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 Tomas alte Jagdhütte

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Tomas Drees

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BeitragThema: Re: Tomas alte Jagdhütte   Mo März 20, 2017 8:03 pm

Vorsichtig wagte Tomas zu nicken. "Aufregend... das trifft es sehr gut...", murmelte er und lächelte dann. Es war sehr schön sie auf seinem Schoss sitzen zu haben. Er fühlte sich vertraut zu ihr und es war schön ihr Halt zu geben. Ihr Unterton verriet, dass sie sich gerade gewiss wohlfühlen musste.
"Stimmt... Zitronentörtchen konntest du sogar mehr verdrücken als ich...", klang auch er sofort ganz nostalgisch und der Gedanke an die süßen Leckerbissen ließ ihn wehmütig seufzen. Auf Jägershof gab es sogar noch seltener diese Leckereien. Da war der Empfang bei ihrer Ankunft schon eine ziemliche Ausnahme gewesen. "Hm... Marzipan ist auch toll...", erinnerte er sich auch gerne zurück.
Vor seinen geistigen Auge war Quellspring sogar noch recht lebendig. Das Chalet war ihm gut hängen geblieben und er kannte auch den kleinen Turm noch gut, der nun wohl eingestürzt war. "Das ist schade... ", murmelte er, jedoch eher im Bezug auf die Eiche. "Weißt du noch wie wir um die Eiche gelaufen sind und versucht haben uns mit den Eicheln zu bewerfen?", fragte er und grinste unweigerlich.
"Dann werde ich dir die Zügel ganz bestimmt überlassen.", fand er lachend, als sie vom Pferd erzählte. Tomas wusste, dass er dazu nie in der Lage gewesen wäre. Kurz küsste er ihr Wange, dann ließ er sie weiter erzählen und lachte mit ihr. "Wenig waren das nicht.", stellte er augenzwinkernd fest und freute sich, dass sie so miteinander umgehen konnten. Es war irgendwie herrlich sie so nah bei sich zu halten und einfach nur miteinander zu reden. Seine Hand strich an ihrer Wange entlang und es gab einen weiteren kurzen Kuss. "Auf Jägershof verändert sich nie etwas. Vor zwei Jahren haben sie den großen Brunnen neu geziegelt, aber das war schon das Aufregendste...", fing er nun auch an zu erzählen, obwohl es nicht viel gab. "Hm... habt ihr eigentlich immer noch so viele Rinder? Das hat mich immer gewundert, wir haben hier ja kein Vieh..."

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Vasilyssa Krenz

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BeitragThema: Re: Tomas alte Jagdhütte   Di März 21, 2017 6:13 am

Wie könnte ich das vergessen? Vor allem, weil du immer sehr viel geschickter warst und mich andauernd getroffen hast... ich lächelte bei der Erinnerung daran. Es tat gut, das ganze jetzt mit einem Lächeln betrachten zu können und nicht mehr mit dem Gedanken an Rache
Es sind ein bisschen weniger geworden, aber mein Vater hat vor, im Frühling ein paar Dutzend Kälber zu kaufen... Einige Tiefe haben den letzten Winter nicht überlebt... Den Kopf an seiner Schulter begann ich, kleine Muster auf seine Haut zu malen, ohne wirklich einen Sinn dahinter, einfach ein bisschen kritzeln.
Ich habe von Jägershof bisher immer nur den Hof, die Gästezimmer und den Garten gesehen... Ansonsten kenne ich gar nichts davon... Aber ich war auch nur... zweimal da? Oder dreimal? Mit einem kleinen Lächeln murmelte ich Erinnerst du dich, wie du mich überreden wolltest, in den Brunnen zu klettern? Du meintest, du würdest mich dann schon wieder hochziehen... ich schmunzelte leicht Ich hätte dir fast den Eimer an den Kopf geworfen damals...
Ein leichter Schmerz setzte in meinem Herzen ein und ich seufzte Wir haben uns echt immer und überall gestritten... Ich erinnere mich an keinen einzigen Tag, an dem wir uns nicht gestritten hätten...

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Tomas Drees

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BeitragThema: Re: Tomas alte Jagdhütte   Di März 21, 2017 1:03 pm

"Nun ja, immer sehr viel geschickter... das wird dir nicht gerecht...", murmelte Tomas und musste ebenfalls lächeln. "Du hast mich bei vielen Dingen übertroffen... vor allem gedanklich warst du immer einen Schritt voraus...", erinnerte er sich irgendwie sogar ganz gerne zurück, auch wenn es ihn auch kurz schlucken ließ. Es war so viel geschehen, nur die so süße Gegenwart half es zu verarbeiten.
Tomas genoss ihre Berührung sehr, sie hinterließ ein aufregendes Prickeln auf seiner Haut. "Hm... von unseren Hühnern haben es Alle geschafft... aber wir hörten schon von anderen Häusern aus der Nähe das der Winter hart mit den Rindern war...", murmelte er dabei, obwohl das Gespräch eigentlich nur schöne Nebensache war, so wie sie gerade miteinander nahe waren.
"Ich glaube sogar nur zweimal...", erwiderte er dann zunächst. Der Ritter hatte sie nicht gerne da gehabt, auch dies hatte sich zum Glück geändert. "Es gibt sonst auch nicht viel zu sehen. Hm... an den wenigen Feldern bist du wohl vorbei gefahren in deiner Kutsche... und sonst... die Versammlungshalle ist ganz schön, aber... auf Jägershof muss man einfach draußen sein, in der Natur...", überlegte er sogar laut was er ihr noch zeigen könnte. Viel hatten sie wirklich nicht.
"Ja, ich erinnere mich.", lachte er und ein Grinsen bildete sich. "Ein Glück das der Eimer fest am Seil hing.", fügte er hinzu und lehnt sich etwas enger an ihren Kopf an. Ein leises Seufzen entfuhr ihm und er fühlte sich wieder schuldig. "Heute haben wir uns nicht gestritten...", stellte er fest und versuchte zu lächeln. "Versuchen wir einfach es so zu halten.", flüsterte er noch und erhob sich ganz vorsichtig mit ihr, setzte sie behutsam auf dem Bett ab und küsste sie noch kurz. Tomas hatte die Lust verloren in Erinnerungen zu schwelgen, aber die Zweisamkeit reizte ihn sehr. Er legte seine Stiefel ab und legte sich aufs Bett. Ziemlich unbeholfen und schüchtern versuchte er eine Position zu finden, die er für anständig hielt, aber gleichzeitig wollte er ihr auch sehr nah sein. Er war ziemlich umständlich hierbei und brauchte wohl Hilfe oder ein Signal.

