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 Tore vor Königsmund

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BeitragThema: Tore vor Königsmund   Fr Apr 17, 2015 12:26 pm

Von hier aus gelangt man in die Stadt. Das Tor wird Tag und Nacht bewacht.
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BeitragThema: Re: Tore vor Königsmund   Fr Jul 03, 2015 2:40 pm

Es waren sehr harte Tage die Patrek und sein sehr kleines Gefolge hinter sich gebracht hatten. Es war ein strammer 6 Tages Ritt gewesen, doch wollten sie die Tiere nicht zu Tote Reiten weswegen es länger gedauert hatte also sonst. Sie hatten öfter Pause gemacht und ihre Tiere sich ausruhen lassen. Patrek lagen die Pferde sehr am Herzen. Was ihm hin und wieder wie eine kleine Schwäche vor kam. Doch nun waren sie Endlich an der Hauptstadt angekommen und sahen sich in dem vielen Gedränge um. Ihre Purpur Umhänge lagen ruhig auf den hinterteilen der Pferde während sie langsam durch die Stadt Tore trabten. Patrek war länger nicht mehr in Königsmund gewesen doch kannte er sich noch ganz gut aus. Schnell bahnte er sich den zum Roten Bergfried.

Seegart-----> Tore von Königsmund ----->Roter Bergfried
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BeitragThema: Re: Tore vor Königsmund   Mi Jul 08, 2015 4:14 pm

Gasthaus--->
An dem Stadttor wartete bereits ihre Eskorte nach Casterlystein. Es war keine große gruppe etwas weniger als die Männer die Patrek bei sich hatte. Er trabte zu dem Augenscheinlichen Anführer und nickte diesem viel sagend zu. Er wusste ja nicht welchen Auftrag Tywin diesen Männern gegeben hatte. Doch hatte er ja zu Crugen gesagt das er sie im Auge haben sollte. Ihr sollt uns wohl nach Casterlystein bringen nehme ich anMeinte Patrek zu dem Mann der vor ihm auf seinem Pferd saß. Patrek behielt den Mann vor sich stehts im Auge man wusste ja nicht wer hier mit wem in Kontakt stand.

<-----Casterlystein
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BeitragThema: Re: Tore vor Königsmund   Mi Jul 08, 2015 4:34 pm

John Lefford


Mit stetigem Hufgetrappel startete die Gruppe also zu den Toren...Dort fanden sie weitere wenige, die in der gleichen Rüstung unterwegs waren wie sie.... ihr Anführer war John Lefford, vom Goldenen Zahn. Patrek kannte ihn noch nicht. Aber der ein oder andere hatte vielleicht schonmal von ihm gehört. Er war einer von Tywins Getreuen, die aus einem Haus stammten die den Lennisters dienten, wie z.b. die Cleganes an anderer Stelle.

Nichtsdesdotrotz, war dieser Ser ein robuster Krieger...durchschnittlich gross, mittleren Alters ,er trug keine Narben doch wirkte er kampferprobt. Als Waffe hing an seinem Grut ein Langschwert mit goldenem Löwengriff.

Seid mir gegrüsst Ser Patrek Mallister, ich bin Ser John Lefford vom goldenen Zahn ... wir werden euch nach Casterlystein auf geheiss von Tywin Lennister, Hand des Königs, begleiten. er beäugte besonders Elia...sie war ein sehr dünner Mann.... aber wandte den Blick bald darauf wieder zu Patrek und Crugen....der sah ja komisch aus in der Lennister Rüstung...aber was sollte er sagen, das er wie ein Scherz aussah? nein ....so diplomatisch war John Lefford schon noch ... er war kein grosser Raufbold und seine Leute ebenso wenig. sie schienen eher wie disziplinierte, trainierte Ritter...also keine schlechte Eskorte. Nur eben eher qualitativ als quantitativ wertvoll. Sie durften auch nicht mit zuvielen Männern reiten ,sonst würden sie trotzdem auffallen.... Es würde sie 10 Tage mit kurzen Rastpausen kosten um bis zu den Toren von Casterlystein zu kommen, erklärte er Patrek und zeigte ihm auf der Karte, wo sie rasten könnten auf dem Weg. Falls sie sich einig waren ,konnten sie bald darauf aufbrechen.
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BeitragThema: Re: Tore vor Königsmund   Mi Jul 08, 2015 4:46 pm

cf.: Gasthaus

Elisa musterte den Anführer der Lennisterleute. Sie hielt sich etwas hinter Patrek, als dieser sich mit John Lefford unterhielt. Für einen Moment spürte sie seinen Blick auf sich und unter dem Helm schmunzelte sie. Irgendwie konnte sie bereits erahnen was er sich wohl dachte, genauso als er zu Crugen sah. Misstrauisch sah sie zu ihm und musterte dann seine Männer die er dabei hatte. Vorallem während den Rasten, die sie durchaus machen musste, würde sie wohl kaum Ruhe bekommen, während sie mit diesen Leuten unterwegs waren. Sie seufzte und machte sich bereit die Tage lange Reise zu beginnen. Sie klopfte ihrem Hengst etwas auf den Hals und setzte sich dann wieder auf.
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BeitragThema: Re: Tore vor Königsmund   Do Jul 09, 2015 1:17 pm

