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 Auf den Geschmack gekommen (Osha, Gorjon)

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Gorjon Rikke

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BeitragThema: Auf den Geschmack gekommen (Osha, Gorjon)   Mo Apr 03, 2017 6:15 pm

Der Geruch des Fleischs wurde immer verführerischer, während Gorjon seine Handflächen über dem Feuer wärmte. Er befand sich auf dem Rückweg in seine Heimat, war nicht mehr weit von der kahlen Schanze entfernt und wollte sich nun am Feuer wärmen und stärken. Er hatte den erjagten Fasan zerlegt und auf vier kleine Spießchen über den Flammen zum braten gelegt, rieb sich die Hände und gähnte. Es war bereits Dämmerung und der lange Weg lag ihm in den Knochen. Nur ungern erinnerte er sich zurück, die Verheißung der Heimat war ohnehin viel schöner.
Schmatzend und mit einem bemerkenswerten Mangel an Manieren begann er schließlich sich das Fleisch schmecken zu lassen. Er kratzte sich am verlängerten Rücken, durch den Bart und überall sonst wo es ihm gerade passte, während er mit der anderen Hand das Spießchen hielt. In der Überlegenheit in der er sich wähnte achtete er nicht groß auf seine Umgebung. Sein Armbrust lag ungeladen neben ihm, sein Schlafsack und restliches Gepäck war an denselben Baum gelehnt wie er, ansonsten hatte der Zweitgeborene nicht viel mit sich geführt.
Im schlechten Licht des bedeckten Himmels musste sein Feuer wohl weit durch das kleine Wäldchen dringen, an dessen Rand er es sich nahe der Straße bequem gemacht hatte. Andere Reisende waren ihm lange nicht entgegengekommen, auch dies trug nur zu seiner Unachtsamkeit bei. Ein zufriedenes Rülpsen entwich ihm, als er das erste Spießchen achtlos hinter sich warf und einige Reste aus seinem Bart puhlte. Er verfluchte diese Handlung, war ihm doch gerade ein potentieller Zahnstocher entgangen, sodass er mit den Fingern vorlieb nehmen musste um die Zähne zu reinigen.
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BeitragThema: Re: Auf den Geschmack gekommen (Osha, Gorjon)   Fr Apr 07, 2017 6:19 pm

Es war eine dumme Idee gewesen, wieder in Richtung Norden zu gehen. Doch der Gedanke an Bran und vor allem den beschränkten Riesen Hodor ließ Osha nicht mehr los. Und jetzt wo der kleine Rickon in Sicherheit war, bei Leuten, die ihm helfen würden, seine Heimat zurückzunehmen. Damit war Oshas Aufgabe erfüllt. Doch sie hatte dem alten Mann nicht nur versprochen für Rickons Sicherheit zu sorgen, sondern auch für die Brans. Und wie konnte er sicher sein, hinter der Mauer, mit einem geistig minderbemitteltem Riesen, einem Schattenwolf, einem kampfunfähigen Jungen mit seltsamen Träumen und einem Mädchen, das sich für die größte Kriegerin überhaupt hielt? Hinter der Mauer, wo die Wanderer lauerten? Nein, auch wenn gegen ihre tiefsten Instinkte sprach: Sie musste ihnen nach. Sie musste sie in Sicherheit bringen. Was hatte der Kleine sich nur dabei gedacht, hinter die Mauer zu gehen?
Es war eine dumme Idee gewesen. Genauso dumm wie die Idee, sich nur mit wenig Vorräten in den Norden aufzumachen, ohne sich auch nur im Mindesten dort auszukennen. Zwar hatte man ihr eine Karte mitgegeben, doch sie konnte nicht einmal Buchstaben lesen. Eine Karte war da ein noch höheres Level. Osha hatte gedacht, sie könnte sich durchschlagen, wie sie sich immer durchgeschlagen hatte. Und das tat sie auch. Doch das Essen war da eine andere Sache. Die Vorräte waren schon nach wenigen Tagen leer gewesen und Osha hatte Fallen gestellt, war mit dem Speer auf die Jagd gegangen - doch in der Gegend hier schien es einzig und allein nur Vögel zu geben. Vögel, die mit dem Speer unmöglich zu jagen waren.
Inzwischen war der Hunger unerträglich und so war es wenig verwunderlich, dass der Geruch nach gebratenem Fleisch, der von nicht allzu weit zwischen den Bäumen hindurch drang, sie anlockte wie ein Stück Käse eine hungrige Ratte. Den Speer fest in der Hand schlich Osha sich mit den kaum hörbaren Schritten einer Jägerin durch den Wald. Bald schon konnte sie den Schein eines Feuers erkennen und wenig später einen einzigen, aber großen und mächtig wirkenden Mann, der gierig das Bein eines Fasanen verschlang. Der Drang einfach nach vorne zu stürzen und ihm das Essen aus der Hand zu reißen und es selbst zu verschlingen war groß, doch sie hielt sich zurück. Diesen Mann konnte sie mit Waffen nicht überwältigen. Zum Glück besaß sie andere Waffen.
Osha senkte den Speer und ging verdeckt um das Lagerfeuer herum, so dass sie von vorne auf den Mann zukam. Außerdem achtete sie darauf, etwas Lärm zu veranstalten, um nicht einfach vor ihm aufzutauchen und damit bedrohlich zu erscheinen. "Das Essen sieht gut aus", meinte sie als sie zwischen den Bäumen stand und der Hunger war auch in ihrer Stimme zu vernehmen.
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Gorjon Rikke

