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 Der Thronsaal

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Joffrey Baratheon
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BeitragThema: Re: Der Thronsaal   Mi Jul 13, 2016 10:13 am

Noch immer saß König Joffrey auf seinem Thron und musterte die beiden Frauen. Er hörte sich an was Lannia zu sagen hatte und hatte dadurch auch Zeit zu überlegen was er sagen sollte. Es galt sich zu entscheiden und normalerweise handelte er aus einem Bauchgefühl heraus, aber ihm hatten schon ein paar Leute erklärt dass dieses Gefühl immer das Beste war. " Danke Mutter für eure......Hilfe. Doch ich kann für mich selber sprechen!" Wie kam sie auf die Idee diese Diskussion abzuwickeln? Nun wandte er sich wieder Lannia zu. "Ja wenn man sich um jemanden sorgt und ihm die Treue geschworen hat, dann setzt man wirklich sein Leben aufs Spiel. Wenn manche von meiner Garde auch so denken würden wie eure Wache, dann wären diese Unannehmlichkeiten meiner Hochzeit nicht passiert!" In seinen Augen waren sie alle unfähig für alles und wenn die Wache getötet wurde, dann war sie nicht stark genug und wäre eh irgendwann drauf gegangen. Ihm gefielen die Worte sehr die sie sprach. Die wenigstens würden für ihn vor die Klinge springen und das wusste er. " Ihr schmeichelt mir mit den Worten MyLady. Nur......hat eure Wache jemanden umgebracht und da kann ich ihn nicht einfach frei lassen. Was also werde ich tun? Ihr seid doch sicher so frei und nennt mir den Grund für sein Verhalten." meinte er und vielleicht hatte ja einer der hier anwesenden irgendeine nette Idee. "Was würdet ihr dazu sagen, Mutter? Welche Strafe wäre angemessen?" Kurz sah er zu ihr und dann wieder zu Lannia. 

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Lannia Rothweyn

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BeitragThema: Re: Der Thronsaal   Sa Jul 16, 2016 10:06 pm

Die Königin Regentin schien wenig angetan von der Geschichte der jungen Lady sowie von dieser selbst. Der grüne Blick von Cersei strotzte in diesem Fall vor Ablehnung und das sah Lannia, welche im nächsten Moment dankbar über die Worte des Königs war. Joffrey hatte seinen eigenen Kopf und würde sich nichts sagen lassen, auch nicht von seiner eigenen Mutter. Das hatte das ganze Volk gesehen und gehört, als er den Befehl dazu gegeben hatte, Ned Stark den Kopf abzuhacken. Dennoch war die zierliche Lady nervös. Trevas saß auf gewisse Weise berechtigt im Verließ, das wusste sie. Doch das würde sie Brechen und Biegen nicht zulassen. Dafür war ihr der junge Recke zu sehr ans Herz gewachsen und inzwischen ein nahezu fester Bestandteil ihrer Familie.
Und trotz der Worte von Cersei hatte Lannia wenigstens schon mal das Gehör des Sohnes sicher für sich gewonnen. Eine gute Voraussetzung, wenn sie etwas bewegen wollte. Doch was nun? Schmeicheleien hin oder her. Wenn der König die Wahrheit wissen wollte, so konnte die Rothweyn diese nicht sagen, sonst wäre diese Geschichte hier vorbei. Daher faltete die Schönheit mit dem bronzenen Haar ihre Hände vor ihrem Körper und hielt ihren Blick in Erfurcht ein klein wenig gehoben. Lügen mussten ehrlich wirken und Augenkontakt, sei er noch so schwach, war wichtig dafür, das hatte sie inzwischen gelernt. "Ihr habt Recht. Natürlich kann man einen gefährlichen Mann nicht einfach wieder freilassen. Die Auszahlung eines... Schmerzensgeldes an die Krone war zudem keinerlei Bestechungsversuch, sondern die gute Manier, meine Königin Regentin", erklärte Lannia und fuhr dann fort: "Und ihr werdet natürlich tun was Euch beliebt, euer Gnaden. Ihr seid schließlich der König auf dem Eisernen Thron. So will ich Euch eure Entscheidung auch erleichtern... Wie ich sagte... meine Wache griff nur augenscheinlich grundlos ein. Doch ich sah einen Grund sowie meine Leibwache. Eure Wache pöbelte mich an, als wäre ich eine billige Hure. Lüsterne Blicke sind eine Sache, doch keine Wache hat das Recht einer Lady dreckige Anspielungen hinterher zu sagen, die sich für eine Jungfrau nicht gehören, und noch weniger in ihrer Anwesenheit!"
Sie senkte ihren Blick und presste kurz ihre Lippen zusammen, ehe sie wieder den bläulichen Blick hob. "Ich verzeihe zwar immer noch den Tod euer Wache, euer Gnaden. Doch wie ich bereits sagte, war die Sorge meiner Wache um mein leibliches und seelisches Wohl stärker als jedes andere seiner Gefühle. So sollte es bei einer Wache auch sein und ich wage es zu behaupten, dass meine Wache in diesem Fall sogar Mut hatte. Mut, weil er sich der Folgen durchaus bewusst war, so wie ich."
Sie sah zwischen den beiden Mitgliedern der Königsfamilie hin und her, wartete ab, was die Mutter zu sagen hatte. "Wenn ihr noch gestattet, euer Gnaden... Zeigt Gnade... Ihr habt Ned Stark die Gnade gezeigt, die ein Verräter verdiente... Ihr habt ihn durch euren Befehl von seinem verräterischen Kopf befreit." Diese Worte über die Lippen zu bekommen war schon schwer genug. Doch sie war der Meinung, dass es helfen würde. Wobei ihr bei ihren nächsten Worten das Herz schmerzte... aber es würde helfen, da war sie sich sicher. "Ihr habt sogar meinem Cousin Gnade gezeigt, um seine Art von Verrat zu strafen..."

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Joffrey Baratheon
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BeitragThema: Re: Der Thronsaal   Mo Aug 22, 2016 4:21 pm