Patrek sah den Soldaten an und musterte ihn auch um sich ein bild von ihm zu machen. Er lies den Ritter ausreden auch wenn er nicht wirklich viel sagte. Ich grüße euch Ser John Lefford, ich hoffe unsere Reise wird sicher und schnell. Patrek ließ sich von ihm die Rastplätze zeigen und war damit einverstanden. Warum auch nicht Hauptsache war das sie endlich mit dem Angriff starten konnten. Ich bin mit den Rastplätzen einverstanden. Nun wenn dann alles geklärt ist so lasset uns auf brechen. Patrek trabte vor ran dicht gefolgt von Crugen und Elisa und seinen Männern. Es würde eine längere Reise werden und bestimmt würde sie so manchen Banditen treffen aber angesichts dieser Männer zahl würden sie wohl sehr sicher Reisen.

<----Casterlystein.
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Jaime Lennister

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BeitragThema: Re: Tore vor Königsmund   Di Mai 31, 2016 9:53 pm

cf: Gasthaus in der Straße der Schwestern

Jaime führte sein Pferd an den Zügeln durch die Straßen. Es war kein edles Ross, auf den ersten Blick hätte man es wohl mit einem Ackergaul verwechseln können. Natürlich war es Teil seiner Verkleidung. Aber es steckte auch eine Menge Kraft in diesem Tier und diese Kraft würde er brauchen, um so schnell wie möglich nach Harrenhall zu kommen.
Normalerweise teilte sich die Menge der Stadtbewohner stets, wenn er durch diese Straßen lief. Doch in seiner Verkleidung schien ihn niemand zu erkennen. Jaime wurde geschubst, verflucht, angerempelt und einmal fast von einem Eimer Schmutzwasser übergossen. Er konnte sich noch geradeso in einen Hauseingang retten und es traf einen anderen Passanten.
Seit der Krieg so gut wie gewonnen für die Krone und vor allem die Lannister war, waren die Tore und mit ihnen der Handel wieder eröffnet worden. Dementsprechend viel Betrieb herrschte vor dem Schlammtor. Durch dieses Tor war er wieder nach Königsmund zurück gekehrt, so erinnerte sich. Wenn seine Hand auch da schon gefehlt hatte, so war er doch voller Hoffnung gewesen. Darauf, dass alles gut und wie immer war. Darauf, dass Cersei ihm in die Arme fiel und sie sich liebten, wie sie es schon so oft getan hatten. Doch das war sinnloses Hoffen gewesen. Es war zu viel geschehen, um noch davon auszugehen, dass alles gut werden würde. Krieg verändert alles und jeden, dachte Jaime bitter. Beide Beinamen, die er nun trug, hatte er einem Krieg zu verdanken. Königsmörder und Goldhand.
Er riss sich aus seinen Gedanken und sah sich um. Die Schattenkatze konnte er nirgends entdecken, also stellte er sich neben das Tor und wartete. Hinter dem Roten Bergfried ging gerade die Sonne unter. Sollte noch einmal jemand behaupten, er sei nicht pünktlich.

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BeitragThema: Re: Tore vor Königsmund   Sa Jun 11, 2016 10:44 pm

