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 Wald vor Grauenstein

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Loras Tyrell

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BeitragThema: Wald vor Grauenstein   Mo Jul 25, 2016 7:47 pm

--- Ein Wald ganz in der Nähe der Burg. Hier geht Ramsay Schnee gerne auf die Jagd ---

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Myranda Kennel

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BeitragThema: Re: Wald vor Grauenstein   Mo Jul 25, 2016 10:05 pm

cf: Lager der Rebellen

Seit einiger Zeit war Myranda nun endlich nicht mehr gelangweilt. Ramsay hatte wieder ein wenig Zeit für sie. Und nicht nur das. Sie gingen sogar zusammen auf die Jagd. Die Beute war irgendein Mädchen, das Ramsay in irgendeiner Form enttäuscht hatte. Myranda war ziemlich egal, worum es eigentlich ging. Es reichte, dass sie hübsch war, um ihre Eifersucht zu wecken. Und auf wen Myranda Kennel, die Tochter des ehemaligen Hundemeisters eifersüchtig war, den tötete sie bereitwillig.
Jetzt lief sie mit gespanntem Bogen neben Ramsay her. Ihre Bewegungen hatten die Anmut einer Raubkatze und ihre Lippen schmückte ein ebenso animalisches Lächeln, wie immer, wenn sie auf der Jagd waren. Die Hunde liefen vor ihnen her und in einiger Distanz konnte Myranda das Mädchen wimmern hören. Ihre Schluchzer waren Balsam für ihre Seele. Als Myranda einen dunklen Schopf zwischen den Bäumen hervor ragen sah, schoß sie einen Pfeil ab. Wie beabsichtigt ging er daneben und blieb in einer Fichte stecken, doch das Mädchen schrie voller Furcht auf und das hatte Myranda erreichen wollen. Sie lachte freudig auf und legte einen weiteren Pfeil ein.
Diese Jagden waren doch das Beste überhaupt. Nein, nicht ganz. Das beste kam danach. Mit einem wissenden Lächeln dachte Myranda an den Spaß, der sie und Ramsay erwartete, wenn das Mädchen tot war. Sie hatte ihn wirklich vermisst.
Was glaubst du? Wie lange hält sie durch?, fragte sie lächelnd. Ich tippe auf eine weitere Meile.
Ein weiterer Pfeil schlug neben dem Mädchen in einen Baum ein, was diesem einen weiteren Schrei entlockte. Myranda lachte erneut. Ohne Ramsay an ihrer Seite war das Leben doch so langweilig gewesen.
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BeitragThema: Re: Wald vor Grauenstein   Do Aug 18, 2016 12:35 am

Der Wald. Sein Wald. Ein wunderbarerer Ort. Frische Luft, ein angenehmer Wind, der durch die Kronen pfeift, die Rufe der Natur, ein vor Angst schreiendes Mädchen. Gab es einen besseren Ort auf der Welt als diesen hier? Er atmete tief ein und sah dem Pfeil hinterher, den Myranda soeben abgeschossen hatte. Ein weiterer Schrei halte durch das Unterholz gefolgt von dem wunderbaren Lachen Myrandas.
Er lachte auf: "Wenn du sie noch weiter so hetzt stirbt sie nach ein paar Metern einfach nur aus Furcht. Mit einem breiten Grinsen musterte er seine Freundin. Sie war die große angsteinflößende Raubkatze unter einem Haufen räudiger Köter, die ihm nachliefen. Meistens bekam sie was sie wollte und daran war er noch nicht einmal schuld. Nein...
Was hältst du davon., er lies sich auf einmal auf den Boden plumpsen, Wir geben ihr einen kleinen Vorsprung, dann kann sie verschnaufen und wir haben länger Spaß an ihr. Er zog aus dem Beutel, den er dabei hatte, zwei Äpfel und warf einen seiner Begleiterin zu. Mit einem leichten Stubbs, schob er einen seiner Hunde weg, der versuchte das Fleisch aus dem Beutel  herauszuziehen, dass sie immer am ende einer Jagd bekamen. Er seufzte legte sich auf den Boden, biss in den Apfel und schloss summend weine Augen. " Haben wir nicht ein tolles Leben? Eigentlich sollte die Kleine da hinten froh sein, dass sie die Ehre hat daran Teil zu haben, anstatt rumzuheulen, wie ein kleines Kind." Er klopfte auf den Boden neben sich. Myr sollte da nicht rumstehen, sondern neben ihm liegen. Es wird sie schon niemand erschlagen. Die Hunde waren ja da und hatten alles im Blick.
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Myranda Kennel

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BeitragThema: Re: Wald vor Grauenstein   Mi Aug 31, 2016 3:52 pm

Oh, sie hatte die gemeinsame Zeit mit Ramsay so sehr vermisst. Sein Lachen, seine Stimme, seine Präsenz allein. Kein Wunder, schließlich war er der einzige Mensch in weitem Umkreis, der sie wirklich aus ihrem Zustand der Langeweile zu reißen vermochte. Außerdem verurteilte er sie nicht für ein selbstverständliches Gefühl wie der Gier nach Überlegenheit. Nein, er verurteilte sie nicht und was noch viel schöner war, er verhielt sich nicht anders.
Als er ihrer übermütigen Jagd Einhalt gebot, verzog sie erst mürrisch das Gesicht. Doch sie traute sich nicht, ihm zu widersprechen, denn so ähnlich sie einander auch waren - Ramsay machte kurzen Prozess mit denen, die ihm nicht gehorchten. Myranda bezweifelte zwar, dass sie in einer solchen Jagd enden würde - wer jagte schon den Jäger? - doch ein wenig Vorsicht konnte nicht schaden.
Dann jedoch erklärte Ramsay seine Absicht und ließ sich plötzlich auf den Boden fallen. Diese Spontanität hatte Myranda schon immer an ihm geliebt. Mit einem breiten Grinsen ließ sie den Bogen sinken und setzte sich neben ihn. Den Apfel, den Ramsay ihr zuwarf, fing sie ohne Mühe. In solchen Dingen waren sie ein eingespieltes Team. Ein anderer Gedanke kam ihr und sie grinste noch breiter. Nein, nicht nur in solchen Dingen.
Diese Gören sind wirklich undankbar, pflichtete sie ihm bei und biss ebenfalls in ihren Apfel.
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BeitragThema: Re: Wald vor Grauenstein   Sa Sep 03, 2016 6:32 pm

