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 Die Terrassen

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Xharra Martell

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BeitragThema: Re: Die Terrassen    Sa Nov 26, 2016 2:25 am

Xharras Rehaugen verweilten einen Moment auf ihrem redenden Cousin, bevor sie sich ihrem Kelch und der Kanne widmeten, die sie nun beide in die Hand nahm. Das Plätschern der roten Flüssigkeit war Musik in ihren Ohren und der noch bleibende Geschmack auf ihrer Zunge rief frohe Erwartungen in ihr wach. Den gefüllten Kelch in der einen Hand, den sie für einen weiteren Moment an ihre Lippen führte und den süßlichen Inhalt verköstigte, lehnte sie sich wieder zurück und spielte mit den Fingern der anderen Hand in ihrem Haar herum. Grazil wickelte sie eine Strähne ihres dicken, schwarzen Haares um einen Finger und schien zu überlegen.
"In der Tat, ich habe mit ihr gesprochen. Über drei Ecken, wenn du es so möchtest. Wusstest du, dass sie sich als Novize versucht?", fragte sie mit dem typischen, dornischem Singsang in der Stimme, der den südländischen Frauen noch mehr Faszination anhaften ließ. Ihre Mandelaugen taktieren ihn für einen Moment, bevor sie sich wieder dem Wein widmete und den Kelch leerte. Das leere Gefäß stellte sie auf den Tisch und erhob sich dann galant, strich zu ihm herüber, geschmeidig wie eine Katze. Bei ihm angekommen, legte sie ihm die schlanken Hände auf die Schultern und massierte diese leicht, während sie hinter ihm stehen blieb.
"Auch wenn ich zu gerne andere Länder und Inseln sehen möchte, so zieht es mich nach Hause zurück. Dorans Befehl. Da kann ich wenig tun als entfernte Cousine. Wobei es wohl auch nicht auffallen würde, wenn eine entfernte Verwandte plötzlich verschwinden würde....nicht wahr?", sagte sie geschmeidig und schnurrte die Worte beinahe in sein Ohr, zu dem sie sich einen Moment gebeugt hatte. Auf ihren Lippen lag ein spitzes, anzügliches Lächeln, doch sie zog sich zurück. Nur ihre Hände blieben auf seinen starken Schultern ruhen.
In der Tat hatte sie schon darüber nachgedacht einfach abzutauchen und sich eine neue Beschäftigung zu suchen. Doch egal wie groß ihr Wunsch zu reisen auch war, so begleitete sie stets eine gewisse Angst. Die Angst allein zu sein. Und mit dieser Furcht in den Knochen konnte sie es nicht wagen einem direkten Befehl Widerstand zu leisten. Sie würde zu schwach sein und irgendwann einbrechen. Und dann gäbe es für sie keinen Ort mehr zurück zu kehren.

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Oberyn Martell

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BeitragThema: Re: Die Terrassen    So Nov 27, 2016 2:09 am

Oberyn liess den Blick zu ihr brechen , da er sich nicht verrenken wollte als sie aufstand. Zuvor aber ruhte dieser stetig auf ihr, auch er trank einen genüsslichen Schluck aus seinem Weingefäss während sie sprach. Langsam setzte er dieses wieder auf dem Tisch ab und antwortete ihr mit einem Schmunzeln auf den Lippen und einer leichten Überraschtheit in seinen feingezeichneten Zügen Er besah die beiden Frauen und trank noch einmal von seinem Kelch, bevor er antwortete während sie sich erhob und hinter ihn ging   " Wirklich? das kann ja nur eins bedeuten.." künstliche Spannung entstand und er liess sie eine Weile auf den Rest warten bevor er fortfuhr
"Das sie sich als Junge verkleiden muss, denn Frauen werden dort nicht von den Maestern unterrichtet. Wahrscheinlich haben sie Angst davor in der Nacht ihren Schwanz abgeschnitten zu bekommen wegen ihrer sündhaften Gelüste. Mit Sicherheit kann ich das aber nicht sagen, ich habe nur schon so...einiges gehört
und schon spürte er ihren Griff im Nacken, dabei liess er den Kopf ein wenig zurückfallen und sah sie von unten an. Kurz spannte er seine Muskeln an, doch entspannte sie bald darauf wieder. Wobei sie ihn bestimmt gleich für seine leichtsinnigen Worte büssen lassen würde mit ihren Krallen. Allein wegen der ernsten Spannung die zuvor auflebte für einen kurzen Moment, als hätte er doch etwas wichtiges mit ihr zu besprechen über Sarella. Scheinbar hatte er schon lange keinen Kontakt zu ihr. Oder er verbarg sein Wissen hinter der Fassade des Charlatans. In seinem tiefsten Innerem hoffte er jedoch, dass seine Tochter das erreichte was sie erreichen wollte, denn er war sich sicher, sie verfolgte ein bestimmtes Ziel. Doran mochte keine Einzelaktionen oder Zufälle die seine Pläne vermiesen könnten. Besonders keine die mit Oberyn zu tun hatten. Er bekam in solchen Angelegenheiten keine Immunität und selbst seine Töchter waren nicht vor Hochverrats-Ahndungen sicher. Besonders da er nie wirklich auf seine rechte und Titel gepocht hat. Vielmehr sie schamlos ausnützte wann immer er konnte. Zumindest sah Doran das so. Das Volk hingegen sah meist einen Oberyn der ihnen näher stand als  viele  andere der Adeligen aus Dorne.
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Xharra Martell