cf: Gasthaus in der Straße der Schwestern
Jaime Lennister & Roya Strom

Lange schon bevor die Sonne sich auch nur dem Horizont genähert hatte, war die Schattenkatze am Schlammtor angekommen. Sie zügelte das galoppierende Pferd und schwang sich von seinem Rücken. Es war ordentlich Betrieb hier und somit eine gute Möglichkeit in der Menge unter zu gehen. Mit ihren gekreuzten Klingen auf dem Rücken und dem Kapuzenumhang sollte sie wohl einiges an Aufsehen erregen, doch sie wusste sich richtig zu verhalten und mit den Schatten zu verschmelzen. Die Schatten der Menschen war gemeint. Denn was die Menschen nicht sahen, glaubten sie nicht zu sehen. Geschickt wand sie sich zwischen ihnen hindurch, verschmolz beinahe mit ihnen und führte das Pferd mit Leichtigkeit hinter sich her. Es war, als wüsste das Tier stets wo sie war und wohin es gehen müsste, ohne das seine Besitzerin es ihm sagte.
Ein kluges Tier, welches einer klugen Frau gehörte, die viel gelernt hatte in ihrem Leben. Auch wenn sie noch sehr jung war, für ihren Beruf musste man nicht alt sein, um als erfahren zu gelten. Erfahrungen konnte man auch machen, wenn man noch jung war. Vom Königsmörder war bisher keine Spur zu sehen, klar, es würde noch eine Weile dauern bis die Sonne unterging. Also erledigte sie noch ein paar Sachen, kaufte nötigen Proviant und verstaute alles in den Satteltaschen ihres leichten, aber strapazierfähigen Sattels. Dann sah sie sich um und prüfte die Umgebung unauffällig nach Feinden oder möglichen Fallen. Als sie nichts entdecken konnte, was ihr verdächtig vorkam, schwang sie sich zurück in den Sattel und lenkte ihre Stute mit einer Hand an eine Person mit Pferd heran. Von hinten näherte sie sich beinahe lautlos Jaime Lennister, der einfach in die falsche Richtung sah. Ohne den Blick von der Straße vor sich zu wenden, sagte sie zu ihm, als sie neben ihm das Pferd hielt: "Seid Ihr bereit? Gut. Es geht los."
Ihre Stimme war ruhig, aber dennoch irgendwie bestimmt. Sie hasste es eigentlich, wenn ihr bei ihrer Arbeit jemand über die Schulter sah und sie so noch auf jemand anderen Acht geben musste. Aber nun konnte sie die Sache nicht mehr ändern, denn das Geld war bezahlt und der Auftrag angenommen und um die restlichen Münzen zu ergattern musste sie diesen Locke töten. Als der Königsmörder aufs Pferd gestiegen war, drückte sie die Schenkel an den Pferdebauch unter sich und trabte los, bevor sie in einen gezügelten Galopp fiel. Dabei war ihr Blick weiterhin nach vorn gerichtet, eiskalt und emotionslos und das Gesicht dennoch vom Schatten ihrer Kapuze verdeckt.
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Jaime Lennister

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BeitragThema: Re: Tore vor Königsmund   Di Jun 14, 2016 6:51 pm

Die Auftragsmörderin ließ auf sich warten. Unruhig begann Jaime auf und ab zu gehen. Konnte es sein, dass sie sich mit seinem Gold aus dem Staub gemacht hatte? Um das Gold wäre es nicht schade, davon hatten sie genug. Doch der Königsmörder wurde nicht gerne betrogen.
Allerdings war sie ihm nicht wie eine Betrügerin vorgekommen. Und was er über sie gehört hatte, war mehr als nur vielversprechend gewesen. Betrug und Verrat war nicht unter den Geschichten gewesen, die man Jaime erzählt hatte. Also hatte sie sich möglicherweise nur verspätet.
Hinter sich hörte er Hufgetrappel, dachte sich aber nicht viel dabei. Das konnte jeder sein, um diese Uhrzeit verließen erstaunlich viele berittene Menschen die Stadt... "Seid Ihr bereit? Gut, es geht los." Jaime zuckte zusammen, langte fluchend nach seinem Schwert - und bemerkte, dass er dazu wieder einmal die falsche Hand benutzt hatte. Er sah sich um. Neben ihm saß die Schattenkatze auf ihrer Stute und starrte stur geradeaus.
Erschreckt mich noch einmal so und Ihr könnt Euch einen anderen Auftraggeber suchen!, zischte Jaime, mehr gekränkt als wütend. Wie hatte sie es geschafft, sich so an ihn heran zu schleichen?
Fluchend saß er auf und folgte der jungen Frau zum Tor hinaus. Bei ihrem Galopp mitzuhalten war für ihn kein Problem - schon im Alter von neun war Jaime ein meisterhafter Reiter gewesen.
Also, meinte er, als sie nebeneinander die Straße entlang ritten, das letzte Mal habe ich den Mann auf Harrenhall gesehen. Ich hoffe, das reicht vorerst als Information, um ihn zu finden.

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BeitragThema: Re: Tore vor Königsmund   Sa Jun 25, 2016 7:03 pm

