Game of Thrones

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 Das Schwert des Morgens

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BeitragThema: Das Schwert des Morgens   So Mai 21, 2017 11:08 am

Osric Dayn wusste immer noch nicht, was er hier eigentlich tat. Seit zwei Wochen war er nun schon in Königsmund. Seit Doran Martell ihn aufgrund des Konflikts zwischen dem Haus Toland und seinem eigenen aus Dorne verbannt hatte. Mangels anderer Alternativen, war er schließlich mit Anicia nach Königsmund gereist. Hoffend hier irgendeine Tätigkeit zu finden. Und wider Erwarten fand er sie. Tyrion Lennister war zum Missfallen des Kindeskönig nun dessen Hand geworden. Osric lächelte als er an die Unterhaltung mit dem kleinen Mann zurückdachte. Nein er hatte sich nicht über dessen körperliche Unzulänglichkeiten lustig gemacht. In Dorne war es besonders bei Rittern verpönt die Schwächen anderer wie deren Stellung als Bastarde oder deren Körpergröße als Stigma zu missbrauchen. In diesem Land wurde man nach seinem Verhalten beurteilt. Und es war nun Osrics Verhalten, dass ihn verbannt hatte. Mit Lord Tyrion hatte er sich jedenfalls auf der Stelle verstanden. Er mochte den Humor des Zwergs. Und der Zwerg mochte seinen. Besonders was das andere Geschlecht anging, schienen beide ähnliche Ansichten zu haben, nachdem Tyrion Osric gefragt hatte ob er dem Spitznamen "Luststern" auch alle Ehre machte. Schließlich war das Gespräch dann wieder auf ernstere Themen gelenkt worden. Osric gab Tyrion zu verstehen, dass er nach einer Tätigkeit als Ritter suche. Er lehnte aber schon sofort das Angebot ab in der Königsgarde zu dienen, da er nicht wie sein Onkel enden wolle. Tyrion verstand das. Da es sonst aber für einen Ritter an Hof wenig zu tun gab, bot der Lennister ihm an Leibwächter und Schwertmeister von Prinz Tommen Baratheon zu werden. Dem jüngeren Bruder des kleinen Aerys, der aber anders als der König selbst ein gutes Herz hatte. Mangels anderer Alternativen sagte Osric zähneknirschend zu. Er hatte nicht wirklich Lust den Aufseher für ein verzogenes Prinzengör zu spielen. Aber was sollte er sonst tun? Das war jedenfalls besser als so ein schrecklicher Goldmantel wie sein Onkel zu werden. Und jetzt stand er hier. Mit einem Holzschwert in der brütenden Mittagshitze. Gekleidet in einfache purpurne dornische Gewandung, der Farben seines Hauses, und wartete das der kleine Prinz endlich herkommen möge. Das Schwert seines Hauses "Dämmerung" lag ruhend in seiner Scheide bei seinen Sachen im Schatten, während er gelangweilt umher stakste. Er nahm gerade aus dem Schlauch etwas Wasser, dass er zur Hälfte in den staubigen Boden spuckte, als er an der Haupttreppe zum Übungshof Schritte vernahm.
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Tommen Baratheon

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BeitragThema: Re: Das Schwert des Morgens   Di Mai 23, 2017 10:46 am

Mit nur bedingt guter Laune und einem beinahe trotzigem Gesichtsausdruck schritt Tommen voran, langsam einen Fuß vor den anderen setzend.
Er hatte keine Lust - bei diesem Wetter gab es weit Besseres zu tun, als sich im Schwertkampf zu üben. Die Pflanzen in den königlichen Gärten begannen derzeit zu blühen, ein paar der Pferde warteten darauf, ausgeritten zu werden...selbst mit den wenigen anderen Kindern, die gerade am Hof verweilten, würde er lieber Zeit verbringen als...Schwertkampf.

Seufzend schlurfte er in Richtung Übungsplatz, wo sein erst kürzlich neu ernannter Schwertmeister und Leibwächter wartete, wahrscheinlich mit Holzschwertern und einer grimmigen Stimme.
Tommen selbst hatte kein Schwert bei sich - hätte er eines mitbringen müssen? - und war in eine schlichte aber noch immer edle, dunkelbraune Garnitur gekleidet - seine Diener hatten gesagt, sie sei eigens für die heutige Übung ausgewählt worden. Sie war unbequem, aber Tommen verstand den Nutzen von Kleidung, die nur für einen Übungskampf gemacht und und ausgewählt worden war.

Der Übungsplatz tauchte vor ihm auf, nachdem er um eine Ecke bog, und dort stand er auch schon, Osric Dayn. Tommen wusste nahezu nichts über ihn, nur, dass er möglicherweise aus Dorne kam. Auch seine Kleidung deutete darauf hin.
Sein Gesichtsausdruck versprach Langeweile, vielleicht ein wenig Unmut, und Tommen verzog das Gesicht. Wunderbar. Er hoffte inständig, dass der Mann kein brüllender Griesgram war, und sein Herz begann, schneller zu pochen.
Nichtsdestotrotz schritt er nun mit etwas festeren Schritten auf den Mann zu und bemühte sich um ein höfliches Lächeln - und der Gedanke daran, dass nach den Übungseinheiten ein Garten voller schöner Pflanzen und seine eigenen Räumlichkeiten mit Zeit für sich selbst auf ihn warteten, ließen sein Lächeln dann sehr viel authentischer und kindlicher wirken.
"Sir Osric Dayn. Ich danke für die Möglichkeit, mich im Schwertkampf zu unterrichten.", sprach er, und neigte leicht den Kopf.

