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 The wedding | Vergangenheit

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Andren Leffert

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BeitragThema: The wedding | Vergangenheit   Di Nov 22, 2016 9:57 am

Es war ein kühler Morgen, der Tau glitzerte auf dem grünen Gras des Hofes vor meinem Fenster du ließ es aussehen als würden tausende Diamanten zwischen den grünen Stängeln liegen. Hier und da hatten sich dichte Nebelschwaden wie eine Decke auf das Grün gelegt und man konnte die Feuchtigkeit riechen. Ich saß an meinem Fenster, sah der morgendlichen Dämmerung entgegen und genoss die Stille. Kaum ein Vogel wagte es die vollkommene Stille zu durchbrechen, doch je mehr Minuten verstrichen, desto lauter wurde es. Nicht nur die Natur erwachte, sondern auch die Burg um mich herum.
Wie schon so oft hatte ich in dieser Nacht keinen Schlaf gefunden. Von unzähligen Hustenanfällen geschüttelt hatte ich kein Auge zugetan, doch in dieser Nacht war meine Krankheit nicht der einzige Grund, weshalb nicht hatte schlafen könne. Heute war es so weit, heute war der Tag an dem ich meine zukünftige Braut treffen würde. Kurz nach Sonnenaufgang sollte sie zusammen mit ihrem Vater anreisen und auf Burg Goldzahn empfangen werden. Es war kaum eine Woche her, dass mein Vater mir verkündet hatte, dass er eine passende Braut für mich gefunden hatte. Armes Ding… Sie war nicht älter als vierzehn, wenn ich mich recht erinnerte und wurde jetzt mit einem kranken verheiratet, der vor seinem Tod noch nachkommen zeugen sollte. Was mit ihr wohl nicht stimmt? Es fiel mir schwer zu glauben, dass sie nicht krank, oder verstümmelt war. Eine Baratheon, eine Lady aus dem Geschlecht der Könige sollte mit mir vermählt werden, das konnte nicht richtig sein. Was es auch immer sein sollte, sie hatte etwas Besseres verdient als mich.
„Herein!“ rief ich mit heiserer Stimme durch den Raum, als ein Klopfen ertönte. Der gebrauch meiner Stimme ließ sofort den Hustenreiz wieder aufsteigen und ich atmete zittrig ein. Ich hasste es nicht richtig atmen zu können, nicht einmal sprechen zu können, ohne mir Leib und Seele raus husten zu müssen. Nein, wahrlich ich war kein Mann der eine Frau würdig war. Bei den Göttern wie sollte ich denn die Hochzeitsnacht durchstehen?
Wie jeden Morgen trat der Arzt der Burg ein und ich ließ mich zum gefühlt tausendsten Mal von ihm untersuchen. Unverändert, welch eine Überraschung. Mühsam richtete mich auf und zwang mich in meine Kleidung, um dem Frühstück beizuwohnen, während sich die Kutsche meiner Zukünftigen der Burg näherte.


Zuletzt von Andren Lefford am Di Dez 13, 2016 2:11 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Katherine Baratheon

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BeitragThema: The wedding   Do Nov 24, 2016 8:39 pm


Je mehr sie den Osten verließen, desto dichter wurde der Nebel. Katherine blickte aus der Kutsche hinaus, welche nur langsam über die Straße fuhr. Sie waren schlussendlich in den Westlanden angekommen. Diese Reise war für ihre Verhältnisse sehr lange gewesen. Wahrscheinlich lag es auch nur daran, das sie nie aus Drachenstein weg kam. Die kleine Lady beobachtete neugierig den Nebel. Welcher die Landschaft in einer unheimlichen Gegend verwandelte. Sie konnte die Kälte nicht ausstehen. Sie mochte viel lieber die Wärme.