Er öffnete wieder die Augen und betrachtete die Blätter über sich. Die Sonne schien durch die Lücken, jedoch so heimtückisch, dass ein Strahl direkt sein Gesicht traf und es nicht angenehm wärmte, sondern einfach nur unangenehm blendete. Ramsay kniff die Augen wieder zu, setzte sich mit Schwung wieder auf und legte den Kopf schief. Wie ein Hund. Sollen wir ihr die Dankbarkeit beibringen und sie behalten, oder es heute gleich beenden? Er biss wieder in den Apfel. Du könntest es ihr bestimmt ausgezeichnet beibringen. Bräuchtest du eine persönliche Kammerzofe? So wie die verzogenen Ladys der anderen Häuser? Dann müsste sie sich nicht langweilen, wenn er mal nicht da war. Schließlich war sie beim Thema Langeweile wie er, wenn nicht sogar schlimmer. Mies gelaunt, wenn sie es war und er wollte die Laune nicht abbekommen, wenn er dann wieder von einer möglichen Reise zurückkehrte. Ein Spielzeug nur für dich alleine., fügte er hinzu, denn er wollte nicht, dass die vorherige Aussage wirkte, als würde er denken, Myr wäre verzogen. Ein weiteres Stück des Apfels verschwand in seinem Mund. Einer der Hunde hatte sich neben ihn gelegt und sah ihn mit großen Augen an. Freudig begann er mit dem Schwanz zu wedeln und sich auf dem Rücken zu wälzen, als Ramsay ihn am Bauch kraulte. Waren doch alle zusammen ganz liebe und nette Hunde. Keine Ahnung warum sich die Meisten vor ihnen fürchteten.
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BeitragThema: Re: Wald vor Grauenstein   Do Okt 13, 2016 8:52 pm

Nachdenklich legte Myranda den Kopf schief und biss ein weiteres Mal in ihren Apfel. Jetzt schon den Spaß der Jagd aufgeben und das Mädchen verschonen? Das hörte sich gar nicht nach dem üblichen Ramsay an. Sie musterte ihn, wie er einen seiner geliebten Hunde am Bauch kraulte. Nein, er hatte ja nicht wirklich vorgeschlagen, sie zu verschonen. Stattdessen würde der Spaß auch noch nach der eigentlichen Jagd weitergehen. Der Gedanke hatte etwas. Und so ein kleines verschrecktes Mädchen war doch das Richtige, um ihre Langeweile loszuwerden. Doch was war dieser Spaß schon ohne Ramsay? Ein weiteres Mal biss Myr ein Stück von ihrem Apfel ab, kaute und sah dann zu Rams.
Einverstanden, stimmte sie zu. Hatte sie eine andere Möglichkeit? Denn auch wenn Ramsay ihr ganz besonderer Freund war, so war bei ihm immer Vorsicht geboten. Man verscherzte es sich besser nicht mit ihm. Aber ein wenig will ich sie doch noch im Unklaren lassen. Wie wäre es damit, wir lassen sie eine Weile laufen, jagen ihr dann hinterher und bringen sie zurück? Sie hatte da bereits eine Idee, was sie in der Zwischenzeit tun könnten. Doch bevor sie eine Andeutung in diese Richtung machte, wollte Myr erst sicher gehen, dass er einverstanden mit ihrem Plan war. Gegen das Andere würde er ganz sicher nichts haben. Wieder breitete sich das katzenhafte Grinsen auf ihren Lippen aus.
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BeitragThema: Re: Wald vor Grauenstein   Fr Okt 14, 2016 3:09 pm

Sie verstanden sich. Er und seine Wildkatze. Aber dennoch war er froh, dass sie seine Aussage nicht falsch verstanden hatte. Den Apfel in seiner Hand futterte schnell rundherum auf, um ihn dann hinter sich in das Gebüsch zu werfen. Zwei seiner Hunde sprangen dem Rest raufend hinterher. Gemütlich stütze Ramsay sich nach hinten ab und fragte mit gewissen Unterton: " Und was hat mein geliebte Lieblingskatze vor in der Zeit?" Eigentlich mochte er Myrs Plan - zumindest vermutete er, dass dies ihr Plan war, wer wusste schon was im Kopf einer Frau herumgeister- aber irgendwie machte er sich doch sorgen, dass wenn sie zu lange warteten, die Kleine über alle Berge war und die Hunde sie auch nicht mehr fanden. Ach was. Der Wald war riesig und so panisch wie sie war, als sie sie zum letzten Mal gesehen hatten, wird sie sich vermutlich eher wo verstecken, als weiter zu rennen. Im Geiste fing er an zu lachen. Warum waren Menschen so dumm und denken, dass sie nicht gesehen werden, wenn sie sich unter Baumwurzel oder in Fuchslöchern verstecken.
" Hey! Und wenn Sie dir nicht mehr gefällt besorgen wir dir ein neues Spielzeug. Wäre das was? Vielleicht wen ganz besonderen?" Spielchen mit dem Adel treiben, das wäre noch lustiger als mit einer dahergelaufenen Hure aus der Gosse. Das Gewinsel nach Papi, der aber nicht kommen wird. Er stieß ein tiefes Lachen hervor. Sowas würde seiner Myr bestimmt gefallen.
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BeitragThema: Re: Wald vor Grauenstein   Fr Okt 14, 2016 5:13 pm

