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 Tavernenzimmer

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Loras Tyrell

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BeitragThema: Tavernenzimmer   Di Aug 09, 2016 10:28 pm

--- Ein schönes Zimmer und recht schlicht gehalten. Ein Tisch, ein Bett und ein Schrank laden zum Wohlfühlen und intrigieren ein ----

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BeitragThema: Re: Tavernenzimmer   Fr Dez 09, 2016 5:08 pm

cf: In der Stadt

Die Tage waren vergangen und Roya hatte noch immer keinen neuen Auftrag bekommen, was sie zutiefst nervte. Sie hasste es lange an einem Ort zu verweilen und nur rumsitzen zu können. Doch hatte sie die Hoffnung, dass bald etwas passieren würde, was sie aus ihrer Langeweile riss. Wie immer saß sie am Fenster ihres Zimmers und pflegte ihre Waffen. Gerade hatte sie ihren Dolch in der Hand und schärfte die Klinge mit einem handlichen Schleifstein. Dadurch das der Stein so klein war, gab es kaum ein Geräusch, das Fremde darauf aufmerksam machen konnte, was sie hinter der Tür in ihrem Zimmer tat. Und das war auch gut so. Sicherlich die Kunde, dass die Schattenkatze in der Stadt war, war ausgetragen. Doch mussten nicht allzu viele Leute ihr wahres Gesicht oder ihren Aufenthaltsort kennen. Es war eine einfache Sicherheitsmaßnahme, die sie selbst stets in Anspruch nahm. Dennoch würde ihr etwas Aufregung sicherlich nicht schaden.
Und wenn es nur ein kleiner Kampf oder so etwas war, der sie für eine Weile beschäftigte. Ihr war es gleich. Doch musste sie noch eine Woche hier verweilen, dann würde sie weiterziehen müssen. Wollte denn niemand einen nervigen Angehörigen oder Nachbarn loswerden? In einer Stadt wie Weißwasserhafen hatte sie sich mehr Arbeit erhofft. Aber das Gefühl, welches ihr sagte, dass sie nicht mehr lange warten musste, verstärkte sich mit jeder Stunde, mit jedem Tag mehr. Und es bestätigte sich nur noch mehr, als es plötzlich an der Tür klopfte.
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Petyr Baelish

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BeitragThema: Re: Tavernenzimmer   Mo Dez 12, 2016 2:03 am

Cf: Weisswasserhafen/ Petyrs Unterkunft

Zum Glück waren die Mantel warm, diese Kälte die aufkam drang dem Mann der für sich selbst als Wappen eine Spottdrossel wählte ans Gesicht und liess sein Atem in der Luft vaporisieren. Sobald er ein paar Schritte gegangen war, fand er einen seiner  Späher.  "Sie is im Seedrachen. Das is ne Taverne nich weit von hier".  Beim  Klang dieser Worte musste Kleinfinger eine Augenbraue lupfen... Manieren  und Sprachgebrauch konnten eben zwangsläufig zweitrangig sein, wenn man es mit ... solcherlei zu tun hatte wie es sein Gegenüber darstellte. Er reihte sich neben Baelish ein und begleitete ihn bis zur Taverne und sagte noch " Oben rechts im dritten Zimmer, ich geh mal in´n Schankraum was die Kehle runterbrennen" Gut das seine Leute selbst für Unterkunft und Verpflegung aufkommen konnten und sollten.  Gute Arbeit kommentierte er, ohne sein Handlanger anzusehen und sah zu der ominösen Treppe die in den ersten Stock führte. Es war  genug los , denn die Menschen tranken und sangen ausgelassen. Alle diese Feierwütigen umging er und fand seinen Weg zur  dritten Tür im rechten Gang. Wenig Firlefanz zierten die Wände ausser ein paar Bilder von Seefahrern und dem Hafen. Der Teppichboden war alt und abgenützt, aber zumindest nicht dreckig. Das karierte Muster machte einen ganz schwindelig wenn man nicht nur auf eine Stelle blickte. Den Blick vom Boden fortreissend klopfte er, wenn sie fragte "wer ist da?" würde er antworten  "Ein Arbeitgeber" Sie kannten sich bisher nicht, aber sie hatte bestimmt vernommen das mancher in Weisswasserhafen umherspionierte, nicht offensichtlich , aber ein trainiertes Auge erkannte manche Handlanger schon  meilen entfernt. Er hoffte sie würde ihn früher oder später einlassen ,sodass sie dinge hinter verschlossenen Türen besprechen konnten. Die spärliche Einrichtung würde er nur kurz betrachten und sichergehen ,das sie alleine war, zumindest sogut er konnte ohne  ihre Privatsphäre und ihren Freiraum zu missachten. Schliesslich rückte er mit der Sprache raus  "ich bin sehr erfreut eure Bekanntschaft zu machen, mein Name ist Lord Baelish."

