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 Guarded by the sword who killed her father - Dany und Jaime

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Jaime Lennister

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BeitragThema: Guarded by the sword who killed her father - Dany und Jaime   Di Apr 19, 2016 7:44 pm

Jaime Lannister wurde von zwei Dothraki in den Thronsaal begleitet. Am Ende des Saales, auf dem Stuhl, den ihr Urahn aus den Schwertern seiner Feinde geschmiedet hatte, saß Daenerys Targaryen. Sie erfüllte nicht seine Erwartungen. Zu deutlich stand dem Königsmörder noch das Bild ihres Vaters vor Augen, vom Wahnsinn getrieben. Daenerys Stormborn hatte das gleiche silberblonde Haar, doch ihre Augen waren ruhig und klug.
Jaime fragte sich, was sie wohl von ihm wollte. Rache war das Wahrscheinlichste. Waren die beiden Dothraki deshalb zu seinen Seiten? Um ihn zu töten, wenn ihre Königin auch nur einen Wink gab? Er hatte keine Angst davor, zu sterben. Mehrmals in seinem Leben war er dem Tod schon nahe gewesen und er hatte oft genug getötet, um zu wissen, dass der Tod Frieden mit sich brachte. Selbst der Irre König hatte zum ersten Mal friedlich ausgesehen.
Nur wusste Jaime genauso gut, dass es andere Formen der Bestrafung gab. Locke hatte ihm diese Lektion gelehrt, sie war immer bei ihm, in Form der goldenen Hand, die seine Schwerthand ersetzte. Daenerys könnte ihm die andere abschlagen. Allein die Erinnerung an den Schmerz ließ ihn schlucken und auf einen Gnadentod hoffen.
Vor den Stufen, die zu dem Eisernen Thron führten, blieben Jaime und seine Bewacher stehen. Die Dothraki machten beinahe synchron einen Schritt zur Seite. Der Königsmörder dagegen fiel auf die Knie und senkte den Kopf. Wenn er auf Gnade hoffen wollte, musste er unterwürfig sein, so wenig es ihm auch gefiel.
"Meine Königin", sagte er, wartete und hoffte.
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Daenerys Targaryen
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BeitragThema: Re: Guarded by the sword who killed her father - Dany und Jaime   Di Apr 19, 2016 8:10 pm

Endlich hatte ich mir geholt, was mir rechtmäßig gehörte. Ich saß auf dem Thron meines Vaters, als Königin über sein Reich. Es hatte mich einiges gekostet, das zu erreichen, und ich hatte einige Opfer gebracht, doch letztendlich hatte es sich gelohnt. Mit Feuer und Blut... murmelte ich leise und strich mit den Fingerspitzen über die Armlehnen des Eisernen Throns. Ja, hier war mein Platz. Doch auch jetzt noch hatte ich einige schwere Entscheidungen zu treffen. Was mit dem Kinderkönig geschehen sollte, der unten im Kerker in einer Zelle saß und mir seine Rache geschworen hatte. Mit seiner Mutter. Und mit dem Mann, den zwei Dothraki gerade in den Thronsaal brachten. Dem Königsmörder. Dem Mann, der meinen Vater hinterrücks erstochen hatte, vor den Augen seiner Familie, vor meinen Augen. Ich hatte mir geschworen, gerecht und unvoreingenommen zu sein, wenn ich ihm begegnete. Mir seine Sicht der Dinge anzuhören und zu sehen, was er zu seiner Verteidigung zu sagen hatte. Doch als ich ihn jetzt so auf mich zukommen sah, fror mein Herz ein und mein Blick konnte sich gegen diese eisige Kälte, die selbst die Kälte weit nördlich der Mauer noch an Eisigkeit übertraf, nicht im geringsten wehren. Mein ganzes Gesicht war kalt und hart, doch gleichzeitig stolz und noch immer so weich gezeichnet wie vor einigen Jahren. Mittlerweile war ich 22 Jahre alt, vier Jahre waren vergangen, seit mein eigener Bruder mich für eine Armee verkauft hatte, die er nie erhalten sollte. Vier Jahre, seit ich meinen Mann getötet und meinen Feldzug begonnen hatte. Vier Jahre, seit Drogon auf meinem Arm aus seinem Ei geschlüpft war. Auch jetzt war der Drache nicht weit, ich spürte ihn. Ich wusste, wenn ich ihn rufen würde, käme er zu mir, was immer auch sein mochte. Diese Nähe gab mir die Kraft, aufzustehen und auf den Königsmörder Jaime Lannister hinunterzusehen. Er sah wirklich so gut aus, wie man es sich erzählte, und die goldene Hand tat dem keinen Abbruch. Doch diese Schönheit sah ich nicht. Ich sah nichts weiter als den Mann, der mein damaliges Leben und meine Familie zerstört hatte. Der mich um mein Erbe gebracht und sein Land verraten hatte Warum glaubt ihr, Ser Jaime, habe ich euch herbringen lassen? fragte ich leise, meine Stimme trug dennoch weit und klang voll und mächtig. Man merkte, dass ich wusste, wer ich war und wer ich bestimmt war zu sein.

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BeitragThema: Re: Guarded by the sword who killed her father - Dany und Jaime   Di Apr 19, 2016 8:15 pm

Als Daenerys aufstand, nahm auch Jaime das als ein Zeichen, sich zu erheben. Er lachte kurz auf, als sie ihn Ser nannte, und erwiderte: "Ich bezweifle, dass Ihr mich noch immer als Ritter seht. Warum ich hier bin? Ich nehme an, ich muss mich für mein Verbrechen verantworten." Er verstummte kurz, wog ab, was er ihr erzählen konnte und ließ schließlich jede Vorsicht fallen. "Er stand genau hier, als ich ihm mein Schwert in den Rücken stieß. Eine kleine Ironie des Schicksals, meint Ihr nicht auch?"