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BeitragThema: Re: Auf den Geschmack gekommen (Osha, Gorjon)   Fr Apr 07, 2017 6:46 pm

Zufrieden schmatzend achtete Gorjon weder auf etwaige Geräusche noch auf irgendwelche Bewegungen in seiner Umgebung. Für ihn gab es eigentlich nur das warme Feuer, das köstliche Fleisch und immer mal wieder einen lästigen Juckreiz. Der Nordmann war sehr froh über diese Mahlzeit, summte in seiner Achtlosigkeit sogar eine flotte Melodie, während er aß. Das sich da also eine fremde Gestalt um ihn herum schlich bemerkte er erst als diese Person damit begann absichtlich etwas Lärm zu veranstalten. Irgendwo voraus knackten Ästen und raschelten Blätter, da wurde sogar Gorjon irgendwann hellhörig und sah kurz auf.
Die Frau die sich da aus dem Geäst schälte war wahrhaftig eine unerwartete und nicht sonderlich willkommene Gesellschaft. So verdreckt und schäbig wie sie aussah hielt er sie erst nur für eine dumme Magd aus der Gegend, aber der Speer in ihrer Hand verhießt Anderes. Kurz musterte er sie irritiert, dann entwich ihm ein zustimmendes Grunzen und er nickte eifrig, während seine Hand mit dem Fasanenbein ihr kurz hochgereckt wurde. "Aye! Es schmeckt auch köstlich.", sprach er also mit gewohnt lauter Stimme, was wohl einem Geblöke bis zum Waldrand gleich kam. Der Nordmann grinste kurz und musterte sie dann noch einmal von Kopf bis Fuß. Das sie hungrig war stand außer Frage.
"Wenn du was abhaben willst nenn mir erst deinen Namen. Kommst du von hier?", grunzte er streng, klopfte sich dann aber schon wieder gut gelaunt auf den Oberschenkel. "Und leg den Speer weg und setz dich.", meinte er dazu, gefolgt von einem kurzen Auflachen, als hätte er gerade den wohl genialsten Witz der Welt gerissen. Er biss den letzten Fetzen von diesem Bein, warf es achtlos hinter sich, kratzte sich am Bart und deutete dann auf den noch immer üppigen Rest Fleisch, der da über dem Feuer garte."Aber nur wenn du den Speer da lässt!", warnte er noch einmal streng. Ein Weib fürchtete er zwar nicht, aber auf dumme Ideen musste man ja auch Niemanden bringen.
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BeitragThema: Re: Auf den Geschmack gekommen (Osha, Gorjon)   So Apr 09, 2017 2:53 pm

