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 Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens

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Vaessa Cassel
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BeitragThema: Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens   Fr Jul 29, 2016 10:29 pm

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Ein kleines Gasthaus, dass von einer einsamen Wirtin gehalten wird. Sie bietet wenige Zimmer, dafür aber wenigstens eine warme Mahlzeit und etwas Met. Aber verärgert sie bloß nicht!

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Antonius Wirrmack

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BeitragThema: Re: Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens   Sa März 25, 2017 11:21 pm

cf: Taverne in Weißwasserhafen u. umliegende Ländereien

Der Winter zeigte sich an diesem Tag vollständig. Ein großer Schneesturm wehte durch die Straßen und bedeckte sämtliches Umfeld mit Schnee und Kälte. Der Krach war groß, aber außer dem Geschrei des Windes war kein Geräuch zu vernehmen. Auf Reichweite des Gasthauses, welches in der weißen Landschaft mit einem kleinen Glühen eines Feuers hervorsteht, konnte man das gedämpfte Hämmern von Hufen auf Boden hören. Auf dem Pferd, ein imposantes Ding, saß ein Mann vermummt in seinem moosgrünen Mantel. Ein längeres Schwert an der rechten Seite, sowohl auch ein Helm und ein unerkennbares Wappen auf seiner Rüstung. Der Mann ließ sein Pferd langsamer werden, nur um es dann in die kleine Hütte, eine traurige Entschuldigung für ein Stall, welche neben dem Gasthaus gebaut war. Sofort war es an einen Pfosten angebunden und mit Heu versorgt, und der Mann begab sich zu den verschneiten Eingang von dem Gasthaus.

Antonius Wirrmack drückte die Tür ein und wurde von Düften und Wärme umhüllt. Ein riesiger Kamin brannte in der Mitte des großen Raums, drumherum Langtische und Bänke in einem Kreis, und in der hinteren Ecke ein Platz für den Wirt und seine Getränke. Es gab noch eine Tür in der rechten Ecke die zu der Treppe für die Zimmer und dem Lager führt.

Der große Mann schüttelte sich kurz, und der Schnee fiel ab oder schmolz, aber er scherte sich nicht drum sondern observierte den Raum lieber. Was er sah gefiel ihm, die Residenz war fast leer. Ein paar Bauern in der hinteren Ecke, fünf um genau zu sein, unbewaffnet. Dann gab es noch Heckenritter über die Weite des Gasthauses verteilt und zwei Anhänger der Boltons, zwei der Provinz Flint und ein Mann vom Hause Manderly.

Die Wirtin begrüßte ihn wortlos als er sich in eine Ecke verkroch, knallte ihn ein Brot und ein Krug Met auf den Tisch zusammen mit einem kleinen Stock. Antonius runzelte seine Stirn und blickte auf "Wozu der Stock? Ich habe genug Gold für ein Zimmer und diese...Nahrung...was wäre mit einem Schlüssel anstatt einem Stück Holz?" Anstatt zu antworten, lächelte Sie, und schnell wurde klar dass keine Zimmer mehr frei waren in diesem Fall, aber Wirrmack erinerte sich an die kleine Hütte außerhalb, und an die verschiedenen ''Spalten''.

Anscheinend darf ich heute in der Kälte und im Stroh schlafen. Sei es drum, ich habe genug in dieser Gegend vollbracht, meine Arbeit trägt Früchte aber diese sind nur sehr klein, und wenig an Anzahl. Mein Bruder hat mir keine Botschaft mehr überbracht seit meinem Aufbruch und Weißwasserhafen schien seine eigenen Pläne zuhaben. Was fehlt sind die Umbers oder Karstarks, vielleicht die Foresters noch. Dort schien noch keiner gewesen zu sein.


Gelächter unterbrach seine Gedankengänge, er sah den Bauern zu wie sie ihre Spiele trieben und sich aufwärmten, aber sein Blick schweifte immer auf die Tür zu, auf welche seine Körperrichtung orientiert ist. Am Ende begann er zu essen, sein Helm neben seinem Teller, sein Schwert an seiner Hüfte, sein Blick grimmig und die Gesichtzüge hart vor Kälte oder Emotionen.


Zuletzt von Antonius Wirrmack am Mo März 27, 2017 9:26 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Sansa Stark

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BeitragThema: Re: Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens   Mo März 27, 2017 1:05 am

cf:Die Straßen (Norden)

Die Sonne hatte ihren Zenit bereits vor Stunden erreicht und doch hatte das Wetter nicht umgeschlagen. Es wütete weiterhin ein Sturm, der weiße Schnee wirbelte um sie und es wurde zunehmend dunkler. Der Wind peitschte an ihren Ohren und brachte ihre Haare trotzt der Kapuze mehr als nur durcheinander. Die Lady in ihr sträubte sich dagegen verwildert auszusehen und so fuhren ihre Finger immer mal wieder durch ihr Gesicht und versuchten zu retten, was nicht mehr zu retten war. Auf Petyrs Frage hin hatte sie gelächelt und mit einem "Vielleicht" geantwortet. Dann hatte sie ihm die selbe Frage gestellt und gespannt auf seine Antwort gelauscht, wenngleich sie sich die Antwort bereits denken konnte.
Als ihre kleine Partie dann letztendlich etwas vom Weg abkam um die nahe gelegene Taverne aufzusuchen, hätte sie nicht glücklicher sein können. Sosehr sie ihre Heimat auch schätze, die Nächte waren kühl und sie musste nur an all die gefährlichen Tiere in den Wäldern denken, ein schaudern befiel sie. Das Gasthaus stellte ein kleine Haus mit anliegendem Stall dar, welches einen herunter gekommenen Eindruck auf Sansa machte. Doch für eine Nacht würde es reichen, vor allem bei dem Wetter wären sie Idioten würden sie weiter reiten. Nachdem die Pferde versorgt waren begaben sie sich zum Eingang. Die junge Stark folgte ihren Begleitern durch die Schneemaßen und in das Gebäude. Sobald sie die Tür passierten umgab sie eine wollige Wärme. Lächelnd streifte sie sich die Kapuze aus dem Gesicht und die Handschuhe von den Händen. Neugierig blickte sie sich um und entdeckte neben mehreren Bauern auch Bolton-Anhänger was ihr innerstes brennen lies. Ob einer von ihnen auch auf der roten Hochzeit war? Eisern blickte sie in besagte Richtung bevor sie ihren Blick abwandte und nach einem Tisch weit weg von den beiden Männern suchte. Dabei fiel ihr ein dunkelhaariger Mann ins Auge, welcher einsam in einer Ecke saß. Sie hatte noch nie solch einen grimmigen Gesichtsausdruck gesehen, oder viel eher hatte sie sich solchen zu genüge ausgesetzt gehabt, in ihrer Kindheit... Seine emotionslose Fassade stand der ihres verstorbenen Vaters in nichts nach.
Wie erwartet steuerten sie einen freien Tisch unweit von dem Dunkelhaarigen an. Die Bauern ließen es sich währenddessen gut ergehen. Und auch die anderen Anwesenden verfielen in anregende Gespräche, nur kurz hatten sich die bewaffneten Männer sie sich besehen. Oder vielleicht hatte sie die Blicke auch einfach nur nicht bemerkt. Roya hingegen schien stehts auf der Lauer zu sein.
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Petyr Baelish

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BeitragThema: Re: Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens   Mo März 27, 2017 8:48 pm

cf: Die Strassen
Vielleicht.... Vielleicht war eine total unbefriedigende Antwort wie er fand. Dabei hob sich kurz seine Augenbraue und er sah zu ihr.  "Ich ? Mein Glaube war noch nie so stark ausgeprägt. Ich verstehe mehr die Sünden der Menschen als ihre Gottesfrömmigkeit und ich habe gelernt obwohl viele gottesfürchtig aussehen mögen, sündigen sie, wie jeder andere auch " Baelish wusste wovon er sprach, genug  angesehene Leute besuchten seine Lokalitäten, auch geistliche. Roya hüllte sich weiterhin in Schweigen und führte sie weiter  etwas abwärts des Pfads als das Wetter umschlug. Petyr zog sein Mantel enger und den Kragen höher , doch der Schnee wehte ihm ins Gesicht und färbte sein Bart mit vielen kleinen Eiskristallen blass wie ein Gletscher.


