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 Die Viper und der Bär

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Anicia Allyrion

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BeitragThema: Re: Die Viper und der Bär   Fr Sep 01, 2017 12:11 am

Einen Sch*** werde ich stehen bleiben! Und wenn ich mir hier den Hals breche, ich werde sicher nicht freiwillig zu euch zurück kommen! schrie ich innerlich und brachte mich innerlich damit auch dazu, nochmal sämtliche Kräfte zusammenzuraffen und nochmal schneller zu werden. Aber alles nützte nichts, das Seil schlang sich um meinen Knöchel und brachte mich zu Fall, sodass ich ziemlich hart den kleinen Hang neben dem Pfad hinunterfiel und unten mit dem Kopf gegen einen Felsen schlug, sodass sich einen furchtbar langen Moment lang alles um mich herum drehte. Trotzdem rappelte ich mich stöhnend auf und stolperte weiter, zu groß war die Angst davor, zurück zu den Nordmännern zu müssen. Hätte mein Körper nicht vorher schon überall wehgetan, täte er es spätestens jetzt, und früher oder später würde ich an Schultern, Rücken, Hüfte und Beinen ziemlich viele blaue Flecken bekommen.
Ein Teil von mir wollte mich nach diesem Sturz zwar dazu bewegen, mich zu stellen, immerhin würde ich dann nicht länger durch die Kälte laufen müssen und hätte noch eine Chance, meine Füße zu behalten, bevor sie komplett abfroren, aber mein Stolz verbot es mir eindeutig. Es käme aufgeben gleich und ich hatte mir schon mehrfach geschworen, niemals aufzugeben, wenn es um meine Freiheit ging.
Jeder Atemzug brannte höllisch in meiner Lunge und die kalte Luft stach auf meiner schweißnassen Haut wie tausend Nadeln, doch ich zwang mich dazu, einen Fuß vor den anderen zu setzen. Ich hatte keine Chance mehr, den Männern zu entkommen, und das wusste ich auch, aber stehen zu bleiben kam trotzdem nicht in Frage, auch wenn ich nur noch ein paar Meter weit kommen würde. Doch dazu kam es gar nicht mehr, da beim nächsten Schritt mein Knie einfach nachgab und ich am Boden landete. Die Kraft, wieder aufzustehen, fehlte mir einfach und so schloss ich einfach die Augen und wartete auf das Unausweichliche.

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Gorjon Rikke

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BeitragThema: Re: Die Viper und der Bär   Fr Sep 01, 2017 12:22 am

Gorjon hoffte der Jagd durch den Strick schnell ein Ende zu bereiten, doch sein Plan schien zunächst wie ein Schuss ins eigene Knie. Zwar stolperte Anicia wie erhofft, allerdings kullerte sie sehr unglücklich einen Abhang hinunter, sodass es nur noch mehr Strecke zwischen sie und die Nordmänner brachte. Zu allem Überfluss sah die Landung sehr gefährlich aus und Gorjon zog sich innerlich Alles zusammen, sah er doch gerade alle Mühen umsonst, als sie gegen den Felsen schlug. Zum Glück rührte sich die Frau wieder und damit auch der Nordmann, der den Hang herab eilte und nun nichts mehr dem Zufall überließ.
Anicia war angeschlagen, das war überdeutlich zu sehen, nach der langen Jagd durch den Wald und diesen Sturz konnte es auch nicht anders sein. Gorjon hatte also gewissermaßen Blut geleckt und mit großen Schritten verkürzte er die Distanz, bis sie schließlich sogar stürzte. Lange musste Anicia nun nicht mehr warten, sofort war Gorjon über ihr und sofort wurden ihr die Hände auf den Rücken gefesselt, auch die Füße verschnürte man ihr. Dann allerdings bemerkten die Nordmänner ihren Zustand und es wurde nicht lange gefackelt.
Die Gefangene wurde noch an Ort und Stelle fachmännisch versorgt, geradezu sorgenvoll und sehr gründlich. Einzig das sie dabei gefesselt blieb zeigte das es nur darum ging sie für das Lösegeld zu erhalten, aber immerhin bekam sie so gute Pflege von den im Umgang mit Kälte erfahrenen Nordmännern. Sie bekam direkt wärmere Kleidung verpasst, auch zwei paar dicke Socken, nachdem man ihre Schürfwunden kurz behandelt hatte, denn ihre Füße sahen besonders grausig von der Kälte gezeichnet aus. Aus einem Schlauch bekam sie stärkende Ziegenmilch zu trinken, ob sie es nun wollte oder nicht, auch fütterte man sie mit Brot. Das Ende vom Lied war es das Anicia in eine warme Decke gerollt wurde und so gut verpackt auf Gorjons Schulter landete. Wut bekam sie so direkt nicht zu spüren, der Nordmann schimpfte aber gewaltig und sehr obszön während er sie zurück zum Lager trug. "Das war dein letzter Fluchtversuch... ", war das einzig Verständliche bei all der Schimpferei und er klang fest entschlossen und grimmig.
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Anicia Allyrion

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BeitragThema: Re: Die Viper und der Bär   Fr Sep 01, 2017 2:59 pm

Mir fehlte absolut die Kraft, mich noch irgendwie zu wehren. So bewegte ich mich nicht, als er mich fesselte, man mich versorgte und ich schließlich eingewickelt wie eine Mumie über Gorjons Schulter landete. Natürlich wusste ich, dass sie sich nur deshalb um mich kümmerten, um das Lösegeld zu bekommen, und es sprach absolut gegen meine Stolz, mich jetzt so absolut nicht zu wehren, aber mir fehlte einfach absolut die Kraft und irgendwo auch der Wille. Es würde mir zum jetzigen Zeitpunkt nichts bringen.
Das ewige Geschimpfe drang wie durch eine dicke Schicht Watte an mein Ohr und ich schloss die Augen. Das ewige Auf und Ab seiner Schritte, die Wärme der Decken und die Erschöpfung durch die kopflose Flucht kamen jetzt zusammen und ich driftete schließlich ab, die Welt um mich herum wurde schwarz. Noch immer nahm ich die Kälte im Gesicht wahr, hörte die Schimpferei und die Flüche des Nordmannes und spürte seine Schulter in meinem Magen, aber ich konnte nicht mehr wirklich Einfluss darauf nehmen, was um mich herum geschah. Ich hing wie ohnmächtig über seiner Schulter, obwohl ich es nicht war. Allerdings sehnte ich mich so langsam danach, weil ich so die Schmerzen vergessen könnte, die durch meinen Körper pulsierten. Um das zu erreichen, nahm ich alles, was noch im mir war, zusammen und warf mich zur Seite, sodass ich aus seinem Griff glitt und mit dem Kopf an einem Baum abprallte. Mit einem zufriedenen, entspannten Lächeln landete ich weich in die Decken gehüllt, meine Augen schlossen sich und ich wurde von eben jener lang ersehnten Schwärze umhüllt, die mich aus den Schmerzen holte.

