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 Gasthaus in der Straße der Schwestern

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BeitragThema: Re: Gasthaus in der Straße der Schwestern   Di Jul 14, 2015 6:26 pm

Ich musste lachen. Nein, er hatte recht. Das wäre wirklich übertrieben. Aber gut, vielleicht sollte ich sowas mal mit Sansa versuchen. Aber vielleicht sollte ich es wirklich etwas langsamer angehen lassen. Ich finde die Köche im Schloss ganz gut und werde ihnen auch treu bleiben, nun denn, wenn dein mein Geld bei der guten Frau loswerden, ist es dein Problem. Aber warum nimmst du sie nicht zu Frau wenn sie dir so gut gefälltfragte ich grinsend.

Dann sah ich ihn lachend an. Ich werde schon darauf aufpassen, Sansa wird sich schon nicht stechen und wenn dann versuchen wir es morgen halt nochmal.
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BeitragThema: Re: Gasthaus in der Straße der Schwestern   Di Jul 14, 2015 9:24 pm

Ja im Schloss sindse nicht schlecht. Aber ....es ist nicht das selbe. ooh wenn ich mich nicht mit einer reichen und halbwegs attraktiven Dame verheiraten lassen müsste, würde ich das glatt tun. Ich glaub ich halt sie mir lieber so als Fressgeliebte. HaHa, da kann ich kommen, essen und gehen. Und ihre Brut kann sie alleine grossziehen.

er grinste dreckig

da musst du ganz besonders aufpassen aber ja wenigstens rennt sie nirgendwo hin. Es gab natürlich immer Mittel und Wege...aber wer wollte schon den "Zorn der Löwen" auf sich ziehen... nicht ohne das der grosse Löwe starb.
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BeitragThema: Re: Gasthaus in der Straße der Schwestern   Fr Jul 17, 2015 2:06 pm

Ich nickte und sah meinen Freund an, naja, er wusste nicht so gut wie ich, wie das essen im Schloss schmeckte, aber gut. Ich hatte es seid Jahren zu mir nehmen können und auch als Kind war das Essen nie schlecht. Du zahlst ja das Geld für die Kleidung der Kleinen, also hilfst du ja schon irgendwo, vielleicht sehe ich auch irgendwann mal bei ihr vorbei.

Dann musste ich lachen. Ich pass schon auf Sansa auf, keine Sorge mein Freund. Solange sie meine Frau ist wird es ihr einigermaßen gut ergehen,
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BeitragThema: Re: Gasthaus in der Straße der Schwestern   Fr Jul 17, 2015 2:27 pm

Du wärst überrascht von ihrem Schweine Eintopf. Vielleicht ist das die Kunst der armen Leute. Mit wenig, sehr gut zu kochen.

Sie würde sich bestimmt freuen über einen Adeligen in ihrem Haus. Auch wenn er nur halb so gross ist wie ihr ältester Sohn. r grinste frech und mampfte schonwieder irgendwas... Mandeln oder so... .wo hatte Bron die schon wieder geklaut?!

Ihre Wege würden sich letzendlich aber trennen und Bron bog nach Links ab , während Tyrion zum Bergfried zurückging...


Jamie Lennister


"Wie ich sehen kann lässt du deine alten Gewohnheiten nicht einfach hinter dir, nach deiner, von Vater, arrangierten Hochzeit mit einer wunderschönen jungen Eisblume aus Winterfell..."

Jamie wusste ,obwohl er nicht sehr oft im Bordell war, wie es da roch. Und Tyrion verbreitete gerade diesen Duft gepaart mit Liebessäften.

Jamie lächelte ihn spitzbübisch an und grinste sogar etwas wobei seine blanken,weissen, Zähne etwas zum Vorschein kamen.

