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 Der Zusammenstoß vom Bärenjungen und dem Bären

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BeitragThema: Der Zusammenstoß vom Bärenjungen und dem Bären   Sa Jan 06, 2018 3:53 pm

tthis Wirrmack war fertig mit dem Nordwesten und Westen vom Norden, es gab nicht genug Anhänger dort die er hätte finden können, und somit bewegte er sich mehr Richtung Königsweg um nach seinem Bruder Ausschau zu halten, was eine gute Zeit von ihm in Anspruch nahm. Nach einer Zeit von mehreren Tagen hatte er es einfach satt, und bezog neben einer Lichtung am Wege ein kleines Lager auf. Sein Pferd war ordentlich gesattelt und sein Lagerfeuer wurde öfters von ihm geschürt Natürlich hätte er Wache halten sollen, wie es sein Bruder immer tat als sie noch zusammen waren, aber die Erschöpfung plagte ihn zu sehr, nach allem war er zwar schon Erwachsen aber noch immer jung.

Er dachte über seine Familie und seinen Bruder nach, eine Hand am Knauf seines Schwertes, welches ein Einhandschwert war, perfekt in Kombination mit seinem Rundschild, was er bei der Rebellion der Graufreuds schon zur Geltung bringen konnte, wobei die andere Hand mit einem Stock in die Glut stocherte.

Der Wald war dunkel, aber auf dieser Lichtung hatte er einen perfekten Blick auf den Pfad der vom Königsweg überhaupt zu ihm und seinem Platz leitete, den Umkreis und die Dunkelheit ignorierte er lieber, und schon waren seine Gedanken wieder mit Hunger und Sorgen beschäftigt.

Was ihm an Disziplin fehlte, packte der junge Mann scheinbar mit seinem Körper weg, es war üblich in der Familie Wirrmack aktiv und auf Trab zu bleiben, so wurde sein durchaus exerzierter Körper mit seiner großen Körperhöhe nur perfekt ergänzt, und gab ihm schon öfters ein Vorteil im Kampf.

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Gorjon Rikke

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BeitragThema: Re: Der Zusammenstoß vom Bärenjungen und dem Bären   Sa Jan 06, 2018 4:09 pm

"Halt doch endlich dein dummes Maul!", schimpfte Gorjon äußerst gereizt, als einer seiner Begleiter einfach nicht aufhören wollte von köstlichem Braten und warmer Suppe zu schwärmen. Woher der Mann überhaupt darauf kam war Gorjon ein Rätsel, hatten sie doch seit ihrem Aufbruch vor drei Tagen nur Brot gehabt. Normalerweise war dies nicht schlimm, schließlich nahm er seine Aufgabe ernst und war durchaus bereit dafür auch mal kürzer zu treten, aber der Aufbruch war ihm zu schnell gegangen, er war gerade erst zur kahlen Schanze zurückgekehrt gewesen. Nun aber war er immerhin auf dem Weg zurück und der Karren hinter ihm war ordentlich gefüllt mit weiteren Vorräten für die Burg, die er streng davor verteidigte angerührt zu werden, auch wenn ihm selbst der Magen knurrte.
Der Zweitgeborene war mit vier Arbeitern aufgebrochen um diese Vorräte zu beschaffen, auch wenn es ihm widerstrebt hatte. Da es spät war war seine Laune noch mieser, denn wieder würde ihm ein warmes Bett und seine Frau fehlen. Sein Blick suchte bereits nach einer geeigneten Stelle für ein Lagerfeuer, da erkannte er schwaches Licht bei einer Stelle wo ein Pfad von der Straße abging. Mit einem knappen Nicken in diese Richtung setzte er sich wieder voran und er erkannte den kargen Rastplatz eines einzelnen Reiters.
"Abend, Reitersmann! Was dagegen wenn wir uns dazu setzen?", fragte er laut und nicht gerade freundlich. Es klang nicht wirklich wie eine Frage und Gorjon dirigierte den Karren auch ungeachtet der Antwort zur Lichtung, von wo der Schein des Feuers drang. ""Etwas hurtig...", knurrte er gereizt, als es nur langsam voran ging, derweil schritt er auch schon auf den Reiter zu und musterte ihn sehr genau und misstrauisch. "Sagt mal... euch kenne ich doch...", stellte er dann fest, mit großer Verwunderung und keiner wirklichen Idee woher er den Anderen kennen sollte. Vielleicht kannte er den Reiter auch gar nicht, nur eine Person die ihm sehr ähnlich sah, aber Gorjon war nicht fix genug im Kopf um dies zuzuordnen. Stattdessen legte er seine Hand abwägend auf den Knauf seines Schwertes und musterte den Burschen weiter, als wollte er ein Loch durch ihn starren.
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BeitragThema: Re: Der Zusammenstoß vom Bärenjungen und dem Bären   So Jan 07, 2018 1:54 pm

Als der Ritter die Männer hörte war es schon viel zu spät sich noch zu verdecken oder das Feuer zu erlöschen, also stand er nur auf und ließ seinen Stock in dem Lagerfeuer, wobei seine rechte Hand noch immer auf seinem Schwertknauf ruhte. Obwohl der Mann mit dem Karren und dem Gefolge scheinbar noch friedlich zu seien schien, hatte er sich selbst zu seinem Lager eingaladen, was ihn zur Vorsicht zwang. Also sagte er einfach: ''Setzt euch doch, ich hab zwar wenig Platz aber dafür eine Menge Wärme im Lager'', wobei er mit seiner freien linken Hand auf den freien Sitzplatz am Lagerfeuer deutete, zu der Frage des riesigen Mannes kam nur ein Stirnrunzeln gefolgt von einem eintscheidenden Kopfschütteln. ''Nicht das ich wüsste, ihr kommt mir weniger bekannt vor, falls ihr ein Wappen habt könnte dies mir mehr Einsicht erhelfen, da ich eine Lehre in diesen Studien aufjedenfall erhalten habe.'' Vorübergehend erwiderte Wirrmack den Blick von dem bewaffneten Krieger vor ihm, aber seine Augen fuhren schnell seiner Gestalt entlang damit er alle möglichen Waffen von dem ihm gegenüber, und danach von dessen Gefährten abschätzen zu können. Matthis' Wappen befand sich auf seinem Schild, welches auf seinem Rücken derzeit noch war, aber seine Rüstung verriet ganz klar dass das Rittertum in diesem Mann steckte. Ricke könnte sogar Gemeinsamkeiten in der Schmiedart der mobilen Rüstung mit der von Matthis' älteren Bruder erkennen.
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Gorjon Rikke

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BeitragThema: Re: Der Zusammenstoß vom Bärenjungen und dem Bären   So Jan 07, 2018 2:40 pm

Ob der Reiter sie nun aus purer Gastfreundschaft einlud oder weil er keine andere Wahl mehr sah interessierte Gorjon wenig. Er dirigierte den Karren in Richtung des Feuers und sah einfach eine Möglichkeit endlich zu rasten, da hatte er garantiert keine Freundlichkeit im Sinn. Ziemlich genervt schnaufte er dann als seine Frage mit dem Hinweis auf Lehren und Studien beantwortet wurde, was nie gut bei ihm ankam. Ebenso wenig passte es ihm nun seinerseits gemustert zu werden, wobei der Ritter wohl leichtes Spiel haben würde alle Waffen zu erkennen.
Gorjon selbst trug nur sein Schwert bei sich und auch die anderen Männer waren nicht schwer bewaffnet. An ihren Gürteln fanden sich Beile aber Niemand trug Rüstungen, womit klar war das sie nicht auf Ärger aus waren und auch nicht damit rechneten angegriffen zu werden. Einzig auf dem Karren würde ein aufmerksamer Beobachter schwerere Waffen finden, denn Gorjon hatte seine Armbrust mitgenommen, ebenso eine lange Gleve mit schwerem Sporn. Beide Waffen waren aber nicht direkt in Griffweite und Gorjon machte auch keine Anzeichen sie an sich zu nehmen. Stattdessen überlegte er noch einmal woher er den Ritter kannte, aber er schüttelte nur den Kopf und hob seine Eisenkette hervor, hielt den schweren Widderkopf gut sichtbar für seinen Gegenüber hin.
"Gorjon Bestientöter aus dem Haus Rikke.", stellte er sich recht barsch und für seine Verhältnisse knapp vor, ehe er auffordernd nickte. "Sparen wir uns das Rätselraten. Nennt mir euren Namen und euer Haus.", forderte er sofort laut und gebieterisch, womit er noch einen Schritt näher trat. Er hatte das Gefühl der Name lag ihm bereits auf der Zunge und es wurmte ihn das es ihm doch nicht einfallen konnte. Ein ungutes Gefühl hatte er schon, aber das war nur normal so spät am Abend und auf Reisen.
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BeitragThema: Re: Der Zusammenstoß vom Bärenjungen und dem Bären   So Jan 07, 2018 3:01 pm

Wirrmack's linkes Bein bewegte sich leicht nach hinten als der Mann sich weiter in seine Richtung bewegte und der Griff um sein Schwertknauf versteifte sich zuerst, wurde dann aber leicht gelockert als er den Namen und das Haus erläutert bekam. Natürlich wusste er wen er nun vor sich hatte, dieser Namen war einer von vielen die sein Bruder ihm nannte zu meiden, Vasallen der Boltons, das Pack was sich in den Platz der Starks einwurzelte.

''Rikke, ja? Ihr seid doch irgendwo in der Region der Boltons sesshaft, nicht wahr?'', versuchte er abzulenken als er langsam ein paar Schritte Richtung Männer von Rikke ging, dabei aber den Leiter von ihnen selbst versuchte zu umrunden, und somit zu meiden. ''Ich bin Ser Matthis Wirrmack aus dem Haus Wirrmack, zweit Geborener von Joreg Wirrmack , wobei wir Vasallen der Mormonts sind, welche wiederum Vasallen und Treue den Boltons geschworen haben''

Ein leichtes Kopfnicken in die Richtung von Rikke und dann den anderen Männern zusammen mit einem Lächeln war sein Versuch die Situation zu entspannen, oder vielmehr versuchte er eine Annäherung an die weitaus weniger gefährlichen Männern in diesem Fall.
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Gorjon Rikke

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BeitragThema: Re: Der Zusammenstoß vom Bärenjungen und dem Bären   So Jan 07, 2018 3:22 pm

"Aye, das sind wir. Unser Heim ist die kahle Schanze, nicht allzu weit entfernt von Grauenstein.", antwortete Gorjon mit knurrigem, bissigem Unterton. Er war beleidigt das dies der einzige Kommentar zu seinem Haus war, da konnte er sich nicht mal darüber freuen erkannt worden zu sein. Zwar sah er wie sich der Ritter nun bewegte, aber das er versuchte ihn zu meiden kam ihm nicht in den Sinn, dafür aber klärte sich nun endlich warum er glaubte den Anderen zu kennen und seine Augen weiteten sich kurz, ehe er seinen Männern einen vielsagenden Seitenblick zu warf und seinerseits schmunzelte.
"Ein Vasall der Mormonts, so so... ganz schön weit weg von der Heimat.", stellte er schnaufend fest und lächelte dann mit einem Funken Boshaftigkeit. Es juckte ihm schon in den Fingern, denn natürlich erinnerte er sich nun an Antonius Wirrmack, mit dem er auf Leben und Tod gekämpft hatte. "Jetzt weiß ich jedenfalls warum ihr mir so bekannt vorkommt. Ihr seht eurem Bruder Antonius verflucht ähnlich.", stellte er laut fest und entspannte seine Haltung scheinbar, ohne den Griff um sein Schwert zu lockern.
"Dein Bruder und ich, wir haben vor nicht allzu langer Zeit zusammen in einem Wirtshaus auf dem Land von Haus Glauer zusammen gegessen und geredet.", meinte er dann, was nicht einmal gelogen war, schließlich hatte es vor dem Kampf eigentlich recht friedlich ausgesehen. Doch Gorjon wusste das Antonius Wirrmack ein dreckiger Verräter war und er vermutete natürlich das sein ganzes Haus da mit involviert war. Somit waren für ihn auch die Tage des jüngeren Wirrmacks gezählt, aber er wollte zuerst hören was der Verräter selbst dazu zu sagen hatte. Innerlich kochte es im Nordmann bereits, sodass es nur eine Frage der Zeit war bis er die Beherrschung verlieren würde. Seine Männer jedenfalls verstanden nicht so recht was los war und machten ganz normal mit dem Karren und der Errichtung des Nachtlagers weiter, sodass es den Anschein haben musste als wäre alles in Ordnung, wenn man vom seltsamen Unterton des Nordmanns absah, denn sonderlich geschickt darin seine Wut zu verbergen war Gorjon nicht.
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BeitragThema: Re: Der Zusammenstoß vom Bärenjungen und dem Bären   Fr Jan 12, 2018 6:10 pm

Es war Matthis fast übel als er dem Geschwafel von dem ihm jetzt schon verhassten Rikke zuhören musste. Sein Weg fuhr er weiter fort während er über mehrere Möglichkeiten aus dieser Situation sich im Kopf durch kniffelte. Seine Reaktion zu Rikke's Aussage über seinen Bruder ließ ihm ein Stirnrunzeln erscheinen, schließlich hatte er schon lange nicht mehr von seinem Gegenstück gehört, wobei Sorgen eher durch seinen Kopf gingen als die Mordgedanken die er gerade noch eben verspürt hatte.

Sein Griff war noch immer um den Schwertgriff befestigt, seine Gedanken war noch mehr wirr als zuvor aber nach einer Weile von Nachdenken ging ein eiskalter Schauer über sein Rücken, wobei er komplett einfror dabei, sein Kopf drehte sich nur für einen Moment zu Rikke, eine Augenbraue wurde hochgehoben während ein irres Grinsen auf seinem Gesicht erschien. Dieser Mann konnte nicht mit seinem Bruder gespeist haben, sein Bruder war ein Ritter und würde sich nie mit so einer Bestie einlassen, da lag die Ehre in der Familie doch viel zu groß, oder nicht? ''Wisst ihr, ich weiß nicht wie ihr mit meinem Bruder das Brot teilen konntet in den Glauerlanden, wenn er als Erstgeborener, Zuhause auf unserer Festung regiert, Gorjon Bestientöter. Aber es erfreut mich doch wenigstens jemand zu haben der meinen Bruder irgendwoher irgendwann kennen lernte, nicht wahr?'' Eine Andeutung und seine Klinge könnte singen, dachte sich der blonde Mann.
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BeitragThema: Re: Der Zusammenstoß vom Bärenjungen und dem Bären   Fr Jan 12, 2018 6:53 pm

Gorjon wusste noch nicht genau was er von dem jüngeren Wirrmack halten sollte, aber das es nichts Gutes war stand für ihn bereits fest. Langsam begann er sich ebenfalls zu bewegen, sodass es fast schien als würden sie sich umkreisen. Das sie dabei weiterhin fest eine Hand am Schwert hielten ließ eine sehr angespannte Atmosphäre entstehen, ein falsches Wort oder eine hastige Bewegung konnte die Situation eskalieren lassen und langsam begriffen auch die Arbeiter dies. Unschlüssig und misstrauisch wandten sie sich vom Karren ab und behielten den jungen Ritter nun gut im Blick, während manches Augenpaar auch immer wieder fragend zu Gorjon huschte, der Zweitgeborene hatte jedoch nur noch Matthis fixiert.
Der junge Ritter bezichtigte Gorjon dann sehr zu dessen Verdruss einer Lüge, womit das Fass endgültig voll war. "Ihr nennt mich also einen Lügner, ja?!", polterte der Nordmann zornrot, wobei er drohend die Faust schwang und vortrat. "Jedes meiner Wort ist wahr, steckt euch eure Worte also längsseits in den Arsch!", brüllte er weiter und mit einer raschen, scharfen Handbewegung hatte er seinen Untergebenen klar gemacht, das dieser Abend blutig enden würde, sodass sie rasch ausschwärmten und dem jungen Ritter die Fluchtwege verstellten.
"Ich habe mit eurem Bruder zusammen gesessen! Und dann haben wir bis aufs Blut gekämpft! Dein Bruder ist ein Hochverräter, war auf dem Land der Glauers um Männer für einen Aufstand zu organisieren. Von wegen treue Vasallen, ihr und euer Haus seid nicht mehr als Verräter und das ihr behauptet euer Bruder wäre auf der Feste geblieben beweist es!", legte er dann zornrot und schnaufend alle Karten auf den Tisch, womit er sein Schwert zog. "Matthis Wirrmack, im Namen von Lord Roose Bolton, Wächter des Nordens, klage ich euch des Hochverrats an! Streckt eure Waffen und folgt mir nach Grauenstein oder kämpft wie euer Bruder und sterbt wie eure Bruder!", knurrte er dann und ein bösartiges Funkeln in seinen Augen flammte auf. "Ihr habt richtig gehört. Euren Bruder habe ich schon getötet. Ich habe ihm die Klinge direkt durchs Auge getrieben!", brummte er, noch immer im Irrglauben den Verräter erledigt zu haben, nicht einen Wachmann der Glauers.
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BeitragThema: Re: Der Zusammenstoß vom Bärenjungen und dem Bären   So Jan 14, 2018 11:33 am

Natürlich war sich Wirrmack spätesten nach dem hasserfüllten Blick und der kreisförmigen Bewegung im Klaren diese Lagerstelle nicht ohne Blutvergießen verlassen zu können, jedoch wollte er es nicht provozieren und wohl möglich durch falsche Deutungen Blut möglicher Verbündeter vergießen. Als der Gegenübrige nun doch verbal ausrastete und die Männer sich an verschiedenen Stellen des Lagers aufstellten, musste Matthis sein Kurzschwert ziehen, wobei er mit der linken den brennenden Stab nahm und ihn in die Richtung des Karren warf den die Männer an sein Lager gebracht hatten, er selber bewegte sich leicht nach hinten, die Klinge war quer über sein Körper, und sein Schild noch immer auf dem Rücken. Tränen kamen aus seinen Augen als er von seinem Bruder hörte, konnte er sie wirklich für Lügen halten wenn sie ihm erzählt wurden während er im Nachteil stand? Sollte er sich vielleicht ergeben und hoffen darauf dass sein geliebter Bruder oder sein Onkel ihn befreiten bevor er geköpft wurde?

Nein, dies war die wichtigste Lebensentscheidung die um Leben und Tod entscheidet, und da wollte er lieber sich für Tod mit der Klinge als Tod am Strick entscheiden, dachte sich der Mann als er brüllte: ''Nun kommt und kämpft, ihr seid der Hochverräter mit dem gesamten Boltonpack, nicht ich, oder mein Bruder! Ihr werdet bezahlen ihr Hurensohn!'' Spucke verbreitete sich durch die gesamte Gegend als der Mann vor ihnen langsam sein Verstand verlor, ein Mann der scheinbar alles und jeden verloren hatte den er geliebt hatte.
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BeitragThema: Re: Der Zusammenstoß vom Bärenjungen und dem Bären   So Jan 14, 2018 1:35 pm

Sehr schnell war allen Männern klar das diese Begegnung nicht mehr friedlich verlaufen konnte. Es war nur eine Frage der Zeit bis die Lage eskalieren würde und wie so oft war es Gorjon, der zuerst die Beherrschung verlor. Er beschimpfte den jungen Wirrmack, schrie und keifte dabei, sodass Jedem klar war das nun der Moment der Wahrheit gekommen war. Die Reaktion von Matthis erschrak den Nordmann dabei, den er warf einen brennenden Stab auf den Karren, womit er das hölzerne Konstrukt natürlich in Brand setzen konnte. "Löscht den Karren! Er darf nicht brennen!", rief Gorjon sofort entsetzt aus, die Vorräte waren ihm mindestens ebenso wichtig wie der Verräter und seine Männer sputeten sich seinem Befehl nachzukommen und dafür zu sorgen das der Karren nicht abfackeln würde.
Somit stand Gorjon dem jungen Ritter allein entgegen, aber anders hätte er es auch kaum gewollt. Das Geschrei war ebenso Wohltat als auch Grund noch wütender zu werden und auch Gorjon spie Spucke aus, als er vortrat. "Dann komm ran, du räudiger Bastard!", brüllte er Matthis an und trat dabei selbst vor, ohne den Blick abzuwenden brüllte er aber auch seine Männer an. "Der hier gehört mir, kümmert euch nur um den Wagen!", befahl er in seiner Wut, weiter entfacht durch die Beleidigungen.
Entsprechend rücksichtslos ging der Nordmann auch vor. Er ließ seine Klinge direkt auf Matthis zu schnellen, hatte es dabei auf dessen Schwertarm abgesehen. Er legte viel Kraft hinter seinen Hieb, da seine Kampftaktik aber zumeist derart aggressiv ausgesehen hatte war er deshalb keineswegs unvorsichtig genug seine Deckung zu vernachlässigen. Er schlug schnell zu und zog seinen Arm auch schnell wieder zurück, immer aufmerksam, aber gleichermaßen bemüht selbst die Initiative zu übernehmen. Er wollte Matthis so schnell es ging in den Staub prügeln.
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BeitragThema: Re: Der Zusammenstoß vom Bärenjungen und dem Bären   So Jan 14, 2018 9:22 pm

Wirrmack beugt den brennenden Karren für einen Moment, und konnte nicht anders als hysterisch und laut loszulachen, er blickt den Riesen an der ihn endlich seinen kompletten Fokus widmete, seine Augen waren leicht zugekniffen als er endlich begann in eine vernünftige Kampfposition zu kommen, er dachte sich nichts bei als er den Mann auf sich zukommen sah, viel Kraft konnte er nicht haben, er vermutete viel Fett unter der Wolle, ein Riese, aber trotzdem langsam, zu langsam für Wirrmack, dachte der junge Krieger als er den ersten Schlag noch parieren konnte, die Klingen wetzten aneinander und ein lautes Geräusch entstand, und Wirrmack's Arm wurde stark nach unten gedrückt, was zu einem Stabilitätsverlust führte. Natürlich setze er mit einem eigenen starken Hieb nach, aber sein Arm war zu sehr noch von der gewaltigen Kraft zuvor betäubt als dass er jeglichen Schaden außer eine Parierung erzeugen könnte.

Natürlich behielt er seine Deckung noch aufrecht, so leicht gab sich der frische Ritter einem Wilden nicht geschlagen, aber seine Hoffnung und Selbstsicherheit schwand und ein Stirnrunzeln entstand als er die Aggression und Gewalt in jedem Hieb wahrnahm, ein Fehler und er könnte diesen Kampf verlieren.

Die Initiative versuchte er zu erlangen in dem er sein Schwert nach einer Parierung anstatt auf die Höhe des Torsos lieber auf die Kniehöhe lenkte und dabei einen Ausfall nach vorne machte.
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BeitragThema: Re: Der Zusammenstoß vom Bärenjungen und dem Bären   So Jan 14, 2018 10:44 pm

Das hysterische Gelächter angesichts des brennenden Karrens erzürnte Gorjon nur noch mehr und er schrie seine Männer zusammen das sie sich beeilen mögen. Der brennende Stab hatte nicht direkt für ein loderndes Inferno sorgen können, dennoch war ein Feuer ausgebrochen. Da aber vier kräftige Männer mit großem Eifer dabei waren die Flammen zu bekämpfen würde der Karren es wohl halbwegs überstehen, wobei vor Allem die Vorräte wichtig waren, die man auch in großer Eile von den Flammen rettete. Gorjon derweil hatte nur noch den Brandstifter und Verräter im Blick, er wollte ihn bald und brutal zur Rechenschaft ziehen.
Das er nicht nur aus Haaren und Fett bestand zeigte er dem jungen Ritter dabei sehr schnell und sehr deutlich. Die Kraft des Nordmanns war immens und er wusste all die Muskelkraft auch einzusetzen, konnte aber trotzdem keinen bleibenden Schaden hinterlassen, da sich Matthis geschickt zur Wehr setzen konnte. Im Nu war also ein erbitterter und wilder Kampf ausgebrochen, wobei Gorjon dem Ausfall nur mit größter Mühe entgehen konnte. Die Klinge verfehlte seine Knie äußerst knapp und er musste kurz zurückweichen, ehe er seinerseits wieder einen Ausfall machte, den Ritter mit roher Kraft bezwingen wollte, wobei er sich gar nicht darum kümmerte ob er sich verausgabte oder nicht.
"Hoffentlich schreist du so wie dein Bruder!", brüllte er dabei und lachte laut. "Hast du vielleicht noch eine Schwester? Die wäre doch was für meine Begleiter, was Süßes zum herum reichen?", tönte er weiter, eigentlich nur um seine Wut irgendwie abzubauen, doch es hatte ihm schon oft geholfen den Gegner zu verspotten und zu unüberlegten Handlungen zu bewegen.
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BeitragThema: Re: Der Zusammenstoß vom Bärenjungen und dem Bären   Di Jan 16, 2018 10:54 pm

rrmack wurde von den Schwingen immer mehr in den Boden gedrückt, Schlamm wirbelte vom gefrorenen Boden nach einer Weile auf und Schmutz bedreckte die sonstige weiße Fläche, das Feuer ein paar Meter entfernt half dabei noch weniger. Mit seinem leichten Ausfall und dem beinahe Moment des Sieges war Matthis wie berauscht fast, er erinnerte sich an seinen letzten Kampf wieder und wie das Adrenalin aufhörte zu pumpen als er gewann, und schon fast wollte er dieses Gefühl annehmen, wurde von dem mächtigen Ausfall des Mannes überrumpelt, seine Klinge konnte er noch gegenhalten, die Worte des zotteligen Mannes vor ihm waren wie der starke Wind der langsam wehte, oder war dies nur der Luftzug den er verspürte als er zu Boden ging? Mit einem dumpfen Aufprall landete Wirrmack auf dem schlammigen und eingestampften Boden, seine Rüstung klapperte, und der einzige Ausweg für Matthis schien ein Ausweichen zu sein, was er auch tat.

Eine Rolle nach links versuchte der Ritter zu benutzen um dem Bären eines Mannes zu entkommen, dabei musste er jedoch sein Schwert liegen lassen um mobil und flink zu bleiben, eine Stimme in seinem Hinterkopf verrieten ihm dass dies ein Fehler war, aber noch hatte er sein kleines Rundschild am Rücken und einen verlängerten Dolch an der Seite, was vor allem aber jetzt zählte war Distanz, Distanz von dieser tödlichen Kreatur.
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BeitragThema: Re: Der Zusammenstoß vom Bärenjungen und dem Bären   Mi Jan 17, 2018 2:44 pm

Voller roher Wut trieb Gorjon den jungen Wirrmack vor sich her. Wären die Umstände anders gewesen so hätte er zugeben müssen das auch Matthis sein Handwerk verstand, obwohl er sich so anstrengte war es doch sein Gegner, der den Kampf beinahe beendet hätte. Im Vergleich zu Antonius fehlte es dem jüngeren Bruder zwar nicht an Geschick oder Mut, dafür wohl aber an Körperkraft. Somit gelang es Gorjon ihn zu Boden zu stoßen, wobei der Schlamm spritzte und die Rüstung ein verdächtiges Klappern erzeugte. Siegessicher versuchte der Nordmann direkt nachzusetzen, doch die flinke Rolle nach links überraschte ihn in seiner Überheblichkeit, sodass er mit zu viel Schwung nach vorne taumelte und seinerseits im Matsch knien blieb.
Fluchend und schimpfend rappelte sich Gorjon zwar schnell auf, Matthis hatte aber die Zeit bekommen sich seinen Schild und den langen Dolch zu greifen, sodass er immer noch eine große Bedrohung darstellte. Derweil hatten die Männer am Karren die Flammen einigermaßen unter Kontrolle gekriegt und begonnen die Vorräte abzuladen und zu retten. Gorjon erkannte mit nur einem flüchtigen Seitenblick das wohl nicht alle Vorräte die Sache unbeschadet überstanden hatten, ein Teil war sicher unbrauchbar geworden. Ebenso sah er aber auch das einer seiner Männer gerade seine Gleve rettete, womit er ohne Wirrmack aus den Augen zu lassen dorthin hastete und sie dem Arbeiter entriss.
Mit der brutalen Stangenwaffe in der Hand und irrem Zorn im Blick schritt er wieder auf Matthis zu. "Darf ich vorstellen, das hier ist Lady Barbara!", tönte er, während er seinen Griff langsam verlagerte. Natürlich meinte er die gefährliche Kriegswaffe in seinen Händen, er hatte sie selbst geschmiedet und das vor nicht allzu langer Zeit. "Die Lady ist noch eine Jungfrau musst du wissen, aber sobald sie erstes Blut vergossen hat wird sich das ändern. Du solltest dich glücklich schätzen, Bursche. Sie wird dein Blut vergießen und heute Nacht ein rotes Kleid tragen.", knurrte er weiter und seine Augen funkelten wild. Wo Matthis nun einen Schild hatte um sich zu schützen hatte Gorjon den Vorteil der wesentlich größeren Reichweite. Mit seiner Gleve konnte er Wirrmack attackieren ohne das dessen Dolch ihn erreichen konnte und er tat direkt wieder sein Möglichstes um die Initiative zu übernehmen, indem er einen Stich auf Kopfhöhe antäuschte, dann aber die Klinge schnell in einer bogenförmigen Bewegung herunter riss, sodass er mit dem seitlichen Sporn unter die Achsel seines Gegners zielte, wo er vermutlich keine schwere Platte tragen konnte um seine Beweglichkeit zu gewährleisten. So gut die Rüstung des Gegners auch war, es musste Lücken geben und die wollte Gorjon ausnutzen.
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BeitragThema: Re: Der Zusammenstoß vom Bärenjungen und dem Bären   Di Feb 20, 2018 10:31 pm