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Gorjon Rikke

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BeitragThema: Re: Die Viper und der Bär   Fr Sep 01, 2017 4:55 pm

Gorjons Geschimpfe schien keineswegs abzuflauen, nur immer lauter und wüster zu werden. Das Meiste galt natürlich Anicia, aber auch seine Männer bekamen ihr Fett weg, dafür das sie die Frau nicht eher aufgehalten hatten. Das Gewicht der Gefangenen auf seinen Schultern spielte da keine Rolle, so eine zierliche Person war für Gorjon kein Problem, zumal sie ja die meiste Zeit über nicht zappelte, sondern sich ruhig verhielt. Erst als sie dann sehr plötzlich ihren Kopf herum riss hatte er Mühe sie festzuhalten, es war sehr plötzlich und unerwartet gekommen. Somit hatte sie sich auch selbst ausknocken können, eine Tatsache die das Gefluche schlagartig unterband und die Nordmänner kurz fassungslos machte.
Man verband nun auch ihren Kopf, eine reine Vorsichtsmaßnahme. Sie bekam einen dicken Schal umgelegt und eine Mütze aufgesetzt, die man umkrempeln musste, damit sie nicht viel zu groß war. Derartig mumifiziert wurde Anicia nun mit größerer Vorsicht getragen, auch wenn sie sich jetzt nicht mehr rührte. Man kontrollierte regelmäßig ihre Atmung, sodass sie verhältnismäßig wohlbehalten am Lager ankam, wo man sie auch direkt wieder in Gorjons Zelt brachte. Noch immer war sie bewusstlos, daher wurde die Gelegenheit gut genutzt. Alle Wunden wurden fachmännisch versorgt und sie wurde komplett neu eingekleidet, bekam jetzt warme, nordische Stoffe und Felle verpasst.
Sie war am Ende also perfekt für den Winter gekleidet, hatte auch dicke Socken und ein Paar Stiefel an den Füßen, ebenso wie warme Fäustlinge an den Händen. Statt Seile nutzte man nun eiserne Ketten um sie festzuhalten, ihre Füße waren in Fußeisen gelegt, die sich tief in die Stiefel drückten und somit absolut sicher saßen, selbiges galt für die Handschellen, die ihre Hände hinter dem Rücken hielten und sich in die Fäustlinge gruben. Ihre Gelenke konnte sie sich somit nicht wundscheuern, ein angenehmer Nebeneffekt. Um sie aufzuwecken verabreichte Gorjon ihr dann einen guten Schluck vom berühmten Kümmelschnaps der Rikkes, sie saß zu diesem Zeitpunkt bereits wieder auf einer warmen Decke in seinem Zelt.
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Anicia Allyrion

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BeitragThema: Re: Die Viper und der Bär   Fr Sep 01, 2017 8:16 pm

Es fiel mir nicht sonderlich schwer, mich komplett aus der realen Welt zu verabschieden, sodass ich nicht merkte, wie man mich verpackte wie ein zerbrechliches Geschenk, und mich erneut fesselte, diesmal jedoch sehr viel besser. Allerdings war das eigentlich gar nicht nötig, denn selbst der Schnaps schaffte es nicht, mich zurückzuholen, zumindest nicht vollständig. Das Brennen in meiner Kehle vertrieb zwar die Ohnmacht, doch ich ließ die Augen auch weiterhin geschlossen, den Kopf auf der Brust. Ich war einfach noch nicht bereit, wieder richtig aufzuwachen.
Wenn ich schon hier sein musste, dann war es ja wohl genug, dass ich körperlich anwesend war. Je länger ich so abgedriftet bleiben konnte, desto weniger der Zeit, die ich hier mit diesen ungehobelten, ungewaschenen Nordmännern verbringen musste, würde ich wirklich miterleben. Und je weniger ich miterlebte, desto weniger würde das ganze wir ausmachen. Erinnerungen, die ich nicht hatte, konnten mich schließlich später auch nicht quälen.
So saß ich noch immer leicht zitternd einfach da, meine Füße schmerzten unglaublich, während sie langsam wieder auftauten, und mein Kopf dröhnte, als würden hundert Schmiede mit ihren Hämmern darauf herum hauen. Langsam ließ ich den Kopf nach hinten an den Pfahl und dann zur Seite sinken, um zu versuchen, eine Haltung zu finden, die den Schmerz mildern würde. Dass es nicht funktionierte, merkte ich schnell, allerdings blieb ich dennoch still sitzen, ohne mich zu beschweren oder meinen Schmerz zu zeigen.

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BeitragThema: Re: Die Viper und der Bär   Fr Sep 01, 2017 11:01 pm

Die dornische Lady blieb ein gewaltiges Rätsel für Gorjon, da nicht einmal der Schnaps half um sie richtig wach zu kriegen. Sie musste völlig erschöpft sein und er verfluchte diesen Umstand, nicht weil er so viel Mitgefühl mit ihr hatte, sondern weil er seine Wut nun nicht an ihr auslassen konnte. In ihrem Zustand wäre eine saftige Tracht Prügel wohl zu viel des Guten, er durfte nicht riskieren sie zu verletzen, weshalb er seinen Zorn herunter schlucken musste, was es eigentlich nur noch schlimmer machte. Murrend legte Gorjon ihr ein Kissen hinter den Kopf und noch ein weiteres an ihren Rücken, sodass sie es bequem hatte und beim Sitzen keine weiteren Schmerzen litt, danach stürmte er aus dem Zelt.
Seine Wut bekamen nun wehrlose Holzscheite zu spüren, der Nordmann reagierte sich mit der Spaltaxt ab und sie würden nun wohl Feuerholz für viele Tage haben. Danach war er aber seine Energie los und nachdem er noch ein paar Untergeben angeschrien hatte auch den gröbsten Teil der Wut. Grummelnd und mit einigen Utensilien kehrte Gorjon schließlich in sein Zelt zurück, wo er Anicia genaustens musterte. "Jetzt bist du nicht mehr so aufmüpfig...", knurrte er bloß, gab sie doch immer noch ein jämmerliches Bild ab. Ein kleines, zitterndes Bündel saß da vor ihm und er begann die Decken um sie zu abzuwickeln und löste ihr dann tatsächlich die Handschellen, drückte ihr sogleich eine Tasse in die freien Hände.
"Ist guter Tee... trink...", brummte er dabei, in Bezug auf das warme Gebräu aus Brennnesseln, mit einem Schuss Honig drin. Sie musste aufgepäppelt werden, also stellte er ihr sogar noch einen Teller mit gutem, warmen Essen hin. "Hast ja gesehen was passiert wenn du fliehen willst... deine Haut war blau vor Kälte, wenn da nicht gerade Blut drüber war. Also halt endlich die Füße still und benimm dich.", knurrte er sie dabei an, eine Flucht war eigentlich ausgeschlossen, wegen der Ketten an ihren Füßen, sie konnte zwar frei durchs Lager gehen, aber keineswegs rennen, zumal sie bei jedem Schritt ein verräterisches Klirren begleiten würde.
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BeitragThema: Re: Die Viper und der Bär   Sa Sep 02, 2017 12:12 am

