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 Der Innenhof

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Kalya Rikke

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Fr Jul 21, 2017 5:09 pm

Mit einem tiefen Seufzen sank Lord Wells tiefer in den Stuhl Ihr garantiert mir also, dass ihr in der Mine nichts passieren wird und dass es nicht ihre Aufgabe sein wird, auch weiterhin Eisen zu brechen? Dass sie wirklich nur mit dem Handel zu tun haben wird und nicht unter Tage arbeiten wird? fragte er dann nochmal nach und betrachtete sein Gegenüber lange.
Und ihr garantiert mir, ihr auch im Bett auf sie acht geben werdet? Ich weiß, dass es ihre Pflicht als Ehefrau ist, euch Kinder zu schenken und euch das Bett zu wärmen, doch ich will nicht, dass sie Schmerzen leidet, weil ihr euch nicht zügeln könnt... gab er zu bedenken und man hörte deutlich, dass es kein Vorwurf war, nur ein Ausdruck seiner Sorge. Denn wie ihr selbst sagt, ihr habt mehr Erfahrung als sie, und es wird viel Geduld von euch erfordern, sie daran zu gewöhnen... Und ich möchte euch darum bitten, nichts zu überstürzen und wie wirklich das letzte Mädchen sein zu lassen, das euer Bett wärmt... Sie ist sehr sensibel, und sie würde es nicht sonderlich gut aufnehmen, wenn ihr sie betrügt, auch wenn ihr rein theoretisch das Recht dazu hättet... Ich kann euch nicht vorschreiben oder verbieten, mit wie vielen Frauen ihr zusammen sein dürft, aber ich bitte euch darum, meiner Tochter nicht wehzutun... Sie würde euch verzeihen, wenn ihr es doch tätet, aber ich weiß, dass es sie verletzen wird... Ihr scheint ihr wirklich viel zu bedeuten, ich habe noch nie erlebt, dass sie so gut und wohlwollend von einem Mann spricht...
Er schloss wieder die Augen und setzte sich dann gerade auf Jetzt gilt es nur noch zu klären, wo und wann die Hochzeit stattfinden soll und wer dafür aufkommen wird... oder eher wer für was aufkommen wird... Und ob eure Familie überhaut damit einverstanden ist, dass ihr meine Tochter ehelicht

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Gorjon Rikke

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Fr Jul 21, 2017 5:55 pm

"Es lässt sich nie garantieren, das in der Mine nichts geschieht.", meinte Gorjon mit ernster Miene. Er musste einfach weiterhin ehrlich zu Lord Wells sein und die Wahrheit war eben das jeder Besuch dort unten in einer Verletzung oder dem Tod enden konnte. "Aber ich schwöre euch das ich Alles in meiner Macht stehende tun werde um sie zu beschützen. Und ebenso schwöre ich euch das sie dann nie wieder unter Tage muss. Sie hat die normalen Aufgaben einer Lady und wird kein Eisen brechen müssen, nur über Handel und Finanzen wird sie mit dem Eisen zu tun haben.", wusste er aber ebenso auch beruhigendere Kunde zu verbreiten, was er ebenfalls mit trockenem Ernst tat.
"Bei allem Respekt... ich lasse mir nicht vorschreiben was im Bett geschieht.", irritierte ihn das nächste Anliegen jedoch sichtlich. Gorjon grunzte kurz und schüttelte dann den Kopf. "Ich will ihr nicht wehtun, ich will das sie glücklich ist.", erklärte er nur knapp und ziemlich brummig, was er dann aber hörte stimmte ihn etwas versöhnlicher. "Ich verstehe. Und ich versichere, es ist mir ernst. Sie soll die einzige Frau für mich sein.", war es nun aber Gorjons Stimme, die leicht ins Wanken geriet. Das Ganze wurde immer endgültiger und dies machte dem Nordmann nun doch noch Angst.
Daher überlegte er auch kurz, bei den organisatorischen Fragen und schüttelte dann den Kopf. "Keine Sorge. Meine Mutter mag Kalya bereits, also wird meine Familie der Hochzeit zustimmen, das kann ich euch versprechen. Was den Rest angeht... so solltet ihr dies wohl mit meinem Vater besprechen, damit wir eine Lösung finden die für beide Familien angenehm ist. Ich kann zwar versprechen das die Hochzeit stattfindet, doch der Rest obliegt dem Lord des Hauses. Ich sage euch jedoch das mein Vater bei meinem Bruder darauf bestand das die Hochzeit im Götterhain der kahlen Schanze stattfinden solle, dies war ihm sehr wichtig."
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Kalya Rikke

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Fr Jul 21, 2017 6:22 pm

Ein kurzes, angespanntes Nicken quittierte die Aussage, dass Verletzungs- oder gar Todesgefahr nicht ausgeschlossen werden konnte. Dennoch gab es keine Widerworte gegen diese Tradition, da auch Lord Wells sehr traditionell war. Sie hat sich auch hier oftmals um den Handel gekümmert... daher sollte sie sich damit recht geschickt anstellen... murmelte er und schrieb dann kurz etwas auf ein Stück Pergament Allerdings solltet ihr mit ihr ebenfalls darüber sprechen, was vor und nach der Hochzeit ihre Aufgaben sein werden, damit sie weiß, worauf sie sich einlässt...
Ich möchte euch nur zu eurem Wohl darum bitten, nichts zu überstürzen... Sie wird sicher nicht davor zurückschrecken, euch gegebenenfalls auch mit Gewalt zurechtzuweisen, falls ihr etwas tut, was sie nicht will oder zu was sie noch nicht bereit ist... Und es wäre nur zu schade, wenn sie euch mit einem gezielten Tritt entmannt... Auch ich habe Interesse daran, Enkel zu bekommen... Und irgendwer wird die Seewind-Wacht übernehmen... Sie ist der einzige Erbe, den ich habe...
Ein weiteres Seufzen folgte und er musterte den Nordmann Dann sollten wir ein Treffen mit eurem Vater arrangieren, um alles zu regeln... Eine Hochzeit im Götterhain würde auch meinem Willen entsprechen, egal wo dieser liegt... Meine Familie ist sehr religiös, und es ist mir durchaus wichtig, dass die Götter eine Hand über diese Ehe halten...
Langsam erhob sich der Lord und bedeutete dem Nordmann, ebenfalls aufzustehen Und jetzt solltet ihr meiner Tochter helfen, sich um die Hunde zu kümmern... und mit ihr reden... Damit sie weiß, worauf sie sich wirklich einlässt...

