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 Das Treffen von Bär und Bär [Wirrmack und Rikke]

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Gorjon Rikke

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BeitragThema: Re: Das Treffen von Bär und Bär [Wirrmack und Rikke]   So Jul 02, 2017 2:01 pm

Beinahe einem wilden Tier gleich stieß Gorjon einen triumphierenden Schrei aus, als sein Wurfgeschoss am Gegner zersplitterte, wobei er sich stramm auf die eigene Brust schlug - ein Fehler! Sofort verschwamm seine Sicht wieder für einen kurzen Moment und er musste sich wütend knurrend schütteln, um Antonius wieder ins Visier nehmen zu können. Das er so Zeit verloren hatte war ein Ärgernis, aber es war nicht halb so schlimm wie das dumpfe Pochen, das nun bei jedem Atemzug durch seinen Schädel hallte. Gorjons Nase war nicht nur gebrochen, sie war auch so verformt worden das er momentan Schwierigkeiten hatte zu atmen, weshalb sich sein Mund leicht öffnete und er immer wieder zu schnauben begann.
Das Blut an Antonius Hals war da ein kleiner Trost, es machte Gorjon aggressiver und gab ihm noch mehr Motivation dazu den Frevel des Ritters zu sühnen, womit er geradezu übermotiviert war und direkt wieder brüllend nach vorne strebte. Somit scherte er sich auch für einen fatalen Moment nicht um die eigene Verteidigung. Antonius war schneller mit seiner Klinge und erwischte Gorjon somit am Arm, es war das große Glück des Nordmanns das er so dicke Kleidung trug und nur die Spitze in Reichweite gewesen war. Somit spürte er zwar einen scharfen Schmerz, aber er konnte weiterkämpfen.
Erschwert wurde dies durch den erneut erstarkenden roten Nebel vor seinen Augen, er musste kurz blind weitermachen und drängte somit wieder darauf die gegnerische Klinge von sich zu schieben, wofür er sein eigenes Schwert und seine ganze Kraft benutzte. Anders als zuvor machte er dieses Mal jedoch einen Schritt nach vorne, griff dabei mit seiner freien Hand nach Antonius Schwerthand und nahm das Bastardschwert somit mit dem eigenen Schwert und dem eisernen Griff kurze Zeit gefangen, die er dafür nutzte weiter nach vorne zu drängen und nun auf kürzester Distanz seine Schwerthand seitwärts in Richtung von Antonius Gesicht schlagen zu lassen, wobei er seine Klinge weiterhin im Griff behielt, sodass der Ritter entweder mit Knauf oder gar Parierstange irgendwo im Gesicht getroffen werden sollte. Für Gorjon war es Rache, er wollte die gebrochene Nase ebenso sühnen, aber er konnte genauso gut auch irgendwo sonst oder gar nicht treffen, in seiner Wut war er zwar kraftvoll aber nicht präzise.

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BeitragThema: Re: Das Treffen von Bär und Bär [Wirrmack und Rikke]   So Jul 02, 2017 3:00 pm

Ein Auflachen, rau und schadenfroh, schallte durch den Raum als Wirrmack bemerkte wie der Mann um seine Wunde am Kämpfen war, Wirrmack selber spuckte aus und bemerkte das leicht schimmernde Rot, anscheinend war einer der Spitzen tiefer eingedrungen als gedacht. Dies alles hatte er in seinem Schwertangriff getan, und sich somit wohl eher abgelenkt als alles andere, denn dieser Schnitt im Arm von Rikke war bei weitem nicht tief genug, für seinen eigenen Geschmack. Antonius versuchte Augenkontakt zu bekommen, wobei er den leicht desorientierten Blick des Kriegers wahr nahm. Der Griff war unerwartet und daran tat Wirrmack nicht weniger Schuld, denn erneut beging er keinen Rückschritt, worauf Rikke eine effiziente Reichweite verbessern konnte und Wirrmack selber blockierte. Sofort versuchte Wirrmack gegen zuhalten, und vernachlässigte dabei seine Defensive im Gesicht, wie er sehr schnell bemerken musste. Noch konnte er sein Gesicht so drehen um einem eigenen Nasenbruch zu entgehen. Die Parierstange vom Schwert des Gegners wurde in seinen rechten Wangenknochen gerammt, und ließ die Haut und das Fleich darunter sofort aufplatzen, wobei der Knochen noch ganz blieb, doch fast entblößt war. Die Taubheit im Gesicht nahm zu und diese Wunde konnte ein fataler Schlag sein, das Adrenalin konnte nicht einmal diesen Schmerz verschleiern, doch ließ es ihn nach auf den Beinen bleiben. Wirrmack blieb in seiner Bewegung stehen und grunzte laut, das Gesicht vom Anderen war dabei wahrscheinlich so nahe in Reichweite gekommen das er nicht anders konnte als seinen Kopf hervorschnellen zu lassen, halbwegs war er mit seinem ganzen Gewicht in diese Bewegung am rein lehnen, wobei er versuchte mit seinen freien Arm den Schwertarm von Rikke festzuhalten, und somit beide Arme gegen einen Arm hatte Der rechte hielt noch immer das Schwert, und der linke hoffentlich den Schwertarm des Gegenüber. Die Drehung hatte jetzt seinen Rücken gegen den linken Arm von Rikke gerichtet, damit dieser nicht auch noch in sein ganzes Gesicht schlagen konnte. Seine ganze Wucht galt nun sich frei machen zu können und dem Gegner Schmerz zuzufügen, obwohl dies ihn selber weiter verletzten konnte.

