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 Bluttor

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BeitragThema: Bluttor    So Aug 23, 2015 8:16 am

Der Blick aus dem Fenster zeigte die Aussmaße seines Befehls. Das gesamte Tal hinter dem Tor, war mit Zelten überfüllt. In jeder Verfügbaren Ecke des engen Talverlaufs hatte sich ein Lord, ein Ritter oder einige Soldaten eingenistet.
Ein Wald von Flaggen ragte in den Himmel. Kerzen, Glocken, Runen, Falken, Türme, Monde und anderes flatterten im Wind.
Harold drehte sich vom Fenster weg. Er selbst nächtigte in den Räumlichkeiten des Bluttors und hielt fast jeden Tag Besprechungen mit seinen Lords ab.
So wurde auch dieses Mittagessen für eines benutzt. Er besprach sich mit Lord Haindorf über die finanzielle Situation des Tales. Eigentlich hatte auch Sunderland erscheinen sollen, doch dieser hing noch vor der Ehr fest.
Ser Donnel bewirtete sie ausgezeichnet und so gab es an diesem Tag Austern, welche Lord Haindorf aus Möwenstadt mitgebracht hatte. Harold hatte einen Teil davon an die Soldaten verteilt.
Er wendete sich um.
Alys saß auf Neras Schoß am Tisch und spielte mit einigen Muscheln. Lord Haindorf hatte sich bereits erhoben und satnd an einem Bücherregal. Harlan Jäger und Edmund Bruchstein hielten an der Tür Wache mit dem Befehl möglichst niemanden herein zu lassen.
"Der Krieg hat dem Tal insgesamt sehr gut getan.  Gleich zu anfang als die Häfen in den Flusslanden weniger nutzbar waren hat man deren Ladung in Möwenstadt gelöscht. Mit dem Schwarzwasser kamen zahlreiche Schiffe aus Königsmund dazu und später, als die Eisenmänner wieder plünderten, auch einige aus den westlichen Häfen. Insgesamt haben wir den Warenumsatz um zwei Drittel gesteigert.
"
, sagte Haindorf gerade.
"Ausgezeichnet...Und was exportieren wir?"
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Petyr Baelish

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BeitragThema: Re: Bluttor    So Aug 23, 2015 3:38 pm

Lord Petyr Baelish


Der Reise dauerte eine ganze Weile und sie legten auf dem Weg kaum eine lange Rast ein. Als die Kutsche sich ihren Weg bahnte, sass Petyr vor Ystera und erklärte ihr , welche Rolle sie in dieser Geschichte spielen sollte.

"Deine Aufgabe wird nicht die leichteste sein, aber ich hoffe ihr seid einer Herausforderung gewachsen. " Er grinste etwas und legte ein Bein über das andere.

"Harold Hardyng ist ein junger Lord. Ich wette mit dir, dass er nicht viel Zeit hatte sich nach Mädchen umzusehen... Besonders nicht nach so reizenden "Blumen" wie du eine bist. Zeig mir dein Geschick mit den Männern, spiel mit ihm, errege seine Aufmerksamkeit. Wecke seine Interesse an dir...Er soll sich nach dir verzehren. Deinen richtigen Namen musst du ihm nicht nennen. Und wenn er nach deiner Geschichte fragt. Sagst du ihm, dass dein Vater ein betrunkener Lord aus den Weiten war und deine Mutter kam von der anderen Seite des Meeres ,auf der Suche nach einem besserem Leben, dass sie niemals fand. Falls er etwas über mich wissen will, sagst du ihm ,dass wir uns im Rosengarten kennenlernten, als du als Erntehelferin Weizen für die Tyrell´s geliefert habt. Sag ihm nicht das du eine Hure bist. Aber das du vieles tun musstest um dein Leben so zu Leben wie es heute ist. Das erweckt Mitleid.... sein Mitleid und seine Begierde kann ihn dir schnell in die Arme treiben.... er soll dir vertrauen... und du sollst ihm vorspielen dieses Vertrauen zu erwiedern ...du musst eine richtig gute Lügnerin sein... verstehst du was ich will? " er sah sie ernst an ... irgendwie geilte er sich etwas daran auf sowas zu planen ,konnte sie fast meinen. Andererseits war es irgendwie so leidenschaftlich wie er wirkte.....

Es dauerte noch eine Weile bis sie den schmalen Grad vom Weg zum Bluttor erreichten...sie waren nur ein kleiner Trupp und sicherlich wurden sie schnell erspäht sobald sie sich dem Tor näherten....

Baelish erwartete nicht so eine Versammlung hier....verflixt.

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BeitragThema: Re: Bluttor    So Aug 23, 2015 9:34 pm

Ein Diener unterbrach die Unterredung.
"Mylords, eine Kutsche hat das Tor erreicht. Ser Waynwald lässt ausrichten das es sich um Baelish handelt und bitte um eure Anwesenheit."
Also die Spottdrossel, wie nicht anders erwartet, kam sie bereits. Nicht ganz nach Plan, ein wenig zu früh, aber das war egal. Vorerst.
Harold warf sich seinen Mantel, in rot und weiß über und verließ den Saal. Er mochte Baelish nicht. Der Aufstieg des Mannes erschien ihm unangemessen. Der Nachfahre eines Söldners der sich über seinen Stand erhoben hatte. Der Lord des kleinsten Fingers. Inzwischen Lord von Harrenhall und Meister der Münze. Harold verzog das Gesicht. Ein Mann der Ärger machte.
Sie erreichten die Treppe und danach den Mauer. Ser Waynwald war bereits da, ebenso Lord Rois und seine Tante, Lady Waynwald. Dazu der zweite Sunderland, zu ihm gesellten sich jetzt noch Jäger und Bruchstein, beide in Indigo und den Falkenhelmen der Garde. Haindorf und Nera hatten Harold auch begleitet. Alys blickte neugierig über die Mauer und versuchte einen Blick auf den Wagen zu erhaschen. Das Gitter war geschlossen, aber dort hindurch hatten die Ankommenden einen Blick auf das Feldlager. Armbrust und Bogenschützen bemannten das Tor.
Donnel Waynwalds Stimme erschallte. Die Worte des Ritters der Tore durchschnitten das Tal.
"Wer will das Tor passieren?"
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Ystera Strom

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BeitragThema: Re: Bluttor    Fr Aug 28, 2015 9:15 pm

Ystera nickte. "Ich soll die Gunst des Lords für mich gewinnen indem ich ihm eine Geschichte erzähle um sein Mitleid zu erregen. Dabei muss ich meinen Namen nicht nennen und was ich unter gar keinen Umständen machen sollte, ist zu erzählen, dass ich eine Hure bin. Wollen sie meine ehrliche Meinung hören? Die Geschichte...also meine Vergangenheit....finde ich durchaus interessant und nennenswert. Sie kommen auf so gute Ideen!" Als sie an das Tor kamen, schwieg sie dann, da sie niemanden verraten wollte. Hoffentlich konnte sie sich dass alles nur merken? Wenn nicht, dann würde sie eben improvisieren, weil es auch nicht immer gut ist, wenn etwas wie aus der Pistole geschossen, einen Mund verlässt. Für manche wirkt dies erst recht einstudiert. Andere wiederum finden es eingeprägt, wenn man stottert, so als ob man seinen Text vergessen hätte. Man musste also in jeder Hinsicht und Situation abwägen, was am besten beziehungsweise was am angemessensten war. Manchmal war Reden Silber und Schweigen Gold.

