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 A little feast

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Dannyl Nahyris

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BeitragThema: A little feast   Fr Mai 27, 2016 7:16 pm

Feste, ich liebte sie und manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass sie auch mich liebten. Genug zu trinken, Musik und eine Menge Menschen, die nicht gut genug auf ihr Geld aufpassten. Mit beschwingtem Schritt ging ich auf den Festplatz zu, der in Mitten des Dorfes aufgebaut war. Ich vermutete, dass irgendein Lord Geburtstag hatte und seinen Untertanen etwas gutes tun wollte, damit sie nicht rebellierten, oder ähnliches. Wenn ich Glück hatte handelte es sich sogar um eine Hochzeit, auf der es viel Schmuck gab, dem man den Damen abknöpfen konnte, aber mit Sicherheit würde es etwas für mich zu stehlen geben. Mein erstes Ziel war der Ausschank, wo schon reichlich Bier und Wein getrunken wurde, denn schließlich war ich nicht nur wegen der Arbeit hier, sondern auch wegen dem Vergnügen. Es wurde gelacht, getanzt und gesungen. Letzteres wurde von einer reizenden jungen Dame übernommen, die auf einer kleinen Bühne stand. Ihre klare Stimme war schon von weiter weg an mein Ohr gedrungen, doch nun war sie noch deutlicher zu hören und ich musste zugeben, dass sie wirklich bewundernswert schön war. Der erste Krug Wein war bald geleert und ich mischte mich unters Volk. Noch hatte ich keinen Versuch unternommen etwas zu stehlen, denn die Geste waren noch nicht heiter genug, noch nicht betrunken genug, die Gefahr erwischt zu werden war noch zu groß, jetzt hieß es abwarten und selbst etwas Spaß haben. Schnell hatte ich eine junge Dame gefunden, mit der ich einen Tanz wagen wollte und sie ließ sich mit einem vornehmen Lächeln auf den Lippen mit auf die Tanzfläche ziehen. Die Leute hier waren durchaus etwas vornehmer gekleidet und zu meinem Glück gab es einige junge Männer in diesem Dorf, die ihr Haus nicht sehr gut vor Dieben schützten und meine Kleidergröße hatten. Ich war ohnehin überrascht etwas gefunden zu haben, hier im Norden waren doch alle Männer halbe Riesen und ich kam mir von Zeit zu Zeit vor, wie der Gnom höchst persönlich. Bald schon musste ich meine Tanzpartnerin aufgeben und gönnte mir einen weiteren Krug Wein. Mein Blick wanderte jetzt zu der Sängerin und für eine Weile lauschte ich nur ihrem Gesang, während ich mich langsam der kleinen Bühne annäherte und mich gegen einen Baum in deren Nähe lehnte.

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Solveig Rabe

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BeitragThema: A little feast   So Jun 26, 2016 11:33 pm


Die Hochzeitsgesellschaft hatte die nordische Schönheit eingeladen, damit sie für die passende Stimmung sorgen konnte. Sie sang gerne für andere Familien, natürlich wurde sie für ihre Arbeit später auch bezahlt. So hatte es ihr Vater mit dem Oberhaupt dieser Familie ausgemacht.

Es war ein schöner Tag und die Hochzeit war gut besucht. Es gab guten Wein, jedoch trank sie viel lieber Met. Allerdings hatte Solveig diesen auch schon ausmachen können. Sie wusste, das sie hier keine langeweile haben würde. Irgendjemanden würde die Rabe Lady schon finden mit dem sie sich unterhalten könnte. Erst einmal musste sie jedoch ihre Arbeit machen, bevor sie sich amüsierte.

Solveig stellte sich schließlich auf die Bühne und die Band, von der sie begleitet wurde, fing an zu spielen. Nach wenigen Sekunden setzte die Frau aus Karholt ein:

Drinnen im Saal eine Geige sang, Sie sang von der Liebe so wild, so lind. Draußen der Wind durch die Zweige sang: Was willst du denn, Menschenkind? Drinnen im Saale, die Geige sang: Ich will das Glück, ich will das Glück! Draußen der Wind durch die Zweige sang: Es ist das alte Stück. Drinnen im Saale die Geige sang,: Und ist es alt für mich ist?s neu. Draußen der Wind durch die Zweige sang: Schon mancher starb an Reu?. Der letzte Geigenton verklang; Die Fenster wurden bleich und blind. Aber noch lange sang und sang Im dunklen Wald der Wind...


Sie sang das Lied und sah, wie die Menschen darauf tanzten. Währenddessen bemerkte die Blondine einen jungen Mann, der an einem Baum stand und ihr zuhörte. Solveig ließ sich nicht weiter von ihm verwirren sondern sang einfach ihre Lieder zu Ende.
Letztendlich hatte sie ihren Auftritt beendet und die Menschen applaudierten begeistert. Sie verbeugte sich kurz und verließ die Bühne. Daraufhin ging die Lady zu den Krügen und gönnte sich einen Becher mit Met.