Wie immer trug er seine Königsgarden Uniform... Nur sein Helm trug er gerade nicht mit sich herum.... Und sofort fiel Tyrion auf, dass seine Schwerthand schwer und klobig an ihm herabhing. Die Form der Hand war einer Statue nachempfunden worden und barg einen kleinen durchgehenden Hohlraum um wenigstens ein Schwert hineinschieben zu können, doch nicht um ein Schaft zu halten ..... Jamie Lennister, versuchte in der Öffentlichkeit damit so Würdevoll und Unauffällig umzugehen wie möglich.
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BeitragThema: Re: Gasthaus in der Straße der Schwestern   So Jul 19, 2015 5:10 pm

Ich sah meinen Bruder an und konnte ihn eigentlich ganz gut leiden. Im Gegensatz zu Cersei mochte er mich, aber dennoch wollte ich ihn hier nicht antreffen. Ich wollte in meine Gemächer und verdammt noch mal duschen. Shae würde mich umbringen, wenn sie davon erfuhr. In dem Sinne war Sansa mir egal, ich mochte sie, aber ich liebte sie nicht. Sagst du es jetzt Vater? Damit du die kleine Eisblume bekommst?fragte ich ihn und seufzte.

Dann ging ich an ihm vorbei. Ich würde gerne duschen gehen und dann meine Ruhe haben, ich hatte heute schon genug Stress. Außerdem hast du mich doch nicht umsonst gesucht oder?
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Tywin Lennister
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BeitragThema: Re: Gasthaus in der Straße der Schwestern   So Jul 19, 2015 6:39 pm

Sicher nicht. sagte er durchaus überzeugend und schmunzelte etwas.

Aber ich hab dich gesucht um dir zu sagen , dass Vater gerade mit deiner Ehefrau ein Gespräch führt. Ich dachte das könnte dich vielleicht interessieren. Oder ...du könntest dich zumindest darauf einstellen. Vielleicht wird sie dir viel wohlgesonnener sein. Du kennst ja Vater. Und ich , zu meinem Übel, auch.

Aber bei mir weiss er, dass er mir keine Braut an die Haken nageln kann solange ich einen goldenen Rock trage, was dich..zu seinem bevorzugtem Ziel macht. Aber das kennst du ja... vielleicht sehen wir uns dann nachdem du wieder fit bist.... Die Dusche hast du bitter nötig sagte er lachend.
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BeitragThema: Re: Gasthaus in der Straße der Schwestern   Mo Jul 20, 2015 9:01 pm

Ich seufzte und sah meinen Bruder an. Ich glaube dann sollte ich mich bei dir bedanken, dann kann ich meinen Stand bei ihm selber zerstören.sagte ich seufzend.

Dann sah ich ihn an und seufzte. Oder sie hasst mich noch mehr, ich sollte duschen gehen und vielleicht schaffe ich es noch sie da raus zu holen, ich will nicht wissen, was er dem armen Kind erzählt.sagte ich und fuhr mir durch mein blondes Haar.

Mein Bruder war trotz seiner Hand immer noch nicht anders geworden, obwohl Cersei ihm zunehmen die kalte Schulter zeigte. Aber eine Frau würde dir mehr Befriedigung bringen, als die Frau die du liebst.
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BeitragThema: Re: Gasthaus in der Straße der Schwestern   Di Jul 21, 2015 6:32 pm

Wenn ich nur die Hälfte deiner Ideen kennen würde um Vater zu quälen, wäre ich bestimmt bis zum Rest meines Lebens mit Plänen versorgt. er hob  seine brauen und nickte fast etwas anerkennend...

Dann erstarrte seine Miene wieder....

Dann zuckte er kurz mit den Schultern.

Wer weiss das schon...ich würde wetten ,dass er sie versucht davon zu überzeugen dich anzunehmen und endlich die Beine breit zu machen. sagte er etwas gefühlskalt angehaucht....

Dann blickte Jamie zu seinem Bruder...blinzelte und sah etwas zur Seite weg, sodass seine goldenen kurzen Haare etwas verrutschten...

