Game of Thrones

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 Die Rosenstraße

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BeitragThema: Die Rosenstraße   Fr Apr 17, 2015 4:29 pm

Auf ihr kann man in die Westlande und auch nach Rosengarten gelangen.
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Julia Costur

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BeitragThema: Re: Die Rosenstraße   Di Feb 20, 2018 6:14 pm

//Nach Zeitsprung

Unruhig trommelte Julia mit den Fingern auf die Lehne ihres Sitzes, während ihr Blick mit demselben, genervten Gesichtsausdruck, den sie seit ihres Aufbruchs am Morgen aufgesetzt hatte, auf das kleine Fenster der Kutsche gekettet war. Die junge Lady hasste lange Reisen und diese Reise erschien ihr endlos, zumal sie anstelle eines anständigen Gesprächspartners ausgerechnet Tyreks Kinderbraut in ihrer Kutsche hatte. Dem Lennister gegenüber zu sitzen hätte die Reise vermutlich etwas erträglicher gemacht, aber sie wusste genauso gut das es ungehörig wäre und sie nicht allein waren, wie es sich gehörte war ein ganzes Gefolge mit dabei, was wiederum der einzig angenehme Teil ihrer Fahrt war.
Wie mechanisch griff die Lady zu einem Becher Wein, doch bevor sie ihn zu ihren Lippen führen konnte vernahm sie einige laute Befehle und während der Becher langsam zurück gestellt wurde umspielte sie endlich wieder ein Lächeln. Rasch begann sie sich zurecht zu machen, denn endlich würde es eine Rast geben. Eilig zupfte Julia Haare und Kleider zurecht, immer wieder warf sie dabei flüchtige Blicke in ihren Handspiegel und auch ein wenig Puder durfte es noch sein, sollte Tyrek doch keine einzige Schweißperle bei ihr erkennen dürfen.
Julia war erleichtert als die Kutsche zu ihrem Halt kam und ihr entging nicht das besagter Lennister ihnen wohl aus der Kutsche helfen würde. Natürlich musste sie dessen Ehefrau den Vortritt lassen, aber als sie dann seine Hand nahm schenkte sie ihm ihr süßestes Lächeln. "Wie galant von euch, Mylord.", lächelte sie ihn an und knickste leicht, nachdem sie elegant die Kutsche verlassen hatte, tunlichst darauf bedacht stets Blickkontakt mit ihm zu halten. "Ein angenehmer Ort für eine Rast, wie ich sehe. Hat der lange Ritt euch sehr ermattet? Wir haben sehr edlen Wein mitgenommen, ihr müsst durstig sein.", gab sie sich direkt interessiert an seinem Wohlbefinden, auch wenn sie lieber einfach selbst den Wein hätte. Aussprechen würde sie dies nicht, wie auch schon an den vorherigen Tagen der Reise war Julia stets liebreizend und geradezu zuckersüß zu Tyrek gewesen, wobei dessen Bedienstete ihre ganz andere Seite kennen gelernt hatten, irgendwo musste sie den Frust über die lange Reise schließlich ablassen, auch wenn der Löwe davon nichts mitbekam.
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BeitragThema: Re: Die Rosenstraße   Di Feb 20, 2018 8:25 pm