Song: Faun - Wind und Geige

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Dannyl Nahyris

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BeitragThema: Re: A little feast   Do Aug 04, 2016 1:16 pm

Das Lied endete bald und die Sängerin verließ die Bühne. Jetzt wird es interessant… Sie schien mich bemerkt zu haben, doch ließ sich davon nicht beirren. Ich war auch nicht der Einzige, der ihrem Gesang lauschte und im Takt des Liedes mitwippte. Es war ein mitreißendes Lied, ihre Stimme erfüllte die Festwiese und es wurde ausgelassen getanzt. Als sie endete wurden die Tänze beendet und die Allgemeinheit sammelte sich, um ihre Kehlen zu befeuchten. Auch die Sängerin machte sich auf sich ein wenig Met zu holen und da mein Becher sich mittlerweile schon wieder geleert hatte tat ich es ihr gleich. Bald schon hatte ich sie eingeholt und meinte lächelnd. „Ihr habt eine wirklich schöne Stimme, zu schade, dass das Lied so kurz war..“ Ein wenig viel geschleimt, doch für den Anfang und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass ich schon etwas angetrunken war, nicht schlecht. Ich hatte schon festgestellt, dass die Frauen des Nordens bei weitem nicht so gutgläubig waren, wie die der südlichen Länder. Sie fielen nicht so leicht auf meine Maschen herein und ich fürchtete auch, dass es bei ihr nicht anders sein würde. Kurz musterte ich sie, ob sie etwas von Wert bei sich hatte, was meine diebischen Finger gerne an sich nehmen würden, doch auf den ersten Blick konnte ich nichts erkennen. Spielleute hatten selten viel Geld, oder Wertvolles bei sich und für die Kleinigkeiten, die sie hatten lohnten sich meine Mühen nicht. Ein wenig weiter hinten an einem der Tische schein eine Dame deren Kette ich vor kurzem an mich genommen hatte, bemerkt zu haben, dass sie fehlte und suchte auf dem Boden danach. Ein kleines Lächeln umspielte meine Lippen und ich trank noch einen Schluck des süßen Getränks.

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Solveig Rabe

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BeitragThema: A little feast   Do Aug 04, 2016 10:09 pm


Als sie den Tisch erreichte, nahm sich Solveig einen der Krüge und füllte diesen mit Met. Woraufhin die Blondine einen Schluck trank. Der Abend war bisher sehr erfolgreich für sie gewesen. Die Gäste schienen mit ihr zufrieden zu sein und dies war das wichtigste für sie! Es kam recht selten, eigentlich so gut wie gar nicht vor, das jemand mit ihr ein Problem hatte. Sonst hätte die nordische Frau auch nicht diesen Beruf gewählt. Eventuell würde sie später noch eine Tanzeinlage bringen. Es käme ganz darauf an, wie die Stimmung auf dem Fest weiter war.

Letztendlich wurde sie von einem jungen Mann angesprochen. Die Rabe Lady sah und lächelte ihn an.
„Könnt ihr eigentlich immer so gut schleimen?“
Sie musterte ihn unauffällig.
„Ist es das Einzige was ihr könnt oder habt ihr noch andere Sachen drauf, Kleiner?“
So wie er aussah, stammte er mit sicherlich nicht aus dem Norden. Wenn er vorhin nicht vor ihr gestanden hätte, dann hätte sie ihn, bei den ganzen anderen Männern übersehen. So groß wie er war, er war gerade Mal ein kleines Stückchen größer als sie. Vom Alter her, könnte er bestimmt Älter sein als sie aber sonst...

Die Sängerin und Tänzerin grinste ihn an.
„Wie seit ihr eigentlich auf diesem Fest gekommen? Eine Einladung habt ihr mit Sicherheit nicht bekommen.“
Der Fremde passte hier so gar nicht rein. Sie fragte sich, was er hier wollte. Die Hochzeitsgesellschaft stammte aus dem Norden und ihre Gäste auch. Weswegen sie dies alles noch mehr verwirrte. Es könnte auch sein, das er hier etwas für das Brautpaar machte. Dies war das Einzige was ihr gerade einfiel, welch eine logische Erklärung sein könnte.