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Vasilyssa Krenz

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BeitragThema: Re: Tomas alte Jagdhütte   Di März 21, 2017 2:35 pm

Ich schmunzelte leicht und schüttelte den Kopf Ist doch wahr... bei sowas warst du geschickter... und nur weil ich schneller denke, heißt das nicht, dass ich auch mehr kann... murmelte ich zart und lächelte leicht. Die meiste Zeit in der Kutsche hab ich geschlafen, oder gezeichnet... murmelte ich leise und seufzte Aber was ich bisher so gesehen habe hat mir wirklich sehr gefallen...
Mit einem kleinen Lachen schüttelte ich etwas den Kopf, küsste dann seinen Kiefer Ich glaube das war das einzige mal, dass ich sowas wie Höhenangst hatte.... aber da unten wars unglaublich dunkel... Mit einem sanften Lächeln nickte ich etwas Ich hoffe sehr, dass noch viele streitfreie Tage folgen werden... So genieße ich das wirklich sehr...
Ich stand auf und blickte zu ihm, ich konnte nicht anders als zu lächeln, als ich sah, wie umständlich er versuchte, eine passende Position zu finden. Schließlich streifte ich die Schuhe ab und legte mich hin, kuschelte mich ganz leicht an ihn Nicht so umständlich... Ich will dich schließlich berühren können... Und es soll ja auch vor allem bequem sein... Immerhin willst du ja auch schlafen... ich drängte ihn nicht dazu, zu kuscheln oder irgendwas zu tun, was er nicht wollte, aber ich genoss es, seine Wärme so dezent zu spüren, seinen Atem zu hören.

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BeitragThema: Re: Tomas alte Jagdhütte   Di März 21, 2017 3:24 pm

Tomas grinste und fuhr zärtlich durch ihr Haar. "Ich glaube du bist sehr begabt. Du hast immer schon so feine Hände gehabt, bist aufgeweckt... zielstrebig...", murmelte er und erwiderte ihr Lächeln dabei. Seine Gesichtszüge hellten sich sogar noch ein weiteres Stück auf, als sie davon sprach wie gut ihr Jägershof und Umgebung gefielen. Es freute ihn sehr, dass sie so über seine Heimat sprach und er drückte ihr einen zarten Kuss auf die Stirn.
"Ich habe mal kleine Steine herunter geschmissen um zu hören wie tief es wirklich ist. Dann erst ist mir aufgefallen, dass ich mir ja einfach nur das Seil ansehen muss...", erklärte er schmunzelnd. "Aber ja... dunkel war es da unten...", bekräftige er noch einmal und war umso erleichterter, dass sie nicht hinunter gestiegen war. "Das hoffe ich auch... es ist wirklich schön so...", murmelte er versonnen und streckte sich kurz.
Er war heilfroh, dass sie ihn dann nicht verspottete, als er so schüchtern versuchte eine Position zu finden. Sie half ihm enorm und er lächelte verlegen und dankbar. Langsam kuschelte er sich leicht an sie. Er legte einen Arm um ihre Taille und war überrascht, wie schön warm es ihm kribbelte."Bequem ist es... ich werde bestimmt gut schlafen...", murmelte er, änderte die perfekte Position aber noch einmal, vorsichtig wanderten seien Hände an ihrem Rücken hoch. Er begann sie zu massieren.
"Du bist herrlich warm... und so weich...", murmelte er dabei mit leisem Gähnen, was ihm sofort recht dümmlich vorkam. Aber im Moment war es wohl hinderlich sich darüber Gedanken zu machen. Er lag hier mit Vasilyssa Krenz im Bett, an sie gekuschelt und mitten in einer vorsichtigen Massage. Tomas musste gestehen, es verwirrte ihn sehr. Für einen Sekundenbruchteil dachte er sogar daran das dies Alles nur eine Falle war, ein Netz, gesponnen von der Schönheit neben ihm. Doch er verwarf jeden Gedanken daran sofort. Sie würde sich nicht dazu herab lassen ihn zu küssen, wenn sie nicht... ja, was eigentlich?

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Vasilyssa Krenz

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BeitragThema: Re: Tomas alte Jagdhütte   Di März 21, 2017 3:46 pm

Ich schmunzelte leicht und schloss die Augen, als er seine Massage begann. Jede zarte Berührung schien tief in mich einzusinken und in mir nachzuhallen, sodass ich sie sehr genoss und jede einzelne war für mich so besonders wie ein Gedicht und so wertvoll wie ein Diamantencollier. Deine Hände sind magisch... du musst mich öfter massieren... Ein kleines Lächeln huschte über meine Züge und ich schmiegte mich leicht an ihn. Allein zu spüren wie sein Herzschlag an mein Ohr drang, seine Atmung mich langsam und stetig ein wenig anhob und dann wieder absenkte, ließ ein heftiges Schaudern über meinen Körper rieseln.
Warum und weich? fragte ich leise und hob etwas den Kopf, mein Blick fand seinen und ich schmunzelte leicht. Du nicht... du bist heiß... und hart... ein kleines, zweideutiges Funkeln trat in meine Augen, bevor ich rot wurde und den Kopf senkte. Ich konnte nicht glauben, was ich gerade gesagt hatte, doch ich hatte es getan, und ich konnte es nicht mehr zurücknehmen. Und irgendwie hatte es auch etwas gutes, immerhin wollte ich ihn nicht belügen, vor allem nicht was solche Sachen anging. Er hatte mir gesagt, was er über mich dachte, und es war nur fair, wenn er das selbe von mir erfuhr, auch wenn es ein bisschen peinlich war Ich... meine nicht hart im... sexuellen Sinn... sondern... muskulös... erklärte ich stockend, es war das erste Mal, dass ich in seiner Gegenwart verlegen war, sonst war das ja eher seine Aufgabe.

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BeitragThema: Re: Tomas alte Jagdhütte   Di März 21, 2017 4:15 pm

