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 Hafen von Sonnspeer

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Vaessa Cassel
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BeitragThema: Hafen von Sonnspeer   Mi Apr 27, 2016 10:28 pm

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Der Hafen von Sonnspeer ist im Vergleich zu den anderen bekannten Häfen aus Westeros eher klein, wirkt durch die zahlreichen Besucher aus Essos als auch Westeros aber häufig überfüllt, ebenso wie der Markt der Stadt, auf dem die Waren der Handelsschiffe meistens gleich verkauft werden. Außer die Waren wurden für das Hause Martell persönlich geliefert.
An den Stegen des Hafens findet man hauptsächlich Handelsschiffe, aber natürlich auch ein paar gut bewaffnete Kriegsgaleeren.

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Vaessa Cassel
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BeitragThema: Re: Hafen von Sonnspeer   Mi Apr 27, 2016 10:29 pm

Die Weiße Wölfin legte mit ihrer Mannschaft und natürlich auch Kapitänin gerade im ziemlich überfüllt wirkenden Hafen an. Die Stege schienen voller Menschen, die Fässer, Kisten oder Käfige mit Hühnern herum trugen. Ab und zu sah man eine verräterische Ratte am Rande entlang huschen. Doch zwischen all den Beinen und Füßen verlor man die kleinen Biester schnell aus den Augen. Vaessa kümmerte sich nun auch nicht weiter um das Treiben am Steg sondern konzentrierte sich lieber wieder auf ihre Mannschaft die chaotisch auf ihrem Schiff herumzulaufen schien. Doch die Frau aus dem Norden wusste, dass alle Männer an Bord sich ihren zuvor geschrienen Befehlen hingaben und machten, was sie tun sollten. Die Segel waren bereits eingeholt und nun galt es das Schiff nur noch behutsam am Steg zum Stoppen zu bringen. Auch der Anker war bereits gelöst und lag im Wasser, sorgte für den nötigen Halt, während ein paar Mann an der Anlegestelle das Schiff vertauten. Das Schlimmste war also geschafft, sodass Vaessa nun von ihrem Platz am Schiffsruder abließ und ihrem ersten Maat zurief, er solle mit zwei anderen Männern die Planke legen.
Einen kurzen Moment später war es der schönen Blondine möglich, als erste ihr Schiff zu verlassen, um die Lage im Hafen zu kontrollieren. "Trego!", rief ihrem Stellvertreter zu. Der dunkelhäutige Mann sah sogleich zu ihr und wartete auf ihre Worte. "Ich schicke Jemanden der Stadt zu dir, um die Ladung zu überprüfen. Ich komme mit ihm, damit wir die Sachen dann auf einen Karren tragen können, um die Sachen hoch zum Bergfried zu bringen." Der Maat nickte und ließ seinen Käpten gehen.

Vaessa suchte am Hafen nun, fand jedoch keinen, der ihr nach Wache aussah. Dennoch wäre es bestimmt auch nicht schlecht zu wissen, wo es noch mal zum Markt ging. Zwar war die Blondine schon einmal hier gewesen. Allerdings hatte es die Blondine aus dem Norden nicht sehr oft in den Süden gezogen. In einer Straße, die bereits zum Strand führte. Dennoch sah sie dort eine Frau, die vielleicht mehr wissen könnte. "Entschuldigt! Mylady?", rief die Cassel und holte zu der dornischen Frau auf. "Könntet Ihr mir sagen wo ich den Verantwortlichen zur Prüfung der Schiffsladungen für die Burg finde? Er war nicht an den Stegen."

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Xharra Martell

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BeitragThema: Re: Hafen von Sonnspeer   Do Apr 28, 2016 4:45 am

Es war ein herrlicher Tag. Sie hatten wunderbares Wetter, wie immer in Sonnspeer, der Himmel war blau und beinahe wolkenlos und die Sonne schien mit ihren warmen Strahlen auf sie herab. Die Straßen waren laut und überfüllt, ein jeder wollte seine Waren anpreisen und potenzielle Käufer anlocken. Neue Schiffe legten am Hafen an und löschten ihre Ware. Um all dem Trubel zu entgehen, hatte Lady Xharra Martell beschlossen, den Strand aufzusuchen. Sie trug ein rotes Kleid und ein sonnengelbes Tuch um die Schultern, um sich damit falls nötig vor der starken Sonnenstrahlung ein wenig abzuschirmen. Ihre dunklen Locken trug sie in ihrem typischen hohen Dutt zusammen gebunden. Xharra hatte heute nur zwei Gardisten an ihrer Seite, da sie es eh vorzog an ruhigen Orten ihre freien Stunden zu verbringen. Und was gab es für einen besseren Ort als den Strand? Sie musste nur noch diese Straße hinter sich bringen, dann konnten sie ihre nackten Füße im Meerwasser kühlen. Doch gerade als sie im Begriff war die Straße zu verlassen, hörte sie einen entfernten Ruf und wandte den Kopf herum. Ihre Leibgarde blieb locker, denn es war so selten geworden, dass in Sonnspeer eine Hochgeborene angegriffen wurde, dass sie meist keinerlei Befürchtungen haben musste. Xharras dunkelbraune Augen fielen auf eine junge Frau mit blonden Haaren und eine Seemannskluft am Leib. Eine weibliche Frau der See? Sie war bestimmt eine Cassel.

Wie immer thronte ein liebevolles, aber leicht gewitztes Lächeln auf ihren vollen Lippen und sie wartete geduldig bis die junge Frau ausgesprochen hatte. Den Mann, der für das Löschen der Ware zuständig war suchte sie? Nun da wusste sich auch nicht viel weiter, musste sie sich eingestehen. Doch sie dachte mehr nach und da fiel es ihr ein. "Guten Tag.", grüßte sie vorerst zurück und blieb weiterhin freundlich und höflich. "Er ist sicherlich noch in einem der Gasthäuser und trinkt sich Mut an, um mit Frauen wie Euch reden zu können. Ihr werdet ihn nicht so schnell finden, aber ich werde einen meiner Gardisten in den Hafen schicken, damit es zu keinen Aufstauungen kommt.", sagte sie und lächelte. Dann winkte sie dem schmächtigeren der beiden Männer zu, der sich kurz verneigte und von Dannen schritt. Xharra sah ihm kurz hinterher, bevor sie sich wieder der jungen Dame vor sich widmete. Sie sah sie neugierig an, hatte sie doch sehr selten eine Frau der See gesehen und hatte schon immer einmal mit einer sprechen wollen. "Möchtet Ihr mich ein Stück begleiten? Ich würde nur allzu gern Euren Namen und Eure Geschichten der See erzählt bekommen.", sagte sie verzückt und faltete die Hände vor ihrem Bauch. Sie würde es sich nicht anmerken lassen, dass sie enttäuscht wäre wenn die junge Frau ablehnte. Aber sie würde es sein. Selten konnten Leute ihr etwas abschlagen, was sie natürlich durchaus zu ihrem Vorteil zu nutzen wusste. Geduldig wartete sie auf eine Antwort und ließ sie dabei nicht aus den Augen, sah sie aber auch nicht böswillig oder penetrant an.
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Vaessa Cassel
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BeitragThema: Re: Hafen von Sonnspeer   Do Apr 28, 2016 11:01 pm