Ich bin in diesem Fall wohl nicht die Beste Ansprechsperson um mit dir über Liebe zu diskutieren. Sie fällt eben wohin sie fällt, das sehe ich nun klarer als je zuvor. er wirkte fast etwas gequält in seinem Blick... er wollte nicht darüber reden und schon garnicht in der Öffentlichkeit... hinzu kam die die Geschichte mit Tysha... die Rolle die er dort spielte, fand er nun schrecklich und fies. Er hatte sich bereits bei  Tyrion entschuldigt und seinem Vater diese Tat zugeschrieben. Er wollte nie das es so endet. Er wollte Tyrion nur eine schöne Zeit bereiten ,weil er traurig und  niedergeschlagen wirkte als Teenager...... mittlerweile waren sie beide älter und klüger...so hoffte er... irgendwie...oder man versuchte es sich einzureden .....
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BeitragThema: Re: Gasthaus in der Straße der Schwestern   Do Jul 23, 2015 7:54 pm

Ich lachte und sah ihn an. Sei froh, das du ihn nicht so sehr provozierst wie ich. Denn irgendwann hasst er uns beide und es reicht, wenn er mich hasst.sagte ich nur und lächelte. Er war Vaters Goldkind, aber dafür konnte er nichts. Ich liebte ihn dennoch.

Sie wird nie die Beine für mich breit machen, Jaime. Sie hasst mich und das dank Joffrey. Euer Goldjunge, wie ihn unsere Schwester nennt hat nämlich ihren Vatergeköpf und naja, das hilft nun nicht bei der Romantik. sagte ich ernst und es war ja auch so. Ohne die Aktion würde sie uns vielleicht noch mögen.

Ich seufzte und sah ihn an. Ach, die Liebe meint es nicht gut mit den Lennister Brüdern, was? Du darfst nicht und meine will nicht. Es ist schon schrecklich. Aber was will man machen. Du bist der Königsmörder, ich der Zwerg und Cersei die Mutter des Wahnsinns.sagte ich Schulter zuckend. Ich wusste schon das er der Vater meiner Neffen und meiner Nichte war. Aber ich reite da nicht drauf rum.
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BeitragThema: Re: Gasthaus in der Straße der Schwestern   Fr Jul 24, 2015 3:22 am

Jamie sah ihn an und lächelte ein wenig.
Nicht, dass ich es nicht versucht hätte. Natürlich war ihm sein Vater und sein Erbe egal. Sein Schicksal bestritt er seit der Liebe zu Cersei auf einem Grad der... einem Abgrund glich auf dem er balancierte. Ging er einen Schritt zu weit in die falsche Richtung stürzte er...Aber gut...solange man nicht darüber nachdachte hielt man eine gewisse Balance... und bisher hatten sie jeglichen Vorwürfe von Inzucht abgeschmettert und jeder der das Gegenteil behauptete war nichtmehr. Daran war er nicht unschuldig. Und doch.... würde er es wieder tun. Nicht wegen sich selbst. Aber wegen Cersei und nun auch ihren gemeinsamen Kindern. Sie war alles was er lange Zeit glaubte zu wollen.... Aber es gab diesen kleinen Fleck in seiner Seele, der doch etwas anderes wollte. Er war gebrandmarkt.... sowie Tyrion ..... sowie seine Zwillingsschwester........

Sie hat kaum eine Wahl. sagte er fast etwas bedrückt. Als rede er von Sansa, ja , aber es klang auch so als meinte er mehr als das.

Er lachte aber wieder laut als Tyrion ihre "Spitznamen" auflistete.

Und so rief man sie also, die Kinder des Tywin. Darauf müsste man sofort einen dornischen Wein aufmachen. er überspielte etwas, aber selbst so gekonnt, das Tyrion es für echt hielt.

Und wenn sie sich nicht gegenseitig zerfleischten, lebten sie glücklich und zufrieden bis an ihr Lebens ende... hm? was meinst du? so könnte es ungefähr in den Bardenliedern heissen sprach er immernoch etwas grinsend , während seine Wege ihn zum roten Bergfried führten. Über den Garten kämen sie bestimmt zu ihren Zielorten....