Ja. Neds Starks Hinrichtung. Joffrey erinnerte sich immer wieder gerne daran und sicherlich auch ganz Westeros. Damals demonstrierte er damit seine Macht und sorgte dafür dass es einen Verräter weniger auf dieser Welt gab. Seiner Meinung nach war es die richtige Entscheidung gewesen und auch nur seine Meinung zählte Denn immerhin war er der König und das würde auch immer so glauben. Zumindest ließen ihn alle in dem Glauben. Einen ganzen Augenblick lang, musterte er sie und hörte ihnen Worten zu. Nur wie sollte er reagieren? Was würde man von ihm verlangen und warum interessierte es ihn überhaupt was andere dachten? "Viele Menschen sind gefährlich und sie alle gehören weggesperrt und getötet. Verräter, Mörder, Intriganten. All jene die versuchen das Leben von mir, dem König, zu gefährden!" fing er dann an. Es klang erwachsen und doch konnte man nicht glauben dass es aus den Worten von Joffrey Baratheon kam. "Diese Wachen sind alle nicht zu gebrauchen. Sie sind Lüstlinge die schon anfangen eine Frau auszuziehen wenn sie diese nur ansehen. Ähnlich wie mein Onkel, der Gnom. Sehr oft sucht er Hurenhäuser heim weil er dem Drang nicht widerstehen kann keiner Frau nahe zu sein!" Also gab er ihr in einer gewissen Weise recht. "Ihnen wurden keinen Manieren beigebracht. So weiß doch eigentlich jeder wie eine Lady zu behandeln ist!" Wobei sie beim Thema wären. Loras. Margaery. "Ja. Manche nennen es Mut und andere wiederum Dummheit. Auch wenn ihr eine Lady seid, so seid ihr dennoch unter dem König. Der Schutz des Königs hatte höchste Priorität und steht über dem der Euren. Meine Wache ist Tod um für meinen Schutz zu sorgen, getötet von eurer Wache die um euren besorgt war. Meine Wache stand höher als die Eure!!" gab er dann zu bedenken und als sie auf das Thema Loras zu sprechen kamen grinste er. "Ach ja der Verräter. Noch so eine unfähige Wache. Nicht einmal die königliche Familie konnte er retten, geschweige denn seine eigene Schwester. Ich an seiner Stelle wäre froh darüber jetzt in der Verbannung zu sein. Da werde ich zumindest nicht mehr jeden Tag an das Versagen erinnert, wodurch Margaery gestorben ist. So gesehen habe ich eurem COUSIN einen gefallen getan. Für Verrat steht eigentlich der Tod, aber warum erzähle ich euch das? Ihr habt doch keine Ahnung davon!" Nun überlegte er wieder wie er handeln sollte, sah Lannia aber die ganze Zeit an ohne eine Miene zu verziehen.

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BeitragThema: Re: Der Thronsaal   Fr Aug 26, 2016 11:19 pm

Es gefiel Cersei nicht, wie ihr Sohn mit ihr sprach. Das war das Tyrell-Mädchen, dieses kleine Ungeziefer. Man konnte den Tyrells ebenso wenig über den Weg trauen, wie ihren Schergen. Ihre Worte sind süßes Gift. Voller Verachtung musterte Cersei Lennister die Rothweyn, doch auch mit der Reaktion Joffreys war sie unzufrieden. Er benimmt sich nicht wie ein König. Der Tod von Margaery Tyrell hatte ihn so oder so zu emotional getroffen. Zwar war der Königin Regentin dieses Ungeschick gerade recht gekommen, doch mit der Sache hatte sie nichts zu tun. Sie war nicht Schuld. Sein Ton ist unangemessen. Er ist zu temperamentvoll. Cersei war nicht zum ersten Mal um eines ihrer Kinder besorgt. Erstrecht nicht um Joffrey. Auch wenn sie es sich selber nicht wirklich eingestehen wollte, Joffrey bekam von ihren Kindern wohl die meiste Zuneigung. Er war ihr Erstgeborener. Er erinnert mich an Jaime, als wir noch Kinder waren. Ein kurzes, unkontrolliertes Lächeln huschte über ihre Lippen und rasch beugte sie sich zu ihrem Joffrey. Beruhigend legte Cersei dem König der Sieben Königslande die Hand auf die Schulter. "Wie auch immer du entscheidest, es wird die richtige Entscheidung sein", flüsterte sie ihm ins Ohr, verwundert über diese Worte. "Du bist der König. Vergiss bloß nie wie einer zu handeln." Sie richtete sich wieder auf und zog die Hand weg.
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Lannia Rothweyn

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BeitragThema: Re: Der Thronsaal   Fr Aug 26, 2016 11:43 pm

Das lief nicht so wie sie es wollte. Wie hätte sie auch erwarten können den König zu zu bekommen einen Mörder, ob nun Leibwache oder nicht, wieder frei zu lassen. Er sollte sich glücklich schätzen. Die Nieten werden einfach abgemurkst. Ich hätte ihnen genauso gut vergifteten Wein anbieten können und sie wären genauso tot umgefallen!, dachte sich Lannia und hörte sich die Worte von König Joffrey. Er stellte selbst seine Wachen über ihre Sicherheit, wobei die Lady ja gar nicht wirklich in Gefahr gewesen war. Doch solange das keiner außer Trevas und ihr wussten, war das nicht weiter wild.
Was viel schlimmer und haarsträubender war, war die Tatsache, dass sie mit ihrer Devise wohl nicht weiter kommen würde. Der König auf seinem hässlichen Stuhl aus spitzen und scharfen Schwertern wurde von seiner Mutter wohl auch noch bekräftigt richtig gehandelt zu haben, so wie von Lannia selbst. Aber wenn sie ihn frei handeln lassen würde, wäre Trevas bald nicht mehr an ihrer Seite. Warum musstest du diesen dummen Hurensohn einer Wache auch umbringen!?, dachte sie sich halb am verzweifeln und dachte nach. Suchte nach einem Ausweg, mit dem er als auch sie davon kommen würden. In einem Stück.
"Wahrlich... Der Verlust der Königin hat uns alle schwer getroffen. Mich selbst ebenso, wobei ich natürlich nicht erahnen kann, wie tief der Schmerz bei Ihnen sitzen muss, eure Majestät. So wollt ihr doch sicher nicht mir, einer braven Lady, die euch treu ergeben ist, schmerzen zufügen?", wollte sie spielerisch wissen und lächelte unschuldig. "Ich werde meine Wache strafen, wie ich es für meine Wache für angebracht empfinde. Er ist mir seit meiner Kindheit bekannt. Meiner Familie als auch mir treu ergeben, so dass es ein Verlust für uns wäre Trevas Batler zu ersetzen. Daher... nennt mir einen Preis für das Leben eurer Wachen und für die Freilassung meiner Wache. Ich werde geben was ich kann, ich schwöre es hiermit..." Lannia zog langsam aber doch elegant ein kleines Messerchen aus einer kleinen Tasche in ihrem Kleid. "bei meinem adligen Blut und vor den Sieben!" Sie setzte die kleine kaum tödliche Waffe an ihr Handgelenk und blickte abwartend zum König und dessen Mutter hinauf, schnitt aber nicht, noch nicht. Ihr Blick jedoch war ernst und kühler als zuvor. Ich bin verrückt...

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Joffrey Baratheon
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BeitragThema: Re: Der Thronsaal   Mi Aug 31, 2016 7:43 pm

