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 Freund oder Feind?

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Tyrion Lennister

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BeitragThema: Freund oder Feind?   So Nov 05, 2017 10:09 pm

Irgendwie kam es ihm lächerlich vor, von so vielen anderen Soldaten begleitet zu werden. Aber er musste sich daran gewöhnen in einem Krieg, der so leicht nicht einfach enden sollte. Er durfte sogar nicht einfach enden. Menschen töten und Stein schmelzen?.. Er hoffte das seine Königin seinen Rat befolgte und nicht mit Feuer und Flamme in die Schlacht zog. Sondern mit Verbündeten. Diesmal war er persönlich unterwegs in die Ehr um den dort herrschenden Lord zu treffen. Es hiess er sei ein legitimierter Bastard. Mit Bastarden und ähnlichen Schickswesen kam er eigentlich immer gut zurecht, er konnte empathisieren als Halbling wie er anders gesagt zu sagen pflegte. Wiedem auch sei, die Reise in der Kutsche kam am Bluttor zu einem Ende. Seine Eskorte waren eine kleine gruppe der  Dothraki mit besseren manieren, eine noch kleineren Gruppe Unbefleckter und  die grösste Gruppe waren  Soldaten aus den Sturmlanden, die bereits einwilligten Daenerys  den Eid zu schwören. Also eine recht ... ungewisse  Mischung wie Tyrion fand, doch den Befehlshaber der Sturmlanden wollte er dabeihaben mit seinen Soldaten , damit er Lucas aus erster Hand berichten konnte, mit was sie es zu tun hatten und wieso es gut wäre  der Königin zu folgen. Doch vorerst, wurden sie angehalten und kontrolliert. Tyrion stieg langsam aus der Kutsche und  gab seine Rede ab  wer er war und wen er vertrat und was er für einen Rang innehatte. Und das er doch einen vermeindlichen Termin mit dem Herren der Ehr einhalten mochte.
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Lucas Stein

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BeitragThema: Re: Freund oder Feind?   Di Nov 07, 2017 10:16 am

