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 Kleiner Wald

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Rhaenys Targaryen

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BeitragThema: Kleiner Wald   So Aug 13, 2017 6:32 pm

Die Reise nach Königsmund war äußerst frustrierend für Sie verlaufen. Rhaenys hatte sich mehr verhofft - von Allem. Mehr Möglichkeiten, sich zu rächen, mehr Möglichkeiten, Neues zu erfahren, mehr Möglichkeiten, Schwachstellen aufzudecken ... eben mehr. Doch was hatte sie eigentlich erwartet? Nach all den Jahren voller Hass, Wut und kalter Rachsucht war Sie letztendlich nur frustriert. So fühlte man sich eben wenn man nach langjähriger Planung mit leeren Händen davongehen musste. Von ihrem eigentlich Zuhause, ihrem Heim. Sie konnte sich gut an Königsmund erinnern. Schließlich hatte sie ihre Kindheit dort verbracht. Immer mehr kleine Bruchstücke hatten sich in ihr Gedächtnis geschlichen, umso mehr Zeit sie dort verbracht hatte.
Es war vorher schon ein äußerst großer und mühevoller Kampf mit ihrer Familie mütterlicherseits gewesen, überhaupt mit nach Königsmund genommen zu werden. Im Nachhinein glaubte sogar Sie, dass es eine äußerst schlechte und fahrlässige Idee gewesen war. Sie hätte jederzeit erkannt und umgebracht werden können.
Aber reines Glück ... daran glaubte Rhaenys nicht wirklich. Das Tragen einer Augenbinde in Gegenwart Anderer war nervig genug gewesen. Niemand außer ihrer Familie wusste schließlich von ihrer Existenz. Und das war auch gut so - Sie sollte ruhig weiter für tot gehalten werden, das brachte keine Probleme mit sich. Außer die, die Sie sich selber machte. Es war hart, nicht zu existieren. Aber nur für Sie.
Wann war der Tag der Rache gekommen? Der Tag der Enthüllung? Ihr Tag?
Er war nicht mehr weit - zumindest waren das die Worte ihres Onkels vor seiner Abreise nach Essos gewesen. Und sie glaubte ihm. Er war ihr Held, ihr Vaterersatz - denn von ihrem tatsächlichen Vater hatte Rhaenys nie viel gehabt, auch wenn Sie Rhaegar deswegen nicht hasste. Im Gegenteil, auch für Ihn empfand sie tiefste Liebe, doch verdankte Sie Oberyn ihr Leben, und Sie hatte vor dieses Geschenk nicht wegzuwerfen.
Seufzend lenkte Rhaenys ihr Pferd weg vom Königsweg und steuerte einen kleinen Wald etwas abseits an. Bevor Sie nach Hause zurückkehrte wollte, beschloss Rhaenys noch einmal sich etwas in der Gegend umzusehen. Nach Essos wollte Sie nicht mitgehen, Sie war sich noch im Unklaren wie sie Daenerys gegenüberstand. Wie ihre Meinung über ihre Tante war. Unschlüssig ...
Sie war nicht allein unterwegs, sie wurde von 2 Söldnern begleitet, nicht mehr, nicht weniger. Möglichst um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Hier draußen sollte sie nicht auf unlösbare Probleme stoßen. Oder doch?
Noch etwas aufgewühlt vom Ausgang der Hochzeit ritt Sie gedankenverloren in den Wald hinein. Der Tod von Margary hatte sie etwas aufgewühlt, hatte Sie sie doch als recht nette Person empfunden und kennengelernt. Sie hatte so etwas wie Sympathie für die junge Frau gehegt. Besonders auch für Lady Olenna ... was für ein herber Schlag es gewesen sein musste. Ein Schnalzen ließ Sie aus ihren Gedanken schrecken. Sie hielt ihr Pferd an und drehte sich zu dem Söldner um, der dieses Geräusch verursacht hatte. Beide Männer hatten jeweils links und rechts neben ihr gehalten und wiesen stumm auf ein angebundenes Pferd ganz in der Nähe. Stumm nickte die Braunhaarige und sah sich aufmerksam nach dem Besitzer des Tieres um, während sie geräuschlos ihren Dolch zog.