Der Hellste schien dieser Kerl ja nicht gerade zu sein. Zuerst musterte er Osha mit einem äußerst dümmlichen Blick, der sogar Hodor alle Ehre machte. Sein Grunzen klang haargenau so wie das eines Schweines. Und uns nennt man Wildlinge, dachte sie sich, während ihr leerer Magen laut grummelte, als das gebratene, köstlich duftende Fleisch etwas näher in ihre Richtung gehalten wurde.
Seit Tagen nun hatte Osha niemanden mehr reden gehört, nicht einmal sich selbst - sie war nicht der Typ für Selbstgespräche. Deshalb zuckte sie merklich zusammen, als der bärtige Riese vor ihr losblökte. Nein, das hier konnte keineswegs ein zivilisierter Südländer und Kniebeuger sein. Vielleicht doch einer des Freien Volkes? Neugierig musterte Osha ihn erneut und ignorierte ihren Hunger für eine Weile, um überhaupt denken zu können. Nein, ein Wildling war er nicht, dafür war seine Kleidung viel zu fein.
"Osha", erwiderte sie automatisch, hielt es aber für klüger, ihm nicht zu sagen, woher sie tatsächlich kam. Nordländer reagierten empfindlich auf Wildlinge hatte sie festgestellt, so empfindlich, dass das ganze mit einer durchschnittenen Kehle enden konnte. Und so war sie Bran nicht gerade dienlich. "Ich komme aus einem kleinen Dorf nahe der Mauer", meinte sie also. Es war nicht einmal wirklich eine Lüge, nur lag ihr Geburtsort nördlich der Mauer. Etwas unwillig betrachtete Osha den Speer in ihren Händen. Sie gab ihn ungern auf, doch der Hunger war wesentlich stärker und so legte sie ihre Waffe zu Boden und ging um das Feuer herum, um sich neben den grobschlächtigen Kerl zu setzen.
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Gorjon Rikke

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BeitragThema: Re: Auf den Geschmack gekommen (Osha, Gorjon)   So Apr 09, 2017 4:51 pm

Es bereitete Gorjon eine helle Freude, dass das Weib so schreckhaft zurück zuckte, kaum das seine Stimme ertönte. Er erwiderte ihren prüfenden Blick, war wohl ähnlich neugierig aber natürlich keineswegs so hungrig. Wenn es überhaupt ein Gefühl gab was er aber verstand, dann ja wohl Hunger und somit wusste er halbwegs was in der zerlumpten Frau vor sich ging, zumindest glaubte er dies.
Bei der Erwähnung ihres Namens nickte er kurz. "Osha...", wiederholte er und neigte leicht den Kopf, genug um es als Zeichen des Grußes zu werten jedoch keinesfalls genug um es als Bekundung von Respekt oder gar eine Verbeugung zu interpretieren. "Ich bin Gorjon Bestientöter aus dem Haus Rikke, Sohn von Bartok Rikke, dem Lord der kahlen Schanze.", ließ er es sich auch nicht nehmen sich direkt und ungefragt selbst vorzustellen, wobei er sich stolz die Faust auf die Brust legte. Sollte das Weib ruhig wissen mit wem sie es zu tun hatte, Gorjons Meinung nach würde es den Gebrauch des Speers erst recht verbieten.
Das sie von nahe der Mauer kam überraschte ihn, aufgrund des langen Wegs, aber irgendwie passte es auch zu ihrem Erscheinungsbild. Er nickte also, nach kurzem Stutzen und dachte sich nichts weiter dabei. "Deswegen siehst du aus wie ein Wildling.", scherzte er sogar noch mit lauter Stimme, ohne sich dabei wirklich etwas gedacht zu haben. Für ihn war einzig und allein wichtig das sie ihren Speer nieder legte, zufrieden nahm er es zur Kenntnis, womit sie sich wie angekündigt auch setzen durfte.
"So, Osha, dann erzähl mir doch mal was dich her verschlägt. Es ist so ein verflucht langer Weg von der Mauer, da hast du unterwegs doch sicher auch Einiges erlebt.", war er auch schon direkt dabei sich für ihre Geschichte zu interessieren, etwas Unterhaltung am Lagerfeuer konnte ja nicht schaden. Essen hatte er noch keinen Bissen heraus gerückt, da musste sie sich erst als interessant genug erweisen, was er zwar nicht aussprach, es wurde durch sein Verhalten jedoch wohl überdeutlich. Er hatte alles Fleisch bei sich, sie war es also die gezwungen war etwas dafür zu tun.
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BeitragThema: Re: Auf den Geschmack gekommen (Osha, Gorjon)   Do Apr 20, 2017 3:44 pm