Lucas hatte als der Tag mit dem Treffen mit Tyrion Lennister näherrückte eine Entscheidung getroffen, die wohl noch kein Lord von Hohenehr oder Oberhaupt des Hauses Arryn vor ihm getroffen hatte. Seinen Besuch bereits an der Türschwelle zur Ehr zu empfangen. Eine ganze Nacht war er mit dem Seilkorb den Berg heruntergefahren, hatte die tückischen Pfade als Lord seines Landes auf sich genommen nur um einen Mann zu treffen, der schon einmal Gast auf der Ehr war. Leider nur unter unglücklicheren Umständen. Das ein Lord von Hohenehr sich so weit herabliess um einen Gast persönlich zu empfangen, war in der ganzen Geschichte des Hauses Arryn noch nicht vorgekommen. Und unter den Lords legte sich Missfallen darüber, dass Lucas ihren Feinden eine solche Geste bot. Doch der Arryn Bastard war angesichts der politischen Lage zu drastischen Maßnahme gezwungen. Daenaerys Targaryen hatte die Sieben Königslande in Brand gesetzt. Hatte ein erneutes Feld des Feuers geschaffen. Noch saß Cersei Lennister auf dem Eisernen Thron. Aber Lucas hatte von dem Abschlachten der Lennister Soldaten auf dem Feld durch die Dothraki gehört. Hatte sich jeden Bericht über die Drachen vortragen lassen. Er musste irgendwie reagieren. Also am besten keine Zeit verlieren und der Delegation den Aufstieg auf die Ehr zu ersparen. Tyrion Lennister kam zu Fuß durch das Bluttor. Deshalb saß Lucas in seiner blausilbernen umringt von Arryn Reitern auf seinem dunklen Rappen auf, nachdem Tyrion auf die traditionelle Parole "Wer will das Bluttor passieren?" geantwortet hatte. Er wollte den Sohn Tywin Lennisters nicht in Verlegenheit bringen. Das bedeutete aber nicht, dass er auf die Zurschaustellung der Macht und Pracht des Hauses Arryn verzichtete. Hinter ihm und an den Rändern der Schlucht standen überall Arryn Wachen mit gezogenen Bögen, als sich das Tor öffnete und die kleine Delegation hereintrat. Zahlreiche himmelblaue Banner mit dem Falken und dem Mond sollten die ganze Macht seines Hauses demonstrieren. Aber Lucas traute seine Augen nicht. Auch hinter ihm hörte er empörtes Schnauben als sein Gefolge an Lords, darunter auch Lord Royce, die Dothraki erblickten. Wollte die Drachenkönigin sie beleidigen? Oder warum maßte sie sich an das Barbaren ihm seine Aufwartung machten. "Die Schützen warten auf euer Zeichen, Mylord." raunte Lord Royce in sein Ohr. "Ich habe gleich gesagt das man einer Targaryen nicht trauen kann." Die anwesenden Lords des Tales nickten zustimmend. "Genug." sagte Lucas ungeduldig. "Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt." Es entging ihm nicht das er Tyrion Lennister auf dem Pferd um mehrere Ellen wie ein Riese überragte. Als schließlich alle von Daenaerys Delegation versammelt waren ergriff zunächst Maester Colemon das Wort, der neben den Rappen des Bastards auf einem Fuchs saß. "Ihr steht vor Lord Lucas Stein aus dem Haus Arryn, Lord von Hohenehr, Verteidiger des Tales, Hüter der Tore des Mondes und Wächter des Ostens!" Als die machtvollen Titel in der Schlucht verklangen, übernahm Lucas schließlich das Wort. "Willkommen im Tal von Arryn, Lord Tyrion. " sagte der Lord des Tales und straffte die Zügel. Er bemühte sich langsam und gleichmäßig zu sprechen. Sein gleichgültiger Blick ruhte von oben auf Tyrion. Er musste das Protokoll wahren und seine Lords irgendwie besänftigen bei denen die Mehrheit gegen diesen Besuch war. "Was begehrt ihr von Haus Arryn und dem Grünen Tal." Selbstverständlich war das eine rhetorische Frage. Jeder wusste was Tyrion Lennister hier wollte. Aber hier ging einzig allein um das Selbstwertgefühl seiner Lords und der Macht von Haus Arryn. Die Drachenkönigin so mächtig und stark wie sie war, sollte als Bittstellerin dastehen. Das war das Ziel.

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Baelish hat aus dem Tal eine Schlangengrube geschaffen. Mein Onkel Lord Jon Arryn würde sich im Grab umdrehen, wenn er wüsste welches Monster er zum Meister der Münzen gemacht hat.

- Lucas Stein zu Andar Royce.
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Tyrion Lennister

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BeitragThema: Re: Freund oder Feind?   Di Nov 07, 2017 10:29 pm