Mindestens genauso froh wie Sansa war er als er eintrat und sich sogleich in die Finger pustete sobald er die Handschuhe abnahm. Roya suchte sogleich nach einer passenden und sicheren Sitzmöglichkeit mit Sansa während Petyr an die Theke ging und mit der Wirtsfrau begann zu sprechen. Nicht nur Worte wechselten sie, sondern Petyr versuchte sich davon zu überzeugen ein Zimmer frei zu machen für  ein kleines goldenes Extra. Da die meisten hier nur Silber oder Kupfer anboten und weniger stattlich wirkten als Petyr war sie gewillt ein Zimmer umzubuchen. Daraufhin aber stampfte sie bald darauf auf Toni zu und  schnappte ihm das Holzstück vor der Nase geschwind vom Tisch mit den Worten "Der Stall is nun auch belegt". Klimpernd bekam er sein Kleingeld wieder, nun da die Wirtsfrau mehr Geld gemacht hatte als am ganzen Abend zusammen. Baelish atmete tief durch und griff nach dem echtem  Schlüssel auf der Theke, während er die Wirtsfrau beobachtete und dann langsam aber sicher  zurück zu seinen weiblichen Begleitern ging um sich nieder zu lassen. Sogleich gab es Speis & Trank und zwar nicht vom ranzigen Frass , sondern vom leckren Spanferkel über Holzkohle geröstet , mit einer Käsefüllung gefüllte gebratene Paprikaschoten, frischen Salat und Zitronenküchlein als Nachtisch. Zum Glück blieben ihnen die meisten Blicke fort, sobald sie  eine Weile dort verbrachten und die Gäste wieder etwas  eigenes zu tun hatten oder zumindest grösstenteils. Petyr liess sich gerade eine Weintraube schmecken als er Sansas Blicke zu dem "Einsamen Mann" bemerkte. Roya bemerkte sie auch und wirkte keine Sekunde abgelenkt. Sie liess sich auch kaum beim Essen aus der Ruhe bringen und wirkte nicht sehr offen für Gespräche während sie  ein Stück Brot mümmelte und ein paar Kirschtomaten stibitzte die besonders süss schmeckten.

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Antonius Wirrmack

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BeitragThema: Re: Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens   Mo März 27, 2017 9:11 pm

Es war schon ein grausamer und kalter Tag gewesen. Aber als Wirrmack bemerkte dass er grade eben seines Schlüssels beraubt wurde, hingen seine Mundwinkel noch tiefer, und seine Augenbrauen wurden umso angezogener. Jedoch war es ihm gleichgültig, ein Grummeln entkam seiner Kehle, aber sein Blick verweilte nicht auf der Wirtin sondern den neuen Gästen. Ein hübsches Mädchen, obwohl Sie ein merkwürdiges Aussehen hatte, ihre zwei Begleiter aber waren nicht besser in diesem Fall, beide keine Bewohner des Nordens wie er erkannte.

Diese Fratze erkenne ich doch irgendwoher, nichts Gutes aufjedenfall, aber auch nicht den Ärger oder der Nachfrage wert.

Antonius scheffelte weiter an seiner bestellten Suppe in aller Ruhe, die Sigille, ein Bär im Käfig, blitzte auf im Kaminfeuer, und jedem halbwegs gelehrten wurde der Ursprung des Hauses und Oberhauses vom Mann bekannt. Sein Bastardschwert war noch immer in der Scheide eingesunken, während der Rest seines Körpers gebeugt war, beschäftigt mit seiner Mahlzeit. Sein Rücken und seine Schultern waren von seinem Mantel bedeckt, ein teures Ding, und sein Rücken war auf das Gefolge hinter ihm gerichter. Die Gedanken vom Herren von Bärenfang verhängten sich um seine Umgebung

Eine Unverschämtheit was sich dieses Gefolge einem Anhänger wie mir erlaubt. Wenn ich nur diese Boltons ansehen muss kommt mir dieser ekelhafte Fraß wieder hoch, wobei dieses Mädchen schon ein angenehmer Anblick hat, vornehmes Gesicht, in einer Weise, aber das Haar und der Ausdruck verrät ihre...simple und begrenzte Art. Der Mann, er hatte eine Menge für solche Speisen bezahlt, und seine Kleider sind simpel. Die Frau...ein Söldner, das Aussehen, der Blick, die Verhaltensweise. Das Gefolge schien höher zu sein als sie es erscheinen lassen wollen. Dies war jedoch nicht mehr Wirrmack's Problem, hoffentlich.


Zuletzt von Antonius Wirrmack am Fr Apr 07, 2017 10:06 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Sansa Stark

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BeitragThema: Re: Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens   Di März 28, 2017 11:48 pm

Während Petyr an der Theke mit der Wirtin sprach, setzen die beiden Damen sich an einen freien Tisch. Dieser lag etwas abseits und bot eine angenehmere, ruhigere Atmosphäre. Interessiert beobachtete Sansa die Unterhaltung und blickte dann der Wirtin hinterher als diese den Tisch des einsamen Mannes ansteuerte und ihm ein Holzstück entriss. Ihre Worte drangen nur milde an Sansas Ohren und ungläubig wandte die Stark sich ab. Sie wollte keineswegs beim lauschen erwischt werden. Lord Baelish gesellte sich währenddessen wieder zu ihnen, mit einem Schlüssel in der Hand. Ihre Mundwinkel zuckten und verzogen sich zu einem leichten Lächeln, bevor ihr bewusst wurde... was dies alles zu bedeuten hatte. Scheinbar hatten sie das Dilemma des anderen Gastes mit zu verantworten. Wirklich viel Zeit darüber nachzudenken, blieb ihr nicht da das Essen alsbald serviert wurde und ihre Gedankengänge sich verflüchtigten.
Das Essen viel wie nicht anders zu erwarten deftig aus. Und auch wenn sie persönlich Wild bevorzugte schmeckte ihr das Fleisch, so gut wie schon lange nicht mehr. Höchst wahrscheinlich trug ihr Hunger zu dieser „Geschmacksexplosion“ bei. Seit den frühen Morgenstunden waren sie unterwegs gewesen und wenngleich sie es nicht zugeben wollte, aber einen gesunden Appetit besaß auch sie. Während des Essens blieb es ruhig. Wenngleich Petyr mehr stocherte als aß und Roya sie keines Blickes würdigte – fühlte sie sich erstaunlich gut. Allein ihr Gewissen machte ihr zu schaffen, denn dank Baelish hatten sie nun zwar ein Zimmer bekommen, doch wie es schien musste der junge dunkelhaarige Mann nun draußen schlafen. Kleinfinger schien ihren Blick bemerkt, oder vielleicht sogar gedeutet haben. „Vater es ist so kühl draußen“, begann sie. „Bei solch einem Wetter sollte keiner draußen schlafen müssen“, blickte sie ihn daraufhin direkt an. Auf was sie damit hinaus wollte konnte er sich natürlich denken. Abwartend besah sie sich ihn, während sie seelenruhig die letzten Bissen ihres Zitronentörtchens aß und sich anschließend über Daumen und Zeigefinger leckte.
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Petyr Baelish

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BeitragThema: Re: Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens   Mi März 29, 2017 7:04 pm

Immernoch waren Drachen die Mächtigsten in Westeros, heutzutage waren es allerdings nur die goldenen und die in Münzform gedruckten Drachen, die die Menschen noch zu schätzen wussten, selbst hier oben im Norden. Mit goldenen Löwen würde er hier vermeiden zu zahlen, dies wäre sicherlich eine Lapalie die man vermeiden konnte. Zum Glück war er nicht wählerisch und nahm jede art von Gold an die ihm zufiel. Vielleicht nahm er sogar manchmal das ,was nicht offiziell ihm gehörte, aber das konnte ihm ja keiner nachweisen. Besonders bei Roberts schlampiger Buchführung... Jedenfalls musste er Grinsen als er das bekam was er wollte und eigentlich tangierte es ihn wenig, das ein anderer dafür "leiden" musste. Es freute ihn das seine "Tochter" so gerne von dem Essen as, denn Roya nahm nur kleine Bissen hier und da und wirkte angespannt, natürlich war es kaum eine Situation wo sie entspannen konnte, zumindest während Sansa und Petyr so ...naja naiv fast rumsassen und mitten unter vermeindlichen Feinden dinierten. Doch siehe da, das Licht stach in sein Auge als es von der polierten Rüstung des Reckens in sein Blickfeld strahlte. Nur für kurz, doch lang genug um zu erkennen mit welcher Art von Nordler er es zu tun hatte. Sansa hatte Recht, dieser würde sich vielleicht sogar sehr dankbar erweisen, wenn man ihn nicht in die Kälte schickte. Selbst die härtesten im Norden wollten doch nur ein wenig Zuwendung ,aber dieser hier sah nicht wie der härteste unter ihnen aus, wenn er sich an die Geschichten über die Umbers erinnerte. .oO(Bäreninseln, sehr interessant. Soweit ich weiss sind sie Freunde der Starks). Und dennoch, heutzutage konnte man sich ja nie sicher sein. Roya wollte ihn aufhalten einen fremden an den Tisch zu bringen und würde ihn stets im Auge behalten. Vielleicht sogar leicht nervös um jeden Moment zuzuschlagen, wenn er etwas versuchen sollte. Dementsprechend ...fühlte er ihre Aura... eine Sache unter Kriegern würde Baelish vermuten. "Hey Krieger, ja du , würdet ihr unserer kleinen Runde hier gern gesellschaft leisten ? Er überliess Sansa die Handzeichen die dazu deuteten, das er platz nehmen durfte, wenn er auf die Aufforderung einging. Er vermied es aber, die Aufmerksamkeit auf den jungen Mann zu ziehen, denn hier waren bestimmt ein paar Leute die ihn lieber nichtmehr aus der Taverne laufen sehen würden, wenn sie wüssten wer er war.