Die dornische Lady begrüßte sie freundlich und mit einem Lächeln auf den Lippen. Dann erst erklärte sie der blonden, jungen Frau aus dem hohen Norden, dass der Verantwortliche wahrscheinlich noch in irgendeiner Schenke herumlungerte, um sich einer Dame wie ihr zu stellen. Vaessa konnte sich auf diese Bemerkung jedoch ein Grinsen nicht verkneifen. "Jeder Mann sollte sich Mut antrinken, um mit starken Frauen reden zu können. Frauen, wie Ihr und ich scheint es mir", meinte sie und sah dann zu dem schmächtigeren Gardisten, der von der zierlichen Dunkelhaarigen vor ihr angesprochen wurde. "Wartet einen Moment, mein Herr. Fügt eurer Suche bei, dass mein erster Maat sich um alles kümmert, solange ich nicht weg bin. Das Schiff Weiße Wölfin wird für den Verantwortlichen das Ziel sein." Das würde die Suche vielleicht vereinfachen, auch wenn sich Lady Cassel da nicht ganz sicher war.
Beide Frauen sahen dem Gardisten noch kurz nach, dann wandte sich die junge Frau aus Dorne wieder an die Seefahrerin und lud sie ein, sie ein Stückchen zu begleiten. Vaessa sah wieder zu der dunkelhaarigen Schönen, die ihre Hände ordentlich vor ihrem Körper gefaltet hatte. Entzückende Augen sahen der Blonden entgegen und auch wenn die Kapitänin kurz an ihr Schiff und ihren ersten Maat dachte, konnte sie irgendwie nicht anders, als dem Wunsch der Lady Folge zu leisten. Daher lächelte die sportliche junge Frau ihr Gegenüber an und nickte. "Es wäre mir eine Ehre, Mylady. Ich ersetzte auch gerne den Dienst Eures Gardisten und leihe Euch in der Not kurz meine Schwertkunst", antwortete sie und deutete dabei vorzeigend auf ihren Degen, der am Gürtel um ihre Taille hing.

Der Weg hinunter zum Strand war nicht mehr lang, daher hatte Vaessa auch erst zugestimmt. Zudem konnte ein wenig Sand zwischen Füßen bestimmt gut tun. Die Planken ihres Schiffes waren zwar ihr Zuhause, aber auch das Festland und Sand zwischen den Zehen konnte ein heimatliches Gefühl hervorrufen. "Ihr wolltet meinen Namen und meine Geschichten hören, Mylady. Nun, ich komme aus dem Norden. Vaessa Cassel mein Name. Vielleicht habt ihr von meinem Vater gehört. Rodrik Cassel. Ich selbst habe auch nur immer seinen Namen gehört und weder ihn noch meine Mutter gesehen." Die Frau, die als Mündel in Weißwasserhafen aufgewachsen war, sah zu ihrer Begleitung. "Verzeiht meine Neugierde. Aber mit wem habe ich das Vergnügen?"

tbc: Strand

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Xharra Martell

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BeitragThema: Re: Hafen von Sonnspeer   Mi Mai 18, 2016 6:09 pm

Zeitsprung
Am Abend
cf: Die Gärten (Nord)
Xharra Martell & Vaessa Cassel


Es war Abend geworden und Xharra schlich mit ihren Wachleuten, zweien an der Zahl, durch die Gassen von Sonnspeer. Nachts war es gefährlicher und sie mussten wachsam sein, vor allem da sie ein Mitglied des Hauses Martell zu beschützen hatten. Damit sie nicht so viel Aufsehen erregte, hatte sich Xharra in dunkle Gewänder gehüllt, die aus dickerem Stoff waren. Auf See würde es nicht immer so angenehm warm sein wie in Sonnspeer, das war ihr bewusst. Also hatte sie vor allem wärmere Sachen mitgenommen. Denn auch wenn die junge Cassel ihr ihre Kajüte angeboten hatte, glaubte sie nicht, dass sie das wirklich vor Wind und Wetter ausreichend schützen würde. Zudem würde sie ihre Wachleute mitnehmen, solange sie nicht an Bord störten, da sie in Königsmund lieber auf ihre eigenen Wachen vertraute. Es waren die beiden Männer, die sie am vorigen Tag auch am Hafen begleitet hatten. Ihnen vertraute sie bedingungslos, denn sie hatten ihr einen Eid geschworen, auf den sie bei Eidbruch mit dem Leben bezahlten. Eine nötige Maßnahme um sich ihrer Loyalität wirklich sicher zu sein.
Der kleine Trupp, der von zwei Kammerdienern verfolgt wurde, irgendwer musste ja das Gepäck tragen, kam langsam in die Nähe des Hafens. Xharra sah auf, denn sie trug einen Kapuzenumhang aus dunkelblauen Leinen, und erblickte bereits das Handelsschiff der jungen Kapitänin. Sie hatte ihr gestern eine Beschreibung dazu gegeben, obwohl sie sie hatte abholen wollen. Aber Xharra, eigensinnig wie sie war, war schon früher aufgebrochen, um das Treiben an Deck unter die Lupe nehmen zu können. Sie war einfach zu neugierig, als das sie in ihren Gemächern hätte warten können. Sie hoffte das ihre neu gewonnene Freundin ihr das nicht übel nehmen würde, aber da sie ja nun schon einmal hier war, würde sie sie wohl kaum abweisen können.
Xharra näherte sich der blonden Frau, schlich sich aber nicht gerade an, denn die Kammerdiener ächzten unter den Truhen voll Kleidung und dergleichen. Auf großartigen Schmuck hatte Xharra verzichtet, war sie sowieso nicht wirklich ein Fan von. Für große Ketten waren schließlich Meister bekannt und keine Ladys aus Dorne.
"Verzeiht, meine Liebe. Ich konnte es nicht erwarten Euch auf eurem Schiff zu besuchen. Ist es denn noch viel, was erledigt werden muss?", fragte die junge Martell und trat zu der Blonden Frau heran, die sie so eben erreicht hatte. Ihre Frage war nicht drängend, viel mehr neugierig, denn sie wollte sehen, was so alles getan werden musste, um ein Schiff abreise fertig zu machen. Ihre großen braunen Augen sahen unter der halb zurückgeschobenen Kapuze hinauf zum Bug des hölzernen Gefährts und sie staunte nicht schlecht. Endlich würde sie so ein Schiff mal von Nahem in Betrachtung ziehen können. Ihr Herz hämmerte aufgeregt gegen ihre Brust, doch sie ließ sich nichts anmerken, bis auf das typische Funkeln in ihren Augen.