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Gorjon Rikke

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BeitragThema: Re: Das Treffen von Bär und Bär [Wirrmack und Rikke]   Di Jul 04, 2017 9:51 pm

Das schadenfrohe Lachen machte Gorjon rasend, allein schon das Antonius ihn hatte bluten lassen war schlimm genug, das er jetzt auch noch spottete ließ seine Wut überschäumen. Gorjon war somit fest entschlossen sich zu rächen und er trieb die Parierstange mit großer Kraft und noch größerer Genugtuung ins Gesicht seines Gegners. Er spürte einige warme Tropfen Blut in sein Gesicht herüber spritzen und wollte schon direkt wieder zuschlagen, da kam ihm Wirrmack mit seiner blitzschnellen Bewegung zuvor. Grunzend und knurrend riss Gorjon an den Armen, sie rangen wohl gerade um Kontrolle über die Waffe des jeweils Anderen, sodass er den Kopfstoß nicht kommen sah.
Ein kurzer Schrei entwich ihm, als der Aufprall einen kurzen, aber heftigen Schock durch seinen Schädel fahren ließ und er sofort wieder den roten Schleier vor Augen bekam. Der überraschende Angriff vertrug sich gar nicht gut mit seiner bereits gebrochenen Nase, sodass er für einen wertvollen Moment nicht mehr tun konnte als die Schwerthand von Antonius so fest zu halten wie er nur konnte und sie somit in einem verzweifelten Ringkampf in einem Stillstand zu halten.
Gorjon prustete einmal wütend, wobei sich Blut aus seiner Nase im Gesicht seines Gegenübers verteilte. Sofort spuckte er wieder, diesmal aus nächster Nähe, kaum das seine Sicht halbwegs klar wurde. Anstatt seine Hände zu befreien wollte der Zweitgeborene aber wieder mit dem Kopf durch die Wand oder besser gesagt durch den Schädel des Widersachers. Entgegen aller Vernunft handelte er also aus purer Wut, obwohl in ihm noch Alles schepperte und klingelte. Er war taub, halbblind und blutete stark aus der Nase, trotzdem zog Gorjon den Kopf kurz zurück um ihn dann direkt wieder gegen die Stirn des Gegners rasseln zu lassen, ein ganz eigener Kopfstoß und mit voller Wut und ganzer Kraft ausgeführt, ohne Rücksicht auf sich selbst.

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BeitragThema: Re: Das Treffen von Bär und Bär [Wirrmack und Rikke]   Mi Jul 05, 2017 5:50 pm

Erneut durchfuhr Schmerz Wirrmack’s Gesicht, denn seine eigene Attacke hatte ihm natürlich selber auch teilweise an Orentierung geraubt aber ihm, so dachte er, eine Verschnaufpause gebracht, dachte er sich aber wurde natürlich eines Besseren belehrt. Der Schrei des Mannes war Genugtuung für ihn, obwohl er noch immer mit beiden seiner Arme an der Waffe und der führenden Hand des Mannes beschäftigt war. Wirrmack wollte eine Hand entfernen damit er sie zu seinen Gürtel zu leiten konnte, wo er seinen Dolch gehalftert hatte, wodurch er seinen Kopf kurz nach unten gesenkt hatte um präzise und schnell nach seiner Waffen greifen zu können. Blut rann ihm in Flößen runter, ob von seiner eigenen Wange oder dem des Mannes, und wurde vermischt mit der Spucke von Rikke. Grade noch in der Bewegung nach unten wurde Wirrmack aber erneut von der Stirn des Mannes getroffen, um genau zu sein war ein schneller und brutaler Stoß gegen seine Stirn und Augenbraue gefolgt, was diese Aufplatzen ließ und nochmals Blut verteilte. Der Treffer ließ ihn Kontakt zum Boden verlieren, aber er hatte dennoch seinen Griff um den Mann eisern umwickelt, und wollte ihn somit mit seinem Gewicht, was seine Rüstung natürlich verstärkte, nach unten mitziehen, um ihn nicht über sich ragen zu haben. Dabe hatte er schon sein rechtes Bein gewinkelt um den Mann möglicherweise sein Knie in den Magen zu versenken falls er es schaffte ihn auf sich mitzuziehen. Seine Sinne waren halbwegs selber vernebelt also konnte er nur hoffen diese passive Aggression zu gewinnen oder wenigstens einen Abstand danach zu bekommen.