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Sandor Clegane

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BeitragThema: Kleiner Wald   Mo Aug 14, 2017 6:07 pm


Firstpost

Sandor war schon seit Wochen, wenn nicht gar Monaten durch den Landen unterwegs. Er hatte Königsmund verlassen, weil er das Feuer bei der Schlacht nicht ertragen konnte. Woraufhin der Clegane dem König seine Meinung gesagt hatte und gegangen war. Es war ihm egal, was mit den anderen passieren würde. Sie würden auf dem Schlachtfeld sowieso alle verrecken, wer es am Ende machen würde, war doch scheiß egal!
Sandor hatte noch keinen richtigen Anhaltspunkt, wohin er gehen wollte. Jedoch wollte er so weit weg von der Hauptstadt, wie es nur ging. Dahin wo ihn niemand kannte. Der junge Mann wollte einfach nur seine Ruhe haben und von keinem genervt werden. In seinem Dienst als Leibwächter hatte Joffrey ihn all die Jahre Befehle erteilt und dies sollte nun aufhören. Er wollte so nicht mehr weiter machen. Sicherlich würde er weiterhin noch töten. Aber nicht von einer Verodnung von irgendeinem idiotischem König.

Letztendlich machte der Mann aus den Westlanden eine Rast. Sein Pferd hatte er an einem Baum angebunden. Jedoch wollte er nicht die ganze Zeit mit diesem Tier weiter reisen ohne dieses, war er wesentlich unauffälliger. Der großgewachsene Clegane aß gerade etwas als er die Geräusche einiger Pferde wahr nahm. Rasch packte er seine Sachen weg, zog sein Schwert und blickte sich aufmerksam in seinem Umfeld um.
Noch nicht ein mal in diesem gottverlassenen Wald konnte er alleine sein...
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Rhaenys Targaryen

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BeitragThema: Re: Kleiner Wald   Do Aug 31, 2017 2:30 pm

Ausgerechnet auf den Hund zu treffen … Rhaenys wusste nicht, ob Sie sich glücklich schätzen konnte oder eher nicht. Sie kannte den Mann, zumindest vom Hören und Sehen her. Ein griesgrämiger, grimmier Geselle wie ihr schien. Aber solche musste es auch geben … kein Wunder, wenn man sich Befehle von so einem widerlichen Knirps wie Joffrey geben lassen musste. Aber das er hier war, so weit weg von Königsmund und auch dem König konnte mehrere Dinge bedeuten. Entweder war er desertiert, was Sie sich gut vorstellen konnte, oder er war geflohen, eher unwahrscheinlich … oder er war aus dem Dienst entlassen worden. Auch äußerst plausibel, zumindest im Kopf von Rhaenys, doch wettete Sie dass sie es nicht aus seinem Mund erfahren würde, so gut kannte die Braunhaarige den Hund dann doch.
Auch seine abrupte Reaktion und sein Gesichtsausdruck verriet dass er nicht gerade glücklich über das Erscheinen war. Aber es war Rhaenys schlichtweg egal. Diese Welt war groß, dieser Wald auch … und wenn es ihm nicht passte sollte er gehen, auch wenn dieses zufällige Treffen doch eher amüsant war, hätte die Targaryen jeden Anderen erwartet, nur nicht ihn.
Seufzend griff Rhaenys in ihre Tasche und verhüllte ihr Gesicht mit einem Schleier. Wie weiß wie der Hund reagierte wenn er erfuhr dass Sie eine Targaryen war. Was leicht anhand ihrer Augen zu erkennen war. Sicher ist sicher. Als dies erledigt war stieg Rhaenys vom Pferd und schritt auf den Hund zu.
Als sie in seinem Sichtfeld war, jedoch ein gutes Stück außerhalb seiner Reichweite mit dem Schwert, blieb Sie stehen und nickte nur.
„Ich hätte nicht gedacht, hier auf euch zu treffen … welch Überraschung.“ Er musste zumindest ihren dornischen Akzent erkennen, der so weit oben doch relativ auffällig sein durfte. Was er dann damit machte … wusste Sie nicht. Aber sie war auf alles vorbereitet. Die Hände ihrer Begleiter ruhten ebenfalls auf deren Waffen, um Schlimmeres zu verhindern.
„Was macht ihr hier?“ sinnlos … vielleicht antwortete er aber doch. „So weit weg von eurem geliebten, kleinen König?“
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Sandor Clegane

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BeitragThema: Kleiner Wald   Sa Sep 09, 2017 4:21 pm


Schließlich erblickte er eine kleine Gruppe. Die von einer Frau angeführt wurde. Ausdruckslos blickte er dieses Weib an als sie näher an ihn heran trat. Was wollte sie von ihm? Er kannte sie nicht und es war ihm auch egal, wer sie war. Warum zog sie nicht einfach weiter? Aber es musste so kommen, das irgendjemand nerven musste.

