen und damit zu beginnen, die Hunde zu füttern. Wir hatten zwar genug Leute, die mir damit helfen konnten, und doch übernahm ich es sehr viel lieber selbst, vor allem bei den Welpen, die erst vor etwa vier Monaten zur Welt gekommen waren. Es waren ausschließlich Rüden, bis auf eine Hündin, ein winziger Welpe mit weißem Fell und einem schwarzen Fleck über einem Auge. Da sie ständig von ihren Brüdern gebissen wurde, nahm ich sie mit mir. Mein Vater hätte sie so oder so getötet, da er keine Hündinnen in seinem Rudel wollte außer die wenigen, die er für die Zucht benötigte, daher würde er die Kleine sicherlich nicht sehr vermissen.
Sobald alle Aufgaben erledigt waren, zog ich mich mit der kleinen Hündin zurück und richtete ihr dort in einem abgetrennten Bereich einen eigenen Zwinger her, wo sie sicher war vor ihren Brüdern. Schließlich ging ich wieder zu Gorjon hinauf und klopfte an seine Tür

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    So Jul 09, 2017 11:53 pm

"Ich verstehe schon. Dein Ruf ist sehr wichtig für dich, das ist verständlich.", musste sich Gorjon schließlich geschlagen geben. Immerhin fasste er es als Triumph auf das sie so gut bei ihm geschlafen hatte, auch wenn es vielleicht nie mehr so kommen würde. "Seewind-Wacht braucht es nicht wissen, nein. Aber... wenn du wieder einen Alptraum hast dann... schleich dich rüber...", konnte er es bloß nicht lassen ein Hintertürchen einzubauen, auch wenn er wusste das sie es sicherlich nicht nutzen würde. Versuchen musste er es trotzdem, auch wenn Kalya so sehr auf ihren Ruf aus war durfte er nicht zulassen das sie sich wieder blutig kratzte.
"Schlaf gut, Kalya. Wehe du träumst schlecht.", erwiderte er ihren Gruß mit einem Lächeln, nachdem sie seine Stirn geküsst hatte. Er erschauderte leicht, das letzte Mal musste dies wohl seine Mutter getan haben, als er ein kleiner Bub war, die Mahnung bloß nichts anzustellen inklusive. Er erwähnte es aber natürlich nicht und schloss stattdessen die Augen, nachdem er eine halbwegs bequeme Position gefunden hatte. Schlafen konnte er trotzdem nicht sofort, dafür war das Bein viel zu unangenehm. Es war kein stechender Schmerz mehr, aber ein ständiges Ziehen und wann immer sich der Nordmann bewegte wurde es kurzzeitig schlimmer.
Erst nach langer Zeit packte ihn die Müdigkeit, sodass Gorjon zwar nur kurzen aber dafür sehr erholsamen Schlaf fand. Als Kalya am Morgen klopfte war er trotzdem noch dabei zu dösen, sodass er anfangs nur verwirrt grunzte und sich ob der fremden Umgebung kurz erschrak. "Herein!", bellte er trotzdem schnell, als er sich geschüttelt und gefangen hatte. Das Bein schmerzte sofort wieder, aber er versuchte es sich nicht anmerken zu lassen und lächelte als er Kalya sah. "Guten Morgen, schöne Lady.", brummte er verschlafen und streckte sich dabei. "Man war das eine seltsame Nacht... konnte kaum einschlafen, aber jetzt fühl ich mich wie ein Stein..."
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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Mo Jul 10, 2017 11:04 am

Ich trat ein und lächelte etwas, wurde dann rot Hab ich dich aufgeweckt? Bitte verzeih, das wollte ich nicht... wenn du willst, lasse ich dich weiter schlafen... murmelte ich sofort, als ich merkte, wie müde er noch war. Ich wusste ja aus eigener Erfahrung, wie unangenehm es war, wenn man zu früh geweckt oder insgesamt einfach zu wenig geschlafen hatte, daher bereute ich es ein wenig, schon so früh zu ihm gegangen zu sein.
Ich wollte dich eigentlich nur fragen, wies dir geht, und ob du schon gefrühstückt hast... aber letzteres glaube ich hat sich erübrigt, wen du bis gerade noch geschlafen hast... erklärte ich meinen frühen Besuch und trat langsam ans Bett. Hinsetzen wollte ich mich nicht, aus Angst, ihm wieder wehzutun. Er würde noch genug Schmerzen haben, da musste ich nicht noch mehr dazu beitragen. Schließlich würde jede Dehnung der Wunde den Heilungsprozess verlangsamen, er müsste länger als eh schon im Bett bleiben, ohne eine Möglichkeit, das ganze zu beschleunigen.
Wenn du willst, frage ich den Maester, ob er etwas gegen die Schmerzen hat... Es kann ja nicht sein, dass du so leidest, wegen einem solchen großen Kratzer... murmelte ich leise und nahm seine Hand in meine, da ich ja merkte, wie sehr er litt, sobald er sich nur ein bisschen bewegte. Ich wollte es so weiter ging, dass er so unsinnig litt, wenn ich doch etwas dagegen tun konnte.