Noch immer saß Joffrey auf dem eisernen Thron und lehnte sich dann zurück um sein Gegenüber noch besser mustern zu können. Na ein Glück kümmerte sich Joffrey nicht um die Auswahl der Wachen, denn das würde sicherlich nicht gut enden. Wo er gerade so darüber nachdachte, fragte er sich wer denn dafür verantwortlich ist? Er hatte Lust jemanden zur Rechenschaft zu ziehen. Für einen Moment wirkte es wirklich so als würde Joffrey darüber nachdenken. Seine Mutter hatte ihm einmal erklärt wer für die Stadtwache verantwortlich war, aber er hatte es nie als sonderlich wichtig erachtet. "Treu ergeben? Wie habt ihr mir eure Treue gezeigt? Bis jetzt noch nicht soweit ich mich entsinnen kann. Wenn ihr mir wirklich ergeben sein wollt, dann tut alles was ich von euch verlange!" Es klang hart, aber er war der König. Also mussten alle tun was er wollte, ganz gleich ob sie es gut hießen und wollten oder nicht. Über Margaery wollte er gerade nicht sprechen. Andernfalls hätte er nicht sicherstellen können wie der Verlauf des Gespräches wohl geworden wäre. "Einen Preis?" Nun überlegte er. Seine Familie war nur darauf aus Bündnisse zu guten Häusern aufzubauen und das klappte meistens über irgendwelche Hochzeiten. Er selber würde erst einmal auf eine Hochzeit verzichten, aber er hatte da schon jemanden in Aussicht. "Seid ihr schon jemandem versprochen?" fing er dann an. Sie hieß Rotwe......Rothwei......Rothweyn oder dergleichen. Er konnte sich noch nie sonderlich gut, so unwichtige Namen merken. Ihr Cousin war der Bruder seiner Frau Margaery. Also war sie verwandt mit den Tyrells? So ein Bündnis wäre doch interessant, aber wen würde man verheiraten? Seinen Onkel den Gnom? Wohl kam. Mit ihm war nichts anzufangen. Der Cousin seiner Mutter Lancel Lennister? Das wäre nicht tiefgründig genug. Nein. Sie wollte sie ja auch ein wenig quälen. "Ihr werdet meinen Onkel Ser Jaime Lennister heiraten! Zum Wohle des Volkes und im Namen eures Königs. Wenn ihr eure Wache jemals wieder lebend in eure Arme schließen wollte, dann müsst ihr diese Abmachung eingehen!" Er wartete jetzt auf eine Antwort. Als er sah dass Lannia ein Messer zückte, beugte er sich neugierig und interessiert ein Stück vor und sah ihrer Tat voller Begeisterung zu. Nun wandte er sich an seine Mutter. "Onkel ist doch noch ungebunden und ich weiß dass er nicht heiraten kann als Mitglied er Königsgarde. Dann entheben wir ihm seines Amtes und er wird die Kleine da heiraten!" Er sah zu ihr wie als erwarte er eine Bestätigung für sein richtiges Handeln. 

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Lannia Rothweyn

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BeitragThema: Re: Der Thronsaal   Mo Sep 19, 2016 12:02 am

Jedes Wort dieses hochgeborenen Bengels hätte sie eigentlich zur Weißglut treiben sollen. Doch Lannia wusste, dass es die Lage nur noch schlimmer machen würde. Gut zureden und tun was der König verlange war seit jeher das beste für alle Beteiligten gewesen. Gerade bei einem König wie Joffrey Baratheon.
Aber wenigstens schienen ihre Worte einen Punkt getroffen zu haben der Mutter als auch Sohn aufhorchen ließen. Ein Preis. Nicht zwingend in Gold und Silber, da konnte sich die junge Lady bereits denken, so dass sie langsam nervös wurde. Hatte sie jetzt zu viel gewagt? Was würde sie verlieren? Was gewinnen? Ihre Gedanken bildeten ein einziges Chaos. Ein Chaos, das durch diese eine Frage des Königs geklärt wurde, um gleich wieder von neuem zu beginnen. "Nein, Eure Majestät, ich bin noch niemandem versprochen", antwortete sie wahrheitsgemäß und unterdrückte ein Schlucken. Sollte sie etwa ihn heiraten? Den König? Einen Ersatz für Marge darstellen? Sie konnte sich nicht vorstellen dass beide lebendig aus dieser Ehe herausgehen würden.
Doch es kam anders. Ob die Entscheidung Joffreys nun besser oder schlechter für sie war, konnte Lannia nicht sagen. Doch sie wusste, dass sie sprachlos war und das Messer in ihrer Hand nun ganz bewusst zu einem Schnitt ansetzte. Aber sie Schnitt in die Handfläche, so dass ein feines kleines Rinnsal entstand. Der Schmerz war kaum nennenswert, von ihrem seelischen Schmerz mal abgesehen. Ein Tropfen ihres roten Bluts landete sogar auf dem Steinboden des Thronsaals und nahezu fixiert, nickte Lannia. Sie hatte nicht mal zugesehen, wie sie sich selbst schnitt. "Ich werde Ser Jaime Lennister heiraten, wenn es euer Wunsch ist, Euer Majestät. Es wird mir eine Ehre sein", sagte sie mit dem Anflug eines Lächelns, während sie sich in Gedanken gerade selber ohrfeigte. Warum muss das passieren? Dieses verfluchte Lied! Diese verfluchten Lennisters!, dachte sie sich und steckte das Messer wieder weg, um vielleicht und hoffentlich endlich entlassen zu werden, damit sie Trevas holen konnte.

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Joffrey Baratheon
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BeitragThema: Re: Der Thronsaal   Mo Sep 19, 2016 5:02 pm

Da konnte die Kleine Rotwehyn froh sein dass dieser hochgeborene Bengel einen so präzisen und wahrlich guten Vorschlag unterbreitet hatte. Joffrey hätte auch einfach sagen können dass man Trevas umbringen sollte und damit hätte sich die Sache erledigt. Immerhin hatte er bessere Dinge zu tun als über so etwas zu urteilen. Wieder einmal wurde ihm bewusst wie langweilig es doch sein konnte König zu sein. Wie hatte das sein Vater nur immer ausgehalten? Lannia konnte sich wirklich glücklich schätzen dass Joffrey sie mit seinem Onkel verheiraten ließ. Es hätte sie immerhin auch schlimmer treffen können. "Dann ist es beschlossen. Er wird davon erfahren wenn er wieder da ist. Wo auch immer er gerade herumlungert. WACHEN!!" rief er dann und augenblicklich kam ein Mann in den Thronsaal der sich vor Joffey verbeugte. "Sucht meinen Onkel und bringt ihn zu mir. Es ist mir egal wie lange eure Suche dauert. Kehrt ihr ohne ihn zurück verliert ihr euren Kopf!" Die Wache nickte schnell und schluckte. "Natürlich euer Gnaden. Ihr habt mein Wort. Ich werde euren Onkel auftreiben und zu euch bringen!" Hoffentlich fand er den Königsmörder. Nachdem er den Saal verlassen hatte, wandte sich Joffrey an die Lady vor ihm. "Damit hätten wir alles geklärt. Erhebt euch und verschwindet. Ich habe noch andere Dinge zu tun und kann mich nicht stundenlang mit euren Sorgen herumschlagen!" Nun erhob er sich und wartete darauf dass sein Gegenüber das tat was er verlangte. Denn schließlich wusste jeder dass er es hasste wenn man ihn warten ließ und er war auch nicht sonderlich geduldig. Kurz verabschiedete er sich und verschwand dann aus dem Thronsaal. Dann überlegte er wohin er gehen würde und entschied sich dann für den Garten. 

gt. Garten

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Lannia Rothweyn

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BeitragThema: Re: Der Thronsaal   Mi Sep 21, 2016 3:31 am

Sie hatte es geschafft. Ich habe es geschafft. Trevas ist frei... frei! Und ich werde endlich das tun, was ich ohnehin schon lange hätte tun müssen. Heiraten... den Königsmörder..., dachte sie sich und lächelte dem König entgegen, so gut sie konnte. Sie wollte nicht hier die Nerven verlieren. Nicht hier vor ihm. Ihrem künftigen Schwager und zu Lannias Bedauern auch immer noch ihr König. Sie sah der Wache kurz hinterher, konzentrierte sich dann aber wieder auf Joffrey, sobald dieser davon sprach, dass sie alles geklärt hatten. Sie durfte also gehen. Endlich!
Also knickste die junge Lady Rothweyn noch einmal grazil und kehrte dem kleinem Ungetüm von König dann den Rücken, um den Thronsaal zu verlassen. Erst als die Türen hinter ihr wieder geschlossen waren und Lannia von keinem mehr gesehen werden konnte, ließ sie ihre Beine rennen, um so schnell wie nur möglich zu den Verließen zu kommen. Sie wollte ihre Wache sehen! Die Wache, von der sie um den Verstand gebracht wurde, nur weil die hübsche Brünette mehr für ihn empfand als in einer einfachen Freundschaft. Es war zum verrückt werden. Gerade jetzt! Wo sie offiziell und auf Wort des Königs jemandem versprochen war und wohl in aller Kürze heiraten würde. Er musste es erfahren und Lannia würde Trevas wahrscheinlich festketten müssen, damit er wegen der 'frohen' Kunde nicht nochmal ausrastete und beliebig Leute umbrachte.