Wie erwartet war sein erster Anblick vom Bluttor ein nostalgischer. Dabei fühlte er mit den Händen seine Handgelenke ab, als könne er die Fesseln noch spüren und ein kleiner Schüttelfrost überkam ihn. Ein Schütteln und   ein "buah"  zog mehrere Blicke seines Gefolges auf sich.. "Was ist?  ich musste mich nur grad an meinen ersten Besuch hier erinnern, nicht sehr erfreulich grösstenteils muss ich sagen " Der Anführer der Westerosi soldaten lächelte ein wenig, doch verfiel wieder in ernst, als er all die Wachen sah und das  Aufgebot das direkt am Bluttor veranstaltet wurde. Der Unbefleckte Kommandant schien sowieso seine Zunge verschluckt zu haben. Tyrion musste an Bron denken, er fehlte ihm und sein dreckiger Humor. Nun galt es jedoch eine ganz andere Aufgabe anzugehen und sich dementsprechend zu benehmen. 4 Repräsentanten, einer aus jeder Gruppe plus Tyrion kamen näher und erwarteten nicht sofort auf den Lord des Tals zu treffen, doch siehe da, desdo weniger die Distanz zwischen dem Tor und ihnen wurde, desdo mehr sah man die Wachen und ihre Bögen , bereits auf sichtbaren Posten. Die  Versteckten Posten lagen bestimmt auch schon auf der Lauer um sie bei einem falschen Blick einfach zu ermorden. Aber wenn das nur so einfach wäre. Dann hätten sie garkeinen Grund diese Konversation zu führen die sie bald beginnen würden. Denn schon sprach der Maester und gab auch seine Titel von sich ... Tyrion lauschte  respektvoll und blinzelte dann als er den jungen Lord ansah. "Habt dank ... Lord Stein. Scheinbar hat sich noch keiner dieser sogenannten Könige und Königinnen bequemt euch zu legitimieren? " Fragte er spitzfindig, aber nicht unfreundlich oder respektlos. Zumal eine dieser Königinnen ja auch seine Schwester war. "Oder ihr habt bisher gewartet um zu sehen was passiert, wenn meine Königin in Westeros landet. Wie dem auch sei, wir sind nicht hier um euch zu bekriegen wie ihr seht " Er deutete auf sein Gefolge, das  nicht im entferntesten an das heranreichte was bisher über die Schlachten berichtet wurde.
"Ich will vielmehr mit euch über die Zukunft reden. Wie ihr bereits wisst, bin ich die Hand von Daenerys Targaryen, der rechtmässigen Erbin vom eisernen Thron. Ich habe Vertretter ihrer breitgefächerten Gefolgschaft bei mir, einige zu meinem Schutz, andere um euch Kunde zu bringen aus erster Hand über die Geschehnisse an den Küsten UND um euch zu zeigen das wir Verbündete suchen und das meine Königin durchaus gewillt sein kann, ihre endlose Gnade und Liebe zu teilen. Aber ihr solltet sie lieber nicht verärgern, sie ist echt pissig wenn sie sauer ist . Zudem wollte ich euch auch als aller erstes danken das ihr mich empfangt in dieser schwierigen Zeit. "  Natürlich waren seine Worte vorsichtig gewählt bis er auf die Gemütszustände zu sprechen kam. Er platzte nicht damit raus, das Gespräche besser wären, als geschmolzene Burgen und haufenweise Tote. Aber so wie er Lucas in die Augen sah und dessen Blick analysierte, glaubte tyrion sagen zu können, dass er verstand was für schwierige Momente bevorstanden falls es keine diplomatische Lösung gab bei diesem Treffen.
 " Wie wärs wenn wir alles andere bei einem Schluck Wein besprechen würden meine Herren? " Die Situation war viel zu angespannt, das musste sich unbedingt ändern. Die Dothraki sahen auch schon nervös zu den Bogenschützen, einige wollten wegen diesen kaum stillstehen mit ihren Pferden. Doch  ihr Anführer mahnte sie und schimpfte auf dothraki, dass sie ihre Stellung geficktnochmal halten sollten oder pieksten sie Läuse am Sack. Zum  Glück verstand das keiner und somit war das auch hinfällig. Aber mancher könnte es natürlich fehlinterpretieren und denken der Dothraki würde seine mutter beleidigen. Hoffentlich nicht.
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Lucas Stein

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BeitragThema: Re: Freund oder Feind?   Di Nov 07, 2017 11:17 pm

