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 Gasthaus

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BeitragThema: Re: Gasthaus    Fr Dez 23, 2016 1:47 am

Die Frage, die Caryn ihm nun stellte, irritierte Lerris sogleich ein wenig. "Ihr wisst nicht zufällig von einem anderen Mann, dem die Flucht gelungen ist?" Malden Schnee hieß wohl die besagte Person. Lerris dachte angestrengt nach, doch der Name sagte ihm beim besten Willen nicht. "Es tut mir Leid, ich höre diesen Namen zum ersten Mal." Erneut nahm Lerris einen Schluck von seinem Bier. Ob dieser Malden ein Freund von ihr war? Oder vielleicht sogar ihr Geliebter? Aber nein, so etwas konnte er sich irgendwie nicht bei der jungen Frau vorstellen. Es passte nicht. Wenn sie tatsächlich einen Geliebten hätte, wäre sie bestimmt nicht eine dieser Damen, die daheim Däumchen drehten und stickten bis ihr Liebster zurückkehrte...oder eben auch nicht. "Er...War er ein Freund von Euch, wenn Ihr mir die Frage erlaubt?", fragte Lerris. Aber warum interessiert es dich überhaupt? Selbst wenn sie einen Geliebten hätte, wäre es nicht dein Problem. Sie ist nur deine Wegbegleiterin. Eine Wegbegleiterin auf einem Weg, den Lerris selber nicht kannte. Mit einer Frau, die er nicht kannte. Über die er kaum etwas wusste. Du musst verrückt sein, Lerris Schnee. Wieder und wieder hatte er diesen Gedanken im Kopf und er wollte nicht verschwinden. Du musst verrückt sein. Nun, anders konnte er sein eigenes Verhalten wohl auch überhaupt nicht begründen.
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Caryn Forestyr
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Fr Dez 23, 2016 6:57 pm

"Es tut mir Leid, ich höre diesen Namen zum ersten Mal." Natürlich. Malden mochte ihre rechte Hand gewesen sein. Doch wen interessierte schon die rechte Hand einer niederen Lady, die nur deshalb einen Platz im Kriegsrat erhalten hatte, weil sie die Ziehschwester des Königs war. Und seine ehemalige Geliebte... Geliebte?! Nein, so konnte man es nicht nennen, schließlich war es nur eine Nacht gewesen. Und wir waren beide betrunken. Warum dachte sie jetzt eigentlich genau daran?
Ihre Schultern sackten wieder etwas nach unten und sie nickte knapp. Ist schon in Ordnung..., murmelte sie und drehte den Krug mit Wasser in den Händen, ohne daraus zu trinken. Vermutlich ist er ohnehin tot. Die Worte laut auszusprechen war schmerzhafter als gedacht. Aber es stimmte doch. Als Bastard war er keine nennenswerte Geißel und wie groß waren die Chancen auf Flucht schon gewesen? Zumal Malden als letzter seiner Männer die Flucht ergriffen hätte, wenn alle anderen in Sicherheit waren. Nein, er war nicht mehr am Leben. Es war kindisch gewesen, überhaupt darauf zu hoffen. Aber kindisches Verhalten war in den letzten Tagen ja nichts Neues, dachte Caryn mit einem Blick zu Lerris.
Malden ist... war mein Onkel. Er hat mich quasi aufgezogen..., antwortete sie auf dessen Frage. Ja, bis Ned Starks sie als Mündel aufgenommen hatte. Doch davon erzählte sie vorerst lieber nichts.
Plötzlich schoss ihr ein Gedanke durch den Kopf, woraufhin sie Lerris misstrauisch musterte. Warum wart Ihr überhaupt da? Ich dachte Haus Karstark hätte nach der Hinrichtung den Weg nach Hause angetreten. Sein Nachname war Schnee. Das hieß, er konnte quasi jeden Lord als seinen Vater erklären...

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BeitragThema: Re: Gasthaus    Fr Dez 23, 2016 11:14 pm

Es war nicht ihr Freund oder ihr Geliebter. Malden Schnee hieß Caryns Onkel. Lerris fiel aus allen Wolken. Oh an was du immer gleich denken musst, du Idiot! Etwas überrascht starrte er die Frau an, bis ihm bewusst wurde, wie sehr er sie mit seinen Blicken durchbohrte und rasch einen Schluck Bier nahm und in sein Brot biss. Ein wenig tat sie ihm nun schon leid. So wie es klang, schien ihr Onkel Caryn viel bedeutet zu haben. "Es...tut mir Leid", sagte Lerris erneut, denn irgendwie hatte er das Bedürfnis sich ein weiteres Mal zu entschuldigen. Auch wenn du wirklich rein gar nichts damit zu tun hast... Der plötzliche Stimmungsumschwung der jungen Frau, die ihm da gegenübersaß, konnte er zunächst rein gar nicht nachvollziehen. Warum blickt sie mich so misstrauisch an? "Warum wart Ihr überhaupt da? Ich dachte Haus Karstark hätte nach der Hinrichtung den Weg nach Hause angetreten." Daher wehte der Wind - zumindest einen Teil verstand Lerris jetzt, wenn auch der vermutlich entscheidende Teil ihm fehlte. Unter Caryns misstrauischem Blick fühlte er sich reichlich unbehaglich und nervös kratzte er sich am Hinterkopf. "Nun ja, wie bereits erwähnt...ich bin kein Karstark, sondern ein Schnee. Ich hatte zu keinem der Söhne meines Vaters ein sonderlich gutes Verhältnis, am wenigsten zu Harald, dem jetzigen Lord, wie Ihr vielleicht wisst. Ein Bastardbruder ist vielleicht kein großer Konkurrent zu einem rechtmäßigen Erben, aber er...beschmutzt die Ehre eines Vaters... Nachdem mein Vater gestorben ist...verurteilt von Robb Stark, hielt mich nichts mehr beim Hause Karstark. Eigentlich schon vorher nicht, ich...wusste es nur nicht. Ich weiß, mein Vater war kein sonderlich guter Mensch und ich hoffe, dass ich sehr viel mehr von meiner Mutter habe als von ihm...Unschuldige Jungen zu ermorden, weil sie den falschen Namen tragen... Mein Vater hat nichts anderes verdient, er war ein Narr. Es überraschte Lerris selber, wie offen er über all das sprach. Dein Vater war ein Narr und du bist es ebenso. Er war doch sonst nicht so. Eigentlich war der Bastard von sehr misstrauischer Natur.
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Caryn Forestyr
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Sa Dez 24, 2016 12:36 pm