"Magisch?", hakte Tomas verwundert nach und lachte. Es ehrte ihn so angepriesen zu werden, auch wenn er selbst gar nicht so sehr von seinem Geknete überzeugt war. Vasilyssa hatte es also wieder geschafft ihn verlegen zu machen, wenngleich es dieses Mal eine positive Art war. Er fühlte sich wärmer, machte einfach weiter so wie er es zuvor getan hatte und genoss es selbst auch.
Schmunzelnd nickte er auf ihre Nachfrage hin. Er wollte es ihr noch einmal in Worten bestätigen, da sprach sie selbst und Tomas stutzte. Als er begriff was sie hatte andeuten wollen wurde sein Kopf hochrot. Man konnte es nun kein Kichern nennen, eher ein kurzes Prusten. "Natürlich. Kraftvoll, muskulös, athletisch...", murmelte er grinsend und seufzte dann doch. Unangenehm war es ihm schon. Es schmeichelte ihm, aber es war auch sehr unangenehm. Unbeirrt massierte er weiter, doch an seinem Blick ließ sich leicht erkennen, dass er ins Nachdenken geraten war.
"Überstürzen wir nichts...", murmelte er schließlich nur. Dabei lag sie doch gerade so perfekt vor ihm. So hübsch, anmutig und bereit erobert zu werden. Tomas wäre ein Lügner, wenn er behauptete nicht mit dem Gedanken zu spielen. Aber er wusste, dass es die Dinge nur noch unendlich komplizierter machen würde, was gerade einfach falsch war. Es war schön so mit ihr zu kuscheln, aber mehr sollte vorerst nicht sein, er wollte es verhindern.
"Hm... und deine Haare sind so seidig...", tat er also so, als wäre nichts gewesen, was nicht leicht fiel. Er lehnte sich ein wenig näher zu ihr hin und spürte seinen Atem von ihrer Haut warm auf ihn zurückprallen. Ehe er sichs versah küsste er sie wieder. Sie hatten jetzt alle Zeit der Welt um einfach beieinander zu sein und so versank er im Spiel ihrer Lippen und genoss träge die Berührungen ihrer Zungen. Tomas war wirklich glücklich und er schloss die Augen, machte einfach weiter.

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Vasilyssa Krenz

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BeitragThema: Re: Tomas alte Jagdhütte   Di März 21, 2017 4:54 pm

Ich wurde tiefrot, als ich seine Worte hörte Nein, ich... so hab ichs nicht gemeint... murmelte ich verlegen und ließ die Haare ins Gesicht fallen, um die Röte zu verbergen Im Gegensatz zu mir bist du eben muskulös... startete ich einen letzten Versuch, die Situation zu retten, gab dann aber auf. Ich merkte, dass das ganze uns beiden unangenehm war, und nahm so seinen Versuch, das Thema zu wechseln, sofort an.
Ich würde ja gern sagen... dass das bei dir auch so ist... aber... ich weiß es ja nicht... murmelte ich sanft und erwiderte den Kuss dann sofort. Wie auf Kommando begann mein Herz wieder zu schlagen, als sei ein Raubtier hinter ihm her. Ein Kribbeln durchzog langsam meinen Körper und ich schmiegte mich an ihn, einfach um ihm näher zu sein, nicht um ihn zu irgendwas zu bringen. Der Moment war perfekt, so wie er war, ich brauchte und wollte gar nicht mehr, zumindest nicht jetzt. Es war absolut perfekt.
Schließlich löste ich mich wieder von ihm und sah mit schimmernden Augen zu ihm hoch Ich glaube... dieser Testlauf mit dem in einem Bett schlafen dürfte gut gehen... Deine Nähe fühlt sich unglaublich an... Langsam nahm ich seine Hand und legte sie zögernd auf meine Brust, sodass er spüren konnte, wie heftig mein Herz schlug.

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BeitragThema: Re: Tomas alte Jagdhütte   Di März 21, 2017 5:24 pm

Der Themenwechsel tat gut, Tomas war erleichtert das jetzt nicht wieder Stille zwischen ihnen herrschte und sie sich nichts mehr zu sagen hatten. Da war ihm sogar das leidige Thema mit seiner Haarpracht recht. "Wirklich? Du hast doch oft genug daran gezogen.", erwiderte er, jedoch keineswegs vorwurfsvoll. Sein Seufzen verriet, dass er immer noch daran dachte. Er mochte es nicht in den Haaren berührt zu werden, sie hatte es damals wohl noch verschlimmert. Nun aber schien ihm der Gedanke nicht mehr ganz so abwegig.
Ihr Kuss bestärkte das Gefühl nur noch, nichts könne ihm etwas anhaben. Sie ließ sein Herz höher schlagen und es gefiel ihm überaus gut, dass sie noch ein bisschen näher aneinander rückten. Ein wirklich perfekter Moment.
Nickend und grinsend nahm er ihre Worte auf. "Du nimmst mir die Worte aus dem Mund. Ich bin sicher... nichts kann schief gehen...", flüsterte er zurück. Was sie mit seiner Hand tat überraschte Tomas, aber er leistete keinen Widerstand. Ihr Herzschlag war schnell und kräftig, es brachte ihn sofort zum Lächeln es zu spüren. Ruhig atmend ließ er seine Hand dort festhalten und sah ihr einfach in die Augen.
Als sie die Hand wieder freigab führte er wiederum eine ihrer Hände an seine Brust. Auch ihm schlug das Herz, es lag Alles an ihrer Nähe, daran zweifelte Tomas nicht. Kurz zögerte der Ritter, dann führte er ihre Hand sanft weiter hoch, bis in seine Haare. Es kribbelte aufregend und er war sich nicht sicher ob er es mochte. Aber er lächelte, sie hatte seine Erlaubnis, er wollte ausprobieren wie es sich anfühlte.
"Schlaf gut, Lyssa.", hauchte er schließlich und legte die Arme um sie. Sie kuschelten sanft und er wusste nicht wessen Atem er gerade auf sich spürte. Es war wie auf Wolken zu liegen, dabei war es doch nur sein schäbiges, hartes Bett im Wald. Aber die Anwesenheit der Schönheit machte es besonders. Und sein Herz verhinderte lange Zeit das er einschlief, obwohl er sich so wohl fühlte. Es war einfach so ungewohnt sie jetzt in den Armen zu haben.

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Vasilyssa Krenz

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BeitragThema: Re: Tomas alte Jagdhütte   Di März 21, 2017 5:46 pm