Ich wusste nicht, wie lange ich so dagesessen hatte. Sekunden wurden zu Minuten, Minuten zu Stunden, Stunden zu Sekunden, jegliches Zeitgefühl war verloren, ebenso jedes Gefühl dafür, wo ich war. Mal fühlte ich mich derart schwer, dass ich mehr als deutlich wusste, dass ich auf dem Boden saß, dann wieder fühlte ich mich so schwerelos, so losgelöst von meinem physischen Körper, als würde ich schweben. Langsam verschwamm auch meine Sicht, wenn ich mich denn doch einmal dazu durchrang, die Augen zu öffnen. Ich merkte selbst, wie ich langsam anfing zu fiebern, nach außen hin wirkte sich das ganze durch den kalten Schweiß aus, der mir auf die Stirn trat, und den fiebrigen Glanz in meinen Augen, als ich Gorjon ansah, weil der meine Fesseln löste. Mit zitternden Fingern nahm ich den Tee entgegen und nahm ganz vorsichtig einen Schluck, nur um leise aufzustöhnen, als das Getränk leicht brennend meine Kehle hinunterrann und mich von innen heraus wärmte.
Er musste mir nicht sagen, dass ich ziemlich scheiße ausgesehen haben musste, das wusste ich durchaus auch selbst. Immerhin hatte ich meine Füße gesehen, kurz bevor er mich gefasst hatte. Vermutlich konnte ich froh sein, dass ich meine Zehen behalten hatte. Und doch hätte ich all das in Kauf genommen, wenn es meine Freiheit bedeutet hätte. Da das nicht funktioniert hatte, sah ich keinen wirklichen Grund mehr darin, mich weiter gegen alles und jeden zu stellen. Wenn ich schon hier bleiben musste, konnte ich es mir auch etwas angenehmer machen. Genau das war auch der Grund, warum ich das Essen annahm und langsam zu essen begann, obwohl meine Finger noch immer zitterten.

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BeitragThema: Re: Die Viper und der Bär   Sa Sep 02, 2017 6:32 pm

Schweiß und glasiger Blick waren wahrlich keine guten Anzeichen, als Gorjon Anicia betrachtete. Zwar blieb die sonst so widerspenstige Dame nun sehr ruhig, aber auch dies war wohl ein Zeichen für ihren schlechten Zustand, was Gorjon direkt zum murren brachte, er hasste es sich um sie kümmer zu müssen. Trotzdem bekam sie warmen Tee und gutes Essen, er sah es als gutes Zeichen an das sie dieses Mal keinen Widerstand leistete und sich nicht gegen Speis und Trank sträubte. Schnell interpretierte er es als weiteres Zeichen dafür das ihre Widerspenstigkeit gebrochen war, was in diesem Moment großes Glück für Anicia war, sonst hätte er ihr vielleicht doch noch eine saftige Ohrfeige verpasst.
So aber drehte sich Gorjon kurz um, während sie vorsichtig trank. Er nahm einen großen, tiefen Holzlöffel und schüttete da vorsichtig weiteren Schnaps drauf, den er ihr auch gleich verabreichen wollte. "Das ist gute Medizin.", behauptete er einfach, was auch einen wahren Kern hatte, immerhin würde es sie von innen heraus noch weiter wärmen und vermutlich auch eine schmerzlindernde Wirkung haben. "Schnabel auf!", forderte er also direkt und mit sofortiger Kooperation rechnend. Wenig zimperlich bekam sie den Löffel auch direkt in den Mund gestopft und den weiteren Alkohol also verabreicht.
Danach ließ Gorjon aber von ihr ab und setzte sich einfach auf ein dickes Fell. "Gut, nachdem dir also die Flausen ausgetrieben sind, wirst du wohl Ruhe geben. Benimm dich einfach, dann kommen wir ohne weitere Fesseln hin und du wirst es ganz gut haben. Darfst nur nicht aus dem Lager, mit den Ketten an deinen Füßen kommst du ohnehin nicht weit. Du bist also auf Bewährung!", verkündete er dann einfach, womit er sie natürlich maßlos unterschätzte und vermutlich auch ihre Handlungen völlig fehlinterpretierte.
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BeitragThema: Re: Die Viper und der Bär   Sa Sep 02, 2017 7:11 pm

Ich verzog leicht den Mund und bedachte Gorjon mit einem nicht sonderlich freundlichen Blick, doch die Tatsache, dass ich die Augen kaum offen halten konnte, schmälerte den Effekt deutlich. Nicht gerade begeistert öffnete ich schließlich den Mund. Hustend zog ich mich wieder zurück und schüttelte den Kopf, doch das Gebräu tat seine Wirkung. Von meinem Magen aus schien sich die Wärme auszubreiten und ich schloss die Augen Medizin nennst du dieses Gesöff? fragte ich heiser und schüttelte erneut hustend den Kopf, bevor ich ihm einen wütenden Blick zuwarf. War er jetzt komplett übergeschnappt? Oder hatte er einfach etwas zu viel Medizin getrunken?
Du denkst wirklich, ich würde kooperieren, nur weil du mich dieses Mal aufgehalten hat? fragte ich heiser, allerdings so leise, dass ich nicht wusste, ob er mich überhaupt gehört hatte. Wenn er wirklich dachte, dass er mich so leicht kaufen konnte, war er sogar noch naiver als ich gedacht hatte. So leicht würde ich es ihm sicher nicht machen. Wenn er wirklich so dumm war, dass er mir diese Freiheiten gab, würde er noch früh genug merken, dass er mich maßlos unterschätzte. Eine Allyrion gab niemals auf, und erst recht nicht, wenn er mich so respektlos und ungehobelt behandelte.