Lucas stieg von seinem Rappen ohne viel Federlesens zur Überraschung seiner Lords ab, und schritt ohne Lord Tyrion nach dieser Rede zu würdigen an ihm vorbei zu den Dothraki und begutachtete sie. Sie wirkten gepflegter als die Felsenkrähen. Aber dem Arryn Bastard entging nicht die Wildheit die in ihrem Augen lag, als sie unweigerlich zu ihren Waffen griffen als er auf sie zukam. Sofort spannten die Arryn Schützen ihre Bögen. Nur ein Blick von Lord Royce hätte genügt und sie würden eingreifen. Aber Lucas winkte ab, und betrachtete die Dothraki mit seiner Hand am Schwertknauf weiter. Ihre Haut war tonfarben. Und ihre schwarzen Haare hingen zu langen Flechten hinter ihrem Rücken. Am beeindruckendsten fand Lucas aber ihre seltsam gebogenen Klingen. "Ihr seid schon sehr verwegen Dothraki mit zu dieser Unterredung zu bringen, Mylord." sagte er ohne Tyrion anzusehen. "Man hat mich vor eurer goldenen Lennister Zunge gewarnt. Ihr habt in der Großen Halle auf der Ehr vor drei Jahren ein beeindruckendes Schauspiel abgegeben um euer Leben zu retten. Damit seid ihr als der erste Lennister eingegangen der sich im Tal vor den Gesetzen der Götter und Menschen verantworten musste. Aber ich hätte nie gedacht das ihr die Verwegenheit besitzt als erster Andale in die Geschichte einzugehen der Dothraki ins Grüne Tal führt." Nun sah er wieder Tyrion an. Der Blick war nicht unfreundlich aber bestimmt. "Die Dothraki bleiben hier. Wir werden uns in die Tore des Mondes zurückziehen." sagte er und nickte auf die Burg die sich vor ihnen weit weit unter Hohenehr erhob. "Eure Unbefleckten haben wenigstens einen guten Rang und Namen. Sie und eure Soldaten von hier erlaube ich den Zutritt." Auch das war auf seine Lords gemünzt. Er hätte sich unmöglich gemacht, wenn er die Dothraki in die Festung eingelassen hätte. Die Tore des Mondes waren nicht wirklich repräsentativ als Ort um diplomatische Verhandlungen zu führen. Andererseits hatten sie auch nicht wirklich Zeit den ganzen Weg auf die Ehr hochzugehen. Lucas würde dorthin zwar zurückkehren, doch nicht mit Tyrion. Dieser konnte nach Ende der Verhandlung durch das Bluttor dorthin zurückgehen wo er hergekommen war. Zu seiner Königin. Er antwortete inhaltlich nicht direkt auf Lord Tyrions Ausführungen. Dafür war auch später Zeit. Auf sein Zeichen ritten die Lords vor, während er von Wachen begleitet sein Pferd zu Fuß zu den Toren des Mondes neben Tyrion führte. "Tut mir einen gefallen und nennt mich Lord Lucas. Ich mag es nicht an meine Herkunft erinnert zu werden." liess er Tyrion wissen. "Wie war eure Reise, Mylord?"

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Tyrion Lennister

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BeitragThema: Re: Freund oder Feind?   Di Nov 07, 2017 11:38 pm

Ohoh, man hatte ihn also nicht einfach vergessen. Es sah sogar ganz danach aus als wäre er hier berühmter als manch ein anderer, worüber er leicht stutzen musste, aber natürlich auch angeberisch Grinsen.  "Ich übertreffe eben oft die Erwartungen an mich "
Zunächst aber liess man ihn einfach stehen, was andere bereits als respektlos empfinden würden, aber Tyrion wusste schon was hier vor sich ging. Der Lord musste die Haltung wahren, besonders als er die Dothraki aussperrte mit seinem Befehl.  "Ich bin nicht erfreut darüber das ihr ... euch  wenig offen zeigt, aber das war zu erwarten. Sie werden also hier bleiben, ich habe das bereits mit ihnen besprochen. Aber. Aber.... Er hob den Zeigefinger.   "Sollten sie einen Tag lang nichts von mir oder einem meiner Freunde hier hören über mein Verbleib, muss nur einer von ihnen losreiten um die Kunde zu verbreiten und sie sind sogute Reiter wie ihr es seit. Aber auf eine andere unkonventionelle Art würde ich wagen zu behaupten, sehr interessante, wenn auch grimmige Typen. So wo gehts lang? da  entlang ? ok Mit einem Handzeichen setzten sich also ihre Leute und seine Leute in Bewegung, wobei er  mit Lucas vorranschritt oder besser gesagt, weiterhin ritt, solange es ihm möglich war. Absteigen war für jemanden seiner Grösse nicht immer das einfachste, besonders von so einem grossem Pferd. Irgendwann aber tat auch er das und ihm wurde dabei geholfen von einem Unbefleckten.   "Nagut Lord Lucas. Meine Anreise war grossartig, ich bin in den besten Tavernen und Hurenhäusern auf dem Weg abgestiegen und sie sind echt weiterzuempfehlen.  Trotzdem habt ihr meine erstige Frage nicht beantwortet. Banner sah ich bisher auch nur eure eigenen... dient ihr noch irgendwem...?" fragte er mit einem Rundumblick ob er noch irgendeine Zugehörigkeit erblicken konnte auf ihrem weiterem Weg.
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BeitragThema: Re: Freund oder Feind?   Mi Nov 08, 2017 12:27 am