~Firstpost~


Es war ein sonniger, warmer Tag in Königsmund. Die Straßen waren überfüllt, waren laut und stanken bis zum Himmel. Bettler trieben sich an den Straßenrändern herum, kleine Diebe flitzten von Stand zu Stand, bekamen hie und da den Knüppel eines Händlers zu spüren und hofften auf kleine Beutestücken. Es war wie in jeder anderen großen Stadt und auch wie jede andere große Stadt hasste ich es hier sein zu müssen. Ich sehnte mich nach den weiten Landstrichen, wo man nur ab und an auf Menschen oder Tiere traf und wo man vor allem atmen konnte. Das erschien mir in der Stadt immer kaum möglich, deswegen war ich froh über den Vorschlag meiner Auftraggeberin gewesen, einen Ausritt zu machen. Nicht lieber als das!
Ich ritt auf meinem Hengst, Assam, der ebenso wie ich so schnell wie möglich aus der Stadt fliehen zu wollen. Seine langen Beine und seine Größe verschafften ihm Raum und ergaben uns die Möglichkeit eines schnellen Vorankommens. Meine derzeitige Lady, Lady Whent oder auch genannt 'die schöne Maid', ritt hinter mir her, sodass sie die Schneise, die Assam in die Menge schlug, einwandfrei nutzen konnte. Auch ihr Pferd hatte lange Beine und wurde von den Menschen zu Fuß respektiert. Kaum hatten wir das Tor erreicht, spürte ich, wie eine Woge der Erleichterung durch mich hindurch ging. Es war kaum zu glauben, aber es fühlte sich an, als wäre der Dämon, der die ganze Zeit auf meiner Brust gesessen hatte, endlich von jener runter gegangen und ich bekäme wieder freie Luft zu atmen. Und auch wenn hier überall Wachen waren, so trug ich Stormbringer am Gürtel, meine Wurfmesser im Stiefel und Bogen und Köcher auf dem Rücken. Man musste auf alles vorbereitet sein. Als wir das Tor passierten, lenkte ich Assam etwas zur Seite und hielt ihn an, damit die Lady zu mir aufschließen konnte. Ich blickte sie aus meinen ruhigen, strahlend blauen Augen an und nickte ihr zu.
Schöner Tag für einen Ausritt. Ich hoffe wir bleiben etwas länger weg. Ich nehme jeden Grund in Kauf um der Pisse dieser Stadt zu entfliehen., sagte ich und achtete wie immer nicht auf meine Wortwahl. Immerhin war ich kein Ritter, sondern ein Söldner. Und die achteten nicht darauf wie sie sprachen, wie überall bekannt war.
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BeitragThema: Re: Tore vor Königsmund   Sa Jun 25, 2016 7:28 pm

Firstpost

Sie musste raus aus dieser Stadt, sogar dringend. Und der Tag war wie gemacht dafür! Der Mittag war warm, ein frischer Wind wehte, wie man an den königlichen Flaggen auf den Türmen sehen konnte. Doch Anera musste zugeben, dass sie von dem frischen Wind wenig mit bekam, als sie, auf ihrem Hengst Nachtwind hinter ihrer Wache her ritt und die Schneise nutze, die sein großes Pferd in die Menge der Menschen schnitt. Sie trug nichts auffälliges. Sie hatte keine Lust auf Komplikationen, nur weil sie zu fein gekleidet war. Zudem wollten sie Ausreiten und nicht trabend durchs hohe Gras reiten. Ihren Bogen und ihren Köcher hatte die junge Fledermaus natürlich auch dabei und die schöne Dunkelhaarige beobachtete das Geschehen um sie herum aufmerksam, achtete aber darauf, dass sie mit ihrem Apfelschimmel an Dantis dran blieb und ihn nicht verlor. Der Söldner war vielleicht nicht der Gesprächigste, aber er konnte kämpfen und war ihr bisher eine ausgezeichnete Wache gewesen.
Stets hatte er ein wachsames Auge auf die junge Lady und war bereit einzugreifen, sollte jemand mit spitzen und scharfen Dingen in ihrer Nähe herumfuchteln. Es war angenehm. Sie hatte lange genug schlaflos in ihrem Bett gelegen, wobei das immer noch ab und zu der Fall war, weil sie schlecht träumte. Von was musste sie nicht sagen, auch wenn der dunkelhaarige Mann vor ihr nichts von ihrem Geheimnis wusste, obwohl sie bereits überlegt hatte ihn mal einzuweihen.
Draußen vor dem Tor atmete sie durch und war froh endlich den Wind auf ihrer Haut zu spüren. "Wahrlich. Ihr habt recht, Dantis. Deswegen sollten wir diese Pisse auch schleunigst hinter und lassen", sagte Anera lächelnd, als sie zu ihm aufgeschlossen hatte. Und nur einen Moment später trabte Nachtwind auch schon las, da sie ihm ihre Hacken in de Seite gedrückt hatte.
Sie ritten ein Stück Richtung Köngiswald. "Ihr musstet oft jagen in der Vergangenheit. Denkt ihr, ihr könntet es immer noch, Dantis?", wollte sie grinsend wissen, als sie so mit dem Wind ritten und dieser ihr ins Gesicht peitschte. Es war einfach ein traumhaftes Gefühl!
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BeitragThema: Re: Tore vor Königsmund   So Jul 03, 2016 7:25 pm