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Gorjon Rikke

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Fr Jul 21, 2017 6:42 pm

Dieses Mal nickte Gorjon zufrieden, nachdem kein weiterer Widerspruch gegen die alte Tradition der Rikkes mehr eingelegt wurde. Mit der Bitte mit Kalya zu reden war er auch sofort einverstanden. Der Nordmann musste unweigerlich schmunzeln als davon die Rede war er könnte mit einem Tritt entmannt werden, nicht weil dies eine schöne Aussicht darstellte, sondern weil er es Kalya tatsächlich zutraute. "Ich hoffe sehr, dass sie sich nie dazu gezwungen sehen muss. Ich werde ihr alles erklären... auch was ihre Rolle im Bett angeht.", erklärte er ruhig, wunderte sich dann aber das Kalya die alleinige Erbin von der Seewind-Wacht war. Er versuchte es nicht zu zeigen und ging nicht weiter darauf ein, ganz so als hätte er es gewusst, aber die Information war trotzdem neu für ihn.
"Wir werden es nicht überstürzen. Sobald mein Bein gesund ist reite ich zurück und erkläre meinem Vater alles, dann werde ich auch das Treffen arrangieren.", versicherte er noch und erhob sich dann auf die Anweisung hin, wenn auch etwas schwerfällig. Er neigte leicht den Kopf und schob dann den Stuhl wieder an den Tisch, er stützte sich leicht auf dem Möbelstück auf.
"Ich werde zu ihr gehen und wir werden reden.", versicherte er und ging dann ab, peinlichst bemüht seine Schmerzen nicht zu zeigen.
Nicht nur wegen des verletzten Beins wurden seine Schritte langsamer. Wie sollte Gorjon Kalya erklären worauf sie sich einlässt, wenn er es nun selbst nicht mehr wusste? Das Gespräch mit dem Lord hatte ihm die Augen ein wenig mehr geöffnet, sein spontaner Plan hatte eine Endgültigkeit die ihm zusetzte und er hatte gemerkt das er vielleicht nicht überall so viel Ahnung hatte wie er gerne tat. Schnaufend trottete er dennoch zum Hof und zu seiner Verlobten.
"Kalya!", rief er schon von Weitem und hob auch die Hand, freudig lächelnd denn er sah wie sie mit Wurzi kuschelte. "Ist das da die Kleine von der du erzählt hast? Raksha?", fragte er, wobei er natürlich auf die Hündin deutete, die ebenfalls zu sehen war. Er kam langsam hinzu und die Sorgen waren schnell wie weggeblasen. Wurzi bellte laut und aufgeregt, er hatte Gorjon ja die letzten Tage über nicht sehen können und freute sich nun riesig. Der Nordmann ließ es sich auch nicht nehmen mit dem Hund zu kuscheln, wonach er sich aber auch schnell Kalya widmete, die er anlächelte. "Wir sind verlobt...", stellte er fest und nahm ihre Hände, vorsichtig aus Angst sie könnte sie doch wieder wegziehen.
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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Fr Jul 21, 2017 7:08 pm

Ich arbeitete still mit den Hunden weiter und kuschele dann etwas mit Raksha, während Wurzi fraß. Es schüchterte mich irgendwie ein, jetzt verlobt zu sein. Noch dazu so plötzlich und nach nur so kurzer Zeit wirklichen Kontakts zwischen Gorjon und mir. Wir hatten bisher so wenig geredet, ich wusste doch nicht mal, ob wir wirklich zusammen passten. Wir konnten uns jederzeit streiten, weil wir merkten, dass das einfach nicht funktionierte. Aber noch hätten wir die Chance, es zu beenden, aber wenn wir erst verheiratet waren, wären wir zu einem Leben mit dem anderen gezwungen, egal ob wir uns ausstehen konnten oder nicht. Dann hätten wir keine Chance mehr auf ein friedliches Leben.
Als sein Ruf mich erreichte, hob ich den Blick und zwang mich zu einem möglichst natürlichen Lächeln Ja, das ist Raksha... Sie ist fast ein halbes Jahr alt und furchtbar quirling... aber sie ist sehr treu... die Tochter von Vaters bestem Hund... Sie hat Wolfsblut... erklärte ich dann langsam und blinzelte Ja, wir sind verlobt... und irgendwie... macht es mir fast ein bisschen Angst... gab ich dann leise zu und seufzte tief, bevor ich mit dem Welpen im Arm aufstand Was hast du mit meinem Vater besprochen? fragte ich dann und legte leicht den Kopf schief, während ich ihn neugierig aber auch ein wenig ängstlich ansah.

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Fr Jul 21, 2017 7:26 pm

Als Gorjon in Kalyas Gesicht sah erkannte er schon das etwas nicht stimmte. Ihr Lächeln war anders als sonst, das fiel ihm sofort auf. Aber er sagte vorerst nichts, nickte nur bei ihren Erklärungen zu Raksha. "Ein schönes Tier. Wir werden sie gut erziehen.", meinte er ehrlich, auch wenn ihn das Wolfsblut störte. Bei der Erwähnung hatte er kurz das Gesicht verzogen. "Wolfsblut ist nicht unbedingt etwas Gutes...", sprach er es dann auch mit leichter Verzögerung aus, doch im Moment hatten sie wohl ganz andere Sorgen als die Abstammung von Kalyas Hündin.
"Mir ehrlich gesagt auch...", gestand er in einem Moment der Schwäche, was er sofort bereute. Er grunzte laut und wurde etwas rot, schüttelte dabei den Kopf. "Aber ich freue mich! Wirklich!", beteuerte er sofort und sah sie dann als sie mit dem Hund aufstand. Er lächelte warm, kurz zum Welpen und dann aber zu Kalya. "Wir haben sehr Vieles besprochen, über Traditionen, Pflichten und Planung der Hochzeit. Wir haben also auch viel zu bereden, aber das können wir ganz in Ruhe tun.", versuchte er nicht direkt mit der Tür ins Haus zu fallen. Er war sich sicher die richtige Entscheidung getroffen zu haben, bloß leider nicht mehr so sicher wie an dem Tag als er im Bett gelegen und Angst gehabt hatte sie zu verlieren.
Um in Ruhe reden zu können setzte er sich zunächst nieder, auf einer kleinen Bank bei den Zwingern. "Dein Vater wird... mit meinem Vater absprechen wann die Hochzeit stattfindet, vermutlich wird es im Götterhain der kahlen Schanze passieren, den kennst du ja bereits.", fing er lieber mit dem harmlosesten Punkt an, wonach er kurz seufzte. "Vor der Hochzeit... gibt es ein paar Traditionen, die unser Haus seit Generationen aufrecht erhält. Sie sind mir sehr wichtig, aber sie verlangen dir Einiges ab.", ging er dann zum ersten schwierigeren Teil über.
"Vor der Hochzeit sollen wir gemeinsam in die Eisenmine steigen und das Eisen für unsere Ringe aus dem Stein brechen und die Ringe dann selber schmieden. Gekauftes Gold wäre einfach nicht... ehrlich... wir hätten keine Mühen in unsere Bindung investiert und sie somit nicht geehrt. Ich finde es wichtig die Tradition zu wahren.", erklärte er und räusperte sich. "Außerdem gibt es eine traditionelle Waschung... am Tag vor der Hochzeit wird die Braut von den Frauen des Hauses gebadet. Allerdings... auf dem Burghof... öffentlich...", fügte er an und wartete ihre Reaktion ab. Bislang hatte er noch gar nicht angefangen zu erzählen was dann während der Ehe sein würde, sie steckten erst noch bei den Vorbereitungen und er wurde schon nervös, wie sie reagieren würde.
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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Fr Jul 21, 2017 7:49 pm