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BeitragThema: Re: Guarded by the sword who killed her father - Dany und Jaime   Di Apr 19, 2016 8:33 pm

Ich konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen. Es lockerte zwar die Härte in meinem Gesicht, doch mein Blick blieb weiterhin kalt und hart. Ihr denkt also, ich hätte euch lebend zu mir bringen lassen, damit ich mir etwas anhöre, dass ich mit eigenen Augen und mehrfach in meinen Träumen gesehen habe? fragte ich und musterte den Mann vor mir. Langsam begann ich, vor dem Thron auf und ab zu gehen, um mich davon abzuhalten, Jaime Lannister mit meinen eigenen Händen zu erwürgen. Ich hatte mir oft ausgemalt, wie es sein würde, ihm gegenüber zu stehen, ihn für seine Taten büßen zu lassen. Doch jetzt, da es soweit war, merkte ich, dass das die Fantasien eines kleinen Kindes gewesen waren, nicht die Visionen einer Königin. Ich weiß, und ich stand dort hinten hinter der dritten Säule auf der linken Seite, obwohl man mir befohlen hatte, auf mein Zimmer zu gehen... erwiderte ich leise, meine Stimme war ruhig und gemessen, doch man hörte auch ein winziges Zittern darin. Ich presste die Lippen aufeinander und zwang mich, jegliche Erinnerungen und Unsicherheiten zu verdrängen. Ich blieb mit gestrafften Schultern und erhobenem Kopf vor ihm stehen. Obwohl er größer war als ich überragte ich ihn, immerhin stand ich höher als er. Ich habe euch nicht kommen lassen, um über euch zu richten. Ja, ihr habt meine Familie und damit euren König verraten. Ja, ihr habt euch schwere Verbrechen zu Schulden kommen lassen. Und ja, ich hätte mehr als nur einen Grund, euch hinrichten und euren Kopf aufspießen zu lassen. Doch ich werde es nicht tun. Ich will nicht sein wie euer Neffe Joffrey. Ich werde Westeros regieren wie mein Vater, bevor er dem Wahnsinn zum Opfer fiel. Gerecht, klug und gütig. Und es wäre weder gerecht noch klug noch gütig, euch hinrichten zu lassen, da ihr dachtet, ihr würdet das richtige für euer Land und euren König tun. Vielleicht habt ihr meinen Vater damit wirklich erlöst, doch ihr habt euren König getötet und meine Familie ins Exil verbannt... Meine Stimme war schneidend kalt, doch man hörte, dass ich es ernst meinte. Ich würde ihn nicht töten lassen, solange er sich nicht noch ein Vergehen leistete, das mit dem Tode bestraft wurde.

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BeitragThema: Re: Guarded by the sword who killed her father - Dany und Jaime   Di Apr 19, 2016 8:50 pm

Jaime blieb eine Weile stumm stehen und sah zu dieser Frau hinauf. Wie hatte er je auch nur im Traum daran denken können, sie sei wie ihr Vater? Aber was hieß das, sie hatte es mit eigenen Augen gesehen? Dann war es kein Wunder, dass sie ihn hasste. Wenn er gesehen hätte, wie jemand seinen Vater tötete... Er hätte denjenigen sein Leben lang gehasst. Warum also wollte sie ihn nicht töten? War sie wie Locke, wollte sie ihn anders bestrafen? Seine linke, verbliebene Hand verkrampfte automatisch. Würde sie...?
Ich kann mich an keine Zeit erinnern, da Euer Vater noch nicht dem Wahnsinn verfallen war. Wusstet Ihr, dass er kurz davor war, die gesamte Stadt in Flammen aufgehen zu lassen. Er hatte seinen Pyromatiker dazu gerufen, wie Ihr Eure Drachen dazu gerufen hättet. Ihr wärt selbst in Flammen aufgegangen. Ich habe auch Euch das Leben gerettet. Danach war es für eine Zeit still, während vor Jaimes Augen die Dinge noch einmal begannen. Er hatte Leben retten wollen und was hatte es ihm gebracht? Einen Ruf als Mörder. Die Verbitterung darüber war so alt und dennoch immer noch so frisch. Dieses Mädchen, nein eher diese Frau hasste ihn, weil er ihr Leben gerettet hatte. Und selbst wenn ich Euren Vater nicht getötet hätte, er wäre durch die Hand von Robert Baratheon gestorben oder durch die Eddards Starks. Und Euer Leben wäre ebenso zu Ende gewesen. Zieht Ihr die Verbannung da nicht vor? Und warum sollen wir die Dinge nicht beim Namen nennen? Joffrey ist nicht nur mein Neffe, das wissen wir beide. Wenn ihr auf ihn schaut, könntet Ihr genauso gut auf Euren Vater sehen. Mein Bruder hat mir einmal gesagt, dass Kronen die Köpfe darunter zu verändern scheinen. Habt Ihr Euch verändert, seit Ihr Euch habt krönen lassen? Richtet mich für das Vergehen, das ich begangen habe oder nicht, tut, was Ihr wollt, aber erinnert Euch daran, dass ich alles, was ich je getan habe, nicht nur aus Eigennutz getan habe.

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BeitragThema: Re: Guarded by the sword who killed her father - Dany und Jaime   Di Apr 19, 2016 9:07 pm

Ich musterte den jungen Mann und hörte mir an, was er zu sagen hatte. Es tat weh, mir anzuhören, welche Gründe er für den Mord an meinem Vater anführte, und ich wusste, dass sie wahr waren, dennoch änderte es für mich nichts daran, was er getan hatte. Ihr habt recht, mein Vater war wahnsinnig. Lange Zeit hat er das Land falsch regiert, und er wollte die Stadt niederbrennen. Ich kenne seine Beweggründe nicht, und ich will sie auch nicht kennen. Aber ihr habt recht damit, dass ihr durch den Mord an meinem Vater viele Leben gerettet habt. Doch in einem Punkt habt ihr Unrecht. Ich wäre nicht verbrannt. Ich wäre vermutlich die einzige meiner Familie gewesen, die das Feuer überlebt hätte... Meine Stimme wurde leiser, sodass der letzte Satz kaum verständlich war. Ich werde euch nicht töten lassen, zum einen, weil ihr ein sehr fähiger Kämpfer seid, und zum anderen, weil ich nicht bin wie mein Vater, der zum Spaß tötete, ohne den Menschen einen fairen Prozess oder die Möglichkeit, sich zu verteidigen zu geben. Ich verstehe durchaus, warum ihr dachtet, ihr müsstet das tun. Ich selbst habe getötet, weil ich keinen anderen Weg gesehen habe. Wenn ich euch für euer Vergehen töten lassen würde, so müsste ich auch mich selbst hinrichten lassen. Und ich bin sicher, ihr werdet verstehen, warum ich das nicht tue... Langsam ließ ich mich wieder auf dem Thron nieder Die Krone hat mich verändert. Allerdings bisher größtenteils positiv. Ich bin stärker geworden, selbstsicherer, ich weiß, was ich will. Jedoch hat sie auch die schlechten Eigenschaften in mir verstärkt. Ich wäge ein Leben gegen ein anderes ab, welches es eher wert ist, gerettet zu werden, lasse zu, dass meine Männer sterben, nur um etwas größeres zu erreichen, das mir meiner Meinung nach zusteht...