Scheinbar ahnte Ramsay schon, was gleich kam, denn er aß schnell auf und wurde somit seinen Apfel los. In der Absicht, ihn noch ein wenig zappeln zu lassen - dann war das Ergebnis umso aufregender - ließ Myranda sich aber Zeit mit dem Essen und hörte sich erst einmal an, was er zu sagen hatte. Jemand Besonderes also? Damit konnte er doch nur einen Adeligen meinen. Oh ja, so eine kleine Lady würde Myranda liebend gerne herum scheuchen... Auf ihren Lippen breitete sich ein gemeines Grinsen aus. Und der kleinen Hure würde sie sicher schnell überdrüssig werden. So war Myranda nun einmal. Ihr wurde alles sehr schnell langweilig und dann mussten Alternativen her. Außer Rams. Er war ganz und gar nicht langweilig. "Das hört sich nach einer wunderbaren Idee an!", stimmte sie zu.
Wenig später hatte auch sie ihren Apfel aufgegessen. Das Gehäuse flog das Ramsays hinter er und dann hatte Myranda die Hände frei für ihren Freund. Mit leicht geneigtem Kopf lehnte sie sich über ihn, so dass er gar nichts anderes mehr sehen konnte, als ihr Gesicht und ihre Haare und ihre Brust, die sich gegen das großzügig geöffnete Mieder drückte. Inzwischen machte Myr sich nicht einmal der Mühe, die Schnüre richtig zu verknoten. Vor allem nicht, wenn sie mit Rams unterwegs war. Ich hätte da eine ganz besondere Idee, flüsterte sie ihm ins Ohr und grinste. Etwas, das wir schon sehr lange nicht mehr getan haben. Sie ließ einen Finger über seine Brust wandern und verzog das Gesicht. Etwas, das ich an dir sehr vermisst habe. Die Alternativen waren aber auch einfach langweilig gewesen.
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BeitragThema: Re: Wald vor Grauenstein   Mi Okt 19, 2016 9:17 pm

Ein vor freudiges Lächeln umspielte seine Lippen und er sah ihr tief in die Augen. Du nimmst mir ja die ganze Arbeit ab., scherzte er und zog an einem der Schnüre, solange, bis das Mieder komplett auf war. Mit seiner linken Hand strich er ihr langsam den Oberkörper entlang. Vom Schlüsselbein, über die Brust, sanft auf dem Bauch Richtung Rücken. So drückte er sie näher an sich, damit es leichter ging eine Position einzunehmen, die ihm vermutlich länger gefallen bereitete. Nun lehnte er sich über seine am Boden liegende Freundin, sah auf sie mit einem verführerischen Blick herab und tat nichts. Er liebte es sie so zu ärgern, sie zappeln zu lassen, bis sie ihre Krallen ausfuhr. Zudem war es ein netter Ausgleich dafür, dass sie ihm die Arbeit des Auspackens schon halb abgenommen hatte.
Erneut bahnte sich seine Hand ihren Weg, ertastete jeden Zentimeter ihrer Haut und wanderte unter ihren Rock. Durch den dünnen Stoff ihrer Hose spürte sie sicher das Streichen über ihre Schenkel.
Willst du irgend etwas?, ein schelmisches Grinsen zog sich über sein Gesicht und erzog langsam die Hand wieder weg Oder etwa doch nicht? Er wusste  genau, dass sie wollte. Schließlich hatte sie ihm es gerade nicht deutlicher sagen können, doch dies zählte zu seinem Plan. Er lehnte sich vor, bis Nasenspitze fast an Nasenspitze stieß und starrte ihn ihre wunderschönen Augen.
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BeitragThema: Re: Wald vor Grauenstein   Do Okt 20, 2016 5:02 pm

Ramsay schien ihre Einladung nur allzu gerne anzunehmen. Genießerisch schloss sie die Augen, als seine Finger sich ihren Weg über ihren nackten Oberkörper bahnten. Jede seiner Berührung hinterließ ein warmes Kribbeln auf ihrer Haut. Mit jedem Zentimeter, den Rams weiter ertastete, wurde das Pochen in Myrandas Unterleib stärker. Oh ja, sie wollte ihn. Und wie. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass ihr ein lustvolles Stöhnen entwich, als er sie an sich und schließlich zu Boden drückte. Die Art, wie er über ihr aufragte und sie verführerisch angrinste, entlockte ihr ein Grinsen, das dem seinen ebenbürtig war. Sie hatte ganz vergessen, wie sehr er es genoss, oben zu sein. Allerdings galt das für sie beide.
Doch jede Sekunde, die er über ihr aufragte und sie nur ansah, statt irgendetwas zu tun, machte Myr wütender. Sie wusste, wie gern er sie zappeln ließ - schließlich machte sie es oft nicht anders -, doch das hieß nicht, dass es ihr gefiel. Also funkelte sie Rams solange an, bis er sich ihrer erbarmte und seine Hände wieder auf die Reise schickten. Diesmal glitten seine Finger über ihre Oberschenkel in Richtung ihrer Hüfte. Als Antwort auf seine erste Frage reckte sie sich Ramsay entgegen. Doch keinen Moment später waren seine Hände wieder weg und er stellte seine zweite Frage, während sie sich nun Nase an Nase befanden.
Myranda antwortete mit einem animalischen Knurren und ließ ihre Zähne dicht vor seiner Nase zusammenschnappen, wie eine Raubkatze. Er wollte das Spiel also auf diese Weise spielen? Konnte er haben. Wenig später lag Ramsay mit dem Rücken auf dem Boden und nun war es Myr, die über ihm aufragte. Sie zog den Rest des störenden Kleides aus, so dass sie nur noch in Hose und Stiefel gekleidet war.
Dann sah sie mit einem Grinsen zu Ramsay hinunter und verschob ihre Hüfte so, dass ihre Beckenknochen beinahe gegeneinander stießen. Mit schief gelegtem Kopf blickte sie ihren Freund an und verbreiterte ihr Grinsen minimal. Plötzlich stand sie auf und griff nach ihrem Bogen. Wenn ich es mir recht überlege, wäre es vielleicht doch klüger, das Mädchen doch jetzt schon zu holen, dachte sie laut und tat ein paar Schritte in die Richtung, in die die Kleine verschwunden war. Ihr Kleid lag jedoch immer noch neben Rams auf dem Boden.
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BeitragThema: Re: Wald vor Grauenstein   Di Nov 08, 2016 5:06 pm