Als sie um die Ecke bogen erblickte die Schönheit eine Burg. Sie war der Anlass, weswegen sie überhaupt, diesen ganzen Weg auf sich nahmen. Ihr Vater hatte mit ihr nie Ausflüge gemacht. Er hockte lieber zu Hause rum und beschäftigte sich anderweitig. Als etwas mit seiner Tochter zu unternehmen. Schließlich war der Tag gekommen an dem er zum ersten Mal etwas mit ihr unternahm und sogar mit ihr durch halb Westeros fuhr. Das alles. Nur, weil er sie mit einem sechs Jahre älteren Mann verheiraten wollte!
Bei den sieben Göttern, er war zwanzig und schwer krank!
Wie sehr wollte Vater sie noch bestrafen? Mutter hatte heftig gegen diese Heirat protestiert aber ihre Meinung war in seinen Augen nichts Wert gewesen. Letztendlich konnte er mit ihr machen, was er wollte und je nach belieben, sie zu irgendeiner Familie abschieben. Sollten sie sich um sie kümmern. Solange er seine Tochter nicht mit im Haus hatte war für ihn, die Welt in Ordnung.

„Katherine. Komm von den Fenster weg!“ meinte ihr Vater kühl zu ihr.
Sie seufzte und lehnte sich schließlich zurück. Allerdings blickte sie auf dem Boden, da sie ihn nicht ansehen wollte.
Darius betrachtete seine Tochter.
„Wie siehst du eigentlich aus?! Mach dir deine Frisur wieder vernünftig. Vorher werde ich dich nicht aus der Kutsche lassen!“
Genervt richtete sie ihre Haare. Schlussendlich blieb die Kutsche stehen und ihr Vater sah sie ernst an.
„Du weißt, was ich dir gesagt habe?“
Sie nickte. Wobei es ihr relativ egal war, was er ihr über die Leffords erzählt hatte.

Letzten Endes wurde ihnen die Tür geöffnet. Darius polterte als erstes aus der Kutsche ohne jegliche Eleganz. Daraufhin folgte sie und kletterte mit der Hilfe eines Dieners, ein wenig unbeholfen aus dem Gefährt aus. Auf festen Boden wieder angekommen war die Brünette leicht nervös. Jedoch konnte sie die letzten Schritte, im Gegensatz zu ihrem Vater, mit einem Hauch von Eleganz, gehen. Schließlich wurden sie von Lord Lefford in Empfang genommen und samt seinen Wachen gingen sie in die Burg. Dort wartete bereits ihr Verlobter.

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Zuletzt von Katherine Baratheon am Fr Dez 02, 2016 9:40 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Andren Leffert

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BeitragThema: Re: The wedding | Vergangenheit   Do Dez 01, 2016 11:49 pm