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Spielerin: Kritty
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BeitragThema: Re: Das Schwert des Morgens   Di Mai 23, 2017 12:39 pm

Als er Tommen sah, wusste das Schwert des Morgens, warum es nie hatte ein Prinz sein wollen. Es bestand einfach die Gefahr, dass man nur mit Samthandschuhen angefasst wurde. Und ein Blick auf den leichtfüßigen Tommen bestätigte Osric, dass das bei ihm genau der Fall war. Wie sollte er aus einem so kleinen Prinzen einen Krieger hervorbringen? Die Prinzen der Targaryen waren noch Krieger gewesen. Allen voran Prinz Rhaegar. Man musste ihn erlebt haben, um zu wissen warum so viele prominente Häuser wie Haus Dayn ihn als das verehrten was er niemals wurde. Ein König der seinem Namen alle Ehre machte. Wie sollte da ein Tommen mithalten. Von einem Joffrey ganz zu schweigen. Abgesehen davon wusste er, dass die Königin Regentin wie eine Furie um das ständige Wohlergehen ihrer Kinder besorgt war. Es war der Zwerg der den Schwertkampf für Tommen angeordnet hatte. Konnte er Osric beschützen wenn etwas schief ging? Wahrscheinlich nicht. Er war auf sich allein gestellt. Nun ja er hatte sein vermeintliches Todesurteil schon unterschrieben als er in die Stadt gekommen war. Er musste jetzt das beste daraus machen aus Tommen einen Krieger schaffen, ohne das dieser heulend zu seiner Mutter rannte. Und dafür musste der Junge ein Mann werden.
"Ihr seid spät, Prinz." sagte er barsch und musterte den Jungen streng. "Das nächste Mal werdet ihr pünktlich erscheinen. Außerdem vermisse ich eure Ausrüstung. Zieht euch in den Quartieren nebenan um, und kommt dann zurück. Wir trainieren für den Anfang mit Holzschwertern. Los spurt euch! Man lässt ein Schwert des Morgens nicht warten!" Natürlich war ihm bewusst, dass er sich bei Tommen damit alles andere als beliebt machte. Aber wenn er hier schon den Schwertmeister spielen sollte, dann wollte er es richtig machen. Und Osric würde schon dafür sorgen das der Junge hier auf dem Feld erwachsen wurde. Zum Erwachsen sein gehörte natürlich auch der Beischlaf dazu. Aber um diese Disziplin konnte sich ja Tyrion kümmern. Der kannte sich in den zahlreichen Bordellen der Stadt besser als er aus.Auch wenn Osric noch vorhatte das zu ändern.
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Tommen Baratheon

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BeitragThema: Re: Das Schwert des Morgens   Mi Mai 24, 2017 3:27 pm

Der Ritter schien nicht besonders erfreut über sein - scheinbar spätes - Erscheinen zu sein, und Tommen stieg die Schamesröte in's Gesicht. Ihm war nicht bewusst gewesen, dass er getrödelt hatte. Und niemand hatte ihm erklärt, dass er sich kurz vor dem Unterricht noch einmal umziehen sollte.

Er nickte knapp und brachte in diesem Moment keine Entschuldigung hervor, zu sehr fühlte er sich wie vor den Kopf gestoßen.
Mit hastigen Schritte ging er zu den Quartieren, wo er hoffentlich die ihm bestimmte Ausrüstung vorfinden würde.

Zu seiner Erleichterung fand er diese in der Tat vor. Ein wenig wütend darauf, dass ihm niemand davon erzählt hatte, zog er sich um und ergriff eines der Holzschwerter, die an einer der Wände in einem Schwerthalter aus Messing hingen. Dann hastete er wieder hinaus auf den Platz.

Die Sonne stand hoch über dem Übungsplatz, und Tommen spürte schon jetzt ein paar Schweißtropfen seinen Nacken hinunterrinnen. Ein Seufzen unterdrückend kam er bei seinem Schwertmeister zum Stehen und schaffte es erst jetzt, sich zu entschuldigen.

"Entschuldigt bitte, Sir Dayne. Ich war...nicht ausreichend in Kenntnis gesetzt worden. In Zukunft werde ich vorbereiteter sein.", sagte er, und fragte sich insgeheim, was sich sein Onkel dabei gedacht hatte - schon so früh war offensichtlich gewesen, dass er nicht zum Schwertkampf taugte, warum gab man es nicht einfach auf und unterrichtete ihn in Dingen, die ihm lagen, sodass er seiner Familie nützlich sein konnte?
Ergeben, aber ein wenig stoisch lächelnd stand er dem älteren Mann nun gegenüber, nur wenige Schritte zwischen ihnen.

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