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 Gasthaus

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BeitragThema: Re: Gasthaus    Fr Jan 20, 2017 6:51 pm

Caryn machte nicht wirklich den Eindruck, dass sie zuhörte, als Lerris sprach und auf das Gesagte eingehen tat sie ebenfalls nicht. Einen Moment zögerte er und blieb stehen. Das ist wohl meine Antwort, vermutete er enttäuscht und wollte sich gerade umdrehen und davongehen, als Caryn mit ein paar schnellen Schritten wieder vor ihm stand und wortlos ihre Lippen auf die seinen drückte. Die Überraschung stand ihm ins Gesicht geschrieben. Nachdem Lerris seine Augen verwirrt aufgerissen hatte und sein Kopf hochrot wurde, schloss er die Augen und erwiderte den Kuss. Tausende von Gedanken schwirrten durch seinen Kopf und keinen von ihnen konnte er wirklich irgendwie einsortieren. Aber das war ihm im Moment auch überhaupt nicht wichtig. Es fühlt sich so gut an, so richtig. Und es war so schnell vorbei. Zu schnell. Seine Lippen lösten sich von ihren und Lerris sah Caryn an. Ein schmales Lächeln, kaum sichtbar, erschien in seinem Gesicht. Er studierte ihr Gesicht ganz genau. Ihre Augen, ihre Augenbrauen, ihre Nase, ihren Mund. Alles an ihr erschien ihm einfach makellos. Sie ist so wunderschön. Und doch, nachdem sich seine Gedanken wieder einigermaßen geordnet hatten, stellte sich Lerris die großen Fragen nach dem Warum. Warum nun doch? Warum ich? Er versuchte, diese Fragen zu verdrängen. Ist doch egal. Sie hat mich geküsst. "Das...du warst...ich meine, das war...schön. Ich...ich weiß nicht...", stammelte Lerris und auf einmal fühlte er sich wieder wie ein kleiner Junge. Klein und dumm und naiv...
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Caryn Forestyr
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Fr Jan 20, 2017 10:21 pm

Er war überrascht. Natürlich war er das. Schließlich hatte Caryn ihm zuerst deutlich gezeigt, dass sie nicht wollte, dass es zu viel war und jetzt stand sie doch hier und küsste ihn. Doch sie bereute es nicht, keineswegs. Es war nicht so, als wäre es der beste Kuss aller Zeiten, denn so war es nicht, nicht wirklich zumindest. Sie konnte es nicht wirklich als leidenschaftlich bezeichnen oder außergewöhnlich. Bis auf eine Tatsache, etwas, das Caryn zuvor nie gespürt hatte, nicht so. Gerade jetzt in diesem Moment fühlte sich alles richtig an. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort, während sie das richtige tat - mit der richtigen Person. Dieses Gefühl der Richtigkeit war es, was diesen Kuss zu bestimmen schien und als er sich schließlich mit einem leichten Lächeln von ihr löste und sie musterte, war Caryn beinahe enttäuscht, dass es vorbei war. Aber wer sagt, dass es vorbei ist? Sie erwiderte das Lächeln, verschwendete keinen Gedanken an die Räuber, war nur erfüllt von dieser...Richtigkeit. "Es war schön", erwiderte sie leise, ehe sie beinahe willkürlich eine Hand an seine Wange legte und sich noch einmal hochreckte, um ihn einen weiteren Kuss zu geben. Es schien fast, als hätte sie gar keine andere Wahl. Es tat Caryn beinahe in der Seele weh, einen Schritt zurück zu machen, sich von ihm zu entfernen, um ihren Umhang wieder anzulegen und die Messer zurück an ihre Plätze zu stecken. "Also", fragte sie mit einer Fröhlichkeit in der Stimme, die sie selbst überraschte, "du wolltest dein Pferd versorgen. Irgendwelche anderen Programmpunkte für heute?"

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BeitragThema: Re: Gasthaus    Fr Jan 20, 2017 11:19 pm