In ihrem Leben hatte Osha viele Männer kennengelernt, und mit einigen von ihnen auch das Bett geteilt. Doch sie musste zugeben - bisher war ihr noch keiner untergekommen, der so stolz auf sich selbst und seine Herkunft war wie dieser Bursche. Selbst Theon, diese Maus, die sich für einen mächtigen Löwen hielt, konnte mit dem Kerl hier nicht mithalten. Doch er hatte das Essen und Osha den Hunger, deshalb erwiderte sie das Neigen des Kopfes etwas tiefer, sodass es regelrecht respektvoll wirkte. Verneigen würde sie sich auf Teufel komm raus nicht, es gab nichts, was mehr gegen ihre Natur sprach.
Wenn du wüsstest..., dachte sie sich, während sie sich neben ihm niederließ und gierig auf das Fleisch starrte, das er jedoch nicht direkt rausrücken wollte, wie es schien.
Also gut. Dann musste sie sich eben eine Geschichte aus den Fingern ziehen. Schwer war das nicht - so wenig, wie die Lords Kniebeuger sich für die Armen interessierte, wusste er vermutlich nichts von dem, was an der Mauer vorging. Ihnen ging es nur um den Krieg untereinander, nicht um die Bedrohung hinter der Mauer, die nicht halten würde. Nicht, wenn die kamen, die unbedingt kommen wollten. Die Wanderer und ihre Armee von Toten. Sie hatte es Robb Stark gesagt damals: Er führte seine Armee in die falsche Richtung. Und er war gestorben.
"Wildlinge sind über die Mauer gekommen und haben mein Dorf geplündert und meinen Mann getötet. Ich bin geflohen", erzählte sie knapp. Oh, Bruno. Wäre er doch nur von Wildlingen getötet worden.
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BeitragThema: Re: Auf den Geschmack gekommen (Osha, Gorjon)   Do Apr 20, 2017 7:54 pm

Immerhin hatte das verdreckte Weib genug Anstand sich ein wenig tiefer zu verbeugen. Sonderlich großen Wert auf höfliche Umgangsformen hatte Gorjon noch nie gelegt, aber wenn er sich schon dazu herab ließ sie überhaupt einer Reaktion zu würdigen, dann war es ihm nur recht wenn sie Respekt zeigte. Sonderlich viel Respekt seinerseits zollte der Nordmann aber nicht. Unverhohlen wurde die Frau nun ein drittes Mal gemustert, ein zufriedenes Grunzen erklang kurz danach und wurde von einem gehässigen Grinsen gefolgt.
Ihre Geschichte sollte eigentlich Abwechslung in den langweiligen Abend des Zweitgeborenen bringen, jedoch musste Gorjon sich mit zwei mickrigen Sätzen zufrieden geben. Besonders gesprächig war das Weib wohl also nicht. "Mhm.", murmelte Gorjon nur desinteressiert. Die zweifellos traurige Geschichte rührte ihn kein bisschen, er war bestenfalls verärgert darüber das Osha so wenig sprach. Kopfschüttelnd nahm sich Gorjon einen weiteren Spieß Fleisch, schnupperte kurz genüsslich daran und hielt ihn ihr dann hin, nur um ihn sofort wieder wegzuziehen und selbst abzubeißen. Er schmatzte und kaute lautstark, erst nach zwei Bissen würdigte er sie wieder mit Aufmerksamkeit.
"Ich sag dir was, Osha...", brummte er, noch während er sich die Finger kurz abschleckte. "Ich werde dir nur vom Fleisch etwas abgeben wenn du etwas gegen meine Langeweile unternimmst. Sonst kannst du gerne hungrig weiter ziehen, verstanden?", kam es ziemlich barsch von ihm, dann wedelte er kurz noch einmal mit dem Objekt der Begierde, in Form eines Spießchens, herum. "Ist doch ein gutes Geschäft.", stellte er selbstzufrieden fest und grinste sie an, nickte ihr kurz auffordernd zu. "Also dann, Osha... erzähl mir mal eine anständige Geschichte oder mach dich nackt und spreiz die Beine. Mir solls egal sein."
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BeitragThema: Re: Auf den Geschmack gekommen (Osha, Gorjon)   Sa Jul 22, 2017 1:46 am

