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 Der Strand

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Vaessa Cassel
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BeitragThema: Der Strand    Do Apr 28, 2016 11:21 pm

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Der Strand ist ein Traum von weißem Sand und tiefblauem Wasser, das in seichten Wellen an der Küste bricht und sich im Sand verläuft. Eine Straße führt vom Hafen hinunter und lockt den ein oder anderen Besucher zu einem Spaziergang. Gerade am Abend bietet der Blick in die untergehende Sonne ein wunderbares Gefühl und die leichte Brise zu jeder Zeit macht es selbst an unerträglich heißen Tagen genießbar hier.
Bei starken Stürmen sollte man die Küste meiden. Da dann selbst hier mächtige und starke Wellen den Strand hinaufpreschen und alles mit sich reißen, was die spritzenden Schaumkronen der Wellen erwischen.
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BeitragThema: Re: Der Strand    Fr Apr 29, 2016 1:07 am

cf: Hafen von Sonnspeer

Xharra Martell & Vaessa Cassel


Die junge Frau begleitete sie und begann sich vorzustellen. Xharra empfand ihre Gegenwart als nicht störend und sehr angenehmen. Sie lächelte, als ihr das Schwert der Seefrau angeboten wurde.
"Das ist sehr zuvorkommend von Euch, deswegen werde ich mich hüten es abzulehnen. Schließlich wird man nicht alle Tage von einer so tapferen Frau beschützte.", erwiderte Lady Martell und lächelte ihr gewitztes Lächeln. Das sie es nicht hatte ausschlagen können mit ihr zu gehen zeigte ihr wieder einmal mehr, dass sie scheinbar unwiderstehlich war-auf eine gewisse Art und Weise. Es war immer gut diese Karte auszuspielen, wenn man etwas haben wollte. Doch nun wurde Xharra von etwas anderem abgelenkt. Sie hatten den Strand erreicht, wo sie stehen blieb und lächelte. Dann streifte sie sich ihre leichten Sandalen von den makellosen Füßen und lief auf den weichen, weißen Sand. Sie liebte das Gefühl der Sandkörner auf ihrer Haut und die frische Seeluft im Gesicht. Xharra lief weiter, aber nicht schnell, eher leicht schreitend und sah zu ihrer Begleitung herüber, die so wild und ungebunden wirkte, wie sie es manchmal gerne wäre. "Eine Cassel, dachte ich es mir doch. Es freut mich sehr Euch kennen zu lernen.", erwiderte sie auf die Vorstellung. Sie kannte niemanden sonst, der als Frau freiwillig so lange Zeit auf See verbrachte, wie es eine Cassel vermochte. Sie selbst wollte ja reisen, aber dafür ewig auf einem Boot zu bleiben hatte sie nicht vor. Lieber fuhr sie mit einer Kutsche, obwohl ihr das Reisen mit dem Schiff wohl im Blut liegen sollte. Ihr Blick schweifte kurz zu den Wellen herüber, bevor sie wieder zu ihrer Gesprächspartnerin herüber sah, ihre Augen erfrischend wach und ihr Lächeln freundlich.
"Mein Name ist Xharra Martell. Eine Cousine des Fürsten.", sagte sie leichthin, als wäre es das normalste der Welt, dass sich eine Lady von höherer Geburt mit einer Maid aus dem Volk unterhielt. Sie mochte zwar manchmal das Leben einer Lady am Hof des Fürsten, doch manchmal wollte sie einfach nur ausbrechen und sie selbst sein. Ihre Augen fingen ihren Blick ein und Xharras Lächeln wurde breiter. "Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir eine Geschichte über Eure Reisen erzählen würdet. Ich selbst möchte bald auf Reisen gehen.", sagte sie versonnen und raffte ihr Kleid ein wenig auf, damit es nicht im Sand hängen blieb. Ihre Schuhe trug sie in der anderen Hand.
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Vaessa Cassel
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BeitragThema: Re: Der Strand    Fr Apr 29, 2016 2:43 am