"Mein Vater hat nichts anderes verdient, er war ein Narr." Dem konnte Caryn nur zustimmen. Ein Teil von ihr hatte Lord Karstark zwar immer verstehen können - was Rache betraf, war sie schließlich ganz ähnlich gestrickt - doch wie groß das Motiv Rache auch gewesen war, es entschuldigte immer noch nicht den Mord an zwei kleinen Jungen. Und doch war Rickard Karstark kein rücksichtsloses Monster gewesen. Nicht wie mein Vater... Der Vater, der seine Tochter mit aller Mühe zu einem weiteren Monster hatte formen wollen. Und das bin ich ja auch. Sie musste an all die Menschen denken, die sie getötet hatte. Die Verbrecher in Königsmund, die sie auf Geheiß Joffreys hatte auf Leben und Tod bekämpfen müssen, die zwei Soldaten im Regen am Tag von Rickard Karstarks Hinrichtung, die drei Köhler, als sie erst zwölf gewesen war und davor all die Personen, die sie auf Befehl ihres Vaters hatte töten müssen. Ihre Augen waren grün wie Malachite und sie hat bis zum Schluss geweint und gefleht. Bei dem Gedanken fingen ihre Finger unmerklich an zu zittern. Caryn verbarg es, indem sie die Hände um ihren Becher schloss.
Lerris' Erklärung ergab Sinn und sie ertappte sich dabei, dass sie ihm glaubte, voll und ganz, so dass das Misstrauen sich in heiße Luft auslöste. Caryn war sich nicht sicher, ob es daran lag, dass er tatsächlich glaubwürdig war, oder sie ihm einfach glauben wollte. Aber warum? eil ich dieses Misstrauen leid bin. Weil ich nicht alleine sein will... Und dieser Mann gab doch keinen schlechten Reisegefährten ab. Reise wohin? Das war eine Frage, über deren Antwort sie sich Gedanken machen würde, wenn sie gegessen und geschlafen hatte. Dennoch fragte sie - zwischen zwei Bissen von dem frisch gebackenen Brot, das nebenbei erwähnt wirklich köstlich schmeckte: "Dann habt Ihr vermutlich nicht vor, nach Karstark zurückzukehren, oder?"

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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mo Dez 26, 2016 11:13 pm

"Dann habt Ihr vermutlich nicht vor, nach Karholt zurückzukehren, oder?", fragte Caryn ihn während sie von ihrem Brot aß. Lerris zuckte mit den Schultern und schüttelte gleich darauf den Kopf. "Um was zu tun? Mich von meinem Halbbruder demütigen zu lassen oder wieder fortgeschickt zu werden? Ich denke nicht." Er hielt inne als er bemerkte, wie direkt er seine Gedanken ausgesprochen hatte und blickte Caryn dann prüfend an. Wer weiß schon was Harald tun würde? Wahrscheinlich würde er mich verleugnen, meine Existenz. Jeder am Hofe würde es ihm gleichtun. Lerris war niemals sonderlich beliebt gewesen, weder auf Karholt noch sonst irgendwo und als Freund hatte er auch niemals jemanden betiteln dürfen. Wie das wohl ist, einen Freund zu haben oder wenigstens jemanden, der einen nicht vollkommenst ignoriert oder ansieht als wäre man ein Dreckhaufen, in den man aus Versehen getreten ist und den man nun versucht vom Stiefel zu bekommen. Seine Mutter war solch eine Person gewesen. Und ich habe sie geliebt, trotz ihres Ehemannes, trotz dem schrecklichem Dorf, in dem ich wegen ihr aufwachsen musste. Und er liebte sie noch immer. Vielleicht war das der Grund, warum er Caryn so gerne vertrauen wollte. Einfach weil er es nicht mehr ertrug zu misstrauen und zu hassen. Sie sieht mich zwar hin und wieder misstrauisch an, aber niemals abwertend und das obwohl sie weiß, dass ich ein Bastard bin. Es musste nichts bedeuten, doch für Lerris war es einfach ein angenehmes Gefühl einmal nicht ungewollt an einem Ort bei einer anderen Person zu sein. "Wohin wollt Ihr?
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Caryn Forestyr
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mo Dez 26, 2016 11:47 pm

"Um was zu tun? Mich von meinem Halbbruder demütigen zu lassen oder wieder fortgeschickt zu werden? Ich denke nicht." Ohne den bitteren Unterton hätte die Antwort mehr als schnippisch geklungen. Und dennoch - Caryn konnte es voll und ganz nachvollziehen. Sie hatte nie Brüder gehabt, vielleicht Halbbrüder, doch wenn dem so war, hatte sie nie von ihnen erfahren, doch durch ihren Vater wusste sie nur zu gut, was Demütigung, Verachtung und Hass war. Hätte sie damals die Wahl gehabt, sie hätte die Hölzernen Türme sofort verlassen. Doch die einzige Wahl, die man ihr gelassen hatte, war Töten oder Töten.
Nach einem prüfenden Blick fragte er sie nach ihrem Zielort. Bevor Caryn auch nur darüber nachdenken konnte, hatte sie bereits mit den Schultern gezuckt und erwiderte: "Gute Frage." Denn was konnte sie noch als Heimat bezeichnen? Winterfell lag in Trümmern, Jon als der einzig noch Lebende war nun ein Bruder an der Mauer, kein Ort für Frauen und die Hölzernen Türme... Was sollte sie dort, nun da ihr Onkel tot war und mit ihm der Rest ihrer Männer? Was erwartete sie dort außer trauernden Frauen und Kindern? Schlechte Erinnerung und ein Posten als Lady, den sie nie hatte einnehmen wollen. Im Grunde war es ihre Pflicht, dorthin zurückzukehren. Doch sie war dieses Leben leid. Welchen Unterschied würde ihre Anwesenheit schon machen? Nein, die Hölzernen Türme würden sie so schnell nicht wiedersehen, ebenso wie deren Bewohner, die Caryn stets gefürchtet hatten. Aber wohin dann? Wie gesagt, das war eine gute Frage.