cf: Casterlystein

„Sie ist eine Furie“, hörte er Jon, einen seiner Begleiter flüstern. Der Mann saß leicht über seinen Sattel gebeugt auf dem Pferd und tratschte mit einer weiteren Wache. Tyrek, der seit den frühen Morgenstunden ebenfalls auf war, spitzte interessiert seine Ohren und lies sein Pferd etwas langer traben. Sodass er als bald ebenfalls, wie die kleine Gruppe zurückhing. „Eine Furie?“, grinste er den Männern zu und nickte Jon auffordernd zu. Der Mann wurde leicht blass um die Nase und setzte sich auch sogleich wieder im Sattel auf. „Ach kommt, die Fahrt ist anstrengend und auch ich könnte eine Story zum Lachen vertragen!“, erklärte er sich. Jon kannte er lange, und noch nie hatte er ihn über jemanden Tratschen gehört. Schließlich brachte die Wache nichts so leicht aus der Fassung. „Es war wirklich nichts Mylord“, versicherte der Ältere. „M-mein Bruder hat geheiratet“, gab er auf Tyreks eindringlichen Blick letzlich von sich. „Dann nehme ich an, dass deine Schwägerin die besagte Furie ist. Ich wusste gar nicht, dass du einen Bruder hast“, lachte der Blonde auf. Beide nickten eifrig. „Och der arme Mann“, schüttelte der Lennister seinen Kopf. Manche hatten wirklich kein Glück in der Liebe. Bei ihm sah es auch nicht gerade rosig aus, so hatte ihm schließlich Lady Julia gehörig den Kopf verdreht. Am liebsten hätte er sich zu ihr in die Kutsche gesetzt, doch es wäre kaum angebracht und zudem war er sich nicht gänzlich sicher ob er ihr in die Augen blicken könnte. In der Nacht hatte ihn ein heißer und zugleich leidenschaftlicher Traum heim gesucht und so hart wie er erwacht war, hatte er sich doch glatt geschämt der Lady unter die Augen zu kommen. „Eine wirklich fordernde Frau, ich bin noch nie so unfreundlich behandelt worden“, eilte Jons Begleiter seinem Freund zur Hilfe. „Du warst ebenfalls auf der Hochzeit?“, erkundigte der Lennister sich verwirrt und zugleich auch etwas verletzt. Schließlich kannte er Jons Familie schon länger als man annehmen mochte. Dass gerade er nicht eingeladen worden war, kratzte gehörig an Tyreks Stolz. „Wir sollten eine Pause einlegen, Lady Ermesande und Lady Julia, werden sich sicher die Beine vertreten wollen“, teilte er der kleinen Gruppe mit. „In etwa 300 Meter werden wir ebenen Boden und eine weite Landschaft erreichen“, teilte der Kutscher ihm mit. Nickend gab Tyrek zu verstehen, dort Halt zu machen. „Vielleicht solltest du mit deinem Bruder reden“, riet der Blonde und blickte kurz in die Ferne, bevor sein Blick sich wieder verfestigte. „Wenn sie wirklich so schlimm ist wie du sagst... Zum Glück bin ich noch nie solch einer Frau begegnet, denn solch eine Begegnung stelle ich mir wahrlich graunhaft vor!“ „Ach wirklich?“, brachte Jon teils amüsiert, teils ungläubig hervor. „Noch nie?“, hackte er nach und erntete nur einen verwirrten Blick seitens des Lennisters.

Tyrek hätte sich sicherlich noch länger mit diesem Satz beschäftigt, hätte der Kutscher nicht gestopppt. So wie es schien, hatten sie den richtigen Ort erreicht und der Lennister sah sich auch sogleich um. Zwei seiner Kammeraden wurden sofort zur Erkundung der Gegend ausgeschickt, der Rest befasste sich mit dem Lager. Tyrek lies sein Pferd von seinem Knappen wegführen, sobald er festen Boden unter den Füßen spürte. Wie es sich gehörte half er den Damen aus der ersten Kutsche, in der zweiten saßen nur 2 von Ermesandes Hofdamen und die Septa. „Ich hoffe die Fahrt war angenehm?“, erkundigte der Blonde sich bei seiner Frau, sobald er sie Kleine erblickte. „Langweilig“, teilte sie ihm mit. „Kann ich nicht wieder mit dir reiten?“, erkundigte sie sich. Seine Blick schweifte kurz zu Lady Julia. „Du weißt doch was wir besprochen haben.“ Eindringlich blickte er seine Gegenüber an und widerwillig nickte Ermesande. Vorsichtig hob er die Kleine aus der Kutsche bevor er Lady Costur seine Hand reichte. Ihre Haut fühlte sich so weich auf der seinen an, sodass seine Gedanken augenblicklich zu dem Traum driftete. Peinlich berührt blickte er bei Seite, ihm kam es vor als würden seine Wangen glühen. Bei den Göttern, bitte nicht – flehte er innerlich. „Mir geht es gut Mylady. Ich hoffe die Reise hat Ihnen nicht zugesetzt?“, erkundigte er sich. „Ich weiß, die Tage sind lang, doch bald erreichen wir Königsmund“, versicherte er ihr. „Ich hoffe ihr werdet nicht allzu enttäuscht von der Hauptstadt sein“, grinste der Blonde und lehnte Dankend den Wein ab. „Ich würde sehr gerne auf dieses Angebot zurückkommen, sobald wir sicher angekommen sind“, lächelte er entschuldigend. Er wollte die Lady keinesfalls kränken. Doch einer musste nüchtern bleiben. Sie würden bald wieder aufbrechen und wollte keinesfalls aus seiner Bestform kommen. „Es sollte bald Essen geben“, merkte er, mit einem Blick auf das entstehende Lager, an. „Ich hoffe heute schmeckt das Fleisch besser“, lachte er auf. „Mittlerweile denke ich der Koch will uns vergiften!“ Schmunzelte er und warf seinen Kopf leicht zurück.
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Julia Costur