Was auch immer dieser Grobian erwartet hatte, Oshas knappe Erzählung war es nicht. Das konnte sie deutlich aus seinem Grunzen heraushören. Dennoch schien er sich kurz dazu erweichen zu lassen, ihr doch etwas zu Essen abzugeben. Der ersehnte Spieß war so nah – Osha griff schon danach – bis er wieder weggezogen wurde. Prompt erreichte der Hunger eine neue Dimension und Ärger stieg in ihr auf. Wie gerne sie jetzt gegen ihn gekämpft und das Fleisch erbeutet hätte… Doch es wäre ein verlorener Kampf. Osha könnte ihn niemals besiegen. Geduld, ermahnte sie sich selbst. Immerhin war er nur ein Mann und nicht gerade ein zivilisierter. Ein Blick unter ihren Rock und die Situation würde ganz anders aussehen. Lustigerweise machte er nur wenige Sekunden danach einen ähnlichen Vorschlag. Darauf eingehen würde er also sicher. Doch bevor Osha hier mit irgendjemandem schlief, wollte sie zuerst etwas essen. Also musste sie ihre Geschichte doch etwas ausbauen. Vorgegeben interessiert musterte sie ihn – er war groß und breit, fast so wie Hodor. Nur der Bart war anders. “Ich war für ein paar Monate Gefangene der Wildlinge – bevor mir die Flucht gelang. Sie hatten eine Menge Geschichten zu erzählen. Märchen natürlich, aber gut genug, um sich einen Abend am Feuer damit zu beschäftigen. Sie haben von Riesen erzählt, ihren großen Händen und Füßen, ihren Bärten und dem breiten Kreuz. Doch nicht nur davon.” Ein gewisses Grinsen legte sich auf ihre Lippen und wie zufällig schob sie den Rock, den sie trug, bis zu ihrem Oberschenkel hoch. Nicht mehr, doch es sollte genügen. “Ihr erinnert mich wirklich sehr an diese Erzählungen… Genug, dass ich mich frage, ob Euer kleiner Mann hier” - fast schon unverschämt legte sie ihm eine Hand auf den Oberschenkel und bewegte sie in Richtung seines Schrittes - “ebenso gut gebaut ist wie der Rest von Euch.” Währenddessen fiel ihr Blick immer wieder auf den köstlichen Fleischspieß. Was man nicht alles für Essen tat…
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BeitragThema: Re: Auf den Geschmack gekommen (Osha, Gorjon)   Sa Jul 22, 2017 7:40 pm