"Was das angeht seid ihr mir lieber als so manch ein Lord der Finger, der es zwar zum Meister der Münze geschafft hat, aber was Erwartungen angeht nie seine Schulden begeleicht." sagte Lucas mit kleinem Lächeln mit Verweis auf das berühmte Sprichwort der Lennisters. "Sieht man von eurer damaligen Auseinandersetzung mit meiner ´werten´Hohen Tante ab, seid ihr der erste Lennister nach eurem Vater der meinem Onkel Jon Arryn nach Roberts Rebellion die Aufwartung machte." sagte er und lief langsamer damit Tyrion mit im Schritt halten konnte. Er war sich bewusst das dem Lennister seine Entscheidung nicht gefiel. Aber Lucas stand dazu. Nicht das er die Dothraki verabscheute. Sie waren gute und tapfere Krieger deren Fähigkeiten im Kampf ihresgleichen suchten, doch waren sie ein Nomadenvolk. Wie sollten im dicht bevölkerten Westeros nach dem Krieg so viele Dothraki leben? Eine zweite Mauer konnten sie ja schlecht bauen. Zumal Lucas bezweifelte das sie sich einsperren liessen. Nichtsdestotrotz stießen zwischen ihnen und den Westerosi Welten aufeinander. Wie man diese Welten zueinander brachte, darauf hatte die Drachenkönigin keine Antwort gefunden. Hauptsache die Dothraki hierherbringen. Lucas konnte bei so viel Dummheit nur den Kopf schütteln. "Ich erlaube im Gegenzug euren Unbefleckten mitzukommen." raunte er knurrend Lord Tyrion zu. "Meine Lords waren schon gegen diese Unterredung. Sorgt nicht dafür das ich beginne meine Entscheidung euch anzuhören zu bereuen, Mylord." Er hatte eigentlich "Lennister" sagen wollen, besann sich aber der Diplomatie und der Höflichkeit wegen eines besseren. "Ihr könnt ihnen wann immer es euch beliebt für die Dauer eures Aufenthaltes hier einen Boten schicken. Falls das eure Sorgen beruhigt. Und ja ich habe viele Geschichten über die  Reitkünste der Dothraki gehört. Sie sind ein stolzes Nomadenvolk. Nur sagt mir Lord Tyrion... Wie wollt ihr sie in das Reich eingliedern? Ich bezweifle das sich eure Königin darüber Gedanken gemacht hat. Wie üblich denken Targaryen immer mit dem Herzen als mit dem Kopf wenn sie regieren. Hauptsache die Drecksarbeit kann jemand anders machen. Euer Hoher Vater hätte euch was das angeht ein Liedchen über seine Zeit als Hand des Irren König singen können." Er mochte Tyrion. Er war beeindruckt wie sich jemand in einer solch feindlich gesinnten Welt so gut durchschlagen konnte. Zudem sprach dieser aus was er dachte. Ein Zug der Lucas als aufgezogener Bastard nicht fremd war, den er sich aber im Zuge seiner Entwicklung als Lord zunehmend hatte abgewöhnen müssen.
Dennoch verkniff er sich einen Kommentar auf Lord Tyrions weitaus bekannte Vorliebe für den Besuch von Freudenhäusern und Tavernen. Stattdessen ging er zu der nächsten Frage über "Sieht nach Unabhängigkeit aus, was? Glaubt mir in der ganzen Zeit in der sich das Tal neutral verhielt, hätten wir getrost das Königreich vom Berg und Grünen Tal wieder ausrufen können. Aber heutzutage nennt sich alles mittlerweile König oder Königin. Der Wert dieses Titels hat in den letzten Jahren etwas gelitten. Wir pflegen deshalb unsere Neutralität aufs weitere zu wahren, bis jemand kommt den wir als König oder Königin der Sieben Königslande anerkennen können. Bis dahin weht hier nur mein Banner."