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BeitragThema: Re: Gasthaus    Di Dez 27, 2016 8:06 pm

Auf die Frage des "Wohin" zuckte Caryn mit den Schultern. "Gute Frage." Also wusste weder sie noch Lerris wirklich, wo ihr Ziel sein sollte. Ob ich jemals einen Platz auf dieser Welt finden werde? Er hatte nicht einmal einen Hauch einer Idee. Nachdenklich starrte er in seinen Krug. "Hm", machte er nur und nahm dann wieder einen Schluck von seinem Bier. Und noch immer weiß ich kaum etwas über sie. Vielleicht konnte er die Zeit noch etwas nutzen um etwas über Caryn herauszubekommen. Es ging ihm nicht darum, weil er neugierig war - nun in gewisser Weise ging es genau um das. Er wollte mehr wissen über Caryn. Mehr als ihren Namen. Er wollte wissen, woher sie kam, was sie mochte, was sie hasste, wer sie war. Du bist vollkommen irre. Was ist bloß mit dir los? Kopfschüttelnd lehnte Lerris sich zurück und sah sich einen Moment im Raum um. "Nun ja, da wird sich bestimmt noch etwas finden lassen. Er biss kurz in sein Brot. "Also...Wie kam es dazu, dass Ihr in den Fängen dieser...Räuber landetet? Es musste ein Hinterhalt oder ähnliches gewesen sein, anders könnte ich es mir nicht erklären. Ihr scheint gut kämpfen, sehr gut. Wie haben sie Euch überwältigt?" Vielleicht klang er zu aufdringlich, doch das war keineswegs beabsichtigt. Irgendwie musste er sie ja zum Reden bringen. Wobei du auch nicht unbedingt dein ganzes Leben preisgegeben hast...
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Caryn Forestyr
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Di Dez 27, 2016 10:45 pm

Nach einer Weile des Schweigens, in der sich Caryn immer wieder dabei erwischte, dass sie von ihrem Essen, das schon zur Hälfte aufgebraucht war, zu ihm hochsah und ihn musterte - vor allem seine Augen, die irgendetwas zwischen grau und grün waren -, fragte Lerris nach dem Überfall und sofort verengten sich ihre Augen vor Wut und Hass. Der war keineswegs an ihren Begleiter gerichtet - warum auch? Sie hatte die Frage kommen sehen, sich teils schon gewundert, dass er sie nicht vorher gestellt hatte. Die Frage war nur - wie detailliert wollte sie antworten? Mit einem kurzen, kaum merklichen Schlucken schob Caryn den Teller von sich und stützte die Ellbogen auf die Tischplatte. "Ich wurde verraten", sagte sie mit fester Stimme und sah ihn an, während sie sprach. "Von einem mehr oder minder unfreiwilligen Reisekumpanen. Ich denke, er wollte mich loswerden. Wie genau er es gemacht hat, weiß ich nicht, aber scheinbar hatte er mit den Räubern einen Angriff im Morgengrauen abgemacht - und mich vorher mit gewissen Beeren betäubt. Am Morgen war ich wie betrunken und konnte mich auch dementsprechend wenig zur Wehr setzen." Den Teil, wie genau der Dieb sie hatte vergiften können, ließ Caryn aus. Es fiel ihr schwer, eigene Fehler einzugestehen, vor allem gegenüber Wildfremden.
Um das Thema zu wechseln, griff sie nach ihrem Krug, nahm einen kräftigen Schluck Wasser und fragte dann: "Was ist mit Euch? Wie ist Euch die Flucht gelungen?"

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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mi Dez 28, 2016 10:30 am

Aufmerksam hörte Lerris Caryn zu während sie sprach, biss hin und wieder in sein Brot und spülte es mit etwas Bier seinen Hals hinunter. Als sie fertig war, nickte er langsam. "Verrat...ich hasse Verrat", murmelte er leise und starrte für einen Moment an Caryn vorbei. Ein winziges Stück an Vertrauen musste man jedem schenken, mit dem man verkehrte und wenn es nur so klein wie ein Staubkorn war. Doch, so fand Lerris, dieses Vertrauen in Form von Verrat zu brechen, war etwas Bitteres. Verrat konnte einem Menschen lehren niemandem zu vetrauen und Verrat konnte einem Menschen lehren einer bestimmten Person nicht zu vertrauen. Meist war es eine Kombination aus diesen beiden Elementen. "Was ist mit Euch? Wie ist Euch die Flucht gelungen?" Für einen Moment musste Lerris erst einmal zu sich zurückfinden. Etwas irritiert blickte er wieder auf, bis er wieder wusste, wovon Caryn sprach. Verrat... "Ich? Oh, dahinter steckt gar keine heldenhafte Geschichte, in der ich mit meinem Schwert noch zahlreiche Freys niederschlug und damit den König des Nordens und alle herum rächte. Er lächelte schwach und kratzte sich am Hinterkopf. "Nein...naja, ich war eigentlich nur zum Pissen etwas außerhalb des Lagers gegangen und...es wäre gelogen zu sagen ich wäre vollkommen bei Sinnen gewesen. An diesem Abend floss viel Bier und Met und Wein...ich erinnere mich nicht genau, aber ich glaube mein Magen wollte sich auch ein wenig entleeren...naja, auf jeden Fall hörte ich dann Schreie vom Lager und ich wollte nachsehen was dort los war, bis mir ein Stark Soldat emtgegengeritten kam, panisch und schnell. 'Lauft! Lau-' rief er und dann durchbohrte seinen Hals ein Pfeil. Ich warf den...leblosen Körper vom Pferd, sprang stattdessen darauf und galoppierte weg. Und irgendwie schafften wir es zu entkommen. Also das Pferd und ich. Und ähm, ja... Wie gesagt, kein sehr ehrenhafter Weg, aber...ich habe überlebt und das war keine Schlacht, von der ich floh, es war ein blutiges Gemetzel. Wir hätten keine Chance gehabt." Er schwieg und sah Caryn direkt an.
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Caryn Forestyr
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mi Dez 28, 2016 1:32 pm