cf: Hafen von Sonnspeer

Eine tapfere Frau... nun vielleicht war Vaessa Cassel wirklich eine tapfere Frau, aber sie prahlte nicht damit raum. Sein Schwert in der Not anzubieten, war für die Tochter eines Sers vollkommen normal und nahezu Alltag. Dennoch dankte sie diesem Kompliment mit einem ehrenvollen Nicken und schritt weiterhin neben der Lady, bis diese kurz anhielt, um sich die einfachen Sandalen von den Füßen zu ziehen. Kurz darauf glitt die Lady regelrecht über den hellen Sand und hinterließ kaum eine Spur hinter sich. Anders als die ledernen Stiefel der Seefrau, welche wieder neben der dunkelhaarigen Frau aus Dorne schritt. Diese sah nun wieder zu Vaessa.
"Ihr dachtet es Euch? Dabei habe ich immer vermutet, dass ich unter meinen Geschwistern und Stiefgeschwistern eine Ausnahme bilde. Ser Rodrik Cassel verstand sich eher aufs Reiten, ich hab die Liebe zur See wohl nur entwickelt, weil ich in Weißwasserhafen aufgewachsen bin.", gestand die hübsche Blondine mit einem ehrlichen Lächeln und schritt weiter, stützte ihre linke Hand an dem Heft ihres Säbels ab.
Als sich ihre Gesprächspartnerin dann ganz nebenbei vorstellte, zog Vaessa überrascht die Brauen in die Höhe, fing ihr Erstaunen aber gleich wieder. Noch im langsamen Daherschreiten vollführte die Cassel einen eleganten Knicks. "Es ist mir eine Ehre, Mylady." Mit einem Mitglied des Hauses Martell hatte sie hier unten am Hafen eigentlich nicht gerechnet. Doch so war es nun und Vaessa lernte schnell, damit zu leben und lief unbeirrt weiter. Hatte jedoch einen gewissen Respekt auf ihren Zügen vermerkt. Niemals sollte man sich Unsicherheit anmerken lassen. Dies konnte im Kampf nicht nur tödlich enden, sondern zeugte von Schwäche und Schwäche kannte die Frau aus dem Norden nicht. Dafür hatte sie einfach schon zu viel erlebt und gesehen. Auf See natürlich.

"Wenn Ihr auf Reisen gehen möchtet, erzähle ich euch gerne eine meiner Geschichten. Handelsgaleeren, wie meine Weiße Wöflin es ist, sind gerne Opfer von Piraten, da man die Crew in den freien Städten versklaven kann und die Waren zu unmöglichen Preisen auf fernen Märkten verschachert. Auf einer meiner ersten Fahrten, wurden wir natürlich attackiert. Als noch junge Kapitänin war ich sehr verunsichert, hatte Angst, aber Angst schneidet tief, und um meiner Crew Mut zu machen, zog ich als Erste meinen Säbel und erschlug den ersten Mann, der versuchte auf mein Schiff über zusetzten. Wir verteidigten die Weiße Wölfin erfolgreich und schlugen die Piraten in die Flucht, obwohl meine Crew Tote beklagen musste. Ich ließ im nächsten Hafen anlegen, um die Schäden zu reparieren und Nachrichten an die Familien zu überbringen, wenn man sie irgendwie ausfindig machen konnte. Nicht selten bestehen Crews aus ehemaligen Sklaven. Mein erster Maat war beispielsweise einer. Ist jetzt jedoch ein freier Mann."
Vaessa endete. Ihr Blick war während ihrer Erzählung unbewusst zu den Wellen hinüber geglitten, schnell sah sie aber wieder zu Xharra. Ein Grinsen lag auf ihren Lippen.
"Das Meer ist gefährlich und steckt voller Tücken, Mylady. Aber starke Frauen und Männern können der See trotzen. Ich bin mir sicher, dass Ihr eine solch starke Frau seid und eine Reise ohne Hindernisse überleben würdet."