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Petyr Baelish

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BeitragThema: Re: Bluttor    Sa Aug 29, 2015 12:36 pm

Kleinfinger stützte seine ellbogen auf die Oberschenkel und beugte sich vor um ihre Wange zu berühren.

Vergesse die Details nicht und lass dich nicht reinlegen. Denke immer darüber nach , b evor du antwortest.  Du bekommst das schon hin ..

Erst dann lehnte er sich zurück.


Ausserhalb der Kutsche in der Nähe von Milah meldete sich ein Ritter der  Zigeunerzüge in seinem kantigem Gesicht .

"Lord Baelish und sein Gefolge sind hier um dem verstorbenen Sohn von Lyssa Arryn seine letzte Ehre zu erweisen." sprach der Ritter.

Baelish würde sich selbst nicht blicken lassen. Erst wenn sie gänzlich anhielten, würde sich die Kutsche langsam öffnen...


Milah erkannte die Soldaten und versuchte sie zu zählen ... der schmale Pass zum Bluttor war immer strengstens bewacht.
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BeitragThema: Re: Bluttor    So Aug 30, 2015 3:06 pm

Assam wurde langsamer, trabte mit geschwungenen Schritten näher an die Kutsche heran und hielt schließlich an. Er schnaubte und seine Ohren waren gespitzt. Er war genauso wachsam wie seine Reiterin und das war auch gut so.
Milah Augen huschten über die Anzahl der Soldaten und zählten eifrig. Dennoch ließ sie auch nicht das Hauptgeschehen außer Acht.
Der Mann der gesprochen hatte erweckte ihre Aufmerksamkeit. Er sah nicht sonderlich aus wie sie ihn sich vorgestellt hatte. Doch war er ganz eindeutig ein Ritter. Seine Rüstung glänzte im Sonnenlicht und sein Schwert sah von guter Schmiede aus.
Lord Baelish blieb in der Kutsche,was auch gut so war. Denn sie wollte keine unnötigen Risiken eingehen, so viel stand fest. Solange er drinnen blieb konnte sie besser auf ihn acht geben. Auch Ystera sollte sich besser noch nicht zeigen. Später würde es schwieriger werden. Ob sie auch auf die Blüte des Lords acht geben sollte? Wohl eher weniger, wie sie sich entschied. Immerhin war sie nur der Leibwächter von Kleinfinger. Für mehr wollte sie sich nicht sorgen.
Als nun der Ritter in ihrer Nähe antwortete, lauschte sie auf seine Worte.  Der eigentliche Grund ihres Besuchs war ihr bewusst und sie musste sich eine ernste Miene bewahren um nicht unangenehm aufzufallen.
Ihre Züge blieben hart und doch hochtragend, in gewisserweise verführerisch. Sie musste sich an ihre Rolle halten und das fiel ihr nicht allzu leicht, musste sie sich eingestehen.
Doch waren sie erst einmal drinnen so würde es ihr leichter fallen.
Sie würde auch weiterhin neben der Kutsche reiten und erst von der Tür weichen,  wenn der Lord vorhatte auszusteigen. Dann würde sie sich mit Assam hinter der Kutsche ein sortieren und absteigen, um ihn direkt zu geleiten.
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BeitragThema: Re: Bluttor    Di Sep 01, 2015 7:54 pm

Harold starrte herunter. Er nahm einige Wachen wahr, dann den Wagen der wahrscheinlich Baelish selbst enthielt. Außerdem eine gutaussehende Frau auf einem Pferd dahinter.
"Öffnet das Tor!", befahl sein Vetter der Ritter Des Tores.
Beide Torflügel öffneten sich und liesen die Kutsche passieren. Harold wandte sich um und sah sie im Gewirr der Zelte verschwinden, welche sich bis zum Horizont im schmalen Tal ausbreiteten.
"Bruchstein, Sunderland. Holt sie herein. Führt sie in den Saal. Jäger, ruft meinen Rat zusammen."
Seine Ritter nahmen die Befehle entgegen, Harold nickte und ging nach unten.
Im Saal lies er sich auf dem Hohen Stuhl nieder, während sein Vetter hinter ihm Aufstellung nahm. Alys kletterte auf seine Schoss.
Bald versammelte sich sein Rat. Haindorf, Rois, Nestor Rois, Waxley, seine Großtante Anya, Belmor, ein myrischer Söldner namens Adalen Yar und ein Heckenritter den man den irren Hund nannte.
Sie waren seine Lords, Truppführer und Berater. In einem Halbkreis saßen sie, als Bruchstein den Lord vom Finger angkündigte. Harold betrachtete Baelish. Er hatte sich nicht verändert. Seine Tochter klammerte sich an Harolds Gewand.
"Lord Petyr. Es freut mich euch mal wieder im grünen Tal begrüßen zu dürfen. Sicher wollt ihr nach Hohenehr um meinem armen Vetter die letzte Ehre zu erweisen."
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Petyr Baelish

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BeitragThema: Re: Bluttor    Di Sep 01, 2015 9:11 pm

Petyr lauschte einen Moment lang und wartete darauf, dass sie passieren durften.