Betreten senkte ich den Kopf, obwohl ich in seiner Stimme keinen Vorwurf ausmachen konnte. Dennoch bedauerte ich, dass ich damals so viel getan hatte, um ihm möglichst viel Kummer und Schmerz zu beschaffen. Ich hatte nie gedacht, dass ich auf ein so niedriges Niveau sinken würde, und doch war es passiert, ich war geworden, was ich verabscheut hatte. Sein Leid hatte mich gefreut, seine Tränen, seine Schmerzen. Wenn ich jetzt so darüber nachdachte, konnte ich nicht glauben, dass ich so niederträchtig gewesen war, wegen meinem Vater.
Sobald ich seinen Herzschlag, an meinen Fingern spürte, lächelte ich leicht, jegliche böse Gedanken waren verschwunden. Meine Augen weiteten sich, als meine Finger in seine weichen Haare glitten, und ich biss mir leicht auf die Lippe, bevor ich bewundernd die Fingerspitzen durch die Strähnen gleiten ließ. Ganz langsam streichelte ich sein Haar und lächelte liebevoll. Gut, jetzt kann ich es sagen... deine Haare sind unglaublich weich... murmelte ich und zupfte liebevoll an einer Strähne, küsste ihn dann wieder, bevor ich mich mit ihm hinlegte und mich an ihn schmiegte.
Lange lag ich wach und horchte auf seinen Herzschlag und seine Atmung. So gut hatte ich noch nie gelegen, obwohl die harte Pritsche noch immer die gleiche war wie letzte Nacht. Mit einem verträumten Lächeln auf den Lippen fand ich schließlich den Weg in das Land der Träume, und selbst dort schien ich nicht von Tomas ablassen zu können. Ich träumte von ihm, auf der Jagd, ich war das Reh, und als sein Pfeil sich in meine Brust bohrte, wachte ich heftig auf, mein Herz schlug heftig und schnell, allerdings empfand ich keine Angst, ich wusste, dass der Pfeil nicht gedacht war um mich zu töten, es verdeutlichte eher, welchen Einfluss er auf mich hatte, wie seine Nähe auf mich wirkte. Denn es stimmte, seine Nähe fuhr in mich wie ein Pfeil, und dann war ich verloren, verloren in dem Kribbeln.
Draußen war es noch dunkel, als ich erwachte, doch der nahende Sonnenaufgang färbte den Horizont bereits aschgrau. Ich hörte Tomas ruhigen Atem neben mir und wusste, dass er noch schlief. Zärtlich blickte ich auf ihn herunter und strich langsam eine Haarsträhne aus seiner Stirn, stand dann langsam auf und huschte nach draußen.
Die kühle Nachtluft umfing mich fast sofort und ich lächelte, führte mich sofort an diesen Ort vollkommener Ruhe und Harmonie, an dem ich eins war mit der Natur um mich herum. Ich ging zum Fluss hinunter und badete, kam dann zurück in die Hütte und setzte mich, ich sah ihm leicht verträumt beim Schlafen zu. Er wirkte so anders im Schlaf, so viel jünger...
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BeitragThema: Re: Tomas alte Jagdhütte   Di März 21, 2017 6:43 pm

Tomas seufzte genüsslich und musste lächeln. Es war angenehm wie sie ihm so durchs Haar strich, aber es sollte nicht zur Gewohnheit werden. Ein gewisses Unbehagen schwappte noch immer mit, aber ihre Worte ließen es für den Augenblick vergessen werden. "Danke...", murmelte er noch, recht unsicher was er darauf noch erwidern sollte. Aber Worte waren wohl ohnehin nur verschwendet, wenn sie einander auch küssen konnten.
Als Tomas nach langer Zeit doch einschlief war es ein tiefer und friedlicher Schlummer. Er fühlte sich rundum wohl und blieb länger liegen als gewohnt. Erst als der Sonnenaufgang bereits beinahe abgeschlossen war regte er sich. Vorsichtig blinzelnd versuchte er wieder Vasilyssas Rücken zu kraulen, aber er fasste ins Leere. Beinahe panisch tastete er für einige Sekunden erfolglos nach der Blondine, bis er die Augen richtig offen hatte und sie außerhalb des Betts sitzen sah. Verlegen setzte er sich auf und strich sich die Haare zurück.
"Guten Morgen...", murmelte er verschlafen und streckte sich gähnend, bis ihm auffiel wie ungehörig das doch eigentlich war. Verlegen grinsend sah er sie an, sie musste bereits deutlich länger auf sein, sie sah frisch aus wieder Morgen und war einfach nur bezaubernd. "Konntest du nicht schlafen?", fragte er also unsicher, während er sich selbst aus dem Bett schälte. Für Tomas war es eine wunderbare Ruhe gewesen, was man ihm wohl auch ansah. Zu gerne hätte er sie einfach gepackt und sich wieder mit ihr hingelegt, aber wo sie schon so fertig für den Tag war ging er lieber zu ihr hin, um ihr einfach den ersten Kuss des Tages aufzudrücken.
Schüchtern lächelnd zog er sich von ihr zurück. "Also... ich würde sagen... von meiner Seite aus ist die Probe gelungen...", meinte er dann schmunzelnd und strich ihr über die Wange, ehe er zu einem Fenster ging und feststellte wie spät es bereits war. Tomas nahm sich vom Brot und trank auch etwas Wasser. "Du warst schon am Bach...", stellte er angesichts des vollen Schlauchs fest und lächelte. "Keine Angst, den Rest des Tages werde ich nicht verpassen wollen."
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Vasilyssa Krenz

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BeitragThema: Re: Tomas alte Jagdhütte   Di März 21, 2017 7:16 pm

Ich lächelte sanft und musste mich sehr beherrschen, nicht zu ihm zu gehen und sein Haar zu streicheln. Dennoch blieb ich sitzen und begnügte mich damit, ihn zu betrachten. Und schon allein das zauberte ein sachtes Lächeln auf meine Lippen. Er wirkte so friedlich, so jung und so unbekümmert... es war unglaublich angenehm, ihn einfach nur zu betrachten.
Guten Morgen, Tomas begrüßte ich ihn lächelnd und es kribbelte in meinem Herzen, eine angenehme Wärme breitete sich in mir aus. Ihn so zu sehen, so nach mir tasten zu sehen, das war wirklich besser als vieles andere. Der Kuss versüßte mir den Morgen noch zusätzlich und ich streichelte kurz seine Wange. Ich stand auf und lächelte leicht, sah ihm dabei zu, wie er sich etwas zu essen nahm. Ja, ich war schon am Bach... Ich habe so unglaublich gut geschlafen, aber ich bin früher aufgewacht als gedacht, und... ich habe die Nacht immer schon geliebt... Ich konnte nicht anders als rauszugehen...
Mit einem sanften Lächeln nahm ich mir etwas Brot und etwas Fleisch, aß dann langsam Der Test ist für mich absolut positiv ausgefallen... So gut wie letzte Nacht habe ich schon lange nicht mehr geschlafen... Ich lächelte wieder und ging langsam zu Tomas hinüber, um seine Nähe wieder zu spüren, denn auch wenn ich ihn nicht berührte, setzte das Kribbeln ein, als ich ihm näher kam.