Tbc: Roter Bergfried, Gärten
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BeitragThema: Re: Gasthaus in der Straße der Schwestern   Di Mai 03, 2016 9:12 pm

cf: Roter Bergfried, Thronsaal

Dieses Gasthaus war keine billige Taverne, das merkte Jaime, als er eintrat. Statt einem ein Schwall von stickiger Luft schlug ihm der köstliche Geruch eines Braten entgegen. Das Wasser lief ihm im Mund zusammen. Er hatte seit dem gestrigen Abend nichts mehr gegessen. Doch er war nicht hier um etwas zu essen.
Der Königsmörder schlängelte sich zwischen den Tischen hindurch zur Theke, hinter der ein bärtiger Wirt ein paar Gläser putzte. Die Augen des Mannes wanderten achtsam durch den Raum. Als sein Blick Jaime erfasste, verengten seine Augen sich.
"Was willst du?", fragte der Wirt scharf, als der Königsmörder vor der Theke stehen blieb.
Jaime gestattete sich ein kleines Lächeln. Er hatte den Tag seiner Rückkehr nach Königsmund nicht vergessen. Damals war er so verdreckt gewesen, dass einer der Ritter ihn für einen einfachen Fußsoldaten gehalten hatte.
Diese Verkleidung hatte er auch heute angelegt. Bisher wusste noch niemand von dem, was er vorhatte und der Königsmörder wollte es auch so lange wie nur möglich im Verborgenen halten. Sein Vater würde definitiv nicht begeistert sein, doch wenn Lord Tywin vom Handeln seines Sohnes erfuhr, würde Jaime längst die Stadt verlassen haben. Vorausgesetzt, es lief alles wie geplant.
Ich muss zur Schattenkatze, erwiderte er, leise lächelnd.
Der Wirt schnaubte. "Die Schattenkatze nimmt keine Aufträge von Gesindel an. Und jetzt raus mit dir", befahl er.
Jaime seufzte. Wirklich, zu schade. Das gesamte Land spricht von der ehrlosen Tat des Königsmörders, jeder glaubt ihn zu kennen, doch wenn er einmal vor ihnen steht, erkennen die Leute ihn nicht. Mit diesen Worten schob er die Kapuze zurück, die sein Gesicht verdunkelt hatte und zog den rechten Handschuh ein wenig herunter, nicht weit. Nur so, dass man das Gold der falschen Hand kurz aufblitzen sah.
Dem Wirt stand der Mund offen. "Ser Jaime?", stammelte er. "Verzeiht, ich..."
Jaime presste seinen Finger auf den Mund. Nicht so laut!
"Was kann ich für Euch tun?", flüsterte der Wirt.
Ich möchte noch immer zur Schattenkatze. Sie ist doch noch in diesem Gasthaus, oder?, sagte Jaime.
Der Wirt nickte. "Zimmer 11. Wollt Ihr etwas essen, heute..."
Der Königsmörder unterbrach ihn. Das wird nicht nötig sein. Er wollte sich abwenden, da fiel ihm noch etwas ein. Stellt sicher, dass niemand von dieser Unterredung erfährt Mit diesen Worten drückte er dem Wirt einen Beutel mit Münzen in die Hand und bewegte sich in Richtung Zimmer 11.
Dort angekommen, klopfte Jaime Lannister an und wartete.

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BeitragThema: Re: Gasthaus in der Straße der Schwestern   Mi Mai 04, 2016 1:09 am