Der Zigeuner-Ritter vollzog eine Wendung auf seinem Ross woraufhin er die Gefolgsschaft von Lord Baelish an der Spitze anführte. Milah durfte sich frei bewegen und so nahe bleiben wie sie wollte an der Kutsche. Sobald der Kutscher halt machte und man aussteigen konnte...durfte Milah als erstes sehen wie Ystera aus dem Reisemobil stieg. Gefolgt von Lord Baelish. Er wirkte halbwegs gelassen als er sich umsah, doch all dies wich konzentration auf dem Weg zu den Lords.... Milah an der rechten Seite und Ystera zur Linken... vor ihnen gingen 2 Wachen und hinter ihnen ebenso. Sie kamen in den Saal indem Harold wartete und Baelish schritt mit seinen Damen vor...sie fingen die Blicke aller ein... so wie Baelish es erdachte... hoffentlich auch den von Harold. Doch bevor sich alle in ihrer lüsternen Fantasie vergassen, erklang seine Stimme und er gebot seinen Ladies mit einem flüchtigen Handzeichen stehenzubleiben ,während er noch 2 Schritte vor ging und vor dem neuem Lord des Tals eine gekonnte Verbeugung zeigen liess. Die Ansammlung an Lords wurde vorher mit Blicken durchleuchtet... und sein Lächeln wurde immer feiner... das waren ganz schön viele Verbündete...und dann noch alle hier am Bluttor.... da lag doch was in der Luft. Er blinzelte und versuchte betroffen zu wirken.

"Habt dank meine Lords.... meine Ladies.... und herzlichen Glückwunsch zu eurer Erhebung in den selbigen Stand Lord Harold Hardyng. Entschuldigt mein spätes Eintreffen. Es gab ungewöhnliche Komplikationen in Königsmund und auf dem Weg hierher. Wenn mir die Frage erlaubt wäre, warum sammeln sich soviele Lords von hoher Geburt hier am Bluttor?...

Wie ihr schon erraten habt, wollte auch ich Robin Arryn ein letztes mal sehen und ihm die Ehre erweisen.... Ein tragisches Ereignis... wie ist es nochmal zu dem Unfall gekommen?.... "

Dieser kleiner .....

Er pausierte kurz zwischen seinen Fragen um Antworten zu erlangen. Er hoffte natürlich etwas Information zusammenzutragen.


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BeitragThema: Re: Bluttor    Do Sep 03, 2015 3:20 pm

Gehorsam folgte Milah der Anweisung des Lords, rechts neben ihm zu laufen. Sie war es nicht gewohnt in langen Röcken zu laufen, aber schon kurz nach dem Eintreten hatte sie sich damit abgefunden und eine sehr passable Haltung angenommen, die sowohl Stolz als auch Eleganz ausstrahlte. Sie schritt wie eine wahre Lady neben dem Lord her und hielt den Kopf erhoben.
Jedoch war das auch wieder nur eine Trügerei, denn in Wirklichkeit sah sie nicht gerade aus, sondern nahm das Innere sehr genau unter die Lupe. Sie merkte sich jedes Detail an den Wänden, Decken und Böden. Sie speicherte alles ab in ihrem guten Gedächtnis und folgte trotzdem Lord Baelish, ohne das es auffiel.
Als Kleinfinger ihr gebot stehen zu bleiben, tat sie es, genau wie Ystera. Dann blickte sie zu Harold Hardyng, dem anwesenden Lord und dessen Vetter wohl verstorben war. Er sah gut aus, hatte blondes Haar, markante Züge und sah gut gebaut aus. Doch war es nicht ihre Aufgabe ihn zu verführen, sondern die von Ystera. Die ihre war es sich hier ausreichend umzusehen und noch anderes. Milah sah flüchtig zu ihrer Linken, wo die hübsche Frau Ystera stand und tat es ihr dann gleich, setzte einen leicht verführerischen und mysteriösen und doch auch kühlen Blick auf. Sie wollte unnahbar sein, was sie auch war, nur sollte es ein jeder in diesem Raum spüren. Sie wagte nichts zu sagen, bevor sie nicht dazu aufgefordert wurde.
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BeitragThema: Re: Bluttor    Sa Sep 05, 2015 8:20 am

(Ich drängle mich hier mal vor Joff, ich hoffe es stört nicht Smile)

Harold betrachtete seine Gäste. Von seinem Stuhl aus wirkte er mehr oder weniger herrschaftlich, eher weniger was vorallem an dem vierjährigen Mädchen aufs seinem Schoss lag.
Während Baelish sprach betrachtete er dessen Begleitung. Schön anzusehen. Beide, wobei eine von ihnen eine recht verdrehten Blick zu haben schien (Milah). Aber was waren sie? Stammten sie aus Kleinfinger Etablissements? Wahrscheinlich...Er war sicher das Kleinfinger mit diesen Damen entweder einen Plan verfolgte oder sie nur wegen seines eigenen Prestiges mit sich führte.
Harold vermutete etwas in Richtung des letzteren.
Der Lord des grünen Tals erhob sich. Alys nahm er auf seinen Arm. Er ging den Neuankömmlingen entgegen.
"Nun Lord Baelish, unser König befindet sich noch immer im Krieg. Stannis rennt immer noch irgendwo in Westeros rum....", erklärte Harold
"Außerdem haben sich Schnellwasser und Rabenbaum noch immer nicht ergeben.", meinte Lyonel Corbray.
"Und die eiserne Banke wartet auf die Bezahlung ihrer Schulden. Man sagt sie würde Söldner und Wassertänzer anheuern.", fügte Lord Haindorf hinzu.
"Deswegen dachten wir es wäre eine gute Idee, Joffrey mit unseren frischen Männern zu unterstützen."
Den eigentlichen Plan kannte auch noch keiner der Lords, auch wen Harolds engere Vetrauten etwas in der richtigen Richtung vermuteten.
"Ich würde diesen tragischen Vorfall weniger einen Unfall nennen, seine Lordschaft hatte eine sehr starken Anfall und ist dabei seiner Krankheit erlegen. Maester Fugun sagte sein Herz hat den Anfall nicht überstanden. Niemand konnte etwas tun."
Kurz lies Harold die Anzeichen des trauernden Vettern zeigen. Alles eine Frage der Rolle.
"Aber wollt ihr uns nicht eure bezaubernde Begleitung vorstellen?"
Harold ging zu den beiden Frauen hin und küsste ihnen nacheinander die Hand.
"Es freut mich euch im grünen Tal willkommen zuheisen, Myladys."
Alys hatte sich die Neuankömmlinge bisher nicht angesehen, sondern ihr gesicht eher verschüchtert in Harolds Hemd vergraben, doch als sie zu Ystera kamen wandte sie sich um und betrachtete die Frau staunend.
"Bist du die Blumenkönigin?", fragte sie ehrfurchtsvoll. Harold lachte.
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Petyr Baelish

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BeitragThema: Re: Bluttor    So Sep 06, 2015 3:08 am

Er verharrte die ersten Momente still und lauschte....Er rennt mit allem oder fast allem was er hat nach Königsmund um ... Joffrey zu unterstützen? seine Augenbraue zuckte etwas und er blinzelte leicht zur Seite... Eine bessere Lüge fällt ihnen nicht ein? Corbray aber , sagte schon etwas interessanteres und glaubwürdigeres... Obwohl er nichts... wirklich Aussagen wollte. Petyr hielt den Blick auf Lyonel und huschte erst eine Weile später zu Lord Haindorf, der über die Eiserne Bank sprach als wäre er der Vorsitzende von eben dieser....Was gehen euch die Angelegenheiten der Eisernen Bank überhaupt an?! Baelish lächelte feingeschnitten und mit einem leichtem Hauch Amusement verziert. Er sah im "Rampenlicht" einfach immer geschniegelt , rausgeputzt und sehr fein aus. Wie ein edler Herr... wahrscheinlich besser als die meisten anderen Lords in seinem Alter.