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BeitragThema: Re: Tomas alte Jagdhütte   Di März 21, 2017 10:36 pm

Ihre fröhliche Begrüßung mitsamt des Lächelns genügten schon, um Tomas zu überzeugen, dass es ein großartiger Tag würde. Vasilyssa sah einfach großartig aus und bezauberte ihn durch ihre bloße Anwesenheit. Das er die ganze Zeit von ihr beobachtet worden war kam ihm nicht in den Sinn und somit war er einfach glücklich und seines Lebens froh.
"Ach so... hm... der Bach hat es dir ja sehr angetan...", murmelte er trotzdem noch etwas verschlafen auf ihre Worte hin. "Ich habe auch sehr gut schlafen können.", fügte er noch an und trank dann lieber erstmal weiter, um auf Touren zu kommen. Das frische Wasser half ihm und lächelnd sah er ihr beim Essen zu. "Dann... wiederholen wir es in den nächsten Tagen?", fragte er, mit hörbarer Vorfreude. Er war sich eigentlich sicher, dass sie es auch so wollte, aber ein Teil in ihm riet doch immer wieder dazu lieber nachzufragen.
Als sie sich ihm näherte ging er das fehlende Stück zu ihr hin und legte die Arme an ihre Taille. Er zog sie langsam zu sich hin und küsste sie noch einmal leidenschaftlich und mit deutlich mehr Elan als zuvor. Sich von ihr zu trennen war nicht einfach und so fiel es ihm auch schwer die folgenden Dinge anzusprechen. "Ich werde mich wieder auf die Jagd machen. Ich versuche wieder Kaninchen zu beschaffen, wenn es gut geht. Wir... brauchen ja doch noch etwas um unseren knappen Vorrat zu strecken.", erklärte er leise und seufzte. Er wollte jetzt nicht von ihr weggehen, aber es musste sein. Im Moment standen seine Chancen auf Erfolg am höchsten, gewiss wusste Vasilyssa es ebenfalls. Mit leicht wehmütigem Blick zog er sich also die Stiefel an und griff sich Köcher, Bogen und die Fallen. "Pass auf dich auf.", sagte er zum kleinen Abschied, gab ihr noch einen Kuss und verschwand dann zögerlich und mit sichtlichem Widerwillen.
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BeitragThema: Re: Tomas alte Jagdhütte   Mi März 22, 2017 10:24 am

Ich schmunzelte leicht Natürlich wiederholen wir das.... Weißt du eigentlich, dass du unglaublich süß aussiehst, wenn du schläfst? fragte ich sanft und erwiderte dann den Kuss. Schon allein diese kleine Berührung genügte, um mich vollkommen lahm zu legen, das Kribbeln strömte durch meinen Körper und ich konnte an nichts anderes mehr denken als an ihn. Selbst seine Berührung störte mich in diesem Moment nicht, schließlich berührte er nicht meine Haut, sondern nur das Kleid.
Der Bach hat es mir wirklich angetan... Das Wasser ist so sauber und kalt, es ist vollkommen ruhig bis auf das Plätschern... ein verträumtes Lächeln trat auf mein Gesicht, das aber wieder verschwand, als er sagte, er müsse jagen gehen. Klar, ich verstand es, ich wusste schließlich, dass wir nicht ewig zu zweit von dem bisschen Proviant leben konnten, das er mitgebracht hatte. Dennoch wollte ich ihn ebenso wenig gehen lassen wie er scheinbar gehen wollte. Du solltest lieber auf dich aufpassen... Mir wird hier in der Hütte nichts passieren... murmelte ich und küsste ihn, sah ihm dann nach, wie er im Wald verschwand.
Warum nur fühlte es sich so komisch an, ihn gehen zu lassen? Was war das zwischen uns? Und was würde es werden? Wenn ich daran dachte, wie ich mich gefühlt hatte, als er mich letzte Nacht so gehalten hatte, tendierte ich beinahe dazu zu sagen, dass es sich um Liebe handelte, doch wie sollte das gehen? Wir waren gerade mal zwei Tage gemeinsam hier, hatten uns erst vor dreien nach so langer Zeit wiedergesehen. Und da hatten wir uns ganz eindeutig noch gehasst. Jetzt aber kannte er mein größtes, ihn betreffendes Geheimnis, wusste mehr über mich als ich ihm je verraten wollte.
Ich nahm mir einen Beutel aus der Hütte und sammelte im umliegenden Wald Beeren, Wurzeln und Kräuter, alles was sich an Essbarem finden ließ, zum einen weil ich Tomas nicht ganz allein für das Essen sorgen lassen wollte, das kam mir falsch vor, und zum anderen, um auf andere Gedanken zu kommen. Denn darüber nachzugrübeln, was das zwischen uns war, schürte eine Angst in mir, die ich da absolut nicht haben wollte.
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BeitragThema: Re: Tomas alte Jagdhütte   Mi März 22, 2017 11:52 am

"Ich... äh... Nein?", entgegnete Tomas, womit sie es schon wieder geschafft hatte ihn aus dem Konzept zu bringen. Er war sogar versucht klarzustellen, dass er sich unmöglich selbst schlafen sehen könne, jedoch verzichtete er darauf als er endlich begriff was sie sagen wollte. Schwach lächelnd nickte er und sein Lächeln wurde breiter als sie ihm ebenfalls den Rat gab gut auf sich aufzupassen. "Keine Angst. Im Wald bin ich sicherer als sonst irgendwo.", versicherte er augenzwinkernd und verschwand dann schweren Herzens.
Es brauchte einige Zeit bis Tomas feststellte, dass er sich heute weit weniger sicher im Wald bewegte als sonst. Seine Gedanken waren woanders, zumeist bei Vasilyssa, weshalb er nicht einmal bemerkte wie schlampig er seine Fallen ausgebracht hatte. Auch das Spuren lesen fiel ihm schwer, ständig war er irgendwie abgelenkt. Er dachte an ihre Berührung, an ihre Küsse und vor Allem was dies Alles jetzt zu bedeuten hatte. Noch immer war ihm die Vasilyssa aus seiner Kindheit wohl bekannt, auch wenn Tomas eigentlich wusste, wie sehr sie sich gewandelt hatte.
Auch mit der Zeit bekam er seine Gedanken nicht anständig sortiert. Er ertappte sich dabei auf Zweige oder Wurzeln am Boden zu treten die knackten, sonst verursachte er instinktiv keine Geräusche dieser Art. Es war ihm Zeichen genug die Jagd abzubrechen, wofür er sich schuldig fühlte. Er hatte ihr Essen mitbringen wollen, für sie sorgen wollen. Eiligst suchte er deshalb lieber nach Beeren, Pilzen und Wurzeln. Irgendetwas, um nicht mit leeren Händen zurückzukehren.
Als er zur Hütte zurückkehrte hatte Tomas also Waldbeeren und einige bittere Wurzeln dabei, sein Blick zeigte wie unzufrieden er war. Ihr purer Anblick heiterte ihn ein wenig auf, doch erinnerte er ihn auch daran versagt zu haben. "Ich hatte heute leider kein Glück...", gestand er sofort leise und lud erstmal das Gesammelte auf dem Tisch ab. Dabei stellte er fest, dass Vasilyssa ebenfalls losgezogen war, was seine Laune schlagartig besserte. "He! Das ist ja toll!", freute er sich und gab ihr endlich einen Kuss. Zusammen hatten sie wohl genug gesammelt um den Vorrat für heute etwas zu strecken, auch wenn es ziemlich karg war und sie auch etwas Brot würden dazu essen müssen um satt zu werden.