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Vaessa Cassel
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BeitragThema: Re: Hafen von Sonnspeer   Do Mai 19, 2016 6:53 pm

cf: Die Gärten (Nord)

Wie erwartet und erhofft schaffte sie es, bis zum Einbruch der Dunkelheit alle noch nötigen Vorkehrungen zu erledigen. Die Kisten mit den Tüchern wurden an Bord getragen und in den Lagerräumen verstaut. Der Beauftragte ärgerte sich zwar darüber, dass sie einige der Kleider, die eigentlich mit auf die Fahrt hätten gehen sollen nicht mitgenommen werden konnten, da diese noch nicht fertig waren, aber Vaessa war klug genug, um zu wissen, dass die meisten einfachen Leute mit einem netten Sümmchen still waren und dann nicht mehr meckerten. Natürlich entschuldigte sich die Blondine auch für den abrupten Aufbruch, aber wie erwartet besänftigte das Geld den Mann, dem die Schneiderei gehörte.
So brachten Trego und ein weiterer Mann ihrer Crew die letzte Kiste an Deck, als die Sonne unterging. Sie selbst machte sich daran, schon mal das ein oder andere Tau und Seil zum Hissen der Segel neu zu vertauen, damit es schneller losgehen konnte, sobald Lady Martell eintreffen würde. In Kürze sollte es eigentlich soweit sein, denn die Cassel hatte zugesagt sie am Steg abzuholen und sie dann persönlich auf die Weiße Wölfin zu führen. Doch es kam anders. Ihr erster Maat trat zu ihr, als Vaessa noch ein Seil in der Hand hielt, um dieses etwas zu lockern, damit dieses später etwas mehr Spielraum hatte. Als Trego ihr anvertraute, wen er von weitem schon erblickt hatte, vertaute die zierliche Blondine schnell das Seil und machte sich daran über die Planke auf den Steg zu treten und vor ihrem Schiff auf Xharra zu warten. Sie war unverkennbar. Wenige sonst hatten einen eigenen, kleinen Hofstaat dabei, um Kisten zu tragen, zudem waren die Wachen offensichtlich und zeigten, dass sich da Jemand näherte, der einen hohen Stellenwert hatte.
Dass sie als Tochter eines Ritters mal so einen edlen Gast auf ihrem Schiff würde begrüßen dürfen hatte sich die junge Frau aus dem Norden auch nicht erträumen können. Es war wirklich eine Ehre für sie, ihre Mannschaft und ihr Schiff! Dennoch war die Lady aus Dorne früher dran, als abgemacht, und das Schiff war noch nicht vollkommen fertig zum Auslaufen, auch wenn dies nicht viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Vielleicht war es sogar gut, dass sie auch jetzt schon alles Verstauen konnten und nicht erst, wenn das Schiff bereits fuhr.
"Seid gegrüßt, Mylady. Es bleibt nur noch das Nötigste zu erledigen. Eure Truhen können an Deck und in meine Kajüte getragen werden." Sie wandte sich kurz um und rief einen jungen Knaben von gerade mal 14 Jahren zu sich. Ein Junge aus Volantis mit schwarzem, gelocktem Haar und einem Ansatz von Bartwuchs im Gesicht. "Mein jüngster Mann an Bord, Ysis. Er ist mutig und ein eifriger Seemann." Der Junge verbeugte sich vor Xharra und begrüßte diese respektvoll und so wie es sich gehörte. Dann deutete er ihren Dienern ihm zu folgen, damit er sie in die Kammer des Kapitäns führen konnte. Dann bot Vaessa der Lady aus Dorne ihren Arm an, um sich einzuhaken. "Lady Xharra, es wäre mir eine Freude, Euch mein Schiff zu zeigen. Bitte, kommt mit an Bord.", sagte sie, deutete auf die Planke, die als Übergang zum Schiff diente, und die Seefrau führte ihre Freundin und ihre Leibwachen auf die Weiße Wölfin.

tbc: The Ocean - Die Meere - Die "Weiße Wölfin"

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Oberyn Martell

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BeitragThema: Re: Hafen von Sonnspeer   Do Jan 12, 2017 4:20 pm

Erstaunlicherweise blühte Oberyn regelrecht auf als sie ihr dornisches Schiff bestiegen das sie aus Königsmund wegbringen sollte. Er lachte, spielte und trank mit den Matrosen sowie mit Xharra, seiner Cousine. Besonders gut waren die Witze über die Hauptstadt und deren Bewohner. Südlinge halt. Wie alle anderen auch, waren sie in ihren eigenen Augen die einzig wahre Kultur. Solange man unter sich war , prägte sich das noch viel stärker aus. Nur über die Lennisters waren die Witze spärlich gesäat, so als wolle man das Thema erstmal ruhen lassen. Bis auf die Sache, die Oberyn mit dem Berg erledigte. Das es Zweifel an der Echtheit des Schädels gab, wurde nicht angesprochen, falls jemand bescheid wusste. Xharra würde dies in Dorne bestimmt rasch in Erfahrung bringen können. Jedenfalls landeten sie im Hafen endlich, nach scheinbar endlosen Tagen bei relativ gemütlicher See in Küstennähe , kamen sie endlich an. Oberyn lief schon eine Stunde lang auf dem Boot auf und ab , bevor er es nicht mehr aushielt und schwimmend in die Bucht gelangen wollte ,welche von ihnen schon noch einige hundert Meter entfernt war. Ich geh schonmal vor ich halt das nichtmehr aus rief er Xharra und den Männern zu während er sich seines Oberteils entledigte und vom Schiff sprang mit einem gut durchgeführtem Hechtsprung. Impulsiv war er nunmal und wer wollte ihn schon aufhalten, keiner. Sollte sie ihm nicht nachkommen wartete er bereits an ihrer Anlegestelle, klitschnass und mit etwas Brot, kandierten Datteln und einem Becher Wein neben sich. Ahja und etwas Pökelfleisch. Alles Begrüssungsgeschenke die er auf dem Weg bekam vom Strand bis zur Anlegestelle. Ein reich gefüllter Teller, es war genug für alle da , auch die Matrosen. Xharra wurde aber natürlich als erste angeboten von diesem zu naschen . Mit mampfendem Gesicht und tropfenden Haaren, entblösster Brust und nassen hosen/stiefeln , die nun braun statt goldgelb erschienen sah er sie an und reichte ihr mit einladender Geste Zutritt zu seinen Köstlichkeiten. "Siehst du , das ist was ich meine " er sah glücklich aus, richtig glücklich. Nur selten sah man ihn so.
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Xharra Martell

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BeitragThema: Re: Hafen von Sonnspeer   Di Jan 17, 2017 6:19 pm

cf: Die Terrassen
Xharra & Oberyn Martell


Die Seeüberfahrt dauerte eine ganze Woche an. Doch im Gegensatz zu einer anderen Lady, genoss Xharra das Erlebnis. Sie genoss den Wind im Haar, der Ausblick auf dem Meer und natürlich die Feierlichkeiten, die seitens ihres Cousins veranstaltet wurden. Seine ausgelassene Laune, die mit jeder Seemeile heiterer wurde, war ansteckend und gab ihr die Möglichkeit den Kopf abschalten zu können. Auch sie feierte natürlich genauso ausgelassen mit, trank Wein, tanzte und gab sich der allgemeinen guten Laune hin. Die Scherze über die Hauptstadt waren auch eine willkommene Ablenkung von der Erinnerung, wie es dort gestunken hatte. Und die Vorfreude, die nun auch Xharra nicht mehr leugnen konnte, ihre Heimat wieder zu sehen, war größer denn je. Auch wenn sie gerne auf Reisen ging, so war es doch ein schönes Gefühl heimzukehren, wie sie feststellen musste.
Und kaum ließ sie den Blick erneut über das Meer streifen, so musste sie feststellen, dass sie fast zu Hause waren. Kaum wollte sie Oberyn die erfreuliche Nachricht mitteilen, da sah sie ihn schon, wie er sein Oberteil auszog und sich an die Reling stellte. Für einen Moment musterte sie ihn schamlos, befand das er immer noch genauso gut aussah wie vor seiner Abreise und hörte dann seinen Worten zu.
"Ertrink nicht, liebster Cousin!", rief sie ihm amüsiert zu und sah ihm nach, als er in einem sehr eleganten Hechtsprung von Bord ging, um dann voraus zu schwimmen. Sie wäre ihm nur allzu gerne gefolgt, wenn sie das Schwimmen zu ihrem Repertoire zählen könnte. Doch das konnte sie nicht. Sie war in vielem begabt, aber mit dem nassen Element konnte sie nur wenig anfangen.  Also blieb sie wo sie war und landete erst mit dem Schiff im Hafen an, wo auch sie herzlich begrüßt wurde, während sie von Bord und am Kai entlang ging. Sie gesellte sich zu ihrem klatschnassen Cousin und Prinzen und nahm sich eine kandierte Dattel, um sie sogleich zu naschen und sich zu ihm an den Tisch zu setzen.
"Nasse Kleidung steht dir! Solltest du öfter tragen.", sagte sie keck und musterte ihn. Das Wasser perlte in leuchtenden Tropfen von seiner dunklen Haut ab und eine Weile verfolgte sie die Tropfen mit den Augen, bis sie ihn wieder ansah, sich das Haar glättend, welches vom Wind noch ein wenig zerzaust war.