Ich seufzte leise Es sind ihre Wurzeln... und ich will es ihr auch nicht abgewöhnen... sie ist bis zu einem gewissen Teil Wolf, und das soll sie bleiben dürfen... solang sie nicht zu aggressiv wird dadurch... Aber Wölfe sind sehr loyale Tiere... Deshalb wird das nicht allzu sehr stören... murmelte ich leise und seufzte, da ich merkte, dass ich zwar keine Ahnung von Hunden hatte, aber ich wusste, dass ich Raksha nicht brechen wollte.
Langsam sank ich neben ihm auf die Bank und sah ihn lange an Wir werden also in die Miene steigen... Ich... weiß nicht, ob ich das schaffe... Mit engen Räumen komme ich nicht so gut klar... aber ich werde es versuchen... Tradition ist etwas sehr wichtiges und muss gewahrt werden... Aber das mit der Waschung... Ich weiß nicht... außer meiner Amme hat mich noch niemand nackt gesehen, seit meiner Geburt... Ich merkte, wie meine Hände zu zittern begannen und ich drückte Raksha vorsichtig an mich, deren ruhiger Atem und weiches Fell mich langsam beruhigten Wenn... wir die Tradition deines Hauses wahrnehmen... möchte ich das selbe mit meinen Traditionen tun... Die sind zwar nicht so wie deine, aber... schon seit Generationen ist es bei meiner Familie so, dass Braut und Bräutigam von Verlobung bis Hochzeit so wenig Kontakt wie möglich haben... lenkte ich dann das Gespräch auf ein Terrain, mit dem ich mich wohler fühlte, als wenn wir darüber sprachen, dass ich am Tag der Hochzeit vor allen Menschen auf der Kahlen Schanze nackt sein würde. Denn davor hatte ich noch mehr Angst als davor, dass wir eventuell eine katastrophale Ehe führen würden.

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Fr Jul 21, 2017 8:08 pm

Gorjon nickte leicht und lächelte dabei auch schwach. "Schon gut. Wir werden sehen wie es sich auswirkt.", ließ er es fürs Erste gut sein. Mit dem bevorstehenden Gespräch über die Ehe im Nacken wollte er jetzt bestimmt nicht wegen des Welpen streiten, auch wenn er so allerhand zu Wölfen zu sagen hatte. Es behagte ihm nicht das ihr eine Hündin mit solchen Wurzeln so gut gefiel, aber es gab gewiss auch Schlimmeres und er nahm sich vor sie genauso zu unterstützen wie er es bei Wurzi getan hatte.
Als sie gemeinsam auf der Bank saßen und er von der Mine erzählt hatte nickte er bei ihrer Reaktion wieder, auch wenn er jetzt nicht lächelte. "Du wirst erstaunt sein wie groß und weit manche Gänge sind. Aber ja... es ist nicht ohne. Es würde mir wirklich viel bedeuten wenn du es auf dich nimmst.", meinte er ruhig und seufzte etwas. Er merkte gar nicht das sie zitterte, denn er war jetzt selbst auch ziemlich aufgeregt, was er so niemals zugegeben hätte. "Es ist gar nicht so schlimm, weißt du... mich haben sehr viele Leute auf der Burg nackt gesehen. Und du musst dir denken, wenn es all die Frauen vor dir geschafft haben, dann kannst du es auch. Einfach war es bestimmt für keine Lady...", versuchte er sein Möglichstes ihr die Angst zu nehmen, auch wenn er mal wieder recht plump war.
Das sie selbst auch Traditionen ihres Hauses einbringen wollte gefiel Gorjon sehr gut und er lächelte, zumindest bis Kalya es erklärt hatte. "Das finde ich noch schwerer als den Gang in die Mine. Aber... ich werde eure Traditionen respektieren.", seufzte er nach ihrer Erklärung, aber es war ihm absolut ernst. Tradition war immerhin Tradition und somit würde er sich daran halten. "Vorher müssen wir aber einige Dinge noch besprechen. Ich muss dir deine Pflichten als Lady erklären.", fand er und legte den Kopf schief.
"Hausarbeiten und Verwaltung gehören vorallem dazu. Es wird deine wichtige Aufgabe sein den Handel mit dem Eisen voranzutreiben und dem Haus zu dienen. Was genau anfällt wird dir meine Mutter sagen, aber einen Teil hast du ja kennen gelernt. Die Pflege der Gärten... nähen, kochen, flicken... Finanzen und Buchhaltung... du kennst wirklich Vieles schon. Aber eine Sache hast du noch nie erlebt.", erklärte er sehr ruhig, bis es zum eigentlichen Knackpunkt kam.
"Kalya, ich möchte das du mir Kinder schenkst. Nicht sofort aber... wir werden einander das Bett wärmen, auch das ist die Aufgabe einer Lady. Du wirst mir Kinder und deinem Vater Enkel geben. Daher... solltest du vielleicht mit deiner Mutter oder einer anderen Frau der du vertraust sprechen.", sprach Gorjon es auch gewohnt direkt an, auch wenn es dieses Mal viel schwerer fiel. Er hatte sonst stets die derbsten Sprüche auf den Lippen, besonders wenn es um den Verkehr mit der holden Weiblichkeit ging, aber nun fühlte er sich ganz und gar verunsichert. "Und ich verspreche dir, du darfst 'Nein' zu mir sagen, wenn dir etwas nicht passt. Das mag ich ja an dir, das du dich das traust. Bitte tue es auch im Bett, denn... du sollst glücklich sein... ich will das wir etwas Schönes zusammen haben..."
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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Fr Jul 21, 2017 9:25 pm

Ich seufzte leise Ich werde es versuchen... aber ich kann dir nicht versprechen, dass ich es schaffe... also das ganze... aber ich werde es versuchen, versprochen... murmelte ich und fuhr mir durch die Haare, brachte Raksha dann langsam in den Zwinger, ein Stück entfernt.
Ich weiß nicht, ob ich das kann... Mein Körper... naja, er ist einfach nichts, was so viele sehen sollen... er ist nicht sonderlich schön... und wenn mich die dann alle anstarren... die ganzen Männer... ich senkte den Kopf und wurde rot Ich weiß, dass das schon viele vor mir getan haben... aber mich hat noch niemand nackt gesehen, seit ich allein laufen und mich anziehen kann, und man hat mich immer dazu erzogen, dass es unzüchtig ist, dass jemand anderes als mein Ehemann mich nackt sieht... erklärte ich dann langsam meine Abneigung gegen das Nackt-Sein vor anderen.
Das nächste Thema war mir jedoch noch unangenehmer als die Waschung. Ich weiß um die Aufgaben einer Ehefrau im Ehebett... Aber ich... ich bin noch nicht... Ich kann noch keine Kinder bekommen flüsterte ich ganz leise und senkte den Kopf Ich... bin noch nicht bereit dazu... Ich werde meine Pflicht erfüllen, aber... meine Mutter galt lange Zeit als unfruchtbar, der Maester hat es bestätigt... dass sie zweimal schwanger wurde, war ein Wunder, aber... der Maester meinte, dass das... bei mir eventuell auch so sein könnte... dass ich unfruchtbar bin, meine ich... es fiel mir schwer, dieses Geständnis zu machen, da bisher noch niemand wusste, dass ich vielleicht keine Kinder bekommen konnte. Es war meine größte Angst, niemals Kinder zu bekommen, denn auch wenn ich jetzt noch nicht bereit dazu war, wollte ich doch einmal das Trappeln kleiner Kinderfüßchen hören.
Ich bin noch absolut unerfahren, wie du weißt... aber ich werde meine Pflichten erfüllen und dir Kinder schenken, sowie es mir möglich ist... Ich wollte dir nur vorher sagen... dass ich dafür nicht garantieren kann...