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BeitragThema: Re: Guarded by the sword who killed her father - Dany und Jaime   Di Apr 19, 2016 10:07 pm

Wo wir gerade so schön ehrlich sind... Ich bin kein fähiger Kämpfer, nicht mit meiner linken Hand. Drei Jahre waren lange nicht Zeit genug, um alles wieder aufzuholen, was ich einmal mit rechts konnte. Wenn das also der Grund ist, warum Ihr mich am Leben lasst, könnt ihr mich genauso gut töten. Ein Bauer mit einer Sense könnte euch eher zu Diensten sein, als ich es kann. Jamie hob seine goldene Hand. Die hier ist nutzlos. Die Veränderungen, die sie beschrieb, kannte er nur zu gut von jedem Kommandanten, dem er je begegnet war, einschließlich sich selbst. Wer war es wert, gerettet zu werden und wer nicht? Langsam kam ihm der Verdacht, dass die Königin und er sich gar nicht so unähnlich waren... Jaime zögerte, bevor er wieder sprach. Dann ist es also wahr? Feuer tötet Euch nicht?

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BeitragThema: Re: Guarded by the sword who killed her father - Dany und Jaime   Mi Apr 20, 2016 6:06 am

Ich zog eine Augenbraue hoch Ser Jaime, wenn ich euch so reden höre, könnte ich fast glauben, ihr wollt dass ich euch hinrichte... Aber wie gesagt, wen ich euch tötete, müsste ich auch mich töten, und ich habe nicht vor, mein Leben nach 22 Jahren zu beenden! Ohne dass ich es wollte wurde meine Stimme kurz scharf, doch dann richtete ich mich wieder auf und nahm meine Wanderung vor dem Thron wieder auf Außerdem habe ich das Gefühl, dass ihr einer der wenigen hier im Schloss und in der Stadt seid, die verstehen werden, warum ich tue, was ich tue. Auch ihr trugt große Verantwortung, die euch sicher nicht unberührt gelassen habt... Auf seine Frage hin lächelte ich Was hat man euch über mich erzählt? Oder was wurde unter den Bewohnern dieser Stadt über mich getuschelt? Erzählt es mir bitte Ich setzte mich wieder auf den Thron und sah ihn abwartend an

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BeitragThema: Re: Guarded by the sword who killed her father - Dany und Jaime   Mi Apr 20, 2016 4:59 pm

Jaime legte den Kopf schief. Weshalb solltet ihr Euch selbst töten, wenn Ihr mich hinrichten lasst? Dann lachte er leise auf und nickte. Ihr wollt also wissen, was man sich so über die legendäre Daenerys Targaryen erzählt. All die Jahre nach dem Tod Eures Vaters - wie viele waren es? Fünfzehn? Siebzehn? - wart Ihr und Euer Bruder nichts als ein Schatten. Aber ein Schatten, dem Robert Baratheon stets nach dem Leben trachtete. Seine Häscher waren stets hinter Euch her, aber ich schätze, das wisst Ihr. Als Robert dann von eurer Hochzeit mit diesem Dothraki hörte und später von Eurer Schwangerschaft, wart Ihr jedoch lange kein Schatten mehr. Er wollte einen wirklichen Auftragsmörder auf Euch ansetzen. Der noble Eddard Stark hatte seine Bedenken und er hat mit König Robert gebrochen, der den Mörder dennoch geschickt hat. Davon wisst Ihr wahrscheinlich, denn offensichtlich habt Ihr ja überlebt. Dann stutzte er plötzlich. Nur ein Kind sehe ich hier nirgends. Habt Ihr es in Essos zurück gelassen? Jedenfalls gab es danach nur noch Gerüchte. Von Drachen und einem Mädchen, das durch Feuer läuft. Von der Eroberung Yunkais. Von der Mutter der Drachen und der Befreierin der Sklaven. Vielleicht gab es noch mehr, aber wie Ihr vielleicht wisst, waren wir hier im Krieg. Die Leute waren zu beschäftigt, um sich mit Gerüchten abzugeben. Vielleicht haben einige auch gehofft, Ihr würdet zurückkommen. Die meisten jedoch waren voll und ganz mit dem Krieg beschäftigt. Ich persönlich war mit Gefangenschaft beschäftigt und das eine ganze Weile lang. Jaime musterte die Frau vor ihm. Sie war jung, sah fast verletzlich auf, so klein wie sie auf dem Eisernen Thron wirkte. Dennoch merkte man ihr ihre Macht an. Habt Ihr von Robb Stark gehört? Ihr hättet Euch sicher gut mit ihm verstanden. Bedauerlich, welches Ende es mit ihm genommen hat. Ermordet auf einer Hochzeit. Ich habe gehört, seiner Frau hat man zuerst den Embryo aus dem Bauch geschnitten, bevor man sie getötet hat. Hatte Daenerys von dieser Gräueltat gehört? Wenn ja, wie hatte sie wohl reagiert? Glücklich, einen Feind weniger zu haben? Hochzeiten waren gefährliche Veranstaltungen in diesem Jahr.

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BeitragThema: Re: Guarded by the sword who killed her father - Dany und Jaime   Mi Apr 20, 2016 5:10 pm

Ich hörte dem Mann lange schweigend zu Es sind 18 Jahre... Ich war 3 Jahre, als ihr ihn getötet habt... Aber ja, die Gerüchte stimmen. Mein Bruder Viserys hat mich an den dothrakischen Khal Drogo verkauft in der Hoffnung, für mich eine Armee zu bekommen, mit der er das Land unseres Vaters erobern wollte. Allerdings drohte er, mir das Kind aus dem Leib zu schneiden und mich mitzunehmen, wenn er nicht seine Krone bekäme, also hat mein Mann ihn mit geschmolzenem Gold eine Krone auf den Kopf gesetzt. Mein Bruder hat das nicht überlebt, und da habe ich gemerkt, dass er kein Drache war. Feuer tötet keinen Drachen. Ich gebar also das Kind, jedoch starb es dabei, wenig später tötete ich meinen Mann, da der in einem tiefen Schlaf gefangen war und es keine Möglichkeit gab, ihn zu wecken. Bei den Dothraki habe ich die Sklaverei erlebt, und es war mir ein Anliegen, sie zu beenden. Nachdem ich also mit den Dracheneiern in das Feuer, in dem man meinen Ehemann bestattet hat, getreten war, und diese Prozedur überlebt habe, zog ich mit meinen Drachen und allen Dothraki, die mir folgen wollten, in Richtung der Meerenge. Ich befreite die Städte von der Sklaverei, kaufe eine Armee von Unbefleckten und verbündete mich mit den Zweitgeborenen, um mir zu nehmen, was mir gehört. Das Reich meines Vaters. Und jetzt... habe ich es geschafft. Ich als letzte Nachfahrin des Hauses Targaryen, die letzte vom reinen Blut der Drachen, habe meinen Vater gerächt... Meine Stimme wurde leise Und ich habe von allen Thronanwärtern hier gehört. Renly Baratheon. Stannis Baratheon. Robb Stark... Sie alle haben versagt, ihr Leben gelassen und das Land zu Grunde gerichtet...