"Verrat...ich hasse Verrat", antwortete Lerris nur auf ihre Frage und schien dann in Gedanken zu verschwinden. Jeder hasst Verrat. Und doch machte ihr diese Aussage den Mann vor ihr noch ein wenig sympathischer. Nimm es bloß nicht als Begründung, ihm noch mehr zu vertrauen. Doch das hatte sie bereits.
Ihre Frage schien ihn aus seinen Gedanken zu reißen, denn kurz sah er sie irritiert an, ehe er dann doch zu sprechen begann. Caryn hörte ihm ebenso aufmerksam zu, wie er zuvor bei ihr und leerte dabei ihren Krug mit Wasser. Vielleicht lag es an ihr, doch irgendwie klang Lerris, als wolle er sich für sein Handeln rechtfertigen. Warum? Wenn ich in seiner Situation gewesen wäre, mit niemandem dort, der mir in irgendeiner Form nahe gestanden hätte, hätte ich genauso gehandelt. "Es gibt Heldentum und es gibt Leichtsinn. Macht Euch keine Vorwürfe, Ihr habt richtig gehandelt. Wenn Ihr nicht geflohen wärt, würde ich heute noch an diesen Baum gefesselt sitzen. Oder vielleicht wäre ich auch schon verhungert, erwiderte sie leise und mit einem dankbaren Lächeln. Sie mochten sich bereits gegenseitig das Leben gerettet haben, doch wovon er sie befreit hatte, war wesentlich schlimmer gewesen als der Tod. Und sie war ihm immer noch aus vollstem Herzen dankbar.
Mit einem Blick auf Lerris' Teller sah sie, dass er ebenfalls so gut wie fertig war. "Ich bezahle schon einmal", sagte sie und stand auf, um zur Theke zu gehen. Die Bewegung sandte unvermeidliche Schmerzen in ihrer Seite und als sie wieder am Tisch ankam - um ein paar Kupfermünzen erleichtert - musste sie sich am Tisch festhalten, um nicht erschöpft zusammenzubrechen. Schlaf war wirklich überfällig.
Der Gedanke, sich jetzt noch die Treppe hinaufzuschleppen, brachte sie fast zum Weinen, doch der Gedanke an ein weiches Bett überschattete, so dass sie ein Lächeln zustande brachte, als sie Lerris fragte: "Kommt Ihr?"

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BeitragThema: Re: Gasthaus    Fr Dez 30, 2016 12:38 am

"Es gibt Heldentum und es gibt Leichtsinn. Macht Euch keine Vorwürfe, Ihr habt richtig gehandelt", erwiderte Caryn leise auf Lerris´ doch etwas sehr ausführlichen Bericht. Ich mache mir gar keine Vorwürfe...oder doch? Ja, eigentlich tat er ja genau das. Aber wieso? Ich tat niemandem etwas. Es war eine lästige Eigenart, die er schon seit klein auf besaß. Bei allem gab er sich selber die Schuld und machte sich Vorwürfe. Auch für mich selber. Seine Mutter hatte ihm als Kind niemals irgendwelche Vorwürfe gemacht, nicht im Geringsten. Doch Lerris machte sich selber stets Vorwürfe dafür, überhaupt geboren geworden zu sein. Genau so schlecht wie ich in diesem verdammten Bauerndorf behandelt wurde, ging es meiner Mutter. Und das nur wegen mir. "...würde ich heute noch an diesem Baum gefesselt sitzen. Oder vielleicht wäre ich auch schon verhungert." Nicht zum ersten Mal an diesem Tag riss Caryn ihn wieder aus seinen Gedanken. Doch das ist auch gut so. Sie hatte ihr Mal schon vollkommen beendet und stand dann auf um zu bezahlen. Rasch schob Lerris sich das letzte Stück Brot noch in den Mund und spülte es mit dem restlichen Bier seinen Hals hinunter. Da war Caryn auch schon wieder am Tisch angelangt. "Kommt Ihr?", fragte sie und er stand auf, nickte kurz und schluckte noch den Rest in seinem Mund runter. "Ja, sicher." Er ging an ihr vorbei, als er merkte, dass er schon wieder errötete, woraufhin er die Treppenstufen noch schneller hochsprang. Das könnte jetzt wieder unangenehm werden, dachte Lerris mit einem Blick zur Tür und dann sah er wieder zu Caryn, die die Treppenstufen nicht ganz so schnell erklommen hatte. Natürlich nicht, du Idiot. Sie ist doch verwundet. Etwas beschämt sah er zu Boden und trat dann doch zielstrebig zur Tür und öffnete sie. Auch wenn sie sagte, dass wir in diesem einen Bett schlafen sollten... Zweifelnd sah Lerris wieder das breite Bett an und bei diesem Anblick überkam ihn plötzlich seine Müdigkeit und gähnend stand er im Türrahmen. So ein bisschen Schlaf wenigstens...
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Caryn Forestyr
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Fr Dez 30, 2016 10:54 am

"Ja, sicher", antwortete Lerris und schien es plötzlich unglaublich eilig zu haben, die Treppe hochzukommen. Caryn machte sich gar nicht erst die Mühe, ihm im gleichen Tempo folgen zu wollen - sie wusste, bei einem solchen Versuch wäre sie wahrscheinlich zusammengebrochen und das hätte sie auch nicht weitergebracht. Dennoch nagte es an ihr, dass sie das Treppengeländer benutzen musste, um sich Stufe für Stufe heraufzuschleppen. Dabei hing es nicht daran, dass sie ihrem Begleiter damit Schwäche zeigte - ihm vertraute sie inzwischen genug, dass ihr das nichts mehr ausmachte, ob ihr das nun gefiel oder nicht - sondern es ging darum, dass sie sich...abhängig fühlte. Wie eine alte Frau, die sich ohne eine Gehhilfe nicht mehr vom Fleck bewegen konnte. Und das ging gehörig an ihren Stolz. Vermutlich wäre es einfacher gegangen, wenn sie Lerris gebeten hätte, sie zu stützen, doch dann hätte Caryn sich noch viel hilfloser gefühlt. Und so biss sie stur die Zähne zusammen und erklomm Stufe für Stufe.
Als sie auf der Hälfte der Treppe war, hatte Lerris bereits die Tür erreicht und drehte sich zu ihr um. Der Blick währte nicht lange, ehe er ihn wieder zu Boden senkte und die Tür öffnete. Der Anblick des Zimmers - und des lang ersehnten Bettes darin - gab ihr Ansporn auch den Rest der Treppe zu erklimmen und mit zittrigen Beinen trat sie an Lerris vorbei durch die Tür, stolperte beinahe über das Bärenfell und ließ sich endlich auf dem Bett nieder. Dort saß sie erst einmal eine geschlagene Minute und atmete, während sie den Schmerz zu ignorieren versuchte, der ihre ganze rechte Seite in Brand zu setzen schien und ihr beinahe die Tränen in die Augen trieb. Stell dich nicht so an, du hast Schlimmeres überlebt!

