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 Der Burghof

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BeitragThema: Der Burghof   Mo Aug 29, 2016 1:44 pm

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Der Burghof ist ein beinahe runder Platz, auf dem ein Baum gepflanzt wurde. Dieser reckt sich beinahe bis zu den Dächern herauf und steht dort schon so lange, wie Anya Waynwald die Herrin ihres Hauses ist.

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Taliya Waynwald

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Anzahl der Beiträge : 27
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BeitragThema: Re: Der Burghof   Mi März 29, 2017 2:28 pm

~Zeitsprung zum nächsten Tag~

cf: Die Gemächer

*Zu Pferd & Reitkluft*:
 

Der nächste Morgen begann früh. Viel zu früh, wenn es nach der jungen Lady des Hauses Waynwald ging. Die Sonne hatte noch nicht einmal den Horizont überschritten, da waren ihre Zofen bereits in ihr Zimmer gekommen und hatten sie geweckt. Im Halbdunkeln waren ihre Kleider angelegt worden und ihr Haar gemacht. Zum Glück hatte sie alles Wichtige bereits gestern heraus legen lassen. Das Abendessen am vorigen Tag war etwas angespannt gewesen, denn ihre Großmutter hatte wohl versucht den jungen Lord Stein mit ihren Blicken weich zu klopfen. Doch dieser hatte sich erstaunlich gut gehalten und ihr wohl wortlos die Stirn geboten, wovon Taliya durchaus beeindruckt war. Nicht jeder Jüngling mit so viel Verstand war dem Blick ihrer Großmutter gewappnet und die Meisten knickten schon bei dem ersten Blickkontakt ein. Nicht so jedoch Lucas. Lucas. Was für ein schöner Name, dachte sie bei sich und spürte sogleich wie eine Spur rosa Rot über ihre Wangen glitt.
"Ist alles in Ordnung MyLady?", fragte eine Zofe, die blondes Haar hatte. Taliya wurde somit aus ihren Gedanken gerissen und schlüpfte in den dargebotenen Unterrock.
"Ja, alles in Ordnung. Ich hänge wohl noch etwas in meinen Träumen.", sagte sie ehrlich heraus und schüttelte leicht den Kopf. Es war wirklich unglaublich wie sehr der junge Lord ihr doch die Gedanken zu verschleiern schien. So sehr, dass sie in ihren körperlichen Tätigkeiten innehielt. Das war ihr zuvor noch nicht untergekommen. Was ihn wohl nur umso mehr interessant machte. Es galt herauszufinden, was das Geheimnis seines Erfolges war. Nun, gut das Taliya diesbezüglich alle Zeit der Welt hatte. Immerhin war sie an ihn versprochen und würde somit ihr ganzes Leben mit ihm verbringen, auch wenn der Gute wohl noch nichts davon wusste. Oder doch? Hatte Lord Royce sich bereits mit ihm besprochen diesbezüglich?
"MyLady. Eure Großmutter erwartet Euch im Speisesaal." Taliya zuckte leicht zusammen. Verdammt, was ist denn heute los?, dachte sie und wurde erneut aus ihren Gedanken gerissen. Diesmal von der Brünetten, die ihr stets die Kleidung brachte. Sie nickte der Zofe zu und bedeutete ihr, dass sie gleich kommen würde. Sobald die letzte Schicht Kleidung aufgetragen war, die letzte Strähne in dem leichten Zopf untergebracht war, trat Taliya aus ihrem Zimmer. Der Flur war in reges Treiben getränkt und das zu dieser Tageszeit! Es erschien ihr, als hätte sie kaum geschlafen, doch sie hatte keine Wahl, sie musste bald aufbrechen und es würde eine lange Reise werden. Und im Gegensatz zu anderen Ladys reiste sie nicht in einer Kutsche, sondern zu Pferd. So wie es sich für eine toughe Frau aus dem Hause Waynwald gehörte. Gut, ihre Großmutter war nun zu alt um zu reiten und es war in manchen Landen auch schlichtweg zu gefährlich. Doch war Taliya jung und hatte durchaus den Umgang mit einem Degen und Pfeil und Bogen gelernt. Sie konnte sich zur Not also selbst verteidigen, auch wenn zwei ihrer Wachen sie begleiten würden.
Ihre Schritte hallten leise wieder, als sie in den geräumigen Saal trat, wo ihre Großmutter am Banketttisch auf sie wartete. Das Frühstück war schnell eingenommen und es wurde auch nicht mehr viel geredet. Taliyas Blick galt jedoch immer wieder Lord Stein, der genauso müde erschien, wie sie es war. Gut, dass sie offenbar nicht die Einzige war, die durchaus noch länger hätte schlafen können. Das machte ihn nur sympathischer.
Als das Mahl hinunter geschlungen war, befanden alle, dass es Zeit war aufzubrechen. Inzwischen war die Sonne am Aufgehen und die ersten Gesänge der Vögel ringsum die Burg wurden laut. Taliya mochte diese Stunden am Morgen am meisten, wenn die Sonne noch der Natur gehörte. Doch nun spürte auch sie die wärmenden Strahlen auf ihrem Gesicht, denn sie waren vor den Stallungen angekommen. Ihr Gepäck wurde auf zwei Lastpferde verteilt und auch das von Lord Stein, der offenbar nicht ganz so viel dabei hatte, wie sie. Gut, er war ja auch ein Mann und hatte mit Sicherheit nicht so viel Stoff zu tragen wie sie. Oder er hatte schlichtweg leichtere Kleidung, sodass es in weniger Beutel passte. Aber auch Proviant war in den Taschen der Pferde und so kamen noch zwei weitere hinzu, was das Gespann etwas vergrößerte. Taliyas Pferd, ein großer Brauner, schnaubte in die kühle Morgenluft und die junge Lady zog ihren dunkelblauen Umhang etwas fester um sich. "Nun, wir sollten abreisen.", sagte sie zu den Versammelten und lächelte ihrer Großmutter zu. Bei all der Höflichkeit vergaß man manchmal, dass sie beide verwandt waren und sich sehr nahe standen. Gerade als keiner mehr hinsah, gab sie ihr eine flüchtige, aber innige Umarmung, die von der alten Lady genauso erwidert wurde. Ein Lächeln schmückte ihr Gesicht, als Taliya auf ihr Pferd stieg und die Zügel ergriff. Noch lange galt ihr Blick ihrer Großmutter, doch schon bald sah sie tapfer auf den Weg vor sich und ihre Begleiter.