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Oberyn Martell

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BeitragThema: Re: Hafen von Sonnspeer   Mo Jan 23, 2017 2:09 am

Kurz wandte sich ihr Cousin im Wasser wie ein Delphin und sah sie an mit einem feistem Grinsen. Ein bisschen der salzigen Flüssigkeit geriet ihm dabei in den Mund und er spuckte diese mit einem zersprühendem Strahl aus. "Keine Sorge, Xharra, ich bin nicht der, der nicht schwimmen kann! er triezte sie damit ein wenig, vielleicht musste er ihr das dann wirklich mal beibringen. Das sie das auch nicht früher mal machen konnten, empfand er als rätselhaft. Er war wirklich lange fort von seiner Heimat, fort von seinen Liebsten. Da er ein wenig zornig wurde mit diesem Gedanken, schwamm er schneller und erst die Anerkennung und Gastfreundschaft der Hafenhändler liess sein Herz wieder etwas Ruhe empfinden und Geborgenheit die er brauchte um nicht diesen ganzen bösen Gefühlen zu verfallen die in ihm schlummerten. Wenn jemand eine dunkle Seite besass, dann Oberyn. Fast schon eine psychotische Seite. Daher war er auch so verdammt unberechenbar fast zu jeder Tageszeit. Diesmal war ihm danach zu essen und die Gaben zu geniessen die man ihm in der Heimat einfach darbot ohne Gegenleistung zu fordern. Er sah zu ihr herüber, während die Schiffsleute alles taten um sie sicher auf den Hafensteg gelangen zu lassen. Sie war geschickt darin, nicht ins Wasser zu fallen, wie er fand. Sehr nützlich wie er bemerken durfte, wenn sie schon nicht mit dem kaltem Nass zurecht kam. Wie gern hätte er Sie in nassen Kleidern gesehen...Kurz kaute er grinsend ebenso auf einer der Datteln, musterte sie aber gleich so diebisch das es sehr anzüglich wirkte. Dann stand er auf und umarmte sie einfach ohne ein Wort immernoch kauend mit offenem Mund den Kopf leicht schief legend ... ohne sein Grinsen zu verliefen, was nur ein wenig feingeschnittener wurde. Dabei versuchte er sich so an sie zu schmiegen das sie genauso nass wurde wie er , besonders wenn sie sich dagegen wehrte. "Ist das so Xharra, dann lass mich dir sagen,das du unbedingt auch noch schwimmen lernen solltest." Ein freches Lachen band er in das Ende seiner Worte ein und schmiegte sich regelrecht an sie bei jeder Gelegenheit die Feuchtigkeit seiner Haut und Kleider auf die ihre übertragend.
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BeitragThema: Re: Hafen von Sonnspeer   Mi Feb 01, 2017 10:17 pm

Die triezenden Worte gingen nicht spurlos an Xharra vorbei. Natürlich war es allmählich an der Zeit das nasse Element beherrschen zu können, doch hatte ihr bisher der Lehrer dafür gefehlt. Oberyn war nicht da gewesen und jemand anderes auch nicht. Und Doran hätte es ihr wohl kaum beigebracht. Außerdem war es ihr auch ein wenig unangenehm es nicht zu beherrschen. Immerhin schwammen ja auch Lebewesen mit kleineren Gehirnen, warum nicht also auch sie?
Just in dem Moment wo ihre Gedanken ins Schmollen übergingen, waren sie auch schon an Land und sie stand mit einer Frucht zwischen den Fingern kauend neben ihrem triefnassen Cousin, der sie anfeixte und plötzlich aufstand. Mit dem nächsten von ihm hatte sie genauso gerechnet wie damit, dass sie praktisch wehrlos dagegen war. Dennoch versuchte sie den nassen Mann von sich zu drücken, erfolglos natürlich. "He! Oberyn! Lass das!", sagte sie stur, doch konnte sie schon bald das Lachen nicht mehr unterdrücken. Sie wand sich in seinem festen Griff und spürte die kühle Nässe durch ihr luftiges Kleid dringen, das binnen weniger Zeit komplett durchnässt war. Das doofe war nur, das man nun Alles durchsah! Bis auf die wenigen Stellen wo der Stoff etwas dicker gewebt war, sah man an fast allen Stellen ihren schlanken Körper durch.
"Sieh was du angerichtet hast.", hauchte sie dann schelmisch in sein Ohr, wenn sie schon einmal so nahe bei ihm war. "Jetzt kann mich jeder beinahe ohne Kleider sehen!", schnurrte sie hinterher und hörte langsam damit auf sich zu wehren. Die Umarmung akzeptierend, griff sie an ihm vorbei nach einer weiteren süßen Dattel und steckte sie sich etwas umständlich in den Mund, nur um daraufhin gleich wieder breit zu lächeln.

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BeitragThema: Re: Hafen von Sonnspeer   Do Feb 02, 2017 2:50 am