"Es war schön", wiederholte Caryn leise und mit einer solchen Ruhe, die Lerris selber nicht hatte aufbringen können. Ich muss mich verhalten wie ein kompletter Idiot. Doch das schien Caryn nicht daran zu hindern, ihre Hand auf seine Wange zu legen und ihn ein weiteres Mal zu küssen. Wie gerne würde er es mit ihr tun, hier und jetzt und ohne Zögern. Klein und dumm und naiv... Ein wenig schämte Lerris sich wegen dem Gedanken, auch wenn er in seinem Leben dieses Verlangen noch niemals so stark gespürt hatte. Natürlich war er nicht mehr jungfräulich. Ich erinnere mich noch an meinen ersten Kuss. Es war eine Schwarzhaarige von zwölf Jahren, so wie ich damals. Wir küssten uns so lange bis ihr Vater uns sah und mich grün und blau schlug. Lerris erinnerte sich nicht mehr an den Namen des Mädchens und sähe er es heute, würde er es vermutlich auch nicht mehr erkennen. Zwei junge Frauen hatte Lerris gehabt. Die Erste in einem Bordell, als er fünfzehn Jahre war. Die Knappen am Hofe in meinem Alter gingen auch alle dorthin, also kam ich mit. Es war nichts, worauf er sonderlich stolz war. Man sollte wegen Münzen keine Liebe vorgegaukelt bekommen. Es ist nicht richtig. Seitdem hatte er kein Bordell mehr von innen gesehen. Und dann war da noch das Küchenmädchen auf Karholt, Alysa. Das war nur kurze Zeit bevor Lord Rickard Karstark und seine Gefolgsleute (und eben auch Lerris) in Richtung Süden aufbrachen, um Robb Stark zu unterstützen. Sie hatte braunes Haar, fast wie Caryn. Dreimal hatten die beiden miteinander geschlafen. Aber ob ich sie geliebt habe? Keine Ahnung. Woher wusste Lerris auch schon, was das überhaupt war, Liebe? Ich weiß nicht einmal, wie es mit Caryn ist. Ich weiß nur, dass es sich gut anfühlt bei ihr zu sein und richtig. Caryn ging einen Schritt zurück, um ihren Umhang anzulegen und die Messer wieder einstecken. "Also, du wolltest dein Pferd versorgen. Irgendwelche anderen Programmpunkte für heute?" Er hatte sie lange angesehen, als er in seinen Gedanken versunken war und es war, als wäre er aus einem Traum erwacht, als Caryn wieder sprach. "Ach ja, das wollte ich", murmelte er erst und fuhr dann etwas lauter fort. "Ähm, nein ich denke nicht...nein, nicht wirklich." Etwas essen, hätte er beinahe gesagt, aber da die beiden gerade eben erst vom Frühstück kamen, erschien ihm diese Antwort nicht gerade als passend.
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Caryn Forestyr
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Sa Jan 21, 2017 12:44 am

Die ganze Zeit über fühlte sie seinen Blick auf sich ruhen, doch er schien wie versunken. Mehrmals sah Caryn zu ihm auf und obwohl seine Augen ihren Bewegungen folgten, schien er sie nicht wahrzunehmen, nicht wirklich. Es entlockte ihr ein schiefes Grinsen. Woran er wohl denkt? Caryn kannte Blicke von Männern. Lüsterne vor allem, wenn es letztendlich darauf hinauslief. Meistens hatte sie in solchen Momenten getrunken, also war es einfach, verführerisch und aufreizend zu sein. Mit mindestens zweien ihrer längerfristigen Geliebten hatte sie das erste Mal geschlafen, wenn sie getrunken gewesen war. Manchmal dauerte die Sache länger als eine Nacht, manchmal blieb es bei ein paar Stunden. Doch es fühlte sich nicht...richtig an. Natürlich, da war Verlangen, Leidenschaft, Intensität, Befriedigung. Doch die Männer waren austauschbar. Es konnte jeder sein und es spielte keine Rolle. Denn es ging ja nur um den Sex, um den Höhepunkt, nichts weiter.
Das hier - der Kuss, die Gespräche und Lerris selbst - vor allem Lerris fühlte sich anders an. Wirklicher, richtiger. Das Gefühl glich nahezu einer Ekstase und es brachte Caryn schon eine geraume Zeit dazu, zu grinsen wie ein Honigkuchenpferd, doch auf der anderen Seite jagte es ihr Angst ein. Was war das hier? Warum war ihr dieser Mann so wichtig? Was sollte diese Richtigkeit? Aber Angst ließ sich schnell vergessen und bei seiner geradezu irritierten Antwort schob Caryn einfach jegliche Bedenken zur Seite und trat auf ihn zu, so dass sie wieder Brust an Brust standen. Sie lächelte noch immer. Am liebsten hätte sie ihn erneut geküsst, doch es wäre nicht bei einem einzigen, unschuldigen Kuss geblieben. Und so schamlos sie in der Regel auch sein mochte, dieser Hof war der scheinbar ungeeignetste Ort dafür. "Du solltest nach dem Pferd sehen", sagte sie und nickte dann in Richtung des Gasthauses. "Ich warte auf unserem Zimmer." Ihr Herz klopfte schnell in ihrer Brust, doch es war kein schlechtes Gefühl, ganz im Gegenteil. Das Richtige. Und das war es verdammt. Caryn ließ es sich nicht nehmen, ihm doch noch einmal einen kurzen Kuss auf die Lippen zu drücken, bevor sie sich umdrehte und in Richtung ihres Zimmers ging. Diesmal stellte die Treppe keinerlei Problem dar, sie spürte die Stufen kaum und als sie die Tür hinter sich schloss und sich im Raum umsah, tauchte eine einzige Frage in ihrem Kopf auf. Willst du das wirklich? Und sowohl ihr Körper als auch ihr Kopf erwiderten geradezu einstimmig: Ja.