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BeitragThema: Re: Tavernenzimmer   Mi Dez 14, 2016 7:36 pm

Kaum hatte es geklopft war Roya aufgestanden und hatte die Waffe hinter ihrem Rück in ihrem Gürtel verschwinden lassen. Man wusste ja nie mit welcher Art Leute man hier Bekanntschaft machte oder wer ihre unzufriedene Ruhe störte. Mit leichten, lautlosen Schritten ging sie näher an die Tür, lauschte einen Moment auf die Geräusche auf der anderen Seite. Alles was sie hörte war ein leicht angestrengter Atem, der wohl von der Treppe herrührte. Ein kühler Luftzug kam durch den Spalt, was ihr verriet, dass es kein Gast im Lokal war, denn der wäre nicht von draußen gekommen. Als sie sich in etwas näheres Bild gemacht hatte, trat sie von der Tür zurück und bat ihren hoffentlich reichen Arbeitgeber herein. Die Tür öffnete sich und ein schneidiger Mann in einem Mantel trat ein. Sein Gesicht, seine Haltung und Art und Weise zu gehen ließen sie auf einen wohlerzogenen Mann, der wahrscheinlich tagtäglich Geschäfte abwickelte, schließen. Ihre blauen Augen ruhten auf ihm, beinahe lauernd und stetig wachsam. Doch er sah sich für einen Moment um, konnte wohl nichts entdecken woran er seinen Blick lange wenden konnte und sah schließlich wieder sie an.
Roya streckte das Kinn leicht vor, wartete ab bis er zu Ende gesprochen hatte und wurde interessierte als er seinen Namen nannte. 'Das ich noch einmal erlebe den Kleinfinger in meiner Gesellschaft zu haben.', dachte sie und für einen Moment verengten sich ihre schönen Augen. Natürlich, es mussten seine Späher gewesen sein, die um die Schenke schlichen wie Straßenhunde. Jetzt ergab alles ein bisschen mehr Sinn für sie. Doch statt die Freude, die sie nicht empfand, zu erwidern, sagte sie recht knapp: "Um was für einen Auftrag handelt es sich...'Lord Baelish'?" Sie betonte seinen Namen etwas mehr, nicht abfällig, aber deutlich machend, dass er ihr nicht fremd war. Nun, einen aus dem kleinen Rat hier zu haben war wirklich mal etwas Neues. Und Roya war umso froher ihr Hab und Gut stets verdeckt am Leib zu tragen, sodass er es in dem Zimmer nicht einsehen konnte. Außer einem Bündel mit Kleidung, welches auf dem Bett lag, gab es in dem Zimmer nichts, was darauf schließen lassen konnte, welchen Beruf sie ausführte. Ihre Schwerter lagen unter der Matratze, gut verborgen für neugierige Augen. alles was man an ihr sah, war ihr grünes Gewand und den Gürtel den sie um die Hüfte trug. Sah man sie auf der Straße würde man nicht daran denken, dass sie eine Auftragskillerin war.
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Petyr Baelish

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BeitragThema: Re: Tavernenzimmer   Do Dez 15, 2016 1:29 am

