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 Taverne

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Vaessa Cassel
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BeitragThema: Taverne    Di Jul 25, 2017 12:32 am

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Eine der paar Tavernen in Weißwasserhafen. Sie liegt nicht weit vom Hafen und ist Anlaufstelle für Seeleute und Söldner, welche die einzige Hafenstadt im Norden durchreisen. Guten Met bekommt man hier sicher!

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BeitragThema: Re: Taverne    Mi Jul 26, 2017 9:13 pm

FIRST POST
Wieder eine Taverne. Wieder ein Krug mit Wein vor ihm, der an diesem Abend keine Stunde überdauern würde. Doch hier war es kälter, als in den Tavernen, die Curt in den Monaten zuvor besucht hat. Was auch sonst? Im Norden schlug der Winter als erstes ein, dauerte am längsten und war am härtesten. Aber abgesehen von der Kälte, die Blackeye trotz des Feuers im Kamin und der stehenden, stickigen Luft hier drinnen einen Schauer nach dem anderen über den Rücken jagte, unterschied diese Taverne sich von keiner anderen, die er zuvor besucht hatte. Wirte, Trunkenbolde und Schankmädchen waren wohl überall gleich – ebenso wie der Geschmack von billigem Wein, und zwar scheußlich. Vielleicht hätte es Curtass gekümmert, wenn er den Wein des Geschmackes wegen getrunken hätte. Doch das tat er nicht. Er trank, um zu vergessen. Und da war billiges Gesöff ebenso gut wie der teure Nobelwein, den die feinen Lords und Ladys tranken.
Curtass saß wie gewöhnlich in der hintersten Ecke der Taverne, um weitestgehend unbeobachtet alle anderen beobachten zu können. Dabei ruhte sein Blick vor allem auf einem der Schankmädchen. Sie war jung – allerhöchstens 15 –, hübsch und ängstlich. Sie huschte zwischen den Tischen herum, die blonden Haare zu einem langen Zopf geflochten, in einem Kleid, das deutlich ihren durchaus wohlgeformten Körper betonte. Aber sie schien es nicht gerne zu tragen – immer wieder zog sie es am Ausschnitt etwas nach oben und versuchte es am Hintern zu lockern. Zumindest sah Blackeye das. Die anderen Männer in der Taverne sahen nur Arsch und Titten und weil sie betrunkene Männer waren und das Mädchen nur ein Schankmädchen, benahmen sie sich dementsprechend. Sprüche fielen, Hände wurden ausgestreckt, dreckiges Gelächter erschallte. Wann immer einer der Männer ihr um die Hüften fassten, oder sie „ganz aus Versehen“ am Hintern berührte, lief sie knallrot an und blickte hilfesuchend zum Wirt. „Hol mich hier raus“, schien dieser Blick zu schreien. „Ich habe Angst!“ Ihr Vater, schloss Curt aus diesen Blick. Doch auch wenn der Mann hinter der Theke sie immer wieder besorgt musterte, schritt er nicht ein. Es könnte ihn Kundschaft kosten und er brauchte das Mädchen sowieso als Arbeitskraft, da sollte sie sich dran gewöhnen, dachte er womöglich. Auch Curtass musterte sie – nicht besorgt, aber auch nicht lüstern wie die anderen. Mehr wachsam, beschützerisch.