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BeitragThema: Re: Gasthaus    Di Jan 24, 2017 8:53 pm

Wieder trat Caryn auf Lerris zu, so nahe, dass sich die beiden Oberkörper leicht berührten. Sie lächelte ihn an, schaute zu ihm auf. Dieses wunderschöne Lächeln, dieses wunderschöne Gesicht, diese wunderschöne Frau. Lerris war in diesem Moment heilfroh, dass Caryn nicht dazu in der Lage war, seine Gedanken zu hören. Wie wäre das unangenehm... "Du solltest nach dem Pferd sehen. Ich warte auf unserem Zimmer", sagte Caryn unterdessen. Ach ja, da war ja noch etwas gewesen... Er hätte das Tier glatt vergessen und sogleich fühlte er sich schlecht. Wegen ihm nur bin ich noch am Leben. ich sollte ihm mehr Respekt zollen, auch wenn es nur ein Pferd ist. "Ja, sciher", murmelte er etwas abwesend. Caryn drückte ihm noch einen kurzen Kuss auf die Lippen und verschwand dann rasch im Gasthaus. Für einen Moment noch stand Lerris überrumpelt umher, ehe er sich langsam und stutzig in Richtung Stall aufmachte.
Der Dunkelbraune stand in einer Box und fraß genüsslich vor sich hin. "Na, Großer", sagte Lerris, denn er hatte den Drang irgendetwas zu sagen. Er schnappte sich etwas Heu und warf es dem Pferd vor die Füße. "Das ist doch verrückt...einfach verrückt", murmelte er vor sich hin, als er den Eimer nahm und im Hof schnell frisches Wasser holte. Dem Dunkelbraunen geht es gut. Dann kann ich ja jetzt wieder gehen. Es war sicherlich nachvollziehbar, warum Lerris so dringlich wieder verschwinden wollte. Er schaute noch einmal zu dem Pferd, klopfte ihm den Hals und ging dann in Richtung Zimmer zurück.
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Caryn Forestyr
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mi Jan 25, 2017 10:25 pm

Sachte schloss Caryn die Tür des Zimmers hinter sich. Ein breites Grinsen schmückte noch immer ihr Gesicht, als sie für eine kurze Zeit hinter der Tür stehen blieb und sich einfach umsah. Ihrer beider Gepäck lag auf dem Fußboden, direkt vor dem Bett, das für zwei Personen schon recht schmal und schlicht bezogen war. Doch für ihre Zwecke würde es schon genügen. Der Fußboden allein würde schon ausreichen. Im Normalfall. Ihre gebrochene Rippe hatte sie zwar über die Vorfreude und die nachwirkende Ekstase des Kusses so gut wie vergessen, doch jetzt - alleine und ein wenig nüchterner - meldete sie sich mit leichtem Pochen zurück. Caryn ignorierte es gekonnt, ging hinüber zum Bett und öffnete die Schnalle ihres Umhangs, so dass der schwarze Mantel über das restliche Gepäck fiel. Sogleich widmete sie sich ihren Messern, löste jedes von ihnen in ihren Scheiden von ihrem Körper und ließ sie ebenfalls auf den Umhang fallen. Nur eines behielt sie länger in den Händen - ihr Notfallmesser, jenes, das sie jede Nacht unter ihrem Kissen - wenn vorhanden - verbarg. Doch schließlich ließ sie auch dieses fallen. Sie vertraute Lerris, wurde ihr klar. Er würde sie nicht angreifen oder ihr sonst irgendetwas antun. Das Messer war unnötig. Der Gedanke brachte sie erneut zum Lächeln und sie setzte sich auf die Bettkante, um auf ihn zu warten. Es dauerte nicht lange, bis Schritte auf der Treppe zu vernehmen waren, Schritte, die zur Tür führten. Caryns Herz zitterte aufgeregt, sie fühlte sich wie bei ihrem ersten Mal. Aufgeregt und zittrig. Was ein Unsinn, schalt sie sich selbst. Und doch... So muss eine Braut sich kurz vor ihrer Hochzeitsnacht fühlen.