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Antonius Wirrmack

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BeitragThema: Re: Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens   So Apr 02, 2017 1:23 am

Der Mann, dieser fürchterlich charismatisch und reich aussehende Mann, kam zu seinen Tisch rüber nachdem er eine Konversation mit dem Mädchen hatte, und stellte die Frage in den Raum.

Eine Stille folgte darauf, keine Reaktion für eine wertvolle Sekunde, bevor Wirrmack seinen Kopf hob, und seine Stirn runzelte. Sein Kopf neigte sich und der Mann versuchte den Akzent des Fremdem zu identifizieren, jedoch ohne großen Erfolg. Dieser Bart...schlimm...Zeit zu antworten.

"Es ist in der Tat eine Freude solch ein Angebot zu bekommen, normalerweise ziehe ich die einsame Gesellschaft der von anderen vor, aber ihr scheint ein interessanteres Grüppchen zu haben als meine tristen Gedanken, obwohl das jüngere Mädchen Teil von euch scheint, und diese Kriegerin ein fremder Söldner oder Soldat ist, vielleicht nicht einmal aus den Sieben Königslanden. "

Ein Nicken und der Mann bewegte sich, vorsichtig und langsam hinüber zu dem Sitzplatz der Neuankömmlinge, er setze sich neben den Söldner hin, wobei er auf ihre Waffen und Ausrüstung achtet, und schaute das ''Mädchen'' für einen Moment genauer an, eine hochgezogene Augenbraue folgte bevor er sich schultern zuckend hinsaß. Das Essen und sein Getränk hatte er liegen lassen, denn es gab nun etwas viel besseres wofür er sich widmen konnte.

"Eine Freude eure Bekanntschaften zu machen, normalerweise werden die Leute nervös, zögernd oder simpel verängstigt vor Bewaffneten mit Wappen und gewissen Extras und Ausrüstung, ihr wiederum scheint mehr zu wissen als das."


Zuletzt von Antonius Wirrmack am Fr Apr 07, 2017 10:04 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Sansa Stark

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BeitragThema: Re: Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens   Mo Apr 03, 2017 7:54 pm

Sansa folgte Petyrs Blick als er den Unbekannten direkt ansprach, was wiederum ihrer dunkelhaarigen Begleitung zu missfallen schien. Baelish lies sich jedoch nicht davon beirren und auch sie machte ein ausschweifende, wenngleich einladende Bewegung in Richtung der Sitzplätze. Und der Jüngling lies nicht lange auf sich warten. Seine Neugierde konnte kaum missverstanden werden, so analysierte er die kleine Gruppe ganz offen. Was Sansa ehrlich gesagt nicht ganz behagte, doch auch sie lies ein leichtes gestellten Lächeln zu um einer unangenehmen Stimmung zu entfliehen, die sich sicherlich noch über sie gelegt hätte. Der Dunkelhaarige nahm gegenüber von ihr und Petyr platz und setzte sich in Royas Nähe, was für Sansa schon nahezu gewagt erschien. Amüsiert blickte sie von der mürrischen Frau zu dem Mann und dann zurück zu Lord Baelish. „Es ist ganz unsere Freude“, nicke sie. „Aber um ehrlich zu sein, bin ich nicht sonderlich bewandert in solchen Dingen. Oder gibt es etwas wovor wir uns fürchten sollten?“, hackte sie naiv nach und legte ihren Kopf leicht schief. Das blau ihrer Augen flimmerte im Kerzenlicht während sie auf eine Antwort wartete. Sie war sich sicher Kleinfinger würde von da an das Gespräch übernehmen und so kam es auch. Kurz stellte der Schwarzhaarige ihre kleine Gruppe vor und die junge Lady tat einfach nur so als mangele es ihr an Etikette und wer konnte schon zu viel von einem Bastardmärchen erwarten.
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Petyr Baelish

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BeitragThema: Re: Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens   Do Apr 06, 2017 11:51 pm

Dieser Typ schwafelt ja wie ein Wasserfall, was ist nur mit diesem Krieger. Kurz glaubte er das sein Verdutzen überhand nehmen könnte, doch stattdessen liess er es .... positiv überrascht wirken und gab dieses überaus freundliche Grinsen mit hochgezogenen Augenbrauen und zusammengepressten Lippen zu Tage tretten während er den fremden Krieger begrüsste und zusah wie er Platz nahm. Rasch stellte er die Gruppe vor " Die Bäreninseln haben, soweit ich weiss, einige sehr grosse Krieger hervorgebracht und die meisten davon haben ein Hang zu ihrer Ehre. Ich hoffe mal, ich liege damit nicht falsch. Dies sind Roya und Alayne, meine Begleiterinnen. Mein Name ist Petyr Baelish, höchsterfreut." Dank der neugierigen Blicke einiger, liess er es bei den höflichen Worten und sah einmal kurz zu ihm , bevor sein Augenmerk umherwanderte, doch es schien nicht so als würde jemand ein besonderes Auge auf sie werfen und Roya wirkte schon leicht angespannt durch Petyrs Spontanität die sie nun ausbaden durfte und das auch noch neben diesem Fremden. Naja sie musste dabei halt an das klimpernde Gold denken was auf sie wartete als Belohnung. Sobald sein Einsatz von Sansa eingeleitet wurde sah er nochmal zu dem Fremden "und .. mit wem haben wir die Ehre? ... euer Wappen verrät nicht alles über euch... was macht ihr, soweit in ....bolton besetztem Land?" sprach er leiser und konspirativ. Entweder er verstand, was er andeutete oder er würde nachfragen. Doch worauf Petyr hinauswollte war die Tatsache das man im Norden nur einem Stark folgte. Und keinem Bolton. Zumindest wenn man einer der Nordler war die noch zu den Starks standen. Hoffentlich verstand er den Wink mit dem Zaunpfahl und würde sie nicht mit einer bösen Nachricht überraschen doch Petyr schätzte seine Chancen gut ein. Er sah aber auch wie der Mann das gute Essen ansah. "Greift ruhig zu, fühlt euch von uns eingeladen." Nun hoffte er nicht das ihr Gespräch in  Misstrauen sondern Wohlwollen endete. Mit Absicht beschrieb er seine Begleiter nicht genauer als mit dem Vornamen, denn natürlich sah man, dass der Krieger sich ein Bild bereits fertigte von dem, mit wem er es zu tun bekam. Zumindest schien er Royas Bedrohung nicht zu riechen. So nahe würde er sich nicht zu ihr setzen. Es herrschte nurnoch ein Raum zwischen den Beiden der mit einem Näherrücken überwunden werden konnte. Das trieb Anspannung in Petyrs Gedanken und kurz starrte er auch darauf, so als wolle er das Unglück heraufbeschwören. Doch es war der Katastrophen-Effekt, da konnte man einfach kaum unauffällig mit umgehen und es ignorieren. Schlimmer als ein Karren der auf ein anderen Karren auffährt und dabei die Pferde erdrosselt werden in ihrer Panik. Man sollte wegsehen, konnte aber einfach nicht.