Sie war hier, sie war wirklich hier. Mein Vater war samt der Dienerschaft in den Hof geeilt, um die Besucher zu empfangen, während ich an der leeren Tafel zurückblieb und die Tür anstarrte. Sitzen, wieder war ich dazu verdammt zu sitzen und zu warten. Ob sie auch krank ist? Noch immer konnte ich mir nicht erklären, wie sie, eine Baratheon, mir versprochen werden konnte. Es musste das sein, oder mein Vater hatte eine Menge Geld ausgegeben, um dieses Bündnis zu Stande zu bringen. 14, sie war noch so jung! Es ängstigte mich ihr gleich gegenüber treten zu müssen. Es war mir nicht bekannt wie viel Informationen über meinen Zustand an sie heran gedrungen waren, doch etwas erzählt zu bekommen und wahrlich dem gegenüberzustehen, war etwas völlig unterschiedliches. Ich war die Blicke des Mitleids, der Verabscheuung und der Furcht satt. Schritte waren zu hören, Männerstimmen und kurz darauf wurde die Tür des großen Saals geöffnet.
Mein Herz schlug schneller, schneller als es sollte, oder durfte, aber ich erhob mich. Zeig ihr wenigstens Respekt! Für ein paar Sekunden drehte sich alles, ich war versucht mich an der Stuhllehne festzuhalten, die hinter mir ruhte, aber mein Stolz verbot es mir. „Darius, das ist mein Sohn, Andren.“ Es war schwer den Tonfall meines Vaters genau zu deuten. War es Trauer, die in seine Stimme mit schwang? Wut? Scham? Was es auch immer war, es ließ ein ungutes Gefühl in mir aufsteigen, welches mich sonst dazu brachte mich vor allem Menschen verbärgen zu wollen.
„Es ist eine Ehre sie kennen zu lernen, Lord Baratheon“, sprach ich und räusperte mich geräuschvoll, da meine Stimme kratzt als hätte ich Sand zum Frühstück verspeist. Da ich im Moment nicht zu mehr in der Lage war, neigte ich leicht den Kopf zu einer angedeuteten Verneigung. Ein flüchtiges Lächeln huschte über meine Lippen, während ich Ausschau nach meiner Verlobten hielt. Wenige Schritte nach den Männern stand eine zierliche Gestalt. Katherine. In diesem Moment wurde mir meine Blässe, mein kränkliches Aussehen schmerzlich bewusst. Schweiß stand auf meiner Stirn, teils wegen der Aufregung, teils von der Anstrengung mich gerade auf den Beinen zu halten und nicht einen Hustenanfall zu bekommen. Ich war in den letzten Monaten dünn geworden, abgemagert und schwach. Nein, wahrlich ich war keine gute Partie und in diesem Moment tat sie mir Leid, so unendlich leid. Es wäre ein wahres Wunder, wenn ich ein Kind zeugen würde… Schon jetzt tat es mir leid, dass ihr all das angetan wurde. Dass sie bei mir liegen musste, dass sie dazu gezwungen wurde die Mutter meiner Kinder zu werden und dass ich sie eines baldigen Tages alleine lassen würde. „Wie ich sehe hast du sie schon bemerkt. Nun, das ist sie. Meine Tochter, Kathreine.“
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Katherine Baratheon

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BeitragThema: The wedding   Fr Dez 02, 2016 10:10 pm


Die Schönheit betrachtete die Burg, welche ihr neues zu Hause war. Nun sie war groß. Dennoch hatte Grauenstein wesentlich mehr zu bieten. Allerdings war sie irgendwie glücklich, das sie ihre Heimat verließ. Es gab eigentlich fast nur schlechte Erinnerungen an diesem Ort. Weswegen sie nicht gerne dort lebte. Natürlich gab es auch die ein oder andere Person, welche sie mochte. Jedoch verbannt sie Drachenstein stets mit schlechten Dingen.
Sie hatte von den Leffords die ein oder andere Geschichte gehört. Vielleicht hatte sie hier mehr Glück gehabt. Zumindest hoffte sie dies. Sie wünschte sich, zumindest, das ihr Verlobter anders war als ihr Vater. Es war ihr schlichtweg egal, wie er aussah. Hautpsache er hatte Charakter! Dies war ihr viel wichtiger. Die meisten Männer, die gut Aussahen waren Mistkerle. Weswegen sie diese erst gar nicht beachtete. Leider bekamen sie auch meisten Anerkennung und die anderen nicht. Sie konnte mit so etwas nicht ausstehen.

Letztendlich erreichten sie den großen Saal. Lord Leo stellte schließlich ihrem Vater seinem Sohn vor. Dieser schien nicht gerade angetan von ihm zu sein. Jedoch versuchte er es so gut es ging zu verbergen.
"Ich freue mich sehr, Euch endlich kennen lernen zu dürfen. MyLord.", meinte er.
Es war klar, das er nicht begeißtert von ihm war. Andren war schwer krank. Kein Wunder, das er ihn verabscheute! Solange er seine Tochter irgendwo unterbringen konnte. War bei ihm alles in Ordnung gewesen.
Schließlich erwiderte sie sein Lächeln als er sie erblickte. Er sah blass aus. Sie wusste nicht, ob es an seine Krankheit lag oder, ob es einfach wegen dieses Treffens war.
Ihr Vater deutete daraufhin, das Andren sie schon entdeckt hatte.
Sie knickste und reichte ihm ihre Hand.