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Dannyl Nahyris

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BeitragThema: Re: A little feast   Mi Aug 17, 2016 3:10 pm

Oh diese verdammten Nordländer bringen mich noch um den Verstand! Wie sehr ich doch die Naivität der südländischen Freuen vermisste. Na gut, es hab ausnahmen, viele ausnahmen aber ich hatte ein gutes Auge dafür entwickelt, welche der Weiber nun einfach zu knacken war und welche denn nicht. Die Dame hier vor mir hatte aber genauso eine scharfe Zunge, wie eine schöne Stimme. Kleiner, also wirklich ein wenig Höflichkeit könnte man einem Gast für den man singt schon aufbringen, oder ist das hier oben nicht der Brauch? Meine Miene würde leicht säuerlich. Es war ein wunder Punkt für mich, wer wollte es denn wenn man wegen seiner Körpergröße, für die man wirklich nichts konnte, gehänselt wurde. Nicht auszudenken, was der Gnom schon alles ertragen musste. Mein Lächeln war für den Bruchteil einer Sekunde verschwunden, doch schon bald hatte ich dieses wieder aufgebaut. „Ja, ich kann noch vieles mehr und auch wenn es schleimig klingt, ihr habt schön gesungen…für eine Frau aus dem Norden…“ Wie sie das jetzt auffasste war mir im Gunde gleich, mir war im Moment nicht besseres eingefallen und sehr schnell fanden meine Lippen wieder den Krug, in dem sich der süß Met befand. „Ich mag klein sein, aber euch überrage ich dennoch, auch wenn es nur ein kleines Stück ist...“ Ich konnte es einfach nicht lassen mich in diesem Punkt zu verteidigen.
Wie schon erwatet wurde ich schon bald danach gefragt, was ich denn hier tat. Ich war der einzige nicht Nordländer hier und mein etwas dunklerer Hautton fiel durchaus auf. „Nein, ich habe keine Einladung. Ich war so frei mich ein wenig zu amüsieren, solang ich noch auf der Durchreise bin. Mir war nicht klar, dass man eine Einladung braucht, um auf einem Fest willkommen zu sein. Bisher ist meine Anwesenheit jedenfalls keinem negativ aufgefallen, ganz im Gegenteil.“ Ein charmantes Grinsen trat auf meine Lippen und ich trank einen weiteren Schluck. Der Wein hier war gut, zwar nicht ganz so gut wie den, den ich in Königsmund immer gestohlen hatte, doch er hatte einen sehr angenehm herben Nachgeschmack. „Könnt ihr denn noch mehr, als zu singen?“, fragte ich schließlich durchaus interessiert und musterte die Sängerin für einen Moment.

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BeitragThema: A little feast   Mi Nov 23, 2016 10:38 pm


Es war eine wirklich gute Frage, wie dieser Fremde auf solch eine Feier gelangte. Aber sie wollte sich nicht weiter den Kopf darüber zerbrechen. Irgendwie würde sie es noch aus ihm heraus bekommen. Der Abend war noch lang.

Schließlich erlosch sein Lächeln als sie ihn gegen seine Körpergröße aufzog. Wie sehr sie so etwas liebte! Sie mochte es, wenn andere so dumm aus der Wäsche schauten. Dann hatte sie etwas richtig gemacht. Vor allem dann, wenn der Gegenüber so lange zum Antworten brauchte.
Letztendlich meinte, der junge Mann zu ihr, das sie schön gesungen hatte für eine Frau aus dem Norden.
Daraufhin blickte sie ihn empört an.
„Passt auf was ihr sagt! Das kann schnell böse Enden.“, erwiderte sie.
Die Blondine konnte es nicht ausstehen, wenn jemand so über ihren Gesang redete.
„Nordische Frauen können und einiges besser singen als Südländische, wo auch immer ihr her kommt.“
Sie hatte zwar nicht so wirklich Ahnung davon, ob die Nordischen Frauen besser sangen. Jedoch musste sie diesen Spruch einfach mal raus hauen.

„Ich mag klein sein, aber euch überrage ich dennoch, auch wenn es nur ein kleines Stück ist...“, meinte er.
Solveig verdrehte die Augen.
Schön für ihn! Sonst noch was?
„Nein, ich habe keine Einladung. Ich war so frei mich ein wenig zu amüsieren, solang ich noch auf der Durchreise bin. Mir war nicht klar, dass man eine Einladung braucht, um auf einem Fest willkommen zu sein. Bisher ist meine Anwesenheit jedenfalls keinem negativ aufgefallen, ganz im Gegenteil.“ antwortete er.
Woraufhin er somit ihre Frage beantwortete.
Sie hob eine Augenbraue.
Er war wirklich ohne Einladung hier. Interessant.
„Nun.“, meinte sie und lehnte sie dabei gegen den Tisch und verschränkte die Arme vor der Brust.
„Ich werde Euch nicht verpfeifen. Dafür müsst ihr mich den restlichen Abend amüsieren. Einverstanden?“
Schließlich wollte er wissen , ob sie mehr könnte als singen.
Die Blondine grinste ihn an.
„Findet es heraus!“

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