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BeitragThema: Re: Die Viper und der Bär   Mo Sep 04, 2017 7:07 pm

Gorjon musste kurz auflachen, als Anicia hustend und sich schüttelnd auf den Schnaps reagierte. Danach schüttelte er seinerseits den Kopf, aber eher aus Unverständnis, wie man auf einen so guten Tropfen derartig reagieren konnte. "Aye, Medizin nenne ich das. Feinster Kümmelschnaps, da kannst du dich wirklich nicht beklagen. Der hält warm und stärkt, da hat keine Kälte dieser Welt eine Chance gegen. Und mit etwas Glück wachsen dir davon reichlich Haare auf den Füßen.", erklärte er ihr sofort auf die Nachfrage, wobei er immer noch sichtlich erheitert war.
Während Gorjon die Flasche wieder sorgfältig wegpackte vernahm er hinter sich ein leises Flüstern, irgendetwas hatte seine Gefangene gesagt, aber er konnte es nicht genau ausmachen. "Hä?", fragte er also direkt nach und verzog dabei das Gesicht. "Du darfst nicht so nuscheln. Sprich gefälligst klar. Also, was hast du gesagt?", hakte er laut brummend nach, womit sie zeitgleich auch ungewollt eine zweite Chance erhielt ihr Gesagtes zu korrigieren. Gorjon hatte keine Ahnung wie frech sie gerade gewesen war, also setzte er sich einfach wieder vor sie hin und besah sich nochmal ihre Hände, die ja vom Frost gezeichnet gewesen waren.
Sonderlich zimperlich war der Nordmann dabei natürlich nicht, aber die Prozedur war schnell vorüber und er zeigte sich zufrieden. "Hast nix schlimmes davon getragen. Für so ne winzige Lady bist du verdammt zäh.", brummte er also, während er sich erhob, wobei er sie einfach am Arm zog und so ebenfalls aufrichtete. Ohne weitere Worte stieß er sie aus dem Zelt nach draußen. "Darfst dich im Lager frei bewegen. Aber nicht in mein Zelt, wenn ich nicht gerade da drin bin. Wenn ich dich rufe, dann kommst du gefälligst zügig her, sonst wirst du ganz schnell wieder den ganzen Tag gefesselt vor dich hin schmoren.", diktierte er ihr sogleich die Spielregeln.


Zuletzt von Gorjon Rikke am Do Sep 07, 2017 2:29 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Viper und der Bär   Mi Sep 06, 2017 1:38 pm

Ich schüttelte den Kopf und hustete wieder Kümmelschnaps... wiederholte ich leicht angewidert und verzog den Mund. Für jemanden, der den weichen, fruchtigen dornischen Wein gewöhnt war, für den war der scharfe Schnaps der Nordmänner wirklich nicht sonderlich lecker oder angenehm. Er erfüllte zwar seinen Zweck, er wärmte mich von innen heraus, aber meine Kehle brannte nun ziemlich, meine Stimme war dementsprechend rau und heiser.
Auf seine harsche Aufforderung hin hob ich den Blick, meine Augen blitzten leicht auf im Halbdunkel des Zeltes. Wenn du willst, dass ich kooperiere, dann will ich wenigstens ordentliche Klamotten... ich laufe hier sicher nicht in einer Hose herum, die mir viel zu groß ist antwortete ich, wobei ich absichtlich veränderte, was ich gesagt hatte. Ich wusste, wenn ich jetzt zu frech war, würde ich wirklich hier im Zelt hocken, gefesselt, bis sie mich an den übergeben konnten, der diese Entführung angeordnet hatte. Wenn ich also eine Freiheit zumindest innerhalb des Lagers behalten wollte, würde ich teilweise kooperieren müssen.
Ich bin doch kein Hund, der kommt, wenn jemand pfeift! protestierte ich, während ich mich an dem Pfosten hinter mir festhielt, da meine Knie noch immer nicht so wirklich stabil waren. Einen gewissen Rest von Stolz hatte ich noch immer, und ich würde sicher nicht unterwürfig wie ein abgerichteter Hund hinter Gorjon herlaufen, wenn er nach mir rief. Er hatte schließlich auch zwei gesunde Beine, konnte also auch zu mir kommen, wenn er etwas wollte.

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BeitragThema: Re: Die Viper und der Bär   Do Sep 07, 2017 2:29 pm

Gorjon nickte überaus zufrieden und stolz. "Ganz genau, Kümmelschnaps. Also beklag dich gefälligst nicht.", brummte er laut, er konnte überhaupt nicht verstehen wie sie da das Gesicht verziehen oder gar angewidert sein konnte. "Ihr Südländer seid wirklich Banausen. Kaum zu glauben wie man den Schnaps nicht mögen kann...", grummelte er auch direkt weiter, heftig kopfschüttelnd und tatsächlich ein wenig angefressen von ihrem Verhalten. Zumindest wusste er das sie sich nun wärmer fühlte, das wohl die Hauptsache um sie durchzubekommen, was wiederum Voraussetzung fürs Lösegeld war.
Ihre Forderung schmeckte ihm nicht, einfach weil es eine Forderung war und sie eigentlich nichts zu verlangen hatte. Ihr genauer Wunsch ließ ihn aber schmunzeln. "Hast Glück. Es ist bereits jemand unterwegs um dir passende Kleidung zu besorgen.", erklärte er also, denn man hatte schnell erkannt das die falsche Kleidung sie wieder frieren lassen würde und die Kälte des Nordens gefährlich für eine dornische Lady war. "Also kriegst du bald was Anderes, bis dahin wirst du aber trotzdem kooperieren.", kam es dann weitaus strenger, es fiel dem Nordmann schwer eine Balance zu finden daraus sie gesund zu pflegen und trotzdem nicht zu viele Freiheiten zu gewähren.
Sofort schaffte es Anicia auch wieder seinen Zorn zu wecken. Sie bekam eine harte Ohrfeige verpasst, kaum das sie protestiert hatte. "Du horchst auf meine Befehle, sonst wirst du weiter geschlagen!", bellte er dabei einfach, dann stieß er sie tatsächlich nach draußen und ging dann einfach von ihr weg, um sie lieber mit seinen Gefolgsleuten zu befassen anstatt mit ihr.
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BeitragThema: Re: Die Viper und der Bär   Fr Sep 08, 2017 5:56 pm