Er schritt erst ein, als es zu weit ging. Viel zu weit. Das Mädchen brachte ein ganzes Tablett mit Bierkrügen zu einem Tisch in der Mitte, an dem sechs Männer saßen, Wachen, was man leicht an ihrer Uniform erkennen konnte. Sie waren schon lange nicht mehr nüchtern und sie hatten sich nicht mehr unter Kontrolle. Sie waren es, die die meisten Sprüche rissen. Sie waren die Gefährlichen. Einer von ihnen packte das Schankmädchen um die Hüfte, als sie gerade wieder gehen wollte, und zog sie auf seinen Schoß. Sie erstarrte vor Angst, ihre Augen riesig und braun wie das eines Rehs. Der Mann flüsterte ihr etwas ins Ohr und sie schüttelte den Kopf. „Bitte, ich muss...“, stammelte sie. Er achtete nicht darauf und Curtass sah, wie seine Hand unter ihren Rock wanderte. Blackeye hätte nicht gedacht, dass der Schrecken auf ihrem Gesicht noch größer hätte werden können, doch er wurde es. Sie gab einen seltsamen Ton von sich – eine Mischung aus Schluchzen, entsetztem Aufkeuchen und einem Angstschrei. „Nicht!“, wehrte sie sich schwach, doch so erstarrt vor Angst wie sie war, machte sie nicht viel mehr, und der Mann bewegte seine Hand immer höher.
Curtass und der Wirt setzten sich gleichzeitig in Bewegung, doch der Söldner war agiler und schneller trotz des Weines, den er schon intus hatte. Fast schon sanft zog er das Mädchen von dem Schoß des Säufers und versetzte ihm dann einen Kinnhaken, der ihn halb über den Tisch katapultierte. „Sie hat nein gesagt!“, informierte er ihn mit tiefer, klarer Stimme.
„Was bist du?! Ihr Verlobter oder was?“, zischte der Mann und richtete sich langsam auf. Curtass hätte sein bestes Stück darauf verwettet, dass er zurückschlug und so war er vorbereitet, wich dem Schlag aus und rammte ihm die Faust in den Magen. Der Kerl schnappte nach Luft und klappte zusammen, doch er hatte Freunde. Fünf, die da waren, drei, die sitzen blieben, zwei, die ihrem Freund halfen. Blackeye sah nur einen kommen und so war die plötzliche Faust in seinem Gesicht eine wirkliche Überraschung. Er taumelte zwei Schritte zurück und spuckte blutigen Speichel aus, bevor er wieder auf die beiden los ging. Der erste erhob sich stöhnend vom Boden, doch er war keine Gefahr. Das waren bloß die anderen beiden. Hieb um Hieb schritt die Schlägerei voran und mit jedem Schlag wich der fahle Geschmack der Erinnerung in seinem Mund und machte Blut und einer enthusiastischen Spannung Platz. Das war es, was Curt mehr vergessen ließ als der Alkohol. Gewalt. Doch nicht für immer. Nie für immer.
Am Ende war er es, der noch stand. Einer seiner Zähne war locker, sein rechtes Auge schwoll an und in seiner Seite erklang bereits der Schmerz einer geprellten Rippe. Verletzungen, die er schon oft gehabt hatte und die er überleben würde. Immerhin hatte er schon viel Schlimmeres überlebt… Und schon war die Erinnerung wieder da, kroch in seinen Kopf und rollte sich dort zusammen wie eine giftige Schlange. Mit bebenden Schultern und schwerem Atem blieb Curtass stehen, während der Wirt die sechs Wachen vor die Tür setzte. Irgendwann sah er auf, als er einen Schatten in der Tür bemerkte, ein Schatten, der schon länger dort gestanden hatte. Kurz glaubte Blackeye Namira darin zu sehen, und er öffnete schon den Mund, um den Namen seiner Schwester zu rufen, doch als er blinzelte, war es nur irgendeine andere Frau. Natürlich. Namira ist tot… Kurz sah er die Frau an, drehte sich dann um und widmete sich wieder seinem Tisch und dem Wein, der dort stand. Immerhin war ihm jetzt nicht mehr kalt.