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BeitragThema: Re: Die Rosenstraße   Di Feb 20, 2018 9:01 pm

Die errötenden Wangen waren das größte Kompliment das Tyrek Lady Julia machen konnte und es verriet ihr noch dazu wie einfach sie es mittlerweile hatte ihn um den Finger zu wickeln. Die Hartnäckigkeit hatte sich bezahlt gemacht, auch wenn es ihr vor der weiteren Kutschfahrt dennoch grauste. Sie hatte gar nicht überhören können wie Ermesandre gequengelt hatte und wusste das es gegen Abend nur noch schlimmer werden würde, so wie es bisher an jedem Tag war. Am Morgen konnte sie sich mit dem Mädchen einigermaßen gut unterhalten, aber sobald dann die Themen aufgebraucht waren wurde es Julia zur Tortur.
Vorerst wollte sie darüber aber nicht weiter nachdenken, sondern lieber mit Tyrek reden, den sie so freundlich anlächelte und dabei selbst ein klein wenig errötet war, auch wenn dies eher an der langen Kutschfahrt lag. "Macht euch keine Sorgen, die Reise ist ermüdend doch ich weiß das unser Ziel dies wert ist.", antwortete sie so ehrlich es ging, einfach weil der kurze Gedanke daran Ermesandre weiter ertragen zu müssen sie innerlich aufgeregt hatte und sie sich kurz mühte ihr Lächeln zu wahren, diese Aufgabe aber mit Bravour meisterte. "Wie überaus nobel von euch. Ich muss sagen, ich fühle mich wirklich gut beschützt auf dieser Reise, dank eurer Tüchtigkeit.", lobte sie ihn, als er den Wein ausschlug, während sie innerlich mit den Augen rollte. Julia wusste, dass sie dann eben allein trinken würde, von seinem Gefolge hielt sie jedenfalls Niemanden für angemessene Gesellschaft und seine Frau war zu jung.
"Ich werde euch beizeiten an das Angebot erinnern.", ließ sie ihn noch verheißungsvoll schmunzelnd wissen, während sie ihren Fächer zur Hand nahm und auch gleich zum Einsatz brachte, sodass er nicht sehen konnte wie wenig sein Witz sie amüsierte. Das Essen war an manchen Tagen tatsächlich furchtbar gewesen, was bei der pingeligen Dame natürlich gar nicht gut angekommen war. "Auf manchen Höfen hätte man den Koch längst ausgepeitscht.", seufzte sie, trug aber wieder ein Lächeln auf den Lippen als sich ihr Fächer senkte. "Vielleicht solltet ihr wieder euer Jagdgeschick beweisen und uns erträglichere Speisen erbeuten?", schlug sie schmunzelnd vor, ein ziemlich weit hergeholter Versuch etwas Ablenkung in die öde Reise zu bekommen, auch wenn sie es bewusst mehr wie einen Witz hatte klingen lassen, da sie nicht glaubte das Tyrek darauf eingehen würde. Er schien sehr glücklich damit einfach stur voraus zu reiten und hatte wohl nichts anderes im Kopf, so jedenfalls erschien es ihr, sehr zu ihrem Missfallen. "Aber genug von Köchen und deren Fleisch. Darf ich fragen, wann ihr zuletzt in der Hauptstadt wart?"
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BeitragThema: Re: Die Rosenstraße   Fr Feb 23, 2018 1:26 am