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BeitragThema: Re: Guarded by the sword who killed her father - Dany und Jaime   Mi Apr 20, 2016 5:36 pm

Jaime verschränkte die Arme vor der Brust und sah die Königin lange nachdenklich an. Euer Grund, Westeros zu erobern, war, dass der Thron rechtmäßig Euch gehört, nicht wahr? Ihr wolltet Euren Vater rächen. Stannis Baratheon war der älteste Bruder des verstorbenen Robert Baratheons und als er herausfand, dass Joffrey mein Sohn und nicht der Roberts war, erachtete er sich als den rechtmäßigen Thronfolger. Renly Baratheon startete seine Rebellion aus dem gleichen Grund, nur dachte er, Stannis sei kein wahrer König. Und Robb Stark hat den Krieg begonnen, um seinen Vater zu befreien und später, ihn zu rächen. Ich weiß nicht, was Euch von diesen drei Männern unterscheiden soll. Außer, dass Ihr eine Frau seid, natürlich. Vermutlich war Daenerys drauf und dran, ihre Einwände los zu lassen, doch Jaime winkte ab. Ich weiß, was Ihr sagen wollt. Dass Robert Baratheon nichts als ein Usurpator war, dass den Targaryen die Herrschaft über die Sieben Königslande gehöre, aber wass war Euer Ahne Aegon der Eroberer anderes als ein Usurpator. Wenn wir uns hier über rechtmäßige Thronfolgen unterhalten müssen, dann hatte Robb Stark wohl den größten Anspruch. Seine Ahnen waren Könige des Nordens, bis sie Aegon ihre Waffen zu Füßen legten. Und selbst die Könige des Nordens haben den Kindern des Waldes die Herrschaft abgerungen. Was ich letztlich sagen will, ist folgendes: Es gibt nicht den Thronfolger. König ist, wer Leute hat, die ihm folgen. Hinter Stannis standen die Lords und Ladies der Sturmlande, Renly wurde von den Tyrells unterstützt und Robb Stark hatte den gesamten Norden und den Großteil der Flusslande hinter sich. Sie alle haben versagt, da habt Ihr Recht. Für Renly war der Krieg nichts als ein Kinderspiel. Stannis war ein liebloser Mann, der einfach davon ausging, ganz Westeros würde hinter ihm stehen. Und der Junge Wolf war ein Stark. Gute Soldaten, das sind sie alle. Aber es sind Politiker, die Kriege gewinnen und in seiner Politik hat der Junge auf voller Linie versagt. Und jetzt stellt Euch vor, all diese Rebellionen hätten nie existiert. Ihr habt Drachen. Ihr habt die Dothraki hinter Euch und verfügt über eine Armee von ausgebildeten Soldaten. Wenn das Land nicht schon geblutet hätte, hättet ihr es zum Bluten und Brennen gebracht. Es gibt keine friedvollen Rebellionen, meine Königin, das sage ich Euch als erfahrener Soldat.

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BeitragThema: Re: Guarded by the sword who killed her father - Dany und Jaime   Mi Apr 20, 2016 10:14 pm

Ich hörte mir schweigend an, was er zu sagen hatte. Ihr habt recht. Ich bin nicht anders als sie. Doch anders als sie wurde ich aus meiner Heimat vertrieben. Sie hatten zumindest noch einen Ort, den sie guten Gewissens ihre Heimat nennen konnten. Ich nicht. Ich will damit nicht all die Toten rechtfertigen, die meinen Weg zu diesem Thron pflastern, den ich als Kind nie wollte. Doch ich bin mir sicher, ihr als Soldat und Lannister kennt das Gefühl von Ehre und Pflicht. Schon von Kindesbeinen an hat man mir beigebracht, es sei meine Pflicht, die Herrschaft meiner Familie über das Land und ihre Ehre zu erhalten, was sich in meinem Fall darauf beschränken sollte, jemanden zu heiraten, der meinem Vater Länder oder Macht bieten konnte. Ich hatte nie geplant, den Eisernen Thron zu besteigen, und bitte glaubt mir wenn ich euch sage, ich wünschte, meine Brüder wären noch am Leben, denn dann säße jetzt Rhaegar oder Viseryon hier vor euch und nicht ich... Kurz konnte man einen Blick auf jene junge Frau erhaschen, die hinter der Königin stand und sich einfach nur nach Normalität sehnte. Hätte es die Aufstände hier im Land nicht gegeben, wäre ich jetzt von Robert Baratheons Meuchelmörder getötet und irgendwo begraben worden. Dann würde mein Mann noch leben, ebenso wie all die tausend anderen Menschen, die durch mich gestorben sind. Dann wären meine Drachen noch immer frei. Was ich euch zu verstehen geben will, ist, dass ich sehr wohl weiß, dass ich schreckliches getan habe, um zu erreichen, was ich erreicht habe. Und dass ich das nicht rechtfertigen kann. Und ich will es auch nicht. Kein Grund der Welt gibt einem Menschen das Recht, einen anderen zu töten. Wir sind keine Götter, sind nicht allmächtig, woher nehmen wir uns also die Macht, über Leben und Tod zu richten? Womit wir wieder bei einem Grund wären, warum ich euch nicht hinrichten lasse. Ich habe nicht das recht dazu, euch das Leben zu nehmen. Ich bin jetzt zwar eure Königin, dennoch seid ihr ein freier Mann, der ein Recht darauf hat zu leben. Und weil ich keine Lust mehr habe, zu töten...