Mein Blick schweifte kurz über das Gesicht der schönen Maid und beobachtete ihre Mimik. Sie schien tatsächlich ebenso erpicht zu sein wie ich, aus der Stadt raus zu kommen, wenn vielleicht auch aus anderen Gründen. Denn dass sie die Stadt wegen des Gestankes mied, glaubte ich ihr nicht ganz. Es schien ein dunkler Schatten über ihr Gesicht zu huschen, irgendetwas anderes, was sie beschäftigte, was sie mir aber noch nicht anvertraut hatte. Aber irgendwann würde ich schon herausfinden, was los war. Oder sie dazu bringen es mir zu erzählen, wenn sie es nicht schon aus freien Stücken tat.
Meine Gedanken kreisten kurz, bevor ihre Worte zu mir durchdrangen. Ob ich das Jagen verlernt hatte? Die spinnt ja!, dachte ich belustigt und trieb Assam in leichten Galopp, da mir der Trab zu unbequem zu sitzen war. Ich hielt mich gut im Sattel, wie immer, brauchte mich kaum mit den Schenkeln festzuhalten, wie es ein Anfänger auf einem so großen Tier getan hätte. Doch zu lange schon ritt ich Pferde, die noch ungehaltener waren, als die Seele eines Kriegers. Auch lenken brauchte ich Assam kaum, da er sowieso Nachtwind, dem Pferd von Lady Whent, folgen würde. Wollt Ihr mich ärgern? Das Jagen verlernt man nicht, vor allem wenn man noch immer Meister der Klinge und so uralt wie ich ist., erwiderte ich und lächelte die junge Frau neben mir an. Sie war eindeutig zu Scherzen aufgelegt, denn anders konnte ich mir diese Worte nicht erklären. Aber ob ich vielleicht doch schon eingerostet war? Gegen sie würde ich vielleicht prahlen können, doch war auch die Lady sehr geschickt mit dem Bogen und glich somit keiner Adligen in Westeros, der ich zuvor begegnet war. Sie war beinahe so wild wie ein junges Reh und dennoch sicherlich so tödlich wie eine Raubkatze. Über meine eigenen Überlegungen musste ich dann doch schmunzeln, achtete aber weiter auf den Weg.

tbc: Königswald
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Dannyl Nahyris

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BeitragThema: Re: Tore vor Königsmund   Di Jul 19, 2016 11:06 pm

cf: Hafendistrikt

Gut es stimmte schon, dass diese Zara nicht gerade die Wunschvorstellung einer Begleiterin auf einer Reise entsprach, doch nur weil sie versucht hatte mir die Finger abzuschneiden und mir damit gedroht hatte mir mein bescheidenes Diebesleben zu nehmen, musste ich sie doch nicht gleich hassen. Es war wirklich amüsant sie ein wenig zu necken mir ihres durchaus anziehenden Äußeren zu erfreuen und sie ein wenig auf die Palme zu bringen. Es war nicht leicht sie zu provozieren, sie ging meist darauf ein. Eigentlich hatte ich schon vermutet sie würde mir für den offensichtlichen Blicken, die ich ihr zugeworfen hatte doch etwas abgeschnitten, aber sie schien sich eher einen Spaß daraus zu machen mich zu verführen. „Und wer hat den Plan gemacht? Ihr seid von mir abhängig, vergesst das nicht!“ Damit ging ich einige Schritte voraus und ging mit einem breiten Grinsen auf den etwas in die Jahre gekommenen Bauern zu. Er empfing mich mit einem ebenso freundlichen Lächeln und wir begrüßten uns. „Das ist also eure Schwester? Freut mich sehr, man nennt mich Ajon. Steigt gleich auf und wir können los. Wirklich eine Schande, was mit eurem Karren passiert ist, ich hoffe die Banditen werden gefasst und erfahren ihre gerechte Strafe, ich bete für euch.“ Er hatte meine Geschichte geschluckt ohne weitere Fragen zu stellen, so wollte man es doch immer haben, naive Menschen waren mir die Liebsten. Als wir zum Hafen gegangen waren hatte mich etwas stutzig gemacht. Zara wirkte irgendwie verändert, ihr Gang hatte sich verändert und auch ihr Blick war nicht mehr der Selbe. Wenn das ihre schüchterne Bäuerin sein sollte hatte ich ihre Schauspielkunst wohl doch überschätzt, wollen wir nur hoffen, dass sich das noch ändern wird. „Guten Morgen Ajon, noch mal vielen Dank für eure Hilfe ihr seid unsere Rettung!“ vielleicht etwas zu viel Honig, aber dem Greis schienen die Schmeicheleien zu gefallen. „Ja, das ist sie…“ antworte ich daraufhin nur und ließ auch meiner „Schwester“ die Möglichkeit etwas von sich zu geben. Ich warf den Beutel mit Proviant und weiteren wichtigen Dingen auf den Karren des alten Mannes und setzte mich schwungvoll darauf. Für einen Moment musterte ich unsere Umgebung, hielt nach Wachen Ausschau und auch meinen Kollegen, die im Falle des Falles einschreiten würden.