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Antonius Wirrmack

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BeitragThema: Re: Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens   Fr Apr 07, 2017 8:41 pm

Warum Lord Baelish so grinst war mir unklar, genauso viel warum so ein Lord sich im Moment im Norden in einer Kaserne befindet, trotz seines Status...wo auch immer dieser jetzt sein mag...seine Titel waren so mobil wie ein dothrakischer Reiter. Und diese Söldnerin, sie  hasst es wenn ich so nah an ihr dran bin, entzückend

Antonius formte ein leichtes Lächeln um seine Lippen als er den Söldner ansah, eine Augenbraue hochgezogen und Stille wahrend, nur um danach Peter und das Mädchen wieder anzusehen. ''Jeder in dieser Region muss sich von jemanden fürchten, wovon ihr euch fürchten müsst, kann ich leider euch nicht verraten, aber sicherlich euer Herr hier.''

Darauf lehnte er sich rüber um in einen gedämpften Tonfall zu sprechen. ''Die Bäreninseln, fürwahr, Haus Wirrmack auf Bärenfang, ein kleines Haus mit einer kleinen Feste, auf einer kleinen Insel mit großer Ehre und Loyalität. Ich wäre Ser Antonius Wirrmack, am ungewöhnlichen Titel könnt ihr erkennen dass ich nicht der Lord dieser Provinz bin, trotz Ältestenrecht, aber die Ehre hat gerufen, wiedermal. Ach, und für manche mag dieses Land in der Tat besetzt sein, zum Beispiel für loyale und ehrenvolle Menschen wie viele Nordlinge sind. "

Der leichte Ansatz eines Lächelns war verschwunden als er zureden begann, das Angebot sich an der Speise zu bedienen würdigte er nicht mehr als ein Augenblinzeln, der Mann schien sein Mund frei haben zu wollen. Zum Teil über den Tisch gelehnt, war eine Hand noch immer auf der Tischkante während die andere auf der Bank ruhte, in Reichweite des Schwertes, welches den Boden mit seine Spitze berührte, falls ein Bolton etwas Falsches aufgenommen hatte. Doch blieb Antonius sonst still, wartend auf eine Antwort auf die Anspielungen und Antworten.

Die Taverne war voller Wärme gehüllt, doch wurde dieser Trost temporär unterbrochen als die Tür aufgeschwungen wurde und drei weiter Boltonanhänger eintraten und sich dem Rest hinzu gesellten. Keiner von ihnen würdigten Antonius einen Blick, nur wenige beachten Baelish überhaupt, und den auch nur für kurze Zeit.

Diese Mistkerle, ihre Rüstung und ihr Charakter, sogar der kleinste Stalljunge, alle haben dieses Verruchte und Ekelhafte in sich. Ihr Wappen war eine Beleidigung an sich, das Wappen was ich über Winterfell sah war falsch. Ramsay Bolton dieses Monster, er verändert dieses Land jeden Tag.


Johlendes Lachen zerstörte die Stille als die Boltons sich über ihre ''Jagd'' unterhielten, einer mit mehr Met im Bauch als der andere.

"Der Winter naht und schwächte sogar die Kältesten."
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Sansa Stark

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BeitragThema: Re: Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens   Do Apr 13, 2017 12:05 am

Gespannt verfolgte Sansa das Gespräch mit. Für einen kleinen Moment sah sie Misstrauen in Baelish Blick, aber dieser Moment war so kurz dass sie sich nicht einmal sicher war, ob es diesen überhaupt gegeben hatte. Petyr hielt sich scheinbar alle Möglichkeiten vor Augen, schließlich könnte der junge Mann auch ein hinterlistiger Verräter sein. Zaghaft legte sich ein Lächeln auf ihre Lippen und lieblich zogen sich ihre Mundwinkel nach oben. In ihrer Kindheit hatte sie viel über die Bäreninseln gehört, ihr Vater hatte gerne über seine Vasallen gesprochen, denn als künftige Lady war es ihre Pflicht gewesen über alles und jeden informiert zu sein. Haus Mormont hatte Robb begleitet, was mit diesem Haus, nach der Roten Hochzeit, geschehen war wusste die junge Stark nicht... Doch scheinbar war das Haus nicht gefallen, wie das ihre... sonst würde sich der Ser nicht so weit im Osten blicken lassen.
Lärmende, brüllende Laute ließen sie kurz zusammenzucken, daraufhin blickte sie unauffällig in besagte Richtung, bevor sie schnell ihren Blick abwandte. Sie wollte keinesfalls erwischt werden und auch noch unnötige Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Als ihre neue Bekanntschaft, Antonius Wirrmack, den Spruch ihres Hauses aussprach erlangte er einen neugierigen Blick ihrerseits.
Kurz spielte sie mit dem Gedanken den Ritter vor sich etwas zu fragen, bezüglich der Mormonts, doch dann fragte sie sich wie sooft in letzter Zeit was Jon an ihrer Stelle gemacht hätte. Er war der einzige Bastard den sie näher kannte und sie wusste die Antwort auch ihre Frage auch sogleich. Ihr schüchterner Halbbruder hätte sich still in die dunkelste Ecke des Raumes verkrochen und seinen Mund gehalten. Und so verkniff sie sich jegliche Frage und fand ein „enormes“ Interesse an ihren Fingern. Nicht weiter aufzufallen wäre wahrscheinlich das Beste.
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Roya Strom

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BeitragThema: Re: Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens   Do Apr 13, 2017 12:49 am

cf: Die Straßen

Schweigend hörte Roya dem Gespräch der anderen Drei zu. Seit sich der Fremde zu ihnen gesetzt hatte, hörten sie nicht mehr auf zu reden und ließen somit Roya Zeit, abzuschalten und die anderen Leute im Blick zu halten. Natürlich entging der wachsamen Frau auch die Bewegungen des Fremden, der sich an ihre Seite des Tisches gesetzt hatte, was ihr durchaus missfiel. So war es ihr erschwert ihn unauffällig im Auge zu behalten, doch beschloss sie keinen Hehl aus ihrem Misstrauen ihm gegenüber zu machen. Immerhin war von ihr nicht verlangt worden, dass sie ihn mochte. Wenn sie Geld dafür bekam...nein, nicht einmal dann würde sie es vorgaukeln. Freundlichkeit gehörte nicht wirklich zu ihrem Fähigkeitenarsenal. Wozu auch, als Auftragsmörderin brauchte man eher das Gegenteil. Und man musste seine Gefühle abschalten können. Das konnte sie wirklich wunderbar.
Der Fremde stellte sich als Ritter heraus und einer von den Bäreninseln. Nicht das Roya an der Ansicht ihrer Umgebenen interessiert war, denn sie gehört keinem Haus an. Aber es war dennoch gut zu wissen, mit welchem Kaliber Mann man es zu tun hatte. Aus dem Augenwinkel musterte sie flüchtig seine Rüstung und erkannte ein paar Schwachstellen an dieser, die sie natürlich nur nutzen würde, wenn dieser Nordmann sich als eine Bedrohung für ihre zwei Schutzbefohlenen herausstellen sollte. Ansonsten würde sie keinen Finger krümmen.
Langsam wanderte ein Stück Brot in ihren Mund, von dem anderen Essen rührte sie so gut wie nichts an. Es war immer gut möglichst geruchloses zu essen, damit man sich auch gut anschleichen konnte. Eine Essgewohnheit, die sie nicht gewillt war abzulegen. Warum auch.
Ihre hellen Tullyaugen behielten diesen Wirrmack im Auge, jedoch bedachte sie ihn eher mit kühlen Blicken. Ihre Mimik schwankte dabei zwischen abweisend und gelangweilt und würde sich so schnell auch nicht ändern. Ihre gekreuzten Doppelschwerter auf ihrem Rücken waren ansehnlich genug. Würde er versuchen etwas zu machen, hätte sie auch gleich ein kurzes Messer zur Hand, welches in ihrem Korsett versteckt war. Doch zuerst einmal blieb sie die Ruhe selbst und ließ sich selbst von dem Gegröle der anderen Gäste kein Stück beeindrucken.