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Gorjon Rikke

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BeitragThema: Re: Das Treffen von Bär und Bär [Wirrmack und Rikke]   Sa Jul 08, 2017 11:30 pm

In dem Gerangel war es Gorjon unmöglich zu erkennen das Antonius dabei war nach seinem Dolch zu greifen. Sein Kopfstoß war aus purer Wut und aus Trotz erfolgt, das der Ritter dadurch die Waffe nicht greifen konnte war nur ein angenehmer Nebeneffekt. Gorjon spürte selbst wieder den Schmerz aufflammen, allerdings auch das Antonius ihn mit sich ziehen wollte. Der Ringkampf war dem Zweitgeborenen eine wohlbekannte Disziplin, sodass er dem Zug nach unten tatsächlich folgte, wenn auch nur um direkt sein Gewicht zu nutzen um sich in eine vorteilhafte Position über Antonius zu rollen, wobei er das Knie des Anderen nicht nur mied, sondern auch gleich unter seiner Achsel einhakte um das Bein somit zu kontrollieren und unschädlich zu machen.
Die Waffen waren bei ihrem Manöver klirrend zu Boden gefallen, lagen außerhalb der Reichweite beider Kämpfer, sodass nur noch blanke Fäuste zählten. Gorjon wollte seine Faust auch gleich auf Antonius Gesicht hämmern, denn da er nun dank des misslungenen Kniestoßes obenauf lag war er eindeutig im Vorteil und würde es sich nicht nehmen lassen dem anderen Nordmann das Gesicht ähnlich zu verunstalten wie es bei ihm selbst geschehen war. Das es gar nicht so einfach war wie gedacht musste er schnell feststellen, auch Antonius war groß und kräftig, sodass er viel Energie aufwenden musste um obenauf zu bleiben, aber immer wieder versuchte er auch seine Faust wie einen Hammer auf den Kopf des Anderen zu schwingen.
Die Menge tobte derweil, aber Gorjon erkannte nicht das sich unter die Schreie auch ganz neue Töne mischten, als die Männer des Hauses Glauer kamen um für Ordnung zu sorgen. Die Meute wurde rasch vertrieben, was auch nötig war um überhaupt zum Gastraum vorzudringen.

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BeitragThema: Re: Das Treffen von Bär und Bär [Wirrmack und Rikke]   So Jul 09, 2017 1:07 am

