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 Die Ruinen von Altsteinen

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Baldur Gurlitt

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BeitragThema: Die Ruinen von Altsteinen   Mo Sep 18, 2017 11:11 pm

Altsteinen ist eine sehr alte Burgruine am Blauen Arm des Trident und schon seit mehr als tausend Jahren verlassen. Sie befindet sich auf einem hohen Hügel, auf den ein gewundener Weg führt. Einst war diese mächtige Burg der Sitz des Hauses Schlamm, welches zu seiner Zeit tausend Jahre über die Flusslande geherrscht hatte. Nachdem Haus Schlamm jedoch während der Invasion der Andalen besiegt wurde, kam die Burg keinen neuen Herren und wurde über die Jahrhunderte immer mehr von der Natur beschädigt. Ferner bedienten sich die umliegenden Dörfer und Lords vom Mauerwerk der Feste um damit andere Gebäude zu bauen. Über die Jahrhunderte wurde auch der wahre Name der Burg vergessen, weswegen der Volksmund sie nun auf den Namen Altsteinen taufte. Größtes Merkmal der Ruine ist ein sehr ansehnliches Grabmal in der Mitte des ehemaligen Burghofes, dass dem letzten Schlamm-König gehört. Die Figur des Königs ist auf dem Stein nicht mehr zu erkennen, nur der Bart hat die Jahrtausende überdauert.

Aktueller Zustand:
Hier und da wehen die Flaggen des Hauses Gurlitt auf den Trümmern der Ruine. Der Burghof ist bereits vollkommen von Gras und Gestrüpp befreit und die Flussländer haben ein Lager aufgeschlagen. Zelte und Verschläge mit Waffen und Vorräten befinden sich am Hofrand. Die Brücke über den Blauen Arm ist nach wie vor zerstört und der die Mauern der Burg sind hier und da mit großen Löchern versehen.

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Baldur Gurlitt

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BeitragThema: Re: Die Ruinen von Altsteinen   Mo Sep 18, 2017 11:12 pm