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Fr Jul 21, 2017 9:47 pm

"Das ist gut. Wenn du es versuchst, werden wir es zusammen schaffen. Ich lasse dich bestimmt nicht schwer schuften, versprochen. Ich zeige dir alles und mache die schwere Arbeit.", versicherte Gorjon, für den Moment überglücklich das er ihre Zusage hatte. Er wartete auf sie als sie den Welpen wegbrachte und sah sie dann wieder an, mit einem entschiedenen Kopfschütteln. "Kalya... du bist eine wunderschöne Frau, die schönste Frau im Norden. Und auch dein Körper ist schön, da bin ich sicher. Du musst dich vor nichts fürchten und... glaub mir... es ist wirklich nicht viel dabei...", versuchte er recht vehement ihre Erklärung abzuschmettern.
Beim nächsten Thema war mehr Fingerspitzengefühl gefragt. Anfangs dachte Gorjon es würde Kalya nur wieder an Selbstvertrauen mangeln, aber die Nachricht über die mögliche Unfruchtbarkeit erschütterte ihn für einen Moment. Wieder schüttelte er kräftig den Kopf. "So ein strunzdummer Maester hat doch einen Scheißdreck zu sagen!", polterte er wütend und sah sie dann an. "Die Götter werden uns unseren Wunsch gewiss erfüllen, da bin ich mir sicher.", zeigte sich schnell das er wenig auf die Worte eines Maesters gab und das Gerede für Humbug hielt. "Also mach dir keine Sorgen deswegen, bitte. Ich weiß das Thema ist ein tabu, aber... ich kann dir sagen, es wird sehr schön werden im Bett und es ist nicht Schlimmes dabei, nichts wovor du Angst haben musst. Wir lassen uns Zeit mit den Kindern... ", erklärte er stattdessen, weiterhin grenzenlos optimistisch.
Trotzdem wusste er auch einzuschätzen wie schwer ihr dieses Geständnis fiel. Welche Frau wollte es ihrem Verlobten schon erzählen müssen? Er sah sie also an und unternahm wieder einen Versuch ihre Hände zu halten. "Die Götter werden auf uns herab lächeln. Und sich irgendwann daran erfreuen, wenn noch mehr Kinderbeine durch die kahle Schanze toben.", versprach er ihr und lächelte schwach aber ehrlich.
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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Fr Jul 21, 2017 10:13 pm

Ich seufzte tief und schüttelte den Kopf Es geht mir nicht darum, dass ich nicht arbeiten will oder Angst davor habe, mich körperlich zu betätigen... ich habe nur in engen Räumen oder im Wissen, dass so viel Raum zwischen mir und dem Ausgang liegt, keine wirkliche Kontrolle darüber, wie ich reagiere... versuchte ich langsam zu erklären, ließ es dann aber bald wieder bleiben, da er es noch früh genug merken würde, was ich merkte.
Aus irgendeinem Grund kränkte mich seine heftige Reaktion auf mein Geständnis. Es wirkte auch mich, als würde er mich nicht wollen, wenn ich ihm keine Kinder schenken konnte. Was ich ja einerseits verstand, schließlich wollte jeder Erben für seine Familie, und doch tat es weh, dass ich damit mehr oder weniger auf eine reine Geburtsmaschine reduziert wurde. Der Maester meinte nur, dass es sein könnte... Ich will einfach nicht, dass du das erst zu spät merkst... noch hast du die Möglichkeit, die Verlobung zu lösen, wenn du... das Risiko nicht eingehen willst... Ich würde es verstehen... murmelte ich, wurde jedoch immer leiser und senkte den Blick. Es war die Wahrheit, ich würde es verstehen und akzeptieren.
Ich bete dafür... ich wünsche mir nichts mehr als einmal Kinder zu bekommen und das weiterzugeben, was meine Familie mir mitgegeben hat... Ich liebe Kinder, und das Trappeln kleiner Füße... das ist ein wundervolles Geräusch... Ich würde mir wirklich nichts mehr wünschen als dir Kinder zu schenken... beendete ich dann langsam und seufzte tief, als mein Herz schwer wurde. Es war die reine Wahrheit, ich hatte keinen größeren Wunsch, als einmal eine eigene Familie zu gründen, und ich konnte mir nichts schöneres vorstellen, als inmitten einer ganzen Horde Kinder zu sitzen und mit ihnen zu spielen, zu kuscheln...

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Fr Jul 21, 2017 10:22 pm

Kalyas Erklärungen verwirrten Gorjon nur zusätzlich. Er verstand nicht von welcher Angst sie da sprach, auch nicht wie man sich vor engen Räumen fürchten konnte. "Es wird schon. Du hast deine Angst vor Hunden überwunden, da kannst du das auch.", ging er also einfach zum nächstbesten Ding über, das sich halbwegs auf diese Sache übertragen ließ und das er auch verstand. Bei den Hunden hatte Kalya auch geklagt das es ihr unmöglich sein würde und doch war sie nun dabei eine eigene kleine Hündin zu erziehen und mit Wurzi konnte sie auch kuscheln.
Das Kalya gekränkt war begriff Gorjon dann nicht, wohl aber das ihr das Thema sehr nahe ging. "Kinder zu haben... ist mir schon sehr wichtig.", stellte er fest und schluckte kurz, wonach er vorsichtig eine Hand an ihr Kinn legte, um sie dann behutsam zu sich aufblicken zu lassen. "Aber auch wenn du mir diesen Wunsch nicht erfüllen kannst... ich will dich heiraten und für immer mit dir zusammen sein.", schwor er ihr, wofür er einfach in ihre Augen sehen musste. Sie war weit mehr als nur ein Mittel um Geburten zu bewerkstelligen und das zeigte er ihr so.
"Dann werden wir gemeinsam beten. Und... gemeinsam eine Familie gründen. Wenn die Götter uns diesen Wunsch verweigern wollen, dann ziehe ich persönlich gegen sie in den Krieg.", gab es direkt das nächste Versprechen und es kam mit großer Entschlossenheit. Er hasste es wenn sie so betrübt wurde, dem Nordmann verzog es selbst den Magen wenn er sie so sah. "Du kannst ja mit meinen Nichten spielen fürs Erste.", wollte er sie irgendwie aufheitern. "Das ist nicht dassselbe, ich weiß. Aber vielleicht lernst du so auch etwas, bis du dann selbst bereit bist Kinder zu kriegen. Dein Wunsch wird in Erfüllung gehen..."
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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Fr Jul 21, 2017 11:04 pm