Gorjon nahm sich gar nicht die Zeit ihren Ärger über das erst verführerisch präsentierte und dann doch wieder entzogene Fleisch zu registrieren. Ihr scheinbares Interesse bemerkte der Nordmann allerdings sofort und er nahm es mit größter Selbstzufriedenheit zur Kenntnis. Noch immer schmatzend hörte er ihrer Geschichte zu, was er nun zu Ohren bekam war schon viel eher nach seinem Geschmack und seine Augen wurden größer während das Schmatzen unregelmäßiger und langsamer wurde. Riesen, Wildlinge und ein hoch geschobener Rock - soeben war das Abendessen noch sehr viel interessanter geworden.
Sein Blick folgte ihrer Hand und er grinste zufrieden, als sie wieder sprach nickte er stolz. "Wenn nicht sogar noch besser.", feixte er und anhand seines neugierigen Blicks konnte Osha wohl erahnen das es nun Gorjon war, der hier am Haken zappelte. Sein Blick wanderte kurz über ihre Beine, während er gemütlich abwartete das ihre Hand wiederum sein bestes Stück erreichte. "Nur keine Scheu.", lachte er und biss dann das letzte Stück Fleisch vom Spieß ab.
Osha sollte nun aber nicht leer ausgehen. Gorjon hob sie sich einfach auf den Schoss und hatte im Nu eine Hand an ihren Brüsten, ganz frech und ungeniert wurde sie befummelt, während er einen weiteren Spieß aus dem Feuer holte. Dieses Mal durfte sie abbeißen, freilich nicht genug um satt zu werden, aber genug um die Zunge weiter zu lockern und auf den Geschmack zu kommen. "Was für Märchen haben sie noch erzählt? Einem echten Riesen bist du ja jetzt begegnet.", lachte er lauthals und während die eine Hand von ihren Brüsten nun zu ihren Beinen gerutscht war um den Rock noch weiter hoch zu schieben, hielt er mit der anderen Hand das Fleisch außerhalb ihrer Reichweite.
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BeitragThema: Re: Auf den Geschmack gekommen (Osha, Gorjon)   So Jul 23, 2017 12:06 am

Ihre Einschätzung von diesem Gorjon war wohl vollkommen richtig gewesen. Nicht gerade der hellste Kopf, der zu haben war, geil auf Essen und Trinken und Frauen. Vor allem Frauen, die sich auch noch so freiwillig darboten. Hinzu kam noch die Sensationsgier. Er schien Geschichten zu mögen. Und offenbar mochte er Osha gut genug, um sie ohne weitere Umstände auf seinen Schoss zu heben und ihr doch tatsächlich einen Bissen Fleisch zu geben. Das Paket beinhaltete auch einen nicht gerade vorsichtigen Busengrabscher, doch so etwas musste nicht zwingend unangenehm sein, oder? Doch kaum schmeckte sie das köstliche Fleisch, war Osha ohnehin alles andere vollkommen egal. Nicht nur ihr Magen stöhnte genüsslich auf, als sie von dem Spieß abbeißen durfte. Der würzige Geschmack des Fleisches verdrängte den schalen Geschmack in ihrem Mund, den sie immer dann schmeckte, wenn sie seit Tagen nichts oder kaum etwas gegessen hatte. Osha wollte langsam kauen, wohl wissend, dass er ihr nicht sofort genug geben würde, um satt zu werden. Doch so weit reichte ihre Disziplin einfach nicht aus. Kaum schmeckte sie das Fleisch schlang sie es herunter – hungrig für mehr, mehr, MEHR! Aber wie erwartet zog Gorjon das Essen aus ihrer Reichweite und schob ihren Rock etwas weiter hoch, fragte nach weiteren Märchen. Also gut, wenn es das brauchte, um satt zu werden. Ihre Hand fand die Wölbung in seiner Hose und streichelte sie gekonnt, während Osha scheinbar nachdenklich den Kopf schief legte. “Sie haben viel von diesen so genannten Weißen Wanderern erzählt… Tote, die wieder auferstehen, mit Augen so stechend blau wie ein gefrorener See im tiefsten Winter. Sie töten dich und du wirst einer von ihnen. Deshalb sind sie über die Mauer gekommen, haben sie gesagt… Um den Toten zu entkommen.” Wie immer, wenn Osha über die Wanderer sprach, stellten ihre Haare sich auf. Riesen mochten ein Märchen sein, doch das hier war es nicht. Sie hatte sie gesehen. Sie hatte sie gesehjen und einen von ihnen getötet. Bruno… Für einen Moment verdrängte die tiefsitzende Angst sogar den Hunger.
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BeitragThema: Re: Auf den Geschmack gekommen (Osha, Gorjon)   So Jul 23, 2017 5:03 pm