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BeitragThema: Re: Guarded by the sword who killed her father - Dany und Jaime   Do Apr 21, 2016 6:46 pm

Jaime hörte sich alles an, was sie zu sagen hatte. Es stimmte, er wusste, was es hieß, zu einer Aufgabe erzogen zu werden. Verantwortung... Das war es, wovor er geflüchtet war, als er um einen Platz in der Königsgarde gebeten hatte und aufgenommen wurde. Ein Umstand, den sein Vater bis heute immer wieder ärgerlich zur Sprache brachte.
Was Jaime zu seiner Familie brachte. Gut, sie würde ihn nicht töten, das hatte er verstanden. Doch was war mit seinem Vater, der doch den Befehl gegeben hatte, die Targaryen in ihren Betten zu ermorden? Was war mit seiner Schwester Cersei? Was mit Tyrion, der immer von Drachen geträumt hatte? Was mit seinen Kindern? Joffrey, Myrcella, Tommen?
Ihr wollt mich also nicht töten, das habe ich verstanden? Doch was ist mit meiner Familie? Theoretisch hatte sie keinen Grund, Tyrion und Cersei zu hassen oder richten zu müssen, ebenso wenig Myrcella und Tommen, denn das waren unschuldige Kinder. Doch Tywin Lannister hatte ihre Familie ermorden lassen. Und Joffrey war der gestürzte König. Sie konnte ihn nicht einfach in die Freiheit entlassen. Vielleicht die Mauer? Unwillkürlich empfand der Königsmörder Mitleid mit den armen Brüdern der Nachtwache wie dieser Jon Schnee. Jemanden wie Joffrey wollten sie ganz sicher nicht haben.
Dann drängte sich ihm plötzlich eine andere Frage auf. Wenn ihr mich nicht hinrichten lassen wollt, meine Königin, warum bin ich dann hier?

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BeitragThema: Re: Guarded by the sword who killed her father - Dany und Jaime   Fr Apr 22, 2016 6:16 am

Ich blickte Jaime Lennister lange an Ich kann euch nicht sagen, was ich mit eurer Familie tun werde... Ich habe keinen Grund, eure Schwester, euren Bruder oder eure beiden jüngeren Kinder zu hassen. Auch Joffrey hasse ich nicht in diesem Sinn... Den einzigen eurer Familie, den ich wirklich hasse, ist euer Vater. Er ließ meinen Bruder und meine Mutter noch im Bett ermorden, undhätte auch mir und Viserys die Kehle durchgeschnitten, hätten wir nicht fliehen können... Ich weiß nicht, was ich mit ihm tun werde, aber ihr könnt euch sicher sein, dass er für das bezahlt, was er getan hat... Ich konnte nicht verhindern, dass meine Stimme hart und kalt wurde, als ich vom Mord an meiner Familie sprach.
Ich habe euch zu mir bringen lassen, weil ich wissen wollte, wer ihr seid. Ob ihr dem entsprecht, was ich mir gedacht hatte, oder ob ihr anders seid. Ich dachte eigentlich, ich würde einem kaltblütigen Soldaten und Mörder gegenüber stehen, doch so ist es nicht... ihr macht euch Sorgen um eure Familie, und das kann ich verstehen. Seid versichert, dass niemandem außer eurem Vater und eurem ältesten Sohn etwas droht, jedoch nicht der Tod. Ich werde beide nicht töten lassen, ich werde auch Joffrey nichts antun, solange er auf den Thron verzichtet. Ich kann ihn nicht gehen lassen, wenn er noch immer Anspruch erhebt, das versteht ihr sicher, nicht wahr?

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BeitragThema: Re: Guarded by the sword who killed her father - Dany und Jaime   Fr Apr 22, 2016 4:27 pm

Ich verstehe Euren Hass auf meinen Vater. Doch wenn Ihr mich vor die Wahl zwischen Euch und ihm stellt, wird es Euch ergehen wie Eurem Vater. Auch er hat von mir verlangt, mich gegen meinen Vater zu wenden und er ist durch meine Hand gestorben. Das ist keine Drohung, meine Königin, nur eine Warnung. Bei dem Gedanken, dass Joffrey freiwillig den Thron aufgeben sollte, lachte der Königsmörder leise auf. Eddard Stark versuchte Joffrey zu sagen, dass er kein Anrecht auf diesen Thron habe. Keinen Monat später wurde er auf den Stufen vor Baelor's Septe hingerichtet. Ich denke nicht, dass Ihr meinen Sohn in Frieden ziehen lassen könnt. Er ist zu sehr wie Euer Vater, wenn Ihr versteht, was ich meine. Doch wenn Ihr Joffrey auch nur ein Härchen krümmt, wird meine Schwester Cersei Euch für immer hassen und nach Rache gieren und als Ihr Bruder und Geliebter ist es an mir, Ihre Seite einzunehmen. Kurz gesagt: Ich kann Euch keine Loyalität versprechen.

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BeitragThema: Re: Guarded by the sword who killed her father - Dany und Jaime   Sa Apr 23, 2016 9:29 am

Ich lächelte, doch das Lächeln war kalt Eure Einwände und Bedenken sind berechtigt. Allerdings habt ihr gerade doch eine Drohung ausgesprochen. Sollte ich euren Vater bestrafen, tötet ihr mich. Ich verstehe, was euch dazu bringt, und dennoch kann ich es nicht akzeptieren. Ich habe nicht vor, euren Vater, euren Sohn, oder euch zu töten. Aber wenn ihr mich angreift oder hintergeht, werde ich es tun. Dann werde ich erst euren Sohn, dann euren Vater und dann euch töten, Drogon würde sich sicher freuen... Ich stand auf Ich habe euch außerdem nicht gebeten, eine Seite zu wählen. Ich habt im Moment keine Wahl. Genauso wenig wie ich eine Wahl habe... Langsam ging ich die Stufen hinunter und blieb vor Jaime stehen Wenn es euch nicht reicht, meine gesamte Familie ausgelöscht zu haben, könnt ihr noch die Schuld am Tod eurer eigenen dazu fügen, wenn ich euch erlaubt, mich anzugreifen! Noch immer war meine Stimme ruhig und gemessen, meine Augen zeigten jedoch den Schmerz und die Last, die es verursachte, solche Dinge sagen zu müssen.