Ich presste gereizt die Lippen zusammen und schüttelte den Kopf, machte mir aber nicht die Mühe, nochmal zu versuchen, ihm zu erklären, wie es mir ging, wenn ich in enge Räume gezwungen wurde. Es hatte ja doch keinen Sinn, er würde es nicht verstehen. Ebenso wie er nicht verstanden hatte, warum ich Angst vor Hunden hatte.
Für mich gibt es auch nichts wichtigeres... nichts schöneres... Deshalb hatte ich deine Nichten ja so gern... weil sie mich daran erinnern, was ich auch einmal haben würde... oder gern hätte... Aber man kann es eben nicht erzwingen... wenn die Götter mir kein Kind schenken wollen, kann ich nichts dagegen tun... und du genauso wenig... So sehr ich mit Kinder wünsche.. ich kann es nicht erzwingen... murmelte ich dann und blickte ihn an Ich will dir diesen Wunsch so gern erfüllen... Das musst du mir glauben... Nichts würde ich lieber tun...
Ich schüttelte den Kopf, stand auf und ging ein Stück weg, da ich mich für die Tränen in meinen Augen schämte. Schließlich war es ja wirklich so, dass ich nichts daran ändern konnte, falls es wirklich so sein sollte.
Aber dieses Thema... kann denke ich warten... Im Moment gibt es wichtigeres... Wann wirst du auf die Kahle Schanze zurückkehren? und kommt mein Vater mit? oder... machst du erst ein Gespräch aus und er kommt nach?

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Sa Jul 22, 2017 7:28 pm

"Ich glaube dir!", versicherte Gorjon sofort, nachdem sich sein Blick während ihrer leisen Worte langsam immer weiter gesenkt hatte. Eine gewisse Betrübnis lag in seinem Blick, doch es war keineswegs so weil er ihr nicht traute oder glaubte. "Wir werden Kinder haben, da bin ich mir ganz sicher. Ich bin felsenfest überzeugt, sozusagen.", fügte er noch an, lautstark brummend und tatsächlich mit der passenden Überzeugung in der Stimme.
Als Kalya sich erhob blieb Gorjon gezwungenermaßen sitzen und folgte ihr nur mit dem Blick. Er konnte nicht erkennen ob die Tränen wieder flossen, aber anhand ihrer Stimmlage war zu vermuten das sie zumindest mit sich ringen musste um nicht zu weinen. "Ja, es kann warten.", bestätigte er ihr mit leichtem Seufzen, woraufhin er den Kopf schief legte und etwas streckte, im Versuch doch einen Blick auf ihr Gesicht zu erhaschen, was allerdings nicht gelang. "Ich reite zurück sobald es mein Bein zulässt. Es gibt ja viel zu besprechen für unsere Väter.", meinte er dann, gar nicht mehr so versessen darauf keine Schwäche wegen des Beins zu zeigen, zumindest war es ihm für den Moment entfallen, weil das Gespräch so anstrengend war.
"Dein Vater wird dann nachkommen. Im Moment hält mein Haus deine Familie ja immer noch für Feinde, wir sollten also Missverständnisse vermeiden und ich werde erstmal Alles genau erklären. Mein Vater ist ja sehr... wie sagtest du... kerkerbegeistert...", brummte er hinterher mit einem Schmunzeln und hörbar amüsiert als er ihre Worte aufgriff. "Es gibt uns dann auch die Möglichkeit eure Traditionen zu bewahren. Also... das wir dann getrennt sind bis zum Gang in die Mine. Der findet logischerweise vor der Hochzeit statt, ohne Ringe keine Trauung.", fand er einen weiteren Grund sie so früh zu verlassen, er musste sich quasi selbst überzeugen, weil er so gerne bei ihr geblieben wäre. "Eine Sache noch... auch wenn du für Kinder noch nicht bereit bist... eine Hochzeitsnacht will ich schon für uns Beide..."
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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Sa Jul 22, 2017 8:00 pm

Ich seufzte tief und schloss die Augen, wischte mir dann leicht über die Wangen Dann sollten wir uns vermutlich bald verabschieden... dein Bein ist ja schon sehr viel besser geworden, lange wird es nicht mehr dauern bis du wieder reiten kannst... murmelte ich langsam und sah Gorjon kurz an. Gemischte Gefühle herrschten in mir, als ich daran dachte, dass er schon gehen würde. Einerseits war da Trauer, da ich mich bei ihm wirklich wohl fühlte, doch andererseits war ich doch auch froh, da ich so nicht mehr ständig darauf achten musste, dass er nicht sah, wie ich mich wirklich fühlte. Was ich wirklich für ihn fühlte.
Dann schickt ihr einen Raben, wenn mein Vater zu euch kommen soll... Und bitte gib mir Bescheid, sobald ein Termin für die Hochzeit ausgehandelt wurde... fuhr ich langsam fort und lächelte dann ebenfalls etwas Es wäre wirklich nicht zuträglich, wenn mein Vater bei euch inhaftiert würde... stimmte ich leise zu und lächelte etwas Denn sonst wäre ich gezwungen, ihn zu befreien... und ich bezweifle sehr, dass ihr das wollen würdet... mit einem leichten Schmunzeln ging ich zu ihm zurück.
Natürlich wird es eine Hochzeitsnacht geben... und wenn es der Wille der Götter ist, wird daraus ein Kind hervorgehen... stimmte ich dann erneut zu und biss mir unsicher auf die Lippe bei dem Gedanken daran, dass es schon in kurzer Zeit dazu kommen würde, dass ich meine Jungfräulichkeit verlieren würde, und damit auch die Reinheit, die ich mir bisher so verbissen erhalten hatte.

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Gorjon Rikke

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Sa Jul 22, 2017 8:54 pm

"Wir verabschieden uns erst, wenn es wirklich soweit ist...", knurrte Gorjon und sah sie dabei an. Er wollte wirklich nicht weg von ihr, aber es musste wohl sein. In Kalyas Gesicht erkannte er noch Spuren ihrer Tränen, an ihren Augen ließ es sich erkennen und so seufzte er leise. Er wusste nicht genau warum sie geweint hatte, nahm aber an das es wegen der baldigen Trennung sein würde, weil dies ja das letzte Thema war über das sie gesprochen hatten. "Ich sorge dafür das es nicht lange dauern wird.", versicherte er also und nickte dann bei ihren folgenden Worten.
"Wir schicken einen Raben wenn dein Vater kommen soll und sobald der Termin oder eine andere Sache abgemacht ist schicke ich den nächsten Raben.", gab es direkt das nächste Versprechen und als Kalya dann zu lächeln begann wurde er sofort von ihr angesteckt und seine Mundwinkel schienen von ihren mit hochgezogen zu werden. "Nur einmal in tausend Jahren wurde unsere Feste eingenommen... aber ich glaube du würdest es das zweite Mal schaffen.", feixte er also schmunzelnd und sah sie dann wieder ernster an, als sie so zögerlich zustimmte.
Gorjon hingegen freute sich nun sichtlich. "Du wirst es lieben.", brummte er nur beschwingt und erhob sich dann, ebenfalls schwungvoll was in diesem Fall aber eher ungünstig war. Kurz ruderte er mit den Armen, dann aber fand er doch festeren Stand. "Das Bein wird besser... aber geheilt ist es nicht...", seufzte der Nordmann und spazierte dann den kurzen Weg zu den Zwingern, als eine Art Test wie es nun um das Bein stand. "Ich werde viel üben müssen, schätze ich. Wenn du erlaubst gehe ich dafür auch mit Raksha spazieren oder zumindest über den Hof. Ich kann auch versuchen mich hier irgendwie nützlich zu machen, wenn dir etwas einfällt. Hauptsache ein wenig Möglichkeit das Bein zu belasten."
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Kalya Rikke