Mit der Frau ist Ves gemeint Wink
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Vaessa Cassel
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BeitragThema: Re: Taverne    Mo Aug 07, 2017 12:09 am

cf: Die Meere - Die Weiße Wölfin

Es herrschte angeregtes Treiben in der Taverne nahe des Hafens von Weißwasserhafen. Vaessa hegte natürlich die ein oder andere Erinnerung an diese Stadt und ihre feuchten, vom Wind durchzogenen Gemäuer, wobei man sagen musste, dass sich die größte Hafenstadt des Nordens doch recht gut mit den Mauern hier schlug. Der Fels war dichter als in anderen Unterkünften und der jungen Kapitänin würde wohl oder übel die Ehre zuteil in der Burg zu nächtigen, anstatt in irgendeinem Gasthaus am Hafen, wie sie es sonst in so vielen Häfen tat, wobei sie auch gerne einfach auf ihrem Schiff blieb, wenn es das Wetter zuließ. In Essos also eigentlich immer möglich.
Doch sie war nicht in Essos. Sie war im Norden, ihrer Heimat angekommen und beobachtete nun mit einem gewissen Interesse das Voranschreiten einer Situation in der Spelunke, in die sie hineinspaziert war. Der Wirt hatte ohne Zweifel seine eigene Tochter zur Schankmarkt auserkoren. Die Ähnlichkeit war da und das Mädchen zahlte nun die Strafe für seine Entscheidung. Sobald Wachen aus egal welcher Stadt und egal welchem Haus genug getrunken hatten, verschwanden ihre Hände meist viel zu schnell unter den Rock einer Frau - meist einer billigen Hure, die ihnen den Spaß gab, den sie benötigten oder viel eher ihr Schwanz. Hier allerdings verschwand die Hand einer Wache unter dem Rock des jungen Dings, welches gar nicht schnell genug gucken konnte und so auch wie gelähmt und stumm nach Hilfe bat. Ihre Blicke sprachen Bände und noch bevor die Kapitänin ihr Messer ziehen konnte, kam ihr ein Unbekannter zuvor.
Aus dem Schatten beobachtete Vaessa das Geschehen, sah die Schlägerei stumm mit an und hütete sich nun davor sich einzumischen, bis der Retter des Mädchens zuletzt stand und der Wirt des Hauses die Störenfriede aus der Schenke warf. Die Seefrau aus dem Norden rührte sich um den Kerlen Platz zu machen, bekam beim Herausgehen ebenso einen letzten neckischen Kommentar zugeworfen, bezahlte diesen aber mit der kalten Schulter und orderte sich an der Theke ein Met, um sich dann durch den Raum hinüber in das dunkle Eck zu schlängeln, in das sich der übrig gebliebene Schläger verzogen hatte. Sein Auge würde blau werden, wie eine reife Pflaume, daran bestand kein Zweifel. Seine Lippe war aufgeplatzt und seiner Haltung nach zu Urteilen, dürfte auch sein Brustkorb eingesteckt haben.
"Ein einziger Kerl, der sich gegen sechs Wachen für ein junges Mädel einsetzt, während fünfzehn Andere zugucken und sich lieber weiter betrinken", fasste Ves das Gesehene nochmal zusammen und reichte ihm aus ihrem Geldsäckchen, das an ihrem Gürtel hing, einen Fetzen Stoff, damit er sich das Blut von der Lippe wischen konnte. Ohne zu fragen setzte sich die blonde Nordfrau zu ihm an den Tisch, nippte an ihrem Becher und löste ihren Umhang, um ihn von ihren Schultern zu werfen und ihn als eine Art Decke für den Stuhl zu verwenden, auf dem sie nun saß. "Die Frage, die sich mir dabei stellt: Was bewegt einen Mann in so finsteren Zeiten von Krieg und Gewalt nur zu so einer ritterlich-heldenhaften Tat?" Ihre blauen Augen musterten ihn aufmerksam. Ihr wildes Haar lag ihr wie so oft einfach frei über den Schultern.

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BeitragThema: Re: Taverne    Mi Aug 09, 2017 8:29 pm