Ich schnaubte leise Ach, wir sind Banausen, aber ihr wisst nicht mal unseren guten Wein zu schätzen? brummte ich leise und schüttelte den Kopf. Die Ankündigung, dass ich in Kürze angemessenere Kleidung bekommen würde, heiterte mich dann doch schon wieder auf und ich zuckte leicht die Schultern. Bevor ich antworten konnte, traf mich sein Schlag heftig und fegte mich von den Füßen, mein Gleichgewicht und meinen festen Stand hatte ich noch nicht wirklich zurück erlangt. Wütend blickte ich also zu ihm auf und rappelte mich wieder auf. Widerworte sparte ich mir, meine Wange tat schon von diesem einen Schlag höllisch weh.
Sobald er weg war, wandte ich mich in die entgegengesetzte Richtung und folgte dem Geräusch fließenden Wassers bis zu einem kleinen Bach, der hinter den Zelten vorbeifloss. Ich kniete mich ans Ufer und trank einige Hände von dem eiskalten, kristallklaren Wasser, bis der Nachgeschmack des furchtbar starken Kümmelschnapses aus meinem Mund verschwunden war. Zwar half das Wasser nicht wirklich dabei, mich aufzuwärmen, aber es belebte mich und holte langsam meine Lebensgeister zurück, sodass ich nun schon sehr viel frischer war, als ich mich wieder aufrichtete und langsam das Lager erkundete. Den Männern blieb ich dabei so gut es ging fern, obwohl die Blicke, die man mir zuwarf, nun weniger angewiderter, verächtlicher waren als viel mehr misstrauischer und widerwillig beeindruckter Natur.

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BeitragThema: Re: Die Viper und der Bär   Fr Sep 08, 2017 9:34 pm

Gorjon schnaubte laut und wütend, kaum das Anicia ihre Frage gestellt hatte. "Natürlich seid ihr die Banausen! Euer Wein schmeckt zum kotzen, so eine widerlich süße Plörre ist eine Zumutung und nichts Anderes!", blaffte er laut zurück, wonach er angewidert den Kopf schüttelte. Zum Glück waren sie hier im Norden, wo er bestimmen würde was gegessen und getrunken wird, da hatte die Lady wahrlich keinen dornischen Wein zu erwarten. "Ein gutes Met aus dem Norden, da geht nichts drüber.", meinte er noch laut, ehe er ihr wegen ihrer folgenden Frechheit eine kräftige Schelle verpasste.
Das es sie gleich von den Füßen riss hatte er zwar nicht beabsichtigt, es brachte den Nordmann aber durchaus zu einem kurzen, höhnischen Grinsen und innerlich freute es ihn umso mehr. Von der so kühnen, widerspenstigen Anicia war nicht mehr viel übrig, zumindest hatte es nicht den Anschein. Sie entgegnete nichts und ließ sich einfach aus dem Zelt drängen, daher hielt er den Widerstand für gebrochen. Er achtete auch nicht mehr groß auf sie, ganz Anders aber seine Gefolgsleute. Manche waren noch immer wütend wegen der kalten Nacht im Wald, die sie für die Jagd hatten aufwenden müssen. Wieder Andere warfen ihr begehrende Blicke hinterher, so eine hübsche Lady aus dem Süden hatten sie zum ersten Mal in ihrem Leben gesehen und Anicia musste ihnen exotisch vorkommen.
Während Gorjon also versuchte ein Würfelspiel in Gang zu bringen starrten viele der Männer zur Frau rüber die sich am Fluss erfrischte, auch als sie zurückkehrte war sie der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und einer der Nordmänner grabschte ihr auch einfach von hinten an ihre Weiblichkeit und langte dabei ordentlich zu. "He Süße, wie wäre es denn mit uns?"
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BeitragThema: Re: Die Viper und der Bär   Sa Sep 09, 2017 11:49 am

Ich schüttelte nur den Kopf. Es war für mich nicht weiter sinnvoll, ihn belehren zu wollen, sollte er doch weiter sein Met und seinen Kümmelschnaps saufen und sich damit jede Gehirnzelle einzeln abtöten. An seinem Verhalten würde das vermutlich auch nichts mehr ändern, ein Ochse blieb eben ein Ochse. Dieser Gedanke zauberte ein hämisches Lächeln auf meine Lippen, als ich mich nach seinem Schlag wieder aufrichtete, und nachdem ich draußen war, konnte ich die nervigen Blicke endlich so gut wie möglich ausblenden. Ich war es gewohnt, angestarrt zu werden, besonders hier im Norden, oder allgemein außerhalb von Dorne, daher fiel es mir nicht sonderlich schwer.
Als ich schließlich von der kurzen Waschung zurückkehrte und diese groben Finger spürte, erstarrte ich kurzzeitig. Langsam drehte ich mich zu ihm um und lächelte, meine Augen blitzten auf. In einer eleganten Bewegung ließ ich mich neben dem Mann nieder und strich mit einem Finger über seine Brust nach unten Glaubst du denn, du würdest meinen Ansprüchen genügen? Ich bin heißblütige, dornische Liebhaber gewöhnt, kannst du da mithalten? Während der Mann mich mit größer werdenden Augen ansah und dann anfing, damit zu protzen, was er im Bett denn alles leisten könne, stahl ich ihm ungesehen sein Messer und ließ es in meiner Tasche verschwinden. Kaum hatte ich, was ich wollte, schüttelte ich den Kopf und stand auf Dann such dir irgendwo eine Ziege und zeig ihr doch, was du nicht alles kannst... Und solltest du mich jemals wieder mit deinen dreckigen Griffeln anfassen, kannst du dich drauf verlassen, dass ich dich schneller zur Frau umwandle als du schauen kannst Meine Stimme wurde wieder hart und kalt und ich ging, ohne die Männer noch eines Blickes zu würdigen, an ihnen vorbei.