„Auf manchen Höfen hätte man den Koch längst ausgepeitscht“, halte ihr Satz in seinen Ohren nach. Amüsiert lachte Tyrek auf und da sage ihm einer die Lady hätte keinen Sinn für Humor. Er kannte den Koch schon sein halbes Leben und Oswyn war ein guter Mann. Er zweifelte jedoch sehr stark daran, dass Lady Julia es so lustig finden würde... würde er ihr von dem Rattenvorfall berichten. Aber harte Zeiten hatten nun einmal harte Maßnahmen erfordert und als er gemeinsam mit seinem Cousin, Oswyn und zwei anderen Männern drei ganze Tage nähe Schnellwasser festgesteckt hatte, hatte doch selbst Rattenfleisch vorzüglich geschmeckt. Tyrek war bis zum heutigen Tag überzeugt davon, dass sein Onkel ihn dort zum sterben zurückgelassen hätte... Und obwohl es ihn nach wie vor kränkte, verstand er den größeren Sinn dahinter. „Ich würde Euch nur zu gerne mein Können unter Beweis stellen“, schmunzelte er immer noch leicht. „Doch leider werden wir dies verschieben müssen. Die Partie ist viel zu klein und das Camp wäre keinesfalls sicher, würde auch nur die Hälfte der Männer vom Weg abkommen“, erklärte er eindringlich. Kurz blickte er zu der Gruppe, die ein Feuer entfachte. „Sicherlich wisst ihr, dass ich die Hälfte meines Lebens in der Hauptstadt verbracht habe. Mein letzter Besuch liegt kaum drei Monate zurück. Heufurt liegt weniger als einen Tagesritt von Königsmund entfernt“, antwortete er ehrlich. Es freute ihn sichtlich, dass die Lady Interesse an seinem Leben zu haben schien. „Es ist nicht so beeindruckend, wie es sich Viele ausmalen. Casterlystein ist viel... sauberer“, erklärte er mit gedämpfter Stimme. Natürlich wollte er ihren Enthusiasmus nicht hemmen, doch er wollte auch nicht dem enttäuschten Gesicht der jungen Lady ausgeliefert sein, wenn sie erst einmal die Hauptstadt erreichen würden. Sie würden erst einmal die halbe Stadt durchqueren, bevor sie den Bergfried erreichen würden und an den Gestank und die Gülle hatte er sich selbst nach den vielen Jahren nicht gewöhnen können. „Der Hafen wird euch sicher gefallen und die Gärten bieten eine einmalige Sicht auf die blaue See“, lenkte er ein. Natürlich gab es auch schöne Orte, dies wollte er gar nicht bestreiten. „Wart ihr schon einmal in den Kronlanden, Mylady?“, erkundigte er sich interessiert. „Begeistert ihr euch für Sagen?“, hackte er nach. „Im Bergfried befinden sich wie Ihr sicher wisst, die letzten Überreste der Targaryen-Dynastie. Der Schädel von Balerion dem Schrecken würde euch sicher beeindrucken!“ Wenn er nur daran dachte, wie er sich beim Versteckenspiel im Maul dieser Bestie problemlos in Sicherheit hatte bringen können. Es war erschreckend wie groß diese Tiere gewesen sein mussten.
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Julia Costur

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BeitragThema: Re: Die Rosenstraße   Fr Feb 23, 2018 5:35 pm

