Willkommen Gast. Schön dich zu sehen.
 
StartseiteKalenderFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin

Austausch | 
 

 Der Innenhof

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5
AutorNachricht
Gorjon Rikke

avatar

Anzahl der Beiträge : 513
Anmeldedatum : 14.05.16

BeitragThema: Re: Der Innenhof    Sa Okt 21, 2017 5:50 pm

cf: Kahle Schanze
"Ich? Ich bin doch so brav...", brummte Gorjon gespielt beleidigt, woraufhin er jedoch auch herzlich loslachte. Tatsächlich schaffte er es nicht einmal an dem Abend die Finger von ihr zu lassen, zu gerne kuschelte er mit ihr. Auch am nächsten Tag war er immer irgendwie an Kalyas Seite und das sie ihn als Wärmflasche nutzte kam dem Nordmann gerade recht. Er hatte sie gerne während der Fahrt bei sich und er schwatzte wieder allerhand dummes Zeug über die Umgebung die sie passierten, auch wenn er bald nicht mehr wirklich viele Anekdoten zu erzählen wusste, da sie die Umgebung der Schanze hinter sich ließen.
Trotzdem blieb er gesprächig, zumindest solange Kalya auch darauf einging. Er wollte wirklich keine langweilige Fahrt wo sie einander nur anschwiegen, auch wenn ein wenig stilles Gekuschel auch seinen Reiz hatte. Dennoch war er froh als die Seewind-Wacht in Sicht kam, denn nur auf dem Karren zu hocken war doch unbequem und wenig erfreulich, selbst wenn Kalya es ihm sehr viel angenehmer gemacht hatte. Es freute ihn das sie schon empfangen wurden und alle wichtigen Leute parat standen, auch wenn er seine Schwiegermutter nicht direkt als solche erkannte.
Sofort stieg Gorjon vom Karren und nachdem er Kalya auch herunter geholfen hatte begegneten sie ihren Eltern, wobei er sich mal wieder lautstark und stolz vorstellte. Die Fahrt war anstrengend gewesen, was vielleicht auch gut war, so konnte er weniger dumme Sprüche klopfen und sein Lachen war nicht ganz so durchdringend wie sonst, als er Ser Andrej auf die Schulter klopfte und ihn fragte wann er denn endlich in Rente gehe.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Kalya Rikke

avatar

Anzahl der Beiträge : 400
Anmeldedatum : 21.06.17
Alter : 19
Ort : Kahle Schanze

BeitragThema: Re: Der Innenhof    So Okt 22, 2017 12:36 pm

Gorjons Geschichten waren zwar teilweise etwas sinnfrei und seltsam, dennoch genoss ich es sehr zu hören, was er zu den einzelnen Regionen zu erzählen hatte. Später, als ihm die Anekdoten ausgingen, kuschelte ich mich einfach an ihn und fragte ihn nach allem möglichen über seine Familie, Waffen, die Jagd, Kampftechniken und vieles mehr, zum einen, weil mich diese Dinge bisher nicht wirklich interessiert hatten, für Gorjon aber wichtig waren, deshalb wollte ich viel darüber erfahren, um auch mal ein Gespräch mit ihm darüber führen zu können, und zum anderen, weil ich es immer genoss, wenn ich sah, wie begeistert Gorjon bei derartigen Themen war. Als wir dann nah genug an der Seewind-Wacht waren und mir die Fragen ausgingen, erzählte ich leise, was ich hier in den verschiedenen Gegenden so erlebt hatte.
Im Hof angekommen blickte ich mich erstmal um, stieg dann mit Gorjons Hilfe von dem Karren und nahm seine Hand. Wie ich am Anfang zuckte meine Mutter bei seiner Lautstärke zusammen, dennoch neigte sie höflich den Kopf. Willkommen, meine Lieben! begrüßte uns mein Vater lächelnd, bevor er mich umarmte. die Umarmung meiner Mutter fiel um einiges steifer und irgendwie distanzierter aus, Andrej jedoch zog mich lachend an sich und wuschelte mir durch die Haare, bevor man uns nach drinnen führte. Einige Diener begannen damit, unsere Sachen in mein Zimmer zu räumen, während man uns je einen Becher warmen Apfelmosts anbot, um uns aufzuwärmen. Später, so erzählte mein Vater im Plauderton, würde man uns zum Essen abholen, er habe die Köche ziemlich unter Druck gesetzt mit seinen Wünschen.

»« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »«



Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gorjon Rikke

avatar

Anzahl der Beiträge : 513
Anmeldedatum : 14.05.16

BeitragThema: Re: Der Innenhof    So Okt 22, 2017 2:39 pm

Es freute Gorjon unheimlich das seine Frau so viele interessierte Nachfragen stellte und er wollte ihr gerne zu jedem Thema viel erzählen, zumal er auch wirklich Einiges zu berichten wusste. Er merkte kaum das sie weniger Ahnung von Waffen oder Jagd hatte, so viel konnte er nun erzählen, dafür war es ihm aber auch sehr wichtig zu hören was sie über ihre Familie sagte. Gorjon jedenfalls war eindeutig stolz auf seine Familie und seine Begeisterung bei den anderen Themen war groß. Ob es Kalya wirklich so stark interessierte was er über die verschiedenen Klingenformen einer Glefe zu berichten wusste konnte er nicht sagen, aber es machte die Fahrt definitiv angenehmer etwas zum Reden zu haben.
Auf dem Hof angekommen reichte Gorjon jedem Mitglied ihrer Familie die Hand, bei den Männern etwas kräftiger als bei ihrer Mutter. Er freute sich sehr über diesen Empfang und hatte den Becher schnell leer getrunken. "Das klingt ja ausgezeichnet!", freute er sich lautstark über das Versprechen von gutem Essen und er war nun wirklich gespannt. Die Wartezeit war aber durchaus angenehm zu überbrücken, denn so hörte er was es von der Seewind-Wacht Neues zu berichten gab und er scheute sich nicht auch von der kahlen Schanze zu berichten.
Von irgendwelchen Einkäufen oder Fisch fiel dabei seitens des Nordmanns kein Wort, fast schien es als hätte er diese Aufgabe völlig vergessen. Er freute sich einfach das Kalya ihre Heimat sehen konnte und er versuchte wieder ein wenig gegen Ser Andrej zu sticheln, wenn auch eher kumpelhaft gemeint. Das Kalyas Beziehung zu ihrer Mutter eher distanziert war bemerkte er indes nicht, dafür war es zu subtil für Gorjon.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Kalya Rikke

avatar

Anzahl der Beiträge : 400
Anmeldedatum : 21.06.17
Alter : 19
Ort : Kahle Schanze

BeitragThema: Re: Der Innenhof    Mo Okt 23, 2017 8:58 am

Ich überließ es Gorjon, nun zu sprechen, und hörte ihm mehr oder minder interessiert zu. Es langweilte mich einerseits schon ziemlich, bei so vielen Waffen so viele Details zu hören, doch andererseits war das Leuchten in den Augen meines Mannes alles auf jeden Fall wert. Ihm so einfach eine Freue zu machen, ließ mir das Herz aufgehen und ich lächelte viel. Zu meinem Erstaunen merkte ich, wie ich mit der Zeit sogar wirklich Interesse dafür entwickelte, welche Waffe man am besten wozu verwendete, und ich war kurz davor, Gorjon zu bitten, mit mir das Schießen zu üben. Gelernt hatte ich es, aber seit Jahren hatte ich weder einen Bogen noch eine Armbrust gehalten, sodass ich nicht wusste, ob ich es noch konnte.
Während Gorjon schließlich mit meinem Vater und Andrej schwatzte, stand ich etwas unschlüssig daneben, meine Mutter ebenso, bis sie sich schließlich umwandte und in die Küche ging. Das Ganze verletzte mich mehr als ich zugeben wollte, sie schien sich schließlich absolut nicht dafr zu interessieren, wie es mir ergangen war.
Da ich nun nichts tun konnte, entschuldigte ich mich und ging in den Stall, wo ich meinen Hengst begrüßte, der sich sehr freute, mich zu sehen. Wir waren zusammen aufgewachsen und hatten eine besonders starke Bindung entwickelt, wie ich sie noch zu keinem anderen Pferd gehabt hatte. Um ihn zu beruhigen, kuschelte ich viel mit ihm, bis ich schließlich zum Zwinger ging und Raksha begrüßte. Sie war gewachsen, ihre wölfische Seite trat nun deitlicher hervor, dennoch sprang sie verspielt um mich herum, sobald ich sie herausließ.

»« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »«



Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gorjon Rikke

avatar

Anzahl der Beiträge : 513
Anmeldedatum : 14.05.16

BeitragThema: Re: Der Innenhof    Mi Okt 25, 2017 3:37 pm

Das sich Kalyas Mutter zurückzog kam Gorjon nur sehr kurz seltsam vor. Er kannte es von seiner eigenen Mutter, das sie irgendwann in die Küche gehen würde, um einen Gast mit einer besonderen Spezialität zu ehren und da Lord Wells ohnehin ein Festmahl versprochen hatte machte es in seinen Augen umso mehr Sinn, das Lady Wells nun verschwand. Er ahnte also nicht wie gekränkt seine Ehefrau war, auch wenn es ihn wunderte, dass sie ebenfalls davon ging. Gorjon blieb also mit den Männern des Hauses zurück, womit sowohl Gesprächsthemen als auch Manieren eine Spur derber wurden, jetzt wo die Frauen weg waren. Auch eine Runde Schnaps wurde spendiert und man lachte viel zusammen, was Gorjon sehr freute, versicherte es ihm doch noch einmal das sein Schwiegervater ihn voll akzeptiert hatte.
Dann aber ging er ebenfalls nach draußen um nach Kalya zu sehen, was er den Anderen auch ehrlich so mitteilte. Er ahnte wo er sie finden würde und lächelte als er sah, wie Raksha um die Rothaarige herum sprang. Sofort trat er näher heran, wobei er breit grinste und die Hündin dann ebenfalls streicheln wollte. "Ich wusste das ich dich hier treffen würde. Der Kleinen scheint es ja prächtig zu gehen, ist ganz schön gewachsen.", lachte er laut, auch wenn Raksha ihm gegenüber wohl weit weniger anhänglich war als bei Kalya.
"Wenn er nicht so alt wäre hätte ich Wurzi mitgenommen...", murmelte er dann, schüttelte aber auch schnell wieder den Kopf und küsste Kalya auf die Wange. "Das war ein schöner Empfang, schön das auch deine Mutter hier ist. Sicherlich freust du dich sehr wieder hier zu sein.", fuhr er dann fort und bot ihr seinen Arm an, ganz und gar nicht darüber im Klaren was in ihr vorging. "Komm, wir wollen nicht zu spät zum Essen sein. Sie haben ja etwas Besonderes versprochen."
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Kalya Rikke

avatar

Anzahl der Beiträge : 400
Anmeldedatum : 21.06.17
Alter : 19
Ort : Kahle Schanze

BeitragThema: Re: Der Innenhof    Do Okt 26, 2017 8:41 pm

Ich erzählte Raksha leise, was alles passiert war, und versprach ihr immer wieder, dass sie mitkommen und dass ich sie nicht wieder allein lassen würde. Ihre Freude über meine Gegenwart auf der Seewind-Wacht wärmte mir das Herz und ich streichelte sie immer wieder. Ich merkte kaum mehr, dass ich mit Raksha ganz normal umging, ganz ohne Angst, sie war in meiner Wahrnehmung kein Hund mehr, kein Nachkomme jener Tiere, die überhaupt erst für meine Panik vor den treuen Vierbeinern verantwortlich waren.
Als Gorjons Stimme an mein Ohr drang, hob ich den Kopf und lächelte etwas Sie ist wirklich groß geworden... Ich hätte nicht gedacht, dass ich sie so sehr vermissen würde... aber ich will sie einfach nicht mehr hergeben... Sacht streichelte ich die kleine Hündin, die nicht mehr ganz so klein war, mittlerweile ging sie mir fast bis zum Knie. Ich bin wirklich froh, hier zu sein... auch wenn ich irgendwie etwas anderes erwartet hatte... murmelte ich leise, hoffte jedoch irgendwie, dass er letzteres nicht hörte, meine Lust, ihm zu erklären, dass es mich wirklich kränkte, dass meine Mutter mich scheinbar gar nicht vermisst hatte, hielt sich sehr in Grenzen.
Dennoch erhob ich mich und legte die Hand auf seinen Arm, an seiner Seite ging ich wieder nach drinnen. Das Essen war bereits aufgetragen und je näher man der Halle kam, desto stärker duftete es auch nach frischem Brot, kräftiger Soße und gebratenem Fleisch. Von gekochtem Gemüse über Brot, Pastete und Knödel bis hin zu Fisch und Wild war alles aufgetischt und es war mehr oder weniger ein Wunder, dass der Tisch sich unter der Last nicht bog. Mein Vater kam gerade ebenfalls herein, von meiner Mutter fehlte jedoch jede Spur. Meinen fragenden, fast flehenden Blick beantwortete mein Vater nur mit einem traurigen Kopfschütteln, dann bot man uns die Plätze zur Rechten meines Vaters an, die restlichen Plätze waren von den Wachleuten der Leibgarde, die keinen Dienst hatten, sowie den Dienstleuten gefüllt, wie immer, wenn es etwas zu feiern war. Auf der Wacht waren wir eine einzige große Familie, auch wenn wir natürlich geteilt waren in Adel und Bedienstete.
Während Andrej und mein Vater Gorjon bereits wieder in ein angeregtes Gespräch verwickelten, bevor man mit dem Essen begann, blieb ich ruhig und unterhielt mich mit meiner alten Amme und der Köchin, die schnell merkten, dass etwas bei mir nicht stimmte, sie kannten mich schließlich auch sehr gut.

»« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »«



Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gorjon Rikke

avatar

Anzahl der Beiträge : 513
Anmeldedatum : 14.05.16

BeitragThema: Re: Der Innenhof    Sa Okt 28, 2017 1:21 pm

Mit einem zufriedenen Lächeln nickte Gorjon, wobei er erneut versuchte die Hündin zu streicheln, doch er musste es wieder aufgeben. "Dann... fragen wir einfach ob sie mitkommen kann. Ein Hund mehr oder weniger auf der kahlen Schanze... das ist wirklich kein Problem. Die Frage ist nur ob dein Vater es erlaubt.", verkündete er dann, auch wenn es ihn ärgerte das Raksha scheinbar nur bei Kalya so artig sein konnte. Er sah einfach welche Freude seine Frau an dieser Hündin hatte, da wollte er es zumindest versuchen sie irgendwie mit auf die kahle Schanze zu nehmen, sodass sie jeden Tag zusammen sein konnten.
Das Kalya sich sehr viel weniger über ihre Heimat freute als gedachte verwunderte Gorjon sichtlich und er sah sie mit großen Kuhaugen an, ehe er sich umblickte, als hätte sie eine andere Außenmauer oder anderes Wetter erwartet. Dann aber brummte er eine Mischung aus Seufzen und Grunzen heraus und sah sie wieder an. "Was hast du denn erwartet? Was ist falsch?", wollte er ganz einfach von ihr wissen warum sie sich so unwohl fühlte, während er langsam kapierte, das sie sich anders verhielt als erwartet.
Dennoch ging er mit ihr auch zum Abendessen hinein und zumindest Gorjons Laune hob sich beträchtlich, allein vom Geruch und Anblick der Speisen. Den Blickkontakt zwischen Schwiegervater und Frau bekam der Nordmann somit nicht mit, aber auch ihn wunderte es sofort, dass die Mutter fehlte. Ebenso seltsam war es, dass die Bediensteten scheinbar am selben Tisch aßen, aber er sagte nichts weiter und freute sich einfach über das viele gute Essen, wobei er natürlich auch kräftig zulangte und alles irgendwie mal probiert haben wollte. Auch mit Ser Andrej ließ es sich mittlerweile gut quatschen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Kalya Rikke

avatar

Anzahl der Beiträge : 400
Anmeldedatum : 21.06.17
Alter : 19
Ort : Kahle Schanze

BeitragThema: Re: Der Innenhof    Do Nov 02, 2017 2:03 pm

Ich nickte leicht und lächelte Ich würde mich unglaublich freuen, wenn sie mitkommen könnte... auch wenn ich sie ungern bei euren Kampfhunden sehen würde... Ich glaube nicht, dass sie schon stark genug ist, sich mit ihnen zu messen... Sie würden sie zerfetzen, wenn es hart auf hart kommt... Und mein Vater hat sicher nichts dagegen, für ihn sind Hündinnen wertlos, solange sie nicht die perfekten Eigenschaften haben, die er für die Zucht braucht... und Wolfsblut gehört eben nicht zu diesen Eigenschaften... Sanft streichelte ich die Kleine wieder, brachte sie dann zurück in den Zwinger und kehrte mit Gorjon nach drinnen zurück.
Auf dem Weg erklärte ich leise Ich... hatte nur einfach vergessen, dass meine Mutter mich wohl nie wirklich... vermissen wird... sich also auch nie freuen wird, wenn ich wieder heim komme... Ich hatte irgendwie gehofft, dass sie... sich freut mich zu sehen oder so, aber ich bin ihr wohl noch immer nur eine Last... Meine Stimme war nur leise, schließlich sollte niemand hören, was ich zu sagen hatte, außer Gorjon. Gleichzeitig hörte man die Bitterkeit deutlich heraus, was das Gesagte als Grund für meine Enttäuschung identifizierte.
Schließlich aß ich still mit den anderen und entspannte mich langsam. Ich hielt mich vor allem an die eher unbeliebteren Speisen, um niemanden etwas von den anderen Sachen wegzuessen, nur von dem köstlichen, in Kräutern und Pfeffer marinierten Hirschbraten nahm ich mir mehrfach, es war einfach mein absolutes Leibgericht, und auch - neben Haggis - das einzige Gericht, das ich absolut auswendig kochen konnte.

»« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »«



Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gorjon Rikke

avatar

Anzahl der Beiträge : 513
Anmeldedatum : 14.05.16

BeitragThema: Re: Der Innenhof    Fr Nov 03, 2017 1:04 pm

Langsam schüttelte Gorjon den Kopf, während Kalya ihm erklärte welche Wünsche sie für Raksha hatte und wie wahrscheinlich es war sie mitzunehmen. "Direkt zu den Kampfhunden kommt sie nicht, dafür ist sie wirklich zu klein. Aber sie wird ganz in der Nähe untergebracht, damit sie sich an die anderen Hunde gewöhnt... naja... sofern dein Vater wirklich kein Interesse daran hat sie zu halten.", erklärte er, während er lächelnd zusah wie seine Frau die Hündin noch weiter herzte. Es war fast ein wenig schade das sie Raksha schon wieder wegbringen musste, aber das köstliche Essen lockte Gorjon, da war er ausnahmsweise mal fix unterwegs.
Was Kalya ihm auf dem Weg erklärte ließ ihn aber sehr viel langsamer werden und er blinzelte zunächst ungläubig, ehe er ein verärgertes Grunzen ausstieß. "Du bist doch keine Last...", knurrte er verhältnismäßig leise, aber immer noch deutlich lauter als sie. Nach einem tiefen Seufzen legte er einen Arm um sie, während er sogar kurz nachdachte was er sagen sollte, das Zögern verriet das es ihm ernst war ihr zu helfen. "Bestimmt freut sie sich, du bist ihre Tochter. Und eine wundervolle junge Frau, man muss sich einfach freuen dich wiederzusehen...", war er aber wie üblich eher plump, sie zu trösten oder sinnvolle Ratschläge zu geben war wirklich nicht seine Kernkompetenz.
Das ihn die Sache trotzdem beschäftigte zeigte sich dann spätestens beim Essen. Zwar aß und plauderte er anfangs fleißig, doch jeder Blick zu Kalya erinnerte ihn daran das sie wohl sehr verbittert war über die Reaktion ihrer Mutter, was sich ihm langsam quer in den Magen legte, sodass er ungewöhnlich schnell aufhörte sich zu bedienen, auch wenn es wirklich köstlich war. "Warum ist eure Frau nicht hier?", wandte er sich schließlich sogar direkt an Lord Wells, auch wenn es vielleicht unklug war, wollte er doch etwas tun.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Kalya Rikke

avatar

Anzahl der Beiträge : 400
Anmeldedatum : 21.06.17
Alter : 19
Ort : Kahle Schanze

BeitragThema: Re: Der Innenhof    Di Nov 07, 2017 12:37 pm

Seine aversicherung, dass man Raksha nicht von anfang an in den direkten Kontakt mit den Akmpfhunden der Rikkes bringen würde, solange sie nicht fähig war, sich gegen eben diese durchsetzen und verteidigen konnte, beruhigte mich ungemein. Ich wusste nicht, wie sie reagieren würde, wenn sie dem plötzlich ausgesetzt war, und ich wusste nicht, wie ich reagieren würde, wenn ihr etwas zustieß. Sie war mir in der kurzen Zeit bereits unglaublich wichtig geworden, ich wollte nicht, dass sie verletzt oder gar getötet wurde.
Wie es aussieht, eben doch... Oder zumindest ist es für sie eine Last, sich mit mir befassen zu müssen... Und sie war schon immer so, dass sie etwas belastendes so schnell es geht loswerden wollte... erwiderte ich nur und schüttelte bitter den Kopf. Sie freute sich sichtlich nicht, seine Worte verloren also irgendwie ihre Bedeutung. Nur, weil sie minee Mutter war, hieß das nicht, dass sie mich gern in ihrer Nähe hatte. Seit ich damals aus der Haut des kleines Mädchen herausgewachsen und zu einer jungen Frau geworden war, seit ich von meinem Bruder die Begeisterung fürs Reiten und fürs Kämpfen abbekommen hatte, war ich für sie ein Schandfleck, keine Lady und keine wirklche Tochter. Aber das brauchte Gorjon nicht zu wissen.
Genau deshalb zog ich auch den Kopf ein, als er nach meiner Mutter fragte. Mein Vater zögerte,mbevor er sich räusperte und antwortete Meine Frau fühlte sich durch diesen Umstand zu sehr belastet und fühlte sich nicht wohl. Sie zog es vor, sich auszuruhen, um niemand mit ihrer Gegenwart und ihrem Zustand zu verärgern oder zu beleidigen... antwortete er langsam und ausweichend. Er wusste so gut wie ich, dass sie einfach nicht sehen wollte, dass ich es gewagt hatte, wieder hier her zu kommen, nachdem ich ohne ihre Zustimmung geheiratet hatte, nachdem ich ihr so eine Schande bereitet hatte.

»« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »«



Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gorjon Rikke

avatar

Anzahl der Beiträge : 513
Anmeldedatum : 14.05.16

BeitragThema: Re: Der Innenhof    Do Nov 09, 2017 2:17 pm

Gorjon konnte nicht begreifen warum Kalyas Mutter so schlecht über sie dachte und er brummte leise und wütend vor sich hin, während sie zum Essen gingen. Er hatte ihr nicht helfen können, sie nicht beruhigen können und das wurmte ihn gewaltig. Daher war es nur selbstverständlich für ihn das er einen weiteren Versuch unternehmen musste es zu bereinigen, auch wenn dieser Versuch wenig durchdacht war. Er sprach also Kalyas Vater an und gab sich Mühe zu erkennen wie ehrlich dessen Reaktion war, womit er größte Mühe hatte, obwohl es eigentlich sehr klar war.
Ein kurzer Blick zu Kalya gab ihm dann aber die nötigen Hinweise um zu erkennen das Lord Wells ihn gerade anlog und er schüttelte brummend den Kopf. "Ihre Abwesenheit ist noch ärgerlicher.", brummte er, was so gar nicht höflich war. Sitte und Höflichkeit waren dem Nordmann aber ohnehin nur eine Last und sie standen ganz klar unter dem Wohlergehen seiner Frau, daher kümmerte er sich keine Sekunde darum. Gorjon wusste nicht einmal ob es gut war die Mutter nun hier zu haben, aber im Moment war Kalya sichtlich unglücklich, da war es den Versuch zumindest wert. Ohne zu wissen was er sich erhoffen sollte machte Gorjon also weiter.
"Wenn ihr Unwohlsein nicht zu stark ist, so wäre es doch schön sie hier zu haben.", meinte er also deutlich, wonach er sich wieder zurück lehnte und Kalya kurz zunickte, ziemlich stolz auf seinen hölzernen Versuch die Lady herzuholen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Kalya Rikke

avatar

Anzahl der Beiträge : 400
Anmeldedatum : 21.06.17
Alter : 19
Ort : Kahle Schanze

BeitragThema: Re: Der Innenhof    Fr Nov 10, 2017 8:38 am

Ich zog leicht den Kopf ein und seufze, legte dann eine Hand auf Gorjons Arm. Es rührte mich zwar, dass er versuchte, den Grund für meine schlechte Stimmung zu beseitigen, aber ich wusste, dass es nicht helfen würde, wenn meine Mutter erzwungenermaßen hier am Tisch saß. Hör auf... Das alles nützt nichts... Sie wird nicht kommen... murmelte ich also leise und schüttelte den Kopf. Wenn sie mich nicht sehen wollte, würde ich sie nicht dazu zwingen. Ich hatte mich schließlich eigentlich schon seit Jahren damit abgefunden, dass sie mich nie so lieben würde, wie ich es mir wünschte. Wenn sie mich als Enttäuschung sehen wollte, sollte sie. Ich war stolz darauf, was ich getan und gelernt hatte, und auch ihre Meinung hätte mich nicht davon abgehalten, die Ehe mit Gorjon einzugehen. Ich war alt genug, um selbst zu entscheiden, und ich hatte es satt, ihr nachzulaufen.
Vielleicht solltest du mit Vater bereden, weshalb wir wieklich hier sind... Schließlich sollte es vorgehen, dass die Vorräte angelegt werden... fügte ich dann an, um das leidige Thema mit meiner Mutter zu beenden. Die Fische zu bekommen war sicherlich wirklich wichtiger. Salz hatten wir hier genug, also würde auch das kein Problem darstellen, und sobald wir alles hatten, könnten wir mit dem Einsalzen beginnen, dann wären sie bis zum Winter weit genug, als dass man sie in diesem Jahr noch verwenden konnte.

»« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »«



Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gorjon Rikke

avatar

Anzahl der Beiträge : 513
Anmeldedatum : 14.05.16

BeitragThema: Re: Der Innenhof    So Nov 12, 2017 6:50 pm

Als er Kalyas Hand auf seinem Arm spürte wusste Gorjon das er verloren hatte und ihre Mutter nicht mehr erscheinen würde, da brauchte es kaum Worte. Wann immer sie ihn so am Arm berührte wollte sie ihn bremsen, das hatte er mittlerweile begriffen und er nickte leicht als sie es auch nochmal bestätigte. "Verdammt schade...", brummte er ziemlich geknickt, hatte er seiner Frau doch wirklich helfen wollen, nun aber hatte es nichts genutzt. Er vermutete das Kalya deswegen sehr geknickt war und ahnte nicht wie stolz sie auf ihre eigenen Entscheidungen war, sodass es ihren Hinweis auf den eigentlichen Reisegrund brauchte, damit er wieder aufmerksam wurde und nicht mehr grübelte wie er ihr doch helfen konnte.
Rasch nickte der Nordmann, womit er von ihr auch wirklich gut abgelenkt worden war. "Ja, das werde ich direkt mit deinem Vater besprechen.", bestätigte er ihr und prompt wurde Lord Wells auf den Kauf der Fische angesprochen, wegen dem sie ja eigentlich hier waren. Da sie einen Raben vorgeschickt hatten wusste Kalyas Vater natürlich was geplant war, sodass sie schnell darüber sprachen wie viel und zu welchem Preis verkauft werden sollte. Die beiden Männer waren also sehr eifrig ins Gespräch verwickelt, wobei Gorjons Lautstärke es auch Kalya nicht sonderlich schwer machte dem Gespräch zu folgen.
Bald schon erkannte man das sie sehr unterschiedliche Ansichten hatten was die Zahlungsart anging und das Gorjons zwar ein eifriger, aber nicht sonderlich geschickter Verhandlungspartner war. Zahlen und Maße waren gewiss nicht die Stärke des Nordmanns, sodass Kalyas Vater es sehr leicht hatte einen Deal auszuhandeln, der eindeutig vorteilhafter für Haus Wells sein würde. Direkt betrügen tat er nicht, doch ein aufmerksamer Beobachter mit ein wenig Ahnung von Handel und Fischerei würde gewiss verstehen das der Kauf so zum Nachteil von Haus Rikke würde, zumal Gorjon sich ziemlich leicht beeindrucken ließ, wenn über den köstlichen Geschmack des Fischs statt über den Preis geredet wurde.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Kalya Rikke

avatar

Anzahl der Beiträge : 400
Anmeldedatum : 21.06.17
Alter : 19
Ort : Kahle Schanze

BeitragThema: Re: Der Innenhof    Mo Nov 13, 2017 11:27 am

Ich schüttelte leicht den Kopf und seufzte Mach dir keine Kopf... Du kannst nichts dafür... Und ich... bin froh, dass es so ist... Wäre sie jetzt hier und würde sich über mich freuen, würde das heißen, dass ich dich nicht geheiratet habe... Und dich nicht zu heiraten... Sagen wir es so, du bist es mir auf jeden Fall wert... Wenn ich für ihre Liebe die deine aufgeben müsste... Wüsste ich, wie ich mich entscheide... Sanft küsste ich meinen Mann und strich ihm durch den Bart, ließ ihn dann mit meinem Vater verhandeln.
Anfangs hielt ich mich raus, doch als ich merkte, wie mein Vater sich an Gorjons Unwissenheit, was den Handel mit Fisch anging, bereichern wollte, schüttelte ich leicht den Kopf Vater... Wir gehören jetzt zu einer Familie, da solltest du wenigstens einen fairen Preis vorschlagen... Du weißt, dass der ganze See voller Fisch ist und du weit über dem normalen Preis liegst... Kurz blinzelte mein Vater, schmunzelte dann aber Ich hätte wissen müssen, dass du das nicht überhörst... seufzte er, veranschlagte dann aber einen fairen Preis, der es uns ermöglichen würde, genug Fisch zu kaufen und sogar noch etwas von dem Geld wieder mit nach Hause zu bringen, statt alles auszugeben.
Ich zuckte leicht die Svhultern und schüttelte den Kopf. Mein Vater wusste schließlich genau, dass ich seit Jahren für den Handel verantwortlich gewesen war, also war ich auch mehr als vertraut mit den Preisen, die wir für unseren Fisch verlangten.

»« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »«



Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gorjon Rikke

avatar

Anzahl der Beiträge : 513
Anmeldedatum : 14.05.16

BeitragThema: Re: Der Innenhof    Di Nov 14, 2017 3:56 pm

"Dann heißt das sie ist so, weil du mich geheiratet hast?", fragte Gorjon leise und ungläubig nach, ehe er richtig kapierte was für ein großes Kompliment sie ihm gemacht hatte. Überaus gerührt erwiderte er den Kuss und er lächelte sie warm und liebevoll an als sie seinen Bart streichelte. Selten hatte er etwas so schönes gehört wie Kalya es gerade gesagt hatte und er grinste sie breit an, hatte dabei schon fast wieder völlig vergessen worüber sie überhaupt vorher geredet hatten. Sicherlich geisterte es noch in seinem Kopf herum, aber er war jetzt zu geschmeichelt und gut gelaunt um dran zu denken.
Die gute Laune wirkte sich allerdings auch negativ auf sein Verhandlungsgeschick aus, denn er wurde noch gönnerhafter und Lord Wells hatte wirklich leichtes Spiel bis Kalya zu Gorjons großer Verwunderung eingriff. Verwirrt blickte er mit fragend hochgezogener Augenbraue zu ihr, dann wieder zu Lord Wells, ehe er sich räusperte, kaum das er glaubte verstanden zu haben was passiert war. Es ärgerte den Nordmann doch sehr das man scheinbar versucht hatte ihn übers Ohr zu hauen, sodass er nun ein sehr viel unbequemerer Gesprächspartner und äußerst knurrig wurde, aber das hatte sein Gegenüber sich selbst zuzuschreiben.
Am Ende war es jedoch auch wieder vergessen und er schüttelte Lord Wells zufrieden die Hand, als sie sich endlich geeinigt hatten. "Und wenn ihr gutes Eisen oder Werkzeug braucht, werden wir euch natürlich auch einen guten Preis machen!", verkündete er dann laut, natürlich auch als Seitenhieb auf den leichten Betrugsversuch, womit er sich dann auch wieder Kalya zuwandte und sie anlächelte. "Danke... du bist so geschickt mit Zahlen und Alledem... ", brummte er leise, doch sein Blick verriet das er eher noch unter dem Eindruck ihrer Worte von vorhin stand. "Du bist die beste Frau die ich mir auch nur erträumen kann...", versuchte er sogar auf holprige Art romantisch zu sein, was wirklich nicht sein Spezialgebiet war, zumal das noch halb am Esstisch sitzend auch wirklich nicht die passende Stimmung war. Sein Blick und sein Tonfall verrieten jedoch das er es ernst und nur gut meinte.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Kalya Rikke

avatar

Anzahl der Beiträge : 400
Anmeldedatum : 21.06.17
Alter : 19
Ort : Kahle Schanze

BeitragThema: Re: Der Innenhof    Gestern um 12:55 pm

Ich schüttelte sofort den Kopf und seufzteNein, nicht weil wir geheiratet haben... Mein Bruder hat mir, als ich noch jünger war, das jagen und reiten und fechten beigebracht... Meine Mutter war der Meinung, dass sich das für eine Lady nicht gehört und hat es mir verboten, aber ich habe trotzdem weiter gemacht... Seitdem sieht sie mich nicht mehr wirklich als ihre Tochter... Und dass ich jetzt einen Boltontreuen geheiratet habe, hat sie zusätzlich enttäuscht... Aber du bist nicht der Grund für ihr Verhalten... erklärte ich langsam und seufzte dann wieder.
Dass die Verhandlungen über den Fisch nun so verliefen, lockerte die Stimmung langsam wieder und ich schmunzelte etwas, als Gorjon zu grummelig wurde. Sein Versprechen, ebenfalls ein gutes Angebot zu machen, sollte die Seewind-Wacht je Eisen brauchen, entlockte mir dann sogar ein Schmunzeln. Ich war mir sicher, er würde sich nie ändern und dieses etwas kindliche Verhalten beibehalten, aber immerhin war das einer der Gründe, warum ich ihn liebte. Er schien in seinem Verhalten so unbedarft und unbeeinflusst, dass ich ihm dabei kaum böse sein konnte.
Ich arbeite ja auch schon mein Leben lang damit... Auf seine Aussage hin wurde ich etwas rot und lächelte verlegen. Obwohl ich dir so viel Ärger gemacht habe... schmunzelte ich und küsste ihn zärtlich auf die Wange Ich liebe dich, Bestientöter... flüsterte ich ihm danach ins Ohr und lächelte

»« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »«



Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Der Innenhof    

Nach oben Nach unten
 
Der Innenhof
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 5 von 5Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Game of Thrones  :: Der Norden :: Seewind-Wacht-
Gehe zu: