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 Die Straßen

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Roya Strom

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Alter : 24

BeitragThema: Re: Die Straßen   Mo Aug 28, 2017 10:27 am

Bevor der Kampf überhaupt erst richtig angefangen hatte, waren bereits zwei Schützen durch ihre Wurfmesser niedergestreckt. Roya sah darin keinen Triumph, denn es war in diesem Bezug ihre Aufgabe, zu verhindern, dass ihre Auftraggeber lange genug lebten, damit sie ausgezahlt werden konnte. Sie hatte keine Lust das versprochene Geld erst suchen zu müssen und sich damit selbst in finanzielle Schwierigkeiten zu bringen. Daher machte sie ihrem Ruf alle Ehre und gewahr Aufmerksamkeit in alle Richtungen. Die Schattenkatze bewegte sich auch vom Pferd aus so geschmeidig, dass man meinen konnte die vier Pferdebeine gehörten zu ihrem eigenen Körper. Es war ihr ein leichtes geworden von jeglicher Position aus zu kämpfen, selbst wenn sie auf einem wackligen und viel zu dünnen Ast stehen sollte: Roya traf immer ins Ziel. Überlebende gab es nach einem Kampf mit ihr selten und so würde es diesmal eben so nicht sein.

Der Kopf der Dunkelhaarigen schnellte herum. Das Surren eines Pfeils war für sie Musik in ihren Ohren, doch bevorzugte sie, dass es ihr eigenes Geschoss war. So war es eben nicht, daher verfolgte sie seine Flugbahn und sah das das Ziel Antonius war. Nun, Roya zuckte mit keinem Muskel.
Es mochte egoistisch wirken, doch hatte sie keinen Grund den Ritter zu beschützen. Roya arbeitete im Auftrag und der war von Anderen gekommen, nicht von ihm. 'Er schafft das schon allein', dachte die Tullyfrau bei sich und wandte sich anderen Dingen zu. Ihre Auftraggeber waren in Sicherheit, machten das Klügste was man in dieser Situation machen konnte, wenn man keine Kampferprobung hatte: Sie hielten sich raus und am Rande. 'Brav', flog es Roya durch den Kopf und sie widmete sich wieder dem Kampf, lenkte ihr Pferd aus dem Stand herum, damit es nicht von einem der Kurzschwerter getroffen wurde. Sie überblickte die Lage. Es stand nur noch ein Mann, der Anführer, zwischen ihr und dem Weiterritt. Der Ritter schien verletzt zu sein, doch er blieb standhaft auf den Beinen. Die Sturheit der Nordmänner war unübertroffen.
Dummkopf., fluchte Roya, da sie sah, dass der Sprecher der Banditen nun im Vorteil war. Kurzerhand sprang sie vom Pferderücken, zog ihre Doppelklingen aus ihren Halterungen auf dem Rücken und wirbelte sie durch die Luft. Komm her du Schwanzlutscher., sagte sie, laut genug damit es der Trottel hören konnte, der sich gerade daran machen wollte den Verletzten anzugreifen. Er hob den Kopf und Roya sah die Wut, die offenbar in ihm hochkeimte. Er hatte seine besten Schützen an ein Weibsbild verloren. Nun würde er sich rächen.
Die stampfenden Schritte waren für Roya so langsam und schwerfällig, dass sie genug Zeit hatte sich ihre Strategie zu überlegen. Er griff an, plump und dumm. Mit dem Arm vorgestreckt nach vorne, sodass es für Roya keine große Schwierigkeit bedeutete ihm auszuweichen. Er konnte schon mit seinem Schwert umgehen, aber es gab deutliche Unterschiede zu beiden Kampftechniken. Roya war leichtfüßig, wich ihm aus und wartete auf eine günstige Position. Sie blockte seinen Angriff mit gekreuzten Klingen, hatte zwar nicht die Kraft ihm dauerhaft Stand zu halten, aber ihn so abzulenken das er stolperte. In einem Kampf zu stolpern besiegelte das Todesurteil. Das erkannte der Mann wohl auch in seinen letzten Atemzügen, denn schon rammten sich beide von Royas Klingen in den Rücken des Anführers und zogen sich mit dem gleichen Schwung wieder aus seinem Fleisch.

Roya atmete aus, wischte die Klingen am Toten ab und sah sich kurz um. Dann verschwanden die Schwerter in ihren Halterungen auf Royas Rücken, sie ging schmalen Schrittes zurück zu ihrem Pferd, schwang sich auf und sah zu Petyr und seiner 'Tochter'.
Los! Weiter!, sagte sie, wobei die Kühle wie immer nicht aus ihrer Stimme wich. Sie hatte keine Lust hier Wurzeln zu schlagen und wollte die Gruppe möglichst schnell voran treiben. Wie es dem Ritter ging oder wie er es schaffte ihnen zu folgen war ihr folglich gleichgültig.
So schenkte sie ihm auch keinen einzigen Blick oder gar etwas Beachtung.

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~Royas Song~:
 

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Warrek Cassel

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Anzahl der Beiträge : 20
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Ort : Westeros

BeitragThema: Re: Die Straßen   Di Aug 29, 2017 1:37 am

cf: Weißwasserhafen - Gemächer von Warrek

Aufrecht mit kühlem Blick ritt der Nordmann neben König Stannis und blickte zu seiner Heimat. Fackeln brannten auf den Palisaden und Warrek war nun entschlossener denn je seinen Sitz, sein Erbe zurückzugewinnen. Die Boltons würden nicht mit der Masse an Kriegern rechnen, die der Cassel dank des Baratheons und des Manderlys hatte, natürlich nicht alleine unter seinem Kommando, doch er hatte genügend Männer, um den Hinterhalt zu machen und diesen still und leise. Nur er und Leute, die bereits in Schwarzfels gelebt hatte, kannten seinen Weg, Manderlys Männer würden bei seiner Majestät bleiben, bis die Tore für sie alle offen waren und das war das Ziel des Dunkelhaarien, der seinen dunkelbraunen Hengst zum stehen zwang und dann knapp auf die Worte von Stannis nickte. "Habt Vertrauen in meine Männer und mich. Dann werden weder sie noch ich euch enttäuschen", erwiderte er und gab seinem Braunen dann die Sporen. Mit einem stummen Handsignal kommandierte der Lord von Schwarzfels seine Männer ab und gab ihnen als Führung den Weg vor. Sie machten einen großen Bogen um Schwarzfels, um weitestgehend ungesehen um die hölzerne Mauer zu kommen und den Durchgang zu finden.
Mit den flinken Laufpferden waren sie schneller, Schlachtrösser wären nur unpraktisch gewesen, wo die Hauptarbeit doch im Inneren der Mauern lag, bei der die Vierbeiner nicht hilfreich wären. Schnell waren sie so am Ziel und sitzen ab, die Pferde wurden stehen gelassen und die Männer schlichen sich an den Abfluss heran. Es stank bestialisch, doch wie Warrek erwartet hatte, waren die Bretter an dieser stelle durchnässt und für eine scharfe Axt kein Hindernis.

tbc: Schwarzfels - Der Wall von Schwarzfels

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Stannis Baratheon

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Anzahl der Beiträge : 33
Anmeldedatum : 12.10.16

BeitragThema: Re: Die Straßen   Sa Sep 02, 2017 11:47 am

Es begann. Die Soldaten des Hauses Baratheon erhoben die Hörner. Stannis gab ein Zeichen.
"UNSER IST DER ZORN." riefen die Männer die den gefällten Baum als Rammbock trugen auf. Langsam schritten sie aus dem Wald in Richtung Feste. Stannis hatte links und rechts zwei Einheiten von Armbrustschützen postiert. Eilig liefen diese vor, und begannen die Schützen auf der Palisade mit abzuschießen. Dem König war bewusst gewesen, dass Armbrüste länger brauchten um nachgeladen zu werden. Doch ihre Zielgenauigkeit war zuverlässiger als die von Bogenschützen. Im beiderseitigen Kreuzfeuer schossen sich die Schützen der Baratheons und der Boltons gegenseitig ab. Er hoffte das Warrek die Zeit nutzte, um die Palisade auf der anderen Seite zu durchbrechen. Natürlich hatten die Boltons sein Spiel durchschaut. Die Schützen schossen vermehrt auf die Einheit trug. Zwar gelang ihnen dies im Kreuzfeuer der Baratheon Armbrüste nur schlecht als recht, doch vereinzelt starben die Träger durch die herumfliegenden Pfeile und Bolzen. Wann immer dies geschah, nahm einer der Schützen den neuen Platz als Träger ein. Der König hatte aufgrund der Palisade den Einsatz von Brandpfeilen verboten. Zwar musste es zuletzt geregnet haben, als dass die Luft noch feucht war, doch wollte er kein Risiko eingehen. Er wollte es sich mit Warrek nicht verderben und dessen Feste in Brand setzen. "Euer Gnaden, der Rammbock hat das Tor erreicht." sagte einer seiner Offiziere. Mit ausdruckslosen Gesicht blickte der König ans Tor. Tatsächlich sie begannen mit allen Kräften die Grundfesten des Tores zum Erschüttern zu bringen. "Gut. Die Schützen sollen die Bemühungen verstärken. Das Tor muss durchbrochen werden! Die Reiterei soll sich bereitmachen!"
Die Brauen des König zogen sich zusammen. Die ersten Schreie von kommenden Toten waren zu vernehmen. Es würden nicht die letzten sein.

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"Wenn ich meinen Anspruch nicht erhebe, wird mein Anspruch vergessen. Ich will nicht als Blatt in eines andern Geschichtsbuch enden." - Stannis Baratheon.

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Petyr Baelish

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Anzahl der Beiträge : 76
Anmeldedatum : 12.08.15

BeitragThema: Re: Die Straßen   Di Sep 05, 2017 2:39 am

cf:Kleines Gasthaus
Tony - Roya - Sansa - Petyr
(Petyr für Petyr und Sansa)

Passt auf! Der Bogenschütze!

Unter dem Ton von Sansas warnendem Schrei gelang es dem Ritter einigermassen dem Unheil zu entkommen das ihn erwartete, oder so dachte man vorerst. Roya wirkte zielstrebig und aggressiv wenn nötig, Petyr beobachtete sie und Sansa vielmehr als den Bäreninseleisenträger. Sie war aufjedenfall ihr Geld wert, musste er unweigerlich feststellen. Doch so ein paar Halunken, die mussten  2 kampferprobte Persönlichkeiten doch mit Links fertigmachen, aus petyrs Blickwinkel.

Kurz bangte er aber um den Ritter als der Räuber ihn ungestüm auf den Boden riss, doch selbst dann konnte er der brenzlichen Lage entfliehen, doch dann traf ihn etwas unerwartetes und selbst Petyr schreckte kurz auf als  Antonius begann zu bluten. Sansa musste er  davon abhalten von ihrem Pferd zu steigen und zischte sie regelrecht an, wie es ein tadelnder und besorgte Vater wohl tun würde, seiner Meinung nach.
Etwas chaotisch ging alles drunter und drüber in den Sekunden darauf, bis Stille sie umschlang und die Kampfgeräusche nachliessen.
Als erstes brach Petyr das Schweigen "Schwanzlutscher?" er sah etwas amüsiert mit gehobener Augenbraue zu der schwarzen Katze und sah doch schliesslich ein, das sie hier nichts mehr verloren hatten, ausser.

"Wir können ihn nicht zurücklassen, helf ihm oder ich muss das machen und ich bin recht ungeschickt..." Natürlich musste der Meister der Ausreden, sich mal wieder rausreden, diesmal sehr offensichtlich.

Sansa hingegen wirkte besorgt und wusste nicht so recht was sie machen sollte eine ganze Weile lang, doch schliesslich stieg sie ab und ging zu Antonius um ihm zu helfen und nach seiner Wunde zu sehen, während Roya noch mit Petyr bestimmt ein Wortwechsel vollführen würde. Sie half ihm auf und  brachte ihn zu seinem Pferd mit kurzen Worten.
"Keine Sorge, das wird schon wieder. Das Fleisch ist nicht tief durchdrungen. Sie sah ihn etwas länger an
"danke " Whisperte sie an sein Ohr und verfiel daraufhin wieder in Schweigen.  

Baelish hörte man ein "Heey! was soll da..!" s denn werden- rufen und doch konnte oder wollte er sie nicht noch weiter zurechtweisen, schliesslich wollte er auch das dem Ritter geholfen wurde, aber natürlich lieber nicht von ihr. Und nicht nur aus imaginären väterlichen Gründen.
Sobald jeder wieder im Sattel sass, mancher mehr schlecht als Recht zogen sie weiter und der Schneesturm wurde dichter, desdo mehr ihr Weg in den Norden führte. Zum Glück kreuzten sie dabei lange niemand mehr. Doch bevor sie erneut rasten müssten und keine wirkliche Möglichkeit ein Bett zu ersteigern in Sicht war, fanden sie eine  Hütte. Eine Hütte die etwas verlassen wirkte. Doch Baelish sprach schon eine Weile von solch einer Hütte, zu der sie unbedingt noch gelangen müssten. Besonders nun ...da der Schnee immer dichter vor ihren Augen wurde und der Wind ihnen entgegenpeitschte mit kleinsten Eiskristallen darin die ihre Haut trafen und sofort verdunsteten...
In dieser Hütte treffen wir unsere potentiellen Verbündeten, oder zumindest einige von ihnen. Mit  ihrer Hilfe gelangen wir nach Karholt ohne zuviel aufsehen zu erregen. . Schliesslich war dies immernoch einer sehr heikle Angelegenheit, besonders bei der gespaltenen Situation die zwischen den Karstarks herrschte.

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