  Nicht? klang es fast  vorwurfsvoll und zugleich neckend zwischen seinen Lippen hervor. Das Grinsen aus seinem Gesicht zu bekommen schien genau so schwer zu werden wie sich zu befreien, was wirklich nicht gut gelang, denn Oberyn setzte wirklich einiges daran sie "nass" zu machen. Schmunzelnd lachte er dabei auch noch in sich hinein. Als würde er ihre Worte nur zu "wörtlich" nehmen, begutachtete er sein Werk und war stolz auf sich und auf sie auch, denn sie  konnte einen fabulösen dornischen Körper vorweisen dem jeder Mann verfallen würde. Für so einen Körper würden manche sogar Kriege anzetteln. Nur langsam liess er sein Griff ein wenig Lockerung erfahren und drückt sich trotzdem mit seiner Brust an die ihre.  "Ich seh schon... vielleicht müssen wir dir dann erstmal was neues zum anziehen suchen...? . Schnurrig blieb auch er doch glitt er mit einer Hand ebenso durch ihre Haare und über ihren Rücken, sie nicht ganz aus der Erotik der Situation herauslassend. Als sie über ihre Nacktheit sprach, hob er eine Augenbraue und musste sie etwas angrinsen während er die Stirn an ihre lehnte  "Und....?  jeder der sich nicht nach dir umsieht, ist ein Narr." Grösser wurde sein Grinsen und er kam ihren Lippen sehr nahe als er sich so auf seine Art bewegte und fast in jede gute Position gelangen konnte, wie eine Schlange.  "Fast alle Männer sind einfach gestrickt. Sie werden dich mit diesen Blicken ansehen und doch nicht wagen, ihre Fantasien auszudenken, wenn ich bei dir einherschreite... Spielerisch und mit einem sehr eigenem Humor gepaart waren seine Worte. Er wollte sie nicht jemandem anderen vorführen. Vielmehr wollte er das sie an diesem Spiel teilnahm. Sich selbst präsentierte. Stolz war und unbeugsam. Sich nicht ihrer schämte, oder gar daran etwas schlimmes fand. Der Spass sollte dabei im Vordergrund stehen und die Gesichter der Menschen , sowie deren offensichtlichen Gedankengänge, die sich in den normalen Bürgern schnell in ihrem Antzlitz wiederspiegelten. Als sie die Dattel griff, liess er sie bis zu ihrem Mund kommen und biss dann das Ende der Dattel zwischen die Lippen. Nur zu zart berührten sich ihre Lippen kurz als er sich dreist rausnahm diese Dattel mit ihr zu teilen. Manche Blicke zogen sie bereits an. Besonders von dem Fährmeister, der noch sein Geld wollte. Oberyn bemerkte ihn und warf ihm ein Beutel  zu , der an seiner Hüfte herumbaumelte. Darin fand dieser dann genug Geld damit sie ihre Geschäfte fortsetzen konnten. Im Hafen an sich, bleiben sie vorerst ziemlich unbeobachtet. Zunächst.
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BeitragThema: Re: Hafen von Sonnspeer   Di Feb 07, 2017 6:28 am

Seine Musterung ließ sie ohne große Worte über sich ergehen und schmunzelte ihn nur an, während seine Brust sich gegen die Ihre drückte und sie dabei seinen kühlen Körper spüren konnte, der durch die See noch etwas kühler war als sonst, aber schon recht bald von der dornischen Sonne aufgeheizt wurde. Vielleicht auch von etwas anderem.
"Ich wäre begeistert wenn du mir dabei helfen würdest.", erwidert sie leicht ironisch angehaucht und grinselt ein wenig zu ihm rauf, während seine Hand auf Wanderschaft geht und sie die Nässe kaum noch spüren lässt, da seine Fingerspitzen ihr ein neues Gefühl geben. Das Gefühl begehrenswert zu sein. Durch seine Bewegung mit dem Kopf, blieb ihr beinahe nichts anderes übrig, als ihn anzusehen. Dabei sah sie beinahe gefährlich aus ihren großen, braunen Seelenspiegeln zu ihm herauf. "Das stimmt allerdings. Aber vielleicht möchte ich ja gar nicht von jedem angeglotzt werden. Sondern nur von bestimmten Leuten...", erwiderte sie genauso gefährlich, wie sie guckte, während sich das Lächeln wieder auf ihre vollen Lippen schlich, denen sich auch die seinen für einen Moment näherten. Doch sie sah ihn nur weiter unentwegt an, während sie leicht nach ihm haschte und das Lächeln breiter wurde, bei seinen Bewegungen. Den Namen Viper trug er wohl nicht umsonst.
Zwickt ihm für seine Worte in die Seite und schaut ihn weiter an. "Das wäre das erste Mal, dass ich so entblößt durch die Straßen laufe. Sonst mache ich das nur oben im Hof.", erwiderte sie spielerisch verführerisch und grinste dann leicht. Bestimmt hatte sie dort schon der ein oder andere gesehen, vielleicht auch Oberyn. Sie mochte das verstohlene, das verbotene sehr. Als sie ihre Dattel zwischen den Lippen hatte, rechnete sie beinahe schon damit, dass er etwas tat. Dennoch entsprang aus der Berührung ihrer Lippen ein leichtes Kribbeln, wie eine verbotene Begierde und der Blick von ihr wurde raubtierhafter. Sie zog den Rest der Dattel in ihren Mund und leckte sich leicht über die Lippen, das Lächeln wich nicht und glich beinahe dem Seinen. Die Blicke der Leute waren ihr beinahe einerlei. Es machte die Sache noch verwegener und somit für sie interessanter.

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Oberyn Martell

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BeitragThema: Re: Hafen von Sonnspeer   Mo Feb 13, 2017 2:15 am

Ein grinsendes Lächeln schlich  auf seine Lippen empor während er genüsslich den ergatterten Dattelteil regelrecht mampfte, als hätte er keine manieren und liess sie dabei nicht aus den Augen. Scheinbar war sie von seinem Plan angetan, neue Kleider anzuprobieren und er reizte nur zu gerne seine Vorstellungskraft, fast so gern wie er schöne Titten sah. "Richtig süss..... die Dattel.hmhmhm" . Ihre gefielen ihm , sie waren eine  Handvoll für ihn , wenn er sie genauer betrachtete und abschätzte. Leicht glitten seine Augenbrauen etwas in die Höhe bevor er blinzelte und das Grinsen nur langsam weichen liess, als sein Blick verspielt und verrucht wirkte zugleich. Sie wusste das Oberyn aller art Sachen trieb und ihm auch scheinbar nie langweilig wurde. Nicht nur weil er Männer sowie Frauen zu seiner Lust "benützte".  "Also für mich klingt das nach einem Plan um die nächsten Stunden rumzubringen. Etwas Wein finden wir bestimmt auch noch." Die Sonne von Dorne liess nicht zu das ihm kalt wurde und ihr auch nicht, doch irgendwie schien sie besonders erhitzt und ihr Blick wirkte auch  wieder als wäre  sie diesen  Spielchen nicht unbedingt abgeneigt. Sie lief ja sonst oft schamlos umher und er wusste das, natürlich hatte er sie schonmal gesehen, nicht das er sie beobachtete, aber auch er machte mal Pause  und verschnaufte. An der frischen Luft am liebsten. Gemächlich und geschmeidig stand er auf und  kam ihr sehr nahe und bot ihr sein Arm an um sich einzuhaken.  "Dann lass uns gehen oder hast du etwa Angst? " Er wusste das er sie nur ein wenig herausfordern musste und sein Blick dazu  war listig und doch sehr verspielt zugleich. Die Adeligen kehrten heim. Und waren Nass. Die  Wenigsten würden es sowieso mitkriegen oder wagen etwas zu sagen. Schliesslich galt auch hier ein wenig die Devise kümmer-dich-lieber-um-deinen-eigenen-scheiss. Er würde sie zu den edleren Bereichen der Stadt führen, in denen sie bestimmt bald erwartet wurden von seinem Bruder. Immer wieder huschte sein Blick umher und er hielt Ausschau nach Dorans persönlichen Garde. Es würde ihn nicht überraschen, sollte man sie bereits erwarten.
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Xharra Martell

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BeitragThema: Re: Hafen von Sonnspeer   Do Feb 16, 2017 11:59 am