Spartanisch war noch ein milder Ausdruck um das Zimmer zu beschreiben indem diese junge Dame Unterschlupf fand. Ihre Antwort liess ihn aber zumindest deuten, dass seine Informationen korrekt waren. Er wirkte nicht allzusehr erstaunt das sie ihn kannte, zumindest vom Hörensagen. Langsam schloss er die Türe hinter sich und sah dabei ein wenig unheimlich aus, denn er wandte ihr nicht den Rücken zu. Als könnte er sich von einem Frontalangriff von ihr verteidigen. Das konnte er natürlich nicht, aber Macht der Gewohnheit. Verbesserte zumindest seine Chancen nicht mit einem Stich im Rücken zu enden. Die Tür fiel ins Schloss und ein kurzer Augenblick liess er sie auf eine Antwort warten bevor er seine Stimme erneut erhob " Eskorte und Personenschutz hauptsächlich. Ich brauche jemanden der diskret und nicht zimperlich ist. Ich hörte ihr habt einen guten Ruf an vielen Orten dieser Welt. Nur euch zu finden ist meist nicht so leicht. Daher habe ich mir erlaubt die Gelegenheit beim Schopf zu packen bevor sie mir entschwindet. " Ihrem Blick standhaltend trug er ein Pokerface das eindeutig Gerissenheit vermittelte und doch stetige Neugier und Wissensdurst zugleich. Was er jedoch im schilde führte, blieb hinter seiner leicht faltigen Stirn verborgen. Nur soviel gab er preis "Ich habe vor nach Karholt aufzubrechen mit meiner Tochter. Der Weg ist lang und der Winter kalt. Man weiss nie wer hinter dem nächsten schneebedecktem Hügel lauern könnte um die wenigen reisenden zu überfallen. Zudem sollt ihr in Karholt für die Sicherheit meine Familie und mir sorgen." Mehr brauchte sie zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu wissen und würde bestimmt auch mit der Zeit genaueres erfahren wenn sie die beiden begleitete.

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BeitragThema: Re: Tavernenzimmer   Do Dez 15, 2016 10:15 pm

Seine Wachsamkeit machte auch Roya aufmerksamer. Es sah aus, als würde er dieser Art Geschäfte nicht zum ersten Mal machen und seine Selbstsicherheit schüchterte wohl einige ein, jedoch nicht Roya, die dem ganzen nur mit wachsendem Interesse gegenüber stand. Auf seine Worte sagte sie vorerst nichts bis er geendet hatte und verschränkte nunmehr die Arme vor der Brust.
"Normalerweise mache ich keinen Personenschutz, was Ihr wissen dürftet, wenn ihr meinem Ruf gefolgt seid. Um wie viel Geld geht es hier?", sagte sie dann knapp und reckte das Kinn etwas nach vorn, was sie ein wenig eitel wirken ließ. "Und das nächste Mal wenn Ihr jemanden finden wollt, benutzt unauffälligere Spitzel.", fügte sie an und etwas was Belustigung sehr ähnlich war lag in ihrer Stimme, doch verzog sie keine Miene. Ihre blauen Tullyaugen behielten ihren Gegenüber ihm Auge, beinahe wie eine Raubkatze, beinahe wie eine Schattenkatze. Doch noch bekam sie keine Antwort, denn der werte Herr hatte noch mehr zu sagen. Seit wann hatte Kleinfinger eine Tochter? Davon hörte sie zum ersten Mal und glaubte es von Anfang an nicht.
"Wenn Ihr gut zu zahlen wisst, werde ich diesen Auftrag annehmen und mein Bestes geben, um Euren Ansprüchen gerecht zu werden. Doch sollten wir hier heute zu einer Einigung kommen, so habe ich auch ein paar Bedingungen an Euch.", sagte sie und beugte sich bei ihren letzten Worten etwas nach vorne, wodurch sie etwas näher an ihm dran war. Doch hielt diese Haltung nicht lange an, denn schon gradigte sich ihr Rücken wieder und sie trat in die Nähe des Holzschemels, auf dem sie bis eben noch gesessen hatte.
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Petyr Baelish

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BeitragThema: Re: Tavernenzimmer   So Dez 18, 2016 2:52 am

Normalerweise waren Huren auch keine Mörder oder Spione. Jeder besass einen Preis und eine Hemmschwelle. Ihre Hemmschwelle schien niedrig genug um bei Kleinfinger den richtigen, ersten Eindruck zu hinterlassen. Dabei sah er neugierig ihre Bewegung mit den Armen. " Verschränkte Arme vor der Brust deuten auf Ablehnung und Selbstschutz hin. " erwähnte er mit einem Fingerdeut auf ihre Haltung. Sie hatte offensichtlich schon von ihm gehört und keine geschönten Geschichten. " 100 Golddrachen bei Abreise aus Weisswasserhafen und 100 weitere bei der erfolgreichen Abreise aus Karholt." Das war eine hübsche Summe. Für Essen, Unterschlupf und ein wenig Gesellschaft verbrauchte man nichtmal ein Golddrachen am Tag. Silber war schon sehr begehrt und selbst für Kupfer mussten manche schwerstarbeit leisten. Doch Petyr zahlte meist ein nicht viel, aber stets ein bisschen mehr als die anderen Lords. Dafür erwartete er allerdings oft einwandfreie Professionalität. "Sie haben ihre Arbeit gemacht, entschuldigt falls es euch nicht diskret genug war." er schmunzelte ein wenig und neigte automatisch ein wenig den Kopf in den Nacken als sie näher kam rührte sich aber nicht und nahm auch nicht Platz, wenn man es ihm nicht anbot. Eigentlich hatte er es gewissermassen auch eilig, sodass dies zweitrangig wurde.
" Was für.... Bedingungen...... wären das?" er hasste Bedingungen, aber manchmal kam man nicht drum herum.