Der Wein brannte auf seiner aufgeplatzten Lippe wie Feuer, doch der Schmerz war nebensächlich. So sehr ihn die Schlägerei zuvor hatte vergessen lassen, alles hatte vergessen lassen, so hatte die Frau, mit der er seine tote Schwester verwechselt hatte. Sie hatte die Haare offen getragen, wie Namira es immer getan hatte. Auch als sie gestorben war… Der Wein kam ihm beinahe wieder hoch, als er daran dachte, wie sie an diesem Baum gebaumelt hatte, das Wort Lennister-Hure mit ihrem eigenen Blut über die Brust geschrieben. Willkommen im Krieg, glorreich und heldenhaft, dachte er bitter und trank den letzten Rest des Weines. Curtis hob die Hand, um noch mehr zu bestellen. Und wenn er sich bewusstlos saufen musste… Dann hatte er wenigstens keine Albträume von seiner Schwester in dieser Nacht.
Es war der Wirt, der etwas schwerfällig zu seinem Tisch kam und ihm einen großen Krug hinstellte. „Ich habe mich noch nicht bedankt“, sagte er und sah sich etwas peinlich berührt um. „Der ganze Abend geht für Euch aufs Haus.“ „Du“, unterbrach Curtis ihn. „Ich bin kein Lord.“ Seine Stimme war ebenso bitter wie seine Gedanken. „Und pass auf deine Tochter auf. Ich werde nicht jeden Tag da sein, um sie zu retten.“ Eines Tages würde es ohnehin zu spät sein. Niemand ließ sich für immer für seinem Schicksal bewahren und das Schicksal dieses Mädchens war nun einmal das eines Schankmädchens und damit die tastenden Hände von Männern ertragen zu lernen. Der Wirt nickte und wandte sich schon zum Gehen, als er sich doch wieder umdrehte. „Es sollte mehr Männer wie… dich geben.“ Damit ging er wieder. Nein, erwiderte Curtis in Gedanken. Das sollte es nicht. Er war zu gebrochen für diese Welt, ein Säufer und schon lange kein Held. Der Krieg hatte ihn zu einem Monster gemacht und abgestumpft, wie er geworden war, hatte Blackeye sein Schicksal stillschweigend hingenommen. Nur der Respekt vor Frauen war geblieben. Der legendäre letzte Rest Menschlichkeit. Doch ob er je eine lieben lernen würde?
Sein Blick verschwand in seinem frisch gefüllten Becher und weit vertieft in das Grauen des Kriegs, als er hörte, wie sich Schritte näherten. Der Krieg hatte ihn zu vielem gemacht und darunter auch vorsichtig und wachsam, so dass Curtis alarmiert aufsah. Auf seinem rechten Auge sah er hier allerdings wenig – nicht weiter überraschend oder gewöhnungsbedürftig. Seine Augen waren oft blau und geschwollen, seine Rippen oft geprellt – und alle Zähne hatte er auch schon lange nicht mehr. Er war der typische Schläger, der so lange trank, bis er gewissenlos zuschlagen konnte.
Es war die Frau, die eben in der Tür gestanden hatte. Sie setzte sich ihm gegenüber und er nickte knapp zum Zeichen, dass sie durfte, auch wenn sie gar nicht gefragt hatte. Wer wäre er auch, einer Frau einen Sitzplatz zu verwehren? Und viel wichtiger: Aus welchen Gründen? Immerhin erwartete er keine Gesellschaft oder ähnliches. Das einzige, was er ihr vorwerfen könnte, war, dass sie ihn kurz an seine Schwester erinnert hatte, aber das war nichts, wofür er ihr ernsthaft die Schuld geben konnte. Im richtigen Licht tat das heutzutage jede Frau.
Sie fasste das Geschehen knapp zusammen und aus ihrem Mund klang es fast schon heldenhaft und bewundernswert. In Wahrheit war es weder das eine noch das andere. In Wahrheit sollte so etwas selbstverständlich sein. Curtis bedankte sich bei der Frau und drückte sich das Stofftuch gegen die blutige Lippe, während er sie etwas aufmerksamer musterte. Blondes, offenes Haar, ein teuer wirkender Umhang und die Kleidung überraschend männlich. Er drehte ihr keinen Strick daraus. Wer hatte gesagt, dass Frauen sich in Kleider quetschen und Zuhause bleiben mussten, während Männer nach eigenem Gutdünken die Welt erkunden konnten? Es machte sie nur noch interessanter – ebenso wie ihre meerblauen Augen. Vermutlich war es bemerkenswert für einen Mann, dass Curtis ihr mehr in diese sah und ihre Brüste unter dem Hemd nur einen kurzen, musternden Blick unterzog. Für ihn war das nur normal so. Man sollte Frauen nicht nach ihrem Aussehen bewerten. Sie waren alle weitaus mehr.
„Nur weil Krieg herrscht, heißt das nicht, dass diese Männer sie wie eine gewöhnliche Straßenhure behandeln dürfen. Und selbst einer Hure gegenüber hätten sie wesentlich mehr Respekt zeigen müssen.“ Er trank einen Schluck und merkte, wie der Wein langsam wirkte. Er machte ihn redselig. „Und was mich betrifft: Ich bin kein Ritter und schon gar kein Held. Verbring genug Zeit in diesem Krieg und es gibt keine Helden mehr.“ Curtis streckte ihr die Hand hin. „Ich bin Curtis. Curtis Blackeye.“
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BeitragThema: Re: Taverne    Fr Aug 11, 2017 2:39 am