Ein zufriedenes Grinsen war alles was Gorjon zustande brachte während Osha gierig das Fleisch herunter schlang. Für ein Lachen reichte es noch nicht, aber als sie dann so gekonnt ihre Streicheleinheiten begann und derweil mit dem nächsten Märchen heraus rückte, da bebte sein ganzer Körper vom schallenden Gelächter. Es war ein dümmliches, tiefes Lachen bei dem eigentlich nur noch ein kindliches Händeklatschen gefehlt hätte, aber die eine Hand war voll Fleisch und die andere voll Frau. Eins dieser Dinge endete sich nun, denn Gorjon überließ Osha tatsächlich den ganzen restlichen Spieß, sodass sie gut satt werden würde.
"Der Rest ist für dich. Iss nur.", brummte er dabei gönnerhaft, während seine frei gewordene Hand nun unter ihren Rock wanderte, um sie mit zwei Fingern schonmal ein wenig zu reizen. "Was für ulkige Märchen die Wildlinge doch haben!", freute er sich dabei lautstark und gluckste noch immer. "Weiße Wanderer... wandelnde Tote... Fantasie haben die Burschen jedenfalls. Aber mir gefallen diese Geschichten.", meinte der Nordmann, ohne zu bemerken wie sich der Frau nun die Haare aufstellten und wie groß ihre Angst tatsächlich war. Er war völlig ahnungslos was das anging, Busen und Schritt waren ja auch viel interessanter.
Während er sie also weiter begrabschte und sie essen durfte war Gorjon aber doch auch neugierig auf diese Märchen. "Was erzählen sie noch Alles über diese Wanderer? Bestimmt noch viel mehr, ich will Alles hören.", verlangte er also, während er sie besah. "Ess bloß kräftig, gleich wirst du deine Energie benötigen...", meinte er schmunzelnd und mit einem festeren Busengrabscher. Wofür, das wusste sie sicher selbst.
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BeitragThema: Re: Auf den Geschmack gekommen (Osha, Gorjon)   Mo Aug 14, 2017 11:28 pm

Wie einfach Männer doch um den Finger zu wickeln waren… Ein paar Schmeicheleien, genug Brust und Arsch und die Bereitwilligkeit, sie zu zeigen, und dann eine Berührung an geeigneter Stelle, vielleicht noch eine kleine Geschichte. Mehr musste man nicht tun, um zu bekommen, was man wollte. Osha hatte es schon einige Male erlebt und es erschien ihr immer noch sinnlos, wie sehr männliche Wesen sich doch von dem Stück Fleisch zwischen ihren Beinen lenken ließen. Nicht alle natürlich. Aber die meisten. Und dieses Exemplar hier ganz besonders. Sein Lachen dröhnte der Wildlingsfrau in den Ohren, doch sie beschwerte sich nicht. Keineswegs. Denn kaum war der Lachanfall vorüber, reichte er ihr den Spieß. Den ganzen Spieß. Da kümmerten selbst die zwei Finger zwischen ihren Beinen sie wenig, auch wenn sie ein wenig stöhnte, um nicht undankbar herüber zu kommen. In Windeseile schlang Osha das Fleisch herunter. Ein Fehler, wie sich herausstellte, denn nun war ihr Magen so voll, dass sie kurz davor war, sich zu übergeben. Nichtsdestotrotz leckte sie sich genießerisch die Finger ab und schmunzelte dann. Ihr war klar, dass es in dieser Nacht nicht bei einem Busengrabscher und ein wenig Finger in ihrem Schritt bleiben würde und sie war froh, mit ihrer Erzählung ein wenig Zeit schinden zu können. Nicht, dass sie ihm noch in den Bart kotzte. Sie erzählte ihm alles, was sie über die Wanderer wusste, jedes kleine Detail, an das sie sich erinnern konnte. Doch als ihr nichts mehr einfiel, drehte sie sich mit einem ganz speziellen Grinsen zu dem Grobian herum. “Ich hab noch ganz andere Geschichten zu erzählen… Aber ich glaube, mein Stöhnen würde Euch gerade mehr gefallen...” Mit den Worten strich sie ihm wieder über den Schritt.
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BeitragThema: Re: Auf den Geschmack gekommen (Osha, Gorjon)   Mo Aug 14, 2017 11:49 pm