Natürlich konnte er sich mit der Jugend nicht messen.... hachja...die Jugend....

"Stannis hat bereits seine Truppen aufgerieben mit seinem ersten Angriff auf Königsmund. Er rennt vermutlich verzweifelt von einem Ort zum anderen um Verbündete für seine Sache zu mobilisieren. Aber ich glaube kaum das jemand so verrückt sein könnte. Ich hörte er huldigt einem Gott der in Westeros fremd ist. Wer will schon einem anders gläubigen folgen. Selbst wenn er es schafft Leute zu zwingen an seiner Seite zu kämpfen wäre es nur eine Frage der Zeit bis sie die erste Chance ergreifen um ihm in den Rücken zu fallen. Er verbrennt Gefangene um seinem Gott zu huldigen oder auch nur so aus Spass... wisst ihr noch ,wer das noch gerne getan hat? " Jeder wusste es, man sah es in ihren Gesichtern....Der Irre König war gemeint.... ohja und die Erinnerungen an seine Greueltaten waren bei den älteren Lords und Ladies nicht vergessen.

"Doch seid ohne Sorge, im Süden heisst es, dass Stannis richtung Norden reitet. Weit weg von den Flusslanden und dem grünem Tal. Was Schnellwasser und Rabenbaum allerdings betrifft. Kann ich eure ...... Sorge.....nachempfinden." Er sah zu Corbray und nickte leicht. Nur um vielleicht ein Anzeichen oder eine Regung oder eine Geste richtig zu deuten. In jedem Fall folgte ein weiteres blinzeln und ein Blick zu Lord Haindorf.

"Lord Haindorf, euch sei versichert, dass die eiserne Bank von Braavos keinen Grund haben wird um einen anderen König in Westeros zu unterstützen, der nicht...Joffrey Baratheon heisst. " Was nicht zuletzt an der Allianz zwischen Tyrell´s und Lennister´s lag... Besonders an Tywin Lennister und Olenna Tyrell.

Die Anflüge von Lächeln verliessen sein Gesicht als sie über Robin sprachen...

"Armer kleiner Junge...Er hätte noch viele gute Jahre vor sich gehabt, wenn er... gesund gewesen wäre. Ein Jammer. Ich sollte Lyssa Arryn aufsuchen und ihr mein persönliches Beileid ausrichten. Und danach würde ich gerne zu Robin. Wenn es euch nichts ausmacht, Mi Lord." sagte er zu Harold gewandt.

" Ja natürlich, wo bleiben nur meine manieren" er wirkte mit Absicht ein wenig vergesslich , doch hatte er seine Damen keinesfalls vergessen... Zuerst stellte er Milah vor ,als Harold ihr die Hand küsste.

"Darf ich Lady Milah vorstellen... Eine entzückende Schönheit die ich in Königsmund kennenlernte und wir schnell wussten wie wir voneinander profitieren würden."

Dann folgte Ystera.

"und noch ein weiteres Juwel begleitet mich heute, sie heisst Desiree.." sagte er geschmeidig und flüssig. Ob er sich das alles gerade einfach so ausdachte oder schon lange plante?..Jedenfalls sagte er kurz, als er sich Harold beiseite nahm zu ihm allein.

"Falls ihr mehr wissen wollt, müsst ihr sie schon mindestens bei einem schönem Essen ausfragen." er schmunzelte ein wenig. Er wusste was Männer wollten....Alle wollten es... ausser die schwanzlosen.



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BeitragThema: Re: Bluttor    Mo Sep 07, 2015 12:06 am

Der Raum war groß und Milah war sehr damit beschäftigt unauffällig alles in ihren Blick zu nehmen. Das war gar nicht so einfach, wenn einen so viele Augenpaare beobachteten. Und nun kam sie sich in ihrem Kleid doch recht unwohl vor, was sie sich nach außen hin allerdings nicht anmerken ließ. Als sie den Blick eines Lords auffing und bemerkte wie sie wohl guckte, nahm sie schnell einen leicht schüchternen und liebevollen Ausdruck an. Sie musste schließlich den Schein einer gewöhnlichen Lady wahren, die eventuell noch nicht oft in solch großen Hallen zugegen war.
Flüchtig sah sie zu Lord Baelish, der scheinbar ganz in seinem Element war und sie lauschte seinen Worten kurz. Was führte er wirklich im Schilde?
Doch weiter kam sie nicht mit ihren Gedanken, denn Lord Hardyng war zu ihnen gekommen und küsste ihre Hand. Sofort neigte sie den Kopf und ging in einen leichten Knicks über, um sich höflich an der Geste zu erfreuen. Zudem lächelte sie kurz und behielt ihren leicht schüchternen Ausdruck bei. Ihre großen braunen Rehaugen suchten bald schon wieder den Raum ab, bevor sie ihre Aufmerksamkeit dem höchsten Lord in diesem Raum schenkte.
Als Lord Baelish sie dann noch vorstellte, wagte sie noch immer nichts zu sagen und raffte nur leicht ihre Röcke um noch einmal zu knicksen, diesmal deutlicher, um zu signalisieren, dass sie gemeint war. Sie hatte das schon viele Male bei festlichen Anlässen an den verschiedensten Höfen gesehen und war sich ihrer Sache sicher. Und wenn sie etwas falsch gemacht hatte würde sie Lord Baelish garantiert mit einem Wink daraufhin weisen.
So schwieg sie und sah wie der Lord und seine Tochter zu Ystera. Kleinfingers Plan schien aufzugehen. Der Lord schien eindeutig Gefallen an ihr gefunden zu haben. Und so war es gut. Denn Ystera sollte ihn etwas ablenken, während Milah sich in Ruhe an diesem Ort umsah.
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Ystera Strom