Der fremde Schläger schien mit seinem Wein in seiner eigenen Welt zu sein und nachzudenken, wirkte grüblerisch und etwas düster, so wie er mit seinen Verletzungen vor sich hin zu vegetieren schien. Dieser Anblick war der jungen Frau aus dem Norden nicht ganz unbekannt, das musste sie zugeben, aber sie hatte ihn nicht unbedingt gern, weswegen sie auch den Entschluss gefasst hatte sich zu dem Unbekannten zu setzen und diesen etwas näher kennen zu lernen.
Sein Blick schweifte kurz über sie, so wie ihrer über ihn und doch blieben seine dunklen Augen an ihren Augen hängen und nicht an ihren Brüsten, wie es wahrscheinlich bei einigen anderen Kerlen der Fall gewesen wäre. Alleine das Gemurmel über die feine Lady in Hose und Weste hatte ihr diesbezüglich genug verraten, wobei Vaessa nicht weiter darauf geachtet hatte, sondern lieber ihr Ziel weiter im Auge behielt. Ein Glückstreffer, wie sie empfand, denn der Fremde mit blutiger Lippe und blauem Auge bedankte sich höflich bei der Kapitänin und beschwerte sich auch in keinster Weise darüber, dass sie sich einfach zu ihm gesetzt hatte - gut, die wenigsten hatten sich bei ihr darüber beschwert. Doch es blieb eine Tatsache.
Mit einem Schluck aus ihrem Becher hörte sie dem Schläger zu und dachte kurz über das Gesagte nach, schürzte dabei ein wenig die Lippen, bis sie sich zurücklehnte, die Beine überschlug und ihn aus ihren meerblauen Augen heraus ansah. "Hmm... ich glaube Helden sind eher der Stoff, aus dem Narren ihre Geschichten spinnen, um sie durch die Welt zu tragen und den Menschen in Zeiten des Kriegs Hoffnung zu spenden, auch wenn diese so gut wie verloren ist. Aber seid unbesorgt. Aus sogenannten Helden oder Rittern mache ich mir schon lange nichts mehr. Wir sehen alle, was sie dem Reich bringen, wobei ich das zugegebener Maßen nur gehört habe", erzählte die Seefrau und ergriff dann die Hand von Curtis, wie dieser sich vorstellte. "Vaessa Cassel, Captain der Weißen Wölfin", stellte sie sich ihrerseits vor und trank dann nochmal einen Schluck. Wäre sie noch weiter nördlicher gewesen, hätte sie den Namen ihres Hauses wahrscheinlich verschwiegen, schließlich war de Norden gespalten und keiner wusste so recht, wem er genau die Treue halten sollte. Gerüchte der Starks gingen um, die Schattenwölfe seien noch nicht gänzlich ausgerottet worden, worauf ihre Cousin ja eigentlich baute. Ihr Cousin, der von hier aus aufgebrochen war, um den Sitz der Cassels zurückzuerobern. "Ihr seid Söldner, schätze ich. Oder? Eine Berufung, die nie gänzlich leicht ist, wobei die Bezahlung natürlich nie eine schlechte sein soll, wie ich hörte."

