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 Der gesplitterte Haken

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BeitragThema: Der gesplitterte Haken   Di Mai 10, 2016 10:05 pm

Zitat :
Die Ruine des Sitzes des Hauses Haken. Könige des Tridents, vor den Andalen. Nicht mehr als ein Turm ohne Krone und einige schiefe Mauern. Nahe der Küste der Eisenmannbucht, an der Seite eines kleinen Baches. Umgeben von einem Kreis aus Wehrholzbäumen.
Feuer erleuchteten die Kanten der Ruine. Im mossbedeckten Hof zwischen Turm und Mauern stand ein Tisch, Improvisiert aus Fässern und Brettern. Zum Meer hin stand eine neue Langhalle, wie man sie auf den Inseln sah. Weiß, aus Wehrholz. Das gab es um die Ruine wie Sand am Meer. "Knochenhall" nannten sie ihre Bewohner.
Auf der Spitze des gebrochenen Turm leisteten einige wenige Eisenmänner den Krähen Gesellschaft und hielten Wache. Unter ihnen auf dem Hof tobte ein Fest. Oder zumindest etwas in dieser Art. Gesang, Tanz und Kämpfe wellten über den Hof. Am Kopf der Tafel saß Asha. Nicht Asha Mallister die Königin der Inseln. Sie war auf Burg Bruch gestorben. Auch nicht Asha Grafreud, die Lady von Peik. Diesen Titel hielt inzwischen Victarion Graufreud, nachdem Asha ihn freiwillig abgegeben hatte. Sie hatte genug von Häusern, Politik und diesem Zeug. Sie war Asha Graufreud. Herrin des Hakens, Kapitänin der Sturmbraut (ehemals Stille), Seeräuberin, Eisenfrau und Mutter. Auch wenn Theon und Alannys ihre Zeit auf Zehntürmen, bei ihrem Großonkel und ihrer Großmutter verbrachten, würde Asha immer für sie da sein.
Doch im Moment war sie das was sie immer sein wollte. Eine freie Frau. Frei von Pflichten, frei von Zwängen, Herrin über ein Schiff, sich selbst, eine Ruine und ihre Männer. Vorerst war sie damit zufrieden.
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BeitragThema: Re: Der gesplitterte Haken   Di Mai 10, 2016 10:31 pm

Den hell vom Licht des Feuers erhhellten Burghof und auch die Musik welche Mann schon weitem hörte, weckten in dem Reiter doch noch etwas die Lebens Geister. Als er am Hof ankam hörte man seinen Magen deutlich knurren. Er stieg vom pferd und sein stoffmantel der seine Rüstung und auch sein Gesicht mit einer Kapuze verdeckte, zeigte schon deutliche Abnutzung Spuren. Teilweise hatte er schon Löcher doch darunter kam keine glänzende Rüstung zum Vorschein sondern eine Rüstung welche von Erde und Schlamm verdreckt ist. Teilweise zeichnen sich deutliche tiefe Kratzer auf der Rüstung ab und auch merklich Beule waren zu sehen. Scheinbar hatte der man viele kämpfe geschlagen und doch schien er es über lebt zu haben. Obwohl nach seiner Rüstung zu urteilen es teilweise wirklich sehr eng war im Kampf. Patrek machte nicht wirklich auf sich aufmerksam er war einfach nur ein fremder Mann dem weiter niemand Beachtung schenkte. Er hielt sich vom fest fern und bekam dann auch endlich etwas zu essen und stärkte sich erstmal. Dann wurde er mehr oder weniger zufällig an den Tisch geholt. Er zog seine Kapuze tief in das Gesicht das man ihn nicht erkannte. Er sah asha deutlich an hielt sich aber dennoch bedeckt. Sollte er etwas sagen nein das war wohl keine gute Idee. Er war allein den Rest seiner Männer hatte in seegart gelassen es sollte wieder aufgebaut werden und auch die Leute sind in ihre Heimat zurück gekehrt. So kam das leben langsam Wied in geordnete bahnen und das gute war das Patrek nun endlich seid langem mal frei war.
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BeitragThema: Re: Der gesplitterte Haken   So Mai 15, 2016 1:18 pm

Die Wächter um die Mauern beäugten den Neuankömmling misstrauisch, aber der abgerissene Mann schien keine Gefahr darzustellen, also ließen sie Patrek seinen Weg ins Lager fortsetzen. Seit sich die Eisenmänner in der Ruine eingenistet hatten waren immer wieder Menschen erschienen. Glücksritter, Verbrecher, Gebrochene- sie alle wollten sich ihnen Anschließen. Für Reichtum und ein einfacheres Leben.
Asha an der Spitze des Tisches warf dem neuen einen kurzen Blick und so wie sie als Kapitänin jeden neuen Rekruten betrachtete. Dann nahm sie einen Schluck aus dem Kelch, den sie sich mit Quarl teilte.
Der Abend ging schnell dahin. Der Morgen meldete sich bereits als die letzten Zecher sich einen trockenen Platz zwischen den Mauern suchten. Asha hatte gefeiert und getrunken. Mit Quarl getanzt und ihn geküsst. Auch die Nacht hatte sie mit "der Jungfrau" in der Knochenhalle verbracht.
Nun da der Morgen graute saß sie auf einem Mauerabsatz und schärfte ihre Axt. Sie hatten lange gefeiert, aber nun gingen ihnen die Vorräte aus. Sie würden nach Norden fahren, den Fieber hinauf und die Sturmbraut über den Dammweg rollen und den Biss erreichen. Die Fischerdörfer zwischen der Weißkling und dem gebrochenen Ast waren reich und es gab kleine Städte mit Silberschmieden.
"Blut auf dem Stein....Blut an der Klinge. Versenk die Axt tief, hör die Knochen. Hoh, Hoh. Das Blut lockt...es ruft. So lockst du den roten Mann.
Blut an der Klinge...Blut sein Fleisch. Mit seiner Hunde Hord holt er dich heut.
Renn nur, lauf wenn du kannst. So jagt der rote Mann.
Blut sein Fleisch...Heiß dein Blut. Versenk die Axt tief, Blut auf der Klinge.
Hoh, Hoh. Eisenmänner fliehen nicht. So tötest du den roten Mann"
, sang sie im Takt des Schleifsteins. Bald würden wieder Häuser brennen.
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