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BeitragThema: Re: Bluttor    Do Sep 10, 2015 5:34 pm

Ystera ließ Lord Baelish sprechen. Wenn sie den Mund auf machen würde, dann würde bestimmt nichts Gutes dabei rauskommen. Zumal sie eh keine Ahnung hatte, was sie denn erzählen sollte. Sie musste schon zugeben, dass Lord Hardyng etwas an sich hatte, dass sie faszinierte, aber dennoch schwieg sie und lächelte nur. Als der Lord sie auf die Hand küsste, knickste sie nieder. Sie war sich nicht sicher ob sie etwas sagen sollte, aber wirkte es nicht unhöflich wenn sie es nicht? Vielleicht galt sie aber auch als geheimnisvoll oder schüchtern wenn sie schwieg. Kurz sah sie zu Balish um zu sehen was sie tun sollte. Doch der Knicks war doch schon Bestätigung genug oder? Sollte sie die Schüchterne spielen an die schwer ran zu kommen war? Noch jemand begleitete den Lord und diese Person wandte sich auch noch an sie. Deshalb brach sie kurz ihr schweigen. Vielleicht war Lord Hardyng ja von ihrer Stimme fasziniert oder was wusste sie denn schon? Immerhin organisierte Lord Baelish alles oder sollte sie doch lieber schweigen? Sie lächelte nur und knickste. Der Lord würde sie schon auffordern zu sprechen oder nicht? Hoffentlich hatte sie jetzt schon nichts falsch gemacht. Doch zum Schluss konnte sie es doch nicht lassen und fand das Mädchen so süß. " Wenn ihr es wollt, dann bin ich die Blumenkönigin Mylady!" Sie lächelte das Mädchen an. Dann sah sie zum Lord. " Sie ist wirklich bezaubernd!" Dann schwieg sie wieder.

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BeitragThema: Re: Bluttor    Do Sep 10, 2015 6:34 pm

"Ich sage nicht das Stannis das große Problem ist, Mylord. Ich sage nur das er noch existiert. Die Flusslande machen mir eher sorgen. Die Lords mögen gebrochen scheinen, aber die Bluthochzeit hat viele Leben gekostet. Peipers, Vankes, Yprens, Schwarzhains... vorallem die Schwarzhains mit ihren alten Göttern werden den Freys nicht so einfach verzeihen wie es scheint.", sagte er ernst.
"Noch dazu ziehen Geächtet durch das Land, an meinen Grenzen entlang. Sie haben bereits Dörfer an der Krabbenküste geplündert."Er musste sein Volk doch schützen! Natürlich wahr das meiste davon eine Ausrede, doch auch darin steckt manche Wahrheit.
"Wenn man den Geschichten glauben kann führen drei Hauptleute kleine Armee von Gebrochenen durch die Flusslande. Der Blitzlord, Joffreys entlaufener Hund und ...Lady Galgen. Niemand weiß wer sie ist. Sie tauchte erst vor wenigen Wochen auf, doch sind breites 9 Löwen und 6 Freys durch ihre Männer gestorben.", stellte er klar bevor er sich den Damen zu wandte.
Alys schien von der zweiten Frau fasziniert.
"Ich bin keine Lady...ich bin Alys." Sie lachte. Harold mußte lächeln. Er liebte seine Tochter.
"Wenn ihr die Blumenkönigin seit heiratet ihr dann auch den Ritter der Falken?", fraget sie aufgeregt. Es war eine kleine Geschichte aus dem Tal die Alys liebte, von der sie erzählte. Harold strich ihr über den Kopf.
"Nicht wahr?", sagte er an Ystera gewandt. Sie gefiel ihm deutlich besser als ihre hartblickende Begleiterin. Sie (Milah) wirkte seltsam auf Harold. Er fühlte sich unwohl in ihrer Gegenwart. Bei dieser Frau war es anders. Doch auch Milah hatte ihre Verhrer. Harold hatte bemerkt das Harlan Jäger seine Augen nicht von ihr lies.
"Desiree.. ein recht seltener Name." Er wandte sich wieder zu Baelish um.
"Lady Arryn gastiert im Schildturm. Sie will demnächst zurück zu ihrer Familie nach Schnellwasser reisen." Leider nicht ganz freiwillig. Diese Frau war wirklich verrückt.
"Ser Sunderland wird euch hinführen..."... Und im Auge behalten.
"Ich werde heute Abned mit meinen Vasallen zu Abend Speisen. Ihr seid natürlich eingeladen Lord Baelish.... und eure Begleiterinen natürlich auch." Meinte er lächelnd. Vornehmlich in Ysteras Richtung.
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Petyr Baelish

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BeitragThema: Re: Bluttor    Fr Sep 11, 2015 2:29 am

Und Catelyn´s.... dachte er schweigend und brachte diesen Hauch von Betroffenheit besser zum Vorschein in seinem Gesicht... Gleichzeitig verbargen seine Augen geschickt seine Rache.... Ystera bemerkte wie er einmal lang blinzelte als sie nicht genau wusste was sie tun sollte. Er liess das Haupt leicht sinken , bevor er es hob und Harold ansah und abermals blinzelte...

"Gut ich verstehe eure Zweifel und Ängste, sowie die aller anderen Bewohner im Tal... "Schon besser hingedreht...Junger Harold... Dabei sah er das Kind an und lächelte friedlich... kleine krähenfuss falten bildeten sich um seine Augenränder.

"Kinder sind immer wieder faszinierend und eure Tochter ist auch noch so klug und phantasievoll."Es wäre doch ein Jammer wenn ihr was zustossen würde

"Ausgezeichnet. Diese Einladung nehmen wir gerne an. Lord Hardyng. "

..Er würde daraufhin auf Ser Sunderland´s Führung warten. Auch wenn er sich äusserte, als sei er von Harolds Worten überzeugt genug um sie zu glauben, War er es nicht wirklich. Der Junge hatte es faustdick hinter den Ohren. Und ein gutes Pokerface und Verständnis.....Er könnte sehr nützlich sein, zu gegebener Zeit. Erstmal wollte er mehr wissen sammeln und Sobald er sich umwandte, merkten auch die Damen ,dass es Zeit war zu gehen. Sie würden Quartiere bekommen möglichst nah bei Baelish. Jede für ihren eigenen Grund. Der Rest seines Gefolges war auf Zelte und restposten angewiesen. Der Zigeuner aber verbrachte eh die halbe Nacht dabei Harolds Leute beim Würfeln zu bescheissen. Oder zumindest glaubten einige das nach einer Weile. Zum Glück wusste der Zigeuner-Ritter wann er aufhören musste, bevor die Gemüter aufkochten.... Er hatte nur ein paar Leute hier auf seiner Seite, verglichen zu diesen ganzen feinen Zäpfchen.... Manche , die er mochte, lud er danach auch noch zum trinken ein, so versöhnte er sich mit manchem wieder.