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BeitragThema: Re: Der Strand    Sa Apr 30, 2016 11:30 pm

Sanft schritt sie durch den weichen Sand, der ihre Haut kribbeln ließ und sie kühlte. Sie genoss das Gefühl in vollen Zügen, war aber noch immer am Gespräch beteiligt.
"Und eben weil Ihr eine Ausnahme seid, dachte ich es mir. Ich dachte mir, irgendwann muss das Haus Cassel endlich auch mal eine so furchtlose Seefrau hervor bringen, wie es Männer abwirft, die nicht halb so schön sind wie Ihr es seid.", erwiderte sie und blickte zu der blonden Frau neben sich. Ihre Gabe Worte amüsiert und ehrlich klingen zu lassen, gab ihr einen größeren Spielraum bei Gesprächen, als anderen, nicht so wortgewandten. Als die junge Cassel knickste, winkte sie nur leicht ab. Sie mochte eine Lady sein, doch mochte sie manchmal das Gehabe und den Zirkus drum herum nicht. Lieber wandte sie sich zu ihrer Gesprächspartnerin und lauschte ihrer Geschichte.

Weiße Wölfin, was für ein passender Name für ein Schiff einer Cassel, dachte Xharra bei sich, als die Geschichte erzählt wurde. Ein Funkeln trat in ihre Augen, denn sie liebte Geschichten, besonders die von den freien Städten. Und Erzählungen von Piraten feuerten ihre Fantasie erst so richtig an. Ihr Herz begann schneller zu schlagen, als die Worte den Mund der Blonden verließen und sie fühlte sich, als würde es sich alles genauso direkt vor ihr abspielen. Als die junge Cassel geendet hatte, sah sie sie mit leuchtenden Augen an. "Das klingt so aufregend. Was haltet Ihr davon, wenn Ihr meine Überfahrt nach Essos leitet? Ich würde so gern die Welt sehen und brauche eine vertrauenswürdige Person an Board. Und wem könnte ich mehr vertrauen als er Frau mit dem Zepter in der Hand?", sagte sie verzückt und hatte wieder diesen Ausdruck in den Augen, mit dem man ihr kaum etwas abschlagen konnte. Aber was sie auch wollte war, dass diese Frau bei ihr blieb, ihr mehr erzählte. Aber sie wollte nicht zu viel erbitten, immerhin war sie eine Lady.
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BeitragThema: Re: Der Strand    So Mai 01, 2016 12:31 am

Auf die Worte ihrer hübschen Gesprächspartnerin musste Vaessa leise lachen, amüsiert und doch geschmeichelt. Die Blondine würde nie mit ihrem Äußeren prahlen, bei den neuen und alten Göttern, aber sie wusste dennoch, dass man sie durchaus als attraktiv betrachten konnte. Sie lächelte Xharra also an und faltete die Hände nun vor ihrem Körper, schritt jedoch mit Lady Martell weiter. "Ihr seid zu gütig, Mylady. Wir unter uns Frauen können jedoch ehrlich zu uns sein. Wir wissen doch insgeheim alle, was wir zu bieten haben, prahlen aber nur indirekt damit." Sie grinste und sah kurz zu den flachen Wellen hinüber, die sachte und sanft gegen die Brandung rollten und sich im weichen, hellen Sand verliefen. Es war immer wieder ein schönes Schauspiel, wenn man dem salzigen Meerwasser beim Spiel der Wellen zuschaute. Man hätte darin versinken können, metaphorisch als auch wörtlich. Jedes Gewässer hatte seine Tücken.
Aber das war nun nicht wichtig, auch wenn die zierliche Frau aus dem Norden das mit ihrer Geschichte durchaus vermitteln wollte. Wie es schien, schaffte Vaessa das auch. Immer wieder wenn sie mit ihren blauen Augen zu der dunkelhaarigen Schönheit neben sich schielte, lauschte diese ihrer Geschichte mit furchtlosem Interesse und einem Leuchten in den dunklen Augen. Es war schön, dass man Menschen mit wahren Geschichten so in Spannung versetzen konnte. Sie lächelte und hörte, was die Martell zu sagen hatte.
Überraschung trat in den Blick der Kapitänin. Diese Bitte kam so plötzlich und doch wäre es eine große Ehre eine Angehörige des Hauses Martell nach Essos zu geleiten. "Ich... ich bin überrascht und geehrt durch euren Vorschlag. Es wäre mir eine große Freude Euch auf meinem Schiff willkommen zu heißen. Ich gelobe, dass ich euch sicher durch die Meerenge bringen würde." Sie verschränkte ihre Hände nun hinter dem Rücken und blickte wieder zu Xharra. "Wann habt ihr geplant Eure Reise zu beginnen, Mylady?"