(ooc: ich dachte ich schieb mich mal dazwischen. Hoffe das war ok so ^^ Wie häufig ich wieder posten kann, kann ich allerdings noch nicht sagen, hoffe aber das es wieder öfter vorkommt, dass ich zum schreiben komme]

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~Royas Song~:
 

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Petyr Baelish

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BeitragThema: Re: Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens   Do Apr 13, 2017 10:58 am

(Huhu Welcome Back Very Happy *freu* ahja mach ruhig Very Happy hihi solange sitzt du und beobachtest halt Very Happy und klar, kannst dann immer wieder dazwischen wann du zeit /Lust/kraft hast würd ich sagen, bist ja eh immer bei uns in der Nähe Smile

Er versteht. Also doch nicht ein auf den Kopf Gefallener. Ein Blinzeln folgte und ein kurzes aber dafür anerkennendes Nicken. Nun glaubte Baelish, wenn er diesen Mann lange ansah, keinen Lügner zu erkennen. Schliesslich überlebte man in Königsmund nur, wenn man den Lügner ausmachen konnte und selbst dann war es nicht immer einfach bei der Klasse von Fähigkeiten die in der Hauptstadt unabdingbar waren. Ein ganz klein wenig erinnerte dieser Typ ihn sogar an einen jungen Ned Stark. Aber vermutlich war das die Art der... Nordlinge , wie Petyr sie zumindest empfand. Naja... die ehrenvollen Nordmänner, sollte man dazu sagen. Er vermied es Sansa anzusehen und sah stattdessen immer wieder zu Roya und wunderte sich, warum sie nur Brot mümmelte bei all den Leckereien. Er verstand mal wieder garnichts von ihren Gedankengängen, aber das war gerade auch nicht weiter von Belang. Hauptsache sie war da und schützte ihn und Sansa und das wiederrum merkte Petyr sehr wohl. Die "Katze" war wachsam und stets bereit zuzuschlagen sollte der Ritter ein krummes Ding versuchen. Das gefiel ihm. Erregte ihn sogar ein klein wenig. Doch er musste sich auf den Wirrmack konzentrieren. Da half es auch nicht, das noch mehr Menschen die Taverne betraten. Petyr suchte sich den Platz am Tisch aus von dem er die Eingangstür besonders gut erblicken konnte und sah zugleich , dass diese Gesellen keine Kumpels von dem Bärenmann waren. Irgendwie roch er ärger mit seinem "Spinnen(varysXD)-Sinn" und seine Miene verfinsterte sich kurz.

von der Treue und Sturheit der Bewohner der Bäreninseln... und auch das einer von ihnen soviel Wert sei im Kampf wie 10 der Festlandbewohner im Norden.... Ich weiss nicht ob du das noch selbst unter Beweis stellen musst. Doch unser Vorhaben beruht auf Heimlichkeit. Wir sind auf dem Weg nach Karholt auf Bitten von Alys Karstark. Alys Karstark wurde von der Vorherrschaft ihres Onkels bedroht, der Tendenzen zum Bolton-Anhänger zeigte. Sollte Karholt ein Bündnis mit Grauenstein schliessen die bereits mit den Umbers zusammenarbeiteten wären viele Möglichkeiten dahingerafft, sowie ihre Chancen auf einen Sieg in diesem Konflikt drastisch gemindert. Doch zu ihrer jetzigen Situation wollte Petyr offenbar einen Kampf um jeden Preis vermeiden. Zumindest hier, vor sovielen Zeugen. Sie konnten ja schlecht allen hier in der Taverne die Zunge abschneiden und selbst wenn, würde der ein oder andere vielleicht sie auf andere Weise ans Messer liefern. Mit Händen und Füssen sozusagen.
"Der Winter naht in der Tat. Ich weiss kaum wie man es hier soweit im Norden aushält ohne dauernd diese dicken Mäntel zu tragen" Es fröstelte ihn schon nur bei dem Gedanken an eine Nacht im Schneebett.

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Antonius Wirrmack

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BeitragThema: Re: Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens   Fr Apr 14, 2017 2:14 pm

Diesen Söldner habe ich mir noch nicht genau angesehen. Wobei man sagen kann dass sie durchaus ansehlich ist, ein hoffnungsloser Fall aber, Söldner haben immer ein kaltes und gieriges Herz. Fraglich warum sie mit solch einem Lord und seinem Mädchen reist. Ihre Augen haben dieses gewisse etwas, etwas was man wieder erkennen kann, nach all den Jahren fällt es mir aber doch nicht ein.

Nun zu diesem Lord, Petyr Baelish. Ich hätte eher gedacht so ein Mann spielt seine Spielchen in Königsmund um die Kriegszeiten auszunutzen, doch ist er hier, und spielt seine Marionetten im Norden, wie es scheint. Nur was sollen dieses Mädchen und dieser Söldner hier? Eine kleine Gruppe von Männern hätte bei weitem genügt. Wenigstens hat er Ahnung und hat sich den Platz zur Tür ausgesucht.

Wirrmack räusperte sich kurz, sein Blick war auf die Söldnerin gefallen, nur um sich wieder Baelish und dem Mädchen zu widmen, er verlagerte sein Gewicht ein wenig um auch auf Bereitschaft zu stehen. Eine Rolle nach hinten um jeglicher Gefahr auszuweichen oder ein Sprung über dem Tisch wären lebenswichtig falls ein Angreifer oder sogar die Söldnerin ihn in sitzender Haltung anfallen. Darauf wippte er seinen Kopf nach rechts, und antwortete.

''Nun, Hochzeiten haben unser Haus auch nicht verschont, aber ich kann euch versichern, dieser Spruch ist in der Tat richtig. Treue und...Sturheit, wie ihr es nennt, sind dem Hause immer geblieben, gleich was passiert ist. Aber unser wahre Spruch heißt ''Hier stehen wir'' Etwas sehr symbolisches.

Nun, Karholt? Das ist aufjedenfall interessant, ich war durch die Länder gereist um meinen eigenen Aufgaben nachzugehen, welche an euren angrenzen. Wie es der Zufall will, war ich in Karholt noch nicht tätig. Wäre es eine Möglichkeit mit euch zu reisen, werter Lord? Meine Fähigkeiten habt ihr schon erläutert, nun ja, einige von ihnen. Ich bin keine große Last und würde mich noch mehr um eure Aufgaben hier im Norden interessieren. Wo wir dabei sind, ist dies eure Konkubine?''


Sein Blick bewegte sich rüber zu Alayne, ein Sturnrinzeln zog sich quer über sein Kopf als der Mann ein leichtes Lächeln andeutete. Ob es entschuldigend oder freundlich ist, belässt er ihnen herauszufinden.

Es ist klar dass sie keine Hure ist, Huren sehen anders aus, und werden anders behandelt. Obwohl Baelish durchaus gute Freudenhäuser in Königsmund hat. Diese hier scheint edler. Eine Tochter oder eine Geisel? Adlig scheint sie nicht...
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Sansa Stark

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BeitragThema: Re: Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens   Mo Apr 17, 2017 9:54 pm

Ihre Mundwinkel zogen sich leicht nach oben, als der Schwarzhaarige von den Bäreninseln sprach und daraufhin anfügte dass er selbst noch nach Karholt musste. Roya schien äußerlich die Ruhe in Person zu sein, ihre Blicke wirkten kontrolliert, ihre Haltung hingegen gelassen. Und sie zupfte an einem Stück Brot herum. Ihrerseits würde es natürlich kein Problem darstellen, diesen Jüngling mitzunehmen, doch dies hatte ganz eindeutig nicht sie zu entscheiden... und seine nächsten Sätze verhießen auch sogleich nichts Gutes mehr.
Die Worte des Dunkelhaarigen trafen sie so tief und unvorbereitet wie ein Schlag in die Magengrube. In Königsmund hatte sie so einige Demütigung einstecken müssen, doch sich dies auch noch im Norden, von einem kleinen Ritter, bieten zu lassen war unerhört. Für einen Moment entglitten ihr die Gesichtszüge, bevor sie sich wieder fing. Sie fragte sich allmählich ob es vielleicht nicht doch ein Fehler gewesen war besagten Mann an ihren Tisch zu bitten. Entrüstet sah sie erst zu Petyr und dann zurück auf den Mann der ihr gegenüber saß. „Ich glaube zwar kaum dass es sich geniert solch eine Frage im Beisein von besagter Frau zu stellen, doch eurer Neugierde sei verzeihen Ser Wirrmack. Lord Baelish ist mein Vater“, erklärte sie mit ruhiger Stimme. Wenngleich etwas verwerfliches und anklagendes Einzug in ihren Ton erhielt. „Sie sollten das nächste Mal etwas Diskreter vorgehen Mylord – Frauen können sehr nachtragend sein!“ Mit diesen Worten lehnte sie sich wieder zurück in ihren Sitz und strich einige Falten glatt, die der Stoff warf.  
„Es ist schon recht spät und ich bin erschöpft Vater“, wandte sie sich daraufhin direkt an den Mann neben sich. Damit gab sie ihm direkt zu verstehen, dass sie sich zurückziehen wollte. Denn nicht nur die Worte des Lords hatten an ihren Nerven gezupft, nein auch der lange Weg schien nun seinen Tribut zu fordern.
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BeitragThema: Re: Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens   Do Apr 20, 2017 3:46 pm