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BeitragThema: Re: Bluttor    Fr Sep 11, 2015 8:50 pm

Wachsam beobachtete Milah die Situation und erkannte das Pokerface von Kleinfinger sofort. Als ob er alles wirklich ernst meinen würde, was er sagte. Das glaubte er wohl selber nicht. Aber gut das es kein anderer zu merken schien, außer ihr. Und auch gut war, dass sein Plan aufging den Lord des Tales mit Ystera abzulenken.
Denn das würde ihr mehr Möglichkeiten bieten, vorausgesetzt Ystera machte ihren Job gut. Aber davon ging sie aus, denn ansonsten hätte Kleinfinger sie wohl kaum eingestellt oder gar mit genommen oder?
So dumm war selbst er nicht sich diese Mission von einer Hure kaputt machen zu lassen.
Milahs Auftrag dagegen ging in eine ganz andere Richtung und sie war schon sehr erfreut über die Ausführung. Der Falke freute sich mal etwas für sein Auge zu tun und Details sammeln gehörte dazu.
Schon bald würde sie wohl hoffentlich mehr zu tun bekommen, sonst langweilte sie sich noch. Ein Angriff auf den Lord beispielsweise würde doch mal etwas Aktion in die Sache bringen.
sie ließ ihren Blick über die anderen Anwesenden schweifen und spürte den Blick von einem der Männer auf sich. Sofort verengten sich ihre Augen etwas, obwohl ihr Ausdruck der gleiche blieb. Der konnte es voll knicken, dass sie ebenfalls die Rolle einer Hure einnahm.
Als Harold sie zum Dinner einlud, neigte sie dankbar den Kopf und ließ ein Lächeln über ihr Gesicht huschen. Noch immer hatte sie keine Lust zu sprechen. Ihre Stimme sollte nicht jeder kennen, so viel stand fest.
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Ystera Strom

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BeitragThema: Re: Bluttor    Sa Sep 12, 2015 6:56 pm

" Gewiss MyLady. Die Blumenkönigin heiratet den Ritter der Falken. Würdet ihr mir mehr von dieser Geschichte erzählen? Ich finde sie wirklich faszinierend und kenne sie noch nicht!" meinte Ystera dann. Sie wollte sich mit der kleinen gut stellen. Wer wusste denn wofür es später mal gut sein würde? Zwar unterhielt sie sich mit der Kleinen, wirkte aber immer noch schüchtern und erzählte kaum etwas über sich was auch gut so war. Dann wandte sie sich an den Lord. Immerhin wollte sie ja nicht unhöflich sein. "Meine Mutter gab ihn mir. Sie hatte ihn gehört als sie damals die Meerenge überquert hatte um in Westeros ein besseres Leben zu haben!" erzählte sie Harold die Geschichte auf, welche sie von Lord Baelish bekommen hatte. Sie wirkte ein wenig traurig als sie diese Geschichte erzählte. Zwar traf sie nicht zu, aber diese Vergangenheit war traurig und sie wünschte diese niemanden. Kurz sah sie zu der Kleinen. "Sie scheint euch sehr zu mögen MyLord!" Das sah ein Blinder. Waren sie verwandt? Bruder und Schwester vielleicht? Oder doch eher Vater und Tochter? Sie wusste es nicht und würde auch nicht fragen.

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BeitragThema: Re: Bluttor    Sa Sep 12, 2015 7:51 pm

Harold beobachtete wie Baelish den Raum verließ. Auch die meisten seiner Berater brachen auf, mit Aufgaben oder Plänen.
Er ging wieder zu seinem Platz und setzte sich, Alys auf dem Schoss. Desiree bot er einen lehren Stuhl neben sich an. Nicht lang danach begann Alys mit ihrer zarten Kinderstimmte zu erzählen.
"Also der Ritter der Falken lebt auf einer Burg auf der Spitze des höchsten Berges. Seine Berge umgeben ein kleines Tal in dem die Blumenkönigin lebt. Sie ist die schönste Frau auf der Welt und kann Blumen durch ihren Gesang wachsen lassen. Die Tiere im Tal sind ihre Freunde. Doch in einer Höhle am Ende des Tales leben Löwen. Sie werden vom alten, grauen Löwen angeführt. Dann gibt es noch die Löwin und ihre Kind. Man nennt ihn den Falschen. Ein seltsamer Löwe der sich als Hirsch verkleidet. Die drei wollen die Tiere im Tal fressen. Den roten Hirsch, die Forellen, den schwarzen Fisch, die friedlichen Wölfe und die Sonnenblumen."
Was zwar keine Tiere waren aber man erzählte sich die Geschichte so. So hatte es schon Harolds Amme getan.
"Und viele andere. Doch die Blumenkönigin beschützt sie. Sie ist nämlich nicht nur schön, sondern auch stark und mächtig.", erklärte Alys stolz.
"Gemeinsam mit den Wölfen und den Sonnenblumen, die mit roten Speeren Kämpfen, treibt sie die Löwen zurück. Also gehen die zum bleichen Mann... einem geheimnissvollen bösen Magier und verbünden sich mit ihm." Alys Stimme wurde nun ganz leise und fast furchtsam. Harold wußte das seine Tochter sich vorm bleichen Mann fürchtet. Sanft strich er über ihre blonden Haare.
"Der erweckt die Steine. Der alte Felsen lauert den Tieren an der Brücke auf und tötet den jungen Wolf und Freunde. Den Elch, die Löwenechse, das flammende Pferd und den Adler. Alle werden vom ihm zerquetscht. Gleichzeitig schicken sie den Steinmann aus und dieser entführt die Blumenkönigin. Sie lassen sie beim Falschen, welcher sie fressen will. Die anderen Löwen gehen zum Bach und die Fische zu fressen und der bleiche Mann zieht in die Wolfshöhle ein.
Die Tiere des Tals sind nun böse. Sie schicken die Krähen zum Berg und rufen den Ritter zur Hilfe. Dieser kommt von seiner Burg, gemeinsam mit dem Runenmann, einem guten Magier. Der Ritter der Falken fliegt auf seinen Schwingen aus Wolken zum Tal und tötet die Löwen am Bach. Doch der graue Löwe beist ihm seine Schwerthand ab. Trotzdem zieht er zur Höhle der Löwen. Dort sieht er die Blumenkönigin und verliebt sich unsterblich in sie. Deshalb kämpft er auch trotz seiner Verwundung gegen den Falschen.
Er besiegt ihn, aber stirbt. Die Blumenkönigin ist darüber sehr traurig und sie weint um ihn. Ihre Tränen heilen ihn und er erwacht wieder.
Später werden sie vom Runenmann verheiratet und leben für immer glücklich in ihrem Tal."