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BeitragThema: Re: Tomas alte Jagdhütte   Mi März 22, 2017 12:32 pm

Ich wusste zwar nicht, wie lange Tomas unterwegs sein würde, aber ich wollte irgendwie da sein, wenn er zurückkehrte. Deshalb kehrte ich zurück zur Hütte, sobald der Beutel gefüllt war. Ich hatte verschiedene Beeren gefunden, süße Wurzeln, alle möglichen Kräuter, Nüsse und auch essbare Rinden, auch wenn es nicht unbedingt genug war, um zu zweit davon gut essen zu können.
Ich nahm mir schließlich einige seiner Gedichte aus der Kiste, allerdings nur neue Werke, und setzte mich draußen in den Schatten, die Beine jedoch in die Sonne gestreckt. Verträumt begann ich die Gedichte zu lesen, tauchte vollkommen in sie ein, sodass die Emotionen und beschriebenen Ereignisse um mich herum wahr zu werden schienen. Ich schloss die Augen und lächelte sanft, nahm schließlich ein neues Blatt und begann damit, ein Gedicht über den Sommer zu illustrieren, allerdings auf einem gesonderten Blatt, um sein Blatt nicht zu versauen.
Als er schließlich wieder kam, brauchte ich ein bisschen, bis ich zurück in der Realität ankam, ein sanftes Lächeln bildete sich auf meinen Lippen Das ist doch nicht schlimm... Manchmal ist der Wald einfach nicht mit einem... Ich erhob mich und erwiderte den Kuss zärtlich Ich konnte dich ja nicht ganz allein für alles sorgen lassen.... schmunzelte ich leicht und strich ihm leicht über die Wange Nicht, dass du den ganzen Ruhm selbst einheimst... Man hörte deutlich, dass ich ihn nur necken wollte und das nicht wirklich so dachte. Ich hatte einfach helfen wollen, schließlich tat Tomas auch so schon sehr viel für mich.

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BeitragThema: Re: Tomas alte Jagdhütte   Mi März 22, 2017 2:34 pm

"Ja, das mag sein, aber... ich glaube es lag eher daran das ich abgelenkt war...", murmelte Tomas, noch immer enttäuscht über sich selbst und so in Gedanken, dass er gar nicht richtig merkte was er da sagte. Als er es aber begriff lächelte er und seufzte. "Irgendwie musste ich immer an dich denken...", gestand er verträumt, wo es ihn doch so freute das sie seien Gedichte genoss. Es ehrte ihn zutiefst, da störte es ihn nicht, dass es ihm ein bisschen peinlich war zuzugeben, dass sie ihn so sehr ablenkte.
"Keine Angst, ein voller Magen ist mir wichtiger als der ganze Ruhm.", lachte er nach ihrer Neckerei und begann die Ausbeute auf dem Tisch etwas zu sortieren. "Hm... diese Beeren verursachen Durchfall...", murmelte er bei einem ihrer Fundstücke, aber ansonsten war er erstaunt wie fleißig sie gewesen war. Sie hatte mehr finden können als Tomas selbst, auch ohne die ungenießbaren Beeren, die er lieber direkt nach draußen brachte, bevor es eine Verwechslung geben konnte.
"Hier, darauf musst du achten. Siehst du wie glatt diese Beeren sind und wie weich? Das ist kein gutes Zeichen.", erklärte er dabei noch und deutete lieber auf ihre genießbaren Speisen hin. "Aber damit kommen wir einen guten Schritt weiter.", lobte er und begann direkt mal damit die Wurzeln zu säubern, damit sie gekocht werden konnten. "Haben... dir meine Gedichte gefallen?", wollte er dabei mit großer Neugierde wissen. Tomas erinnerte sich meist haarklein wann und aus welchem Anlass welches Gedicht geschrieben worden war, dies ließ er aber lieber unerwähnt, weil es ihm dann doch zu viel des Guten war. Ihre hübsche Zeichnung hatte er noch gar nicht bemerkt, war auch so schon glücklich genug über ihr Interesse. Er konnte sich gut damit identifizieren, dass sie sich einfach bei schönem Wetter unter einen Baum legte und las, so hatte er es auch oft und gerne getan.

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BeitragThema: Re: Tomas alte Jagdhütte   Mi März 22, 2017 3:08 pm

Ich lächelte leicht und wurde rot Dann war ich wenigstens nicht die einzige, die die ganze Zeit abgelenkt war... murmelte ich leise und schmunzelte dann. Ich ging zu ihm und strich von hinten über seine Schultern, während ich ihm zusah Wenn sie Durchfall verursachen, sollte ich sie vielleicht meinem Vater ins Essen mischen... sinnierte ich und lächelte leicht. Ich war schon mehrfach kurz davor gewesen, genau das zu tun, aber bisher hatte ich es mich doch nie getraut. Interessiert sah ich ihm zu, als er mir erklärte, woran ich erkennen konnte, dass die Beeren nicht mehr gut waren. Ich hatte früher oft mit meiner Mutter Beeren gesammelt, aber viel hatte sie mir nicht beigebracht abgesehen davon, welche Beeren giftig waren.
Nein, gefallen haben sie mir eigentlich nicht... murmelte ich auf seine Frage hin und lächelte sanft Sie haben mich irgendwie... verzaubert... Ich habe richtig gespürt, was du darin beschrieben hast... Am meisten gefallen hat mir das über den Sommer... Ich liebe den Sommer... fuhr ich warm fort und ging zurück zum Tisch, wo die Zeichnung neben dem Gedicht lag. Es war die perfekte Verbildlichung seiner Worte, es war genau das, was ich beim Lesen des Gedichts vor mir gesehen und in mir gespürt hatte. Eine idyllische Landschaft, warmer Sonnenschein, viele Blumen und mittendrin Tomas und ich, aneinandergeschmiegt und friedlich lächelnd.