Vorm Eingang der Verließe wurde sie erst nochmal angehalten, doch nach deutlichen Worten und einer Drohung war das auch gegessen und sie konnte hinunter, um ihrem Freund und treuen Gefährten zur Hilfe zu kommen.

tbc: Die Verließe

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BeitragThema: Re: Der Thronsaal   So Okt 09, 2016 5:25 pm

Alles war wie im Rausch an Cersei vorbeigezogen, so schnell, dass sie nicht einmal widersprechen konnte und dann war es zu spät. Wortlos stand sie auch noch im Thronsaal, als selbst Joffrey schon von dannen gezogen war. Nur ein paar vereinzelte Wachen standen noch nutzlos herum. "Was wollt Ihr noch hier? Euer König ist dort lang!", herrschte sie die Nutzlosen an und wies zur Tür. Zögernd verschwanden auch diese und die Königin Regentin war alleine. Nein, nicht Jaime, nicht Jaime! Mit aufgerissenen Augen starrte sie auf den Boden. Wie konnte es Joffrey nur wagen? Ich hätte es ihm erzählen sollen. Er würde so etwas nie mit seinem Vater tun, wenn er es wüsste. Doch was redete sie da? Sie glaubte sich doch selber nicht. Manchmal ist es aber schöner so zu tun als ob. Cersei konnte sich selber kaum verstehen. Ich benehme mich wie ein junges, naives Ding. Unwillkürlich musste sie an Sansa Stark denken. So ein dummes Kind...und ich fange schon an wie sie zu denken. Wie verabscheuungswürdig. Und wenn sie Lannia Rothweyn verschwinden lassen würde? Ohne sie wäre dieses ganze Debakel gar nicht existent. Man musste sie ja nicht gleich umbringen, doch bestimmt hatte sie einen bestimmten Druckpunkt. Etwas, womit man sie dazu zwingen könnte, Königsmund sofort zu verlassen. Oder ein Angebot? Irgendeinen Weg musste es doch geben. Cersei war überzeugt, ihn zu finden.

tbc.: Der Schlossgarten
(nach der Konversation zwischen Jaime + Joffrey)


Zuletzt von Cersei Lennister am Mi Okt 26, 2016 2:24 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Joffrey Baratheon
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BeitragThema: Re: Der Thronsaal   Do Okt 13, 2016 10:27 am

cf. Garten

Nachdem Joffrey eine kleine Runde im Garten spaziert war, wurde ihm mitgeteilt dass sein Onkel, der Königsmörder, eingetroffen war. Zum Glück aller unverletzt und recht zeitig. Er war ungeduldig und hasste es wenn ihn jemand warten ließ. In langsamen Schritten lief er zum Thronsaal zurück. Es war eine sehr gute Idee gewesen seinen Onkel zu verheiraten oder? Bis jetzt hatte er weder eine Zustimmung erhalten, noch lobte ihn jemand für seine strategisch gute Entscheidung. So könnte man immerhin das Bündnis Lennister/Tyrell auffrischen. Denn wenn man die Rothweyns durch Heirat auf seine bekam, dann würden die Tyrells unwillkürlich folgen müssen. Zumal es hier um ihren König geht und da konnte man das erst recht verlangen. Als ihm die Tür geöffnet wurde, verbeugten sich alle Wachen und schloss diese dann auch wieder hinter ihm. Schon lange fragte er sich was alle nur an diesem Thron so besonders fanden. Er war wirklich unbequem, das konnte er allen versprechen. Wieder einmal an diesem Tag ließ er sich auf seinen rechtmäßigen darnieder und sah dann zu Cersei. "Onkel Jaime ist da. Ich werde ihm die Kunde über seine Heirat mitteilen!" wies er sie auf seine Pläne hin, bevor es an der Tür klopfte und eine Wache diese öffnete. "Euer Gnaden! Ser Jaime Lennister ist hier!" Joffrey hob die Hand und winkte ihn weg. "Lasst ihn herein und verschwindet!" rief er dann und grinste. Auf die Reaktion war er wirklich gespannt.

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Jaime Lennister

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BeitragThema: Re: Der Thronsaal   Do Okt 13, 2016 3:17 pm

cf: Der Königsweg

Jaime wurde von Joffrey in harschem Ton herein gebeten und trat durch die hohen Türen in den Thronsaal. So viele Erinnerungen verband er mit diesem Ort, die meisten von ihnen schlecht. Cerseis Hochzeit. Die Hinrichtung von Rickard und Brandon Stark. Der Tod des Irren Königs. An manchen Tagen, wenn er diesen Saal betrat, meinte er noch immer das verbrennende Fleisch zu riechen, das ewige Mantra des Irren Königs zu hören oder Cersei zu sehen, wie sie neben ihrem neuen Ehemann saß und ihn scheu anlächelte. Doch als Jaime an diesem Tag in seiner schmutzigen Kleidung den Thronsaal betrat, in dem sich so viel Zeit seines Lebens abgespielt hatte, verschwendete er keinen Gedanken an diese Erinnerungen. Alles, was er verspürte, war ein unangenehmes Ziehen in der Magengrube, ein schaler Geschmack in seinem Mund. Was immer das hier sollte, es war nicht gut. Dieser Eindruck verstärkte sich nur noch, als er das Grinsen auf dem Gesicht des Königs sah. Nun, das halbe Grinsen, schließlich verdeckte diese Maske die Hälfte seines Gesichts. Dann wanderte Jaimes Blick zu seiner Schwester, die mit teils besorgtem teils starren Blick an ihm vorbei sah. Seit seiner Rückkehr aus den Flusslanden hatten sie kaum miteinander gesprochen, aber Jaime erkannte auf den ersten Blick, dass das hier nichts mit dem zu tun hatte, was während seiner Abwesenheit aus ihrer Beziehung zueinander geworden war. Das hier war anders - und wesentlich schlimmer.
Sein schlechtes Gefühl wie ein Stein im Magen liegend deutete der Königsmörder eine Verbeugung an und sah zu seinem unrechtmäßigen Sohn hoch. Ihr habt mich rufen lassen, Euer Gnaden. Seine Stimme hallte durch den ganzen Saal, wie auch die Schrei des verbrennenden Starks vor 19 Jahren.