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BeitragThema: Re: Gasthaus    Sa Dez 31, 2016 10:50 am

Etwas überrascht, dass Caryn dann plötzlich doch schnell an ihm vorbei ins Zimmer ging, war Lerris schon. Er schloss die Tür hinter den beiden und blieb einen Moment sitzen, musterte Caryn, die sich erst einmal auf dem Bett niedergelassen hatte und für einen Moment dort sitzen blieb. Sie sieht gar nicht gut aus, stellte Lerris fest, irgendwie mit sehr viel Sorge in sich. "Eure Rippen?", fragte er leise, wobei das viel mehr eine Feststellung als eine wirkliche Frage war. Erneut musste seine Hand vor den Mund halten, als er gähnen musste und so ging er ebenfalls zum Bett, allerdings auf die andere Seite und setzte sich. Du kannst ja nicht auf dem Boden schlafen und schlafen musst du..., versuchte er sich selbst im Stillen einzureden. Und tatsächlich zog er dann langsam seine Stiefel aus, sämtliche Rüstungsteile bis er schließlich noch sein Leinenhemd und die Hose trug. Er legte sie hin, zunächst auf den Rücken und dann auf die Seite, mit dem Rücken zu Caryn und sehr nah am Bettrand und schloss seine Augen. "Ihr solltet auch besser gleich schlafen", murmelte er. Auch wenn er so aussah und seine Müdigkeit es vermuten lassen würde, schlief er nicht sofort ein. Eine gewissen Beunruhigung tobte noch immer in ihm, angesichts der Tatsache des Bettenteilens. Nun schlaf endlich, du brauchst es doch. Was macht dich so nervös? Doch genau konnte Lerris sich diese Frage selber nicht beantworten und genau wusste er auch gar nicht, ob es Beunruhigung war, die sein Herz rasen ließ.
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Sa Dez 31, 2016 11:28 am

"Eure Rippen?", fragte Lerris, nachdem Caryn undeutlich das Schließen der Tür vernommen hatte. Sie nickte nur knapp, ohne aufzusehen. Dabei waren es nicht nur ihre Rippen. Tage ohne wirklich zu schlafen und zu viel Anstrengung trotz ihrer Verletzungen spielten ebenso mit hinein. Sie hörte seine näher kommenden Schritte und schließlich das kaum vernehmbare Quietschen des Bettes, als er sich setzte. Mit schmerzverzerrtem Gesicht beugte Caryn sich nach vorne und zog die Stiefel aus. Das Aufrichten war um einiges schmerzhafter, doch sie stand es mit zusammengebissenen Zähnen durch und knotete mit fahrigen Fingern ihr Mieder auf. Den warmen Umhang behielt sie allerdings am Körper, er hielt vermutlich wärmer als so manche Decke - und irgendwie bot er ihr ein Gefühl der Sicherheit. Das Mieder ließ Caryn auf ungefährer Höhe ihrer Stiefel fallen, ehe sie sich den Umhang eng um den Körper wickelte. Mit einem kurzen Blick zu Lerris - der inzwischen in Hemd und Hose mit dem Rücken zu ihr lag - zog sie eines ihrer Messer und ließ es unters Kopfkissen gleiten. Zwar befürchtete sie nichts - zumindest nicht von Lerris -, aber sicher war sicher. Sie wollte sich gerade auf ihre rechte Seite zum Bettrand hindrehen - ihre normale Schlafposition - doch ein stechender Schmerz in die Seite sagte ihr, dass ihre gebrochenen Rippen da definitiv etwas dagegen hatten. Also drehte sie sich auf die andere Seite - in Richtung Lerris. Er verharrte immer noch in derselben Position, doch seine angespannte Schultermuskulatur, die sich unter dem dünnen Leinen abzeichneten, verrieten ihr, dass er noch nicht schlief. Mit den Augen folgte Caryn dem Verlauf der Schultern, sie stellte sich sogar vor... Also, bitte reiß dich zusammen. Verärgert über sich selbst, kniff sie fest die Augen zusammen, bis sie nach einer Weile in einen tiefen, lange benötigten Schlaf abdriftete.

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BeitragThema: Re: Gasthaus    So Jan 01, 2017 10:24 pm

Noch bevor er einschlief vernahm Lerris ein leicht metallisches Geräusch. Es hörte sich so an, als würde eine Klinge einen Stoff streifen. Eine kurze Klinge. Ein Messer. Ganz still lauschte Lerris weiter, doch da war nichts mehr, abgesehen davon, dass sich im Bett neben ihm noch Caryn etwas bewegte, bis auch diese Bewegungen aufhörten und sie still neben ihm lag. Es dauerte nicht mehr lange, bis Lerris endlich einschlief.
Als er seine Augen wieder öffnete, wurde er von Sonnenstrahlen, die durch das kleine Fenster schienen, geblendet. Wie lange mag ich geschlafen haben? Er blinzelte dem Licht entgegen, ehe er sich aufsetzte und einen Blick auf Caryn neben sich warf. Sie schlief noch, auch wenn man nicht sagen konnte, dass sie sonderlich friedlich aussah. Das Kissen, auf dem ihr Kopf lag, hatte sich etwas verschoben und Lerris konnte einen Griff erkennen. Ein..Messergriff? Also hatte er sich nicht geirrt. Irgendwie war er enttäuscht darüber, dass sie wohl doch noch so misstrauisch war. Was hast du erwartet? Für einen Moment musterte er Caryn noch, dann setzte er sich an die Bettkante und streckte sich verschlafen. Er stand auf und lief zum Fenster. Unter seinen nackten Füßen spürte er den kalten Holzboden als er zum Fenster heraus blickte.[/i]
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BeitragThema: Re: Gasthaus    So Jan 01, 2017 11:25 pm

Es war nicht das Sonnenlicht, das Caryn weckte. Vielmehr war es die Tatsache, dass sich plötzlich ein Schatten davor schob - ein Umstand, den viele nicht einmal wahrgenommen hätten. Doch die Erziehung ihres Vaters hatte nicht nur Waffentraining und Töten beinhaltet. Stattdessen hatte er über Jahre hinweg dafür gesorgt, dass ihr Schlaf so leicht geworden war, dass jede noch so kleine Veränderung - seien es Geräusche, seien es unerwartete Bewegungen, seien es sich verändernde Lichtverhältnisse - sie aus eben diesem Schlaf riss. Ihre Hand fuhr unter das Kissen und schloss sich um den Messergriff, bevor Caryn auch nur richtig wach geworden war. Doch da der Schatten sich nicht weiterbewegte, zog sie es nicht hervor, sondern blieb nur angespannt verharren und öffnete die Augen. Ein Fehler, wie sich herausstellte, denn das Sonnenlicht war wesentlich heller als erwartet - und schien ihr direkt ins Gesicht. Reflexartig kniff sie die Augen zusammen und setzte sich auf, die rechte Hand als Sichtschutz entgegen des Lichts gehalten. Dennoch konnte sie zuerst nur einen Schatten am Fenster ausmachen, dessen Statur sich aber klar abzeichnete. Lerris. Natürlich, wer sonst? Caryn ließ das Messer los und zog sich fröstelnd den Umhang um die Schultern, denn trotz des blendenden Sonnenlichts war es unangenehm kühl im Raum. Doch abgesehen von dem Kälteschauer, der sich über ihren Körper zog, fühlte Caryn sich wesentlich besser. Der Schmerz in ihrer Seite verspürte sie nur noch gedämpft und die blecherne Müdigkeit war verschwunden. Ein Wunder, was ein wenig Schlaf alles bewirken konnte.