Julia hatte mit ihrer Feststellung keineswegs für heiteren Spaß sorgen wollen, letztendlich war sie aber doch ganz froh das Tyrek lachte und sie zumindest darüber lächeln konnte. Es war klug den Lennister bei guter Laune zu halten und wie sie festgestellt hatte war es äußerst nützlich eine Person zum lachen bringen zu können. Sie schmunzelte also ebenfalls und neigte leicht den Kopf, als er davon sprach sein Können gerne unter Beweis stellen zu wollen. "Gewiss, ich stimme euch zu. So schade es auch ist, auch mir geht die Sicherheit vor und ich bin überzeugt, ihr werdet eine weit bessere Gelegenheit bekommen euer Können zu demonstrieren.", versicherte sie und folgte dann kurz seinem Blick zum Feuer.
Bei seinem Bericht zur Hauptstadt gab sich die Lady einfach interessiert, sie merkte es sich auch, hielt es insgesamt aber doch für äußerst langweilig. Tyrek schaffte es jedoch schnell auf ein anderes Thema zu kommen und Julia verzog unweigerlich das Gesicht, als er die Hygiene in Königsmund ansprach. "Ich würde es sehr begrüßen wenn wir uns schnellstmöglich zum roten Bergfried begeben. Wie ihr wisst lege ich großen Wert auf Sauberkeit.", mahnte sie sogleich, denn von der Sauberkeit der Hauptstadt hatte sie bislang nur Schlechtes gehört. Auch Tyreks Gefolge konnte bereits ein Lied von ihrer Strenge was die Hygiene anging singen, schließlich hatte sie zahlreiche, kleinere Maßnahmen eingeführt um selbige Hygiene zu verbessern, wobei sie ihre herrische Seite deutlich gezeigt hatte, jedoch nie in Gegenwart von Tyrek.
Ihr Lächeln kehrte schnell zurück als der Lennister von den Gärten sprach und sie schüttelte auf seine Frage hin leicht den Kopf. "Ich war noch nie in den Kronlanden. Alles hier ist völlig neu für mich, auch Königsmund habe ich somit nie gesehen. Ich freue mich jedoch sehr auf die Gärten, ihr werdet nicht darum herum kommen sie mir zu zeigen.", erklärte sie schmunzelnd und gerade als sie wieder ihren Fächer heben wollte überraschte er sie.
"Ihr meint wir könnten die Überreste der Drachen sehen? Balerion der Schrecken muss ein gewaltiger Anblick sein, selbst jetzt. Habt ihr den Schädel bereits gesehen? Was ist mit Meraxes? Und Vhagar?", geriet sie urplötzlich ins Schwärmen und von ihrer kalten Eleganz war nun nichts mehr übrig. Für den Moment hatte Julia ihre Schale verlassen und eine fast kindliche Begeisterung offenbart, womit wohl auch seine Frage ob sie sich für Sagen interessierte beantwortet war. Rasch wurde der Lady bewusst was sie geredet hatte und als sie nun schlagartig errötete lag es nicht an der langen Reise, sondern einzig daran das sie sich schämte sich so mädchenhaft schwärmend gezeigt zu haben. Eilig versuchte sie ihr Gesicht hinter dem Fächer zu verbergen und ihr Blick wich kurz scheu zur Seite, ehe sie sich langsam fasste. "Wie ihr sicher gemerkt habt interessiere ich mich sehr für Sagen und die Geschichte.", musste sie eingestehen und als sie ihn ansah lag ein hoffnungsvolles Funkeln in ihren Augen, ein viel ehrlicheres Leuchten als bisher. "Es wäre mir eine große Freude mit euch Königsmund anzusehen.", sprach sie jedoch wieder gefasst und ihre Haltung hatte Würde und Eleganz zurück erlangt.
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BeitragThema: Re: Die Rosenstraße   Di Apr 10, 2018 8:06 pm