Sein Schwert hatte der Clegane weiterhin auf die Fremde gerichtet. Sicher war sicher.
„Ich hätte nicht gedacht, hier auf euch zu treffen … welch Überraschung.“
Sandor bemerkte ihren Dornischen Akzent. Was wollte ein Dornisches Weib in den Flusslanden? Sie waren sonst nie weit entfernt von ihrer Heimat fort. Sie musste schon einen Grund haben. Warum sie sich so weit im Norden aufhielt.
Überraschung?
Sie dachte, das er noch bei Joffrey wäre. Es war nicht gut, das ihn jemand hier sah. Es wäre besser, wenn sie tot wären. Dann konnte er ruhigen Gewissens weiter reisen. Sandor umgriff sein Schwert fester. Er wollte sie alle töten, weil er davon ausging, das sein Gegenüber es weiter erzählen würde, das er nicht mehr in Königsmund war. Das wollte er nicht.
„Was macht ihr hier? So weit weg von eurem geliebten, kleinen König?“
Der Westländer war genervt von ihren Fragen. Sie stellte eindeutig zu viele.
"Es geht Euch nichts an!"
Töte sie! Dann kannst du weiter ziehen., sagte seine innere Stimme in seinem Kopf.
Es hörte sich wahrlich verlockend an.
Woraufhin Sandor nicht lange zögerte und mit seinem Schwert auf das junge Weib ein schlug.

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Rhaenys Targaryen

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BeitragThema: Re: Kleiner Wald   Di Sep 19, 2017 2:03 pm

Der Hund war äußerst schnell zu provozieren, aber damit hatte Rhaenys bereits gerechnet. Sie war hitzig, ja, sehr oft sogar, aber meistens schaffte sie es doch einen kühlen Kopf zu bewahren und nachzudenken, bevor Sie etwas sagte oder tat. Besonders wenn Sie 'allein' unterwegs war und es ihrer Familie versprochen hatte. Außerdem hatte die Targaryen noch eine Aufgabe. Und verdammt sei Sie, wenn sie vorher ins Gras beißen musste. Mit allen Mitteln würde Sie dies verhindern wollen - zu sterben, bevor die, die in ihren Augen den Tod verdient hatten, nur noch Asche waren. Das schwor Sie beim Grab ihrer Eltern.
Um Himmels willen! Sie hatte natürlich nicht vor, auch nur Irgendwem von dieser Begegnung zu erzählen, im Gegenteil. Sie beabsichtigte etwas mit dieser Tat.
Es war wahnwitzig, daran zu glauben, den Hund davon überzeugen zu können, gemeinsam mit ihr, einer Targaryen, den Tod ihrer Mutter und ihres Bruders zu rächen. Sie wollte den Berg tot sehen, ging seinem kleinen Bruder, vor dem Sie hier stand, schließlich ähnlich. Doch konnte Rhaenys noch nicht einschätzen wie groß der Wunsch in ihrem Gegenüber war, den Berg umzulegen. Aber Sandor sollte Ihn besser als alle Anderen kennen. Zumindest gut genug, um zu wissen, wie man Jenen am Besten tötete.
Vielleicht konnte Sie ein paar Spitzen aus dem Mann herauskitzeln ... einen Versuch war es wert.
Nach seiner genervten Aussage holte er tatsächlich mit seinem Schwert aus und versuchte, auf ihr einen, möglichst tödlichen, Treffer zu landen.
Doch damit hatte Rhaenys gerechnet. Sie war nicht umsonst, unter Anderem, von Oberyn ausgebildet worden. Mit einem geschickten Schritt zur Seite wich Sie der Klinge um Haaresbreite aus und der Hund traf ins Leere. Mit einer geschickten Drehung beförderte sich die Braunhaarige hinter den Hund und zog ihr Schwert. Ihre bevorzugte Waffe, eine Glefe, hatte Sie daheim gelassen, auf Anraten ihres Onkels. Sie hätte zu viel Aufmerksamkeit damit auf sich gezogen, außerdem war diese viel zu umständlich beim Transport, vor Allem zu Pferde.
"Tut es das nicht?" witzelte Sie und trat einen Schritt zurück, das Schwert immer noch gegen den Hund gerichtet.
"Wenn ihr mich fragt .... was Ihr nicht tut, aber dennoch. Ich werde kein Wort über euren Aufenthalt verlieren, nirgendwo. Ihr seid mir eigentlich ziemlich schnuppe." meinte die Targaryen nun etwas ernster und ging, den Hund immer im Blick, auf ihre Begleiter zu, die mittlerweile von ihren Pferden abgestiegen waren und ebenfalls ihre Waffen gezogen hatten.
"Ich bin nur hier weil ich von euch Informationen brauche. Über euren heißgeliebten Bruder, den Berg. Der sagt euch doch etwas, oder?" Sie war mit Absicht spitz, wusste Sie doch aber nicht wirklich, ob das zum gewünschten Erfolg führen würde.
"Verratet mir, wie Ich ihn töten kann, und Ich verrate euch auch etwas. Was ihr dann mit dieser Information macht, bleibt euch überlassen."
Ein Spiel mit dem Feuer, doch die Frau liebte es.
"Also, seid ihr interessiert? Oder wollt ihr ihn nicht doch selbst töten? Ich würde euch dabei liebend gerne helfen ...."
Zähneknirschend wartete Sie seine Antwort ab. Vielleicht sollte Sie ihn auch töten, wer weiß ob er an der Sache nicht auch beteiligt gewesen war .... die Brüder waren so oder so unliebsame Gesellen.
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Sandor Clegane