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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mo Jan 02, 2017 3:39 pm

Während Lerris noch aus dem Fenster sah, hörte er von hinten etwas. Caryn, dachte er sofort. Sie ist wach. Mit einem Mal drehte er sich um und sah in Richtung Bett. Tatsächlich warf er ein wenig Schatten auf sie, dadurch dass er vor der einzigen Lichtquelle im Raum stand. Etwas schuldbewusst darüber, dass er sie wohl aufgeweckt hatte, blickte er sie direkt an. Sie hatte sich etwas aufgerichtet und ihre Hand vor ihr Gesicht gehalten um das Sonnenlicht abzuschirmen. "Ihr seid wach", stellte er fest, was eigentlich vollkommen offensichtlich war. "Habe ich Euch geweckt?" Das war sicherlich eine ebenso offensichtliche Tatsache, wie auch dass sie wach war, doch... Ja, warum eigentlich stellte er diese Frage trotzdem? Weil ich ihre Stimme hören möchte? Es war doch lächerlich. "Wie geht es Euch?" Wieder eine Frage, doch dieses Mal wusste er die Antwort nicht - und sie interessierte ihn brennend. Er ging ein paar Schritte vom Fenster weg und begann dann, sich wieder anzuziehen. "Ich dachte ich gehe gleich erstmal herunter in den Stall und sehe nach dem Pferd. Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr...mitkommen", sagte er langsam und lächelte Caryn dann etwas nervös an. "Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr mitkommen? Was war das denn? Du bist ein Narr, ein grenzenloser Narr.
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mo Jan 02, 2017 6:23 pm

"Habe ich Euch geweckt?" Automatisch schüttelte den Caryn den Kopf. "Nein, natürlich nicht!" Wobei es doch eigentlich stimmte. Nun, nicht ganz. Es war mehr mein Misstrauen als er. Langsam gewöhnten ihre Augen sich an den Lichteinfall und sie ließ die Hand sinken, zumal Lerris jetzt ohnehin durch seinen Körper die blendende Sonne verdeckte. "Wie geht es Euch?", fragte er und mit Verwunderung registrierte Caryn, dass in seiner Stimme echtes Interesse lag. Die meisten anderen - und da schloss sie sich selbst keineswegs aus - hätten die Frage nur aus Höflichkeit gestellt, ohne die Antwort wirklich wissen zu wollen. Die Standardunterhaltung eben. Doch Lerris... Es kümmert ihn. Es kümmert ihn wirklich, ob ich lebe oder sterbe, ob es mir gut geht oder nicht. Die Erkenntnis war vollkommen unverhofft und rührte sie fast zu Tränen. Wann hatte sich das letzte Mal jemand so um sie geschert? Es musste Malden gewesen sein, Malden, der seit Monaten tot war. Für eine Weile sah Caryn ihn einfach nur an, unfähig irgendetwas zu sagen. Erst, als sich das Schweigen in ihren eigenen Ohren seltsam anhörte, öffnete sie den Mund und sprach ohne nachzudenken. Wie so oft, seit sie diesen Mann kennengelernt hatte. "Besser. Der Schlaf hat geholfen. Es tut immer noch weh, ein bisschen zumindest, aber... ich bin nicht mehr so müde..." Als ihr auffiel, wie sehr sie sich verrannt hatte, schwieg sie, doch auf ihren Lippen breitete sich ein ehrliches Lächeln aus, während etwas in ihrem Inneren warm pulsierte. Es war diesem Gefühl zu verdanken - oder auch der Tatsache, dass sie seit drei Tagen an ihm klebte wie eine Klette - dass sie auf seine Frage hin ohne jegliches Zögern erwiderte: "Natürlich, gerne." Doch nach einem plötzlichen Grummeln ihres Magens fügte Caryn hinzu: "Aber vielleicht sollten wir auf dem Weg noch etwas essen." Denn das Mahl am Abend war nun auch nicht das reichste gewesen und solange sie freien Zugang zu gutem Essen hatte, würde sie zugreifen. Schnell rutschte sie zum Bettrand und schlüpfte in ihre Stiefel, damit er nicht allzu lange auf sie warten musste, schließlich war er schon halb angezogen. Als die Stiefel wieder ihre Füße wärmten, griff sie nach dem Mieder und zog es ebenfalls an. Diesmal zitterten ihre Hände nicht, sondern die Knoten waren innerhalb von Sekunden verschnürt. Caryn war bereit zu gehen und das Messer ließ sie unter dem Kopfkissen liegen.

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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mo Jan 02, 2017 10:53 pm

"Besser. Der Schlaf hat geholfen. Es tut immer noch weh, ein bisschen zumindest, aber... ich bin nicht mehr so müde...", beantwortete Caryn seine Frage und dann breitete sich in ihrem Gesicht ein Lächeln aus. So ein wunderschönes Lächeln. "Sehr gut", erwiderte Lerris erleichtert und lächelte dann ebenfalls breit. Ein warmes Gefühl breitete sich in ihm aus. Ein Gefühl, das er selten erfahren hatte und er konnte nicht sagen wieso, doch es war unglaublich angenehm. Umso mehr erfreute es ihn, als Caryn ihm zusagte, mit nach draußen zu kommen. "Aber vielleicht sollten wir auf dem Weg noch etwas essen." Lerris nickte und bückte sich dann um seinen Gürtel mit Schwertscheide und Schwert aufzuheben. "Wir." Wie gut das klingt. Im einen Moment hatte er diesen Gedanken, im nächsten Moment ärgerte sich Lerris im Stillen darüber. "Ja sicher, dann gehen wir zunächst etwas essen und...dann in den Stall", stammelte er etwas unbeholfen und fasste sich dann kurz an den Schwertknauf auf Höhe seines Bauches. Es bei sich zu haben, das Schwert, verlieh ihm immer ein gewisses Gefühl von Sicherheit und genau dieses konnte er gerade und auch irgendwie die ganze Zeit in Anwesenheit von Caryn gebrauchen konnte. Doch wieso? Wieso bist du so unsicher? Was soll den passieren? Rasch ging Lerris zur Tür und blickte Caryn verlegen an.
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Caryn Forestyr
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mo Jan 02, 2017 11:49 pm