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Andren Leffert

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BeitragThema: Re: The wedding | Vergangenheit   Fr Dez 02, 2016 10:42 pm

„Wahrlich mein Vater hat nicht mit der Beschreibung eurer Schönheit übertrieben. Es freut mich sehr euch endlich persönlich kennen zu lernen, Lady Katherine.“ Ein Lächeln umspielte meine Lippen und ich beugte mich ein Stück vor, ergriff ihre Hand und hauchte einen Kuss auf ihre Finger. Bei den Göttern, sie war noch so zart, so unschuldig, makellos. Sie war anmutig, aber trotz allem noch ein Kind. Ich richtete mich wieder auf und ignorierte das Schwindelgefühl so gut es mir möglich war. Mir war klar, dass Darius Baratheon nicht sehr erpicht von meinem kränklichen Aussehen war, welche ein Wunder.
Zu meiner Freude setzte sich mein Vater kurz darauf, ob aus Rücksicht oder eigener Ermüdung vermochte ich nicht zu sagen. Angestrengt ging ich zu einem Stuhl in meiner nähe und schob ihn für meine Verlobte zu Recht, wie es sich gehörte. Wenn sie mich schon zum Mann nehmen muss, sollte ich ihr wenigstens den nötigen Respekt geben, den sie verdient!
Kurz darauf ging ich zu meinem Platz und ließ mich nieder. Oh, wie gut es tat wieder zu sitzen.
Zu aller erst ergriff mein Vater das Wort.
„Was kann ich dir gutes Tun, alter Freund? Du wirst sicher hungrig sein von der langen Reise.“ Die beiden Männer unterhielten sich, nichts weiter Interessantes war zu hören und so konzentrierte ich mich wieder auf mein Frühstück. Bisher hatte ich kaum einen Bissen herunter bekommen und dass nun meine Zukünftige unmittelbar in meiner Nähe saß erleichterte mir die Nahrungsaufnahme nicht sehr. Ich war tatsächlich nervös und der erhöhtet Puls machte sich schnell bemerkbar.
Lange konnte ich das Kratzen im Hals, den ständig anwesenden Hustenreiz nicht mehr unterdrücken und zog schnell ein Tuch aus meiner Tasche. So subtil wie möglich hustete ich hinein und wandte mich von Katherine ab. Verdammt, nicht jetzt! Der Husten wurde schlimmer, keuchend nach Luft schnappend klammerte ich mich an die Tischplatte und schmeckte Eisen. So schnell wie er gekommen war, war der Anfall auch wieder vorüber und ich putze mir gründlich den Mund ab. Das Tuch wieder weg steckend sah ich in die Runde und bemerkte, dass die Augen der Männer auf mir lagen. „Wie dem auch sei…wir sollten die Hochzeit schnellst möglichst abhalten“, fuhr mein Vater nach einem kurzen Räuspern fort.
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Katherine Baratheon

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BeitragThema: The wedding   Sa Dez 03, 2016 5:14 pm


Erwartungsvoll blickte sie ihn an.
"Wahrlich mein Vater hat nicht mit der Beschreibung eurer Schönheit übertrieben. Es freut mich sehr euch endlich persönlich kennen zu lernen, Lady Katherine.“, meint er und lächelte sie an.
Wie es sich als Lord gehörte, gab Andren ihr einen Kuss auf die Hand. Woraufhin sie sein Lächeln erneut erwiderte.
Schließlich setzte sich der älterte Lefford. Weswegen die Brünette nur darauf wartete, bis ihr Vater sich gesetzt hatte. Katherine war nun die Letzte, die sich an den Tisch gesetzt hatte. Anders hatte sie es nicht gelernt. Zu ihrer Verwunderung schob Andren ihr auch noch den Stuhl an den Tisch.
"Danke," sagte sie leise.
Er schien im Gegensatz zu ihrem Vater ein wahrer Gentleman zu sein. Oder hatte er nur bezüglich dieses Treffens Anweisungen von seinem Vater bekommen? Nun. Sie würde es noch heraus finden. Immerhin war er wohlmöglich einer der wenigen guten Männer, die es in dieser Welt gab.