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BeitragThema: Re: Die Terrassen    Mi Nov 30, 2016 9:56 pm

Noch immer stand Xharra hinter ihm und hatte die Hände auf seinen Schultern liegend. Rührte diese jedoch vorerst nicht, solange er sprach. Seine Worte ließen sie schmunzeln und schließlich neckisch auflachen. "Immer für einen guten Scherz zu haben, mein lieber Oberyn, hm?", sagte sie und begann wieder leicht seine, deutlich verspannten, Schultern zu massieren. Während sie das tat, dachte sie über seine Worte genauer nach und rief sich das letzte Bild von Sarella in den Kopf. Diese stolze, unnachgiebige, junge Frau, die sich in Männerkleidung durch die Straßen schlich, um Maester zu werden. Ja, sie war eindeutig Oberyns Tochter. Nur die Götter wussten wer die Mutter war, der Prinz von Dorne erinnerte sich sicherlich nicht daran.
Ihre dunklen Rehaugen wanderten zu dem dunkelhaarigen, gutaussehenden Mann herunter. Was wohl gerade in seinem Kopf vorging? Dafür hätte Xharra gerne einen Spion gehabt, doch bisher war ihr kein derartiger Mensch untergekommen.
"Nun, aber ich kann es. Deine Tochter hat die Gewitztheit ihres Vaters. Und sie ist schlau genug sich nicht von ihrem Onkel erwischen zu lassen, glaube mir.", erwiderte sie schließlich. Vielleicht konnte sie ja doch in seinen Kopf hinein gucken? Für einen Moment machte es tatsächlich den Anschein, als hätte sie mit ihren Worten ins Schwarze getroffen, doch Xharra bemerkte es kaum, da ihre Gedanken abschweiften und sie für einen Moment in die Anlage um sich herum schaute. Ihre Hände hatten nicht aufgehört mit ihrer Tätigkeit, während sie für einen kurzen Moment im Schlummerland der Gedanken hing. Doch einer Dieser drängte sich zwischen ihre Lippen und entkam an die Außenwelt. "Ich hoffe Doran kerkert mich nicht sofort wieder ein, sobald ich wieder zu Hause bin. Ich bin es Leid nichts Neues aus der Welt zu erfahren und immer nur im Hafen spazieren zu gehen, ohne neue Erfahrungen zu machen.", säuselte sie und sah wieder zu Oberyn herab. Dann bemerkte sie was sie gesagt hatte und sie schmunzelte erneut. Sie wollte ihn nicht mit ihren Sorgen belästigen, aber es war ihr schlichtweg so heraus gerutscht. "Wie wäre es denn, wenn du ihn dazu überreden würdest, mich auf eine deiner Reisen mitzunehmen? Ich wäre wirklich erbost wenn ich nur wieder in meine Gemächer geschickt werde.", hakte sie belustigt nach und ein Funkeln trat in ihre Augen, als sie sich galant und geschmeidig, und wenn er es zuließ, seitlich auf seinen Schoß gleiten ließ. Wehrte er sie ab, würde sie einfach an ihm vorbeigehen und sich wieder auf ihren Stuhl setzten.