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BeitragThema: Kleiner Wald   Di Okt 10, 2017 9:56 pm


Blut vergissen gehörte jeher zu seiner Bestimmung. Seit einigen Jahren kannte er nichts anderes als das töten von Menschen. Wem störte es schon, wen eine Person gestorben war? Ihm war es egal. Sandor Clegane fühlte nur noch Hass. Weswegen ihm diese Verluste kein bisschen nahe gingen. Gang im Gegenteil von diesen erbärmlichen Menschen die wegen jeder Kleinigkeit anfingen zu heulen. Es war einfach nur ätzend. Genauso wenig mochte der Westländer Menschen die ihm begeneten, die ihn an diese kleine Ratte hätte verraten können.

Deshalb hatte der ehemalige Leibwächter auf die Fremde mit dem Schwert eingeschlagen. In seinen Augen war es die richtige Entscheidung gewesen. Andere würde es sicherlich anders sehen. Zu seiner Verwunderung wich die junge Frau geschickt aus und trat dabei näher an ihn heran, was ihm nicht gefiel. Sandor blickte sie ausdruckslos an. Er glaubte ihre Aussage nicht wirklich.
"Ich glaube nicht das ich Euch dies glauben soll!" meinte er und blickte sie grimmig an.
Dabei sah der Clegane, das ihre Begleiter von ihren Pferden abgestiegen waren und ihre Waffen gezogen hatten.
"Ich bin nur hier weil ich von euch Informationen brauche. Über euren heißgeliebten Bruder, den Berg. Der sagt euch doch etwas, oder?" fragte sie.
Weiterhin hielt er das Schwert in ihre Richtung. Sandor wollte gerne wissen, warum eine Frau aus Dorne etwas über seinen Bruder erfahren wollte.
"Warum wollt ihr das wissen?"
Ihm war es schon schleierhaft was sie genau von Gregor wollte. Weswegen er vorerst nichts offenbarte.

"Also, seid ihr interessiert? Oder wollt ihr ihn nicht doch selbst töten? Ich würde euch dabei liebend gerne helfen ...."
Sandor fing an zu lachen.
"Ich werde ihn töten. Ihr habt Euch gar nicht vorgestellt. Warum sollte ich dann mit Euch zusammen arbeiten?"