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BeitragThema: Re: Der Strand    So Mai 01, 2016 6:15 am

Auf die Worte der jungen Cassel blieb sie stehen und lachte herzlich. "Ohja, wir Frauen sollten uns was schämen uns auch noch Komplimente zu machen.", sagte sie amüsiert und der Schalk blitzte in ihren Augen auf. Sie fand sogleich noch mehr Gefallen an der jungen, blonden Frau, denn sie wusste mit Worten zu spielen. Als diese nun auf ihre Bitte so reagierte, wie sie es sich erhofft hatte, klatschte sie kurz vergnügt in die Hände, ging aber noch immer nicht weiter. Ihr Leibgardist hatte sich einige Schritte von ihr entfernt und war dort stehen geblieben um nach möglichen Feinden des Hauses Martells Ausschau zu halten. Dies war eine berechtigte Sorge, denn wie jedes Haus mit großem Namen hatten auch der Fürst und seine Familie Feinde im Volk, die sich ungerecht behandelt fühlten. Doch mit Vaessa und ihrem erfahrenen Mann an der Seite fühlte sie sich sicher und schien nichts zu befürchten. Mit leuchtenden Augen wandte sie sich wieder zu der Seefrau um und begann zu erzählen. "Da ich denke, dass dies hier unter uns bleiben wird, werde ich Euch anvertrauen, dass ich zunächst nicht nach Essos fahren möchte, sondern nach Königsmund.", sprach sie leise, damit ihr Gardist sie nicht hören konnte. Sie kannte die Spitzel des Fürsten und hatte nicht vor, dass dieser erfuhr, wohin ihre Reise wirklich ging. Deswegen die Farce am Anfang des Gespräches. Und sie war sich sicher, dass Vaessa diesen Wink verstand.
"Und losgehen soll es sobald es für Euch möglich ist. Ich reise jemandem hinterher und möchte nicht riskieren, dass dieser jemand schon fort ist, wenn ich in der Stadt des Königs anreise." erzählte sie weiter mit gedämpfter Stimme und blickte ab und an rasch zu ihrer Leibwache herüber, um zu sehen ob der Mann lauschte oder seinen Job machte. "Meint Ihr es wäre Euch dennoch möglich, mir einen Platz an Eurem Schiff zu bieten? Ich werde Euch natürlich ausreichend bezahlen, das steht außer Frage.", fügte sie schnell die letzten Worte an und sah sie eindringlich, aber nicht unfreundlich an. Sie wollte nur so schnell wie möglich ihrem Cousin nachreisen, damit sie nicht allein in der Hauptstadt verweilte. Das traute sie sich einfach noch nicht zu. Und auf dem Landweg würde sie ewig brauchen.
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BeitragThema: Re: Der Strand    So Mai 01, 2016 5:47 pm