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Oberyn Martell

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BeitragThema: Re: Die Terrassen    So Dez 04, 2016 2:23 am

Soso, witzig fand sie ihn. Eine gehobene Augenbraue und ein Schmunzeln verrieten ihn jedoch in seinem faltigem Gesicht einfach zu leicht. Besonders da ihr Lachen so melodisch und erquickend klang. In Königsmund hörte man meist nur Witwen um ihre Männer klagen, Fette Lords in ihrem Reichtum lachen, Arme in ihrem Elend seufzen und Könige die lauter Scheiss verzählten. Naja und die ganzen bezahlten Mädchen die sich um sein Wohl kümmerten und doch  war ihr Lachen in diesem Moment einfach einzigartig und liess ein wenig Freude tief ins Herz von Oberyn dringen. "Das war kein Scherz aber schön das ich dich zum Lachen bringen kann Zickig gespielt und immernoch mit einem Grinsen auf den Lippen starrte er geradeaus, so als erwartete er nun auch gefälligst von ihr massiert zu werden. Doch sie liess ihn darauf warten und ihre Worte trugen durchaus ein gewisses Gewicht mit sich das ihm das Grinsen ein wenig vermieste. " Ich wette sie wird weniger bestraft als du, solltest du das gleiche versuchen und auch erfolgreich sein, aber... du würdest als Mann auch mit kurzen Haaren nicht durchgehen" . Wieder versuchte er nicht zu offen über diese Dinge zu reden und die Tatsachen schattig zu halten indem er sogut wie garnicht darauf einging. "Doran weiss was für Dorne das beste ist. Wenn du reisen willst, wird sich bestimmt etwas arrangieren lassen. ooh ich hatte eigentlich nicht vor Dorne so schnell wieder zu verlassen. Ich mag es Zuhause und das Gefühl dort eingekerkert zu sein wird man rasch wieder los wenn man den Rest der Welt gesehen hat. Einen schöneren Ort gibt es nicht " In gewisserweise war er ja genauso patriotisch wie sein Bruder. Oder sogar noch mehr, da er vieles gesehen hat und seinem Leben. "Ich verstehe aber deinen Wunsch mehr von der Welt zu sehen." Dies sagte er ohne sich irgendwelchen Kompromissen hinzugeben. Vielleicht war es ja nicht er der letzendlich verreisen muss sondern sie und er musste ihr notgedrungen Gesellschaft leisten. Er hoffte aber irgendwie das sie es sich nochmal ein wenig überlegte und ihm damit Zeit gab in Dorne "Zuhause zu sein".  Ihr Spielchen hielt er nicht auf aber unterstützte es auch nicht, umfasste dabei lediglich ihre Taille um ihr Halt zu bieten. "Genaueres werden wir erfahren wenn wir Zuhause sind" ein liebevolles Schmunzeln bildete sich auf seinen Lippen.
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BeitragThema: Re: Die Terrassen    Mo Dez 12, 2016 9:22 pm

cf: Tore
Der Hufschlag der Pferde erfüllte die Burg als die grüngewandeten Reiter die Festung erreichten. Als die Pferde schnaubend zum stehen kamen, blickte Willas sich im Hof um. Einige wenige Diener und Wächter starrten von den Mauern und Fenstern, aber bald sammelten sie sich um die Neuankömmlinge.
Jon Tassen eilte heran und hielt das Pferd des jungen Mannes. Willas stieg ab. Er war Tassen dankbar, für diese Dinge auch wenn sie seine Position vermutlich schwächten. Allerdings war mit seinem Bein vieles nicht einfacher.
Es dauerte nicht lange als sich die ersten grün gekleideten durch die Masse drängten. Willas erkannten die ausgemergelte, einarmige Gestalt Mark Mullendores. Der Ritter mit dem Affen war Teil von Margaerys Eskorten.
"Euer Vater ist momentan unabkömmlich, aber Lord Mace empfängt euch sobald wie möglich."
Willas nickte dankend.
"Was ist mit dem König?"
"Ich weiß es nicht, Mylord." Der Ritter der Schmetterlinge senkte den Kopf.
"Ich werde ihn informieren."
"Ich möchte euch später sprechen, Ser Mark."
Der Ritter verschwand zwischen den übrigen Dienern. Willas humpelte die Treppe hinauf. In dieser Burg war seine Schwester also gestorben.
"Ser Tassen, bitte besorgt mir einen Termin mit einem der Unterwürfigsten. Ich möchte ihre Leiche besuchen."
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Katherine Baratheon