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Mo Jul 10, 2017 4:25 pm

Gorjon schüttelte etwas genervt den Kopf, als er Kalyas Worte hörte. "Bitte, bitte, bitte hör endlich auf ständig um Verzeihung zu bitten.", brummte er und sah dann wieder zu ihr hin. Er lächelte sanft und schüttelte erneut den Kopf. "Nein, du hast mich nicht aufgeweckt. Und ich will auch nicht weiter schlafen, ich möchte das du mir Gesellschaft leistest.", fand er dann, er wollte sich nicht schon wieder darüber aufregen das sie sich ständig und für jede Kleinigkeit entschuldigte. Wenn sie ihn geweckt hätte, dann wäre es eben so gewesen, für Gorjon lange kein Grund sich zu entschuldigen.
"Mir geht gut. Nur bin ich müde, weil ich lange nicht schlafen konnte. Das Bein zieht noch immer, aber es wird schon etwas besser, glaube ich.", versuchte er auch bei der Beantwortung der Fragen, die sie eigentlich hatte stellen wollen, sie zu beruhigen und sich tapfer zu geben. Der Schmerz war gewiss noch stark, aber das wollte er ihr nicht zeigen. "Bloß kein Schmerzmittel! Ein echter Krieger braucht so etwas nicht, das macht nur weich!", wehrte er ihr freundliches Angebot dann äußerst vehement ab, für Gorjon verbat es die Ehre zu solchen Schmerzmitteln zu greifen, zumal er ja zugeben würde das es ihm zu stark zusetzte wenn er nun nach dem Maester verlangte.
"Ich will einfach nur das du ein bisschen bei mir bist.", versicherte er, als sie seine Hand nahm, wobei er wieder lächelte und mit dem Daumen über ihren Handrücken strich. "Wenn du mir unbedingt einen Gefallen tun musst, dann hol mir etwas zu schreiben, auch wenn ich da noch nicht viel Lust drauf habe. Und sorge dafür das der Proviant aus meiner Reittasche genutzt wird, egal ob er mir gebracht oder an die Mägde gegeben wird. Es ist nicht viel, aber es ist eine Sünde Lebensmittel zu verschwenden und er soll nicht schlecht werden.", erklärte er dabei und zog ihre Hand ein wenig näher zu sich hin, als stille Aufforderung doch auch näher zu kommen. Das sie so vorsichtig war mochte klug sein, aber er wollte es trotzdem nicht. "Kuschel dich jetzt doch zu mir. Jetzt wird Niemand stören und Niemanden wundert es wenn du auf meinem Zimmer verweilst. Du pflegst einen Verwundeten, dass ist eine äußerst ehrenvolle Aufgabe für eine anständige Lady."
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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Mo Jul 10, 2017 4:44 pm