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Joffrey Baratheon
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BeitragThema: Re: Der Thronsaal   Fr Okt 14, 2016 2:23 pm

Die ganze Zeit über verschwand Joffrey`s Grinsen nicht. Sicherlich würden diese beiden Informationen für seinen Onkel nicht gerade auf Begeisterung, aber dennoch amüsierte ihn allein der Gedanke darüber, dass er schalten und walten kann wie er will. Er, der seiner Auffassung nach, zurecht auf dem Thron sitzt und der in die schweren Fußstapfen seines Vaters getreten ist. Als Jaime ihn begrüßte, schenkte er diesem seine ganze Aufmerksamkeit und grinste weiter. "In der Tat das habe ich. Es gibt Neuigkeiten über die ich mit euch sprechen muss. Ein paar wirklich wichtige Dinge die keinen Aufschub dulden! Scheinbar wart ihr nicht weit weg von Königsmund und damit leicht zu finden. Ich hoffe doch ihr seid wohlauf?"
Wenn es nach ihm ginge, wäre das alles eher gestern als heute gelaufen. "Ihr wisst sicherlich das mein Onkel der Gnom unfähig zu allem ist und noch immer der Verdächtige des Anschlages ist. Doch das ist auch nicht wichtig. Viel wichtiger ist die Tatsache dass Casterlystein ohne einen Lord ist. Es wäre nicht zu verantworten wenn der Gnom weiterhin als Lord vom Stein eingesetzt werden würde. Ihr Onkel, seit der Älteste Sohn von Lord Tywin Lennister und somit habt ihr auch eine Aufgabe. Die Königsgarde verhindert dies. Da aber kein Gebiet in Westeros ohne Lord sein kann, enthebe ich euch des Amtes in der Königsgarde sodass ihr nach Casterlystein zurückkehren und euch den Aufgaben als Lord widmen könnt!" Man sah die pure Freude in seinen Augen welche mit einem Hauch von Erhabenheit einherging.
Da er seinen Onkel schonen wollte, wartete er erst einmal auf dessen Reaktion ehe er ihm die zweite frohe Nachricht überbringen würde. Solche Aufgaben waren wie für Joffrey gemacht und für diese lohnte es sich doch sehr König zu sein und über alle urteilen und bestimmen zu können.
Jaime würde nicht begeistert sein und sicherlich protestieren und dennoch hätte er keine andere Wahl. Dem Befehl des Königs war Folge zu leisten. Andernfalls wurde man schwer bestraft und Joffreys Strafen kannte wohl ganz Westeros.

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Jaime Lennister

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BeitragThema: Re: Der Thronsaal   Fr Okt 14, 2016 4:25 pm

Jaime starrte den König sprachlos an. Er hatte mit allem Möglichen gerechnet. Nein, nicht wirklich. Verdammt, eigentlich hatte er keine Ahnung gehabt, womit er hätte rechnen sollen. Joffrey war nicht vorhersehbar. Aber hiermit? Niemals. Die Königsgarde war verpflichtend für ein Leben lang. Niemand, selbst der König nicht, hatte das Recht, ihn dort herauszuwerfen. Jaime konnte nicht einmal freiwillig gehen. Aber Regeln galten nicht. Nicht, bei diesem sadistischen Monster von Sohn, das sich König schimpfte. Denn hatte er nicht auch Ser Barristan Selmy verbannt? Dabei war der Weiße noch der Fähigste der ganzen Bande gewesen. Einschließlich Jaime, auch wenn der es nicht gerne zugab. Was also hielt Joffrey ab, es bei dem Königsmörder nicht auch zu tun?
Er konnte sich noch gut an ein Gespräch mit seinem Vater erinnern. Tywin hatte seinem Sohn sogar ein Schwert geschenkt, um ihn davon zu überzeugen, seine Pflicht wahrzunehmen und der neue Lord des Steins zu werden. Lächerlich, wenn man Jaimes momentane Fähigkeiten mit einem Schwert bedachte. Und er hatte abgelehnt, weil es sein Vater war und nicht nicht in der Lage, ihn dazu zu zwingen. Doch bei Joffrey sah das anders aus. Denn ob das nun gut oder schlecht war, Joffrey war der König. Und seinen Befehlen musste man gehorchen.
Aber ohne ein wenig Widerstand würde Jaime nicht aufgeben. Das da oben war sein Sohn verdammt! Was Robert wohl an der Stelle des Königsmörders getan hätte? Gelacht und dem dämlichen Jungen eine Tracht Prügel verpasst. Jaime juckte es in den Fingern, genau das zu tun. Er hatte schon einen König getötet, was kam es dann auf einen zweiten an? Sein Blick wanderte zu Cersei und da hatte er seine Antwort. Sie würde ihn hassen, wenn er das tat.
Mein hoher Vater ist der Lord des Steins, wandte er ein. Das Argument war schwach, das wusste Jaime. Denn sein Vater war hier und Hand des Königs, da hatte man keine Zeit für Lappalien wie Lord zu sein.
Außerdem - wurde ihm plötzlich klar - hatte das hier nichts mit dem Stein zu tun oder der Erbfolge. Das mochte vielleicht der Gedankengang von Tywin Lennister gewesen sein, doch nicht der Joffreys. Der König sah einen einhändigen, langsam grau werdenden Ritter. Er sah einen schwachen Königsmörder. Und er hatte Recht. Das weitere Argument, das Jaime hatte vorbringen wollen, blieb ihm im Hals stecken und er senkte den Kopf. Seine Tage bei der Königsgarde waren gezählt, das war ihm nun klar. Aber immerhin, dachte er zynisch, ist es nur eine Lordschaft. Immerhin muss ich niemanden heiraten.

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Joffrey Baratheon
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BeitragThema: Re: Der Thronsaal   Mi Okt 19, 2016 6:24 pm

Verpflichtend? Das war Joffrey so ziemlich egal. Es war die KÖNIGSgarde und somit unterstand sie ihm.
Er besaß daher auch das Recht zu schalten und zu walten wie er es für richtig hielt und gerade störte sein Onkel eben dort. Es war ja nichts Negatives.
Sollte er sich doch freuen.
So kam er wenigstens aus der Hauptstadt heraus. Wer würde denn hier gerne leben wollen? Schon eine ganze Weile war der junge König am überlegen ob er vielleicht einen anderen Ort als Hauptsitz erkoren sollte.
Einen schöneren und besseren Ort. "Vielleicht sollte ich den Hauptsitz des Königs verlegen? Königsmund ist recht eintönig und öde!" sprach er seine Gedanken laut aus. Es wirkte so als sei niemand weiter im Raum und er wäre unter sich.
Als er das sprachlose Gesicht seines Onkels sah, fing er an zu lachen und ihm gelang es nur schwer sich wieder zu beruhigen. Dann hörte er was der Königsmörder ihm erzählte was ihn erneut in Gelächter ausbrechen ließ.
"Ja. Großvater war Lord des Steins, aber er wird auch nicht mehr jünger. Vielleicht stirbt er in nächster Zeit und was mache ich dann?" Er wischte sich die restlichen Lachtränen aus dem Gesicht. "Dabei habt ihr noch nicht einmal das beste erfahren...."
Eigentlich ging es ihm nur die ganze Zeit darum. Die Sache mit der Königsgarde war nur so eine Nebensache die notwendig war um das Eigentliche zu ermöglichen und voran zu treiben.
"...Ihr wisst selber dass ihr hier nicht mehr gebraucht werdet und damit ihr mir gute Dienste leisten könnt, habe ich beschlossen euch zu verheiraten.
Ausgehandelt mit Lannia Rothweyn. Sie wird eure Frau und ihr könnt euch freuen.......Immerhin seid ihr es dann der die Häuser Lennister und Tyrell vereinen darf. Denn wenn wir die Rothweyns haben, dann werden die Tyrells folgen!"
schilderte er Jaime seinen Plan und wartete auf eine Reaktion.