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BeitragThema: Die Terassen   Di Dez 13, 2016 9:45 pm


Cf: Die Schattengasse

Die große Welle der Tyrells war nicht zu übersehen. Sie waren in ganz Königsmund zu sehen. Immernoch fragte sie sich, was sie hier wollten. Waren sie hier wegen Loras? Möglich wäre es. Die junge Lady eilte die Schattengasse hinab. Bis sie endlich den Bergfried wieder erreicht hatte. Sie stieg die Treppen unsicher empor. Dieser Überfall von dem Dieb, lastete schwer auf ihren Schultern, da sie nun nichts mehr von ihrer Mutter hatte. Dabei hatte sie diesen Schmuck geliebt.

Als sie schließlich die Terassen erreichte erblickte sie einen jungen Mann, zusammen mit einigen anderen Rittern.  Sie hatte nichts gegen die Tyrells. Loras war der einzige aus der Familie, den sie näher kannte. Seine anderen Brüder waren ihr gänzlich unbekannt.
Katherine wischte sich die Tränen weg. Jedoch konnte man ihr ansehen, das sie geweint hatte. Langsam ging auf die kleine Gruppe zu.
"MyLord. Kann ich Euch helfen?" fragte sie.
Die Brünette war die Cousine des Königs, wenn ein Tyrell hier aufkreuzte, dann konnte sie ihm sicherlich weiter helfen. Auch, wenn sie damit nicht einverstanden war, was Joffrey mit Loras gemacht hatte. Sie war äußerst wütend auf seine Reaktion gewesen. Das er so gehandelt hatte. Solch ein Verhalten konnte die Schönheit nicht tolerieren.

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Xharra Martell

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BeitragThema: Re: Die Terrassen    Mi Jan 04, 2017 10:04 pm

"Oh, dafür danke ich dir, lieber Oberyn.", antwortete Xharra auf seine Bemerkung seines nicht witzig gemeinten Scherzes. Und ihre dunklen Augen beobachteten ihn, während er weiter sprach und sie es sich auf seinem Schoß etwas gemütlich machen konnte. Auch wenn er sie nicht wirklich dazu eingeladen hatte, so hatte er es auch nicht abgewehrt, dass sie sich ihm solchermaßen näherte. Zudem er noch eine Hand an ihre Taille gelegt hatte, was jedoch wohl mehr ihrem Schutz diente, falls sie zu fallen drohte. Dennoch genoss sie seine Berührung und wiegte sich in der Sicherheit seines Griffes.
Auf seine nächsten Worte hin zog sie leicht die Brauen hoch und legte den Kopf etwas schief. Soso, sie würde also auch nicht mit kurzen Haaren als Mann durchgehen? Woran das nur lag...Sie lächelte spitzbübisch und sah ihn noch für einen weiteren Moment an, bevor sich ihr Blick etwas in der Aussicht verlor. "Nun, danke für das Kompliment, schätze ich. Schade nur, dass sich mir somit ein zweites Standbein, falls ich mal untertauchen sollte, verwehrt bleibt. Obwohl ich es wohl nicht vermissen würde in Kleidern durch die Gegend zu laufen...", säuselte sie.
Seine Worte über Doran ließen sie einen Moment nachdenklich in die Gegend schauen, bevor sie sich wieder mehr sammelte und ihn wieder ansah, nicht ohne nach ihrem Weinkelch zu greifen und einen tiefen Schluck daraus zu nehmen.
"Mit großer Sicherheit weiß er, was das Richtige für Dorne ist. Aber manchmal kommt es mir so vor, als würde er neben dem ganzen politischen Sachen seine Familie für einen Moment zu vergessen. Nicht das ich den ganzen Tag lang von ihm beachtet werden wollte. Götter nein, bloß nicht. Wann soll ich denn dann meine Geschäfte erledigen? Doch manchmal fehlt mir die Sicherheit der Familie, weißt du?", sagte sie nun etwas ernster und sogar das Lächeln war für einen Moment aus ihrem Gesicht gewischt. Doch dieser Ausdruck hielt nicht lange an, denn er hatte ihr gegenüber ein beinahe magisches Wort gesagt: Reisen.
"Natürlich möchtest du für eine Weile in Dorne bleiben, das kann ich durchaus nachvollziehen. Und umso besser müsstest du wissen, dass der Wunsch die Welt zu sehen mit jedem Tag in Sonnspeer für mich wächst. Wenn ich so alt und knackig wie du bin, dann werde ich wahrscheinlich die gleiche Ansicht haben wie du, liebster Cousin!", mit ihren Worten kam auch sogleich der Schelm in ihr wieder zurück und so waren ihre Worte beinahe frech. Doch lächelte sie ihn nur schief und hauchte ihm nur einen Kuss auf die Wange.
"Nehm es mir nicht übel, ja?", flüsterte sie, bevor sie sich dazu bewegte, sich von seinem Schoß zu bewegen, jedoch so langsam, dass sie beinahe damit rechnete, das er sie zurück halten würde. Oder wohl eher hoffte.