Aus Reflex musste Ramsay blinzeln, als Myr spielerisch Richtung seiner Nase biss. Bei dem Knurren lief es ihm kalt den Rücken hinunter. Wäre er blind gewesen hätte man sie mit Sicherheit mit einer echten Raubkatze verwechseln können, doch Glücklicherweise war er das nicht und seine Freundin ihm nicht feindlich gesinnt. Noch bevor er auf den Biss etwas erwiedern konnte spürte Ramsay, wie er an seinen ursprünglichen Ort zurückgeworfen wurde. Er hatte wieder Laub unter sich. Freudig grinste er zurück, als sie sich in Position brachte und seinen liebsten Gesichtsausdruck aufsetzte. Jedoch sah er ihr zunächst verwirrt hinterher, als sie auf einmal aufsprang und in Richtung des geflohenen Mädchens ging.
Er legte seinen Kopf auf den Waldboden und stieß ein kurzes Lachen aus. Ich weiß immer wieder warum ich dich so liebe Geschickt sprang er auf, schnappte sich ihr Kleid und ging flink auf sie zu. Sanft drückte er Myr gegen einen nahe gelegenen Baum, küsste ihren Hals entlang und flüsterte leise. Ich glaube die Dame hatte etwas vergessen. Er winkte kurz mit dem Stoffballen in seiner Hand, bevor er es wieder fallen lies. Am Baum stützend, und somit Myr festhaltend, küsste er sie weiter, drückte sein Becken gegen ihres. Wir wollen... unsere Gedanken.. jetzt doch nicht... an ein unwichtiges Mädchen verschwenden., hauchte er zwischen den an ihrem Körper entlang wandernden Küssen. Er hielt inne und starrte in ihre bezaubernden Augen und lächelte.
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BeitragThema: Re: Wald vor Grauenstein   Di Nov 08, 2016 10:34 pm

Ganz wie beabsichtigt, folgte Ramsay ihr kurz darauf, ihr Kleid in der Hand. Myranda war klar gewesen, dass er es tun würde. Sie hatte auch nie wirklich vorgehabt, die Jagd jetzt fortzusetzen. Denn was war der Tod dieses unbedeutenden Mädchens gegen den Spaß, den sie jetzt mit Rams haben konnte. Insofern wehrte Myr sich auch nicht sonderlich, als er sie gegen den Baum drückte. Die raue Rinde presste sich an ihren nackten Rücken, als sie sich zurücklehnte und seine Lippen an ihrem Hals gewähren ließ. Jede seiner Berührungen hinterließ ein angenehmes Prickeln auf ihrer Haut. Sie ließ den Bogen fallen und fasste ihn bei den Hüften, zog ihn näher zu sich.
" Wir wollen... unsere Gedanken.. jetzt doch nicht... an ein unwichtiges Mädchen verschwenden", murmelte er knapp über ihrer Haut. Die Worte entlockten Myr ein atemloses Lachen und ihre Hände wanderten von seinen Hüften mit provokant langsamen Bewegungen zum Bund seiner Hose. Mit einem anzüglichen Grinsen beugte sie sich nach vorne, so dass ihre Lippen sein Ohr streiften, während sie die Hose betont langsam aufknotete.
Gerade..., flüsterte sie, ein wenig außer Atem von seinen Lippen an ihrer Haut. Verschwende ich meine Gedanken an einen gewissen großen kleinen Freund. Mit diesem Worten streifte sie ihm die Hose von den Hüften.
Und dann fielen sie wortwörtlich übereinander her.
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Solveig Rabe

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BeitragThema: Wald vor Grauenstein   Mi Dez 07, 2016 7:53 pm


Cf: Die Zwinger

Die junge Rabenlady lief eilig mit dem Hunderudel in den Wald. So gut, wie es eben möglich war versuchte sie die Tiere zusammen, zu halten. Sie hörten nicht immer auf sie, was auch kein Wunder war. Immerhin war sie nicht ihre Herrin. Solveig wäre glücklich, wenn alle Hunde bei Ramsay ankommen würden und nicht irgendeiner auf dem Weg, verloren gehen würde. Dann erginge es ihr sicherlich, wie ihrem Theon. Allein der Gedanke, machte sie schon wieder wütend. Sie durfte sich jedoch nicht anmerken lassen, das sie davon wusste oder gar, das sie den Graufreud kannte. Die Blondine wollte sich nicht ausmalen, welch ein Geschenk es für den Schnee gewesen wäre, wenn er davon wüsste.