Es freute Vaessa insgeheim, dass sie die Lady zum Lachen bringen konnte. Sich zu verstehen und gemeinsam zu Lachen war eine der besten Grundlagen für eine herzliche Freundschaft. Und Freude konnte man in diesen Zeiten immer gebrauchen. Zwar schwörte die Cassel dem Hause Stark die Treue, keine Frage, aber sie hegte im Grunde keine Abneigung gegen andere Häuser - außer vielleicht gegen die Graufreunds und Lennisters. Tintenfisch als auch Löwe hatten den Wölfen genug angetan, um Abneigung gegen sie zu hegen. Aber die hübsche Blondine wollte nicht weiter darüber nachdenken, sondern wandte ihre Aufmerksamkeit lieber wieder ihrer Gesprächspartnerin zu, diese schritt wieder langsam neben ihr her, während der übrig gebliebene Gardist stehen geblieben war, und sich aufmerksam umschaute.
Xharra schien dies zu nutze, denn sie sprach leise und es war unverkennbar, dass sie gedachte, dies unter Stillschweigen zu behalten. Vaessa nickte daher leicht, schielte jedoch kurz und unbemerkt zum Mann in Rüstung und Umhang hinüber. Das Ohr der Seefrau gehörte jedoch weiterhin der zierlichen Dunkelhaarigen, welche leise weiter sprach und ihre Beweggründe nannte. Bereits während dessen überlegte die blonde Schiffsmaid. Bezahlung war zu jeder Zeit etwas Gutes, denn sie musste sich um ihre Besatzung kümmern und zu manch einer Zeit ihr Schiff vor Schäden befreien. Alles kostete Geld... Dennoch fragte sie sich ob es klug war eine Lady aus dem Hause Martell in die falsche Richtung zu fahren, selbst wenn diese es verlangte. Allerdings hatte man auch Vaessa selbst ein Leben aufzwingen wollen, welches sie nicht wollte. Sie war geflohen und dankte Eamarr noch heute von Herzen für seine Hilfe... Was war, wenn es Xharra ähnlich ging? Ich kann es ihr nicht ausschlagen, wenn ich einst auch dort hin wollte, wo ich nicht hin sollte, dachte sich die Seefrau etwas wehmütig, ehe sie den dringlichen, dunklen Blick ihrer künftigen Passagierin erwiderte und entschlossen nickte.
"Ihr werdet einen Platz auf meinem Schiff bekommen, Mylady. Und die Weiße Wölfin wird Euch an den Ort eurer Wünsche tragen, das schwöre ich bei meiner Ehre als Kapitän."
Die Blondine lächelte aufrichtig und ehrlich. "Sagt mir schlicht, wann ihr zum Aufbruch bereit seid, ich werde mein Schiff für Euch bereit halten und die Fahrt organisieren..." Damit war natürlich die erste Fahrt nach Königsmund gemeint. Hier würden bestimmt einige Waren rumliegen, die noch transportiert werden müssten. Sie hoffte daraus, denn so würde  für die Handelsfrau ein weiterer netter Gewinn herausspringen.

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BeitragThema: Re: Der Strand    So Mai 01, 2016 8:06 pm

Für einen kurzen Moment sah Xharra den Zweifel über das Gesicht der Seefrau huschen und fürchtete schon, dass sie sich einen anderen vertrauenswürdigen Kapitän suchen müsste. Doch dann sagte Vaessa zu ihrer Erleichterung zu und bot ihr ihr Schiff an. Xharras Lächeln kehrte zurück und sie sah ebenfalls noch einmal flüchtig zu der Leibwache. Dann zu der jungen Cassel.
"Ihr werdet es nicht bereuen, vertraut mir. Ich versuche in drei Tagen alle nötigen Vorbereitungen getroffen zu haben. Ist diese Zeit für Euch angemessen?", fragte sie wispernd und lächelte sie fragend an. Wenn es nach ihr ginge, würden sie bereits heute die Segel setzen, aber sie wusste selbst, dass auch sie etwas Zeit zum vorbereiten brauchte. Ihre Kleidertruhen mussten schließlich mit und sie musste Männer finden, die für eine Münze von ihr schwiegen. Das war nicht sonderlich schwer, denn sie hatte bereits ihre Späher überall und würde es herausfinden, wenn jemand sie an den Fürsten verriet. Xharra wusste auch, das es wohl einiges an Ärger geben würde, wenn sie wieder käme und der Fürst heraus fand, dass sie nicht nach Essos gesegelt war. Aber darum würde sie sich später kümmern. Vorerst wollte sie ihrem Cousin nach und sich Königsmund ansehen. Dann würde sie vielleicht noch einmal auf die junge Cassel zurück kommen und doch noch Essos besuchen. Aber das würde alles eh noch eine Weile dauern und sie hätte noch eine Weile Zeit sich das genau zu überlegen.
[color:53b2=ffcc66]"Wir sollten zurück gehen. Meine Füße werden müde.", sagte sie schließlich und wandte sich an ihren Gardisten zurück, Vaessa hoffentlich im Schlepptau. "Wenn Ihr wollt, könnt Ihr mich morgen in den Gärten treffen. Ich würde mich sehr freuen mit Euch zu speisen.", fügte sie noch hinzu und lächelte breiter, freundlicher, liebevoller, wie es eben ihre Art und Weise war.
An der Straße angekommen, putzte sie sich die Füße ab und zog ihre Sandalen wieder an, damit sie sich an dem heißen Pflaster nicht die Sohlen verbrannte. Dafür war ihr ihre weiche und unnatürlich reine Haut wirklich zu schade. Mit einem Lächeln gab sie dem Leibgardist den Wink hinter ihnen zu bleiben, denn sie ließ sich ungern die Sicht versperren. Außerdem war es immer gut hinten Augen zu haben, die sie schützten, denn nach vorne konnte sie selbst sehen.
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BeitragThema: Re: Der Strand    Mo Mai 02, 2016 5:09 pm