Der Druck und da Gewicht von Gorjon waren auf ihn am Ruhen, und sein Atem ging nun schneller aber auch kleiner, fast schien Wirrmack Platzangst zu bekommen während er auch versuchte sich von dem Ungeheuer eines Mannes los zu rangeln. Fast kläglich bemerkte der Ritter, dass sein Bein und sein Knie eingefangen waren, und somit auch nur vergeblich bewegt werden konnte, wobei er dies noch immer versuchte, wahrscheinlich um einen gewissen Teil der Energie des Mannes auf einer unwichtigen Stelle zu konzentrieren, oder einfach nicht aufzugeben. Er spuckte mit seinen Mund und wollte grade seinen Kopf wieder nach vorne fahren lassen als der Mann seine Schlagabfolge anfing. Noch grade so konnte Antonius seine Arme heben um sein Gesicht zu schützen, wobei er beide Unterarme in die Richtung der Schläge hielt, und sie gar fast zusammen presste. Einige Schläge konnte er abwehren, wobei andere gegen seine Ohren landeten, ihn halbwegs betäubten oder taub werden ließen, oder auch einfach gegen seine Arme prallten und diese gegen sein Gesicht brachten. Blaue Flecken, Prellungen und offene Wunden werden ihn nach diesem Kampf erwarten, dachte er sich, obwohl er langsam zweifelte wie er sich von diesen Giganten befreien konnte. Blut strömte aus seinen Mund raus, eine Lippe war aufgeplatzt durch einen Seitentreffer, aber seine Nase schien noch intakt zu sein. Eine gewisse Welle der Euphorie über diese Tatsache durchfuhr ihn, und er konnte nicht anders als sich abermals zu versuchen zu erheben, was aber wiederum nicht viel Fortschritt erbrachte. Der Tumult um sie herum schien auf einmal aufzuhören, und anstatt diesem wurden Glocken geläutet, hell und schrill waren sie vermischt mit stampfenden Geräuschen. Stiefel auf Matsch, und nun auch Stiefel auf Holz. Wirrmack war egal ob eine neue Meute herankam, er wollte diesem Mann einfach seine Nase herausreißen. Brüllen von ihm war als einziges Geräusch neben der Schläge auf Metall und Fleisch nun im Raum zu hören, Wirrmack versuchte sich noch einmal hoch zu stemmen, wobei er seine Verteidigung aufgab und einen Schlag auf die Wange kassierte, aber seine Faust als Antwort zurück schicken wollte. Aber anstatt der Faust von Rikke war jetzt eine gepanzerte Faust in sein Gesicht gedonnert worden, Ricke wurde währenddessen von fünf jüngeren und weitaus fitteren Männern als ihre Vorgänger in die Mangel genommen. Da der Hauptmann Wirrmack in das Gesicht schlug, versuchten die Anderen den zweiten Hünnen von dem Ritter zuziehen, wobei zwei von ihnen mit ihren eigenen Fäusten schon auf seinen Rücken zu trommeln begingen. Sicherlich würden sie sich, wenn sie mit der Teilung fertig waren, dann auf beide der Männer stürzen um ihnen eine Tracht Prügel zu geben''Ihr Heckenritter habt jetzt auch schon den Norden mit eurer dummen Art verseucht, oder was'' kam es von dem stämmigen aber kleinen Hauptmann der Wache. Alle schienen bewaffnet zu sein, mit dem Zeichen des Hauses Glauer auf ihren Waffenröcken.
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Gorjon Rikke

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BeitragThema: Re: Das Treffen von Bär und Bär [Wirrmack und Rikke]   Mi Jul 12, 2017 6:44 pm

Voller Wut schwang Gorjon seine Faust wieder und wieder auf Antonius herab, ohne dabei zu zielen oder irgendeinen anderen Gedanken zu hegen als dem Ritter das Gesicht zu Brei zu schlagen. Das dabei ausgerechnet die Nase intakt blieb und Wirrmack weiterhin die Dreistigkeit besaß sich zu wehren sorgte nur für noch mehr Zorn, sodass er die herannahenden Soldaten erst bemerkte als es längst zu spät war. Mit einem Mal spürte auch Gorjon den Effekt eines Schlags, jedoch war er nicht von Antonius gekommen.
"Seid ihr wahnsinnig?! Lasst mich los ihr räudigen Hunde!", brüllte er lauthals, als die Männer ihn von seinem Kontrahenten zerrten und ein scharfer Schmerz durchzuckte seine Schulter als er dort von einem kräftigen Schlag getroffen und so direkt wieder zu Fall gebracht wurde. Durch seine Masse war es den Männern unmöglich den stolpernden Nordmann festzuhalten, sodass er neben Antonius wieder zu Boden krachte und dabei aufstöhnte. Was da gerade mit dem Ritter geschah interessierte Gorjon jetzt wenig, er musste sich um die Hyänen kümmern die ihn schon wieder auf die Beine zerren wollten.
Im kurzen Handgemenge gelangte sein Griff dabei wieder an sein Schwert, welches er in einer Drehung herum schwang, sodass Alles mit einem Raunen zurückwich. Auch mit seinem Schild wappnete er sich, da stürzte man sich trotzdem schon wieder auf ihn und zwar von hinten, sodass seine Waffen ihm nichts nützten, da man seine Arme hielt und ihm nun in die Rippen schlug. "Ihr verfluchten Nichtsnutze! Den Verräter sollt ihr angreifen nicht mich!", brüllte er weiter und strampelte gegen die Männer an, wodurch er einen Arm freibekam und seinen Faustschild ins Gesicht eines Angreifers schmetterte, dass er mit Wucht auf dem Boden aufschlug. Schrei wurden laut und die Situation nur noch hektischer.
Im Getümmel und Handgemenge wurde nun auch Antonius hochgezogen, um noch weiter verprügelt zu werden, wie es das Schicksal wollte war in dem Pulk der sich um den Ritter kümmerte auch ein Wachmann, der ihm zum Verwechseln ähnlich sah. Er versuchte Antonius festzuhalten und in dem Getümmel war es unmöglich sie klar zu unterscheiden. Als Gorjon also irgendwie den Dolch eines Soldaten zu fassen bekam schleuderte er ihn mit aller Wut auf den Mann, den er für Antonius hielt, sodass sich die Klinge durch eine Augenhöhle hindurch tief in den Schädel bohrte. "Tod dem Verräter! Ich hab dir doch gesagt ich töte dich, Wirrmack!", brüllte er und als Männer loseilten um dem Getroffenen zu helfen konnte er sich losreißen, seine Waffen erneut herum wirbeln lassen und den so entstehenden Abstand nutzen um durch die Hintertür zu seinem Pferd zu eilen. Soweit es Gorjon betraf hatte er den Verräter getötet und seine Pflicht erfüllt. Mit letzter Kraft schleppte er sich aufs Pferd und ritt sofort zügig los, Niemand wagte es ihm den Weg zu verstellen weil er völlig rücksichtslos losgaloppieren ließ und wohl jeden Narren nieder geritten hätte, der ihm den Weg zu verstellen versucht hätte.
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BeitragThema: Re: Das Treffen von Bär und Bär [Wirrmack und Rikke]   Mi Jul 12, 2017 7:01 pm