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BeitragThema: Re: Gasthaus    So Jan 29, 2017 11:32 pm

Sein Herz schlug Lerris bis zum Hals, als er das Gasthaus wieder betrat und die Stufen langsam herauf ging. "Ich warte auf unserem Zimmer", hat sie gesagt. Auf unserem Zimmer... Er fragte sich, ob Caryn wohl genau das gemeint hatte, woran er dachte. Ich werde es wohl früh genug erfahren. Doch genau das machte Lerris gerade furchtbare Angst. Aber wieso hast du Angst, du Feigling? Wovor fürchtest du dich? Er versuchte diese zweifelnden Gedanken in seinem Kopf beiseite zu schieben und öffnete dann die Tür zu seinem und Caryns gemeinsamen Zimmer. Als erstes sah Lerris Caryn auf dem Bett sitzen. Sie hatte ihren Umhang abgelegt. "Hier bin ich", sagte Lerris heiser und ein schiefes Lächeln schlich sich auf seine Lippen. Für einen Moment stand er etwas unentschlossen im Türrahmen, ehe er die Tür hinter sich schloss, ein wenig vortrat und dann seinen Schwertgürtel öffnete und ablegte. Und nun? Erneut konnte Lerris sich nur über sich selbst ärgern. Wieso stellte er sich an wie ein kleiner Junge? Küss sie!, schrie eine Stimme in ihm und genau das tat er dann auch. Wenn auch etwas unentschlossen, trat er auf Caryn zu und beugte sich zu ihr herunter, um sie zu küssen. Na also, es geht doch...
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Caryn Forestyr
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Di Jan 31, 2017 4:55 am

Die Spannung und Aufregung, die Caryn die ganze Zeit über verspürt hatte, entlud sich in einem freudigen Lächeln, als die Tür sich endlich öffnete und Lerris im Rahmen stand. "Da bin ich", sagte er und auf seinen Lippen erschien ebenso ein Grinsen wie auf den ihren. "Ich sehe es", erwiderte sie mit überraschend klarer, wenn auch leiser Stimme. Unsicher blieb er eine Zeit lang dort in der Tür stehen und so gerne Caryn jetzt auch aufgesprungen wäre, um auf ihn zuzustürzen, gab sie ihm die Zeit, auch wenn das Warten schier unerträglich wurde. Bei jedem anderen hätte sie nichts darauf gegeben, ob er Zeit benötigte oder nicht, doch das hier mit Lerris war anders. Es fühlte sich richtig an und genau deshalb wollte Caryn es auch richtig handhaben. Schließlich schloss er die Tür hinter dich und kam weiter in den Raum hinein, legte seinen Schwertgürtel ab und ließ ihn zu Boden fallen, so wie Caryn es zuvor mit ihren Messern getan hatte. Wieder blieb er zögerlich stehen, doch jetzt hielt sie es nicht mehr aus und erhob sich halb vom Bett, während er bereits auf sie zukam und sich zu ihr herunter beugte. Caryn kam ihm auf halbem Weg entgegen, so dass ihre Lippen sich heftiger trafen als vermutlich von ihm gewollt, doch das war egal, alles war egal, außer diesem Mann, diesem Kuss und der Richtigkeit des ganzen. Sie stand nun ganz auf, legte die Hände auf seine Schultern und genoss mit einem winzigen Lächeln in den Kuss hinein das wunderbare Gefühl, das er ihr gab.

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BeitragThema: Re: Gasthaus    Di Jan 31, 2017 11:26 pm

"Ich sehe es", ertönte Caryns Stimme leise und dennoch nicht annähernd so heiser wie die des jungen Mannes. Und bevor Lerris Caryn vollständig erreichen konnte, war sie ihm schon entgegen gekommen. Die Lippen der beiden trafen sich etwas heftig, doch lange nicht so, dass es unangenehm gewesen wäre. Zwar hatte Lerris seine Augen geschlossen, doch völlig intensiv konnte er spüren, wie Caryn ihn berührte, ihre Hände auf seine Schultern legte. Eher intuitiv legte Lerris seine Hände zunächst in Caryns Rücken und ließ sie dann langsam auf ihre Hüften streifen. Dann lösten sich ihre Lippen voneinander und Lerris öffnete die Augen. Lange sah er sie an, studierte wieder ihr Gesicht. Es schien ihm so, als gäbe es noch jede Menge an Caryn, die er nicht wusste, nicht kannte und vieles, was er noch erfahren wollte. Ein schiefes, etwas dämlich aussehendes Grinsen legte sich wieder auf seine Lippen, als er sie anblickte, dann kurz nach unten sah, seine Hände von ihren Hüften nahm und vorsichtig und langsam das Mieder öffnete. Er sah wieder auf und das Grinsen wurde ein wenig breiter und hatte nun etwas Schelmisches an sich, ein Gesichtsausdruck, den man sonst bei ihm nicht allzu oft vorfinden konnte und hätte Lerris sich in diesem Moment im Spiegel gesehen, hätte er sicher auch nicht erwartet, sich so zu sehen.
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Caryn Forestyr
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mi Feb 01, 2017 8:20 pm

