Game of Thrones

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 || A Monster In The Rose Garden ||

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Ramsay Schnee

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Anzahl der Beiträge : 11
Anmeldedatum : 26.02.18

BeitragThema: || A Monster In The Rose Garden ||   Do Okt 18, 2018 3:29 pm

Seit Tagen waren sie nun schon unterwegs und hatten den kalten Norden hinter sich gelassen, jedoch wurde die Kälte nun von Regen ersetzt.
Was für ein widerliches Wetter?!

Was für eine sinnfreie Reise… Handelsabkommen mit Rosengarten….
Ramsay saß auf seinem schwarzen Hengst, der ruhig hinter einigen anderen Kriegern aus Grauenstein nachtrottete. Die Beine schmerzten bereits von dem Stundenlagen reiten und die Nässe kroch einem bis unter die Kleidung.
Die dunklen leicht gelockten Haare klebten den Bastardsohn von Roose Bolton an der Stirn und eigentlich war es ganz ruhig unter den Reitern. Ramsay verzog das Gesicht und drückt die Fersen in die Seite seines Pferdes, das müde antrabte und zu dem seines Vaters ganz vorne aufschloss.

“Wie lange werden wir noch brauchen bis wir in Rosengarten sind ?!“ fragte der junge Mann etwas entnervt und blickte sich um. Nichts als saftig grüne Wiesen und Hügel. Hin und wieder ein paar Bäume die sanft im Wind ihre Blätter wogen und sich über den erfrischenden Regen freuten.
Sein Vater, stolz wie immer, blickte stur geradeaus. Ja beinahe wie eine Statue hockte er da auf seinem Gaul – so als würde ihn kein Wässerchen trüben können.

Arroganter alter Sack! dachte er bei sich und verzog mürrisch das Gesicht.  Sein Vater würdigte seinem Bastardsohn keines Blickes “Eine Weile wird es noch dauern…aber wir werden bald da sein! Sei nicht so ungeduldig und übe dich in Geduld, Ramsay!“

Der junge Bolton zischte leise und wandte sein Pferd energisch um, es war ihm nicht gestattet an der Spitze zu reiten, gemeinsam neben seinem Vater. Immerhin war er einfach nur ein Bastard. So war er doch der Meinung, dass er Grauenstein besser führen konnte als er. Sein Vater hatte diese alte verstaubte Einstellung zu Bündnissen und Ehre. Ramsay hingegen strebte nach mehr. So war sein Ziel den ganzen Norden zu beherrschen, diese Starks endlich von ihrem hohen Ross zu stoßen und ihren Platz einzunehmen.

Mühsam quälten sich die Pferde über den matschigen Boden, der vom Regen aufgeweicht war, die zwei weiß gestiefelten Hinterbeine seines Hengstes konnte man durch den Moder gar nicht mehr erkennen.
Ramsay griff nach der Kapuze von seinem Umhang und zog sie sich über den Kopf. Sie ritten weiter, ohne Rast, gen Rosengarten.

Nach einigen Stunden erst, hellte sich der Himmel auf und die dunklen Wolken wurden vertrieben von der Kraft der Sonne. Die nassen Grashalme glitzerten im Licht und in der Ferne konnten sie endlich Schloss Rosengarten erspähen. Wahrlich, sah es hier aus wie in einem Paradies, gerade jetzt wo das Wetter noch umschlug.
Alles blühte, die Felder satt voll Gerste, Mais und Roggen. Bauern sähen ihre Samen auf den Feldern und trieben das Vieh die Wege entlang.

Ja, Ramsay verstand jetzt warum sich die Krone die Gunst der Tyrells sicherte…. Denn sie waren reich und das erkannte man schon von weiten.
Doch gab es so einige Gerüchte über die Sprösslinge dieses Hauses. Der Sohn solle dem Prinzen eines Märchenbuches ähneln, das die Herzen der Mädchen stahl und seine Schwester war ebenso mit Schönheit gesegnet.
Alles war anders als in Grauenstein, hier war alles schön, bunt und blühend. Grauenstein war kalt, kahl und dunkel.
Hier war alles so, was Ramsay gar nicht mochte. Er war durch und durch ein Nordmann und in seinen Augen waren die Südländer alles verweichlichte kleine Knaben die nicht einen Monat im Norden überleben konnten.
Aber wer fragte schon nach seiner Meinung?

Sie folgten einer langen Straße bis zu den Mauern von Rosengarten, ein junger Reiter ritt voraus und lies die Ankunft der Boltons verkünden.
Der Bastard fragte sich, was das alles eigentlich sollte…. Doch würde er es bald erfahren…
Von Allianzen hielt er nicht viel, Angst und Leid banden ein Haus noch viel stärker an ihren Lehnsherrn als Gefälligkeit und freundliches Lächeln…

Doch….auch hier fragte niemand nach seiner Meinung! Zumindest noch nicht… so war er doch nur ein nutzloser Bastard.
Die blauen Augen des jungen Mannes musterten den Rücken seines Vaters, er würde ihn schon beweisen das er ein echter Bolton war….
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