Über seinen Kommentar konnte sie nur leise lachen. Es war einerlei zu sagen, dass die Frucht süß war. Doch so wie Oberyn es sagte, lag stets etwas zweideutiges in seinen Worten. Und das fast jederzeit. Auch diesmal glaubte sie nicht, dass er die Dattel gemeint hatte, denn sein Blick lag auf ihrem Körper und sein beinahe lüsternes Lachen verrieten ihr, dass er sie an einer bestimmten Stelle musterte. Beinahe verdrehte sie die Augen, so offensichtlich war sein Blick. Sie bewegte ihren Körper nicht, doch etwas anderes schien ihn aus seinem Fokus zu holen, denn er sah wieder zu ihr herauf.
"Man müsste wohl schon weit in die Steppe hinaus wandern, um keinen Wein mehr in Dorne zu finden...", kommentierte Xharra und das Lächeln, das ihre vollen Lippen umspielte war fuchsig. Ihre Augenbraue hob sich leicht, als sie ihn von der Seite her etwas musterte, denn sie hatte sich noch einmal dem Teller mit den Speisen zugewandt und nahm sich eine Dörrpflaume, um sie langsam und beinahe verführerisch zu vernaschen und sich danach in aller seelen Ruhe die Fingerspitzen abzulecken. Als er aufstand und zu ihr herüber kam, ihr sogar sehr nahe kam, ließ sie ihn nicht aus ihren großen, dunklen Seelenspiegeln. Er reichte ihr seinen Arm, sodass sie sich einhaken konnte, was sie auch sogleich tat. Auch wenn es noch immer etwas ungewohnt für sie war, so entblößt durch die Stadt zu laufen, so nahm sie diese Herausforderung mit erhobenem Haupt an. Sie hatte keine Angst. Nicht in seiner Nähe und auch sonst sehr selten.
"Ich habe niemals Angst.", waren jedoch ihre Worte und sie erwiderte seinen listigen Blick mit ihrem gefährlichen, beinahe lauernden. Gemeinsam schritten sie von der Anlegestelle hinauf in die edleren Bereiche der Stadt.

tbc: Sonnspeer/ Der Hof

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Oberyn Martell

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BeitragThema: Re: Hafen von Sonnspeer   Fr Feb 17, 2017 3:14 am

"Das stimmt allerdings. Zumindest daran sollte es nicht scheichtern" . Sie spielte doch zu gerne eine 2te Runde vom Küss mich und verführ mich Spiel und Oberyn sah ihr nur zu gerne dabei zu wie sie ihn regelrecht triezte in ihrer nassen Aufmachung. Und wie immer liess er sich die Butter nicht vom Brot nehmen, schon garnicht von ihr. Doch er war stets bedacht die Grenzen nur entlang zu laufen und nicht zu überschreiten. Wer waren sie denn? Targaryens oder Lennisters? nein ...Dorner waren in gewisserweise kultivierter und gingen besser mit ihrer Erotik und Perversion um als der rest der Welt. Natürlich aus Oberyns Sicht der Dinge. Schliesslich war er keineswegs ein Kostverächter und liebte es die Nacktheit und Wollust seiner Mitmenschen zu entfachen. Genauso sehr wie er es liebte im Kampf seine Feinde zu zerstören. Naja fast genauso. Die Blicke vieler glitten auf und über sie hinweg, aber sie war stark und Oberyn stolz auf sie. Sie hatte wirklich keine Angst, zumindest mit ihm an seiner Seite. Eine halbnackte Frau die sonst allein durch die unedlen Viertel von Sonnspeer marschiert wäre sicher für manchen ein gefundenes fressen und denen war es egal ob sie eine Lady war oder nicht. Nur zu gern würde er sehen wie es einer in einem fairen Kampf versuchte. Sie würde ihm die Zähne aus dem Gesicht in den Hals tretten und ihm dann in den Bauch schlagen das er sie sofort wieder aus dem arsch hinausschiesst. Geschmeidig glitten ihre Schuhe  über die sandigen Steinstrassen bis zu den oberen Ebenen. Die Wachen sahen Xharra schief an und Oberyn auch zuerst, doch ein Augenbraue heben regelte das. Keiner wollte es drauf anlegen mit ihm  kämpfen zu müssen, bis auf einer. Ein guter Freund seines Bruders, der sie bereits erwartete mit verschränkten Armen und die anderen wachen mit gut einer Kopfgrösse überragte und doppelt so breite Schultern vorweisen konnte.

Tbc:  Sonnspeer/ Der Hof
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BeitragThema: Re: Hafen von Sonnspeer   Sa Sep 09, 2017 3:20 am

C.F. :Nesaleahs Haus


Sobald er sie fand teilte er ihr mit das sie im Morgengrauen aufbrechen würden und das die Zeit zum schlafen doch zu schade wäre. Mit einem schelmischem Lächeln und gekonnten Verlockungen überredete er sie zunächst eine Massage zu geniessen, doch er wollte ebenso genuesslich angefasst werden und das liess sich Xharra bestimmt sowieso nicht nehmen. Arm in Arm lagen sie schliesslich noch wach als die Sonne den Horizont kratzte. Oberyn packte scheinbar nur selten Dinge ein ,ausser seine Waffen und ausreichend Gold. Das, wusste er, würden sie in Essos dringend brauchen. Namen und Titel waren in diesen Landen einfach nicht soviel Wert wie in Westeros. In Essos erinnerte man sich aber auch noch bestimmt an ihn, das waren gute Zeiten, aber verrückte Zeiten. Ein wenig sprach er mit Xharra noch darüber, bevor und während sie in den Hafen schlenderten. "In den Grubenkämpfen kommt es darauf an wie du dich bewegst auf engem Raum. Eigentlich bevorzuge ich es mehr im freien zu kämpfen. hmhmhm , jetzt ist es fraglich ob ich überhaupt jemals wieder kämpfen werde...aber psst behalt das bitte für dich " Mit einem Schmunzeln und Zwinkern teilte er ihr dies nochmal mit. Er konnte sie also garnicht wirklich beschützen? naja, vor der ein oder anderen Gefahr vielleicht schon, aber bestimmt nicht vor allem.
Das Schiff legte ab und brach auf, die See war ruhig, doch nicht für lange. Die Reise wurde rau und unerwartet harsch an manchen Stellen. Teils mussten sie helfen, da Mitglieder der Crew verletzt wurden, einer brach sich ein Bein auf Deck in der Nachtschicht und ein anderer schien eine Krankheit an den Rand des Dahinscheidens zu bringen. Wundervolle 14 Tage Abenteuerurlaub würde man vielleicht behaupten, oder so stellte es Oberyn hin als er und Xharra erschöpft beieinander einschliefen.
An einigen Tagen waren die Götter ihnen nun doch etwas wohlgesonnener, ein Zeichen das die Küste nichtmehr weit entfernt war. Die Sklavenbucht oder die Drachenbucht wie sie nun genannt wurde ersteckte sich nach dem 13ten Tag weit vor ihnen, nachdem sie Halt machen mussten in Tyrosh um ihr Segel auszubessern nach den Sturmböen. Tyrosh war schön, schmutzig und einfach , so wie Oberyn es mochte und ein wenig trauerte er diesem fast gesetzlosem Umfeld nach während sie sich der Küste näherten, die in Essos wohl gerade am wenigsten frei war, zumindest so wie früher. Dafür war es nun besser, oder so sagten sie. Er würde sich schon noch selbst davon überzeugen.
In diesen Momenten stand er an Deck und sah auf die noch etwas entfernte Küste.
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BeitragThema: Re: Hafen von Sonnspeer   Fr Sep 15, 2017 6:27 pm