Seit den tragischen Ereignissen sind Hochzeiten  nichtmehr halb so ein fröhliches Thema wie es sein sollte. Insgeheim aber fand er die Idee jemanden bei seiner Hochzeit zu ermorden natürlich als brilliant, weswegen er auch zustimmte Joffrey für all das Büssen zu lassen was er ihm, Petyr Baelish, angetan hatte. Zu schade das es die hübsche junge Rose stattdessen erwischt hat und dieser Bengel mit einem Narbengesicht davonkam. Doch nicht immer lief eben alles nach Plan. Wie gerade auch nicht, wobei  Sansa sich noch im Grenzbereich hielt mit ihren doch sehr formellen  Äusserungen. Aber auch  halbwegserzogene Küchenhilfen konnten sowas mal von sich geben wenn sie  pickiert waren über eine Situation. Baelish hingegen musste leicht schmunzeln und nutzte dies auch, um Royas  Signale der Abneigung zu unterstreichen die er beobachtete. Er glaubte eher, ihr wäre es lieber wenn sie nicht noch auf jemand anderen aufpassen musste. Naja aber dieser Recke brauchte bestimmt keine Hilfe um sich vor den Gefahren der Strasse zu behaupten. Ein leicht geschlitzter Blick fiel  Antonius zu und Baelish sah zu Alayne die sich etwas Luft machte. Er blinzelte und sah daraufhin wieder Toni an um zu sehen wie er reagierte, bevor er antwortend einlenkte. "Da habt ihr eure Antwort, hmhmhm. Ihre Mutter hat immer schon gesagt das in ihr etwas wildes und unbeherrschtes steckt. Sie ist aber schon jemandem versprochen ,also  Augen zu mir... Häuptling" Eine eindeutige Handgeste folgte, aber eher freundschaftlich und situationsentspannend. Zumindest war dies so geplant. Dann sah er zu Alayne "Ja, du hast recht wir sollten uns alle etwas niederlegen, morgen haben wir einen langen Tag vor uns.  Das Bett im Zimmer kann ich euch aber nicht anbieten My Lord Wirrmack und wehe ich finde dich bei den Damen. wieder lachte er etwas und doch schenkte er Sansa einen eindringlichen Blick, bevor er ihr die Schlüssel gab. "Geh du mit Roya schonmal vor und wir kommen gleich nach wenn wir ausgetrunken haben Royas Blick wurde intensiver "Das wird nicht länger als 10 Minuten dauern". Schliesslich aber willigte sie ein, es war nie verkehrt erstmal das Zimmer preparieren zu können und abzusichern und Sansa genoss bestimmt auch die paar Minuten ohne männliche Blicke auf sich.

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BeitragThema: Re: Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens   Do Apr 20, 2017 6:40 pm

[[Hoffe ich bin keinen am überspringen, nicht dass Roya noch posten wollte]]

Ein Schmunzeln kam über die Lippen des Mannes als er die Reaktion der Frau sah, und auch zog er eine Augenbraue hoch als er die Gesichtzüge erkannte die sich bildeten, auch wenn sie nur kurzweilig waren. Er positionierte sich leicht nach hinten als er ihr zuhörte, nur um Stille zu wahren. Danach antwortete er, die Handflächen waren als entschuldigende Geste zu Baelish und dem Mädchen gerichtet. ''Ich muss mich für meinen außerordentlich flegelhaften Humor entschuldigen, aber ich ziehe so vor meine Informationen zu erlangen. Natürlich hielt ich euch nicht für jegliches dergleichen, aber ich hoffe ihr verzeiht die Kränkung. Eine ruhige Nacht euch noch, Mylady....s'' Er verbeugte sich leicht vor ihr, darauf folgend vor Roya. Danach blieb Wirrmack ruhig und gelassen als Baelish ihr die Schlüssel reichte, und er nickte zudem als der Mann über das Verbot sich in das Bett zu legen sprach. Und auch blieb er leise als Baelish über ihren unbekannten Zukünftigen sprach, oder eher eine Warnung andeutete. Antonius blieb mundtot bis die weibliche Gesellschaft sich aufmachte oder sich vollständig verabschiedete.

Ich erinnerte mich an die Geschichte wie Eddard Starks Bruder Baelish fast in zwei Scheiben geschnitten hatte, weil er für Catelyn Stark warb. Aber dass er jetzt noch eine eigene Tochter gezeugt hat, ist erstaunlich. Jedoch ist diese Tochter etwas lautstark für eine Bastardtochter, was anderes kann sie nicht sein sonst hätte man es erfahren. Was soll es, ich bin nicht hier um rum zuschnüffeln, sondern um dem Norden zu helfen, und diese Herrschaften scheinen eine interessante Begleitung dafür zu sein.
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BeitragThema: Re: Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens   Sa Apr 22, 2017 11:11 pm

(ooc: Danke fürs Überspringen ... -.- @Petyr gemeint war, falls ich länger nicht posten sollte, dass ihr mich dann mit schreiben könnt, aber doch nicht einfach so, ohne mir eine Chance zu lassen..)

Das Gespräch der Anwesenden schien vorüber zu sein, denn die dunkelhaarige Lady stand auf und auch Roya war nun also vom Gespräch ausgesperrt, denn Lord Baelish folgte seiner 'Tochter' nicht. Royas Miene verfinsterte sich augenblicklich, doch der Lord schien in keinster Weise beunruhigt und eher an einem weiterführenden Gespräch mit dem Wirrmack interessiert. Also stand sie auf, ließ ihn sein Ding machen, wenn er der Meinung war, dass er ihren Schutz nicht brauchte. Denn auch wenn Roya gut war, zwei teilen lag nicht in ihrem Fähigkeitenspektrum. Und so geleitete sie die junge Lady schweigend zu ihrem Zimmer, welches sie sich wohl teilen sollten. Mit einiger Vorsicht öffnete die erfahrene Attentäterin das Zimmer, bevor sie es auf mögliche Verstecke inspizierte und somit dann schließlich sicherte. Abschätzig sah sie zu dem Bett, welches sie wohl beziehen sollte und wandte diesem dann augenblicklich den Rücken zu. Keine zehn Pferde brachten sie dazu, während eines Auftrags, der ihre Konzentration erforderte, dem weiche Komfort eines Bettes zum Opfer zu fallen.
"Macht es Euch bequem.", sagte sie knapp zu der anderen Frau und stellte sich seitlich ans Fenster, von wo sie den Unterstand, den sie wohl Stall nannten, und den Eingang des Hauses ganz gut im Blick hatte. Und man sie wegen der Schatten und ihrer dunklen Kleidung kaum noch erkennen konnte. Einen Moment schien Roya nachdenklich, mit ihren Gedanken ganz woanders zu sein und tatsächlich ein Gefühl zeigend. Doch diese Regung war genauso schnell fort, wie sie gekommen war und man hätte sie auch für eine Illusion halten können.
"Ihr solltet schlafen. Die Reise wird nicht weniger anstrengend.", sagte sie erneut knapp und prüfte ihre Waffenholster, ob noch alles an Ort und Stelle war. Dafür tastete sie ihr Korsett ab, wo die Wurfmesser inne wohnten und auch ihre Seiten des Rockes, wo ihre zwei Messer steckten. Die beiden Doppelschwerter auf ihrem Rücken blieben wo sie waren, während sich Roya auf einen Stuhl neben dem Fenster setzte, um dort Wache zu schieben, zumindest so lange, bis sie Lord Baelish nebenan ins Zimmer gehen hörte. Während dessen spielte sie mit einem ihrer Wurfmesser herum, drehte es zwischen ihren Fingern und behielt auch die Tür weiterhin im Blick. Man konnte ja nie wissen. Und wenn man nicht zu genau hinsah, dann war sie von weitem nur ein Schatten in den Gardinen und somit unsichtbar.