Gorjon konnte sich nicht entscheiden ob ihm ihr leises Stöhnen oder das gierige Schmatzen besser gefallen sollte. So oder so machte er einfach weiter und überließ es Osha sich nun endlich zu stärken. Das sie so hemmungslos über das Fleisch herfallen würde hatte er zwar nicht erwartet, es störte ihn aber auch nicht, erheiterte ihn höchstens. Somit war er auch bester Laune, als Osha weiter über die weißen Wanderer sprach. Weiterhin hielt er diese Geschichten für bloße Märchen, aber sie waren spannend erzählt und für derartigen Humbug hatte er schon immer offene Ohre gehabt. Daher konnte die Frau auch viel Zeit schinden, bis sie sich so verführerisch an ihn wandte.
Sogleich grinste auch Gorjon und mit einem langsamen Nicken wanderten beide Hände an ihren Rock. "Das wird es allerdings.", stimmte er nur noch zu, dann schob er den Rock auch schon vollständig hoch und ohne weitere Umschweife zog er sie zu sich heran und ließ sie seine Hose öffnen. Das sie nicht mehr viel zutun musste zeigte sich schnell und ebenso schnell begann er dann auch sie sich zu nehmen. Osha hatte dabei sehr wenig zu sagen, das sie ein austauschbares Vergnügen war zeigte sich überdeutlich und er war äußerst grob mit ihr.
Nachdem Gorjon dann zufrieden und müde war ließ er von ihr ab, hatte aber trotzdem noch einen Arm an ihrer Hüfte, als er laut schnarchend an einen Baum gelegt einschlief, kaum wieder die Hose angezogen. Das Feuer knackte noch leise, wurde aber schnell vom Schnarchen übertönt. Was Osha nun trieb bekam er nicht mehr mit, es scherte Gorjon auch herzlich wenig.
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BeitragThema: Re: Auf den Geschmack gekommen (Osha, Gorjon)   Di Aug 15, 2017 12:07 am

Lange fackelte der Nordmann nicht, nachdem sie ihre Geschichten zu Ende erzählt hatte. Es hatte ihn amüsiert, das war deutlich genug gewesen, deshalb würde das, was nun kam, ihn hoffentlich auch amüsieren. Dass Osha ihren Spaß daran haben würde, stand außer Frage. Hätte sie nicht ihren Spaß daran, wäre sie wohl längst abgehauen. Er war grob und groß, doch sie hatte schon Schlimmere gehändelt. Sie kam, einmal, zweimal, dreimal und als er sich müde und ganz offensichtlich zufrieden zurückzog, verspürte die Wildlingsfrau ebenfalls eine gewisse Müdigkeit, die sowohl dem vorangegangenen Sex als auch ihrem übervollen Magen zuzuordnen war. Das war auch nicht weiter schlimm, einen ordentlichen Schlafplatz hatte sie sich jetzt ja ergattert. An der Seite des schnarchenden Grobians döste sie erst nur ein und schlief dann tatsächlich tief und fest, doch alarmbereit genug, um bei einem verdächtigen Geräusch aufzuwachen. Eine Angewohnheit, die einem einige unangenehme Überraschungen ersparen konnte.
Am nächsten Morgen war das Feuer heruntergebrannt und der Arm des Nordmanns lag schwer auf ihrer Hüfte. Für ein paar Momente blieb Osha noch liegen, ehe sie den Arm wegschob und aufstand, ihr Zeug einsammelte und auch den letzten Spieß Fleisch als Frühstück mitgehen ließ. Sonst dachte er womöglich noch, er könnte sie behalten. Doch Bran brauchte sie wesentlich dringender. Mit einem letzten Blick zurück verschwand Osha zwischen den Bäumen in Richtung Norden.
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BeitragThema: Re: Auf den Geschmack gekommen (Osha, Gorjon)   Di Aug 15, 2017 12:11 am

~Abgeschlossen~

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