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BeitragThema: Re: Guarded by the sword who killed her father - Dany und Jaime   So Apr 24, 2016 7:27 pm

Jaime lächelte schief, als Daenerys Targaryen direkt vor ihm zum Stehen kam. Sie roch gut, zweifellos ein Parfüm, aber irgendwie immer noch natürlich. Es musste ihre Bewacher - diese Dothraki - nervös machen, dass sie sich so offensichtlich in Gefahr begab. Aber sie hielten still. Vielleicht hatten sie erkannt, wie unfähig Jaime war, gefährlich zu sein.
Er tat, als hätte er ihren letzten Satz falsch verstanden und hob seine Arme. Der rechte war noch immer etwas unbeweglich, die schwere goldene Hand machte es nicht besser. Euch angreifen?! Womit, werte Königin? Ich könnte versuchen, Euch mit meiner goldenen Hand zu erschlagen, das verdammte Ding eignet sich auch gut, um Schwerter abzufangen und vor allem ist es verflucht schwer. Aber ich denke, es wäre schwierig, die Blutflecken wieder abzuwaschen und da Ihr meiner Familie so viel Geld abgenommen hat, wird es wohl nur bei dieser einen bleiben. Da sollte ich sie besser sauber halten, nicht wahr? Der Spott in seiner Stimme war kaum zu überhören und ob sie jetzt die Gemeine Zunge verstanden oder nicht, die Dothraki zu ihren beiden Seiten, spannten sich an.

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BeitragThema: Re: Guarded by the sword who killed her father - Dany und Jaime   Mi Mai 18, 2016 12:35 pm

Ich konnte nicht anders, ich lachte leise Ihr seid wirklich seltsam, Ser... Ihr habt meinen Vater getötet, eiren König, und jetzt bittet ihr mich, eure Familie zu verschonen, und bringt meine Wachen dazu, euch am liebsten den Kopf abzuschlagen... Wieder lachte ich und ging an ihm vorbei. Die beiden Dothraki drehten sich zu mir um und behielten sowohl mich als auch ihn fest im Blick. Jaime musternd setze ich meinen Weg fort und kehrte schließlich zum Thron zurück. Gut, ich werde eure Schwester und euren Sohn verschonen. Unter einer Bedingung... Mit einem weiteren Lächeln ließ ich mich auf dem Thron nieder und musterte Jaime langsam Ihr schwört mir die Treue und dient mir mit eurem Können als Schwertkämpfer. schon während meiner Zeit in Essos hatten mich viele Geschichten über Jaime Lennister erreicht, über sein Können als Kämpfer und über seine vielen Siege. Auch die Geschichten über seinen Sieg über Eddard Stark, auch wenn er diesen sicher nicht vollkommen allein errungen hatte. Man hatte gemunkelt, einer seiner Männer habe auf seinen Befehl hin Eddard Starks Bein mit seinem Speer durchbohrt, und nicht aus eigenem Willen heraus. Anfangs hatte es mich gewundert, dass ein Mann wie Jaime, dem man den ehrenvollen Titel eines gesalbten Ritters verliehen hatte, auf solch unehrenvolle Weise kämpfen und gewinnen wollte, doch als man mir gesagt hatte, dass er Ned eigentlich selbst hatte besiegen wollen, ohne Hilfe, hatte das schon sehr viel mehr Sinn gemacht.
Lange musterte ich den Mann vor mir und fragte schließlich Nun, was sagt ihr? Nehmt ihr mein Angebot, euch und euer Haus mir zu verpflichten, an, oder wählt ihr den Tod oder einen Lebensabend im Kerker?

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BeitragThema: Re: Guarded by the sword who killed her father - Dany und Jaime   Sa Mai 21, 2016 6:54 pm

Perplex starrte Jaime die Königin an. Ihr dienen? Als Leibwächter? War sie wirklich so dumm? Schließlich hatte er ihren Vater getötet. Oder war es eine Falle? Wollte sie, dass er sich ihr auf Leib und Leben verpflichtete, um seine Familie retten zu können, damit sie sie hinrichten und ihn auslachen konnte? Das war zumindest etwas, was der Irre König getan hätte.
Aber das da vorne ist nicht Aerys Targaryen. Den hast du umgebracht. Das ist seine Tochter. Du hast Rhaegar gesehen. Er hat seinem Vater kaum geähnelt. Warum also sollte diese seine Tochter sein wie der Irre König?
Weil so gut wie alle Targaryen früher oder später wahnsinnig wurden. Weil sie unberechenbar waren. Wie Joffrey. Und deshalb ließ Jaime Vorsicht walten bei dieser Königin vor ihm.
Er würde zustimmen, ja. Welche andere Wahl hatte er auch. Aber er musste es nicht gleich voller Begeisterung tun. Vorher würde er noch ein paar Fragen stellen.
Nehmt es mir nicht übel, aber Ihr scheint mir seltsam zu sein. Warum solltet Ihr mich in dieselbe Position setzen, wie Euer Vater es getan hat? Er ist jetzt tot, wie Ihr sicher wisst. Und was meine Schwertkünste betrifft, ich dachte, das hätten wir zur Genüge geklärt. selbst Ihr könntet mich mit Leichtigkeit besiegen, wenn ich mit links kämpfe. Es fiel ihm immer noch schwer, es zu zu geben, hatte er doch so viel Zeit darauf verwendet, seine Unfähigkeit geheim zu halten.
Er deutete auf die Dothraki. Ganz zu Schweigen von ihnen hier. Er stockte kurz und runzelte dann die stirn. Oder ist das der Grund? Wollt Ihr mich an Eurer Seite haben, weil Ihr wisst, dass Eure anderen Leibwächter mich mühelos ausschalten können, wenn ich auch nur einen Fehler begehe? Dieser Gedanke schien Jaime nur logisch.

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BeitragThema: Re: Guarded by the sword who killed her father - Dany und Jaime   Sa Mai 21, 2016 9:27 pm

Wieder musterte ich den Mann vor mir lange und nachdenklich. Er war klug, sehr viel klüger als sein Sohn oder seine Schwester. Ihnen ging es nur um den Thron und die Herrschaft, Jaime war eher auf das Überleben seiner Familie und seiner Person bezogen. Ihr seid ein kluger Mann, Ser Jaime... Ihr wisst, ich bin nicht mein Vater. Ich habe kein Interesse daran, euch zu töten, auch der Tod eures Sohnes oder eurer Schwester würde mir kein Vergnügen und keine Genugtuung verschaffen. Ich habe durchaus Interesse daran, eich am Leben zu erhalten. Eure Tochter und euer jüngster Sohn sind mir nicht abgeneigt, sie sind bereit, an meiner Seite zu stehen. Eure Schwester und euer ältester Sohn sind nicht so kooperativ...
Ich will euch an meiner Seite um zu zeigen, dass ich nicht auf Rache aus bin. Ich werde niemanden bestrafen, nur weil er nicht gegen Joffrey rebelliert hat. Ich bin bereit, selbst euch zu verzeihen, obwohl ihr meinen Vater getötet habt. Außerdem bin ich mir sicher, dass ihr auch mit links so gut kämpfen könnt wie mit rechts, wenn ihr nur den richtigen Lehrer und genug Training erhaltet... Und wenn ihr den Willen dazu habt, es zu schaffen...