„Was kann ich dir gutes Tun, alter Freund? Du wirst sicher hungrig sein von der langen Reise.“, meinte schließlich Leo, zu dem Baratheon.
Darius blickte den Herren des Haues an.
"Nun. Du kannst mir ein ordentliches Frühstück anbieten. In der Tat, war es eine lange und vor allem gefährliche Reise."
Letztlich bekamen sie ein reichhaltiges Frühstück. Ihr Vater aß, wie ein Schwein. Er benahm sich als, ob er zu Hause wäre. Sie schämte sich so sehr für ihn. Katherine selbst bekam selbst kein Bissen herunter. Am Anfang hatte sie rein aus Höflichkeit etwas gegessen. Aber jetzt verging ihr der Appetit.
Selbst ihr Verlobter schien auch nicht sehr hungrig zu sein. Ob es an ihr lag oder auch an seinem Vater? Sie konnte es nicht genau sagen.

Unerwartet began Andren an zu husten. Es hing anscheinend mit seiner Krankheit zusammen. Der Rothaarige drehte sich von ihr weg, da es schlimmer wurde. Letztendlich stand sie auf.
"Ist alles in Ordnung?", fragte sie ihn besorgt. Die beiden Väter blickten sie an. Jedoch interessierte es sie nicht. Katherine wollte ihm irgendwie helfen. Jedoch wusste sie nicht genau, wie sie es anstellen sollte.
"Setz dich wieder hin. Du dummes, Kind!" meinte ihr Vater in einem kühlen Ton zu ihr.
Entsetzt blickte sie ihn an. Sie war es gewohnt, das er sie so nannte. Aber nicht vor fremden Menschen.
Allerdings gehorchte die Brünette ihm, wenn auch nur widerwillig.
Nachdem es dem Lefford wieder besser ging, wischte sich dieser dem Mund sauber und wand sich den anderen wider zu.
"Wie dem auch sei…wir sollten die Hochzeit schnellst möglichst abhalten“, erwiderte der alte Leo.
Katherine hingegen blickte traurig auf ihren Teller. Sie fühlte sich gekränkt von ihrem Vater. Dadurch hatte sie auch, beinahe nicht mitbekommen, was der Lefford  soeben gesagt hatte.
Wie sehr sie sich wünschte mit ihrem Verlobten mal alleine reden zu können. Fern ab von ihren Vätern.

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Zuletzt von Katherine Baratheon am Fr Dez 09, 2016 1:52 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Andren Leffert

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BeitragThema: Re: The wedding | Vergangenheit   Mi Dez 07, 2016 9:47 pm

Es war wirklich rührend, dass sich Katherine so um mich sorgte. Mit einem milden Lächeln und einer kleinen Handbewegung versuchte ich ihr zu bedeuten, dass es mir weitestgehend gut ginge. Ihr Vater schein es nicht gerade gut zu heißen, dass seine Tochter sich um ihren zukünftigen Ehemann kümmern wollte. Schon jetzt empfand ich den älteren Baratheon als sehr unsympathisch und als ein Mann von ehre und Edelmut konnte er sich mit Nichten bezeichnen. Es interessierte mich tatsächlich wie sich die Wege meines und ihres Vater gekreuzt hatten.
Ich wusste dass mein Vater wahrlich kein Freund meiner Krankheit war, wer war das schon. Er sprach nicht oft davon und versuchte es so gut es ging geheim zu halten, ob aus Rücksicht auf mich, oder aus reiner Sorge um die Ehre seines Hauses vermochte ich nicht zu beurteilen. Doch eines war klar, er litt. Er litt darunter mich sterben zu sehen, welcher Vater würde seinem Kind dabei zu sehen können, wie es dahinsiecht, ohne davon berührt zu werden. Er war gut darin es zu verbergen, doch ich kannte ihn gut genug um seine Mienen deuten zu können. Ihm lag viel an dem Hause Lefford, er hatte es Jahrzehnte lang mit Leib und Seele geführt, doch leider war er in seinen nun schon sehr alten Jahren nicht mehr dazu im Stande einen neuen Erben zu zeugen. Das Haus musste weiter bestehen und es war mir bewusste, dass mir diese Aufgabe oblag.