Ich seufzte leise und nickte dann Es freut mich, dass es dir besser geht... aber es ist ziemlich unklug, dass du so stur bist... Es ist doch kein Zeichen von Schwäche, wenn man unnötiges Leid vermeidet... Aber wenn für dich sturen Bock Schmerz für Stärke steht... kann ich auch gern dafür sorgen, dass du genug leidest, keine Sorge... den letzten Satz sagte ich nur sehr leise, sein stures Verhalten frustrierte mich etwas.
Ich weiß aber nicht, wie lange ich jetzt bleiben kann... Ich muss mich nachher um Raksha kümmern... und um Wurzi... murmelte ich leise und seufzte tief, dann stand ich auf und brachte ihm dann ein Blatt Pergament, Feder und Tinte sowie eine feste Unterlage, damit er gut schreiben konnte. Hier... dann kannst du den Brief schreiben, ich sage den Mägden, dass sie den Proviant holen sollen... Ich bin mir sicher, dass sie die Sachen gut verwenden können... Ich erhob mich und ließ ihn dann mit den Schreibsachen allein.
In der Küche angekommen teilte ich den Leuten mit, dass sie die Reittasche des Gastes leeren, den Proviant in die Küche und den Rest in mein Zimmer bringen sollten. Die Magd knickste kurz und verschwand, dann kehrte ich zu Gorjon zurück.
Mit einem Seufzen setzte ich mich wieder an sein Bett und musterte ihn Ich bezweifle, dass es so schlau wäre, das wir jetzt kuscheln... Du kannst dann ja kaum schreiben und der Brief an deine Familie hat jetzt oberste Priorität...

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Mo Jul 10, 2017 5:27 pm

"So habe ich es doch gar nicht gesagt!", beschwerte sich Gorjon und schüttelte erneut den Kopf, mindestens ebenso trotzig wie Kalya. Das sie beide unverbesserliche Sturköpfe waren machte die Situation nicht einfacher. "Ich sage nur, dass ich kein Schmerzmittel will weil es schwach macht. Außerdem ist es gar nicht so schlimm, ich vertrage das schon.", ließ er sie nicht einfach so davon kommen, auch wenn sie im Grunde genommen recht hatte und sein Handeln nur aus bloßem Stolz heraus geschah. Prinzipiell lehnte er tatsächlich Schmerzmittel ab, jedoch erstmals so vehement, weil er vor ihr tapfer wirken wollte, sie zu beeindrucken war ihm schnell unheimlich wichtig geworden.
"Kümmer dich ruhig um alle Pflichten. Ich freue mich einfach über jede Minute die du hier bist.", meinte er dann auch leise und wartete ab bis sie ihm das Schreibzeug brachte, eine andere Wahl hatte er ohnehin nicht. Er nahm die Sachen entgegen und nickte knapp, wieder ging Kalya weg, aber dieses Mal konnte er sich sinnvoll beschäftigen und schonmal mit dem Brief beginnen. Er konnte nur langsam schreiben und seine Handschrift war kaum lesbar sodass er nicht weit voran gekommen war als sie zurückkehrte. Nur wenige Worte hatte er zur Schrift gebracht.
Als sie an seinem Plan zweifelte beugte er sich einfach etwas vor und legte eine Hand um sie. "Dann schreiben wir den Brief jetzt zusammen, während wir kuscheln.", beschloss er einfach, man merkte sofort das er es gerade einfach entschieden hatte und nur noch schwer von seinem Vorhaben abzubringen war. Schon wieder massierte er Kalya, er zog sie aber auch sanft zu sich hin, damit sie gar nicht mehr die Chance erhielt lange über die Sache nachzudenken. "Der Brief hat Zeit... den kriegen wir schon fertig...", murmelte er, wobei er das Schreibzeug schon jetzt sträflich vernachlässigte und mehr an ihr interessiert war.
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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Mo Jul 10, 2017 5:59 pm

Ich seufzte tief und sah ihn an Lass mich los, Gorjon... je länger du mit dem Brief wartest, desto größer wird die Chance, dass deine Familie sich dazu entschließt, einen Befreiungsschlag zu unternehmen und im Zuge dessen gegen die Seewind-Wacht und meine Leute zu ziehen... Und du weißt, dass ich für mein Haus und meine Familie alles tue. Ich würde dich einfach vor die Tür setzen, wenn es deine Leute davon abbringt, mein Zuhause zu zerstören... im Kampf hätten wir schließlich keine Chance... bei den paar Männern die hier sind...
Trotz meiner Widerworte konnte ich nicht anders als mich leicht an ihn zu schmiegen. Er war einfach so weich und so warm, was sollte ich da schon dagegen tun? Mit dem Kopf an seiner Schulter blickte ich auf das Blatt Wobei bei dem Gekrakel die Chance, dass sie es nicht verstehen, vermutlich weit größer ist... Wenn du willst, kann ich dir... naja, das Schreiben beibringen, damit es dir leichter fällt... Dann würde man mich nicht dauernd fragen, warum ich so viel Zeit bei dir verbringe... murmelte ich leise Aber wenn du willst, kannst du mir, sobald du kannst, auch mit Raksha helfen... sie zu erziehen, meine ich... Sie soll zwar kein Kampf- oder Jagdhund werden, aber gehorchen sollte sie schon... und du hast da sehr viel mehr Erfahrung und Ahnung davon... fuhr ich dann fort, wobei ich ihn fragend und bittend gleichzeitig ansah.