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BeitragThema: Re: Die Viper und der Bär   Sa Sep 09, 2017 3:03 pm

So langsam kam Gorjon zur Ruhe. Die Würfel rollten und er und seine Männer konnten wieder ungezwungen plaudern, zumindest der Teil der sich nicht damit beschäftigte der dornischen Lady hinterher zu gaffen. Das sie es so scheinbar gleichgültig hinnahm half Anicia gewiss, so provozierte sie die Männer weit weniger als es sonst möglich gewesen wäre. Dennoch hatte sie einen besonders aufdringlichen Nordmann angelockt, einfach indem sie durch das Lager ging und als sie sich zunächst so angetan von der äußerst dreisten Kontaktaufnahme zeigte, konnte der Bursche sein Glück kaum fassen. Natürlich prahlte er eifrig und von ihrem geschickten Diebstahl bekam er so rein gar nichts mit.
Erst als Anicia so abrupt aufstand lösten sich seine Finger von ihr und er blickte zunächst schockiert, dann völlig beleidigt und wütend drein. Zwar ging sie zügig weiter, doch schrumpfte ihr Vorsprung schnell, denn der Nordmann ließ so eine Beleidigung und Abweisung nicht einfach so auf sich sitzen. "Komm sofort wieder her!", schimpfte er also, ohne ihr jedoch überhaupt die Chance zu lassen griff er auch schon nach ihrem Arm und riss sie zu sich herum. "Was fällt dir eigentlich ein mich einen Ziegenficker zu nennen? Du wirst mir schon gefügig sein...", knurrte er erbost.
Da Gorjon am anderen Ende des Lagers saß bekam er von dem ganzen Theater rein gar nichts mit. Er war ins Würfelspiel vertieft, erst ein flapsiger Kommentar eines Mitspielers, der nicht mit dem Rücken zu der Szene gewandt saß machte ihn darauf aufmerksam was geschah. Sofort erhob er sich und stapfte wütend los.
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Anicia Allyrion

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BeitragThema: Re: Die Viper und der Bär   Sa Sep 09, 2017 4:01 pm

Ich wartete gar nicht erst, bis der Mann zu mir aufgeschlossen hatte, sondern drehte mich zu ihm um, zog das Messer und legte es ihm an die Kehle, meine Augen blitzten auf und ich drehte den Arm so aus seinem Griff, dass er mich loslassen musste scheinbar hat euer Hauptmann euch nicht so sehr unter Kontrolle, wie er es gerne hätte. Ich bin mir schließlich sicher, dass es ihm nicht wirklich gefallen würde, wenn einem von euch mich anrührt. Ich bin eine Lady, au einem der einflussreichsten Häuser in Dorne, und eher würde ich mir selbst die Kehle durchschneiden, als einem von euch ungewaschenen Barbaren beizuliegen! knurrte ich den Mann an, der mich mit großen Augen anstarrte. Ich merkte, dass er damit nicht gerechnet hatte, und ich verengte die Augen, während ich ihn langsam einen Schritt zurück drängte.
Um meine Worte zu unterstreichen, setzte ich das Messer an meiner Kehle an, sodass bereits eine schmale Blutspur sichtbar wurde. Als der Nordmann noch immer überrumpelt zurück wich, wandte ich meinen Blick zu Gorjon Ich will deine Garantie, dass mich niemand hier anfassen wird, ansonsten kann ich nicht dafür garantieren, dass deine Männer mich überleben werden knurrte ich Ihr bekommt eure Bezahlung nur, wenn ich lebe. Und ich werde das ändern, wenn mich nochmal jemand anrührt, ohne dass ich es will!

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Gorjon Rikke

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BeitragThema: Re: Die Viper und der Bär   So Sep 10, 2017 7:55 pm

Leise fluchend stapfte Gorjon so schnell er konnte zu Anicia und ihrem mehr als aufdringlichen Verehrer. Doch bevor er überhaupt eintraf hatte die dornische Lady schon irgendwie ein Messer ergattert und an die Kehle des Nordmanns gelegt. Sofort wurde sein Fluchen lauter, aber er hielt dann schnell die Klappe als er hörte das Anicia sprach und drohte, in dieser Situation musste er ausnahmsweise hören was sie zu sagen hatte, schließlich hielt sie gerade Jemandem ein Messer an die Kehle. Die Bemerkung über die ungewaschenen Barbaren brachte ihn zur Weißglut, doch noch mehr erzürnte ihn das Verhalten seines Gefolgsmanns, denn wie sie es absolut richtig vermutet hatte schätzte er es gar nicht, das sie angerührt worden war.
Gorjon war also schon im Angriffsmodus, als Anicia etwas Unerwartetes tat und sich das Messer selbst ansetzte. Knurrend trat er ihr gegenüber und nickte dann sofort. "Keiner wird dich anrühren!", brüllte er sofort und auf eine Art die seine Stimme durchs ganze Lager donnern ließ. "Habt ihr Sauhunde das gehört? Niemand fasst sie an, wenn sie nicht gerade fliehen will!", brüllte er sogar noch lauter hinterher, damit es wirklich im letzten Winkel des Lagers und in jedem Ohr deutlich ankam. Danach trat er auf Anicia und den anderen Nordmann zu.
Im Nu hatte er dem Grabscher einen kräftigen Schlag in den Magen versetzt, wonach dieser sich jaulend und gekrümmt zurück zog. Gorjon sah ihm erst gar nicht nach, stattdessen trat er noch näher an Anicia ran und streckte die Hand aus. "Her mit dem Messer.", verlangte er einfach, jetzt wo er deutlich gemacht hatte das sie nicht angefasst werden sollte.
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Anicia Allyrion

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BeitragThema: Re: Die Viper und der Bär   So Sep 10, 2017 9:46 pm

Mit verengten Augen starrte ich den Nordmann lange an, während der immer weiter vor mir zurückwich, und blickte dann zu Gorjon. Zufrieden registrierte ich, dass er auf meine Forderung einging, und ich schüttelte leicht den Kopf Das gilt auch für dich, verstanden?! knurrte ich nun auch den Hauptmann der ganzen Bande an. Auch ihn würde ich nicht an mich heran lassen, und wenn er sich nochmal dazu erdreisten würde, mich zu schlagen, dann würde ich in Zukunft auch zurückschlagen. Nochmal würde ich diese Schmach nicht ertragen, ohne mich zu wehren und ohne etwas zu tun, um ihm zu zeigen, aus was für einem Holz eine dornische Lady geschnitzt war.
Als er das Messer forderte, schüttelte ich den Kopf und trat zurück. Ich würde das Messer sicherlich nicht so leicht wieder hergeben, auch wenn ich kein sonderlich großes Interesse daran hatte, es zum Einsatz zu bringen. Jemanden zu töten, solange man mich nicht anrührte, war nicht das, was ich wollte, es wäre nur unnötiges Getue, das mir einfach nichts bringen würde. Wenn ich einen der Krieger töten würde, würde das für mich nur noch mehr Konsequenzen bedeuten, meine Freiheit könnte ich dann vergessen. Dennoch wollte ich das Messer noch nicht abgeben, es gab mir einfach ein gewisses Maß an Sicherheit, dass ich mich wehren konnte, falls es zum Äußersten kommen sollte.