Letztendlich gelang sie immer tiefer in den Wald hinein, der immer dichter wurde. Allerdings konnte  den Herren von weitem sehen. Er wartete bereits auf sie. Seine Hunde waren auf dem Weg, nicht verloren gegangen, weshalb sie ihm diese präsentieren konnte.
"Verzeiht Mylord, die Hunde haben nicht auf mich gehört. Deswegen hat es auch eine Weile gedauert bis ich sie alle zusammen halten konnte.", meinte sie.
Es war eine Lüge. Jedoch konnte die Blondine ihm schlecht erzählen, das sie Theon endteckt und mit ihm noch ein wenig geredet hatte.
Sie blickte ihn schließlich unschuldig an.
"Habt ihr schon eine gewisse Vorstellung, was ihr jagen möchtet, MyLord?"

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BeitragThema: Re: Wald vor Grauenstein   Mo Dez 12, 2016 8:17 pm

Er hatte sich auf seinen Stein gestellt, auf dem er immer stand, wenn es mit einer Jagd losgehen sollte. Das was gejagt werden sollte war bei seinen Männern, die hinter einem großen Baum warteten. Tatsächlich hätte er die Jagd beinahe vergessen, da er so mit Myr beschäftigt gewesen war.
Ramsay hörte seine geliebten Hunde durch das Unterholz preschen. Sie waren eindeutig aufgeregt. Er drehte sich um und wurde im selben Moment von ihnen über den Haufen gerannt. Er strich jedem lachend über das Fell. "Verständlich. Es gibt wenige auf die sie hören. Manchmal nicht einmal auf mich." Ächzend versuchte er sich unter der Meute zu erheben. "Natürlich. Warte. Wir lassen es frei. Ich gebe nur kurz meinen Männern. Bescheid. " Als er endlich stand, legte er seine Finger an den Mund und pfiff. Seine Hunde blieben wie versteinert stehen, reckten die Köpfe in die Höhe, um Witterung aufzunehmen. Zwei Männer traten aus dem Gebüsch am Baum und schubbsten - mal wieder - eine der jungen Damen vor sich her, die mit Ystera ankamen. Sie wimmerte und hatte die Hände in Ketten gelegt. "Das da jagen wir. Darf ich vorstellen. Irgendeine Hure aus Königsmund." Er zeigt auf die Frau und mit einem Schnippen öffneten die Wachen die Fesseln und schubbsten sie und sie rannte los. Der Boltonbastard lachte laut, hielt aber mit einer weiteren kurzen Handbewegung die Meute zurück, um ihr einen Vorsprung zu geben.
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BeitragThema: Wald vor Grauenstein   Mo Dez 19, 2016 9:14 pm


Ramsay sah sie immer deutlicher bis die Hunde ihn schließlich um  rannten.
Warum zerfleischen sie ihn nicht in tausend kleine Teile? dachte sie sich. Dies war ein schöner Gedanke. Jedoch blieb es nur ein Gedanke, da er schneller als die Blondine sehen konnte wieder auf beiden Beinen stand und jedem seiner Köter lachend streichelte.
"Verständlich. Es gibt wenige auf die sie hören. Manchmal nicht einmal auf mich."
Sie betete zu den Göttern, das der Tag kam an denen sie wirklich ihren eigenen Herren töten würden. Verdient hätte er es! Solveig würde diesen Tag ausgelassen feiern.

Ungeduldig wollte sie endlich erfahren, was sie heute jagen würden. Es interessierte die junge Dame doch sehr.
"Natürlich. Warte. Wir lassen es frei. Ich gebe nur kurz meinen Männern. Bescheid. "
Lord Bolton pfiff letztlich. Woraufhin seine Hunde stehen blieben. Sie schienen heute leider auf ihn zu hören...
Schließlich erblickte Solveig zwei Männer, die eine junge Frau bei sich hatten. Diese erkannte sie wieder aus dem großen Saal. Sie merkte, das sie angst hatte und zu ihrem entsetzten war die Dame in Ketten gelegt. Was hatte sie getan? Für jemand normales wahrscheinlich nichts? Aber Ramsay war nicht normal!
"Das da jagen wir. Darf ich vorstellen. Irgendeine Hure aus Königsmund."
Er brauchte nur einmal seine Finger zu bewegen und schon lösten die Männer, die arme Frau von den Ketten.

Sie nickte. Bei den Göttern! Dieses Lachen. Es fuhr der Blondine eiskalt den Rücken hinab.
"Mylord, habt ihr auch einen Pfeil und Bogen dabei? Ich bin gut im schießen. Ihr sie einfach nur laufen lassen?"
Innerlich schüttelte sie den Kopf. Was hatte sie da gerade bloß gesagt? Sie hatte ihm, das doch gerade nicht wirklich angeboten?

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BeitragThema: Re: Wald vor Grauenstein   Mi Jan 04, 2017 6:26 pm

Ramsay drehte sich zu der schönen Blonden. "Natürlich habe ich Pfeil und Bogen dabei. Seh ich so aus als würde ich ohne Waffen zur Jagd gehen? Und keine Sorge. Auch für Euch hab einen mitgenommen. Ihr müsst nicht die ganze Zeit auf die Hunde aufpassen." Mit einer nickenden Bewegung des Kopfes, zeigt er in Richtung des Baumes, hinter dem die Männer die Frau hervorgeholt hatten.
Er ging zu dem kleinen Lager, dass von den Männern aufgebaut wurde und nahm den Bogen, der an dem Baum lehnte, um ihn Solveig zu geben. "Eine gute Waffe. Myrandas Ersatzbogen. Aber erzähl ihr nicht, dass ich ihn dir gegeben habe." Er wechselte vom höflichen Reden zum ganz gewöhnlichen. Es war schließlich sein Land. Da konnte er mit den Leuten reden wie er wollte. Zudem ist es eine Jagd, eine richtige Jagd und nicht so ein langweiliger Zeitvertreib, wie König Robert ihn pflegte, wenn er mal seinen fetten Hintern aus der Hauptstadt bekommen hatte.
Er nahm seinen eigenen Bogen und sah sie an: "Sollen wir sie schon suchen? Den ersten Schuss schenk ich euch. Vielleicht sogar zwei.", er warf ihr ein Zwinkern zu und verschwand durch das Gebüsch. Wartend stellte er sich wieder an seine übliche Stelle. Die Hunde warteten ebenfalls, jeder Muskel der Tiere war gespannt zum lospreschen.
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BeitragThema: Wald vor Grauenstein   Do Jan 05, 2017 11:09 pm