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Mo Jul 10, 2017 6:54 pm

Trotz ihrer Worte ließ Gorjon sie nicht los. Ihre Taten sprachen eine ganz eigene Sprache und somit legte er sanft den Arm um sie, als sie sich an ihn schmiegte. "Erstmal müssen die Gerüchte überhaupt so weit vordringen, weil sie vom einfachen Volk verbreitet werden kann es höchstens zu Fuß geschehen. Ich habe von der Schanze hierher mit einem guten Pferd fünf Tage gebraucht. Ein Rabe wird weniger als einen Tag brauchen. Für den Brief bleibt uns also mehr als genug Zeit.", ließ er ihre Einwände nicht gelten, ganz trocken und in aller Knappheit argumentierte er sie einfach weg, wobei er ausnahmsweise nicht einmal übertreiben musste.
Vorsichtig begann der Nordmann nun über ihre Seite zu streicheln, um sie weiter zu beruhigen und noch näher zu sich hin zu ziehen. Kalya war so herrlich weich und warm, dazu eine bezaubernde Schönheit, sodass Gorjon sie gar nicht so einfach lassen konnte. Er schmunzelte als sie sein Gekrakel tadelte, ihre Angebot bereitete ihm allerdings Kopfzerbrechen. "Ich weiß gar nicht wofür das schreiben überhaupt gut sein soll.", brummte er mit einem Seufzen, ihr Vorschlag klang allerdings wirklich nicht übel und er nickte.
"Das klingt toll.", fand er ehrlich und mit einem Lächeln, wobei seine Hand nun langsam in ihr Haar gewandert war, um sie zu kraulen und ihr einfach ein angenehmes Gefühl zu geben. "Ich helfe dir mit deiner Hündin und du hilfst mir mit dem schreiben. So verbringen wir viel Zeit miteinander und mir ist nicht langweilig, das gefällt mir. Ich verspreche dir, wir erziehen Raksha gut, sodass sie gehorsam ist und dich auch verteidigen kann, wenn es sein muss.", meinte er lächelnd und deutete dann auf sein Blatt Gekrakel. "Also ich kann es jedenfalls lesen. Aber das dauert immer so lange zu schreiben..."
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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Mo Jul 10, 2017 9:05 pm

Ich lächelte leicht und seufzte dann genüsslich, als er begann, mich so zu kraulen. Schreiben kannst du immer brauchen... Für Briefe zum Beispiel, oder Verträge mit anderen Häusern... dann könntest du mir auch schreiben, wenn du wieder auf der Schanze bist, so kann ich es nämlich absolut nicht lesen... murmelte ich leise und schloss dabei die Augen, um seine Berührung noch mehr genießen zu können.
Aber zuerst arbeiten wir an deinen Schreibqualitäten... da kannst du im Bett bleiben und dein Bein schonen erklärte ich und sah ihn ernst an. Ich würde ihn so lange nicht aus dem Bett lassen, bis der Maester sein Bein für gesund und stark genug hielt, damit es ihn tragen und dabei unverletzt bleiben konnte. Es nutzte schließlich nichts, wenn die Naht sofort wieder aufplatzte oder das gerade am zusammen wachsende Gewebe durch die Belastung wieder zerrissen würde. Ganz abgesehen von den Schmerzen, die das verursachen würde, würde es nur bedeuten, dass er noch länger ans Bett gefesselt wäre, und ich konnte mir bereits ausmalen, dass er dann vermutlich ziemlich unleidlich werden würde. Er quengelte ja jetzt bereits wie ein kleiner Junge, der keine Kekse bekam.
Wenn du erstmal mehr Übung darin hast zu schreiben wird es schneller gehen und auch für alle anderen lesbar werden... Jetzt gleicht es mehr einer Geheimschrift... versprach ich leise und richtete mich dann schweren Herzens auf, als die Mittagszeit näher rückte und ich mich um die Tiere und vor allem um Wurzi kümmern musste.