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BeitragThema: Re: Tavernenzimmer   Do Dez 22, 2016 6:55 pm

Hundert Golddrachen. Das war tatsächlich mal eine Summe, die sich sehen lassen konnte und mit der Roya eine ganze Weile überleben konnte. Und mit zweihundert Golddrachen konnte sie das noch länger und sich vielleicht endlich mal einen neuen Schleifstein besorgen. Von ihrem jetzigen war ja nicht mehr sonderlich viel übrig, wie sie bedauerlicher Weise vor wenigen Augenblicken feststellen musste.
"Die Bezahlung ist gut genug.", sagte sie knapp und kühl, wie immer wenn sie sprach. Emotionen, außer Wut und Hass, empfand sie kaum welche. Sie hatte schon vor langer Zeit aufgehört zu fühlen. Spätestens als sie ihren ersten Menschen getötet hatte, war ihr das Herz zu Eis erstarrt und seitdem nicht mehr aufgetaut. Ihre blauen Tullyaugen musterten Kleinfinger augenblicklich noch einmal eingehender.
"Erste Bedingung: mit wem reist Ihr wirklich? Zweite Bedingung: Tut was ich sage, wenn Gefahr droht. Könnt Ihr damit umgehen?" Ihre Worte waren hart, doch ließ ihr Ton auch keine Wiederrede zu. Sie musste wissen mit wem er unterwegs war. Allein aus dem Grund, sich auf mehr Gefahren vorzubereiten wenn es nötig war. Wenn es eine gesuchte Adlige war, die sich zum Schutz als seine Tochter ausgab, dann musste sie das einfach wissen. Denn je mehr Feinde ihr kleiner Konvoi haben würde, desto besser musste sie vorbereitet sein.
"Letzte Frage: Wann reisen wir ab?", fragte sie mit solchem Ernst, wie man es einer Frau mit ihrer Gestalt nicht zugetraut hätte. Doch ihre Augen blieben eisern, wachsam auf dem Lord gerichtet, ließen ihn nicht aus dem Blickfeld. Sie wusste wie sie ihren Gegenüber klein kriegen konnte, ihr alles zu sagen, wobei es ihr bei ihm nicht wirklich nötig erschien ihn zu zwingen. Er würde schon früher oder später erzählen, was sie wissen wollte.
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Petyr Baelish

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BeitragThema: Re: Tavernenzimmer   Di Dez 27, 2016 3:09 am

Das war mehr als sich viele erträumen würden für einen Job der an sich garnicht so schlecht klang. Doch bei soviel Geld hatte die Sache bestimmt einen Haken und Kleinfinger wusste das. Die Gesellschaft von Lügnern und Mördern konnte also doch zu etwas gut sein, zumindest um den Lügner zu enttarnen. So leicht bekam sie aber nicht viel aus Kleinfinger heraus. Vielmehr verzog er das Gesicht. Er mochte diskrete Menschen die nicht viele Fragen stellten. Aber konnte ja nicht jeder nach seinem Geschmack sein. Noch nicht. So würde seine Mimik erst erstarren und dann in ein gezwungenes Schmunzeln übergehen während er kurz von ihr fortsah und blinzelte "ich freue mich das ihr das Geld akzeptiert. Nun zu euren Bedingungen. Zu der ersten Er machte keine Anstalten seine offensichtlich ertappte Lüge weiterzuspinnen sondern blockierte ein wenig . "Sie ist mir wichtig. Das sollte euch vorerst genügen um sie vor Schaden zu bewahren. Zu eurer Zweiten Bedingung: Ja damit kann ich umgehen. Sein Blick verharrte auf ihr, doch weniger arrogant oder übermütig als manch ein anderer Adeliger agieren würde. "Morgen, sobald die Sonne ein wenig die Morgennebel auflöst und die Nacht vertreibt. Ich reise nur ungern in Dunkelheit." Scheinbar war sie eigentlich nicht abgeneigt anzunehmen, selbst wenn sie nicht jegliche Informationen erhielt die sie verlangte.