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Oberyn Martell

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BeitragThema: Re: Die Terrassen    Fr Jan 06, 2017 2:34 am

"Keine Ursache" kam es von ihm mit feistem Grinsen zurück. Er bemerkte ihre Bewegungen die ihre innere Unruhe nur zu bestätigen schienen. "Ja das war durchaus ein Kompliment an deine Weiblichkeit" ein kurzes Lachen überkam ihn und er hielt den drang zurück das Gesicht kurz in ihren Brüsten zu vergraben. Aber er spielte mit dem Gedanken, den sie bemerkte als er ihre feinen Wölbungen ansah. "Musst du eben anders Geld verdienen und dein äusseres verändern. Da haben Frauen mehr Möglichkeiten als alle Männer dieser Welt. Naja ausser vielleicht einem Targaryen. Die waren schon immer so blass und unter der Rüstung doch recht mickrig. Zumal er nur wenig Erfahrungen mit Targaryens aufweisen konnte, fand er das schon in seiner Jugendzeit. Obwohl Rhaegar mehr danach aussah, wie sie in Büchern beschrieben wurden. "Du könntest deine Talente verkaufen, wie Männer ihre Waffen. Ihrem Blick nach zu urteilen, lag sie mal gaanz falsch "Ich meine deine tödlichen Talente. Und deine Spionagefähigkeiten. Informationen sind immer hoch angesehen, wenn sie zutreffend sind." Aufeinmal wurde er bitter ernst als sie über Doran und die Familie sprach und erwiederte. "Das einzige woran er denkt ist seine Familie." Sie wusste das er sich nicht auf die noch lebende Familie bezog, sondern die Familie die vom Berg geschändet und dann getötet wurde. Auf Tywins Geheiss. Das dachte Oberyn immernoch und würde nicht ruhen bis seine Schwester und Neffen in Frieden ruhen können, sowie er selbst. "Nirgends bist du sicherer als in Dorne" liess er verlauten "Ausser vielleicht in meiner Nähe." Er nahm einen Kelch von dem dornischem Wein und trank einen langen Schluck. "Nein ich nehme es dir nicht übel, ich verstehe dich. Aber du solltest nicht alleine reisen. gab er zu bedenken. Zurückhalten tat er sie allerdings kurz, indem er ihre Finger umfasste, bevor diese langsam durch seine Hand glitten. Er konnte einen Vogel nicht in einen goldenen Käfig sperren wenn er die Welt sehen wollte. Doch ob es der richtige Zeitpunkt für soetwas war, zumindest in Oberyns Gedanken, blieb ungewiss und doch sah man ihm an, das er mindestens etwas Argwohn dabei empfand, ihren Worten zu lauschen.
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Xharra Martell

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BeitragThema: Re: Die Terrassen    Mo Jan 09, 2017 6:12 pm