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BeitragThema: Re: Tomas alte Jagdhütte   Mi März 22, 2017 5:03 pm

Tomas wurde zeitgleich mit Vasilyssa rot. Er maßte sich nicht an zu glauben, dass er diese Ablenkung war, doch klang es aus ihren Worten deutlich heraus. Er lächelte und lehnte sich etwas zurück, als sie seine Schultern berührte. "Eine lustige Vorstellung... aber wäre es nicht besser einfach dem Ärger aus dem Weg zu gehen?", fand er ihren Vorschlag in der Tat witzig, dennoch riet er ihr lieber direkt davon ab es auch in die Tat umzusetzen.
Ihre Antwort bezüglich der Gedichte ließ ihn im ersten Moment erstarren. Verlegen und beschämt senkte er den Kopf, da korrigierte sich und er strahlte sie sofort an. "Danke...", murmelte er lächelnd und kopfschüttelnd lachte er kurz. "Das über den Sommer habe ich im Winter geschrieben. Ich liebe den Sommer ebenfalls, genau wie den Frühling... wenn alles in Blüte kommt...", wurde er direkt ganz schwärmerisch. Leise zitierte er aus dem Gedächtnis die erste Strophe, dann seufzte er kurz und kümmerte sich doch lieber um die Wurzeln. Derweil naschte er auch kurz von den Waldbeeren, nahm lieber die kleinen und sauren Exemplare, damit Vasilyssa mehr Süßes übrig blieb.
"Sag mal...", kam ihm dabei eine Idee, wobei er sich jedoch unsicher war wie er es verständlich formulieren sollte. "...wo dir die Gedichte doch so gut gefallen... da frage ich mich, ob du... Ratschläge hast. Ich... bin nicht immer zufrieden mit dem was ich schreibe und... ich will nicht nur schöne Worte von dir hören, wenn du Kritik hast, Vorschläge... immer her damit...", sprach er daher etwas langsamer. Er fürchtete sich davor direkt verrissen zu werden, wollte genauso gut aber auch Verbesserungen hören.

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BeitragThema: Re: Tomas alte Jagdhütte   Mi März 22, 2017 5:18 pm

Ich schmunzelte leicht, ein etwas böses Funkeln trat in meine Augen Glaubst du wirklich, es interessiert mich, ob mein Vater danach verärgert sein wird? Ich habe noch nie eine Gelegenheit ausgelassen, ihm heimzuzahlen, was er mir angetan hat, und das hier... wäre sozusagen die Krönung, bevor ich Quellspring verlasse... Ich wusste, dass ich unglaublich böse sein konnte, wenn ich das denn wollte, und für meinen Vater war meiner Meinung nach selbst das noch zu freundlich, zumal ich noch nie mein ganzes Können bei ihm angewandt hatte. Bisher war es bei kleineren Streichen geblieben, Juckpulver in den Laken oder zu viel Salz in der Suppe, nichts groß dramatisches, aber das hier würde ihn wohl länger quälen.
Im Frühling und im Sommer ist alles so voller Leben, überall blüht und grünt es... Ich entfernte mich von ihm und drehte eine leichte Pirouette, wobei ich leicht zusammenzuckte, ich hatte den falschen Fuß belastet.
An manchen Stellen wirken deine Worte noch etwas... hohl, so als ständen sie nur da, um schön zu klingen, aber ohne dass du sie richtig gespürt hast... Bei den meisten Versen hat man sofort ein Bild vor Augen von dem, was du geschrieben hast, aber manchmal wirken sie etwas... fehl am Platz... Verstehst du was ich meine? Es wirkt, als hättest du sie später hinzugefügt oder lange darüber nachgedacht, was du schreiben sollst, damit es gut klingt... Mein Blick huschte zu ihm und ich biss mir auf die Lippe, unsicher, ob ich das, was ich meinte, richtig ausgedrückt hatte. Ich wollte ihn auf keinen Fall verärgern, denn seine Gedichte gefielen mir unglaublich gut, aber gleichzeitig wollte ich ihm auf seinen Wunsch hin auch sagen, was mir aufgefallen war. Ich hoffte, er würde mich nicht falsch verstehen.

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BeitragThema: Re: Tomas alte Jagdhütte   Mi März 22, 2017 6:47 pm

Sorgenvoll betrachtete Tomas seine Verlobte. Er lächelte schwach, nahm sie kurz in den Arm. "Ich weiß, was er getan hat. Aber... Rache wird es nicht besser machen. Das hat sie bei uns auch nicht vollbracht, erinnerst du dich? Ich sage nicht das du ihm vergeben sollst, aber... du könntest die Sache ruhen lassen, um deines eigenen Friedens willen...", redete er ruhig auf sie ein und sah sie dann an. "Bevor du Quellspring verlässt?", hakte er ohne es zu wollen nach, denn mittlerweile war die Frage nach dem "wohin" wirklich kompliziert geworden.
Er kicherte als sie so schwärmerisch verzückt gleich eine Pirouette drehen wollte, doch als er ihr kleines Missgeschick bemerkte kam er sofort zu ihr und hielt sie leicht am Arm, damit sie sich gestützt fühlte. "Nicht so stürmisch, du bist ja wie ein Wirbelwind.", lachte er und sah schnell wieder zu ihrem Knöchel. "Wie gut konntest du im Wald herum gehen?", fragte er noch nach, schließlich war sie mit angeschlagenem Fuß sicher viel unterwegs gewesen.
Ihre Kritik nahm er gerne an. Er lächelte und nickte schließlich, gab ihr einen kurzen Kuss und nickte erneut. "Danke, so... ist es mir noch nie aufgefallen, aber ich glaube da ist was dran.", sprach er sofort, damit sie keine Angst mehr haben brauchte. Er war ihr sehr dankbar, es erleichterte ihn endlich mit Jemandem über seine Werke reden zu können, viel zu lange schon hatte er darauf verzichtet. "Ich versuche wohl wirklich zu sehr etwas nachzuschieben, was nicht hingehört.", stellte er fest, noch immer lächelnd. "Ich werde es beherzigen, wenn ich dir das nächste Gedicht widme.", versprach er schließlich, denn im Moment schien es nur eine Frage der Zeit bis sie ihn wieder inspirieren würde. Vorerst aber widmete er sich den Wurzeln, die nun gegart waren. Er teilte sie auf und aß, es schmeckte grausig, war aber besser als Nichts und er konnte sich mit der Frische der Mahlzeit trösten.

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BeitragThema: Re: Tomas alte Jagdhütte   Mi März 22, 2017 7:14 pm

Ich schüttelte leicht den Kopf Ich werde das ruhen lassen, wenn ich weg bin... denn entweder setze ich mein Leben irgendwo im Rest von Westeros fort oder es kommt wirklich zur Hochzeit, dann bleibe ich bei die auf Jägershof... So oder so werde ich nicht mehr so bald nach Quellspring zurückkehren... Seit dem Tod meiner Mutter hält mich nichts mehr dort, und meine Geschwister sind mittlerweile alt genug, um auf sich selbst aufzupassen... Ich seufzte leise und schloss die Augen. Bisher waren meine Geschwister immer das einzige gewesen, das mich noch in Quellspring gehalten hatte, doch jetzt brauchten sie mich nicht mehr, meine Brüder waren so gut wie selbstständig und sie würden gut für meine kleine Schwester sorgen.
Um seine Stütze war ich wirklich sehr froh Naja... da bin ich nur ganz leicht aufgetreten... Aber wenn ich nur auf dem Fuß stehe... kann ich das nicht wirklich regulieren... Ich setzte mich mit ihm an den Tisch und lächelte leicht Ich würde mich freuen, es zu lesen... murmelte ich leise und schmunzelte, aß dann langsam von den Wurzeln. Durch das Kochen hatten sie ihre sonst so angenehme Süße verloren, sodass es etwas öde schmeckte, aber allein ihm gegenüber zu sitzen und ihn zu sehen machte dieses Essen zu etwas besonderem. Mit einem leichten Lächeln nahm ich kurz seine Hand, nur um das Kribbeln wieder zu spüren.