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"Ich bin zwar ein Dieb, aber ein ehrlicher, möchte ich behaupten"


Zuletzt von Dannyl Nahyris am Mo Jul 25, 2016 5:33 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Caryn Forestyr
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BeitragThema: re: Tore vor Königsmund   Di Jul 19, 2016 11:31 pm

cf: Hafendistrikt

Ja, Caryn war von ihm abhängig. Und das ärgerte sie. Es wäre ihr sicherlich gelungen, alleine hier rauszukommen, aber das Mädchen hatte sich ja nicht bremsen gelassen. Sie konnte sich jetzt ewig darüber ärgern, oder die Sache nehmen, wie sie nun einmal war und das beste daraus machen. Caryn war zu letzterem erzogen worden und so spielte sie mit.
Sobald der alte Bauer, der scheinbar ihre Mitfahrgelegenheit darstellte, in Sichtweite kam, ging sie flüssig in ihre Rolle über. Auch wenn sie seine Nähe nicht als sonderlich angenehm empfand, drückte sie sich beim Gehen an den Dieb und ging etwas gebeugter. Ihr Gesicht wurde zu einer Miene der Unsicherheit. Die Haare, die sie an diesem Tag offen trug, ließ sie sich ins Gesicht hängen. Sie hoffte, das war Tarnung genug.
Und tatsächlich. Der blick des Bauerns streifte sie nur, ehe er sein Beileid wegen des zerstörten Wagens verkündete. Caryn rang sich einen kleinen Schluchzer ab. Es war schrecklich!, gab sie kund und barg das Gesicht an der Schulter ihres "Bruders".
Als der Dieb den alten Mann als ihre Rettung beschrieb, nickte sie heftig, blieb aber stumm. Nur nicht zuviel des Guten. Ich bin Mira, stellte sie sich vor. Es war wohl unbedenklich, diesen Namen zu benutzen. Schließlich war dem König ein anderer bekannt. Bitte bringt uns nach Hause, Ajon, schob sie mit weinerlicher Stimme hinterher.

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BeitragThema: Re: Tore vor Königsmund   Mi Jul 20, 2016 12:27 pm

Verdammt, sie spielte ihre Rolle gut. Kaum hatte war ich zwei Schritte gegangen hatte sie sich schon an mich gedrückt und mit einem kleinen Blick zur Seite sah ich nicht mehr die streitsüchtige Zara, sondern ein junges verschüchtertes Mädchen. Sofort stieg ich darauf ein und sah sie mit dem sanften, liebevollen Blick eines besorgten Bruders an und verlangsamte meine Schritte etwas. Der Bauer schien es ihr auch abzukaufen und um das alles noch ein wenig glaubwürdiger zu machen streichelte ich beruhigend ihren Rücken und flüsterte „Du brauchst keine Angst mehr zu haben, ich bin doch bei dir!“ Mit einem aufmunternden Lächeln sah ich meine pseudo- Schwester an und wandte mich wieder an den Bauern. „Ich war gerade beim Markt, als es passierte...ich hätte sie nicht allein lassen sollen“, beschuldigte ich mich nun selbst und schüttelte den Kopf. „Wir sollten aufbrechen, bevor die Straßen zu voll werden.“, schlug ich vor und half dem verängstigten Mädchen auf den Karren. Keine von uns fiel aus seiner Rolle, alles verlief nach Plan und niemand würde uns verdächtigen. „Habt keine Angst, die Fahrt wird nicht länger als zwei Stunden dauern und ihr seid noch vor dem Mittagessen auf eurem Hof.“ Kurz sah der alte Mann zwischen uns hin und her und nickte bestimmt, setzte sich, woraufhin er die Zügel in die Hand nahm. In seinem Blick war das Mitleid zu sehen und die Güte seiner Tat faszinierte mich merkwürdigerweise. Für mich war es nicht selbstverständlich so selbstlos zu handeln, ganz im Gegenteil. Wäre ich an seiner Stelle gewesen, hätte ich eine Gegenleistung von meinen Mitfahrenden verlangt, oder ihnen im geeigneten Moment all ihr Hab und Gut genommen. Ein Funke des Misstrauens entzündete sich in meinem Inneren. Er könnte dieses Mitleid und Selbstlosigkeit nur spielen, uns etwas vormachen und dann alles nehmen, wie ich es getan hätte. Er könnte ein Dieb sein und naive Menschen ausnutzen. Misstrauisch begutachtete ich ihn von hinten und viel auch dabei nicht aus meiner Rolle. Schützend hatte ich einen Arm um Zara gelegt und murmelte ihr einige beruhigende Worte zu. Der Karren setztes ich in Bewegung und wir fuhren auf die Tore der Stadt zu.


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Caryn Forestyr
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BeitragThema: Re: Tore vor Königsmund   Mi Jul 20, 2016 6:33 pm