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Tyrion Lennister

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BeitragThema: Re: Freund oder Feind?   Mi Nov 08, 2017 3:12 pm

"Oh, das klingt ganz nach Lord Baelish, lebt er denn überhaupt noch?" Tyrion war lange fort und wusste nicht über alles und jeden Bescheid. Zumindest nicht über Baelish. Ob er nun der Schosshund seiner Schwester war? vielleicht. Oder Tot? alles möglich.
" Ich kann nicht behaupten ein Freund vom alten Lord Arryn gewesen zu sein, doch ich finde es wichtig  den Hinterbliebenen Respekt zu zollen und die Toten in Ehren zu halten" . Kurz darauf lauschte er wieder seinem Gastgeber und hob eine Augenbraue etwas.
"Ich werde versuchen es zu vermeiden eure feinen Lords zu verärgern. Aber ich hoffe für uns alle das wir eine Einigung herbeiführen können mit der wir  uns alle nicht vergewaltigt fühlen." Eine kurze Pause trat ein, bevor er weitersprach
" Wer weiss ob sie überhaupt bleiben wollen, sobald ihre Königin auf dem Thron sitzt. Und falls doch, wird man schon lernen müssen damit zurechtzukommen. Natürlich unter den Regeln die sie ihnen  und uns allen auferlegt. " Diese Regeln würde man mit Gewissheit mit Vorsicht formen müssen oder sogar anders denken. Keiner sagte es würde leicht werden. Besonders wenn man nicht wusste ob und wieviele von ihnen diesen Krieg überstehen würden.Damit schloss er sich selbst ein.
"Ich hatte auch so meine Bedenken, Lord Lucas, bis ich gemerkt habe wieviele fähige Menschen aus aller Welt und verschiedenen Hintergründen bereit sind diesem Targaryenmädchen die Treue zu schwören. Welche Vorurteile man hegen mag, man sollte sich von diesen nicht leiten lassen in solch schwierigen Zeiten. Mein Vater  vertrat selbst öftermal die Meinung, dass Menschen nur mit und unter Furcht regiert und zusammengehalten werden können. Ich dachte das erinnert mich irgendwie an Schafe. Seid ihr Schafe? Ich glaube kaum. " Mal ganz davon abgesehen das sie eine der schönsten Frauen der Welt darstellte und selbst er ihrem Zauber etwas erliegt.

Schweigend sah er über die schönen Banner und  atmete einmal tief ein bevor er zu Lucas sah "Die Zeit einer Entscheidung eurerseits rückt immer näher. Es gilt sich zu entscheiden ob man  bei der Formung einer neuen Regierung mitreden will oder  es doch lieber darauf ankommen lässt. Oder sich gar ganz raushält, was aber keinesfalls ehrenvoll oder ruhmreich sein mag. Der Sieger der Konflikte wird früher oder später sein Augenmerk auf euch richten.."

"Es kommt mir jetzt schon etwas so vor als reichte meine bescheidene Anwesenheit nicht um euch zu überzeugen" murmelte er leicht sarkastisch. Da er bilder von Drogon und seinen Landungen im Kopf hatte. Er war ganz schön gross.
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