Als Lerris ihr Lächeln ebenso breit und ehrlich erwiderte, wurde das warme Gefühl in ihrer Brust noch intensiver. Plötzlich hatte Caryn das dringende Bedürfnis, ihn in den Arm zu nehmen und mehr. Körper an Körper, damit das Gefühl nie wieder verschwand. Jetzt wirst du absurd. Aber was war so schlimm daran? Er wäre nicht der erste Mann, mit dem sie geschlafen hätte. Auch wenn sie ihn kaum kannte, auch wenn sie vor wenigen Tagen vergewaltigt worden war, das Verlangen war da oder nicht? Doch war es nicht sogar mehr als Verlangen? Dieses warme Gefühl, war es nicht zu... kostbar, um es einzig an Sex zu verschenken? Sicher, dass du wieder ganz auf den Beinen bist? Innerlich schüttelte Caryn den Kopf über sich selbst. Sie sollte aufhören, sich solche Gedanken zu machen. Es führte doch zu nichts.
"Ja sicher, dann gehen wir zunächst etwas essen und...dann in den Stall", erwiderte Lerris etwas nervös und Caryn antwortete mit einem noch breiteren Lächeln. "Hört sich nach einem guten Plan an." Sie wollte ihn gerade fragen, ob er fertig war, als er bereits zur Tür ging, eine Hand um seinen Schwertknauf geschlungen, als suche er Zuflucht bei der Waffe. Caryn zog den letzten Knoten fest und schlang ebenfalls ihren Umhang fester um sich. Diesmal war sie die erste, die zur Tür herausging und die Treppe hinunter. Beim Gehen meldete ihre Rippe sich zurück, doch lange nicht so stark wie am gestrigen Abend noch. Doch es war nicht nur der gemilderte Schmerz, der sie in jene Hochstimmung brachte, die sie verspürte und so sehr zum Lächeln brachte. Denn - auch wenn es sich töricht und absurd anhörte - es hatte vielmehr auch mit dem Mann zu tun, der ihr gerade die Treppe hinunter folgte.

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BeitragThema: Re: Gasthaus    Di Jan 03, 2017 7:01 pm

"Hört sich nach einem guten Plan an", sagte Caryn und ging dann an Lerris vorbei durch die Tür, denn Umhang um sich geschlungen. Lerris folgte ihr, machte die Tür hinter sich zu, wagte es jedoch nicht, die linke Hand von seiner Waffe zu nehmen. Stattdessen verfestigte sich sein Griff um das Schwertheft. Was bei allen Höllen verunsichert dich so sehr? Langsam folgte er Caryn die Treppe herunter und ging mit ihr dann weiter zu einem Tisch. Der Raum war nicht so voll mit Menschen wie am Abend zuvor, viele Tische waren frei. Lerris setzte sich und ließ endlich sein Schwert los, blickte Caryn lächelnd an. Verdammt, was grinst du denn so? Du musst aussehen wie ein kleiner, verliebter Junge. Aber was steckte dahinter? Steckte überhaupt etwas dahinter? Es ist doch lächerlich. Ein Gedanke, der sich in den letzten Tagen bei Lerris mehrfach wiederholt hatte. Nachdenklich und ausweichend blickte Lerris an sich herunter. Sein Blick fiel auf das Schwert, das an seiner Hüfte am Stuhl herunterbaumelte. "Wie kommt es eigentlich, dass Ihr mit dem Messer so gut umgehen könnt? Ist ja nicht gerade typisch für eine...Frau." Er stockte und merkte, wie er etwas rot wurde. "Ich meine die Messer...die Messer sind ungewöhnlich und äh Eure Art zu kämpfen. So habe ich das noch nicht gesehen. Meist wird hier ja eher auf Schwert oder Bogen gesetzt", stammelte er nervös.
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Caryn Forestyr
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Di Jan 03, 2017 9:50 pm

Der Schankraum war überraschend leer, es war keine große Sache, einen freien Tisch zu finden. Vermutlich schliefen die meisten Gäste noch - oder waren bereits abgereist. Befänden sie sich in der Nähe eines Dorfes, hätte Caryn vielleicht auf eine gewisse Stammkundschaft getippt. Doch sie waren zwei Tage lang gelaufen, ohne eine Menschenseele zu treffen. Nein, Bauern und Handwerker aus einem nahe liegenden Dorf, die sich hier eine Auszeit von Frau und Kindern nahmen, als Stammkunden waren wohl eher unwahrscheinlich.
Selbst als sich setzten, hielt Lerris seinen Schwertknauf fest umklammert. Innerlich war sie ein klein wenig beleidigt, es schien fast, als misstraute er ihr. Was erwartest du denn anderes? Wie auch immer, die letzten Tage waren grimmig genug gewesen, sie würde sich von dieser Tatsache nicht ihre ausnahmsweise gute Laune vertreiben lassen. Auf Lerris' Frage hin, musterte sie ihn erst verwundert, doch dann schlich sich ein schiefes Grinsen auf ihr Gesicht: "Ich muss ja wirklich einen furchterregenden Eindruck bei Euch hinterlassen haben, dass ihr Euch nicht einmal traut, Euer Schwert loszulassen", scherzte sie.
Doch dann wurde ihre Miene ernster, wenn das Lächeln auch bestehen blieb, wie ein besonders hübsches Accessoire. "Ich weiß, die wenigsten Frauen wissen, wie man sich verteidigt, geschweige denn kämpft. Es war auch keine wirkliche Entscheidung, mein Vater hat es mir beigebracht, kaum, dass ich laufen konnte." Ein Hauch von Bitterkeit schlich sich in ihre Stimme, der jedoch nicht gegen Lerris zielte. Sie hasste es, über ihren Vater zu reden. Verdammt, sie hasste diesen Mann. Und deshalb ist von ihm auch nur noch Asche übrig. Den Blick auf die Tischplatte gerichtet, zuckte sie mit den Schultern. "Als Vierjährige war ich kleiner als ein Bastardschwert, die Messer waren praktikabler. Das sind sie meiner Meinung nach immer noch - mit einem Schwert hat man so wenig Möglichkeiten zu improvisieren." Mit Robb hatte sie damals stundenlang über die Vor - und Nachteile dieser Waffen diskutiert. Die Erinnerung kam völlig unerwartet - und sie wischte sie zur Seite. Robb war tot, Erinnerungen halfen ihr da auch nicht weiter.