„Gewiss“, versicherte er der Lady. Wie könnte er ihr auch solch einen einfach Wunsch abschlagen, dass die Straßen nach wie vor nicht wirklich sicher waren kam noch als verstärkter Faktor hinzu. Das seiner Gegenüber Sauberkeit wichtig erschien, sprach nur noch mehr für ihre Qualitäten, ihm gefielen gepflegte Frauen. Lady Julias Haut sah makellos und zart aus, zudem roch sie auch noch stets wundervoll. Ob ihre Haut ebenfalls so himmlisch schmecken würde? Er müsste sich nur etwas weiter vorbeugen und es raus finden, doch dies wäre mehr als nur tölpelhaft. Und wahrscheinlich würde er sich damit gehörig mit der Lady verscherzen.
In seiner Schwärmerei hatte er doch glatt vergessen ihr zuzuhören, also nickte Tyrek einfach nur und griff ihre letzte Worte auf. „Ich würde Euch nur zu gerne die Gärten zeigen“, ging er auf ihre Worte ein. Ihr Interesse schien er aber erst mit der Erwähnung der Drachen auf sich zu ziehen. „Es befinden sich ganze 18 Drachenschädel in dem Kellergewölbe. Ich habe sie schon mehrfach bestaunen können, es ist wirklich faszinierend!“, lächelte er sanft auf sie herunter. Ihre Begeisterung schien ihn förmlich anzustecken. „Meraxes und Vhagar befinden sich ebenfalls unten! Wie groß die Tiere damals wohl gewesen sein mussten“, schüttelte er ungläubig den Kopf. Seine Augen leuchteten freudig auf, als sich eine leichte röte auf ihre Wangen legte. „Wenn dies so ist werde ich versuchen mich als kompetenten Begleiter zu erweißen und Euch an möglichst viele Orte entführen!“ Grinste er spitzbübisch. „Königsmund birgt viele einzigartige Orte, wie den Götterhain zum Beispiel, aber dies ist stets verlassen. Der Ballsaal in Maegors Feste wäre vielleicht eher ein Blickfang, der Raum ist sehr prachtvoll...“ Er wollte noch weiter ansetzten, doch der Koch unterbrach. Das Essen war zubereitet und wenngleich Ermesande ihm schon über den Platz hinweg unzufriedene Blicke zuwarf, war er sich sicher, dass es besser schmecken würde als es aussah.
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Julia Costur

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BeitragThema: Re: Die Rosenstraße   Fr Apr 13, 2018 8:04 pm

"Es wäre mir ein Vergnügen.", erwiderte Julia ohne es wirklich so zu meinen, als er ihr versprach die Gärten zu zeigen. Die Lady blieb einfach höflich, würde es sicherlich auch nicht allzu schlecht finden, doch ein Vergnügen war es erst, als sie über die Drachenschädel im Kellergewölbe sprachen. Hier zeigte sie ehrliche Begeisterung und Faszination, auch wenn sie es eigentlich ganz anders gewollt hatte. "Es heißt sie waren groß genug um ein Pferd zu verschlingen. Die Geschichten von Meraxes und Vhagar gefielen mir besonders gut.", schwärmte sie noch etwas mit, bei allem was Tyrek erzählte konnte sie kaum an sich halten. "Ich würde es euch nicht verziehen, wenn ihr mich nicht dorthin entführen würdet.", antwortete sie zu allem Überfluss auch noch ähnlich spitzbübisch wie er und sie lächelte glücklich, ehe sie bemerkte was sie gerade tat und sich schleunigst hinter ihren Fächer rettete.
Julia war ausnahmsweise froh darüber vom Koch unterbrochen zu werden. Ihr Blick wanderte kurz von Tyrek zu Ermesandre, dann auf ihren Teller und sie musste ein Seufzen unterdrücken. "Nun... es ist nichts wofür man ihn auspeitschen müsste.", fiel ihr Urteil aus, noch ehe sie gekostet hatte. Julia konnte langsam akzeptieren, dass sie auf einer solchen Reise kein annehmbares Essen bekommen würde, ein weiterer Grund für sie Reisen zu verabscheuen. Trotz des ihrer Meinung nach entsetzlichen Fraßes bewahrte sie nun aber wieder Haltung, auch wenn sie nur auf einer Bank mitten im Nirgendwo saßen waren ihre Manieren auf den Punkt genau, von der Körperhaltung bis zur Benutzung des Bestecks und auch hier auf der Reise bestand sie auf verschiedenerlei Sorten Besteck, je nach Art des Essens.
"Bevor wir so plötzlich unterbrochen wurden spracht ihr von Maegors Feste?", versuchte sie auch das Gespräch wieder aufzugreifen, es würde sie sicherlich etwas ablenken und wenn Tyrek etwas von den alten Drachen verstand war er vielleicht doch nicht so ein langweiliger Gesprächspartner. Julia musste sich eingestehen das ihr Interesse stark geweckt war. Leider bekamen sie aber auch Gesellschaft von einer quengelnden Ermesandre, der Julia bloß höflich zulächelte, sollte sich doch Tyrek um das Problem kümmern.
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