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BeitragThema: Re: Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens   Mo Apr 24, 2017 9:43 pm

„Oh Sie haben mich keineswegs gekränkt Lord Wirrmack“, gab sie sich schlichtend und lächelte entzückt als wäre sie nun selbst über seinen frevelhaften Humor amüsiert. Noch immer guter Laune nahm sie den Schlüssel entgegen, welchen ihr Lord Baelish überreichte, und zusammen mit Roya verlies sie den wohl größten Raum im ganzen Anwesen. Zwar war Sansa selbst mehr als nur interessiert an dem Gespräch, denn sie ahnte bereits dass Petyr plante.
Das Zimmer war geräumig, wenngleich überschaubar, doch mit mehr hatte sie auch nicht gerechnet, zumal der Norden über keine erstklassigen Gasthäuser verfügte. Beirrt sah Sansa auf das Bett, welchem ihre Begleitung auch sogleich den Rücken kehrte. Die junge Stark bezog die Schlafgelegenheit, wenngleich nicht mit solch gekonnten Handgriffen, wie es sich für ein Mädchen niederen Standes geschickt hätte. Am liebsten hätte sie sich von den schweren Stoffen ihres Kleides befreit, doch dies war ihr in Gesellschaft mehr als nur unangenehm. Es hätte schon was provokantes sich hier im Unterkleid zu präsentieren, weshalb sie nur die Schnüren ihres Kleides etwas lockerte um komfortabler liegen zu können. „Wollen Sie sich nicht auch hinlegen?“, wandte sie sich der Dunkelhaarigen zu und lächelte freundlich, während sie ihre Haare flocht. Sie begann ihre kleine Routine, welche sie stets vor dem Schlafengehen über sich ergehen lies. Nicht wirklich müde, aber erschöpft legte sie sich letztendlich ins Bett. Das kleine Dämmerlicht, welches die Kerzen spendeten verrieten ihr wo sich die Dunkelhaarige befand, oder gaben ihr zu mindestens einen Ansatz. Royas Anwesenheit trug jedoch nicht wirklich zu ihrer Entspannung bei. Wenn sie ehrlich war, so fühlte sie sich mehr als nur unwohl.
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BeitragThema: Re: Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens   Mi Apr 26, 2017 12:31 pm

(@Roya ahhhh sorrü , habs missverstanden, dachte du postest dich, immer wenn du kannst dazwischen Very Happy oki sorry sorry ab jetz machst du dann nach Wirrmack? )

Baelish wirkte nicht unbedingt angeheitert, denn er trank nur recht wenig und von 2 verschiedenen Kelchen, in einem davon befand sich nur Wasser und  diesen trank er fast leer, bis die Damen ihren Rückzug antretten sollten. Er hatte nicht vor lange zu verweilen, zumindest nicht um den Wirrmack länger auszufragen, zumindest nicht zu lange. Royas Blick wirkte gefährlich doch Petyr sah sie  eindringlich zurück. Mit diesem hier kam er schon klar, sollte sie nur Sansa aka Alayne im Auge behalten. Seine Theorie war es, das 2 Frauen weniger aufsehen erregten wenn sie gemeinsam nach oben zu den Zimmern gingen als 4 Personen 2 Frauen und 2 Männer die zuvor sich auch noch gut verstanden. Somit plante er ein Zeitfenster von 10 Minuten, bis die Aufmerksamkeit von den umherwandernden Damen verschwand um ihnen folgen zu können. Nur wenigen würde auffallen das es keine freien Zimmer mehr gab. Doch anders wäre es ein Grund sie sogar zu verfolgen und nachzustellen, sei es auch nur irgend ein perverser Lüstling der sich vor ihrer Türe einen runterholen wollte. Als sie schliesslich gingen und er mit Toni alleine blieb sah er diesen einmal eindringlich an, bevor er den Blick schweifen liess..Die Gefahr war allgegenwärtig, doch sein Blick kam zurück und harrte auf dem Kämpfer. " Die Gefahren in dieser Welt scheinen nie zu schlafen. Und ihr ...warum seid ihr wirklich von den Bäreninseln fort? Diplomatie war doch noch nie ein Spezialgebiet dieser Inselbewohner. Ihr habt aber Glück ,dass Wasser euch von den Armeen der Boltons trennt und ihr nicht zahlreich seid, zumindest nicht so zahlreich um als ernste Bedrohung für Ramsay zu gelten. Ohne seine Antwort abzuwarten sagte er Wenn ich mich nicht Irre würde ich behaupten ihr sucht nach Bündnispartnern die ebenso denken...das der wahre Wächter oder...König des Nordens nur ein Stark sein kann. oder muss. Er wirkte kurz wie eine verstohlene Schlange, viel schlimmer als zuvor, eine die den Wirrmack belauerte, bezüngelte und abtasten wollte bis auf die Nieren. Das war als würde jemand versuchen , einem die Hände in Kuhdung zu tunken, ohne das man weiss , dass der andere ebenso die Hände im Mist stecken hat. Oder naja .. .man vermutet es vielleicht, er riecht vielleicht auch so, nicht wortwörtlich gesprochen, aber Sicherheit gab es bisher keine.

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Antonius Wirrmack

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BeitragThema: Re: Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens   Mi Apr 26, 2017 9:10 pm

Wirrmack zog seine Mundwinkel hoch, ein leichtes Lächeln, während seine Gedanken genau das Gegenteil waren. Baelish verlor sich in seine Art die für ihn bekannt war, jedenfalls von den Gerüchten her die sein Onkel und damals noch sein Vater aufbrachten. Desshalb versuchte er erst recht nicht zu der rhetorischen Frage zu antworten, sondern bewahrte seine Stille und observierende Geste.

Er ist viel geübter in diesen Spielchen als ich, es macht keinen Sinn noch weiter drum rum zuwinden, jetzt heißt es reagieren mit vollen Karten.


"Man sagt ihr habt eine eher forschende Natur, vorallem von den Geschichten aus Königsmund. Aber anscheinend seid ihr noch mehr als das, direkter als ich erwatet habe, aber eher die Natur des Nordens...Lügen waren nie unser Geschäft hier, also werde ich es erst recht nicht versuchen, Lord Baelish."

Er beugte sich leicht vor, seine Finger waren zusammen gepresst und die Spitzen zeigten zu Baelish, beide waren parallel zueinander stehend. Das Lächeln war stets im Gesicht des Mannes. Für die Umgebung sah dieser Moment nach dem typischen "schmutziger Witz oder Geschichte aus" und definitiv nicht das Folgende.

"Die Boltons sind ein verräterisches Geschwür für die Hälfte des Nordens...vielleicht sogar mehr. Bäreninseln, Glovers...und so weiter. Von den Karstarks und Umbers hab ich schwerwiegende und gemischte Gerüchte gehört, aber ich bin noch nicht in dieser Umgebung gereist. Mein Bruder ist im Westen unterwegs und sucht nach Sachen für den 'wahren' König. Das Problem ist, wir wissen nicht was Stannis vorhat, weder noch wissen wir wen er für den Norden einsetzen will...vielleicht habt ihr mehr Informationen in der Sache. Aber wir wissen das nicht alle Starks tot sind, jedoch entweder in irgendeiner Gosse oder in Gefangenschaft sind. Ich wurde auf Suche nach Informationen für die 'Sache' geschickt um für den Fall einer Chance für einen Stark zu werben, bereit zu sein und zu wissen, wer auf welcher Seite steht. Nun, die Frage ist, Lord Baelish, warum seid ihr hier? Ihr kennt meine Intentionen, ich würde euch begleiten bis nach Karholt, dort kann ich dann meinen Geschäften nachgehen. Aber nach eurer Rede, würde ja der König oder auch Wächter des Nordens auch nur ein Stark sein, logischerweise...ich habe von der Geschichte mit Catelyn Stark und euch gehört. Nur, was gibt es da noch für euch in diesem Spiel? Das Spiel der Throne läuft anderswo, dies ist nur ein kümmerlicher Teil davon."

Jetzt sehen wir ob er mir ehrlich antworten will oder ausweicht. Die Frage ist ob ich mich grade verraten habe, und seine Kehle durchschlitzen muss wenn er nach den Boltons ruft, oder ich eine neue Hoffnung anblicke. Dieses Grinsen aber, dieses Grinsen verheißt nichts Gutes.