Xharra lachte aufgrund seines Kommentars zu den Targaryens und stieß ihm leicht gegen die Schulter. Er sollte solche Scherze hier sicherlich lieber nicht so laut sagen. Immerhin waren die Drachen hier ein gewisses Tabuthema geworden, seit die Kunde einer Drachenkönigin aufgekommen war. Doch Xharra wollte nun nicht darüber nachdenken und sah ihren Cousin lieber weiterhin an. "Genug der Komplimente, Oberyn. Die kannst du deinen Freudenmädchen zuflüstern, wenn sie dann bereitwilliger sind mit dir zu schlafen.", sagte sie belustigt und strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Ihre dunklen Locken glänzten leicht bräunlich im Licht der warmen Sonne, die ihr jedoch noch immer nicht warm genug war. Ja, wenn sie es zugab vermisste sie Dorne schon ein wenig und sie würde sich freuen endlich wieder die frische Luft der oberen Gärten riechen zu können und nicht Pisse an jeder Straßenecke, so wie es in Königsmund der Fall war. Doch immerhin trennte sie eine einwöchige Seefahrt von ihrem Zuhause und das einzige was sie dort bei Laune halten würde, war der Fakt, dass Oberyn bei ihr sein würde. Denn sie wurde genauso zurück beordert wie ihr Cousin und gab sich dieser Anweisung nun bereitwilliger hin. Als Oberyn nun ihre Waffen ansprach, zog sie leicht eine Augenbraue hoch, bis er sich erklärte und ihr Blick wieder sanfter wurde. "Oh ja, das könnte ich wohl. Aber was wäre ich für ein freier Vogel, wenn ich mich verkaufen würde? In jeglicher Hinsicht. Und wie wüsste ich, wem ich vertrauen kann? Nein, ich denke ich bleibe damit lieber in der Familie.", meinte sie leicht abwehrend und schüttelte den Lockenkopf, bevor sie ihr Kinn etwas vorreckte.
Seine Rede über Dorans Hintergründe nahm sie hin, nickte sogar einmal kurz und schien für einen Moment sehr ernst, beinahe wie ein gescholtenes Kind. Als sie dann aufstand und er sie kurz festhielt, sah sie zu ihm zurück, ließ ebenfalls ihre Finger durch seine gleiten und spürte ein Kribbeln durch sie gehen, obgleich der sanften Berührungen oder der Geste, die sie zu deuten wusste. Er würde sie nicht aufhalten, wenn sie auf Reisen gehen wollte, doch er würde sie begleiten wollen. Denn Familie hielt zusammen, egal was das Verbrechen war. Mit Oberyn fühlte sie sich sicher und so stellte sie ihren Weinkelch auf dem Tisch ab und sah sich im Garten um. Offenbar hatten sie bereits Gesellschaft bekommen, weshalb sie sich wieder zu ihrem Cousin umwandte.
"Nun, wenn du schon einmal hier bist, kannst du mir sicherlich auch noch ein wenig die schönen Ecken dieser dreckigen Stadt zeigen. Bis zu unserer Abreise ist doch immerhin noch etwas Zeit oder?", meinte sie lächelnd und wartete, bis er aufgestanden war, um dann mit ihm gemeinsam in die Stadt herunter zu gehen.

tbc: nach Zeitsprung, Dorne

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Oberyn Martell

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BeitragThema: Re: Die Terrassen    Do Jan 12, 2017 4:07 pm

Grinsend sass er da und sah sie an , neigte leicht das Haupt als sie ihm dankte als Anerkennung "Ich bin eigentlich ein Mensch, der sparsam mit seinen Komplimenten umgeht. Aber Ehre , dem Ehre gebührt, nichtwahr? Sein freches Grinsen verging einfach nicht und machte ihn spitzbübisch. " Treue ist eben immer weniger verbreitet. Besonders wenn ...." Der König ein kleiner verzogener Bengel ist doch er führte den Satz nicht zuende sondern grinste breit mit zusammengepressten Lippen und senkte den Blick , bevor er sie wieder ansah . "Das besprechen wir jetzt nicht weiter meine Liebe, ja komm, ich werde dir ein paar Teile zeigen die erträglich sind " Beim Aufstehen nahm er sie bei der Hand, sah zu den anderen hin, die ihn aber weniger interessierten und sein Blick wurde kurze Zeit eiseskalt als er über die Stadt blickte und mit ihr kurz darauf hinfortschritt. Da lächelte er aber schonwieder...

TBC: Hafen von Sonnspeer, Dorne, nach ca einer Woche.
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BeitragThema: Re: Die Terrassen    Mi Jan 18, 2017 9:17 pm