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Gorjon Rikke

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BeitragThema: Re: Die Viper und der Bär   So Sep 10, 2017 10:19 pm

Als sie die Warnung auch an ihn richtete stutzte Gorjon verwundert. Ein wütendes Grunzen später schüttelte er kräftig den Kopf und machte dann eine wegwerfende Geste. "Ich will dich gar nicht anfassen.", schnaubte er bloß und zuckte dann mit den Schultern. "Du bist mir zu mickrig und zu giftig, ich stehe nur auf echte nordische Weiber. Da kannst du nicht mithalten.", knurrte er demonstrativ desinteressiert, was zum großen Teil auch stimmte, bloß das er es übertrieb weil er sie bewusst verspotten wollte.
Das er sie also nicht anfassen sollte akzeptierte er gerne. Allerdings umfasste dies für Gorjon nicht das er sie nicht mehr schlagen durfte wenn sie frech wurde. Da sie es auch nicht extra erwähnt hatte hakte er die Sache schnell ab, bloß das sie sich bei dem Messer verweigerte brachte ihn schnell wieder in Rage. Mit einem hörbaren Schnaufen schnappte er rasch nach ihr, da trat sie aber schon den Schritt zurück und Gorjon schimpfte lautstark ein paar äußerst unschöne Zoten heraus. "Jetzt gib es schon her!", verlangte er lauter und trat einfach weiter auf sie zu. "Du glaubst doch nicht ernsthaft ich lasse dir ein Messer, wo du schon einmal versucht hast mich im Schlaf zu erdolchen?", knurrte er direkt bedrohlich hinterher, dann aber änderte er seine Strategie.
"Du darfst es behalten, aber nur wenn du dich dafür nachts brav an den Händen fesseln lässt. Dann hast du tagsüber deine lächerliche kleine Sicherheit und ich muss nichts befürchten.", machte er ihr sogar ein Angebot, allerdings nur weil er glaubte das sie ohnehin nicht darauf eingehen würde. Er konnte sie auch einfach so fesseln, davon war er fest überzeugt und es stärkte seine Position sie unter Zugzwang zu stellen.
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Anicia Allyrion

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BeitragThema: Re: Die Viper und der Bär   So Sep 10, 2017 11:24 pm

Ich schnaubte wütend und schüttelte den Kopf Dann bitte, geh und vögel' deine nordischen Weiber bis zum Umfallen, Hauptsache du rührst mich nicht an... Man merkte, dass sein Spott absolut nicht bei mir ankam, es war mir absolut egal, dass ich nicht sein Typ war. Er war schließlich auch nicht das, was ich mir unter einem Traummann vorstellte. Ich war die schneidigen dornischen Männer gewohnt, und auch deren Liebeskünste. Ein massiger, schwerfälliger Nordmann würde damit wohl kaum mithalten können.
Bei seinem Angebot zog ich überrascht eine Augenbraue hoch, nickte dann aber leicht Das Angebot ist nur fair. Wenn du es dabei ausnutzen solltest, dann kannst du dich auf etwas gefasst machen, aber solange du zu deinem Wort stehst, werde auch ich zu meinem Wort stehen... stimmte ich langsam zu und nickte dann. Langsam nahm ich das Messer von meiner Kehle, die dunklen Wellen meiner Haare verdeckten bald das winzige Rinnsal von Blut, das auf meiner karamellfarbenen Haut bereits leicht angetrocknet war und daher nun von dem leuchtenden Rot zu einem dunklen Rostbraun geworden war. Ich hoffte wirklich, dass er mir das Messer lassen würde, wenn ich mich seinen Bedingungen beugte. Über Nacht die Hände gefesselt zu haben, war nicht unbedingt das, was ich mir wünschen würde, aber es war ein relativ geringer Preis dafür, wenn ich das Messer wirklich behalten durfte.

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BeitragThema: Re: Die Viper und der Bär   Mo Sep 11, 2017 1:56 pm

Ihr wütendes Schnaufen und der bissige Kommentar brachte Gorjon zu einem lauten Lachen, bei dem sein ganzer Körper zu beben schien. "Oh, keine Sorge, das werde ich tun. Vielleicht auch schon heute Nacht, dann kannst du zusehen.", höhnte er direkt wieder zurück, auch wenn er es wirklich nicht vor hatte, jedenfalls nicht vor ihren Augen. Aber das spielte kaum eine Rolle um sie zu verspotten und Gorjon hielt seine Sprüche für schlichtweg genial.
Mit seinem Angebot hatte er genau das Gegenteil von dem was nun geschah erreichen wollen. Anicia akzeptierte zu seiner großen Verwunderung und im ersten Moment starrte er sie einfach nur mit dümmlichen Kuhaugen an, ehe er sich räusperte und nickte. "Sehr gut. Ich stehe zu meinem Wort.", meinte er dann sichtlich angefressen, aber auch ehrlich. Gorjon würde zu seinem Wort stehen, auch wenn es bedeutete ihr jetzt doch das verflixte Messer zu lassen. Er hatte es sich wirklich anders vorgestellt, hielt sich aber doch an seine Worte und das Angebot, sodass er von ihr abließ und auch mit einiger Erleichterung ansah wie das Messer von ihrer Kehle verschwand.
Das sie sich selbst abgemurkst hätte bezweifelte er nicht, für so verrückt hielt er die widerspenstige Lady nun schon. Leise fluchend ging er dann auch wieder ab, weiter mit Anicia zu reden wollte er wirklich nicht und er versuchte stattdessen das Würfelspiel erneut in Schwung zu bringen, auch wenn es ein wenig dauerte nach dem Auftritt der Dornerin.
Als es etwas später wurde brüllte Gorjon dann nach ihr, kurz bevor er sie ohnehin schon unweit von sich entdeckte. Er nickte ihr sofort zügig in Richtung Zelt, sofern sie gehorchte gab es für ihn auch wirklich keinen Anlass sie zu berühren. Er nahm den Waffenstillstand ernst, lauerte aber nur auf Angriffsfläche von ihr. Ebenso wie zuvor bot er ihr ein gutes Abendessen an, auch hatte man die passende Kleidung für sie heran geschafft. Der Nordmann ging jedoch nicht aus dem Zelt um sie sich umziehen zu lassen, stattdessen setzte er sich demonstrativ vor seine Sachen, sodass er nicht zu ihr hinsah, aber sie trotzdem keine Chance hatte weiterer Waffen habhaft zu werden. Er drängte sie zur Eile und als sie schließlich umgezogen war ließ er sie weiter essen, so viel sie mochte. Dann aber kam die eigentliche Prüfung. "Hände auf den Rücken.", verlangte er von ihr, die Handschellen bereits parat.
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BeitragThema: Re: Die Viper und der Bär   Mo Sep 11, 2017 3:15 pm