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Jaime Lennister

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BeitragThema: Re: Der Thronsaal   Fr Okt 21, 2016 6:24 pm

Eigentlich wartete Jaime nur noch darauf, offiziell entlassen zu werden. Oder noch die ein oder andere Information zu seiner Abreise zu bekommen. Doch der König wollte ihn scheinbar noch ein bisschen weiter quälen. Als wüsste er, dass jede Sekunde länger, die Jaime seinem Sohn in die Augen sehen musste, diesen nur noch umso wütender machte. Aus der Königsgarde entlassen... Was fiel dem kleinen Bastard eigentlich ein?! Immer wieder musste Jaime den Blick zu seiner Schwester gleiten lassen. Sie stand nur da? Warum stand sie nur da und sagte nichts? Es war ihr Sohn, ihre Verantwortung, sie konnte ihm doch wohl sagen, dass das nicht ging. Joffrey konnte doch nicht einfach... Immer wieder schlossen sich Jaimes Fäuste und öffneten sich wieder. Er würde sich beruhigen. Er würde genauere Informationen erfahren. Dann würde er ein Bad nehmen, sich neu einkleiden und seine Abreise vorbereiten. Es würde alles gut werden.
Und dann ließ Joffrey wie beifällig eine weitere Information fallen. Nun gut, nach dem Lachanfall und der unguten Einleitung hätte Jaime nichts anderes erwarten können, aber irgendwie hatte er es doch getan. Irgendwo hatte er gehofft, Joffrey würde nicht so weit gehen, nicht das tun. Ein entgeisterter Blick zu Cersei und dann war ihm plötzlich klr, warum sie so entsetzt aussah. Heiraten... Er war dieser verdammten Königsgarde beigetreten, um genau das nicht tun zu müssen. Um bei seiner Schwester zu bleiben. Und dieses kleine Gör auf dem Thron entschloss sich, ein paar Schachfiguren zu verschieben und zwei weitere zusammenzubringen. Eine ganze Karriere zu zerstören, die Jaime sich aufgebaut hatte. Und eine Fau zu heiraten, die wahrscheinlich seine Tochter hätte sein können.
Wenn es vorher Wut gewesen war, die er empfunden hatte, so wusste er nicht, wie er das Gefühl benennen sollte, das nun durch seinen Körper strömte. Dabei hatte er es schon gespürt. König Aerys, der Irre König. Locke, der kleine Bastard. Beide hatten es nicht überlebt. Es musste pure Mordlust sein.
Der erwartungsvolle Blick, der Joff ihm schenkte, machte das keineswegs besser. Er sah aus wie ein junger Welpe, der das Stöckchen endlich richtig gebracht hatte und nun Lob und Bewunderung seines Herrchens forderte. Das einzige Lob, das du von mir bekommst, wird mein Schwert sein, du kleiner Bastard, knurrte Jaime in Gedanken und seine Hand war bereits auf dem Weg zu dem Griff des Schwertes.
Doch dann sah Cersei ihn an. Sie musste es geahnt haben, in seinen Augen gelesen haben, er wusste es nicht. Doch sie sah ihn an, verzweifelt, bittend, ein klares NEIN in den Augen. Und Jaime drehte sich auf dem Absatz um und ging.

tbc: Garten

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Katherine Baratheon

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BeitragThema: Der Thronsaal   Di Mai 16, 2017 12:43 am


Cf: Marktplatz


Bis gerade eben war alles in Ordnung gewesen. Dieses Gespräch mit Kylion tat ihr irgendwie gut.
Warum auch immer. Fühlte sie sich zu ihm hingezogen. Es war nicht Liebe, das sie spürte. Dafür kannte sie ihn auch zu wenig. Obwohl sein Gesicht ihr bekannt vor kam. Katherine konnte nicht so genau sagen. Wieso sie sich ausgerechnet einem ganz normalen Händler so nahe fühlte.


Der junge Mann hatte nichts dagegen einzuwenden, das sie sich demnächst im Adel erkundigte. Woraufhin er ihr auch den Namen des Gasthauses offenbarte in dem er nächtigte. Schlussendlich bedankte er sich noch bei ihr. Die Brünette nickte. Woraufhin sie den Marktplatz verließ. Zumal ihr, die Frau mit dem Mädchen ein Dorn im Auge war. Es erinnerte sie an noch schöne alte Zeiten, die sie niemals vergessen würde. Wie gerne sie ihre Tochter wieder in ihre Arme schließen würde. Aber es war nicht so einfach den Ort heraus zu finden in dem sie heute lebte. Dies machte Katherine sehr traurig. Sie würde alles versuchen um ihre geliebte Tochter wieder zu bekommen.


Jedoch wand sie sich schlussendlich dem hier und jetzt. Zuerst musste sie nach Joffrey gehen. Sie musste ihn dazu bewegen, das er diese schwachsinnige Hochzeit mit Gorjon verbietet. Woraufhin sie, den schnellsten Weg zu dem Bergfried nahm und letztendlich den Thronsaal erreichte. Sie bat die Wachen um Einlass. Welchen sie auch bekam. Dann betrat Katherine den Saal und schritt zu dem eisernen Thron vor auf dem ihr Cousin saß. Sie blickte ihn lächelnd an. Wobei sie nicht im geringsten damit einverstanden war, was er mit Loras angestellt hatte! Infolgedessen knickste sie vor ihm und erhob sich vor ihm.
„Mein König! Ich freue mich, das ich dich sehen kann. Ich möchte wegen einer Familiären Angelegenheit mit dir sprechen.“
Sie schwieg und fuhr schließlich fort.
„Mein Vater hat mit mit Gorjon Rikke verlobt. Die Hochzeit soll bald stattfinden. Aber weder Gorjon noch ich wollen miteinander verheiratet werden. Ich bitte dich darum, das du diese Heirat verbietest!“

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Joffrey Baratheon
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BeitragThema: Re: Der Thronsaal   Fr Mai 19, 2017 7:53 pm

Wieder einmal langweilte sich Joffrey. Er war der König der sieben Königslande und hatte absolut nichts zu tun. Niemand unterhielt ihn und niemand bot ihm eine gute Show. Vielleicht sollte er ein Turnier veranstalten? Genug Ritter gab es in seinem Reich ja. Nur was sollte der Preis für den Sieger sein? Ach, darüber sollten sich andere Leute Gedanken machen. Sein kleiner Rat zum Bespiel. Die konnten auch mal etwas tun. Gerade als er seine Position auf dem Thron etwas änderte, öffnete sich die Tür und Katherine betrat den Saal. Was genau wollte seine Cousine denn von ihm? Nur flüchtig hörte sie ihm zu. Auch wenn es ihm nicht gefiel wie sie mit ihm Sprache.
"Nur weil wir verwandt sind heißt es nicht, dass ihr die Foskeln nicht einhalten müsst, Lady Katherine!"
Soweit kam es noch dass jemand aus dem Volk ihn duzte. Sie war zwar die Tochter seines Onkels, aber dennoch war er der König und nur die nächsten Verwandten hatten das Privileg so mit ihm sprechen zu dürfen. Auf die nächste Aussage hatte er schon die passende Antwort parat.
"Was geht mich eure Hochzeit an? Ich habe weitaus wichtigere Dinge zu tun als mich mit so etwas zu beschäftigen. Geht meiner Mutter damit auf die Nerven oder meinem Onkel. Die hören sich gerne so ein Gejammer an!"
Warum kam jeder mit Problemen zu ihm? Konnten die nicht andere Leute damit nerven? Dafür hatte er doch seine Bediensteten oder? Nur mit wichtigen Dingen konnte man ihn behelligen.