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BeitragThema: Re: Tavernenzimmer   Mi Jan 04, 2017 11:07 pm

Natürlich, und wie nicht anders erwartet, beantwortete Kleinfinger ihre erste Frage nicht weiter. Warum sollte er wohl auch? Roya würde es so oder so irgendwann herausfinden, aber auf Nummer sicher zu gehen war eben ihre Taktik. Sie wollte nicht in mehr Ärger hereingezogen werden, als es vorher abgesprochen war. Und allein schon die Tatsache, dass sie als Leibwache angierte, war riskant genug. Da musste sie nicht auch noch unnötige Risiken bezüglich ihrer Mission eingehen. Doch würde er sich nicht weiter dazu äußern und so hatte sie vorerst damit zu leben. Roya nickte knapp.
"Wenn Ihr das sagt.", waren ihre knappen Worte auf seine Aussage hin nur und sie lockerte ihre Armhaltung etwas, verschränkte die Hände schließlich hinter ihrem Rücken, wo sie stets bewaffnet war, was ihr aber in Anbetracht der Tatsache, dass sie mit Kleinfinger unter vier Augen sprach, nicht weiter wichtig erschien. Dennoch hatte sie eine gewisse Wachsamkeit inne, die sie nicht abschalten konnte. Das war inzwischen ein Teil ihres Instinktes geworden und den konnte man wohl schlecht abstellen. "Gut, das solltet Ihr auch, wenn Euch euer Leben lieb ist. Ich habe keine wirkliche Lust weniger Geld zu bekommen, nur weil Ihr euch den Anweisungen einer Frau nicht beugen wollt!", sagte sie und zu ihrem kühlen Unterton kam etwas schnippisches hinzu, dass jedoch nur einen Moment ihre Worte begleitete. Ihre hellen Tullyaugen verengten sich kurz und blieben wachsam auf ihm ruhen. Während er ihr beschrieb, wann die Reise beginnen würde, ließ sie seine Mimik nicht außer Acht, um einer möglichen Lüge auf die Schliche zu kommen, eine mögliche Falle sofort zu enttarnen. Doch da war nichts dergleichen und sie entspannte sich ein wenig, wenn auch nicht ganz.
"An welchem Ort soll ich Euch erwarten, Lord Baelish?", fragte sie ruhig, doch in ihrem Blick weilte für einen Moment wieder etwas raubtierhaftes, was sie ihrem Namen gerecht werden ließ: Schattenkatze. Sie würde noch einiges vorbereiten müssen, wenn es schon am nächsten Morgen losging, also begab sie sich zu ihrem Bett herüber, schlug die Tagesdecke zurück und offenbarte so zumindest einen Teil ihrer Waffen, die sich darunter befanden. Ein erstaunliches Arsenal an Messern, Klingen zum Umschnallen, Pfeilen, Nadeln und weiteren Tinkturen, die mit Giften gefüllt waren. Doch war Roya schlau genug ihm nicht zu zeigen, wo sie diese verstaute. Auch stand sie nun mit dem Rücken zu ihm und versperrte ihm so etwas den Blick auf ihre Mimik.
"Ich denke Ihr habt meinen Aussagen entnommen, dass ich den Auftrag annehme. Gebt mir mein Geld morgen in den Morgendstunden. Ich möchte nicht umsonst gewartet haben.", sagte sie sachlich und lächelte für eine Millisekunde lang, doch was es kein freundliches Lächeln, eher war es ein wenig oberflächlich. Dennoch konnte er es wenn dann nur zu einem Teil sehen. Während sie also dabei war die nötigen Waffen auszusuchen, ihm weiterhin den Rücken zugekehrt, wartete sie auf seine Antworten.
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Petyr Baelish

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BeitragThema: Re: Tavernenzimmer   Do Jan 12, 2017 3:53 pm