Mut übernahm den jungen Wirrmack als der Mann sich aus seiner gigantischen Position auf den Knien befand und er genug Zeit hatte um seine Zusatzausrüstung zu erreichen. Ein leichtes Grunzen entkam seiner Kehle als er schon auf den Hünnen losgehen wollte nur um dann von dem Griff nach der Lanze anzuhalten, sein Körper war wie versteift, denn diese Waffe war definitiv nicht in seiner Ausbildung vertieft gewesen, solche Waffen wurden nur in Reihe und von Wachen eingesetzt, er wusste dass sein Bruder damit besser umgehen konnte als er und auch diese besser kontern konnte, dass war das wichtigste was er wissen wollte. Er wollte seinen Feind langsam umkreisen, wobei er den Dolch langsam in die Luft stach und sein Schild hin und her bewegte, jedoch hatte er mit dem ersten Piekenangriff als fataler Angriff gerechnet. Somit bewegte er sein Schild hoch um dem sofort entgegenzusetzen, sein Dolch wollte schon zum Konter ansetzen, da durchstach die Spitze der Lanze in einer schnellen Bewegung von einer anderen Richtung seine Rüstung, die Schwachstellen von ihren Rüstungen. Blut quoll langsam aus der Wunde raus, sein Arm sackte nach unten und er versuchte die stangenartige Waffe wenigstens noch in seinem Körper feststecken zu lassen, sein Dolch war auf das nahste Körperteil von Rikke gerichtet.
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Gorjon Rikke

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BeitragThema: Re: Der Zusammenstoß vom Bärenjungen und dem Bären   Mo Feb 26, 2018 5:36 pm

"Gleich verreckst du, du Bastard!", brüllte Gorjon freudig und voll Mordlust, als seine Klinge ihr Ziel fand. Der seitliche Sporn war tatsächlich unter den Arm seines Gegners gelangt und er erkannte sofort das er fest eingedrungen war und Blut gezogen hatte. Das Matthis deshalb aber nicht außer Gefecht war bewies er sofort, als er mit dem Dolch nach Gorjon schlug, womit der Nordmann so nicht gerechnet hatte, denn er war kurz überrascht davon, das er seine Waffe nicht sofort aus der Wunde reißen konnte. Zwar versuchte er noch den Arm wegzuziehen, doch Matthis erwischte ihn dennoch, schnitt ihm durch die feste Kleidung und in den Unterarm, als Reaktion zog Gorjon seine Hand sofort von der Gleve, griff aber sogleich viel weiter hinten neu um die Stange.
"Jetzt hab ich dich bei den Eiern!", knurrte er wütend, während das Adrenalin den Schmerz seiner Wunde schon weitestgehend verdrängt hatte. Der Schnitt war nicht tief genug um ihn aufzuhalten, der Dolch als Solcher wohl eher zum Stechen gedacht. Wieder kam Gorjon die große Reichweite seiner Waffe zu Gute, denn dank Matthis Bemühungen die Waffe feststecken zu lassen war es dem jungen Ritter nun unmöglich Gorjon zu attackieren, da er gewissermaßen an dessen Waffe festhing und mit dem Dolch nicht weit genug reichen konnte.
Gorjon seinerseits tat alles um seinem Gegner nun möglichst viel Schaden zuzufügen, mit beiden Händen am Ende der Stange riss und zerrte er wild in alle möglichen Richtungen, sodass der Sporn sich wohl tiefer graben oder neue Kanäle reißen würde. Dabei saß er buchstäblich am langen Hebel und konnte viel Kraft einsetzen, sollte Matthis seinen Arm nicht mehr über die Waffe sperren konnte er sie wohl hinaus reißen und direkt wieder zu stechen. "Du wirst für deinen Verrat bezahlen!", knurrte er weiter, ihm war es egal wie lange dies hier dauern würde.
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