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Rhaenys Targaryen

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BeitragThema: Re: Kleiner Wald   Mi Nov 22, 2017 2:46 pm

Der Hund war schwer zu locken, aber damit hatte Rhaenys bereits gerechnet. Er war ein äußerst verschlossener und verbitterter Mann, was bei seiner bisherigen Vergangenheit kein Wunder war. Dennoch brauchte die Dornisch Informationen die Sie nur von ihm bekommen konnte. Sie riskierte hier gerade ihr Leben, machte aber keinen Schritt zurück. Ihr Ziel war zum Greifen nah - aufgeben und verschwinden kam jetzt einfach nicht in Frage. Mit einer einfachen Handbewegung bedeutete die Prinzessin ihren Begleitern, zurück zubleiben. Auch wenn Sie den Hund nicht unterschätzte dachte Sie nicht daran, dass er ihr Ende sein würde. Sie war auch nicht ungeschickt mit dem Schwert oder einer anderen Waffe, ihr Lehrmeister war nicht umsonst berühmt - berüchtigt.
Rhaenys legte eine ähnlich große Geschicklichkeit mit dem Speer an den Tag wie ihr Onkel, Oberyn.
"Richtig ... welchen Grund solltet ihr haben mir dies zu glauben? Ich wüsste nicht, dass auf euren Kopf ein Geld ausgesetzt ist. Andere würden sich danach die Finger lecken ... Ich wette viele haben sich schon an euch versucht und sind gescheitert."
Mit einem Schulterzucken ließ Rhaenys ihre Waffe leicht sinken.
"Das ist ein ganz einfaches Spiel. Ich beantworte euch eine Frage und ihr beantwortet im Gegenzug mir eine. Da ich angefangen habe und dies nur Recht ist fange ich also an. Ich will wissen wie ich den Berg töten kann weil ich ihn töten will. Mit meinen eigenen Händen. Am liebsten würde ich Ihn erwürgen und dabei das Leben aus seinen Augen weichen sehen ..."
Rhaenys formte ihre Hand zu einer Klaue und deutete an, wie Sie Jemanden erwürgte. Ihr Gesichtsausdruck wurde boshaft, fast schon besessen. Wenige Sekunden später ließ sie ihre Hand wieder fallen und sah wieder den Hund an.
"Mein Name ist Rhaenys Targaryen, Tochter von Rhaegar Targgaryen und Elia Martell. Rechtmäßige Thronfolgerin. Und so weiter ... Beantwortet dies vielleicht eure Frage?"
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Sandor Clegane

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BeitragThema: Kleiner Wald   So Dez 03, 2017 6:17 pm


Sandor wusste schon ganz genau, warum er kein Weib geehelicht hatte. Sie redeten zu viel und sie wussten nicht, wann es zu viel war. Genau so war es bei diesem Weib. Sie dachte, dass sie aus ihm Informationen über seinem verdammten Bruder heraus bekommen würde. Aber da hatte sie sich gewaltig geschnitten. Der Clegane wünschte sich immer noch, das die Fremde sich im nächsten Moment zusammen mit ihrem Dornischen Zirkus umdrehte und das Weite suchte. Er wollte alleine sein und nicht von irgendeiner Fremden mit Fragen gelöchert werden.

"Richtig ... welchen Grund solltet ihr haben mir dies zu glauben? Ich wüsste nicht, dass auf euren Kopf ein Geld ausgesetzt ist. Andere würden sich danach die Finger lecken ... Ich wette viele haben sich schon an euch versucht und sind gescheitert."
Ausdruckslos blickte er sie an. Innerlich war er von ihr genervt. Es interessiert ihn, ob jemand Geld auf ihn gesetzt hat. Er hatte keine Angst, weil er es mit jedem aufnehmen konnte. Schließlich senkte sie ihr Schwert. Sandor hingegen blieb aufmerksam, da er ihr nicht traute.

"Das ist ein ganz einfaches Spiel. Ich beantworte euch eine Frage und ihr beantwortet im Gegenzug mir eine. Da ich angefangen habe und dies nur Recht ist fange ich also an. Ich will wissen wie ich den Berg töten kann weil ich ihn töten will. Mit meinen eigenen Händen. Am liebsten würde ich Ihn erwürgen und dabei das Leben aus seinen Augen weichen sehen ..."
Sie redete schon wieder. Konnte sie nicht einfach den Mund halten? Der Westländer fing beinahe in Gelächter aus.
"Ihr könnt ihn töten, weil ihr nicht die Kraft dazu besitzt. Keine Frau hatte es bisher geschafft ihn zu töten."
Ja. Gregor würde sie Vergewaltigen und dann würde er sie zerquetschen, wenn er die Möglichkeit dazu hätte.
"Mein Name ist Rhaenys Targaryen, Tochter von Rhaegar Targgaryen und Elia Martell. Rechtmäßige Thronfolgerin. Und so weiter ... Beantwortet dies vielleicht eure Frage?"
Kaum Sehbar hob er eine Augenbraue.
"Ich glaube Euch nicht. Ihr könnt nicht am Leben sein, weil ihr tot seid."