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BeitragThema: Der Thronsaal   Sa Mai 20, 2017 3:05 pm


Sie mochte es nicht, das sie ihre Privatendinge ausgerechnt mit Joffrey besprechen musste. Jemand anderes würde sie eher vorziehen. Jedoch war ihr Cousin nun mal der König und die beste Adresse, wenn es darum ging eine Hochzeit zu verhindern. Sicherlich gab es noch andere Möglichkeiten Allerdings würde sie diese erst nehmen, wenn er sich wirklich quer stellte.

Letztendlich offenbarte sie ihm, was sie auf dem Herzen hatte. Wie die Brünette es nicht anders erwartet hatte, wurde sie vorerst von ihm zurecht gerückt. Es nervte sie, das er sich so anstellte. Immerhin war er ihr Cousin! Aber anscheinend fühlte er sich als König, einfach besser.
Sie nickte.
"Ja. Verzeiht, mein König."
Als, ob dies nicht reichen würde setzte er noch oben einen drauf. Joffrey interessierte sich überhaupt nicht für ihr Problem. Was sie zu tiefst enttäuschte.
"Aber mein König! Ihr seid dazu fähig solche Untaten zu verhindern. Außerdem wollte ihr doch sicherlich nicht, das, das Haus Rikke in unsers ein heiratet. Es ist nicht gut genug für uns. Zudem wollt ihr doch keine Nordmänner hier haben oder?"
Katherine hoffte, das sie genug Argumente hatte, um den jungen Mann doch noch davon zu überzeugen, sich ihrem Schicksal an zu nehmen. Auf jeden Fall wollte sie nicht in den Norden.

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BeitragThema: Re: Der Thronsaal   Do Jun 08, 2017 5:45 pm

Joffrey war eigentlich nie ein Freund von höfischen Floskeln gewesen, aber er war der König und dem hatte man seinen Respekt zu zollen. Immerhin konnte man es als Ehre bezeichnen mit ihm sprechen zu dürfen. Er war niemand dem man sein Herz ausschütten konnte, im Gegenteil. Andere Menschen war ihm schon immer egal gewesen. Nur leider gehörte es zu den Aufgaben eines Königs auch den Pöbel anzuhören. Ob die Probleme dann allerdings umgesetzt wurden,
stand auf einem anderen Stern. Man merkte ganz deutlich dass es ihm schwer viel seiner Cousine zuzuhören, ganz einfach weil er sie nicht für voll nahm. Erst als das Wort Nordmann viel sah er auf und wandte sich dann an sie.
"Jeder weiß was ich für eine Einstellung zum Norden habe!" Er lehnte sich auf dem Thron zurück. "Ned Stark hatte sich gegen mich gestellt und musste dafür mit seinem Leben bezahlen. Kein Nordmann der noch ganz von Sinnen ist, würde in mein Haus einheiraten. Meine Mutter würde dies mit Sicherheit auch niemals zulassen deshalb.." Kurz überlegte er was er sagen sollte. Die ganze Zeit schon spielte er mit einer Münze herum. "...richtet eurem Vater aus das die Hochzeit abgeblasen wird und ich ihn zur Hochzeit meines Onkel mit Lady Lannia Rohtweyn sehe zu welcher er sicherlich erscheinen wird!" Wird war gut gesprochen. Jeder wusste das die Person eigentlich gar keine anderen Wahl hatte als Befehle auszuführen.

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BeitragThema: Der Thronsaal   Sa Jun 17, 2017 5:37 pm


Ungeduldig wartete sie auf eine Reaktion von dem König. Die Brünette hoffte, das er ihr versicherte, das die Hochzeit nicht stattfinden würde. Jedoch musste sie erst ein mal im Saal warten. Katherine konnte sich nicht im Norden vorstellen. Außerdem war sie noch nicht dort gewesen. Bisher hatte die Schönheit nur Geschichten gehört. Diese hatten ihr gereicht um nicht dahin zu reisen. Sie mocht Kälte nicht, warme Orte gefielen ihr eher. Was konnte schon das Haus Rikke, dem Hause Baratheon schon geben? Ihr viel nicht wirklich etwas ein. Diese Verbindung würde nichts bringen! Alles hing jetzt von Joffrey ab, wie er sich nun entschied.

Schlussendlich erhob er, das Wort und sie wurde hellhörig. Ihr Cousin verbietete die Hochzeit! Oh, sie war so glücklich! Katherine lächelte ihn an.
"Ich danke Euch sehr, mein König! Ihr wisst gar nicht, welch Freude ihr mir gerade bereitet habt. Gewiss werde ich meinen Vater von der Hochzeit unterrichten."
Sie verbeugte sich vor dem Blonden und verschwand aus dem Thronsaal.

Letztendlich ging sie durch den Bergfried und wieder durch die Gassen. Die Baratheon wollte so schnell es ging zurück in ihr Gemach. Katherine musste unbedingt Gorjon von dieser guten Nachricht einweihen.



tbc: Katherine' s Gemächer

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Tyrion Lennister

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BeitragThema: Re: Der Thronsaal   Do Aug 17, 2017 1:25 am

C.F. : Turm der Hand, 2 Tage nach Tywins Tod

Tagelang konnte er nicht richtig schlafen. Jaime schaute auch kein einziges Mal mehr bei ihm vorbei. Die Aufgaben und Anfragen häuften sich auf seinem Tisch während er versuchte sogut es ging einen klaren Kopf zu bewahren und seiner Arbeit und seinem naja "Erbe" nachzugehen. Die ungeklärten Verhältnisse in der Familie brachten ihn sogar ein paar Tage dazu, gänzlich nüchtern zu bleiben, er hoffte inständig das Cersei sich dazu entschloss nicht ihren eigenen Weg zu gehen, sei es nur zum Wohle ihrer Kinder. Ein Horror in sich selbst, betrachtete man die Welt aus den Augen eines Verfolgten. Besonders da er nicht genau ausmachen konnte, wo die nächste Bedrohung lauerte, dadurch vermutete er diese überall zu mancher Zeit. Tyrion , konzentrier dich endlich! Ging es in seinem Kopf herum, während er aus seinem Bürozimmer im Turm der Hand schritt um kurz darauf mit Bron zusammenzutreffen. Normalerweise hatte der kleine Mann immer einen Spruch auf den Lippen bei einem Zusammentreffen mit seinem Lieblingshalsabschneider & Gauner, doch diesmal nicht. Schweigend ging er mit seiner Leibwache in die Richtung vom Thronsaal indem Joffrey sich aufhielt. Dort angekommen hielt er nicht an und bahnte sich einen Weg bis vor die Stufen des eisernen Throns. Egal ob Menschen ausser ihnen anwesend waren oder nicht. Wobei er durchaus empfand das die bevorliegenden Gespräche niemanden ausser die Lennisters etwas angingen. Es würde ihn nicht wundern wenn Cersei an Joffreys Seite verweilte und da irrte er mal wieder nicht. Seitlich neben dem König sass die Königin-Mutter in ihrer gänzlichen Pracht und in gewisserweise ähnelten sich die beiden, Joffrey & Cersei, in diesen Augenblicken sehr. Selbst wenn Joffrey seine Maske trug um seine Narben zu verbergen. Schweigen füllte die Hallen und nur die Schritte waren zu hören , bis Tyrion auch Bron befahl sich zurückzuziehen, sollte keine Falle oder direkter Hinterhalt auf ihn lauern um ihn gefangenzunehmen oder gleich hier zu töten. Man konnte ja nie wissen, besonders nicht bei ... "Euer Majestät"....  diese Worte waren es auch schliesslich die über seine Lippen traten. "Eure Majestät, wir müssen reden, wie du bestimmt schon erfahren hast." Er sprach weder leise noch laut, doch deutlich genug und hielt joffreys Blick stand, nur seine Stirn lag etwas in Falten.
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Joffrey Baratheon
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BeitragThema: Re: Der Thronsaal   Mo Aug 21, 2017 7:02 pm