Mein Blick wich nicht einmal von dem blonden Mann vor mir ab, mein Rücken blieb gerade, mein Kinn erhoben. Kein Funken Zweifel, kein Zögern war zu erkennen. Es spielt durchaus mit hinein, dass ich die Möglichkeit habe, euch auszuschalten, wenn ihr mir gefährlich werdet. Ich werde euch nicht meinen Schutz überlassen, ohne dass eine mir sicher loyale Wache anwesend ist, immerhin hieltmein Vater große Stücke auf euch, was ihm nichts gebracht hat... Ich verstehe, warum ihr so gehandelt habt, wie ihr es getan habt, dennoch war er mein Vater und dennoch war er euer König, womit es Hochverrat darstellt, was ihr getan habt. Jeder andere hätte euch zum Tode verurteilst, doch es wäre Verschwendung...

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BeitragThema: Re: Guarded by the sword who killed her father - Dany und Jaime   So Mai 22, 2016 6:57 pm

Ohne Zweifel war sie überzeugt, von dem was sie sagte. Und auch Jaime merkte, dass es ihm nicht anders ging. Was Daenerys Targaryen ihm in der Haltung einer Königin vor dem Thron, der rechtmäßig ihr gehörte, mitteilte, überzeugte ihn immer mehr.
Ihr habt Recht, gab er zu. Mit der linken Hand könnte ich eines Tages wieder so gut werden wie einst mit meiner rechten. Ich habe den Willen dazu, nur der Lehrer fehlt mir. Aber selbst wenn dieser Lehrer der beste Schwertkämpfer dieser Welt ist, wird es Jahre dauern. Und ich bin nicht mehr ganz der Jüngste... Ihr seid kein Kämpfer, das merkt man Euch an. Aber stellt Euch vor, Ihr müsstet mit der linken Hand schreiben anstatt mit Eurer rechten. Ihr würdet langsam sein, Fehler machen, regelmäßig darüber verzweifeln, wie wenig Fortschritte Ihr macht... Mit dem Schwert ist das nichts anderes. Es ehrt Euch, mich als klugen Mann zu bezeichnen. Das haben bisher nur wenige getan. Mein kleiner Bruder pflegte, folgendes zu sagen: Mein Bruder hat sein Schwert und ich habe meinen Verstand. Ihr seht also, mit dem Verstand war es nicht so weit her mit mir... Zumindest solange, wie ich mein Schwert nicht hatte. Doch Dinge ändern sich, nicht wahr? Gleichermaßen seid Ihr eine kluge Frau, wenn Ihr mich nicht mit Euch alleine lasst, wenn ich Euch auch hier und jetzt hoch und heilig verspreche, Euch nichts anzutun... Solange Ihr nicht werdet, wie Euer Vater. Aber wäre der Tod nicht angenehmer, als die Schuld am Tod von tausenden auf den Schultern zu tragen, weil Ihr dem Wahnsinn verfallen seid?
Nach einem Moment des Überlegens sank Ser Jaime Lannister, der Königsmörder und die Goldhand auf ein Knie und senkte das Haupt. Ich habe kein Schwert, das ich Euch zu Füßen legen kann, meine Königin, und doch lege ich hier und jetzt folgenden Eid ab: Im Namen der Götter werde ich, Ser Jaime aus dem Hause Lannister, Sohn von Tywin Lannister, Euch, Königin Daenerys aus dem Hause Targaryen, erste ihres Namens, Lady der Sieben Königslande und Beschützerin des Reiches, mit Leib und Leben beschützen. Doch von Euch verlange ich ebenfalls einen Schwur: Ihr werdet meiner Familie Land und Titel zurückgeben und mir versichern, dass keinem von ihnen etwas zustoßen wird. Dann werde ich mich mit freuden in Eure Dienste stellen.

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BeitragThema: Re: Guarded by the sword who killed her father - Dany und Jaime   Mi Jun 08, 2016 8:50 pm

Mit einem leichten Nicken beantwortete ich den Monolog des Mannes vor mir. Ihr habt recht, euch fehlen sowohl die Geduld, die Zeit als auch der Lehrer. Doch zumindest einen Lehrer kann ich euch stellen. Ich kenne niemanden, der besser mit dem Schwert umgehen kann als mein erster Offizier, Grauer Wurm. Wenn ihr es zulasst, wird er euch unterrichten. Denn selbst wenn ihr mit eurer linken Hand langsamer und nicht so fähig sein werdet wie mit eurer rechten, so bin ich mir sicher, dass Grauer Wurm euch einige Fähigkeiten beibringen kann. Ich hoffe sehr, dass ihr als mein Leibwächter nur wenige Momente haben werdet, in denen ihr wirklich kämpfen müsst, doch wenn ein solcher Fall eintritt und ihr noch nicht im Stande seid zu kämpfen, werdet ihr mich begleiten und meine Krieger werden das Kämpfen übernehmen. Dann wäre nur noch zu hoffen, dass ihr klug genug seid, diese Situation nicht auszunutzen. Denn ihr solltet wissen: Ich bin sehr viel schwerer zu töten als andere Mädchen in meinem Alter.... Mit einem leichten Lächeln ergänzte ich Und euer Vergleich mit dem Schreiben ist sehr treffend gewählt, jedoch trifft er hier nicht zu. Denn eine Feder zu führen ist einfacher, als ein Schwert zu schwingen. Wenn man schreibt, ist man normalerweise nicht in tödlicher Gefahr, man ist entspannter. Befindet man sich im Kampf, darf man sich keinen Fehler erlauben, da jede kleine Nachlässigkeit den Tod zur Folge haben kann... Außerdem bin ich durchaus im Stande, mit links und rechts zu schreiben, mein Vater legte viel Wert darauf, uns möglichst viel zu lehren, unter anderem die Beidhändigkeit... Langsam musterte ich Jaime und neigte den Kopf Ich nehme euren Schwur an, Ser Jaime. Ich werde eurer Familie Titel und Land zurückgeben, unter der Voraussetzung, dass es sich mir zur Gefolgschaft und Treue verpflichtet. Ich kann es mir nicht leisten, ein so einflussreiches Haus wie das eure zu alter Größe zu bringen, ohne mir seiner Loyalität sicher zu sein. Ich weiß, dass euer Sohn das nicht gutheißen wird, doch ohne diesen Treueschwur werde ich euch einzig und allein eure Burg zurückgeben, ansonsten weder euren Titel, noch euer Land, eure Armee oder euer Vermögen. Ein Haus ohne Soldaten, Geld oder Titel ist wesentlich ungefährlicher als eines, das über all diese Dinge verfügt. Denn auch wenn ich noch sehr jung bin habe ich doch schon viel Erfahrung mit feindlich gesinnten Gruppierungen und Häusern gesammelt, ebenso mit Mitteln und Wegen, sie zum Schweigen zu bringen. Noch immer war meine Stimme ruhig und gemessen, doch man hörte mir deutlich an, wie ernst ich es meinte. Ich würde nicht zulassen, dass ein Haus in Westeros die Möglichkeiten und einen Grund dafür hätte, mich zu stürzen, nicht nachdem ich mir endlich genommen hatte was mein ist. Mit Feuer und Blut.