Willas beobachtete wie Ser Jon langsam verschwand. Der Ritter ging aus einer Flut von roten Mänteln unter. Während er ihm hinterher starrte begann er sich unwohl zu fühlen. Er musste diese Stadt verlassen.
Fast bemerkte er die Schritte nicht die sich ihm näherten. Er zuckte ein wenig als die Frau zu sprechen begann und wandte sich dann um. Die junge Dame vor ihm kleiner als er und wirkte aufgelöst.
"Ich grüße euch.", Willas deutete eine Verbeugung an. "Ich hoffe auf eine Audienz beim König oder beim hohen Septon. Bisher scheint weder der eine noch der andere mich anhören zu wollen. "
Ein Stich der Trauer durchfuhr ihn. Er war hier um die Leiche seiner Schwester abzuholen. Nie wieder würde er sie lachen hören, zusehen wie sie von Ausflügen zurückkehrt. Er schluckte.
"Ihr wirkt aufgewühlt."
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Katherine Baratheon

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BeitragThema: Die Terassen   Mi Jan 18, 2017 10:07 pm


Sie konnte gut beobachten, wie der Fremde etwas zusammen zuckte als sie ihn ansprach. Hatte er angst vor jemanden? Katherine wusste es nicht. Aber sie konnte es sich gut vorstellen. Immerhin waren sie hier umgeben von Feinden und die Tyrells mussten sehr wachsam sein.

Der junge Mann begrüßte sie schließlich freundlich und verbeugte sich leicht vor ihr.
"Ich hoffe auf eine Audienz beim König oder beim hohen Septon. Bisher scheint weder der eine noch der andere mich anhören zu wollen.", erklärte er ihr.
Die Brünette lächelte gezwungen.
„Nun Mylord, ich versuche auch ein Gespräch mit dem König zu ergattern. Jedoch müsst ihr wissen, das mein Cousin sehr beschäftigt ist.“, meinte sie.
Nur allzu gerne wollte sie wissen, warum er hier war.
„Weswegen habt ihr diese lange Reise auf Euch genommen? Das heißt, wenn ich es erfahren darf.“
Nicht jeder erzählte einer wild Fremden Person sein Anliegen, dies war ihr Bewusst.

"Ihr wirkt aufgewühlt.", meinte er.
Ein wenig ertappt blickte die Baratheon ihn an.
Daraufhin schüttelte sie den Kopf.
„Oh, Nein. Das sieht nur so aus...Ich,...ich hatte bisher einen anstrengenden Tag. Mehr ist es nicht.“
Sie wusste nicht genau, ob sie dem Tyrell, den Überfall anvertrauen konnte. Die junge Frau war sich überhaupt noch nicht im klaren, was sie mit dem Dieb überhaupt machen sollte. Sie wusste gar nicht, ob sie ihn oder besser gesagt ihren Schmuck, jemals wieder sehen würde.

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Katherine Baratheon

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BeitragThema: Die Terassen   Mo März 27, 2017 10:27 pm



Katherine beschloss dem Fremden, diesem Überfall nicht anzuvertrauen. Immerhin kannte sie ihn nicht. Er war zwar ein Tyrell. Aber sie war sich jedoch bezüglich ihrer Gesprächspartnern eher im klaren mit, wem sie es genau zu tun hatte. Deswegen behielt sie diesen Überfall für sich.
Sie musste einen Weg finden, wie sie wieder an ihrem Schmuck kam. Diesen brauchte sie einfach. Er war ihr enorm wichtig gewesen.

Es interessierte sie schon, warum er so dringend zu Joffrey wollte. Es war kein großes Geheimnis das die beiden Häuser nicht die besten Freunde waren. Weshalb es sie noch mehr wissen wollte, was eine ganze Schar von Tyrells in Königsmund wollte. Dennoch verriert der junge Mann ihr nicht genau sein Anliegen.
Letztendlich wollte die Brünette ihren Gegenüber nicht weiter stören. Weswegen sie sich auch von ihm verabschiedete.
"Ich wünsche Euch noch viel Glück, Lord Tyrell.", meinte sie und knickste.
Woraufhin sie auch schon wieder die Treppen hinab stieg.

Zugegeben wusste die Bartheon nicht, wo sie so wirklich hingehen sollte. Mit Tyrion hatte sie ein Gespräch angefangen und dieser hatte auf einmal keine Zeit mehr für sie gehabt. Sie wusste nicht, wo Jaime steckte und Joffrey hatte, wie immer keine Zeit. Gedankenverloren und planlos lief sie durch die Stadt. Dabei hatte sie gar nicht gemerkt an, welchem Platz sie ihre Füße sie hin gebracht hatten. Erst als sie den Kopf auf die Straße gerichtet hatte sah sie, das sie auf dem Marktplatz angekommen war.

tbc: Marktplatz

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