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Sa Jul 22, 2017 9:10 pm

Ich schnaubte leise Ich habe nicht vor, die Kahle Schanze einzunehmen. Ich müsste lediglich meinen Vater befreien, wozu sollte ich dazu alles einnehmen? Wenn ich nicht gesehen werde, habt ihr keinen Grund, Verdacht zu schöpfen... mit einem leichten Schulterzucken schmunzelte ich und sah Gorjon mit frech funkelnden Augen Und wenn ihr keinen Verdacht schöpft, ist es mir ein leichtes, euch zu zwingen, mir zu geben, was ich will... Langsam näherte ich mich ihm und strich mit einem Finger über seine Brust nach unten Alles, was ich will... flüsterte ich aufreizend, wich dann langsam zurück und entfernte mich von ihm, nun sehr viel besser gelaunt als vorher.
Ich weiß nicht, ob Raksha viel Auslauf braucht... sie tollt den ganzen Tag herum... aber wenn du möchtest, wird sie dir bestimmt Gesellschaft leisten... Ansonsten wird Wurzi das tun... Aber ich glaube nicht, dass mein Vater einverstanden damit wäre, dich hier große Aufgaben übernehmen zu lassen... seufzte ich dann und sah ihn wieder neckisch an Du könntest mit mir tanzen, das wird dein Bein genug belasten... Du solltest wissen, ich tanze sehr gern... Mit ein paar Schritten tanzte ich etwas von ihm weg und lächelte etwas, sah ihn dann auffordernd an Oder traust du dich nicht mit mir zu tanzen? forderte ich ihn heraus, meine Augen blitzten auf. Ich wusste von vielen Menschen, insbesondere Männern, die dem Tanzen ziemlich abgeneigt waren, und ich hoffte sehr, dass er keiner davon war, denn es wäre zu schade, wenn ich nur den anderen beim Tanzen zusehen dürfte, allein zu tanzen war schließlich nicht unbedingt etwas, was eine verheiratete Lady tat

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Gorjon Rikke

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Sa Jul 22, 2017 9:25 pm

Gorjon kratzt sich etwas überrascht am Kopf und seine Augen wurden größer je länger Kalya so entschlossen und frech sprach. Es überraschte ihn nach ihrer zuletzt eher betrübten Stimmung das sie sich so frech und gefährlich gab, doch er konnte nicht leugnen wie überaus gut es ihm gefiel und so schlich sich rasch ein begeistertes Lächeln in sein Gesicht. "Du musst es dir nur nehmen.", flüsterte er nicht minder aufreizend zurück, deutlich überrascht von ihren Vorstoß, denn bislang war sie bei diesen Dingen sehr brav, geradezu züchtig, gewesen. Der Nordmann war aber weit davon entfernt sich zu beschweren, er pfiff ihr nach und ging auch ein paar Schritte hinterher.
"Gut, dann sehe ich ob es Wurzi oder Raksha wird. Hauptsache Bewegung.", meinte er und wieder überraschte ihn der neckische Blick ein wenig, doch er wurde schnell erwidert. Diese Seite von Kalya war neu und aufregend, sofort schüttelte Gorjon den Kopf. "Oh doch, ich traue mich! Und ich kann mir kaum etwas Schöneres vorstellen als mit dir zu tanzen.", fand er sofort großen Gefallen an ihrer Idee und kam auch zu ihr hin, als sie zu tänzeln begann. Er war noch recht schwerfällig und seine Bewegungen ungelenk, aber er schaffte es zu ihr aufzuschließen und sich mit ihr in die klassische Ausgangshaltung für die gängigen nordischen Tänze zu bringen.
"Wir können viel zusammen tanzen, das tue ich gerne.", meinte er schmunzelnd und begann schon sie ein wenig zu führen. Musik hatten sie nicht, also summte er ein wenig einen Takt, wenn auch recht laut und teils schief. Lange hielt ihr Spiel nicht an, denn sie waren ja noch immer auf dem Hof und gesehen zu werden wäre sicherlich nicht in Kalyas Sinn. Es reichte aber um ihre freche Neckerei von vorhin ein wenig zu revanchieren, denn er stahl sich einen weiteren Kuss, als ihr Tanz endete. "Vorsichtig... ich nehme mir auch was ich will...", flüsterte er ihr dann ins Ohr, nachdem er sich artig verbeugt hatte.
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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Sa Jul 22, 2017 9:43 pm

Ich lachte leise und begann mit ihm zu tanzen Du hast ja keine Ahnung, wie froh ich bin, dass du gern tanzt... es wäre ziemlich schwer für mich, nur daneben zu stehen, weil du nicht tanzen willst... Ich würde ja auch allein tanzen, aber... das wäre ja nicht sonderlich angemessen... Als er sich den Kuss stahl, lachte ich leise, zog mich dann aber zurück
Ich bin erschüttert! Ihr wisst um meine Traditionen, Mylord! Und doch stehlt ihr euch einen Kuss! rügte ich entrüstet, doch meine Augen funkelten zärtlich und meine Lippen kribbelten von seinem Kuss. Schweren Herzens löste ich mich jedoch von ihm und trat zurück, löste dann meine Hand aus seiner. Es tat irgendwie fast körperlich weh, da das hier vermutlich der letzte innigere Kontakt vor der Hochzeit war, zumindest bevor wir zusammen in die Mine hinunter stiegen.
Ich hoffe doch sehr, dass du dich verabschiedest, bevor du aufbrichst... Und in Zukunft solltest du besser im Gästezimmer schlafen... Es wäre nicht gut, wenn mein Vater dich in meinem Bett erwischen würde...Wir sollten kein Risiko eingehen... Es wird schwer genug werden... es könnte schon in wenigen Wochen soweit sein, dass wir uns nicht mehr sehen können... gab ich langsam zu bedenken, doch man merkte deutlich, dass ich das nicht wollte und erst recht nicht erhoffte.
Langsam löste ich mich von ihm und trat langsam zurück, wandte mich dann schweren Herzens ab und ging langsam über den Hof und zurück zum Wohngebäude, wo ich dabei half, das Bettzeug in meinem Zimmer zu wechseln und Gorjons Dinge dann in das Gästezimmer zu räumen. Doch das Bild von mir platzierte ich auf einem besonderen Platz, damit es nicht verloren ging und doch sichtbar für ihn gegenüber des Bettes auf einer Kommode stand.

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Sa Jul 22, 2017 10:07 pm

Der Tanz war ein Vergnügen, auch wenn er nur kurz war. "Ich bin auch sehr froh. Es wäre furchtbar langweilig nicht gemeinsam zu tanzen, also musst du dir darum keine Sorgen machen.", erwiderte er lächelnd, wurde sich aber auch bewusst wie wenig sie eigentlich übereinander wussten. Andrerseits wussten sie mehr als es oftmals bei Hochzeiten der Fall war, die Frauen die sein Vater zuvor für ihn erwählt hatte waren Gorjon stets Unbekannte geblieben, daher war er sehr dankbar und froh das er sich nun Kalya auserwählt hatte und sie es erwiderte.
Gorjon lachte zusammen mit seiner Lady und schüttelte dann leicht den Kopf. "Wer hat denn mit dem Tanz angefangen? Und wag es nicht mich nochmal zu siezen, das ist ja furchtbar.", rügte er ebenfalls, allerdings mit weitaus weniger Bemühungen es entrüstet klingen zu lassen. "Ich werde deine Traditionen fortan achten. Aber mach dich gefasst, sobald wir wieder richtig beieinander sein dürfen werde ich mir noch viele, viele Küsse mehr klauen.", kündigte er tollkühn an, auch wenn sich sein Gesichtsausdruck danach trübte, als klar wurde das sie nun wirklich vorerst nur noch minimal miteinander zu tun haben würden. Es war schade, aber wenn das Haus Wells es so als Tradition sah war er einverstanden.
"Ich verspreche dir mich zu verabschieden. Und ja... es ist besser wenn ich das Zimmer wechsle.", meinte er leise seufzend und sah sie dann noch einmal genau an. "Wir werden uns jeden Tag sehen können und wollen...", murrte er tief brummend und sah ihr dann nach, als sie ging. Gorjon schluckte hart und ging dann zu Wurzi, um sich abzulenken und dem Hund endlich die lange geschuldete Streicheleinheit zukommen zu lassen.
Den Rest des Tages verbrachte er auch größtenteils bei den Hunden. Er übte sein Bein, auch wenn er oft Pausen einlegen und sich auf die Bank setzen musste. Der Schmerz stach gelegentlich hervor, sodass er sich gezwungen sah es langsamer anzugehen, was Wurzi zwar missfiel, doch der Hund schien es zu verstehen. Am Abend nahm er dann getrennt von der Familie Wells sein Abendessen ein, wieder gab es Fisch, was ihn sehr freute. Erst als er auf das Gästezimmer ging bekam er Kalya wieder zu Gesicht, auch wenn es nur in Form der Zeichnung war. Der Nordmann seufzte und betrachtete das Bild einige Momente lang, ehe er sich aufs Bett setzte und sich auszuziehen begann. Er war erschöpft und legte sich früh schlafen.
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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Sa Jul 22, 2017 11:24 pm

Es war ziemlich schwer, mich von Gorjon fern zu halten, und schließlich gab ich es auf, mich dem Drang widersetzen zu wollen. So setzte ich mich an ein Fenster und beobachtete Gorjon bei dessen Laufübungen. Obwohl wir bis jetzt gerade erst einige Stunden getrennt waren, zehrte die Sehnsucht bereits von mir. Es tat weh, ihn so nah zu haben und doch nicht bei ihm sein zu können. In diesem Moment hasste ich die Traditionen meines Hauses doch sehr.
Am Abend legte ich mich schließlich schlafen, doch es dauerte lange, bis ich schließlich endlich einschlief. Es dauerte ebenfalls ziemlich lange, bis dieser Schlaf soweit ruhig wurde, dass er auch erholsam war. So ging es auch die folgenden Tage und Wochen weiter, während ich mich, um von Gorjon fern zu bleiben, mit Raksha vor den Toren der Burg beschäftigte. Mit Ser Andrej' Hilfe trainierte ich die kleine Hündin immer mehr, bis sie mir schließlich vollkommen gehorchte und auch die grundlegenden Kommandos wie 'Sitz', 'Platz', 'Fuß' oder 'Fass' beherrschte. Das Wolfsblut in ihren Adern erwies sich einerseits als problematisch, weil sie dadurch schwerer zu trainieren war, andererseits zeigte es sich positiv, da sie sehr viel loyaler an meiner Seite stand als viele andere Hunde es getan hätten, obwohl sie meine Angst spürte, die noch immer da war, aber immer weiter verschwand, zumindest mit meiner Hündin.
Doch je näher der Tag von Gorjons Abreise kam, desto angespannter wurde ich und desto weniger Fortschritte machte ich mit Raksha, was mir noch mehr zu schaffen machte und mich frustrierte. Doch es lenkte mich doch immer mehr von Gorjon ab, weshalb ich auch immer weiter machte und immer mehr Zeit mit Raksha verbrachte.

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    So Jul 23, 2017 4:50 pm

Es war ein Glück für Gorjon das er Kalya nicht an ihrem Fenster entdeckte während er durch den Hof spazierte. Sonderlich aufmerksam war er immer nur auf eine Sache gleichzeitig und in diesem Fall war es eben sein Bein. Sofort vermisste er die Lady nicht, aber lange dauerte es nicht mehr. Das sie wirklich so eisern blieben und den Kontakt miteinander vermieden machte ihm schnell zu schaffen. Nicht nur vermisste er Kalya schon, seine einzige Gesellschaft auf dem Hof die nicht auf vier Beinen lief war zumeist nur Ser Andrej, für den er immer noch einige sehr ausgewählte Schimpfwörter parat hatte und auch gerne kundtat.
Trotz seines Ärgers besserte sich Gorjons Zustand schnell, die Schmerzen wurden weniger und er begann damit Kniebeugen und andere Übungen zu machen, sodass er nur noch eine Woche auf der Seewind-Wacht verweilen musste. An einem Abend ging er also zu Kalyas Zimmer hoch, nach einem kurzen Seufzen klopfte er auch laut an ihrer Tür. Eine Magd hatte ihm versichert das sie im Zimmer war, also hatte er keinen Grund eine Antwort abzuwarten, zumal sie die Tür ja gar nicht öffnen sollte, sie sollten einander ja lieber meiden.
"Kalya, ich bin es.", brummte er laut und nur gegen die nackte Tür sprechend. "Mein Bein ist wieder schmerzfrei und ich fühle mich sicher genug um zu reiten. Ich will mich also von dir verabschieden. Du musst nicht öffnen, wenn du nicht willst, ich weiß ja wie es mit euren Traditionen ist. Aber... ich wollte mich nur verabschieden und... morgen früh mache ich mich auf den Weg. Wir sehen uns erst wieder wenn wir in die Mine sollen, aber... danach werden wir für immer zusammen sein, also... naja... ich weiß auch nicht was ich sagen will außer... bis bald...", sprach er auch schnell seinen Abschied heraus, unsicher ob das nicht sogar schon zu viel Kontakt war. Andererseits war es ja ihr ausdrücklicher Wunsch gewesen, dass er ihr Bescheid gab.
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BeitragThema: Re: Der Innenhof    So Jul 23, 2017 5:19 pm