Eine Targaryen? Wollte sie ihn auf dem Arm nehmen? Nicht mit ihm. Letztendlich ging er gefährlich Nahe an sie heran und legte seine Klinge an ihrem Hals.
"Wer seid ihr wirklich?"

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Rhaenys Targaryen

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BeitragThema: Re: Kleiner Wald   Gestern um 1:26 pm

Rhaenys lachte bei der Bemerkung des Hundes laut auf, als er meinte, dass Sie nicht imstande wäre, Gregor Clegane zu töten. Fast wäre Sie einem Lachanfall erlegen aber Sie riss sich zusammen, denn das würde dem Hund bestimmt nicht gefallen. Er wurde nicht gerne lächerlich gemacht, was Rhaenys durchaus nachvollziehen konnte. Außerdem hatte Sie ihre Waffe weggesteckt und er konnte sie nun äußerst leicht töten, weswegen Sie ihn nicht noch mehr provozieren wollte. Schnell schloss sich ihr Mund wieder und mit einem äußerst amüsierten Gesichtsausdruck setzte Sie zu einer Antwort an.
"Wer sagt das? Ihr solltet wissen das wir Dornische einiges in der Hinterhand haben und Gift hat noch jeden Mann getötet. Er soll sterben, langsam, qualvoll, kriecherisch. So wie er es verdient hat. Und das werde ich mir nicht nehmen lassen, selbst wenn Ich dabei sterben sollte. Das ist es mir wert. Aber dennoch glaube Ich nicht, dass es mich mit dahinrafft. Keine Sorge ..."
Es war ihr egal was Andere sagten, oder auch er, der Hund. Sie würden schon sehen ...
Wieder brachte der Hund Sie fast zum Lachen. Immer diese Vermutungen.
"Woher wollt ihr das wissen? Habt ihr mich sterben sehen?"
Hatte er nicht ... deshalb war es töricht so eine Behauptung aufzustellen.
Er war von denen geblendet worden, die behauptet hatten, Sie getötet zu haben. Natürlich, es wurden Leichen präsentiert, doch waren Sie unkenntlich gewesen, wer also sollte da behaupten können es war Sie oder ihr Bruder gewesen?
Als sie den kalten, scharfen Stahl an ihrem Hals spürte wurde Rhaenys stocksteif. Sie hatte schon gemerkt, dass der Hund von ihr genervt gewesen war, aber so ...
Er glaubte ihr nicht. Natürlich.
Mit einem genervten Seufzen entfernte Rhaenys den Schleier von ihrem Gesicht und sah den Hund wütend an. Man könnte fast meinen dass ihre fliederfarbenen Augen vor Wut leuchteten, doch dass täuschte. Wenn er Elia, ihre Mutter, einmal in Person gesehen haben musste, würde er erkennen, dass Sie ihre Tochter war. Abgesehen von ihren Augen musste es ihm vorkommen, als wenn Elia persönlich vor Ihm stand. Sie sah ihrer Mutter doch so ähnlich.
"Und jetzt? Glaubt ihr mir jetzt?" schnaubte Rhaenys und schritt ein Stück auf ihn zu, sodass Sie sich fast berührten. Ihre Augen durchbohrten ihn fast, ließen ihn nicht aus dem Fokus. Wenn Blicke töten könnten müsste der Hund jetzt mausetot umfallen.
"Euer widerliches Geschlecht sollte vom Antlitz Westeros gefegt werden ..." spie Rhaenys aus und trat wieder zurück. Seine Klinge schnitt sich währenddessen leicht in ihren Hals, doch sie zuckte nicht einmal mit der Wimper. Warmes, rotes Blut tropfte auf seine Klinge.
"Macht mit diesem Wissen was ihr wollt, doch lasst euch gesagt sein dass euch eh Niemand glauben wird, solltet ihr davon reden, dass Ich noch am Leben bin. Tywin war klug genug, unkenntliche, kalte Leiber zu präsentieren und zu behaupten, dass ich tot bin. Er wusste es wahrscheinlich selbst nicht besser. Das ändert aber nichts. Alle, die am Tod meines Bruders und meiner Mutter schuld sind, müssen sterben. Diesen fetten Baratheon hat es bereits dahingerafft, auch wenn Ich es selbst gerne getan hätte. Aber nun gut ... Ich werde mich rächen."
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