Es war einer dieser Tage an denen sie nichts zu tun hatte. Roya war auf ihrem Zimmer im Gasthaus nahe der Stadt des Königs und hatte keinen einzigen Auftrag zu erfüllen. Es war fast so, als würde niemand einen Groll gegen jemand anderes führen, doch vielleicht änderte sich das noch, wenn sie mehr Botenjungen aussandte, die verkündeten, dass sie in der Stadt war.
Gerade polierte sie ihre Doppelklingen, als sie Schritte auf der Treppe hörte. Für einen Moment hielt sie inne und legte das Stück Stoff weg, welches sie zum Säubern benutzt hatte. Als die Schritte sich ihrem Zimmer näherten packte sie ihren Dolch, hatte ihn angriffbereit in der Hand und verengte die Augen. Und tatsächlich klopfte es wenig später an ihrer Tür. Geschwind warf sie sich ihren Umhang über, zog die Kapuze tief in ihr Gesicht sodass man es nicht sehen konnte und hatte sich ihre Doppelklingen umgeschnallt, sodass sie auf ihrem Rücken thronten. Ihr Fenster war halb offen, sodass sie stets schnell flüchten konnte wenn es sein musste. Doch vorerst trat sie an die Tür heran und lauschte für einen Moment. "Wer da?", fragte sie und öffnete die Tür einen Spalt breit. Ihre wässrigen blauen Augen huschten über die Gestalt ohne das diese ihr Gesicht erkennen konnte. Sie analysierte den Mann vor sich, merkte sich kleinste Details und erkannte, wen sie vor sich hatte, mochte die Maskerade noch so gut sein. "Der Königsmörder. Kommt herein.", sagte sie schlicht und tonlos, machte die Tür etwas weiter auf, sodass er eintreten konnte und schloss sie hinter ihm wieder. Dann lehnte sie sich an die Tür und sah zu ihm herüber.
"Was kann ich für Euch tun, Lennister?", fragte sie und ließ nicht heraus hören, wie viel sie von ihm hielt. Nämlich nicht sehr viel in Wirklichkeit, da sie die Lennisters nicht leiden konnte. Ihr Zimmer war bis auf das Mobiliar leer, das Bett sah ungenutzt aus und bis auf das halb offene Fenster war nichts geändert worden. Bis auf den blutigen Putzlappen, der auf dem Tisch lag war nichts Ungewöhnliches an diesem Ort. Roya ließ ihn nicht aus den Augen, beobachtete seine Bewegungen und behielt den Dolch in der Hand, hatte die Hand aber inzwischen gesenkt.
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BeitragThema: Re: Gasthaus in der Straße der Schwestern   So Mai 08, 2016 8:25 pm

Jaime blinzelte überrascht, als eine Frau vor ihm stand. Er hatte mit einem Mann gerechnet, ein Braavosi vielleicht, der das Morden in den Tempeln der Gesichtlosen Männer gelernt hatte. Aber eine Frau?
Als sie ihn herein bat, folgte er sofort und sah sich in dem Zimmer um. Nichts. Kein Anzeichen, dass der Raum überhaupt bewohnt war. Die Schattenkatze hielt einen Dolch in der gesenkten Hand. Es wäre sinnlos, ihn zu erstechen, aber der Königsmörder sah den blutigen Lappen und beschloss, dieser Auftragsmörderin auf keinen Fall den Rücken zu zu wenden.
Mein Anliegen ist eine komplizierte Sache. Darf ich mich setzen? Jaime wartete nicht auf ihre Antwort, sondern ließ sich einfach auf einem Stuhl nieder.
Um es einfach auszudrücken: Ich benötige Eure Dienste. Jaime atmete tief durch und hob seine Goldene Hand. Es geht hierum. Ich will Rache. Mein Vater will den Mann, der mir die Hand abgeschlagen hat, zur Mauer schicken. Aber das reicht mir nicht. Ich will, dass Ihr ihn findet und tötet. Verlangt so viel dafür, wie Ihr wollt, Gold habe ich genug. Es gibt aber Bedingungen: Ich verlange absolute Geheimhaltung. Und ich werde Euch begleiten.
Er wartete Herzschläge, wie sie reagieren würde. Menschen aufspüren und töten war ihr Gewerbe und zweifellos würde sie es tun, nur würde sie einverstanden sein, dass er sie begleitete. Die Schattenkatze hatte die Augen einer Tully und die waren nicht sonderlich gut auf ihn zu sprechen. Auf Lannisters allgemein. Seinen Bruder hatten sie gefangen genommen, genau wie Jaime selbst. Aber was machte eine Tully als Auftragsmörderin? Vielleicht ein Bastard? Aber im Endeffekt war es egal. Er würde die Schattenkatze begleiten oder er suchte sich einen anderen Auftragsmörder. Davon gab es schließlich genug.