Seine Hände strichen über ihren Rücken in Richtung ihrer Hüften, wo sie auch für die Dauer des Kusses verweilten. Die Berührung war sanft, beinahe vorsichtig, ganz entgegen dem, was Caryn gewohnt war. Sie kannte fordernde, gierige Berührungen, getrieben von körperlichem Verlangen und nichts anderem. Diese Begierde existierte hier ebenso - ihr ganzer Körper brannte darauf, ihn zu berühren, von ihm befriedigt zu werden, ihn in sich aufzunehmen. Doch es war nicht nur rein körperlich. Hier spielte ein ganz anderes Verlangen hinein. Sie gierte nach diesem ganz besonderem Gefühl, nach der Geborgenheit und der Richtigkeit, der ihr bisher noch Krim anderer gegeben hatte. Und genau aus diesem Grund war die Sanftheit Lerris' exakt das, was Caryn benötigte.
Als ihre Lippen sich voneinander lösten, sahen sie sich für eine längere Zeit einfach nur an. Sie musterte seine Augen, seine Nase, seinen Mund, all das, was sie schon oft angesehen hatte. Beinahe willkürlich hob sie eine Hand von seiner Schulter und fuhr ihm mit dem Daumen über das Gesicht, wollte es fühlen und nicht nur ansehen. Auf seinen Lippen bildete sich ein Grinsen und nur wenig später verschwanden seine Hände von ihrer Hüfte, um ihr stattdessen das Mieder aufzuknoten. Mit einem Lächeln ließ Caryn ihn gewähren, wartete bis er es geöffnet hatte und ließ ihn dann los, um es abzustreifen und zu Boden fallen zu lassen. Dabei verlor sie den Blickkontakt keineswegs und als sein Grinsen sich in ein geradezu schelmisches verwandelte, erwiderte Caryn es genauso, beugte sich hinunter, um die Stiefel abzustreifen, öffnete ihre Hose und ließ sie zu Boden gleiten und zog sich schließlich auch ihr Unterhemd über den Kopf, sodass sie - bis auf die Bandage um ihren Brustkorb völlig nackt vor ihm stand. Ihren Körper konnte man schlecht als schön, geschweige denn perfekt nennen. Die Blutergüsse, die der Kampf mit den Räubern ihr eingebracht hatte, waren lange nicht verheilt, sondern hatten sich lediglich zu einem hässlichen Gelb verfärbt. An ihrem Bauch hob sich auch nach sieben Jahren noch gut sichtbar eine lange weiße Narbe ab, eine Erinnerung an ihren ersten wirklichen Kampf, und sie war nicht die einzige. Überall hatte sie Narben, die meisten von ihnen klein und kaum sichtbar. Vielleicht war ihr Körper auch zu wenig kurvig, zu sehnig für eine Frau, doch es spielte keine Rolle. Noch immer mit einem Grinsen im Gesicht breitete Caryn leicht die Arme aus, wie um zu sagen: "Hier bin ich, sieh mich an." Doch sie sprach es nicht aus, musste es auch nicht. Worte waren nicht notwendig.

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BeitragThema: Re: Gasthaus    Fr Feb 03, 2017 7:41 pm

Sie streifte ihr Mieder ab und während Caryn sich auch ihrer restlichen Kleidung entledigte, tat Lerris genau das selbe, bis sie sich beide ohne Stoff auf der Haut (ihrer Bandage ausgenommen) gegenüber standen. Für einen Moment musterte Lerris sie wieder. Sicherlich gab es schönere Frauen als sie, doch die Tatsache, dass Lerris in seinem Leben nicht viele Frauen vollkommen unbekleidet gesehen hatte, ließ Caryn wie das Schönste erscheinen, das er jemals zu Gesicht bekommen hatte. Und man kann wohl sagen, dass er verliebt war. Wie ein kleiner Junge. Wie ein kleiner Junge... Dann sah Lerris kurz an sich herunter. Seine Haut war etwas blass und von tausenden, kleinen Sommersprossen besprenkelt. Wen interessiert es? Jetzt ist es zu spät, einen Rückzieher zu machen. Er sah wieder auf, legte seine Hände in Caryns Nacken und küsste sie, strich mit seinen Fingern über ihre Haut, wollte sie spüren. Später konnte er sich nicht mehr daran erinnern, wie genau die beiden auf dem Bett gelandet waren, doch auf einmal lagen sie dort. Seine Gedanken kreisten um Caryn herum, wie die Krähen um Aas. Jedes Mal wenn Lerris sie berührte, hinterließ ihre Haut ein angenehm warmes Gefühl auf seiner Haut. Es soll niemals enden. Niemals.
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Caryn Forestyr
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Sa Feb 04, 2017 3:50 pm