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Mo Jul 10, 2017 9:22 pm

"Verträge werden mit einem Handschlag, einem Schwur und einem gemeinsamen Horn Met besiegelt. Schreiben... naja... das hat mein Vater immer so einem ganz schlauen Schreiberling diktiert, wenns denn nötig war.", murmelte Gorjon wenig zufrieden, bis Kalya die Briefe an sie ins Spiel brachte. "Das wäre allerdings schön... wenn wir in Kontakt bleiben können...", musste er gestehen, auch wenn er noch immer nicht ganz vom schreiben überzeugt schien. Fast als wollte er diese Tatsache überspielen legte Gorjon bei seiner Massage zu, wenn Kalya verwöhnt war würde sie bestimmt nicht weiter meckern, sondern es einfach genießen.
"Ja, das tun wir. Ich bleibe im Bett... schone das Bein... und schreibe ganz viel, damit du es lesen kannst...", brummte er laut und tief, als sie ihn schon wieder ermahnte. Es wurde allmählich ein wenig lästig, also wurde wiederum die Kraulerei verstärkt und Kalya bekam einen ganz sanften Kuss auf die Wange. Obwohl das Schmusen so schön war musste er aber wohl auch mit ihr üben. Bis zur Mittagszeit half sie ihm und als sie sich erhob drückte er ihr noch den fertigen Brief in die Hand, wo er sein Haus informierte das er einen Unfall gehabt hatte aber das Haus Wells sich gut um ihn kümmert und er wohlauf sei.
"Eine Geheimschrift ist gut. Die kann kein Feind lesen.", fand er zwar, doch er wusste auch das sich kein Feind für seinen Briefwechsel mit Kalya interessieren würde, womit es nur so dahergesagt war. Schweren Herzens entließ er sie aus seinem Griff, küsste ihr aber noch auf die Hand, bevor sie das Bett verlassen durfte. Als sie die Tür wieder geschlossen hatte und einige Minuten weg war brüllte er dann lautstark nach dem Mittagessen, immer noch ohne jegliches Gefühl welche Lautstärke denn angemessen wäre. Nach dem Essen wurde es dann wieder langweilig und tatsächlich nahm sich Gorjon noch mehr Pergament zur Hand, auch wenn er die Übungen nicht lange durchhielt und einfach zu kritzeln begann. Er zeichnete allerhand Bergmannsausrüstung auf und den Umriss eines Förderkrans.
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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Mo Jul 10, 2017 9:47 pm

Ein tiefes Seufzen entglitt mir und ich schüttelte den Kopf Du bist schrecklich stur... brummte ich leise und nahm den Brief entgegen, sobald er fertig war Du kannst die Schreibübungen auch lassen, wenn Schreiben für dich so unnötig ist... seufzte ich dann und erhob mich langsam. Dort, wo seine Lippen meine Haut berührten, kribbelte es und ich wurde leicht rot, sodass das Verlassen des Zimmers beinah einer Erlösung gleichkam. Endlich war ich nicht mehr diesem Blick und seinen Berührungen ausgesetzt, die meine Gefühle so sehr durcheinander brachten und mich verwirrten, sodass ich meine Pflichten vollkommen vergaß und nur noch daran denken konnte, bei ihm zu bleiben.
Auf dem Gang atmete ich erstmal tief durch, lief dann zu den Raben und ließ den schnellsten unter ihnen bereit machen. Mit dem Brief am Bein wurde er schließlich losgeschickt in Richtung der Kahlen Schanze, damit seine Familie die Nachricht so schnell wie möglich erhielt. Lange sah ich ihm nach, dann erst ging ich los um Wurzis Futter herzurichten.
Als ich bei dem Hund ankam, empfing er mich freudig bellend, und da er bald so sehr mit Fressen beschäftigt war, konnte ich auch relativ leicht und ohne Theater wieder gehen, um mich um Raksha zu kümmern. Die Kleine hüpfte aufgeregt herum und kam dann zu mir, um sich eine Runde kuscheln zu holen, und ich konnte mich langsam entspannen, während ich der quirligen Hündin beim Toben zusah. Immer wieder jedoch glitt mein Blick nach oben zum Fenster, hinter dem Gorjon in meinem Bett lag, und die Sehnsucht machte sich wieder in mir breit.

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