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BeitragThema: Re: Gasthaus in der Straße der Schwestern   Sa Mai 14, 2016 7:23 pm

Der Lennister setzte sich und wartete nicht auf ihre Aufforderung. Nun, die hätte er wohl auch nie von ihr bekommen. Ihr Blick blieb stets auf ihm ruhen, wandte sich nichts anderem zu und bemerkten jeden noch so kleine Bewegung, die er machte. Während er sprach verengten sich ihre blauen Tullyaugen etwas und sie begann den Dolch in der Hand zu drehen. Er wollte mitkommen um einen einfachen Mann zu töten? Es musste sich um ein persönliches Anliegen handeln.
Absolute Geheimhaltung? Sah sie aus wie eine Schnepfe, die tratschte? Es ging sie nichts an warum jemand tot sein sollte, sie machte es einfach ohne Fragen zu stellen. Das war ihr Job oder hatte er etwas anderes von ihr erwartet?
"15 Goldtaler. Nicht mehr und nicht weniger benötige ich. Ihr könnt mitkommen, aber sobald Ihr mich in meiner Arbeit behindert, werde ich Euch zurück lassen. Wenn Ihr versucht mich in eine Falle zu locken, sterbt Ihr eines qualvollen Todes. Wir reiten bei Sonnenuntergang los.", sagte sie gedrungen und mit ruhiger Stimme. Sie sah zu ihm herüber und ihre Augen zeigten ihre Standhaftigkeit. Ihr Blick verriet, dass sie keinen Widerstand gelten ließ und ihr Wort zählte. Wenn er etwas dagegen haben sollte, sollte er sich jemand anderen suchen. Dann wies sie mit einer Hand Richtung Tür, auf das er allein hinaus ging und unten auf sie warten würde oder weiß der Donner wo. Sie würde jedenfalls noch eine Weile brauchen sich vorzubereiten, abwägen wie viel sie an Gift vormischen musste. Sowas eben. Und wenn er nun sofort los müsste? Dann hatte er eben Pech gehabt. Dann wandte sie ihm den Rücken zu und schloss das Fenster, steckte ihren Dolch in seine Lederscheide an ihrem Oberschenkel, was er ja nicht sehen konnte, da sie ihm den Rücken zu kehrte. Sie blieb so stehen, mit dem Blick nach draußen und wartete, das er nach draußen ging.
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BeitragThema: Re: Gasthaus in der Straße der Schwestern   Mo Mai 16, 2016 12:01 pm

Jaime Lannister blinzelte überrascht. Das war ja schnell gegangen. Fünfzehn Goldtaler schienen ihm ein hoher Preis. Allerdings hatte er genug Gold und wer wusste schon, welcher Preis für einen Auftragsmörder normal war? Er nahm die Börse vom Gürtel, legte sie auf die goldene Hand und zählte mühsam die Münzen ab.
Ihr bekommt fünf Goldtaler als Anzahlung. Zehn, wenn Locke tot ist. Also lasst mich bloß nicht sitzen, sonst seht Ihr den Rest des Geldes nie wieder., sagte der Königsmörder, legte fünf Taler auf den Nachttisch und stand auf.
Die Schattenkatze hatte ihm den Rücken zugewandt. Sie musste Jaime vertrauen, er könnte ihr einfach ein Messer in den Rücken stoßen. Oder sie vertraute mehr auf ihre Fähigkeiten, was den Kampf betraf. Was er von dieser Frau gehört hatte, war legendär.
Es wird keine Fallen geben, zumindest keine, von denen ich weiß. Darauf gebe ich mein Wort. Diese Worte zauberten ein gequältes Lächeln auf die Lippen des Königsmörders. Niemand hielt etwas von seinem Wort, denn wer keine Ehre hatte, hielt doch auch nicht seine Versprechen, nicht wahr? Einzig und allein Brienne, dieses Monstrum von Frau, wusste, wie es um seine Ehre bestellt war. Wusste die Wahrheit. Aber Brienne von Tarth tat hier nichts zur Sache.
Sonnenuntergang also. Ich erwarte Euch am Schlammtor. Ohne auf eine Zustimmung zu warten, durchquerte Jaime Lannister das Zimmer und öffnete die Tür. Er brauchte keine Zustimmung. Die Schattenkatze würde da sein.
Doch was würde er bis Sonnenuntergang tun? Das leichte Grummeln in seinem Bauch war Antwort genug. Er hatte genug Zeit, um etwas zu Essen und das würde er auch tun. Mit seiner goldenen Hand zog er die Tür hinter sich zu und stieg die Treppe hinab in den Gastraum.
Der Wirt stand noch immer hinter der Theke und säuberte Gläser. Jaime fing seinen Blick auf und schritt demonstrativ auf einen der Tische zu und setzte sich. Der verkniffene Mund des Wirtes verzog sich zu so etwas wie einem Lächeln, als er hinter der Theke hinaus zu Jaime eilte.
"M'lord, Ihr wollt etwas zu Essen?", fragte er.
Jaime schüttelte leicht den Kopf. Kein Lord, wisperte er. Aber Ihr könnt mir ein Hähnchen und Wein bringen.
Der Wirt wollte sich erst verneigen, doch Jaimes Blick ließ ihn in der Bewegung erstarren. "Kommt sofort", sagte er stattdessen und verschwand in der Küche.
Das Essen ließ nicht lange auf sich warten und Jaime ließ sich sich Zeit. Als er den letzen Bissen schließlich untergeschluckt hatte, war fast eine Stunde vergangen. Er bezahlte und verließ das Gasthaus mit einem beschwingenden Gefühl. Nicht mehr lange und seine Rache würde beginnen. Ein leichtes Lächeln umspielte die Lippen des Königsmörders und seine Phantomhand kribbelte vor Freude.