Der Wachmann schleuderte seine Schläge auf den Kopf von Wirrmack, mal waren es leichte mal härtere, jedoch konnte Wirrmack diesen noch grade so standhalten um zu sehen wie Rikke von der Meute an Wachmännern bedrängt und selber physisch angegriffen wurde. Fast musste der Ritter grinsen, doch dies verflog ihm so schnell wie es erschien, denn der Mann von der Kahlenschanze hatte jetzt wieder seine Hände an seine Waffen bekommen und fast begonnen wieder zu Töten, doch zum Glück konnte die Wache ihn noch grade so kontrollieren, dachte sich Wirrmack. Viel Zeit für Gedanken schien er nicht mehr zu haben, denn eine der Wachen mit einer verstärkten Rüstung schien ihn hochzuziehen und weiter auf ihn einzudreschen, diese Schläge waren wegen der geringen Distanz und der engen Umgebung dank der Menge abgeschwächt, waren jedoch noch immer einen Stress wert, doch konnte sich der Nordmann selber nicht wehren, denn der Hauptmann war noch immer hinter ihm. Plötzlich spürte er jedoch Blut und dachte Rikke hätte es jetzt geschafft die Wachen loszuwerden und mit seinem Schwert sich durch die Reihen zu schlagen, aber Wirrmack wurde schnell klar, dass dieses Blut aus der näheren Umgebung kam, und sobald er sich umsah, vernahm er den unangenehmen Anblick eines Mannes mit einem Messer in einem Auge. Das Geschrei von Rikke vernahm er nur im Hintergrund, die Worte kamen erst recht nicht durch, aber es waren wahrscheinlich irgendwelche Beleidigungen oder Drohungen, hatte sich der Ritter abermals gedacht. Die Wachmänner schienen verwirrt von der Brutalität und dem Blut, wobei alle zu ihren nun toten Kameraden eilten. Wirrmack konnte gerade so seinen Ellbogen nach hinten bewegen, um dadurch dem Hauptmann hinter sich einen heftigen Stoß in das Gesicht zu verpassen. Somit hatte er die Möglichkeit endlich eine freie Mobilität zu erreichen, da sein Vordermann jetzt den alten Göttern gegenüber stand. Schnell beugte er sich nach unten um sein Schwert aufzuheben, nur um noch schneller in gebeugter Haltung quer durch den Raum zu huschen, sein Ziel war der Ausgang. Blut tropfte von ihm und hinterließ eine Spur hinter ihm, aber es kümmerte ihn nicht, er wollte nur endlich raus aus diesem Tumult und der Ortschaft, wobei auch sein Ruf nach Rache immer wieder aufkam. Es hat Zeit, es wird kommen, und er und alle werden büßen., musste sich der Ritter über das Gerede der Roten Hochzeit errinern. Halb humpelnd zog er sich auf sein Pferd hinauf, die Garde im Lokal wurde von Schaulustigen bedrängt und hatte die Verfolgung wahrscheinlich noch nicht einmal angefangen. Ein Tritt in die Flanken und seine Reise in den Süden begann, und für ein Moment meinte Wirrmack die markante Stimme von Rikke durch den Wald tönen gehört zu haben, wodurch er jedoch sich nicht mehr ablenken ließ, sein Haus brauchte ihn mehr denn je, solche Boltonanhänger gab es nach seinem Geschmack in letzter Zeit an zu großen Mengen.
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