Lerris zog sich ebenso schnell aus wie sie selbst und als sie sich nackt gegenüber standen, ließ Caryn den Blick über seinen Körper wandern, so wie er es bei ihr tat. Er war nicht der schönste oder attraktivste Mann, dem sie je begegnet war, davon lag er etwas entfernt, um ehrlich zu sein. Dennoch - jetzt wo er mit dem Rücken zum Fenster stand und das Sonnenlicht seine blasse Haut regelrecht leuchten ließ, fühlte er sich nicht nur an wie der Richtige, er sah auch so aus. Mit einem Lächeln sah Caryn ihm ins Gesicht - gerade als er die Hände in ihren Nacken lehnte und sich hinunterbeugte, um sie zu küssen. Der Kuss war ebenso gefühlvoll wie die davor und mit den Händen fuhr sie über seinen nackten Rücken, erspürte die Schultermuskulatur, die sie am Abend zuvor noch durch sein Hemd hindurch bewundert hatte. Auch seine Hände wanderten über ihren Körper und als Caryn einen Schritt zurück machte, ihn mit sich auf das Bett zog, hielt keiner von beiden inne. In innige Küsse vertieft, erkundete der eine jeweils den Körper des anderen mit den Händen, ohne dass sie auch nur ein Wort sprachen. Es war nicht Caryns Stil es so langsam angehen zu lassen, doch hier mit Lerris fühlte es sich so richtig an. Sie wollte ihn kennen lernen, sie wollte seinen Körper kennen lernen. Und als sie sich schließlich rittlings auf ihn setzte, die Arme neben seinen Schultern aufgestützt und ihre Lippen immer noch auf die seinen gepresst, löste sie sich kurz von ihm und sah ihm in die Augen. "Bist du dir sicher?", fragte sie leise. Sich selbst brauchte Caryn diese Frage nicht mehr zu stellen. Sie hatte sich längst entschieden.

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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mi März 15, 2017 11:21 pm

Es war zu schön um wahr zu sein. Um wahr zu sein. Ja, vielleicht bildete Lerris sich alles nur ein. Vielleicht war das Ganze bloß ein wunderschöner Traum. Wie konnte er es wissen? Zwick dich selbst! Aber das war doch absurd. Caryn würde ihn sicherlich als verrückt abstempeln. Nicht, wenn sie ein Produkt deiner Fantasie ist. Lerris schüttelte leicht den Kopf über seine eigenen Gedanken. Ich sollte aufhören, mir die vielen Gedanken zu machen. Das ist lächerlich. Einfach lächerlich. Und so gut es eben ging, schob Lerris seine fragwürdigen Gedanken zur Seite und konzentrierte sich auf das, was gerade geschah. Ob es nun real ist oder nicht. Caryn hatte sich auf ihm platziert wie man auf einem Ross sitzt und küsste ihn, während Lerris diese Küsse erwiderte und die Augen geschlossen hielt. Doch plötzlich löste sie ihre Lippen von seinen und erhob sich ein wenig. "Bist du sicher?", hörte Lerris Caryn leise fragen und er blinzelte sie an, zögerte einen Moment. Ja, dachte er. "Ja", hörte er sich dann sprechen und seine Lippen, sein gesamtes Gesicht verzog sich zu einem breiten, warmen Lächeln. "Ja natürlich bin ich das." Seine Stimme hörte sich in den eigenen Ohren irgendwie seltsam an. So rau. So unwirklich. Ich sollte meinen Mund halten. Tatsächlich kamen ihm seine Stimme, seine belanglosen Worte nicht richtig vor. Ich sollte einfach nur schweigen.
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Caryn Forestyr
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Sa März 18, 2017 2:14 pm

Er zögerte. Es war nur ein kurzer Moment, doch er reichte, um in Caryn eine Enttäuschung zu wecken, die sie schon seit Jahren nicht mehr gefühlt hatte. Ihre Kehle wurde eng und ihre Brust schien zu eng zum Atmen. Was wenn er es gar nicht will? Es wäre egal gewesen, Sex war Sex, aber das hier war...anders. Sie wollte ihn nicht zwingen und schon gar nicht wollte sie, dass er mit ihr schlief, weil er Mitleid oder ähnliches mit ihr hatte. Aber das ist es doch nicht oder? Plötzlich zweifelte sie daran.
Es war das breite Lächeln, das sich auf seine Lippen schlich, und die Worte, die so unheimlich ehrlich klangen, die ihre Zweifel ohne weiteres beiseite wischten. Die Erleichterung in ihr war so groß und überwältigend, dass sie gar nicht anders konnte, als das Lächeln ebenso breit zu erwidern, bevor sie ein wenig hin und her rutschte und ihn dann in sich aufnahm. Caryn war noch immer etwas wund und die Bewegungen pochten unangenehm in ihrer Rippe, doch der Schmerz wurde leicht von dem Hochgefühl übertönt. Wieder küsste sie ihn und zog ihn in eine sitzende Position, während ihre Hüften sich rhythmisch vor und zurück bewegten. Caryn schlang die Arme um seine Schultern, zog ihn noch näher an sich heran, bis zwischen ihnen kein Millimeter Abstand mehr war. Das ist richtig. Das alles hier.