Sie wandte sich um.
"War die Geschichte so richtig, Papa?"
Harold lächelte liebevoll.
"Ja, meine Kleine. Die Kurzfassung aber richtig."
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Ystera Strom

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BeitragThema: Re: Bluttor    Sa Sep 12, 2015 8:58 pm

( Sorry fürs Vordrängeln......wir wollten so gerne weiter machen^^' Bitte reißt uns nicht die Köpfe ab XD)
Ystera hörte der kleinen Alys zu. Diese Geschichte klang so absurd und gleichzeitig faszinierend. Das Mädchen schien richtig in der Erzählung aufzugehen und das freute sie. " Mit Verlaub eine wunderschöne Geschichte. Bitte erlaubt mir euch auch noch eine meiner Geschichten zu erzählen holde Maid?" Sie lächelte die kleine an und hörte dann auf ihre Worte. Papa? Aso lag sie doch nicht so falsch mit der Sache. Sie wusste schon von Anfang an, dass es gut sein würde sich mit Alys anzufreunden und jetzt wusste sie auch warum. " Es war einmal in einem weit entfernten Land. In einer kleinen Stadt am See. Da wurde ein kleines Mädchen geboren. Ihr Name war Helyna. Ihre Eltern freuten sich sehr, dass sie ein kleines Mädchen hatten, denn ihr müsst wissen Mylady. Die kleine Helyna hatte ganz viele große Brüder, die sie aber alle lieb hatten...." fing Ystera dann an zu erzählen. Sie musste sich etwas ausdenken und das klappte bis jetzt ganz gut. ".........Zwar war sie kleinste und dünnste, aber sie hatte ein großes Herz und wollte jedem helfen. So auch einer alten Dame. Die konnte schon nicht mehr richtig laufen und brauchte Hilfe um ihre schweren Körbe zu tragen. Helyna war gerade mal 8 Jahre alt, als sie ihr half und zum Dank lud die alte Dame sie zum Essen. Mehr konnte sie der kleinen nicht geben, weil sie alle kein Geld hatten. Doch das machte Nichts. Sie halfen sich alle gegenseiti...." Diese Geschichte hatte sogar noch Weisheiten des Lebens enthalten. Ystera überlegte ernsthaft ob sie diese Geschichte nicht aufschrieb. "....eines Tage aber kamen böse Menschen die alles zerstören wollten. Helyna war gerade auf der Wiese spielen, als sie sah, dass das Haus der alten Dame brannte und das von allen anderen. Schnell rannte sie zu ihrer Familie, welche vor ihren Haus stand. Bleiben konnten sie nicht. Also fuhren sie mit ganz vielen anderen Leuten übers Meer bis hier her. Mit einem Schiff, dass riesig war. Hier in Westeros bauten sie sich ein neues Leben auf und Helyna fand einen Jungen in den sie sich verliebte. Später bekam sie mit ihm 3 Kinder. Troben, Talya und Desiree. Zusammen lebten sie in der Stadt des Königs bis Desiree einmal die Gelegenheit dazu hatte mit einem Mann in ein fernes Land zu reisen und dort einen jungen Lord und eine wunderschöne Mylady kennen lernen durfte!" Ja gut die Geschichte war jetzt vielleicht nicht sooo toll, aber solange sie Alys gefällt war sie glücklich. Kurz wandte sie sich an Harold. "Eure Tochter ist sehr klug und kann ausgesprochen gut erzählen!" Dann sah sie wieder zu Alys. "Erlaubt mir eine Frage MyLady. Wenn ich die Blumenkönigin bin, wer ist dann der Ritter der Falken?" Das interessierte sie wirklich sehr.

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BeitragThema: Re: Bluttor    Sa Sep 12, 2015 9:13 pm

"Die Geschichte ist traurig. Jemand hätte die alte Frau retten sollen. Gibt es auf der anderen Seite des Meeres keine Ritter?", meinte die Kleine.
Harold neigte den Kopf und lachte leise. Sollte diese Geschichte etwas bedeuten?
"Seit ihr diese Desiree, Mylady?", fragte er höflich.
"Nein. Sie ist doch die Blumenkönigin. Hörst du nicht zu?", beschwerte sich seine Tochter. Sie lies sich von Harold schoss fallen und ging zu Ystera.
"Der Ritter der Falken? Papa, natürlich.", sagte sie. " Er ist ein Ritter, der beste von allen und mutig. Und...", sie betonte es als wäre das der unwiderlegbare Beweis.
"....wir wohnen auf einem Berg. Ganz weit oben. Hohenher liegt bestimmt auf dem höchsten Berg der ganzen Welt."
"Alys...Es wird spät. Geh zu Nera. Sie wartet bestimmt."
Alys zog eine Schnute folgte aber. Sie kam wieder zum Stuhl und küsste ihren Vater auf die Wange.
"Gute Nacht, Papa.", dann ging sie zu Desiree.
"Gute Nacht eure Hoheit." Sie verbeugte sich unbeholfen und ging. Harold sah ihr liebevoll lächelnd nach.
"Danke für das Kompliment, Mylady. Alys ist mein ganzer Stolz."
Er zog des Weingedeck vom Tisch heran.
"Wollt ihr etwas trinken? Und nun sagt mir berichtete diese Geschichte von euch?", frragte er während er sich selbst Einschenkte.
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Ystera Strom

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BeitragThema: Re: Bluttor    Sa Sep 12, 2015 9:49 pm