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BeitragThema: Re: Tomas alte Jagdhütte   Mi März 22, 2017 7:35 pm

Ein leises Seufzen entwich Tomas. "Es ist allein deine Angelegenheit...", murmelte er, auch wenn er nicht wirklich einverstanden mit ihrer Einstellung war. Sie schien ihren Vater nicht weiter reizen zu werden, aber wohl aus den falschen Gründen. Tomas gab sich damit zufrieden, er wollte deswegen jetzt nicht mit ihr anfangen zu streiten. Überhaupt wollte er ja gar keinen Streit mit ihr.
"Lass es lieber ruhig angehen, umso schneller wird es sich legen.", empfahl er lächelnd, im Bezug auf ihren Fuß. "Morgen habe ich bestimmt mehr Erfolg...", fügte er noch an, es behagte ihm nicht zu wissen, dass sie sich womöglich trotz des Knöchels heraus quälen würde. Vermutlich war Tomas zu besorgt, aber irgendwie schienen ja gerade alle Emotionen in Bezug auf Vasilyssa verstärkt.
"Hm... vielleicht... wenn du dich aufs Bett legst und ich... einfach schreibe was mir in den Sinn kommt?", hatte er sogar eine Vorstellung wie er sein Gedicht entstehen lassen konnte. Es half ihm immer eine stille Szene zu beobachten und der Anblick von Vasilyssa schien so dermaßen reizvoll, dass er kurz seinen Verstand abschaltete. Ihre Berührung regte seine gedankenlose Glücklichkeit nur noch mehr an. Sanft strich er ihr mit dem Daumen über den Handrücken. Ihre Haut war so herrlich zart und es kribbelte ihm bei jeder Berührung.
"Erinnere mich, für den wie vielten Tag hast du die Lösegeldübergabe im Brief angesetzt?", fragte er dann, als sie so zusammen saßen und speisten. Er wünschte sich viel Zeit mit ihr, aber war das nicht vielleicht schon Zeichen genug? Noch immer war Tomas verwirrt über seine Gefühle, dabei hatte sich so viel geändert.

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BeitragThema: Re: Tomas alte Jagdhütte   Mi März 22, 2017 8:44 pm

Ich schüttelte leicht den Kopf und seufzte leise Vielleicht hast du recht... Ruhe würde meinem Fuß vermutlich ganz gut tun... Ich lehnte mich zurück, als ich mit dem Essen fertig war, und musterte ihn langsam, schmunzelte dann leicht Was bekomme ich denn dafür? fragte ich dann leise, als er das Bett ins Spiel brachte.
Die Lösegeld übergabe wäre für übermorgen angesetzt... Ich hatte ihm vier Tage Zeit gegeben... und die sind morgen rum... Ich biss mir leicht auf die Lippe Wenn... wir sie also verhindern wollen, müssen wir uns wohl morgen entscheiden... Es setzte mich etwas unter Druck, die Entscheidung so schnell treffen zu müssen, denn obwohl ich in diesem Moment jede Sekunde mit ihm verbringen wollte, wusste ich nicht, ob ich das auch für den Rest meines Lebens wollte. Was, wenn diese... Verliebtheit in ein paar Wochen verschwand und wir wieder zu den alten Gewohnheiten zurückkehrten? Dann wäre die Ehe wie ursprünglich erwartet die Qual, die sie bei unserer Vergangenheit vermutlich geworden wäre.
Da ich dieses Thema aber nicht weiter vertiefen wollte, ging ich hinüber zum Bett und legte mich hin, auf die Seite, den Kopf auf eine Hand gestützt, den Blick zu ihm gerichtet. Meine Haare flossen um meine Schultern und meine Augen funkelten leicht, als ich ihn langsam musterte Ich hoffe, ich bin dir die Inspiration, die du willst...

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BeitragThema: Re: Tomas alte Jagdhütte   Mi März 22, 2017 10:32 pm

Tomas nickte leicht. "Ein bisschen Ruhe und Frieden wirkt bei vielen Dingen Wunder.", meinte er noch, aber damit war genug über ihren Knöchel gesprochen. Er lächelte sanft bei ihrer frechen Frage und deutete auf seine Kiste. "Wie wäre es mit einem Gedicht nur für dich?", konnte er anbieten und er war sich recht sicher, dass dieses Angebot mehr als verlockend war.
Die Lösegeldübergabe war näher als er es erwartet hatte. Es schmerzte sich so schnell entscheiden zu müssen und daher womöglich noch weniger Zeit mit ihr zu verbringen als erhofft. Kurz überlegte Tomas, dann nickte er mit ziemlich unzufriedenem Gesichtsausdruck. "Ja, dann... werden wir morgen eine Entscheidung fällen...", entgegnete er nur und versuchte in sich zu horchen, wie seine Entscheidung momentan wohl aussehen würde. Einerseits genoss er die Zeit mit ihr hier sehr, die gemeinsame Nähe war atemberaubend. Andrerseits gab es auch erhebliche Zweifel wie lange es so gehen konnte, sodass er gänzlich verwirrt blieb.
Es war gut, dass Vasilyssa das Thema nicht vertiefte und zum Bett ging. Wie sie da lag konnte er nicht anders als zu lächeln. "Du bist eine Muse...", murmelte er verträumt lächelnd und tatsächlich hatte er schon die ersten Worte im Kopf. Er versuchte sich an ihren Ratschlag zu halten und zwang sich dazu sich nicht wieder zu korrigieren oder Geschriebenes auszuschmücken. Die Worte sollten seine Gefühle ausdrücken, ganz simpel. Die Inspiration war in der Tat groß und er lächelte manches Mal versonnen über den Rand des Blatts, auch wenn er noch genug zu schreiben hatte, einfach um sie ein wenig zu betrachten.
Am Ende erhob er sich lächelnd und beugte sich zu ihr herunter. Vorsichtig strich er ihr durch die Haare und küsste sie lange und ausgiebig. Er setzte sich zu ihr und legte einen Arm um sie. Vasilyssa konnte ihm nun aufs Blatt sehen, nachdem er sich geräuspert hatte las er leise vor was er da über eine geheimnisvolle Schönheit an einem Sommerabend geschrieben hatte.
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