FIRSTPOST

Ein schwarzes Banner mit einem gelben Falken flatterte stolz im Wind auf den Ruinen und im sonst stillen und einsamen Hof herrschte reges Treiben. Einige Männer trugen Säcke und Kisten von hier nach da, besahen sich die Ruinen und entfernten mit Schwertern und Messer Unkraut und Gestrüpp. Das sonst hüfthohe Gras des Hofes war bereits vollkommen bis auf den Boden runtergeschnitten und einige Zelte waren auch schon aufgeschlagen. Ein Mann in Rüstung des Hauses Gurlitt stand zusammen mit einem Ritter des Hauses Mallister und schauten gemeinsam auf die große steinerne Grabplatte des letzten Flusskönigs des Hauses Schlamm. Der Mann der Gurlitt, der auch als Elay Strom bekannt war, hatte die Arme hinter dem Rücken verschränkt und schaute vertieft auf die Grabplatte. "Es hat doch jedes Mal etwas... majestätisches sich dieses Mal anzusehen, meint ihr nicht auch Urim?", fragte er den Mallister, der nur sachte nickte. "Schon, ja. Ich kann verstehen warum Baldur diesen Ort so schätzt. Zumal der Bart dieses Königs einfach nur prächtig ist.", stimmte der Ritter zu und Elay lachte auf. "In der Tat! So ein Bart... der die Jahrtausende überdauerte.", pflichtete er nochmal bei, ehe er vom Rufen eines Soldaten abgelenkt wurde, "Ahh... es scheint, Baldur ist endlich da."
Mit diesen Wortn drehten sich Elay und Ser Urim um und genau in diesen Moment ritt Lord Baldur samt Eskorte von sechs Mann in den Hof ein. Er lächelte seinem Halbbruder und besten Freund entgegen und kam mit dem Pferd kurz vor ihnen zum Stehen. "Entschuldigt meine Verspätung. Jovia hatte mich noch einen Moment länger gebraucht. Schwangere Frauen... ihr wisst schon.", erklärte er, als er seinen Umhang zurückwarf, vom Pferd abstieg und beide Männer nacheinander in den Arm nahm, "Es tut gut euch wieder zu sehen und das noch an diesem Ort. Kommt... wir haben einiges zu besprechen." Der vernarbte Falke ging an ihnen vorbei und sie folgten ihm direkt zum größten Zelt. Sie traten nacheinander ein und zwei Soldaten der Gurlitt stellten sich als Wachen auf. Baldur machte eine kleine Kurve, während Elay und Urim direkt zum großen Holztisch gingen. Der Lord ging langsam auf einen Waffenständer zu, in dem das Schwert Rechtbringer hing... was das Ahnenschwert des letzten freien Königshaus der Flusslande. Seine behandschuhte Hand strich langsam über die Klinge des valyrischen Stahls, ehe er sich seufzend vom Schwert abwendete und auch zum Tisch schritt. "Also Elay... wie ist die Situation hier?", fragte er, während er sich einen Krug mit Wasser einfüllte und auch direkt einen Schluck nahm. "Nun... Bruder...", begann der Strom und räusperte sich, "Wir haben zuerst die Waldzüge am Füß des Hügels durchkämt, aber nur lang aufgegebene Lager von Banditen gefunden. Wie du selbst weißt ist die Ruine in keinen guten Zustand, aber der Wald um den Hügel sollte mehr als genug Holz bieten, dass wir fürs Erste die Mauern mit Palisaden schließen können und ein vernüftiges Torhaus bauen können. Aber wie viel Stein wir benötigen würden um die ganze Burg wieder aufzubauen... kann ich nicht abschätzen, geschweige denn die Kosten dafür." Baldur nickte nachdenklich und schaute unterdessen auf die Karte der Flusslande, die ausgebreitet auf dem Tisch lag. "Urim... und der Rest?", fragte der Gurlitt, aber nun noch deutlich ernster. Ser Urim legte einen Finger auf die Karte, womit er während seiner folgenden Erklärung auf die jeweiligen Orte zeigen würde: "Wir wären bereit für einen Angriff auf die Zwillinge. Die Häuser Erenfurt, Karlten und Heckenfeld werden nach wie vor loyal zu den Freys stehen.. aber wir haben den klaren Zahlen -und Überraschungsvorteil. Wenn wir es geschickt anstellen und alle anderen Häuser mitziehen, können wir hier, hier und hier die Truppen der Frey-Treuen aufhalten und die Zwillinge belagern, ehe der alte Frey seine Truppen sammeln kann. Wenn wir es schaffen den Belangerungsring auf beiden Seiten zuzuziehen, können sich die Soldaten der Ablenkungen zur Hauptmacht zurückfallen lassen und so wären sie nicht in der Lage alleine gegen uns zu bestehen."  Baldur nickte wieder nachdenklich und schaute auf Seegrat. "Und was ist mit deinem Haus, Urim?", fragte er und der Ritter der Küste zögerte. "Nun... ich denke mein Bruder wird unter dem Gesichtspunkt mitziehen, dass wir die Freys für ihren Verrat bestrafen werden. Was jedoch die Sache mit den Tullys angeht... besonders mein Neffe wird sich da quer stellen. Du weißt wie gut er mit Edmure befreundet ist.", erklärte Urim und bei den letzten Worten spuckte Baldur auf den Boden. "Bah! Zu den Höllen mit diesem verweichlichten Saftsack!", entgegnete der Gurlitt nur ungehalten und Urim fuhr fort. "Sollten wir die Freys jedoch wirklich besiegen und dein Plan aufgehen... würde sich bestimmt nur der Schwarzfisch gegen uns stellen. Sollte er nicht aufgehen.. werden sich Haus Bracken und Schwarzhain mit Sicherheit gegen uns wenden und wenn mein Neffe seinen Willen bekommt, dann auch Haus Mallister.", er schluckte und zuckte leicht mit den Schultern, "Das würde wohl dann schlimmere Ausmaße annehmen als der Überfall der Westländer und Eisenmänner zusammen." Baldur hielt inne und schaute gebannt auf die Zwillinge. Sein Finger tippte einige Male auf den Ort, ehe er mit der Faust draufschlug. "Ich werde nicht zulassen, dass so ein unfähiger Trottel die Zukunft unserer Heimat gefährdet!", sprach er ernst und laut und schüttelte den Kopf, "Jason wäre ein Narr, wenn er auf dem abwärtsführenden Strom bleiben würde. Selbst der Schwarzfisch kann zur Vernunft kommen. Nur weil ich das Recht des Herrschers fordern werde... oder vielmehr Edmure es auf mich abtreten wird, muss Haus Tully nicht vernichtet werden. Das weiß Byrnden genauso." Es herrschte Stille am Tisch und Baldur seufzte schwer. "Ich werde nun gleich nach Königsmund aufbrechen und unsere Möglichkeiten mit der Krone erkunden. Ihr wisst, ich würde lieber zur anderen Macht halten... aber das würde unsere Pläne mehr gefährden als voranbringen..", erklärte er und zog aus seinem Umhang einige Briefe hervor und reichte sogut wie alle seinem Bruder. "Verteile sie auf unsere fähigsten Männer. Jeder soll mit einer Stunde Abstand zu dem jeweiligen Haus reiten. Wir fangen mit unseren Plan an.", erklärte Baldur mit ausdrucksstarker Stimme und reichte den letzten Brief dem Mallister-Ritter, "Und der hier ist für deinen Bruder. Ich zähle auf dich, dass du ihn vollends für unsere Sache gewinnen kannst!" Ser Urim nahm den Brief entgegen und nickte mit ernsten Ausdruck. "Verlass' dich voll und ganz auf mich.", antwortete der Mallister und Baldur nickte zufrieden. Er entfernte sich vom Tisch und ehe er das Zelt verließ, drehte er sich nochmal zu ihnen um. "Ich lasse Rechtbringer in der Obhut, Bruder. Nur für den Fall der Fälle.", meinte er und nickte mit selbstsicheren Ausdruck, "Bleibt stark! Das Recht ist auf unserer Seite!" Mit diesen Worten wendete er sich vollends von ihnen ab und verließ das Zelt.

TBC: Königsmund (genauer Ort folgt!)

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