Vaessa hatte den kurzen Zweifel im Gesicht ihrer Begleitung gesehen, die angedeutete Angst, dass sie Seefrau doch absagen könnte. Um so schöner war es zu sehen, wie Xharra wieder lächelte und einen verstohlenen Blick zu ihrer Leibwache hinüber warf. Er schien zumindest nichts von ihrem Plan mitbekommen zu haben. Gut so. Auch der Kapitänin könnte Schlimmes drohen würde herauskommen, dass sie die junge Martell mit auf ihr Schiff genommen hatte, um sie in die Stadt des Königs und nicht nach Essos zu bringen. Zwar könnte man sich Ausreden erdenken, wie einen Sturm, der das Schiff gezwungen hatte den nächsten Hafen anzusteuern. Aber an schönen Tagen konnte man von Stürmen absehen, selbst wenn es auf hoher See immer etwas anders aussah.
Allerdings könnte sich Vaessa dann immer noch nach Essos, ihre neue Heimat absetzten und dort weiterhin glücklich und besonnen Handel treiben. Dennoch keine schöne Vorstellung, da sie hin und wieder doch gerne wieder in den Norden segelte, um den Ort ihrer Kindheit zu besuchen oder ihn einfach nur zu sehen. Erst der Vorschlag von Xharra holte die hübsche Blondine wieder zurück auf ihren Gedanken und sie nickte akzeptierend. "Gerne. Ich sollte allmählich auch wieder zurück zu meinem Schiff und meinen Männern.", sagte sich schmunzelnd und mit hinter dem Rücken verschränkten Händen, während sie der dunkelhaarigen Schönheit mit den vollen Lippen wieder folgte, ein angemessenes Lächeln auf den rosigen Lippen, welche immer noch nach Meerwasser schmeckten, wie die Cassel bemerkte, als sich kurz darüber leckte.
Die Worte die dabei wieder ihr Ohr erreichten, veranlassten Vaessa dazu, gleich wieder zu Lady Martell zu sehen und sie fragend anzusehen. "Ihr wünscht, dass ich in die Gärten des Bergfrieds komme?" Die Blondine wollte sicher gehen. Sie hatte hatte bisher zu wenige der bekannten Burgen von Innen gesehen, selbst wenn sie jene Städte schon oft besucht hatte. Schließlich war die Cassel keine Hochgeborene, sondern nur die Tochter eines verstorbenen Sers, durch den der Familienname Cassel überhaupt erst nennenswert geworden war, wobei sie ihren Onkel und Cousin natürlich ebenfalls nicht vergessen durfte. Die einzige Stadt, die sie bis in alle Ecken hinein kannte, war Weißwasserhafen. "Ich gebe Eurer Einladung mit Vergnügen meine Einwilligung, Mylady. Doch ich befürchte, dass ihr mir ein Geleit werdet schicken müssen. Die Wachen vor den Toren werden einen dahergelaufenen Kapitän wohl kaum in die Feste lassen." Vaessa grinste dabei, sah zu Xharra und stellte es sich insgeheim allzu belustigend vor, dennoch wollte sie nicht riskieren, als gefährlich eingestuft zu werden.
Langsam schritten sie wieder auf die Straße zu und erreichten diese letztendlich auch.

tbc: Hafen von Sonnspeer

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