" Doch die gab es, aber die wurden auf die andere Seite gerufen um dem König zu helfen!" erklärte Ystera dann und versuchte ein gutes Ende zu finden. "Doch ich weiß ein Geheimnis!" Sie trat auf die Kleine zu bevor diese den Raum verließ und flüsterte ihr etwas ins Zimmer. " Viele kleine Kobolde kamen und haben das Dorf wieder aufgebaut. Jetzt regiert der König der Kobolde diese Gegend!" Sie wollte ja nicht, dass die kleine wegen ihr Alptäume bekam. Als Alys meinte, dass ihr Papa der Ritter der Falken sei, wurde Ystera rot und sah zur Seite. So konnte man das natürlich auch sehen. Alys verabschiedete sich. " Euch eine angenehme Nacht kleine Lady!" wünschte sie der Tochter des Lords dann und trat einen Schritt zurück. Konnte man das Angebot eines Lords abschlagen? Sie war sich nicht sicher, also nickte sie nur. " Nein, aber von meiner Mutter!" Sie sah auf das Gedeck und wirkte etwas abwesend und traurig. "Ich vermisse sie!" Dann fasste sie sich wieder. "Seinen ganzen Stolz sollte man festhalten und nie wieder loslassen. Ich hätte mir gewünscht, dass mein Vater auch so gewesen wäre, aber ich kenne ihn nicht einmal wirklich!" Gut, das stimmte nicht ganz, aber sie sollte ihm ja nicht ihre Lebensgeschichte erzählen. Auch wenn sie ihn eigentlich nicht anlügen wollte.

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BeitragThema: Re: Bluttor    So Sep 13, 2015 12:06 pm

Er trank einen Schluck aus seinem Glas.
"Probiert ihn...ein guter Sommerjahrgang aus dem Sternental."
Er änderte seine Sitzposition.
"Ich will ehrlich zu euch sein. Alys ist eine Stein. Ihr Mutter war eine einfache Frau, die ich als Knappe in Runenstein kennenlernte. Ich dachte es sei Liebe, aber es war nur Schwärmerei. Sie verstarb bald nach der Geburt."
Er blickte nachdenklich in sein Glas.
"Alys ist auch nicht meine einzige Tochter. Ich habe eine zweite Elia. Das Ergebniss des Fehlers eines jungen Ritters während eines Tuniers. Ich werde sie trotzdem nach Hohenher holen, wenn sie entwöhnt ist. Ich bin ihr Vater, ich muss mich um sie kümmern und ihr alles bieten was ich kann."
Er blickte in ihre Augen.
"Was ist mit euren Eltern? Es klang als würdet ihr euren Vater hassen und eure Mutter nicht."
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Ystera Strom

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BeitragThema: Re: Bluttor    So Sep 13, 2015 12:58 pm

Ystera zögerte kurz, nahm dann aber ein Glas und trank einen kleinen Schluck. Immerhin durfte sie sich keinen Fehltritt erlauben mit dem Lord. " Er schmeckt gut. Nur vermag ich nicht einzuschätzen ob er gut ist oder nicht, da ich keinen Vergleich ziehen kann!" Sie trank nicht wirklich Alkohol, also konnte sie sich auch kein Bild davon machen was gut war und was nicht. Dann erzählte Harold und sie hörte ihm aufmerksam zu. Es war wirklich interessant und gut zu wissen. " Das sind gute Absichten die ihr da verfolgt. Nicht jeder Mann erkennt seine Kinder an und holt sie auch noch zu sich um sie aufzuziehen. Bis jetzt kannte ich dieses Beispiel nur von Eddard Stark. Zumindest habe ich gehört, dass dieser sein uneheliches Kind mit seinen ehelichen Kindern großgezogen hat!" Diese Sache hatte sie schwer beeindruckt. " Hassen ist ein großes Wort. Mein Vater war ein betrunkener Lord aus der Weite. Bei meiner Mutter bin ich aufgewachsen und sie erzählte mir viele Geschichten über die Seite hinter der Meerenge und warum sie hier her nach Westeros gekommen ist!" Sie erwiderte den Blick und sah in seine Augen. Sie gefielen ihr musste sie zugeben. " Erlaubt mir die Frage MyLord wie es um eure Eltern steht?"

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BeitragThema: Re: Bluttor    So Sep 13, 2015 1:16 pm

Er beobachtete sie bevor er selbst noch einen Schluck nahm.
"Nicht wahr?", meinte er obwohl er merkte das sie keine Ahnung von Wein hatte.
"Lebt eure Mutter noch?", fragte er. Ihre Geschichte war typisch für Westeros. Ein Lord begehrte eine Frau, nahm sie sich und lies sie fallen. Er war auch einmal so gewesen, war. Bevor seine Töchter geboren wurden waren.
Er lächelte sie an.
"Meine Mutter ist eine Waynwald. Sie hieß Alys wie ihre Mutter. Und meine Tochter. Das dürfte einiges Aussagen. Sie starb bei der Geburt meines Geschwisters, gemeinsam mit dem Kind. Mein Vater ist ein Hardyng. Ein Ritter mir Glück. Er hate ein wenig Land erhalten für seine Taten. Er ist ein guter Vater."
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Ystera Strom

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BeitragThema: Re: Bluttor    So Sep 13, 2015 1:36 pm

" Gewiss habt ihr einen ausgezeichneten Geschmack was die Auswahl von Weinen angeht MyLord. Ich bin nicht so erfahren in dieser Sache. Vielleicht kann man das irgendwann ja ändern!" meinte Ystera dann. Wer wusste es denn schon? Vielleicht musste sie für ihren Job später mal viel Alkohol zu sich nehmen oder mit jemandem einen trinken? Auszuschließen war es ja nicht. " Meine Mutter starb vor ein paar Jahren bei einem Gerangel in Königsmund!"Diese Aussage stimmte sogar und das sollte schon etwas heißen. Sie log Harold ja auch nicht komplett an. Ihr Vater war ja auch ein Lord gewesen nur nicht von der Weite wie sie ihm und auch Baelish erzählt hatte. Sie war keine Blume sondern eine Strom, aber es war besser wenn das nicht alle wussten. " Dann hattet ihr gewiss das Glück mit tollen Eltern gesegnet worden zu sein MyLord. Auch ich hatte Geschwister, aber von meiner Familie bin momentan nur nicht übrig. Es ist zwar hart, aber auch irgendwie gut. Denn wenn man alleine ist, dann hat das den Vorteil dass man niemanden im Stich lassen kann, wenn man reist oder irgendwann durch was auch immer stirbt!" Sie stand immer noch und trank noch einen kleinen Schluck. Der Wein schmeckte eigentlich ganz gut. Sicher sie kannte Wein auch, aber jetzt nicht so im Überfluss wie die Lord oder gar der König selbst. Bis jetzt hatte sie nur mal ein Glas getrunken da war sie mit ihrer Mutter mal irgendwo gewesen, aber daran erinnerte sie sich komischerweise nicht mehr.

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