wird ggf im NP weitergeführt

tbc: Kleine Baumgruppe

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Ort : Ich weiche Caryn niemals von der Seite, egal ob sie in den Tod rennt oder in das Totale Chaos, meine Pfoten tragen mich dicht bei ihr, für sie, würde ich durch die Hölle gehen.

BeitragThema: Re: Gasthaus    Do Apr 20, 2017 6:07 pm

Cf.: kleine Baumgruppe

während die Wölfin über die Wiese rannte und mit dem Schmetterling spielte, wurde ihrimmer wärmer, ei schönes gefühl ei fach froh und ausgiebig spielen zu können. Beinahe als wäre alles echt. die kleine Wölfin vergaß das sie all dies bloß doch das Ruckeln in ihrem Magen und das Knarreb einer Tür lies das kleine Geschöpf erwachen, der Duft Duftder Dunkelhaarigen Frau stieß zu erst in ihre Nase, während sie ihre Augen öffnete bemerkte sie das etwas wärmendes sie verdeckte. Ob die Menschen, die sie roch, sie sehen konnten? Sie zitterte noch immer, doch diesnal war die kälte das weniger störende, eher der Hunger und die Angst, liesen den Köroerdes Jungwolfes vibrieren. Der geruch von frischem Fleisch sties der kleinen Wölfin in die nase, als sie ihre schauze leicht unter dem Mantel hervorstreckte. Die verschiedensten intensiven Gerüche verstärkten ihren Hunger. Als zeichen das sie Wach war, stupste sie die Dunkelhaarige an, bevor sie sanft ihren Kpf am Hals der Frau rieb und leise wimmerte. Ihr Magen verzog sich vor Hunger, die verlockenden GGerüche ließen ihren Hunger größer werden lassen. Sie hoffte darauf bald etwas essen zu können, essen und schlafen. Das wäre etwas schönes, noch müde gähnte sie erneut.

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Caryn Forestyr
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Sa Apr 29, 2017 9:54 pm

cf: Kleine Baumgruppe

Mit dem kleinen Wolf halb verdeckt unter ihrem Umhang betrat Caryn das Gasthaus. Erst schenkte ihr niemand wirklich Aufmerksamkeit - immerhin waren sie und Lerris nun schon zum zweiten Tag hier und sie hatten sich an eine Frau in Männerkleidung und langsam schwindenden Blutergüssen im Gesicht bereits gewöhnt. Doch dann entdeckte die Frau des Wirtes die Wolfsschnauze an ihrer Schulter und blieb abrupt stehen. Immerhin schrie sie nicht laut auf. Doch die Aufmerksamkeit der Leute war geweckt und sie folgten Caryn mit den Blicken, als diese zur Theke ging, den Beutel mit Gold von ihrem Gürtel löste und ungewürztes Fleisch bestellte. Währenddessen stieß der Wolf ihr sachte gegen die Schulter und wimmerte leise. Er musste Hunger haben.
"Wir werden keinen Wolf in diesem Gebäude erlauben", erwiderte der Wirt. Damit hatte Caryn bereits gerechnet und sie kramte mehrere Goldmünzen aus dem Beutel. Ohne etwas zu sagen, knallte sie das Gold auf die Theke. Vermutlich war es mehr, als der Mann bisher gesehen hatte. Er sah von dem Gold zu ihr und wieder zu dem Gold, bevor er nickte und einem Jungen - vermutlich seinem Sohn bedeutete, das Fleisch zu holen. Caryn nahm den Teller entgegen und ging direkt in Richtung Treppe. Hinter ihr gafften und tuschelten die Leute, doch sie ignorierte sie. Vor der Tür ihres Zimmers zögerte sie kurz. Wenn sie jetzt dort hineinging, würde sie sich Lerris gegenüberstehen sehen und damit ihren eigenen Gefühlen, die sie gar nicht haben sollte. Aber viel länger konnte sie den Wolf nicht mehr tragen, ohne dass der Schmerz in ihren Rippen übermächtig wurde. Also öffnete sie die Tür kurzerhand, ging hinein, setzte den Wolf auf dem Boden ab und zog den Umhang aus, um dessen Fell damit abzutrocknen. Lerris schenkte sie erst einmal keine Beachtung.