Ich musterte ihn lange und schmunzelte böse Die Frau, die sich von dir ficken lässt, will ich erstmal sehen... keine Frau von Klasse würde sich in einem Lager voller Barbaren ficken lassen... zischte ich noch, dann ging ich an ihm vorbei, das Messer steckte ich in meinen Gürtel. Den Rest des Tages hielt ich mich von den Männern fern, sodass auch die begehrlichen Blicke und das Gemurmel wegblieben. Es erleichterte mir die ganze Situation sehr, dass ich nicht ständig angestarrt wurde, und so konnte ich sogar die Wut in mir langsam abbauen.
Da die Wut langsam verschwand, konnte ich auch zu Gorjon gehen, ohne irgendwie trotzig zu sein oder einen blöden Spruch zu reißen, sogar ohne ein gemeines Funkeln in meinen Augen. Dass er so sehr nach mir gebrüllt hatte, ärgerte mich zwar etwas, aber ich hatte keine Lust mehr, heute noch mehr zu streiten, weshalb ich einfach in das Zelt trat und mich umsah. Als ich das Kleid entdeckte, lächelte ich etwas. Klar, es war kein Kleid, wie man es in Dorne trug, aber es war ein Kleid und keine Hose mehr, und es wäre sehr viel wärmer als das, das ich bei meiner Ankunft hier getragen hatte. Ohne noch wirklich zu warten, zog ich mich aus und wechselte die vielen Schichten Kleidung, die meinen zierlichen Körper furchtbar klobig gemacht hatten, gegen das eng anliegende Kleid aus warmem Stoff in dem dunklen Blau, fast schon schwarz. Das helle Unterkleid setzte dabei wunderbare Akzente und ich brauchte etwa, bis ich die Schnürung soweit enger gemacht hatte, dass es für mich passte statt für eine etwas stämmigere nordische Frau.
Als ich mich fertig umgezogen hatte, zog ich das Tablett zu mir und aß ein klein wenig, trank etwas von dem frischen Wasser und sah ihn dann an. Ohne großen Protest legte ich die Hände auf den Rücken und wandte mich mit dem Rücken zu ihm, widerstandslos ließ ich mich fesseln und setzte mich dann auf das Fell, das ich noch von der letzten Nacht dort liegen hatte.

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BeitragThema: Re: Die Viper und der Bär   Mo Sep 11, 2017 7:56 pm

"Was hast du schon für eine Ahnung?", polterte Gorjon wütend zurück, er hielt Anicia aber auch nicht auf um mit ihr weiter darüber zu diskutieren. Sie hatte es geschafft ihn doch noch wütend zu machen, sodass er beim Würfelspiel unkonzentriert war und es äußerst erfolglos für ihn verlief. Trotzdem verbesserte sich seine Stimmung, denn Spaß hatte er so oder so und es ging ihm auch eher um die Gesellschaft als das Spiel, da man nur sehr kleine Summen wettete.
Am Abend dann war er überrascht wie artig die Lady sein konnte, wenn sie es denn wollte. Da Anicia keinen frechen Spruch auf den Lippen hatte und sich auch nicht gegen irgendetwas wehrte gab es keinen Anlass für ihn wütend zu sein oder sie wieder zu schlagen, weshalb er seinen Teil der Abmachung einfach einhielt. Er gab die abgelegten Kleidungsstücke weiter und ließ sie dann in aller Ruhe essen. Noch immer wirkte sie winzig in ihrer Kleidung, aber es war schon erheblich besser geworden und sie würde es zweifellos warm haben, zumal sie ja eine Vielzahl an Decken und Fellen als Nachtlager hatte.
Auf dieses Nachtlager sollte sie sich auch setzen, ehe er sie fesselte. Gorjon machte ihr die Hände hinter dem Rücken sicher mit den Handschellen fest, jedoch auf eine Weise die ihr etwas mehr Bewegungsmöglichkeit bot. Dafür das sie gefesselt war hatte sie es also vergleichsweise gut getroffen, sicher war es eine Einschränkung, aber nicht schmerzhaft. Da sie nun wehrlos war fackelte Gorjon auch nicht lange und packte sich einfach ihr Messer, legte es neben ihrem Schlafplatz ab. "Damit du dich nicht ausversehen drauf rollst, heute Nacht. Du darfst es behalten.", erklärte er dabei, denn er nahm ihr das Messer tatsächlich nicht weg und hielt somit sein Wort. Sie wurde von ihm noch zugedeckt, da sie es selbst nicht mehr konnte, dann zog sich Gorjon wieder aus und legte sich ebenfalls hin.
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BeitragThema: Re: Die Viper und der Bär   Di Sep 12, 2017 12:42 pm

Ich schüttelte den Kopf und ging von ihm weg. Er hatte wohl recht, ich hatte keine Ahnung davon, wie er im Bett war oder wie er sich anderen Frauen gegenüber verhielt, aber andererseits war es mir wirklich absolut egal, das alles betraf mich nicht. Es würde nie dazu kommen, dass wir im Bett landeten, und er würde sich auch nie dazu durchringen können, mich anders zu behandeln als als Gefangene.
Genau deshalb überraschte es mich auch so sehr, dass er doch so sanft sein konnte. Kurz zuckte ich zusammen, als er mir das Messer nun doch wegnahm, doch als er sich erklärte, nickte ich ganz leicht und legte mich hin. Der Waffenstillstand zwischen uns war ein sehr seltsamer Zustand, denn ausstehen konnte ich ihn noch immer nicht, doch im Moment hatte ich keinen Grund, das irgendwie zu zeigen, schließlich tat er nichts, was mich störte. Nicht einmal ein dämlicher Spruch war gekommen, im Gegenteil, man hatte fast sowas wie Sorge in seiner Stimme hören können. Dass die nur davon kam, dass er für mich, wenn ich mich im Schlaf erstach, kein Geld mehr bekäme, herrührte, war mir klar, aber dennoch war es Sorge und das hatte ich schon sehr lange nicht mehr erfahren. Daher schlief ich jetzt langsam ein, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, ihm etwas anzutun oder zu flüchten.

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