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BeitragThema: Re: Guarded by the sword who killed her father - Dany und Jaime   Sa Jul 22, 2017 1:12 am

Grauer Wurm, was ein seltsamer Name, war das erste, was Jaime dachte, als er die Antwort der Drachenkönigin vernahm. Doch der Gedanke wurde in Sekundenschnelle von Überlegungen überlagert. Ein Lehrer, der ihm zumindest die Grundlagen des Schwertkampfes erneut beibrachte, - doch sicher immer darauf bedacht, ihn nicht zu fähig werden zu lassen. Ein schlauer Schachzug der Königin. Sie misstraute ihn, brauchte ihn aber. Und dachte sich immer neue Wege aus, ihn so gut wie möglich in der Hand zu haben. Er nickte. “Dieses Angebot nehme ich natürlich dankbar an”, erwiderte Jaime und schmunzelte dann. “Das glaube ich Euch sofort, meine Königin. Immerhin haben es viele versucht und sind gescheitert.” Er gewann immer mehr Respekt vor diesem Mädchen – und immer mehr Sympathie. Sie würde eine gute Herrscherin sein, besser als so manch anderer, der sich im Laufe der Zeiten einen König geschimpft hatte. Inklusive ihres Vater. So muss Aegon gewesen sein, bevor er dem Wahnsinn verfiel…
Mit Erleichterung registrierte Jaime, dass sie seinen Treueschwur nicht nur annahm, sondern auch ihrerseits schwor, seiner Familie einen Teil ihrer alten Macht zurückzugeben. Doch auch hier erwies sich wieder ihr Prinzip. Gib ihnen so viel, dass sie besänftigt sind, aber nicht genug, dass sie dich gefährden könnten. Oh, sie war wirklich klug, diese Mutter der Drachen. Teilweise erinnerte sie ihn an Catelyn Stark, eine Frau, die er im Stillen durchaus bewundert hatte. Nicht viele Frauen waren für den Krieg geeignet. Daenerys aber war es, so wie Catelyn Stark es gewesen war. Anders hätte sie es vermutlich auch nie hierher geschafft. “Für meinen Ne… Sohn kann ich nicht sprechen. Aber ich verstehe und akzeptiere Eure Einwände. Um ehrlich zu sein ist es mehr, als ich mir erhofft hatte.” Er verbeugte sich, eine Geste, die er normalerweise nicht gerne tat, doch die ihm jetzt nur richtig erschien. “Es ist mir eine Ehre, Euch dienen zu dürfen.” Und dass nicht nur, weil die Alternative der Henker gewesen wäre. Hätte Jaime je das Ziel gehabt, den geeigneten Herrscher für Westeros zu finden, so hätte er dieses Ziel nun erreicht. Wenn sie nur nicht dem Wahnsinn verfiel, der scheinbar in der Familie lag…

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BeitragThema: Re: Guarded by the sword who killed her father - Dany und Jaime   Sa Jul 22, 2017 11:51 am

Ich neigte den Kopf und befahl einer der Wachen, Grauer Wurm zu holen, sobald der Ritter vor mir das Angebot angenommen hatte Er kann euch sowohl in der klassischen Kunst des Schwertkampfes ausbilden wie auch im Kampf mit dem Arakh oder dem Speer, wenn ihr das wünscht... Die Waffen die ihr dazu benötigt wird man euch zur Verfügung stellen... erklärte ich noch und sah zu, wie der Mann aus dem Saal verschwand, um meinen ersten Offizier zu holen.
Nun, wie bereits schon mehrfach erwähnt: Ich habe kein großes Interesse daran, euren Sohn zu töten. Viel mehr wäre mir eine friedliche Lösung sehr viel angenehmer, denn ein Krieg zwischen mir und eurem Sohn würde nur das Land meiner Väter zerstören. Aber wenn er gegen mich aufbegehrt und mich zu stürzen sucht, werde ich ihn ausschalten. Bis dahin jedoch hoffe ich, dass ihr eurer Schwester beibringen könnt, dass eine Rebellion gegen mich zwangsläufig zu ihrem Tod oder einem Leben im Kerker führen würde.
Langsam erhob ich mich wieder und registrierte seine Verbeugung mit einem leichten Kopfnicken Es ist mir eine Freude, zumindest für den Moment den Frieden für meine Leute garantieren zu können... erwiderte ich Und ich hoffe sehr, dass das auch so bleiben wird... Ich habe kein großes Problem damit, die, die mir nach dem Leben trachten oder danach streben, mich zu hintergehen, angemessen zu bestrafen, doch Vergnügen bereitet es mir dennoch nicht, daher würde ich es gern so weit wie möglich verhindern. Es wäre schließlich kein besonders guter Anfang für meine Regentschaft, wenn ich die Häuser, die gegen mich stehen, auslöschen würde ohne einen diplomatischen Ansatz zu wagen... Ich will keine Königin werden wie mein Vater es wurde. Daher will ich auch seinem Pfad von Blut und Krieg nicht folgen. Doch ich werde verteidigen, was mir rechtmäßig gehört.

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