Wirrmack war sichtlich angespannter in diesem Moment, seine Körperhaltung war steifer und seine rechte Hand leichter gesenkt als die linke, bereit um nach seinem Dolch und sofort danach nach dem Schwerte zu greifen, hier ging es um die Zukunft seines Hauses.
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BeitragThema: Re: Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens   So Apr 30, 2017 11:45 pm

Das Roya nicht schlief und sich auch nicht auf das Bett bewegte schien die Andere unsicher oder gar unruhig zu machen. Roya konnte das nachvollziehen, doch würde sie daran nichts ändern können. Ihre hellen Augen blickten einen Moment zu ihr herüber.
"Ich schlafe, sobald Euer Vater sich in sein Zimmer begeben hat.", meinte sie knapp und eröffnete hiermit auch sogleich, dass sie ihren Auftrag mehr als ernst nahm. Sie würde sich nicht eher ausruhen, als das ihr Auftraggeber sich ebenfalls zur Ruhe gelegt hatte. Ihre Hände fuhren die Kanten des Messers nach, mit welchem sie eine Weile hantiert hatte, um sich zu beschäftigen. Doch sie steckte es wieder weg, als der Blick der Lady auf ihr ruhte, um sie nicht noch mehr zu beunruhigen.
"Wenn es Euch stört, dass ich wach bleibe, so gehe ich vor die Tür.", sagte die Strom tonlos, auch wenn sie diesmal versuchte freundlich zu sein. Dann erhob sie sich galant, blickte noch einmal prüfend zum Fenster hinaus, bevor sie in Richtung Tür ging, um diese zu öffnen. Sie konnte auch genauso gut von Außen auf die Lady aufpassen. Vielleicht bekam sie so auch noch eher mit, falls etwas unten im Gastraum passierte. Vielleicht gar keine so schlechte Idee.
"Falls etwas sein sollte, ruft einfach nach mir.", meinte sie noch, bevor sie die Tür erreichte und öffnete. Einen kurzen Moment wartete sie noch, falls die junge Lady doch noch etwas los werden wollte. Falls nicht würde sie nur wenig später in den Flur hinaustreten und die Tür hinter sich schließen, jedoch in der Nähe bleiben.

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BeitragThema: Re: Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens   Mi Mai 03, 2017 10:39 pm

Sie hatte keineswegs beabsichtigt die junge Frau aus dem Zimmer zu vertreiben, doch bevor sie auch nur die Chance hatte zu widersprechen verließ die Blauäugige das Gemach und ließ sie alleine zurück. Royas Anwesenheit hatte zwar in ihr Unbehagen aufsteigen lassen, doch jetzt wo sie alleine war fühlte sie sich keineswegs besser. Die Stille, die geschlossenen Gardinen und das spärliche Licht, welche die Kerzen spendeten entspannten sie nicht wirklich. Die stillen Gemächer wirkten kalt und leer. Sie erinnerte sich nur zu gerne daran wie die Alte Nan ihre Kerzen gezündet hatte und ihr Geschichten vor dem schlafen gehen erzählt hatte und wie sie dann die halbe Nacht verängstigt unter ihrer Decken zugebracht hatte, bevor sie vor Erschöpfung ins Land der Träume fand. Doch diese Stille hatte etwas anderes an sich, die Stunden wollten nicht vergehen, wenngleich ihr die Zeit nichts mehr bedeutete. Vielleicht lag sie erst einige Minuten dort, vielleicht auch Stunden. Sie konnte es nicht sagen. Die Dunkelheit lastete schwer auf ihren Schultern und vielleicht hatte sie auch einfach nur Angst einzuschlafen. Sie wünschte sich sie könnte aufhören zu träumen, doch sobald sie ihre Augen schloss verfolgten sie die Gesichter ihrer verstorbenen Eltern, ihrer Geschwister. Sie träumte nicht von ihrem Tod – ein Glück, dies würde ihr schlimmster Albtraum werden. Sie träumte von ihren glücklichen Jahren auf Winterfell... sobald sie wieder erwachte überkam sie erneut der Schmerz und sie war allein. Sie wollte aufhören zu träumen, sie wollte nicht ihre Augen schließen und sogleich sehnte sie sich danach wieder von ihrem Vater in die Arme genommen zu werden, von ihrer Mutter auf die Stirn geküsst zu werden, selbst von Arya geärgert zu werden... Irgendwann fielen ihre Augen zu und der Schlaf übermannte sie, wie sooft.
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BeitragThema: Re: Kleines Gasthaus in Mitten des Nordens   Mo Mai 08, 2017 3:42 am

Die Damen zogen sich also zurück und der Herr vor ihm schien genau zu merken das es Zeit war die Floskeln grösstenteils beiseite zu legen und seine "Hand" zu zeigen. Wobei jeder guter Spieler mindestens versuchte noch ein As im Ärmel zu behalten, selbst in solchen Situationen. Geschichten...? über mich, die bis zu euch in den fernen Norden überbracht wurden. Ich würde lügen wenn ich sagen würde, ich wäre nicht ein klein wenig Neugierig. noch schmunzelte er , doch dies verging und seine Miene wurde ernst und irgendwie kalt während er zuhörte. Kurz sah er auf  Wirrmack´s Handpose und sah ganz geschickt nicht in irgend eine Richtung. Er tat einfach auch so als ginge es um etwas banales, doch sein Gesicht, das barg Falten die Zweifel aufleben lassen konnten an den witzeerzählerischen Fähigkeiten seines Gegenübers. Seine Augenbrauen verengten sich sogar kurz und doch ... sah er etwas zur Seite und lachte behäbig sobald der Krieger vor ihm fertig war damit Worte aneinanderzureihen. Bevor er mit einem freundlichem Lächeln direkt dessen Augen suchte um sie regelrecht gefangenzunehmen und zu erforschen. Dazu sprach er leise und mit etwas hinterlistigem im Unterton. " Ihr habt zumindest nicht auf der faulen Haut gelegen soweit ich das nun beurteilen kann. Und ich stimme euch zu, grösstenteils. Lord oder König Stannis, wie er sich nennt, versucht Verbündete im Norden um sich zu scharen um die Boltons anzugreifen. Für ihn kämpft ein Junger Mann, Warrek Cassel, dessen Familienname euch vielleicht etwas sagt. Seine Familie stand den Starks sehr nahe.  Er hat mich.... im Grunde darum gebeten, in Karholt seine diplomatische Stimme zu sein er log, doch völlig unauffällig. Schliesslich konnte er dies meisterhaft. " Alys Karstark droht der Tod. Denn ihr Onkel hat vor seinen Sitz nicht mehr abzugeben, davon gehe ich schwer aus. Ich hoffe wir...kommen noch  dort an, solange sich etwas retten lässt. " Bei diesem Teil log er allerdings nicht. Es könnte eine brenzliche Situation werden. Woraufhin bestimmt noch viel einleuchtender war, warum Lord Baelish einen vollgepanzerten Ritter an der Seite nicht schaden konnte. Er bemerkte Antonius Anspannung und Haltungswechsel zum Ende hin. Er spielte offen und hielt scheinbar garnichts zurück, womit Baelish zumindest noch rechnen würde. Nun aber sah er aus den Augenwinkeln erneut zu ihm und blinzelte kurz.   " Es stimmt, ich habe sehr an Catelyn Stark ... oder Tully gehangen. Ich habe mich sogar halsüberkopf wie ein Trottel in den Kampf gestürzt und mich spalten lassen, wegen ihr. Dennoch hatte sie den Tod nicht verdient und besonders nicht auf eine solche Art. Ihr Tod ging mir sehr nahe. " er senkte den Blick und wirkte vollkommen authentisch, denn er hegte tatsächlich bis zu ihrem Tod starke gefühle für sie, gefühle die nun, wenn er an  Catelyn dachte, immer mehr mit dem Bild von Sansa verschmolzen und immer mehr von ihr  verdrängt wurden. Aber das würde er ihm keineswegs auf die Nase binden.   "Daher habe ich sogar meine Prioritäten etwas verlegt...scheinbar. " Dabei sah er sich um und nippte an seinem Getränk. Er sah sich im Raum um der langsam leerer wurde. Doch ohne den Kopf viel zu bewegen. Schliesslich räusperte er sich kurz und streckte sich. "so , dann sollten wir mal sehen was die Damen so treiben. Ich könnte auch eine Mütze schlaf noch vertragen...dieses dauernde  Gereite durch den Schnee macht meinen Rücken ganz steif beklagte er sich ein wenig, fast ablenkend würde man meinen, bevor er sich erhob und nach Oben gehen wollte. Ob er ihm nun glaubte oder nicht, blieb natürlich Toni überlassen, wobei Baelish eigentlich nur wenig log, aber auch einiges an details einfach aussen vor liess.

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