Jede Minute wurde meine Sehnsucht schlimmer, und doch versuchte ich, mich so gut es ging abzulenken, weshalb ich viel Zeit mit Raksha verbrachte oder in der Bibliothek meines Vaters, wo ich so ziemlich jedes Buch über den Norden las, das ich finden konnte, um besser darauf vorbereitet zu sein, was mich bei den Rikkes erwartete. Ich war zwar auch jetzt schon im Norden, aber die Kahle Schanze war doch noch mal ein ganzes Stück weiter nördlich. Ich wusste, die Kälte würde mir nicht so viel ausmachen, und auch die wilde Natur war ich gewöhnt, aber ich würde den See vermissen, das wusste ich schon jetzt.
Als es schließlich an einem Abend klopfte, setzte ich mich langsam im Bett auf und biss mir auf die Lippe. Einerseits hatte er recht, die Tradition verbot den Kontakt, aber andererseits wollte ich ihn noch einmal sehen, bevor er morgen früh aufbrach und ich für was weiß ich wie lang nicht mehr die Möglichkeit hatte, ihn zu sehen. Daher stand ich auf, ging hinüber zur Tür und zog mir im Gehen einen warmen Hausmantel über das weiße Leinennachthemd, das durchaus als unangemessen gelten würde, wenn ich mich so zeigen würde.
Als ich die Tür öffnete und zu ihm aufblickte, lächelte ich, ungewohnt schüchtern blieb ich ein Stück entfernt stehen Ich bin froh, dass es dir wieder gut geht... Und ich werde dich wirklich vermissen... Bitte sei vorsichtig auf dem Rückweg... Und frag deinen Vater, ob es für ihn in Ordnung wäre, wenn ich Raksha mitbringe... ich würde sie nur ungern hier lassen... Meine Stimme war ungewohnt leise und ich merkte, wie sich meine Kehle zuschnürte, weshalb ich jetzt auch verstummte und mir leicht auf die Lippe biss Und lass mich nicht zu lange warten... ich werde dich unglaublich vermissen... fügte ich dann dennoch an und senkte verlegen den Kopf

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BeitragThema: Re: Der Innenhof    So Jul 23, 2017 5:35 pm

Das sich die Türe öffnete erstaunte Gorjon sehr und mit großen Augen sah er seine Verlobte an. Er lächelte jedoch auch sofort und freute sich sichtlich Kalya noch einmal sehen zu dürfen. "Ich werde dich auch vermissen.", murmelte er, unsicher weil sie so leise sprach. "Raksha wirst du mitnehmen dürfen, das weiß ich jetzt schon. Und... ich beeile mich und... vielleicht kann ich meinen Vater beschwatzen das es schnell geht.", war er jetzt selbst auch leiser als sonst, wonach er am sich verlegen am Kopf kratzte und für einen Moment beugte er sich zu ihr vor, als wollte er sie küssen, doch er zögerte und schüttelte irritiert den Kopf. "Bis bald.", brummte er nur laut und ging, bevor er ihre Traditionen doch noch brach.
Schweren Herzens legte er sich damit hin, lange Zeit starrte er auf das Bild von ihr bevor er irgendwann doch einschlafen musste. Am nächsten Morgen war die Zeichnung gut verpackt auf seinem Reisegepäck zu finden, er brach früh auf und nahm Wurzi direkt mit sich. Lord Wells verabschiedete ihn persönlich, auch wenn das äußerst knapp vonstatten ging. Im Eiltempo machte sich Gorjon auf den Heimweg und wieder waren seine Pausen rar, sodass die kahle Schanze bald in Sicht kam.
Auf der Burg wurde seine Rückkehr mit großer Freude aufgenommen, seine Familie war schnell um ihn gescharrt und als er die Botschaft von seiner Verlobung überbrachte herrschte erst allgemeiner Unglaube. Sein Vater motzte das er Drachenstein hätte haben können, seine Mutter freute sich spürbar und seine Bruder spotteten das die Rote ihn aber sehr schnell gezähmt hätte. Insgesamt überwog dann aber schnell bei allen die Freude, nur sein Vater knurrte ständig herum, war aber einverstanden sich mit Lord Wells zu treffen, sodass Gorjon noch am selben Tag einen Raben zurückschickte und Lord Wells auf die kahle Schanze einlud. Auch an Kalya wurde eine Nachricht gesandt, das er wohlauf war und seine Mutter ihr beste Grüße sandte. Es blieb also nun abzuwarten was die Herren ihrer Häuser wegen der Hochzeit aushandelten.

gt: Kahle Schanze, Innenhof
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BeitragThema: Re: Der Innenhof    Fr Okt 20, 2017 9:11 am

cf: Die Kahle Schanze - Innenhof

Ich wandte mich scheßlich doch von dem Raben ab und begab mich an die Arbeit, auch wenn Lady Olla mich bald zu den Reisevorbereitungen holte und wir alles zusammen packten, was wir brauchen würden. Kleidung, Proviant, Waffen - wenn auch nur für den Fall der Fälle - und die nötige Bezahlung für den Fisch wurden zusammengepackt, während ich auf der vorher aufgestellten Liste alles abhakte, was seinen Weg auf die Ladefläche fand.
Als wir auf dem Zimmer waren und ich schließlich atemlos neben ihm lag, schmunzelte ich etwas Ich glaube, das größere Problem wird sein, ob du deine Finger von mir lassen kannst... Bisher hast du das ja kaum eine Nacht geschafft... gab ich neckisch zurück, kuschelte mich dann an ihn und fand schnell in den Schlaf, anders als die letzten Nächte schlief ich auch durch.
Am Morgen stand ich mit der Sonne auf und streckte mich, machte mich dann fertig und schlüpfte in ein warmes Kleid, die feuerroten Haare zu einem festen Zopf geflochten und zu einem Dutt zusammengedreht, sodass sie mir nicht im Weg sein würden. Man brachte uns das Frühstück aufs Zimmer, da die anderen Bewohner der Burg noch schliefen, und ich weckte Gorjon sanft, damit wir zeititg aufbrechen konnten.
Während ich ihn essen ließ, brachte ich die kleine Tasche mit meinen persönlichen Sachen - Haarbürste, eine kleine Feile für die Nägel, mein Notizbuch... - nach unten zur Kutsche, kehrte dann zurück und scheuchte ihn sanft, aber bestimmt, dazu, sich endlich fertig zu machen.
Als wir dann die Schanze verlassen hatten, lehnte ich leicht an ihn und kuschelte mich in meinen Mantel, da es noch kälter war, als wenn die Sonne schien. Doch mit meiner persönlichen Wärmflasche an meiner Seite war es halbwegs gut erträglich, sodass es eher mein Problem wurde, nicht wieder einzuschlafen.
Zwar hatte ich es so warm und halbwegs bequem, aber ich wollte Gorjon nicht die ganze Zeit über als Kissen missbrauchen, außerdem wurde der Karren trotz allem mit der Zeit äußerst ungemütlich, weshalb es wirklich eine Erlösung war, als die Seewind-Wacht endlich in Sicht kam. Im Hof erwartete man uns bereits, mein Vater stand neben Andrej und meiner Mutter, die mir ein Lächeln aufs Gesicht zauberte, obwohl wir eine eher angespannte Beziehung gepfelgt hatten, bevor sie sich auf den Weg zu ihrer Schwester gemacht hatte.

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