tbc: Die grünen Straßen

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Zuletzt von Taliya Waynwald am Mo Apr 03, 2017 3:50 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Lucas Stein

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Anzahl der Beiträge : 69
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BeitragThema: Re: Der Burghof   So Apr 02, 2017 6:39 am

cf: Die Gemächer


Sie schienen alle von der Nacht noch müde zu sein. Lucas wunderte das nicht. Schließlich hatte das Festmahl erst gegen Mitternacht geendet. Er hatte sich zwar mit dem Weinkonsum zurückgehalten, doch war ihm aus welchen Gründen auch immer der Hirschrücken nicht sonderlich gut bekommen. Sein Magen fühlte sich hinterher so schwer, das die Folge davon eher unruhige Träume mit Hin und Herwälzen im Bett waren. Und natürlich war da ja noch Taliya. Er musste zugeben, dass sie ihm immer besser gefiel. Und all diese kleinen Zeichen von ihr. Das Kleid mit den Farben seines Hauses. Ihre humorvollen Sticheleien die ihn jedes Mal herausforderten, oder ihr Blick der sich in ihn hereinzufressen schien. Das alles war ihm nicht entgangen. Zwar hatte Lord Royce ihm nichts dergleichen erzählt, doch hielt er  es nicht mehr für ausgeschlossen dass das Haus Waynwald eine Heiratsoffensive plante deren Erfolg es eng an die Wiederherstellung des großen Hauses Arryn binden würde. Nicht das Lucas was dagegen hatte. Er fand selber immer mehr Gefallen an ihr, und konnte sich auch eine Ehe mit ihr vorstellen. Nur gefiel ihm der Gedanke nicht dass Lady Waynwald ihm irgendwann ein Heiratsgesuch machen würde, was er nicht ablehnen konnte. Wenn er Taliya heiratete, dann weil er sie als Lord von Hohenehr als seine Frau selber auswählte und nicht umgekehrt. Noch dazu kam seine derzeitige Stellung. Er war rechtlich immer noch ein Bastard mit besonderen Anspruch auf die Führung des Hauses Arryn. An seinem derzeitigen Namen änderte das aber nichts. Taliya konnte ihn solange nicht heiraten, sowie er kein Arryn war. Lord von Hohenehr hin oder her. Um die Lösung dieses Problems hatte er sich schon Gedanken gemacht, aber keine Lösung gefunden. Er vermeidete den Gedanken wo er konnte. Doch er wusste das er sich diesem Problem bald stellen musste. Um sich davon abzulenken, verabschiedete er sich respektvoll von Lady Anya. "Lady Waynwald, ich bedanke mich sehr für eure Gastfreundschaft die ihr mir erwiesen habt. Ich hoffe bald erneut die Ehre zu haben." Mit einer leichten Verbeugung überging er ihren strengen Blick. "In der Tat." tönte Lord Royce höflich. "Ich würde mich freuen euch bald in meinen Hallen auf Runenstein begrüßen zu dürfen, Lady Anya. Ich sende euch einen Raben sobald wir in Alt-Anker angekommen sind, und halte euch mit Informationen über die Vorgänge auf dem Laufenden." Lady Waynwalds Blick wurde bei Lord Royce wieder freundlicher. Mit guten Wünschen an alle Anwesenden für die Reise, kehrte sie in das Innere ihrer Burg zurück. Dann begann die Gruppe ihre Pferde zu satteln, und aufzusteigen. Mit den Zügeln seines Fuchses in der Hand, schritt er zu Taliya und ihrem Pferd. Auf ihren Rat die Reise anzutreten, erwiderte er: "Ja. Wir sollten gehen." Sie würden einen langen Ritt vor sich haben. Und um sich währenddessen die Zeit zu vertreiben, wollte er sie bei sich haben. "Ich würde mich über eure Gesellschaft bei der Reise freuen, Lady Taliya."sagte er zu ihr und lächelte charmant. Da Lord Royce nicht unweit stand, benutzte er wieder die höfliche Anrede. Seine Augen wiederum konnte er nicht verstellen.

tbc: Straßen des Tals

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Baelish hat aus dem Tal eine Schlangengrube geschaffen. Mein Onkel Lord Jon Arryn würde sich im Grab umdrehen, wenn er wüsste welches Monster er zum Meister der Münzen gemacht hat.

- Lucas Stein zu Andar Royce.
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