Wieder einmal saß der König von Westeros auf dem eisernen Thron. Schon lange war er am überlegen diesen einschmelzen zu lassen. Die meisten Leute hatten gar keine Ahnung wie unbequem er doch eigentlich war und wenn er keinen Thron mehr besaß, dann musste er auch keine Audienzen mehr absitzen. Heute war mal wieder so ein Tag, an welchem er seine kostbare Zeit im Thronsaal verschwendete. Unweit neben ihm saß seine Mutter und sprach wieder auf ihn ein. Manchmal nervte ihre Art wirklich extrem und er fragte sich wirklich warum er überhaupt hier war. Hatten sie nicht irgendwelchen niederen Leute die diese Aufgabe übernehmen konnten? Es dauerte gar nicht lange da gesellte sich zu ihnen auch noch sein Onkel, der Gnom. Was auch immer er wollte, war sicherlich nicht vielversprechend. Allein schon dessen Worte machten Joffrey sauer.
"Ja das habe ich. Es ist eine Unverschämtheit den König als letztes über so eine Sache zu informieren. Ich verlange dass ich künftig vor allen anderen informiert werde. Ihr seid doch nicht nur hier um mir das zu sagen oder Gnom? Was ist der wirkliche Anlass und macht schnell ich habe nicht den ganzen Tag Zeit!" Eine andere Art und Weise kannte man ja von ihm nicht anders oder? Er wollte nicht mit seinem missratenen Onkel sprechen und er wollte eigentlich auch keine Sitzungen oder Audienzen führen.
( Entschuldige die Kürze :/ Muss erst wieder rein finden^^')

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Tyrion Lennister

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BeitragThema: Re: Der Thronsaal   Mi Aug 23, 2017 3:50 am

Kleiner verzogener mieser....Inzuchtbengel Faltige Hügel bildeten seine Stirn während er nähertrat und  dabei das Gemurmel mit seinen Schritten nicht übertönte, aber es trotzdem langsam verebbte. Besonders sobald Worte gewechselt wurden. "Den Umständen entsprechend wurdet ihr zeitig informiert, doch um mich deswegen zu rechtfertigen, euer Gnaden, bin ich nicht hier. Wie ein lauernder Fuchs suchte sein Blick den von seiner Schwester und hielt ihn eine ganze Weile. Er hoffte inständig das Jaime sie dazu gebracht hatte mit Joffrey zu reden. Bisher aber merkte er davon recht wenig. Doch mit all den Menschen um sie herum konnte  das Gespräch nicht so fortgeführt werden wie es für Tyrion wichtig war. Daher fuhr er fort, ohne eine längere Antwort  vom König abzuwarten... " Der Tod von Tywin Lennister ist tragisch und er hat mir die Aufgabe erteilt di...euch als Hand zur Seite zu stehen. Nicht das ich ihn sehr mochte, aber naja, hier bin ich. Kurz die Arme ausbreitend  sah er sich nochmals um, viele waren gespannt wie Joffrey damit umging und gafften vor sich hin, Tyrion bemerkte das durchaus mit Seitenblicken. . " Es wäre vermutlich ratsam die Geschäfte noch einen Tag ruhen zu lassen, euer Gnaden. Lasst den Saal räumen, denn wir müssen...wirklich Dinge besprechen die für niemanden ohne Lennisterblut in seinen Venen bestimmt ist  Zu den letzten Worten trat er nahe genug heran und  wurde dennoch deutlich genug, sodass es auch jeder mitbekam. Letzendlich bildete das eine gewisse mysteriöse Aura und vielleicht liess selbst Joffrey sich davon anstecken, wenn Cersei ihn nicht bereits "aufgeklärt" hatte. Doch Tyrion sah in ihren Augen , das sie es nicht über das Herz brachte. Selbst Joffrey, der nicht der netteste ihrer "Brut"war, genoss Cerseis Mutterinstinkt und Schutz. Ein leichtes durchatmen, das fast einem Seufzen glich entglitt dem Halbling und sah nach seiner Schwester wieder direkt zu seinem Neffen, dessen Maske ihm durchaus etwas unheilvolles verlieh in gewisser weise.
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Joffrey Baratheon
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BeitragThema: Re: Der Thronsaal   So Sep 03, 2017 2:07 pm


Joffrey hörte sich nur wiederwillig die Worte seines Onkels an und wandte den Blick immer wieder zu seiner Mutter die an seiner Seite saß. Wenigstens musste sie sich diesen ganzen Mist ebenfalls anhören. Er wurde zeitig genug informiert? War er denn irgend so ein dahergelaufener Bauerntölpel? Nein. Er war der König und den hatte man auch als Ersten zu informieren.
"So, ihr seid also nicht hier? Spreche ich dann mit einem Geist? Haltet ihr euren König für irre? Debkt ihr wirklich dass ihr euch mit solch einer billigen Aussage herausreden könnt? Ihr könnt euch glücklich schätzen dass ihr mir die Nachricht nicht überbracht habt."
Natürlich verstand der Lennister nicht was sein Onkel damit eigentlich meinte. Stattdessen regte er sich über Kleinigkeiten auf. Er atmete tief ein und dann wieder aus. Gab es noch etwas dass sein Onkel mit ihm besprechen wollte oder konnten sie diese Sache jetzt nun endlich beenden? Die nächsten Worte von Tyrion ließen ihn nachdenken. Unrecht hatte er nicht. Es gab einige Dinge zu besprechen und nicht jeder hier war es würdig diese zu hören. Mit einer Handbewegung scheuchte er alle Umstehen hinaus und jeder nahm die Beine so schnell es geht in die Hand. Denn wer wollte schon dem Zorn von Joffrey ausgesetzt sein? Als alle Anwesenden den Raum verlassen hatten, lehnte er sich leicht zurück und sah zu seiner Mutter ehe er den Gnom musterte.
"Ihr seid doch nicht nur gekommen um mir von dem Tod Tywin Lennisters zu berichten und dass ihr nun meine Hand sein sollt oder? Was gibt es zu besprechen, was niemand hören soll? Beeilt euch, ich habe noch andere Dinge zu erledigen und der eiserne Thron ist recht unbequem wenn ich das so sagen darf!" Vielleicht verursachte der ja seine schlechte Laune und sein verhalten? Die ganze zeit auf hartem Metall zu sitzen beruhigt einen ja nicht gerade oder?


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