cf: Sonnspeer - der Hof

Die Zeit verflog wie der Wind, der ihnen in den Segeln setzte. So schnell wie sie in ihrer Heimat angekommen waren, so schnell flogen sie über das Wasser wieder hinfort. So fühlte es sich zumindest für Xharra an, die an der Reling des Schiffes stand und sich die kühle Seeluft durch die Haare fahren ließ. Die See war rau dieser Tage, dennoch genoss die Unerschrockene so viel Zeit wie sie konnte über Deck. Sie wollte sehen welchen Weg sie nahmen, erkunden wie man ein Schiff fuhr und worauf die Seeleute achteten. Eines Tages, so nahm sie sich vor, hatte sie ihr eigenes Schiff und steuerte es selbst. Genau wie ihre neueste Freundin, Vaessa Cassel. Sie bewunderte die junge Frau, die der See mächtig war und sich genauso von nichts erschrecken ließ.
Xharra musste sich nicht umdrehen, um zu wissen, dass Oberyn zu ihr getreten war. Sie kannte seine Aura, seinen Geruch, seine Art zu gehen. Sie spürte ihn, mochte man wohl meinen.
Warum möchtest du eigentlich nicht kämpfen, liebster Cousin? Du bist so ein guter Kämpfer, es wäre beinahe schade um deines Talentes wegen. Außerdem magst du doch nichts lieber, als von den Frauen angehimmelt zu werden, nicht wahr? Wie Xharra mit Worten spielte, bewunderte immer wieder aufs Neue die Menschen um sie herum. Doch Oberyn kannte sie gut genug, um zu wissen, wie sie es meinte. Natürlich bewunderte sie ihn, aber sie war keines der Mädchen, die ihm nur wegen seines guten Aussehens verfallen würde. Leicht drehte sie ihren Kopf, sodass sie ihn aus dem Augenwinkel ansehen konnte. Der Wind zerzauste ihr lockiges Haar leicht und ließ es dem engen Zopf entfliehen. Doch Xharras Gedanken flogen mit ihm fort und ließen sich in freudiger Erwartung auf die neue Stadt ein: Meeren.

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BeitragThema: Re: Hafen von Sonnspeer   Sa Sep 30, 2017 3:15 am

Ooh Entsprang es seinen zusammengelegten Lippen, während seine Augenbraue etwas in die Höhe schnallte. Sein Kopf legte sich in einen treudoofen Winkel doch sein Blick wirkte luhrig, so als suchte er die tiefe Bedeutung hinter ihren doch so klaren Worten. " Machst du dir etwa Sorgen um mich? das ich sesshaft werden könnte, vielleicht doch noch heiraten und ein paar eheliche Kinder zeugen? hmhmhm.... " triezend streckte er die Zungespitze zwischen seinen Zähnen hindurch.

Er sah sie daraufhin lange an und legte sein Kinn auf seine Brust, während er den Kopf immernoch etwas schief hielt. " Ich habe den Mann getötet den ich unbedingt in meinem Leben noch töten wollte. Jetzt gönne ich mir fast sowas wie, wie sagen die Westländler, eine Pause. Es gibt noch andere Dinge als Menschen von ihrem Leid zu erlösen. Kämpfen, nur des Kämpfes wegen, als Sport, wie es manche betreiben, mit goldener Lanze und diesen Federhelmen, sehen doch alle aus wie Gockel. Gockel die nach Ruhm und Ehre streben. Ruhm und Ehre hat schon soviele Leute vernichtet. Mindestens 20 davon habe ich selbst auf den ewigen Weg geschickt. Was ich damit sagen will ist das man bei mir nie weiss, was ich als nächstes tun werde. " Bei diesen Worten drehte er sich so, das er den Blick auf sie blockierte für die anderen Männer, dann packte seine Hand zielgerichtet nach ihrer Linken Arschbacke und griff durch die Kleidung herzlich hinein, nachdem es  leicht sogar klappste beim "Aufprall". Dann zwinkerte er dreist und konnte sich ein verschmunzeltes Grinseln mit einem ersticktem Lachen nicht verkneifen.

Die Wahrheit aber blieb, das die Wunde vom grössten und längstem Zweihander von Westeros ihn für immer brandmarkte und drohte aufzureissen solange diese nicht gänzlich verheilte. Und Oberyn gönnte sich eben nur wenige "Pausen". Irgendwie belastete er seinen Körper immer, daran waren eben seine 2 Hobbies schuld. Leidenschaftlich war die richtige Bezeichnung für die Weise, in der Oberyn die frische Luft einsog, die mit Xharras Duft untermalt wurde in ihrer Nähe. Bevor ihre Haare ihm im Wind ganz wahnsinnig machten, streichelte er seinen Weg von ihrem Po hinauf zu ihrem Rücken und positionierte seine Person zu ihrer rechten Seite. Sein Arm endete in einer lockeren Umarmung ihrer Hüften die er sanft aber doch wie immer provokativ an sich lehnte, sodasss ihrer Körper nur durch den dünnen Stoff getrennt, aneinander blieben.

"Was erhoffst du dir denn von Essos? das ich wieder kämpfe und du dabei zusehen darfst?.... das sage ich dir gleich ,ist nicht unbedingt immer ein schönes Erlebnis. Seine Liebsten gegen den Tod..." seine letzten Worten sinnierte er, als würde er eine Szene ausmalen... " Und man selbst kann darf oder soll nicht eingreifen. Obwohl man nichts eher tun würde, wenn es schlecht um die steht, die man liebt. Doch man sieht nur zu und hofft. Manchmal betet man sogar.... dafür das die Götter dafür sorgen das ihnen nichts geschieht.... " Zum Ende flüsterte er fast. Kämpfen war kein Spiel in seinen Augen, obwohl er es oft so darstellte. Er wusste genau wie sich andere Menschen fühlten beim zusehen. Doch als Kämpfer musste man all dies beherrschen lernen... Ablenkungen nicht zu solchen aufblühen lassen. Sie fusionieren mit dem Kampf am besten und selbst  dann. Konnte noch sovieles schiefgehen.

Dann lachte er wieder so dreckig in sich hinein und das lockerte wieder die Situation, die etwas an Anspannung zunahm. "Du scheinst aber sehr interessiert diesen Seemenschen zuzusehen, wie sie ihre Knoten flechten und ihre Segel setzen und ...kennst du schon den Vornamen von unserer Kapitänin? " Damit wollte er sagen, das sie  ebenso viel Zeit investierte diese bei ihrer Arbeit zu beobachten. Oberyn entging soetwas nicht. Zumal es auch etwas an weiblicher Unterhaltung an Bord, ausser Xharra, mangelte. Naja die Kapitänin schien aber ganz rassig zu sein und doch  recht beschäftigt. Mal sehen ob Xharra sie dazu brachte heute Nacht ihr gemeinsames Bett zu teilen, mmmh da ging Oberyn wieder etwas im Kopf herum, was ihm ein  feistes Lächeln auf das Gesicht zauberte.
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BeitragThema: Re: Hafen von Sonnspeer   So Okt 01, 2017 8:52 pm