Erleichterung fiel von ihren Schultern als Lord Bolton zu ihr meinte, das sie nicht mehr auf seine Hunde aufpassen musste. So war es wesentlich angenehmer. Diese Mistviecher waren ihr nicht Geheuer! Er hatte doch sicher andere Idioten, die auf sie ein Auge werfen konnte.
Zu ihrem Wohlbefinden hatte er, wie es nicht anders hätte sein können die besagten Waffen bei. Er hatte sogar einen Bogen von dieser Myranda, für sie bei sich.
Sie nickte.
So dumm war sie nicht, das sie etwas diesem Weib, davon erzählen würde, geschweige den von dieser Jagd. Letztendlich waren sie in seinem Lager, welches sie aufgeschlagen hatten.

"Sollen wir sie schon suchen? Den ersten Schuss schenk ich euch. Vielleicht sogar zwei.", fragte er.
Die Blondine grinste. Woraufhin sie die Hand des Bastards nahm und ihn zu sich zog. Schließlich legte sie einen Zeigefinger auf seine Brust und fuhr diesen sanft über seinen Oberkörper.
„Wir können gerne, die kleine Hure suchen.“, meinte sie und lächelte ihn verführerisch an.
Sie hasste es jemanden etwas vor zu spielen aber hier ging es nicht anders.

Die junge Frau löste sich von Ramsay, schnappte sich den Ersatzbogen mit dessen Pfeilen und blicke ihren Jagdpartner an. Sie sagte nichts und gab auch kein Zeichen, das es los gehen würde. Solveig ging einfach los in die Richtung, welche das Mädchen gerannt war. Ihre Schritte wurden mit der Zeit schneller. Hinter sich hörte sie den Lord und die Hunde. Letztlich erblickte sie, das Mädchen. Sie wollte sie so gerne laufen lassen. Jedoch würde Ramsay dies sofort mit bekommen und dann wäre alles umsonst gewesen. Weshalb sie nun einfach mit spielen musste. Schließlich spannte sie ihren Bogen nachdem sie annahm, das sie nah genug an dem Mädchen dran war. Sie zielte und einige Sekunden später schoss sie ab. Der Pfeil landete nur um Haaresbreite neben dem Mädchen. Welches panisch kreischte und schneller rannte. Innerlich ärgerte sie sich, das sie sie nicht direkt getroffen hatte. Solveig wünschte ihr einen schnellen Tod.

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BeitragThema: Re: Wald vor Grauenstein   Fr Jan 13, 2017 4:26 pm

So schnell konnte Ramsay gar nicht reagieren, wie die junge Blonde sich plötzlich von ihm abwandte und ihrem Opfer nachjagte. Er hatte das Gefühl, dass sie es kaum erwarten konnte, die andere zu erledigen, zumindest musste er sich tatsächlich mal anstrengen ihr hinterher zu kommen. Die Hundemeute verlies nicht ihren Platz neben ihm, auch wenn man den Tieren ansehen konnte, dass sie Solveig gerne folgen würden. Sein Schritt wurde langsamer, als er sah, dass seine Jagdpartnerin stehen geblieben war und den Bogen zum Schuss erhoben hatte. Vor allem aber war die Waffe und ihre Handhabung in seinem Blick. Schnee vermutete schon, sie würde treffen, doch nach dem Kreischen, das von der Hure ausgegangen war, folgte weiteres Getrampel, woraus er schloss, dass der Pfeil vorbei gegangen war. Ich muss schon sagen. Der Schuss war gut. Leise bewegte er sich an ihre Seite und sah sie an. Aber ich rate dir erst zu zielen und dann den Bogen zu heben. Sonst ist die Gefahr, dass du verwackelst. Hab mich auch entschieden. Bekommst sogar noch einen Schuss. Du machst das echt gut. Grinsend starrte er sie an. Die behalt ich. Macht sogar Myr Konkurrenz. Komm wir müssen da hinterher. Sonst rennt sie noch aus dem Wald und wir sehen sie nie wieder. Sanft nahm er sie an der Hand und zog sie hinter sich durch den Wald. Immer dem lieblichen Getrampel und Gejammer der Gejagten hinterher.
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BeitragThema: Wald vor Grauenstein   So Jan 15, 2017 5:39 pm


Die Schönheit hörte, wie Ramsay neben ihr stehen blieb. Es war nicht gerade einfach ihm vor zu spielen, es würde ihr gefallen, dieser Frau das Leben aus zu löschen. Jedoch kaufte er ihr wohl ab, das sie Spaß daran hatte. Was wollte sie mehr? Besser konnte es doch nicht laufen? Allerdings wollte Solveig nicht hier sein und solche Taten vollbringen. Sie wollte weit weg von diesem schrecklichen Ort sein und zusammen mit ihrer  kleinen Familie, die es nur im verborgenen gab, leben. Nichtsdestotrotz musste die junge Frau sich klar machen, das sie diesen Gedanken keine Aufmerksamkeit schenken durfte. Da sie nicht wusste, ob sie jemals vereint sein würden.