Der Dieb ging überraschend schnell auf ihre Rolle ein. Vielleicht konnte er ja doch etwas. Dennoch - ihn zu engagieren war die falsche Entscheidung gewesen. Sie traute ihm nicht. Das Mädchen ebenso wenig, aber sie spürte, wie deren Misstrauen langsam schwand. Bestimmt lag das an den Kabbeleien, die die zwei führten. Oder der Ähnlichkeit dieses Diebes mit dem toten König, den das Mädchen so sehr geliebt hatte. Robb. Darüber konnte sie nur innerlich den Kopf schütteln.
Sie spielte also das verängstigte Mädchen und der Dieb den fürsorglichen Bruder. Obwohl es nur Rollen waren, die darüber hinaus noch extrem wichtig waren, um aus dieser Stadt herauszukommen, gefiel Caryn diese Art der Unterordnung nicht, die die Rollenverteilung für sie bedeutete. Aber was blieb ihr anderes übrig, als mitzuspielen?
So presste Caryn sich nur noch enger an ihren "Bruder", als er den angeblichen Überfall erwähnte. Sie tat, als müsse sie mit den Tränen kämpfen, während sie kalkulierte, wie viel es wohl brauchte, um eine junge Frau zu einem solchen Wrack werden zu lassen. Vergewaltigung? Ganz sicher. Sie behielt es im Hinterkopf. Wer wusste? Vielleicht konnte sie diesen Fakt noch verwenden.
Der Dieb half ihr auf den Karren und dann ließen sie sich gemeinsam darauf nieder. Während sie weiterhin perfekt das verängstigte Mädchen mimte, sah Caryn sich wachsam um. Ihrem Geschmack nach waren zu viele Wachen unterwegs. Das hatte wohl mit diesem Attentat während der Hochzeit des Königs zu tun. Allerdings konnte das bedeuten, dass sie entdeckt wurden...
Der misstrauische Blick des Diebes auf den alten Bauern entging ihr natürlich auch nicht. Aber dieses Misstrauen konnte sie nicht bestätigen. Der Bauer gehörte ganz eindeutig nicht zu der hinterlistigen Sorte. In ihrem Leben hatte Caryn ein ausreichendes, wenn nicht sogar perfektes Gespür dafür entwickelt. Und sollte sie sich täuschen, würde es ihr keine Probleme machen, den Kerl für immer zum Schweigen zu bringen.
Währenddessen rollte der Karren dem Tor immer näher, blieb aber plötzlich stehen. "Kontrollen", gab der Alte kund. Das Mädchen wäre jetzt panisch geworden, doch sie war vollkommen ruhig. Das hier waren die Situationen, für die sie geschaffen worden waren. Und mit ihrer Rolle war es beinahe zu einfach, sie zu überstehen. Zu einfach und zu langweilig.
Einer der Goldröcke kam um den Karren herum und bat die "Geschwister" vom Karren zu steigen. "Wir müssen euch durchsuchen. Nach dem Attentat auf seine Hoheit ist das Pflicht", gab er bekannt.
Jetzt war da doch ein Funke Panik, denn wenn sie die Messer fanden, war ihre Tarnung sowas von dermaßen aufgeflogen. Doch dann fiel ihr wieder das Stichwort Vergewaltigung ein, Innerlich wurde Caryn wieder ruhig, während sie äußerlich zu zittern begann, als sich die Hand des Wachmanns ihrem Körper näherte. Bitte nicht anfassen, weinte sie.
"Routinekontrolle, Kleine. Es tut mir Leid." Doch in seinem Gesicht sah Caryn, dass er es gar nicht erwarten konnte, ihren Körper zu betatschen. Arschloch. Aber sie blieb in ihrer Rolle.
Bitte nicht. Glenn! glenn, mach, dass sie aufhören, sie sollen mich nicht anfassen.... Ihre Stimme wurde immer höher und schriller, bis ihr Gesagtes in einigen wirklich überzeugenden Schluchzern endeten.
Der zweite Goldrock, der den Dieb untersuchte, sah seinen Kollegen an. "Lass das Mädchen in Ruhe. Die hat nichts zu verbergen, da bin ich mir sicher." Er schien eine Art Vorgesetzter für ihren Goldrock zu sein, denn der ließ seine Hände wo sie waren. Seinem Gesicht nach war er aber nicht sonderlich glücklich darüber.
"Ab auf deinen Karren, Süße", flüsterte er ihr zu und gab ihr einen Klaps aufs Hinterteil. Caryn wäre ihm dafür am liebsten an die Gurgel gesprungen, doch die Bäuerin heulte nur auf und flüchtete sich in die Arme ihres "Bruders". Schließlich rollte der Karren zu den Stadttoren hinaus und Caryn konnte nicht anders als zu lächeln über den Umstand, wie naiv manche Menschen doch waren. Sehr zu ihrem Vorteil.

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Dannyl Nahyris

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BeitragThema: Re: Tore vor Königsmund   Fr Jul 22, 2016 10:33 am