Sorgen? Hm, nein das nun wirklich nicht. Um dich braucht man sich keine Sorgen zu machen Cousin. Du bist doch alt genug., erwiderte Xharra mit einem frechen Lächeln auf den schönen, vollen Lippen. Dabei sah sie leicht zu ihm herüber und drehte sich zu ihm herum, wenn auch nur leicht, denn eine Hand behielt sie auf der Reling neben sich. Der sanfte Seewind fuhr durch ihre Haare und ließ ihre Locken leicht durch die Luft gleiten, als wären sie ein Fisch im Wasser.
Sie lauschte seinen Worten ruhig, behielt ihn aber im Auge. Sie kannte diesen Blick nur allzu gut bei ihm.
Also einen Gockel würde ich dich jetzt nicht nennen, aber du hast deine eingebildeten Momente., neckte sie ihn und setzte nun ihrerseits ein lauerndes Lächeln auf. Sie wusste, wie man dieses Spiel spielte. Sie hatte es oft genug selbst gespielt und war zu einem Meister darin geworden. Durchaus eine erwähnenswerte Sache.
Sein Griff hatte zur Folge, dass es einen wohligen Schauer durch ihren Körper jagte und sie einen Moment tatsächlich von seinem Tun abgelenkt war. Aber das hieß auch nur, dass sie ihn besser im Blick hatte als zuvor und ihr Lächeln breiter wurde. Ihre dunklen, fast schwarzen Augen suchten seinen Blick und sie spürte eine Intensität zwischen ihnen beiden, die Andere sicherlich hätten erzittern lassen. Doch nicht so Xharra, die geübt darin war sich nicht alles aus dem Gesicht lesen zu lassen, was gerade in ihr vorging. Sie ließ es zu und legte eine Hand an seine Brust, spannte leicht die Hand an und krümmte die Finger, sodass sie ihre Fingernägel in seinem leichten Gewand vergruben, wenn auch nicht allzu stark um eine Verletzung zu hinterlassen. Auch wenn es ihn sicherlich nicht gestört hätte, dessen war sich Xharra sicher.
"Ich weiß was ein Kampf bedeutet, Oberyn. Auch ich habe geliebte Menschen in Kämpfen verloren, hast du das vergessen?, trotz der Lieblichkeit, die in ihrer Stimme lag, wurde diese jedoch auch von einem leicht säuerlichen Ton untermalt, der ihr gar nicht stand und der auch gleich wieder verschwand. Noch während seine Hand ihren Weg suchte und ihre Leiber näher aneinander gezogen hatte, hatte sie ihren Blick wieder auf den Ozean gerichtet, versuchte sich von jeglichen dieser Erinnerungen zu befreien, die in ihrem Kopf aufstiegen.
Ich würde dir nicht zu sehen des Kampfes wegen. Ich würde dir zu sehen, um seinen schönen Körper in Aktion zu sehen und nicht ständig auf einem Stuhl im Garten sitzen zu sehen. Das können die Sesselfurzer in Königsmund nämlich viel besser und es passt wesentlich besser zu ihnen., kaum das sie wieder sprach, lag wieder etwas freches in ihrer Stimme, etwas herausforderndes. Sie fühlte sich wohl in seiner Gegenwart, wusste sie doch, dass er sie respektierte. Xharra war eine geübte Kämpferin und keiner sollte sich mit ihr anlegen. Wenn nicht nur im Nahkampf, so sollte keiner ihr genug Zeit geben ihren Bogen zu zücken.
Xharras Blick auf die Seeleute blieb offenbar nicht unbemerkt, denn schon hatte Oberyn einen Spruch auf der Zunge, den aus dem Mund rollte.
Xharra musste leise auflachen und drehte ihren Kopf wieder zu ihm, um ihm einen amüsierten und gleichzeitig auch lauernden Blick zu schenken. Neidisch?, fragte sie, lächelte und hob leicht die Augenbrauen an, was ihrem schönen Gesicht nicht schadete.
Doch in der Tat hatte sie einen Blick auf eine der Seefrauen geworfen und Oberyn, der ihrem Blick gefolgt war, hatte den gleichen Gedanken wie sie.
Es wird sicherlich ein wenig voll heute Nacht, liebster Cousin. Ich hoffe du gibst etwas von deiner Bettseite ab., meinte sie, lächelte breiter und drehte sich zu ihm herum, hauchte ihm einen sanften und doch wohlwollenden Kuss auf die Wange, bevor sie das Deck elegant herunter schritt, um eine bestimmte Frau anzusprechen.

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BeitragThema: Re: Hafen von Sonnspeer   Mo Okt 23, 2017 10:06 pm

Ihre "Angriffsstellung" gefiel ihm sichtlich und so musste er auch erstmal Grinsen und doch liess er sie nicht aus seinem Blick aus.

" In Essos wirst du genug  hübschen Menschen beim kämpfen zusehen dürfen, wenn sich nicht alles geändert hat mit dieser neuen  Herrscherin.  Daenerys Targaryen. Titel, Titel, etc. etc. " Er grinste frech und lachte sogar ein wenig auf zunächst während er mit gehobenen Augenbrauen ihren Worten lauschte.  Der Wind der ihr Haar streichelte liess sie ungebändigt und etwas wilder wirken als sonst. So leicht liess er sich natürlich nicht unterkriegen vorerst. Sie wusste durchaus wie das Spiel funktionierte und gespielt werden musste, damit es Oberyn gefiel.  Einen Kampf seinerseits zu versprechen, lag ihm allerdings fern. Eigentlich sollte er ja hier sein um Diplomatie wirken zu lassen, was ihm aber weniger Freude bereitete als seinen eigenen Trieben und Gelüsten nachzugehen.

" Eingebildet? hmm. Eingebildet sind doch nur die, die ihre Worte nicht in die Tat umsetzen." .  Bei diesen Worten spürte er ihre Finger und drückte sie ganz nah an sich, damit ihre Körper aneinanderrieben an manchen Stellen. "Ich weiss... Aber dabeisein ist etwas anderes... Die eigenen Emotionen tretten einem dabei direkt in den Arsch. Bittersüss hm? aber nein , es ist nicht süss.... Du kennst den Teil vom Schmerz ja bereits. ". Es war einfach richtig verlockend für Oberyn ,besonders als sie kaum nachzugeben schien, sondern seinem Feuer mit Feuer entgegenstand um einen lichterlohen Brand zu erzeugen, bestimmt so heiss wie Drachenfeuer, dem wie man wusste, vor dem nur die dornischen niemals zurückgeschreckt haben. Mit ihr anlegen wollte er sich nicht, er wollte sie nur an seiner übermächtigen sexuellen Spannung teilhaben lassen und das gelang ihm scheinbar, diese Blicke die sie dieser anderen Frau zuwarf  waren ja mehr als eindeutig.

" Wieso sollte ich neidisch sein? ich finde es interessant, wofür du dich  interessierst... hmhmhm und auch für wen..... du weisst ich mach nur Platz wenn ich mitspielen darf! " rief er etwas lauter hinterher als sie seine Seite verliess und etwas diese überaus intensive Anspannung etwas nachliess, die sogar Oberyn einen kleinen Schweisstropfen in seinem Haaransatz bescherte. Neugierig und etwas lüstern beobachtete er daher ihren weiteren Weg und stand schamlos zu seiner Aussage. Sollte die Frau zu ihm blicken , bekam auch sie von ihm ein freches Zwinkern. Nur bei Schüchternheit verlor er schnell das Interesse. Das Leben hatte doch soviel zu bieten, seiner Auffassung nach.
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