"Ich muss schon sagen. Der Schuss war gut.", sagte er zu ihr. Weswegen sie sich vollends nun wieder ihm zu wand.
"Ich danke Euch, Mylord.," erwiederte sie und lächelte ihn an.
Sie sah ihn an.
"Aber ich rate dir erst zu zielen und dann den Bogen zu heben. Sonst ist die Gefahr, dass du verwackelst. Hab mich auch entschieden. Bekommst sogar noch einen Schuss. Du machst das echt gut."
Woraufhin sie knickste.
"Danke. Ich nehme nur allzu gerne Eure Ratschläge an."
Die Blondine machte lieber das was er sagte, bevor er etwas anderes mit ihr machte.

"Komm wir müssen da hinterher. Sonst rennt sie noch aus dem Wald und wir sehen sie nie wieder.", sagte er.
Daraufhin nahm er ihre Hand und zog sie hinter sich her.
Die junge Frau folgte ihm weiter hin durch den Wald. Solange bis sie nah genug an der Hure dran waren. Letztendlich ließ sie seine Hand los, spannte ihren Bogen, zielte und schoss ab. Der Pfeil landete  dieses Mal in der Schulter der jungen Frau. Sie schrie auf vor lauter Schmerzen. Weswegen sie sich weiter kämpfte. Solveig hingegen grinste breit.
"Ich habe getroffen, Mylord. Wollt ihr als nächstes?"

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BeitragThema: Re: Wald vor Grauenstein   Di Jan 24, 2017 5:37 pm

Ein weiteres Mal betrachtete der Boltonbastard Solveigs Haltung, als sie erneut den Bogen zum Schuss hob. Hmmm. So hübsch - sogar hübscher als Myr - und hat auch noch Spaß beim Jagen. Wie wundervoll. Sein Blick wanderte ihren ganzen Körper entlang, bis sie die Sehne los lies, dann sah er dem Pfeil hinterher. Ich muss schon sagen. In einer Bewegung strick er ihr kurz die schönen blonden Haare aus dem Gesicht und griff dann nach seinem Bogen und Pfeil, um Solveigs einen Freund hinterher zu schicken. Ihr seid sicher keine Anfängerin. Sein Pfeil bohrte sich ins Bein und die Hure schlug schreiend und wimmernd auf dem Boden auf. Was man von unserem Jagdtier nicht behaupten könnte. Ich hab das Gefühl in der Hauptstadt werden die Weiber ungemein faul und langsam. Er warf einen vorwurfsvollen Blick auf das Häufchen Elend am Waldesboden. Ich glaube, ich sollte mich dringend bei Baelish beschweren, dass er seine Huren nicht so verziehen soll. Eine Bestätigung suchend, sah er zu der bezaubernden Blondine. Sogar einer unserer Mistkäfer ist schneller, nachdem man ihm zu Krüppel gemacht hat. Aus seiner Kehle drang ein krankes Lachen und seine Augen blitzen - sein Blick war weiterhin auf die Frau aus dem Norden gerichtet.
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Solveig Rabe

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BeitragThema: Wald vor Grauenstein   Do Jan 26, 2017 6:02 pm


Als Schnee ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht strich blieb Solveig ganz ruhig stehen und lächelte ihn an. Innerlich gefiel es ihr nicht. Jedoch ließ sie von außen hin nichts wahrnehmen. Die Blondine spürte, wie er sie musterte. Sie versuchte ihn nicht dabei anzusehen und stattdessen sich auf die Jagd zu konzentrieren. Was ihr auch am Ende gelang!
Ramsay war begeistert von ihr, was für sie von Vorteil war. So konnte sie ihn viel besser unterhalten.
"Ihr seid sicher keine Anfängerin.", meinte er zu ihr.
Die Schönheit nickte
"Das bin ich ganz gewiss nicht. Mit diesen Waffen habe ich schon sehr früh angefangen mit ihnen zu üben.", antwortete sie.
Es war eine Lüge! Aber er musste nicht wissen, das Theon ihr den Umgang mit Pfeil und Bogen beigebracht hatte.

Die junge Lady sah zu, wie Ramsay, der Frau den Pfeil in das Bein rammte. Sie mochte diesen Anblick nicht! Dennoch musste sie hierbei weiter mit machen.
"Das sehe ich genau so. Im übrigen, ein sehr guter Hieb, Mylord," verkündete sie.
Solveig wollte, das diese Hure endlich starb und nicht mehr gequält wurde. Allerdings musste sie auf eine passende Gelegenheit warten. Sie wollte den Bastard nicht verärgern.
"Ich glaube, ich sollte mich dringend bei Baelish beschweren, dass er seine Huren nicht so verziehen soll.", meinte er.
Sie nickte.
"Oh, ja. Dafür wäre ich auch. Mit Sicherheit würde die Jagd noch besser werden," meinte sie und zwinkerte ihm zu.
Sie hatte bisher zwar nur den Namen Baelish gehört. Jedoch wusste sie was er so in der Hauptstadt trieb.
"Sogar einer unserer Mistkäfer ist schneller, nachdem man ihm zu Krüppel gemacht hat.", sagte er.
Daraufhin folgte ein unheimliches Lachen. Währenddessen lief es ihr eiskalt den Rücken hinab.
Die Schönheit konnte sich schon denken, wen er meinte. Schlussendlich zog sie noch einen Pfeil heraus.
"Wen meint ihr damit Mylord, wenn ich es erfahren darf?"