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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mi Jan 04, 2017 11:03 am

"Ich muss ja wirklich einen furchterregenden Eindruck bei Euch hinterlassen haben, dass ihr Euch nicht einmal traut, Euer Schwert loszulassen", scherzte Caryn und Lerris bemerkte, wie er noch ein wenig mehr errötete. Verlegen lächelte er schief. "So schlimm war es auch wieder nicht", erwiderte er und aus seinem Lächeln wurde ein kurzes Grinsen. Caryn erzählte ihm, dass ihre Fähigkeiten zu Kämpfen nicht wirklich ihre eigene Entscheidung war und Lerris war sich sicher, eine gewisse Bitterkeit aus ihrer Stimme heraushören zu können. Er runzelte für einen Moment die Stirn. Was sie wohl noch durchgemacht hat? Doch jetzt war nicht der richtige Zeitpunkt dafür, weiter in der Vergangenheit zu bohren - weder in Caryns Vergangenheit noch in seiner eigenen - und so schwieg er dazu und das war überhaupt kein Problem, denn Caryn fuhr schon fort. "Als Vierjährige war ich kleiner als ein Bastardschwert, die Messer waren praktikabler. Das sind sie meiner Meinung nach immer noch - mit einem Schwert hat man so wenig Möglichkeiten zu improvisieren." Lerris´ Augen weiteten sich ungläubig und er öffnete den Mund um zu protestieren, als die Wirtin vom Abend zuvor an ihren Tisch kam. Er bestellte sich selbst rasch ein Brot mit Honig und ein Bier und wartete ab, bis auch Caryn bestellt hatte und die Wirtin wieder verschwunden war. "Also", begann er und räusperte sich kurz. "Vollkommener Unsinn, mit einem Schwert hat man wunderbare Möglichkeiten zu improvisieren. Mit einem Messer würde man gar nicht durch eine Rüstung durchkommen." Lerris warf seinem Schwert wieder einen kurzen Blick zu und lächelte dann Caryn schief an. "Mit einem ordentlichen Schwert ist das kein Problem - vorausgesetzt derjenige, der es in der Hand hält, besitzt die nötigen Fähigkeiten ein Schwert zu schwingen."
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mi Jan 04, 2017 5:12 pm

Caryn bemerkte, wie er auf ihre scherzhafte Bemerkung hin errötete, und quittierte es mit einem leichten Stirnrunzeln. Doch da er schließlich mit einem Grinsen antwortete, unterließ sie es nachzuhaken. Aber wenn er errötete, dann bedeutete das doch, dass sie zumindest irgendeinen Effekt auf ihn hatte, oder nicht? Jetzt hör verdammt nochmal auf, alles als ein Zeichen seinerseits zu deuten! Glücklicherweise unterbrach die Wirtin ihre Gedanken, die gekommen war, um ihre Bestellungen aufzunehmen. Lerris bestellte abermals Brot - wenn auch diesmal mit Honig - und Bier, doch Caryn war wirklich hungrig und so bestellte sie zu dem obligatorischen Brot mit Käse noch hartgekochte Eier und einen Krug warmer Milch. Zusätzlich fragte sie nach einer Kanne mit Wasser. Als die Wirtin zur Theke zurückkehrte, um das Essen vorzubereiten, wandte sie sich wieder Lerris zu, der auch sogleich begann, die Waffe seiner Wahl nach allen Regeln der Kunst zu verteidigen. Caryn hörte ihm aufmerksam zu und verschränkte die Hände auf dem Tisch, als er geendet hatte. "Natürlich, im Kampf Mann zu Mann in voller Rüstung ist es durchaus praktisch. Aber könnt Ihr Euer Schwert als Fernwaffe benutzen? Könnt Ihr es so gut wie unsichtbar bei euch tragen? Das sind nämlich die Vorteile eines Messers, das man ebenso im Zweikampf einsetzen kann. Man benötigt eine gewisse Schnelligkeit und zwei Messer sind ideal für den ein oder anderen Trick. Im Allgemeinen wird ein solcher Kampf auch nicht als fair angesehen. Aber welcher Kampf ist schon fair?, erwiderte Caryn mit ruhiger Stimme. Sie hatte diese Unterhaltung schon oft genug geführt, um zu wissen, dass sie am Ende doch recht behielt. Und wer ihr das nicht glauben wollte, dem würde sie es eben praktisch vorführen.

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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mi Jan 04, 2017 6:29 pm

Caryn bestellte sich etwas mehr zu Essen als Lerris . Theoretisch hätte das sein Geldbeutel auch zugelassen, doch er war kein Mensch von großem Hunger, worauf auch seine Körperstatur deutlich hinwies. Mit zusammengekniffenen Augen blickte Lerris Caryn an, während er ihr aufmerksam zuhörte - und ihrer Stimme lauschte. Sie hat etwas unaussprechlich Schönes an sich. Diese Ruhe, mit der sie sprach. Und dennoch hört es sich an, als hätte sie das, was sie sagte, schon Hunderte von Malen so gesprochen. Seine Mundwinkel zuckten. "Das ist nicht zum ersten Mal Thema einer Eurer Konversationen", stellte Lerris fest und er wusste jetzt schon, dass er diese Diskussion niemals gewinnen konnte. "Dennoch werdet Ihr mit Euren Messern keineswegs einen Kampf gegen einen geübten Schwertkämpfer für Euch entscheiden können. Ich spreche nicht von Dieben, Räubern, Banditen oder sonstigen ohnehin unehrenhaften Männern. Jemand, der richtig ausgebildet ist im Schwertkampf und nicht irgendeiner Leiche die Waffe abgenommen hat, gegen so jemanden hättet Ihr keine Chance. Alleine schon weil die Klinge eines Schwertes um Welten länger ist als die eines einzigen Messers." Gut, auch wenn ich diese Diskussion nicht gewinnen werde, überlasse ich ihr nicht einfach stumm und kampflos den Sieg. Unterdessen kam die Schankwirtin wieder zu ihrem Tisch und brachte das bestellte Mahl. Sofort biss Lerris in sein Brot und nahm gleich einen Schluck Bier hinterher. "Soweit es möglich ist bevorzuge ich einen ehrlichen Kampf ohne Tricks. Auch wenn, wie Ihr bereits sagtet, das leider ein seltenes Vergnügen ist."
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