tbc: Tore vor Königsmund

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BeitragThema: Re: Gasthaus in der Straße der Schwestern   So Mai 29, 2016 10:54 pm

Sobald der Königsmörder ihr Zimmer verlassen hatte drehte sie den Kopf und sah zu den Goldmünzen auf dem Tisch. Und wenn Ihr mich hintergeht seid Ihr mehr los als euer Geld, Lennister, dachte Roya bei sich und ein kurzes, kaltes Lächeln huschte über ihre Lippen. Ihre wässrigen blauen Augen glitten zu ihrer Ausrüstung herüber und sie beschloss, dass sie möglichst nicht allzu lange auf sich warten lassen sollte. Also begann sie ihre Phiolen hervor zu ziehen, die sie in einer Ledermappe nahe ihrem Herzen trug und tunkte die Spitzen ihrer Wurfmesser darin ein, bevor sie diese zurück in ihre Holster an den Schienen an ihrem Bein zurück steckte. Wenn man es recht betrachtete, war sie tatsächlich am ganzen Körper bewaffnet. Oder besser gesagt: eine einzige Waffe.
Am Schlammtor also. Warum war er so bestimmt diesbezüglich gewesen?, überlegte sie während sie ihre Arbeit machte, die recht zügig von statten ging. Vielleicht sollte sie sich lieber beeilen um weit vor ihm da zu sein, um sich genau um zusehen und etwaige Fallen früh genug zu erkennen. Sie mochte paranoid rüber kommen, doch oft genug gab es Leute, die einem die Schuld an etwas gaben oder die Angst vor einem hatten und wollte, dass man möglichst nicht weiter am Leben war. Roya war schon öfters in eine solche Situation geraten, weshalb sie nicht vorhatte dies wieder zu erleben. Also beendete sie ihr Werk, besah es sich kurz und stand auf. Ihre Doppelschwerter steckte sie in die Holster auf ihrem Rücken, bevor sie ihre Kapuze wieder überzog, den Geldbeutel fest an ihrem Bund verschnürte, und das Fenster wieder öffnete. Sie sah hinab in den Innenhof des Gasthauses und sprang ohne mit der Wimper zu zucken hinab. Roya bezahlte stets im Voraus, weshalb es ihr einfacher war zu verschwinden. Unten kam sie dumpf, aber elegant auf und schritt zügig zu den Ställen, wo sie ihre Stute hinausführte, nachdem sie diese gesattelt hatte. Mit einer galanten Bewegung stieg sie auf und wetzte auch schon im nächsten Moment davon, ohne wirklich Aufsehen zu erregen. Wie es aussah war der Königsmörder noch in der Schenke, denn sein edles Ross stand ja noch da. Umso besser, dachte Roya bei sich und ritt wie der Wind zum Schlammtor, wo sie auf ihren Auftraggeber warten würde. Die Kapuze verdeckte ihr Gesicht dennoch, auch wenn sie im schnellsten Galopp ritt.

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