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BeitragThema: Re: Wald vor Grauenstein   Mo Feb 13, 2017 5:34 pm

Sein Lachen verstummte und sein Blick fiel auf den Pfeil. Doch nicht so toll, wie Myr. Die hätte die Südländerin noch ein wenig winseln lassen. Die Vermutung kam in ihm auf, dass die Frau aus dem Norden nicht ganz so kaltblütig war, wie sie ihm vorspielte. Er verzog das Gesicht. Wenn ihr es nicht gefiel fand er auch keinen großen Spaß daran und er wollte sie nicht auch töten. Schließlich hatte er ein Gefühl, dass er sie noch brauchen könnte. "Wen ich mit Mistkäfern meine? Na diese nervigen Gold und Zeit stehlenden Bettler, die auf den Wegen bis nach Winterfell herumlungern. Am schlimmsten sind diese Kinder. Wie Flöhe." Der Gedanke an diese ... Menschen widerte ihn an und innerlich stieg eine brodelnde Wut empor. Seine Hand griff nach seinem Messer, was er mit glühenden Augen in Richtung Solveigs Gesicht streckte. "Erst sehen sie dich an wie Welpen, mit ihren Augen und im nächsten Moment kannst du froh sein, dass sie dir nur dein Gold gestohlen haben." Ganz leicht piekte die Spitze der kleinen Waffe in die hübsche Haut, bevor er das Messer wieder weg steckte, verschränkte die Arme und meinte mit einem genervten Unterton: "Jetzt erschieß sie schon. Dann habt ihr es beide hinter euch."
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Solveig Rabe

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BeitragThema: Wald vor Grauenstein   Sa Feb 18, 2017 6:35 pm


Letztendlich hörte der ganze Spaß auf. Ramsay hörte auf zu Lachen. Sie wusste nicht, ob es ein gutes oder ein schlechtes Zeichen war. Immerhin war er verrückt und bei solchen Menschen, wusste man nie, wo man letzten Endes dran war. Sein Gesicht veränderte sich. Woraus sie schloss, das er sie womöglich enttarnt hatte. Aber es musste nicht unbedingt wahr sein.

"Wen ich mit Mistkäfern meine? Na diese nervigen Gold und Zeit stehlenden Bettler, die auf den Wegen bis nach Winterfell herumlungern. Am schlimmsten sind diese Kinder. Wie Flöhe.", antwortete er.
Daraufhin zog er sein Messer, welches er in ihre Richtung hielt. Die Blondine bekam regelrecht Angst, da sie dachte, das er ihr etwas antun würde. Der Nordmann war dafür bekannt, das er Menschen gerne folterte. Weswegen sie hoffte, das sie alles ganz normal, wie bisher weiter spielen konnte.
"Erst sehen sie dich an wie Welpen, mit ihren Augen und im nächsten Moment kannst du froh sein, dass sie dir nur dein Gold gestohlen haben.", fuhr schließlich fort.
Sie nickte. Die junge Frau konnte ihn verstehen. Allerdings hatte sie nichts gegen Bettler. Ganz im Gegenteil. Solveig taten sie eher Leid.
"Gewiss, Mylord. Ihr habt Recht.", meinte sie und sah ihm in die Augen.
Die Schönheit betete zu den Göttern, das Ramay ihr es immer noch abkaufte.

Sein Messer berührte leicht die Haut, der jungen Frau. Solveig spürte, das kühle Metall. Allerdings lies sie sich nichts anmerken. Obwohl innerlich ziemlich verängstig war.
"Jetzt erschieß sie schon. Dann habt ihr es beide hinter euch.", sagte er in einem genervten Ton.
Erneut nickte sie.
Die Blondine war sehr erleichtert darüber, das es endlich vorbei war. Sie legte den Pfeil auf die Sehne, zielt und schoß ab. Der Pfeil durchbohrte das Herz, der Hure. Sie fiel auf dem Boden und rührte sich nicht mehr.
Die Schönheit blickte sie kurz an.
Armes Mädchen.
Solveig hätte sich für sie etwas besseres gewünscht. Allerdings konnte sie es nicht mehr ändern. Sie wand sich wieder dem Bastard zu.

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BeitragThema: Re: Wald vor Grauenstein   Mi Feb 22, 2017 7:35 pm

Er seufzte, als der Pfeil das Weib durchbohrte. Diese Jagd war nicht sehr befriedigend. So schön sie auch ist, aber noch einmal Jagen gehen brauch ich mit ihr nicht. "Komm. Wir gehen zurück." Eher in einem gemütlichen Gang lief er zurück zur Burg. Mit einem Blick zurück fügte er hinzu: "Keine Sorge. Um die Hure kümmern sich die Hunde. Sie wird nicht liegen bleiben, bis sie verrottet." Ein Schnippen und die Hunde stürzten sich spielerisch auf die Leiche, begannen sich untereinander zu balgen. Er konnte nur gähnen. Etwas mehr Spannung war nötig. Auf der Burg wurde es langweilig. Vater soll endlich seinen Arsch hier her bewegen. Ich will was zu tun! Ramsay wusste, wenn er begann außerhalb der Ländereien der Boltons seinen Spaß zu haben, dann konnte er sich die Legitimation abschminken. Was muss ich denn noch machen? Was muss dafür passieren? Nur um seine Freuden zu befriedigen würde er sogar ein Schwert in der Schlacht schwingen und sich danach freudig um die Gefangenen kümmern. Aber sein Vater traute ihm ja nur die Burg an. Als ob irgendwer sich hierfür interessiert, wenn die Starks der Feind sind. Um ihn nicht in der Hand tragen zu müssen, hängte er den Bogen um die Schultern. Sein Weg führte ihn durch die Schneise, die die Beiden durch das Gebüsch geschlagen hatten.
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