Was wäre er auch nur für ein Politiker wenn er all seine Geheimnisse jedem seiner Arbeitnehmer anvertrauen würde. Sollte sie es, wenn nötig, selbst herausfinden. Die Bezahlung war fürstlich, die meisten schmissen nur mit Silber um sich. Gold war schon etwas besondere und gleich auch noch ein guter Sack voll. Dafür konnte man auch ein paar Detailschwierigkeiten bestimmt verkraften, wie er schliesslich richtig vermutete. Halbwegs freundlich lächelte er mit seinen feingeschnittenem Lächeln und seinen Blick, ähnlich der eines Fuchses. "Keine Sorge, Schattenkatze. Ich habe solche Probleme nicht, besonders nicht wenn diese Frau mein Leben verteidigen soll, an dem ich, doch mehr hänge als es vielleicht manchmal hier und da erzählt wird. Besonders wenn sie die beste sein soll." Sein Blick wirkte noch verstohlener als er sie sich abwandte und ihre Waffen aufdeckte. Sehr interessant. Ohne Mittel war sie sicherlich nicht. Sie machte ihm keine Angst. Sie war fast so wie Petyr sie sich vorstellte vor dem Treffen. Hart, zielstrebig , nicht für Spässe aufgelegt und nüchtern. Soweit er das beurteilen konnte an ihrem Geruch. Alles ausgezeichnete Qualitäten. Und sie war eine Frau, die noch weniger körperlich beeindruckte, wie ein Berg. Aber dafür unauffälliger und diskreter sein konnte in den Schatten der Unauffälligkeit. Wie sie im Licht agierte. Würde er bestimmt noch feststellen dürfen auf kurz oder lang. Aber wenn es stimmte, was die Unterwelt sich erzählte, legte er sein Geld in fähige Hände. "Ich werde euch eine Nachricht zukommen lassen, sobald wir uns am westlichen Stadttor treffen, habt ihr ein Pferd?" vorsichtshalber wollte er sicher gehen, ob sie nicht eins brauchte. Ihren Aussagen entnahm er das durchaus und sie wirkte nicht so als wolle sie ihm die Hand schütteln um das zu besiegeln. "Gut..werde ich. Da dies nun geklärt ist, werde ich mich wieder zurückziehen. Bis morgen früh. " ruhig waren seine Worte als er die Tür öffnete und ebenso ruhig verschwinden würde.

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BeitragThema: Re: Tavernenzimmer   Di Jan 31, 2017 12:27 am

Es war deutlich, dass er ihr noch nicht ganz vertraute. Und wenn er schlau war, tat er gut daran, ihr niemals ganz zu vertrauen. Sie war ein durchtriebener Mensch und wenn jemand mehr Geld bot, dann würde sie auch ihren ehemaligen Auftraggeber umbringen, wenn der Höchstbietende es wollte. Darauf musste Lord Baelish gefasst sein bzw damit musste er rechnen. Aber sicherlich hatte er schon von ihrer unberechenbaren Art und Weise gehört. Man holte schließlich erst so viele Informationen ein, wie man konnte, bevor man sich einem Menschen anvertraute oder mit ihm einließ. So war jedenfalls Royas Vorgangsweise. Und was sie so von Petyr Baelish gehört hatte, handelte er in den meisten Fällen nicht anders. Sein angedeutet freundliches Lächeln ließ sie vollkommen kalt. Sie wusste über ihn, dass er oft eine Maske der Freundlichkeit trug, die aber im Allgemeinen nichts zu bedeuten hatte. Ihr Blick war wenigstens gleichbleibend abweisend und berechnend. Wenn sie mal eine Maske trug, dann nicht so offensichtlich. Zumal durch das Lächeln auch immer eine gewisse Art an Unsicherheit herüberschwappte. Die Unsicherheit, nicht zu wissen was der andere dachte. Und dennoch war da dieser winzige Aspekt Listigkeit dabei. Als hätte er die Oberhand in diesem Gespräch, als würde er die Fäden ziehen. Roya beschloss ihn in diesem Glauben zu lassen, vorerst. Er würde schon noch mitbekommen, dass nicht er es war, der die Fäden zog. Aber dafür war später noch Zeit.
"Gut. Es ist schließlich Eure Entscheidung. Gehorcht oder sterbt.", sagte Roya knapp und in ihren Augen blitzte etwas gefährliches auf. Etwas katzenhaftes. Der Fuchs und die Katze, dachte sie einen kurzen Moment bei sich und innerlich war sie für diesen Moment amüsiert. Doch nach außen hin, wie immer, nicht. "Solltet Ihr noch immer Zweifel an mir haben, ist es nun etwas spät dafür.", war ihr Kommentar auf das letzte, was er gesagt hatte. Jetzt war es zu spät für einen Rückzieher und während Roya sich wieder ihren Waffen widmete, redete er weiter und zeigte deutlich, dass er wohl keineswegs sein Angebot zurückziehen wollte. Im Gegenteil. Er eröffnete ihr, dass er ihr eine Nachricht zukommen  lassen würde, was das morgige Treffen anbelangte. "Habe ich.", sagte sie auf seine Frage hin, ob sie ein Pferd hatte. Und sie würde auch bei ihrem Pferd bleiben, egal was man ihr anbot.
Er schien sich mit seinen Worten zu verabschieden und als er gerade dabei war die Tür hinter sich zu zu ziehen, da blickte sie noch einmal kurz zu ihm herüber. Dann war sie wieder allein. Wie angenehm. Roya stoppte ihre Tätigkeit nicht, denn wenn sie noch etwas Schlaf bekommen wollte, dann sollte sie zuerst die Sachen vorbereiten. Da sie in jeder Stadt in einem Gasthaus Zimmer ein Waffenversteck hatte, musste sie nicht jedes Mal alles mitnehmen. Der Wirt des jeweiligen Gasthauses kannte sie meistens schon, doch nicht immer bekam sie das Zimmer, wo ihre Verstecke waren. Dann schlich sie sich nachts hinein und nahm sich was sie brauchte. Keine große Sache für sie. Sie war lautlos und unauffällig. Niemand hatte sie bisher bemerkt, wenn sie sich anschlich. Und sie legte nun ihre Kleidung raus, die sie gerne bei längeren Ritten und unter ihrer Kleidung trug. Ihr Lederkostüm. Perfekt um mehrere Waffen bei sich zu tragen, die man unter dem Kleid nicht erahnen konnte. Für Morgen war alles vorbereitet. Zeit zu schlafen.

