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 Der Wolfswald

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BeitragThema: Der Wolfswald   Sa Jun 25, 2016 1:47 am

~~~ Hier ist der Wolfswald, der sich nordwestlich von Winterfell befindet und sich bis zur Eisigen Bucht erstreckt. Es ist das größte Waldgebiet in ganz Westeros und dünn besiedelt. Die einzig bekannte Burg, die sich im Wald befindet, nennt sich Tiefwald Motte. ~~~




Zuletzt von Hreyah am Fr Sep 01, 2017 5:32 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Antonius Wirrmack

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Anzahl der Beiträge : 48
Anmeldedatum : 04.03.17

BeitragThema: Re: Der Wolfswald   Di März 07, 2017 9:41 pm

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Die Nacht brach herein und kein Sonnenglanz erhellte mehr die Lichtung und die umliegenden Bäume. Nicht das der Winter überhaupt viel Sonne in diese düstere Umgebung ließ, es war finster, nun so finster wie es das Lagerfeuer in der Mitte der Steigung zuließ. Die Strahlen des Feuers liefen durch die dicken und dünnen Stämme der jeweiligen Bäume hindurch, was sichtbar war falls man ein paar Schritte in den Wald zurück setzt. Unter anderem war die Natur im vollen Gange, die Klänge der Nacht begonnen. Vogelrufe, Rascheln in den Bäumen und das Knistern und Zischen des Feuers...und das markante Schnarchen eines Mannes brachen die sonstige Stille, und wurden sofort vom Wald verschluckt.

Jedoch waren es nicht nur diese Dinge die sichtbar waren. Es gab zwei schlafende Gäule 50 Schritte entfernt von dem Feuer, eine schlafende Silhouette welche unter einem Wollmantel verkrochen war, anscheinend der Ursprung des Schnarchens, und auch ein großer stehender Mann. Antonius Wirrmack war nicht sonderlich erpicht gewesen als sein Bruder die erste Schicht des Schafzählens besetzt hat, raffte sich aber schnell zusammen. Er trug seine Metall- und Ledermontur, zusammen mit dem Bastardschwert des Hauses Wirrmack, auf welchem er sich nun abstützte.

Unsere Reise hat grade begonnen, und der Winter scheint uns schon einzuholen. Der Schnee wird immer stärker, die Pferde werden langsam unruhig, und die Tiere des Walde sind hingegen ungewöhnlich ruhig gewesen. Mein Bruder zum Teil, war auch nicht allzu motiviert wie ich vernommen habe, jedoch hat uns die Pflicht endlich mal persönlich gerufen, Sie zu ignorieren wäre stupide.

Sein Blick folgte dem Beginn des Waldes, untersuchend und fordernd, fast so als hoffte Antonius etwas zu erblicken. Was er aber erblickte, war ein Wald, und Finsternis. Ab und zu musste er mit einem Stock das Feuer an stochern oder rein blasen damit es noch immer glüht und weilt. Die Spitze seines Schwertes war in die Erde gegraben, und sein Gewicht verlagerte sich immer mehr auf den Griff den er mit beiden Händen festhielt, noch immer rotierend, jedoch fokussierter und kraftsparender für die Hälfte der Nacht. Immer wieder wiederholte er die Prozedur, die Nacht war lang, und er konnte vergeblich auf eine baldige Ablösung hoffen, so drifteten auch seine Gedanken bald in die Zukunft

Wenn wir unsere Schwerter versprechen, werden wir Vorsicht walten lassen müssen, ein falscher Kommentar, ein falsches Zeichen, und wir und unser gesamtes Haus wird gehäutet und auf Spießen zur Schau gestellt. Die Boltons...die roten Könige, ein Geschlecht der Boshaftigkeit und Tortur, wie konnten sich nur die Häuser des Nordens so einer einfach schrecklichen Intrige hingeben? Eddard Stark, wäre Er noch hier, wären die Sieben Königslande im Frieden, die Inzestgeburt unter Beobachtung und diese verräterischen Boltons hätten keinen Finger gewagt, ganz zu Schweigen von Ramsey Schnee, dem Bastard, wahrlich eine Definition eines Bastardes...


Die Nacht ging von dannen.

tbc: NP; Weißwasserhafen Taverne
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Frenya Do Breg

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Anzahl der Beiträge : 9
Anmeldedatum : 19.01.18

BeitragThema: Re: Der Wolfswald   Do Feb 01, 2018 9:52 pm

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Der Wald war riesig. Verflucht, zu riesig. Frenya gab es nie gern zu, aber sie hatte die Befürchtung, die Orientierung verloren zu haben. Dies konnte auch möglich sein, doch müsste sie sich einen Fehler eingestehen, vor ihrem Begleiter. Der Bär brummte und blickte zu ihr. Dieser Blick, der ihr klar machte .. das sie sich verlaufen hatten. Sie schnaubte als Antwort und gab dem Bären einen Klaps auf den Rücken. Er trottete davon und ließ den Wildling zurück. "Wenn dein Hunger doch nur so Stark wäre, wie dein Beschützerinstinkt!", raunte sie in ihrer bekannten Sprache, doch der Bär ließ das kalt. Er verschwand im Dickicht, mit seiner massigen Pracht.
Der Wald war dunkel, die Bäume eng aneinander gewachsen. Das Blätterdach deckte nicht einmal daran, genügend Sonnenlicht durchzulassen. Es war eindrucksvoll. Aber genau so lästig. Das Fleisch wurde schon am Morgen verbraucht und es wurde Zeit neues anzuschaffen. Immerhin würde der Bär nicht genügend finden und unzufrieden den Wald unsicher machen. Dies konnte Frenya nicht riskieren, also lag es an ihr ebenfalls genügend zu finden. Es dauerte nicht lang bis sie eine Fährte von einigen Wildschweinen fand und dieser folgte. Bedauerlicherweise dauerte es mehrere Stunden bis sie die Tiere fand. Sie hatten sich mehrfach aufgeteilt, vermutlich verschreckt durch andere Jäger oder Wildtiere. Versteckt im Dickicht, wartete sie auf den idealen Moment. Als eine dicke Sau nahe genug ans Dickicht herankam, im Dreck nach nahrhaftem suchte und dabei auch gerne äußerst laut grunzte, da sprang Frenya aus dem Versteckt heraus. Sie rammte das Tier, dabei ging nicht nur die Sau zu Boden. Der Überraschungsmoment war auf ihrer Seite, doch sie fiel ebenfalls in den Dreck. Die Anderen der Gruppe liefen quickend davon, die Sau versuchte sich schnell wieder aufzurappeln. Es ging nun um Sekunden. Aufgerichtet, wurde schnell die Axt gezückt und dem Tier in den Hals gejagt. Es schrie fürchterlich und machte einige in der Umgebung aufmerksam. Aber das Tier würde dem Bär als auch der Frau einiges an Nahrung bieten. Es war also nicht umsonst gestorben, noch dazu würde das Fell ideal sein, für den Bau eines Schlafplatzes. Ein Dolch, aus geschärftem Stein, deren Griff mit Leder umgebunden war, diente als Werkzeug. Erst einmal wurden die Innereien die Frenya zubereiten konnte, in ein Beutel gesteckt. Alles was sie nicht mitnehmen konnte, würde der Bär fressen können. Nötigenfalls, trug sie das schwere Vieh mit. Nun, sie würde es wohl eher ziehen. Eine Wildsau war nicht gerade ein Leichtgewicht.
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