Es wäre auch zu schön gewesen, wenn alles glatt gelaufen wäre. Ein kleiner Stich der Angst zuckte durch meinen Köper, als der Bauer die Kontrolle an den Stadttoren ankündigte. Schnell fasste ich mich wieder und atmete tief durch. Keine Panik, wir sind nicht verdächtig. Die Goldröcke befohlen uns vom Karren herunter zu kommen und fingen auch schon mit der Untersuchung an. Sofort fielen mir die Messer ein, die Zara bei sich trug und fluchte innerlich. Widerwillig trat ich von meiner „Schwester“ zurück und ließ mich nach Waffen absuchen. Mit besorgtem Blick sah ich zu ihr hinüber, weiterhin die Rolle spielend und sah mit hasserfülltem Blick zu, wie der alte Ritter sie betatschte. „Finger weg! Lasst meine Schwester in Ruhe! Sie hat nichts bei sich, seht sie euch doch an!“, rief ich dem Mann in wütendem Tonfall entgegen. Zaras Plan war gut, das musste ich zugeben. Selbst die Garde würde davor zurückstecken ein unschuldiges, völlig verängstigtes Mädchen zu quälen, das anscheinend einige schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht hatte. Sofort machte ich einen Schritt auf die beiden zu, um ihn davon abzuhalten meine „Schwester“ weiter anzugrabschen, doch der zweite Goldrock hielt mich zurück. Wütend funkelte ich ihn an, versuchte jedoch nicht weiter mich zu wehren. Schließlich ergriff auch er das Wort und bedeutete seinem Kollegen aufzuhören. Geht doch! Der Tat es nur äußerst widerwillig und der lüsterne Blick des Mannes, der noch immer auf dem Körper des jungen Mädchens ruhte brachte den führsorglichen Bruder in Rage. „Perverser!“, zischte ich ihm entgegen und schloss Zara in meine Arme und streichelte sanft und beruhigend ihren Rücken. Mit einer wegwerfenden Bewegung traten die Gardenmänner zurück und bedeuteten uns weiter zu fahren. Wieder auf dem Karren sitzend fuhren wir weiter und ich flüsterte dem verängstigten Bündel in meinen Armen beruhigende Worte zu. Einige der Passierenden Händler hatten neugierig die Köpfe gereckt, als das Geschrei der jungen Dame das stetige Treiben übertönt hatte, doch keiner schien zu vermuten, dass wir etwas anderes waren, als arme Bauern, die die Stadt verlassen wollten. Zwischen dem Gemurmel über das Baldige ankommen auf unserem Hof und die Widerwärtigkeit des Goldrockes schob ich nun als ich selbst einen kleinen Kommentar ein, den außer uns beiden keiner hören konnte. „Ich bin beeindruckt, hätte nicht gedacht, dass ihr so überzeugend weinen könnt…“
Wenig später fuhren wir durch die Tore Königsmunds und befanden uns auf dem Königsweg. Ich war schon lange nicht mehr außerhalb der Stadtmauern gewesen und beugte unsere Umgebung interessiert und genoss die immer frischer werdende Luft, die nach grünen Wiesen und Freiheit roch. Auch wenn mein Geruchssinn durch den Wochenlangen Aufenthalt in den Hafendistrikten ein wenig betäubt war, nahm ich diese Düfte stärker wahr als je zuvor, vielleicht lag dies auch an der Erleichterung, die nun über mich kam und die Gelassenheit in meine Glieder zurück kehren lies. „Geht’s wieder?“, fragte ich mit sanfter Stimme meine „Schwester“ und sah sie prüfend an. Vor uns summte der Bauer ein recht bekanntes Lied, das meist in Tavernen zu später Stunde angestimmt wurde und von den Abenteuern eines Ritters erzählte.

tbc: Der Königsweg

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"Ich bin zwar ein Dieb, aber ein ehrlicher, möchte ich behaupten"
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BeitragThema: Re: Tore vor Königsmund   So Dez 11, 2016 2:01 pm

FIRST POST
Von den Türmen des Torhauses wirkte es wie ein grüner Fluss der langsam über die Rosenstraße auf das Flusstor zu rollte und dabei dem braunen Fluss neben der Straße Konkurenz machte. Die Pferde der Reachman wirbelten Staub und Aschen zwischen den Ruinen der Vorstadt auf.
Willas war froh wenn er das Pferd verlassen konnte. Er warf Vortimer Kranich neben ihm einen Blick zu und der Ritter preschte nach vorn.
Das beschädigte Tor öffnete sich langsam und die 150 Mann ritten unter dem wachsamen Blick der Rot-und Goldröcke in die Stadt. Willas fühlte sich automatisch nicht wohl. Die Blicke der Lennister schienen tödlich und die Stadt schwieg.
Das Bündniss hing an einem seidenen Faden und vielleicht war es nicht der beste Plan gewesen zur Stadt zu kommen, aber ihr Leichnam gehörte in die Weite. Zwischen Bäume und Blumen und nicht in diesen Pisspott von Stadt.
Langsam nahmen sie die Straße den Hügel hinauf. Der Wind von der See wurde stärker und die Flaggen an den Lanzen flatterten im Wind. Die goldene Rose über allem, aber die Esche war da zwischen, Garth "Graustahls" grauer Turm, die Stöcke der Biengrabens, der Zentaur der Kaswells wie auch die Schmetterlinge der Mullendores und zahlreiche andere. Die Lords der Weite hatten eine große und prestigeträchtige Eskorte führ die Heimkehr der Tochter ihres Wächters geschickt und die 150 Mann waren nur die Vorhut.
tbc: Burghof
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