Das Frühstück dauerte nicht mehr lange, die Männer verschwanden in das Arbeitszimmer meines Vaters und ich blieb mit Katherine zurück. Was denn nun? Ich sollte etwas sagen… Ich räusperte mich angestrengt und sah sie an. Bei den Göttern, sie ist wahrlich schön. „War die Reise angenehm, Mylady?“ Meine Stimme klang heiser und kratzte leicht vom Husten. Meine Augen ruhten ruhig und müde auf ihr, ich hatte so lange nicht mehr richtig geschlafen.
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Katherine Baratheon

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BeitragThema: The wedding   Fr Dez 09, 2016 6:56 pm


Die junge Baratheon war sichtlich erleichtert als Andren sie anlächelte und ihr mit einer flüchtigen Handbewegung offenbarte, das es ihm gut ginge. Es war der erste Einblick auf, die kommenden Jahre, die sie hier verbringen würde. Für sie war es nicht weiter schlimm. Katherine würde schon mit dem Lefford klar kommen.
Bedrückt sah sie weiterhin auf dem Tisch. Die Schönheit betete, das Leo endlich, das Wort ergriff und die beiden Älteren verschwinden würden. Dem war aber nicht so. Zu ihrem bedauern, frühstückten sie noch mit ihren Kindern zu ende. Nach einer gefühlten Ewigkeit erhoben sich die beiden Männer, entschuldigten sich, bei ihnen und verließen daraufhin den Raum.

Sie fühlte sich erlöst als die beiden Lords, die Zwei alleine ließen. Letztendlich herrschte: Stille. Katherine saß in dem Zimmer alleine mit ihrem Zukünftigen Gemahl. Nun empfand sie es als äußerst seltsam, das ihr baldiger Ehemann gegenüber von ihr saß und sie nicht wusste, was sie sagen sollte. Dabei war sie es doch, die so gerne mit ihm alleine sein wollte. Vermutlich war es die Nervosität, die sie umgab. Weshalb sie nicht so richtig etwas sagen konnte. Anders konnte es sich Katherine nicht erklären.
„War die Reise angenehm, Mylady?“
Letzten Endes sah die Brünette auf und nickte.
"Ja, das war sie. Es war eine ungewohnte lange Reise, da ich bisher noch nicht in den Westlanden gewesen war. Aber glücklicherweise ist uns auf dem Weg hier her, nichts passiert."
Ihr Vater hatte einige Feinde, was auch bei ihm nicht verwunderlich war. Jedoch verlief die Reise ohne Probleme ab.
Letztlich wusste sie nicht so recht, ob sie ihn anschauen oder auf dem Tisch blicken sollte. Katherine war einfach im Moment viel zu verlegen.
Schau ihn an. Er wird dein Mann!
Daraufhin entschloss sich die zierliche Lady aus dem Osten ihn an zu blickten.
Sie hatte seine kratzige Stimme bemerkt. Augenblicklich sah sie sich auf dem Tisch nach etwas Tee um. Daraufhin nahm die Schönheit eine Kanne und schüttete die Flüssigkeit in einen Kelch. Diese reichte sie ihm lächelnd.
"Hier. Trinkt den Tee. Danach wird es Euch besser gehen."

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