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Ort : Ich weiche Caryn niemals von der Seite, egal ob sie in den Tod rennt oder in das Totale Chaos, meine Pfoten tragen mich dicht bei ihr, für sie, würde ich durch die Hölle gehen.

BeitragThema: Re: Gasthaus    Mo Mai 22, 2017 1:07 am

Die kleine Wölfin spürte scgon wie sich der Griff ihrer neuen Freundin veränderte, ebenso nahm sie das geklimper von Gold wahr. Es dauerte nicht lang da hörte sie die Stimme eines Männlichen zweibeiner, allein an der Stimmlage hörte sie das es scheinbar Probleme gab, doch ihr viel es schon immer leicht die sprache der Menschen ein wenig zu verstehen. Sie Wusste nicht ob Nymeria Krank vor sorge war, oder bereits angenommen hatte das sie Tot wäre, das einzige was sie wusste ist, sie musste überleben, vielleicht würde sie ihre Mutter irgendwann wieder finden, doch zunächst waren andere dinge wichtiger, zum beispiel sich von ihrer neuen Freundin irgendwann einen Namen geben zu lassen. In gedanken versunken bemerkte sie nicht das sich die Frau wieder in bewegung setzte, erst als sie abgesetzt wurde blickte sie sich um, zunecht etwas hektisch, doch der Mantel ihrer Freundin versperrte ihr plötzluch die sicht.

Der geruch des Fleisches ließ die Wölfin beinahe nicht bemerken, das ein weiterer Menschen Geruch in der Nähe war, nachdem ihre Freundin sie abgetrocknet hatte, blickte sie ihn erstmals an, bevor sie sich dem Fleisch widmete, als es zu boden gestellt wurde, ihre Augen waren stets auf den Mann gerichtet, doch sobald ihr Magen gefüllt war machte sich die erschöpfung bemerkbar, so döste das kleine Wölflein ein, noch halb sitzend, ehe es in eine traumwelt reiste.

(Falls Car sich schon weg Posten möchte ein Tbc zum Mitschleifen)

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Caryn Forestyr hat das alleinige recht,
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Fr Mai 26, 2017 9:07 pm

Das Gespräch mit Lerris war ermüdend. Natürlich war er enttäuscht und verletzt, das machte nicht zuletzt die Tatsache deutlich, dass er es war, der das Zimmer mit all seinen Sachen verließ und die Tür hinter sich ins Schloss fallen ließ. Caryn wusste nicht, wohin er ging, doch im Grunde war es ihr egal. Vielleicht würden sie sich eines Tages wiedersehen, vielleicht nicht. Es spielte keine Rolle. Es war das richtige gewesen, das ganze hier und jetzt zu beenden. Besser diejenige sein, die verletzte als letzten Endes verletzt zu werden, wenn sie den Gefühlen zu viel Raum gab. Aber warum fühlte sie es sich dann so schrecklich an? Egal, es war Zeit, ihre Emotionen auszublenden und sich auf die konkreten Dinge zu konzentrieren. Ihren frischgebackenen Wolf beispielsweise, oder wohin sie jetzt gehen wollte. Das war eigentlich klar. Sie wollte diesen Dieb finden und ihn nach allen Regeln der Kunst dafür bezahlen lassen, was er ihr angetan hatte. Also zurück nach Königsmund, um Erkundungen anzustellen. Doch mit der Wölfin und ihren gebrochenen Rippen war der Fußweg unmöglich. Blieb nur noch ein Schiff, dort würde sie die Möglichkeit haben, sich genügend auszukurieren und vor allem weitere Pläne zu schmieden.
"Also auf zum nächsten Hafen", meinte sie an die Wölfin gewandt, die trocken und vollgefressen auf dem Boden eingeschlafen war. Jetzt, da das Fell trocken war, sah es noch viel flauschiger aus und zärtlich ließ Caryn ihre Finger durch den weichen Pelz an der Brust des Tieres gleiten. "Du brauchst noch einen Namen!", fiel ihr plötzlich ein und sie begutachtete die Kleine ausführlicher. Eine Legende kam ihr in den Sinn, die die Alte Nan ihr vor urigen Zeiten erzählt hatte. Ihr und den anderen Stark-Kindern. Der Gedanke an ihre Ziehgeschwister, von denen die meisten bereits im Grab lagen, versetzte ihr einen Stich. Bran hatte die Geschichte besonders gefallen, direkt gefolgt von Arya. Eine Warg-Königin mit einer wölfischen Gefährtin namens Tjaard. Caryn wusste nicht, ob die Geschichte stimmte oder nicht, doch der Name gefiel ihr. "Tjaard", sprach sie ihn laut aus und lächelte schwach. "Machen wir uns auf den Weg, Tjaard."

tbc: Eurons Schiff

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