tbc: Stadttor


Zuletzt von Roya Strom am Fr Feb 03, 2017 8:03 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Petyr Baelish

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BeitragThema: Re: Tavernenzimmer   Do Feb 02, 2017 3:21 am

Vertrauen war so ein hartes Wort. Ohne ein gewisses Mass ging nichts vorran und mit zuviel davon, endete man schnell kopflos. Kopflos wollte Baelish sicherlich nicht werden und dafür war sie ab Morgen zuständig. Wer nun die Fäden zog oder nicht, tat insofern nichts zur Sache, dass Baelish immer gute Angebote machte und einfach nicht wichtig genug war um ihn unbedingt loswerden zu wollen, im Gegenteil, meistens war er nützlich an sovielen Enden das es einfach nicht im Interesse vieler Leute lag ihm etwas anzutun. Vielmehr fürchtete er die Impulsivität mancher Menschen, die nicht so diplomatisch sein konnten wie er. Die Nordmänner waren dafür bekannt etwas grob zu sein, zudem er selbst auch genug Erfahrungen diesbezüglich schon gemacht hatte. Er war eben kein Krieger und er brauchte ein Krieger. Ein Krieger der zu ihm passte und zu ihm passte viel besser jemand wie  Die Schattenkatze, als naja ein Berg z.b. oder etwas vergleichbar auffälliges. Der Tod war nichts ehrenvolles und auch nichts was andere unbedingt mitbekommen müssen. Hauptsache sie starben und am besten sie starben leise. Er glaubte vielmehr an sie, als es vielleicht den Anschein machte. Erstmal von dem , was er über sie gehört hat aus verlässlichen Quellen und  ebenso durch das Gespräch das sie gerade führten. Er ging davon aus sie als Professionell bezeichnen zu können und sehr fokussiert. Genau das was er brauchte. Falls sie sich nun auch noch auf ihrer Reise unter Beweis stellte, sozusagen aus erster Hand, dann .... könnte er sich vorstellen sie auf längere Zeit zu beschäftigen, natürlich so gut bezahlt, das ihre Gedanken ihn zu vernichten, erstmal zu einer Nachfrage führen sollten, ob er nicht mehr zahlen wollte, falls ihn jemand Tod sehen wollte. So wie es von einer professionellen "Töterin" zu erwarten war. So liess er sie allein ohne weiter auf sie einzugehen. Doch sie sah, wie er lächelte und zu ihr hinsah, bis sich die Türe schloss. Unheilig. Er wirkte unheilig in den Schatten und dem spärlichem Licht. Doch dann war er fort.

Tbc: Weisswasserhafen, Stadttor

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Tavernenzimmer
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