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BeitragThema: Re: Taverne    Do Aug 24, 2017 11:00 pm

Ihre Augen waren faszinierend. Curtis hatte sehr selten welche von dieser Farbe gesehen… Doch die wenigsten würden ihre Augen wohl je registrieren. Er seufzte lautlos. Es war äußerst tragisch, dass es kaum noch Männer gab, die mehr an einer Frau zu würdigen wussten als ihre Brüste. Curtis senkte den Blick nicht, er starrte in ihre Augen, als könnte er darin ertrinken. Wie in einem Meer. Meerblau… Etwas gedankenverloren schüttelte er den Kopf und strich sich über die Augen – wobei er sein geschwollenes Lid nicht bedachte und vor Schmerz zusammenzuckte. Er hatte wohl genug Wein für heute gehabt, würden manche sagen, doch seine Meinung war ganz klar eine andere. Jetzt näherte er sich in kleinen Schritten dem Level, das er benötigte, um zumindest für eine Zeit lang frei zu sein. Frei von den Erinnerungen, die ihn im Griff hatten wie eine Schraubzwinge.
Ihre Offenbarung über Ritter und Helden verfolgte Blackeye interessiert. Er wusste nicht, wer sie war – auch wenn er sicher war, dass er das im Laufe des Abends schon noch herausfinden würde. „Aye“, stimmte er ihr zu. „Helden sind Hirngespinste. Junge Männer ziehen mit ihnen als Vorbild in den Krieg, voller Hoffnung.“ Fast schon angewidert schüttelte er den Kopf. „Hoffnung ist Gift. Wenn du erst einmal siehst, was wirklich passiert, dann glaubst du nicht mehr an Helden. Nur ein verlassenes Schlachtfeld, nur ein Baum voller Leichen, nur die Leiche eines Mädchens, das mit einem Schwert vergewaltigt wurde… Und wenn du stirbst, senden sie dich in einer Holzkiste nach Hause zurück und bezeichnen dich als Held, ohne je zu sagen, wie viel Angst du hattest und welchen Horror du gesehen hast. Kleine Jungen ziehen gerne in den Krieg, weil sie sein wollen wie ihre Väter und Großväter.“ Seine Stimme war voller Bitterkeit und in einem Zug leerte er seinen Becher. „Und das alles wegen ein paar hohen Lords, von denen einer umgebracht wurde. Tausende Leben, um eines zu sühnen.“ Wieder sah er in die Augen der Frau, die sich ihm als Vaessa Cassel und Captain eines Schiffes vorstellte. „Aber wer sühnt uns? Die Frauen, die geschändet und gehängt werden? Die kleinen Jungs, die im Schlamm der Schlachtfelder ertrinken? Die Soldaten, die nach Hause kommen und nur ihre toten Familien finden? Aber Hauptsache, die feinen Lords gewinnen ihren sinnlosen Krieg.“ Er legte seine gesamte Wut in den letzten Satz. Curtis hatte genug getrunken, dass es ihn nicht mehr kümmerte, mit wem er sprach und ob sie ihm überhaupt zuhörte. Cassel konnte ein Adelsname sein oder ein Zusatzname, den sie sich erwählt hatte, wie er sein Blackeye. Letztendlich spielte es keine Rolle. Nicht in seinem Zustand.
Er lachte heiser auf, als sie auf seinen Beruf zu sprechen kam. „Du tötest für Geld. Immerhin hast du die Chance, einen Auftrag abzulehnen, wenn er dir nicht zusagt. Scheiß auf Loyalität.“ Er zuckte mit den Schultern. „Und was meine Bezahlung betrifft, die trinke ich jeden Abend weg.“ Was ihn wieder daran erinnerte, dass er noch immer keinen neuen Auftrag hatte. „Ihr habt nicht zufällig Arbeit für mich, Captain?“
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Vaessa Cassel
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BeitragThema: Re: Taverne    Di Aug 29, 2017 12:27 am

Er musste viel durchgemacht in diesem Krieg der fünf Könige, sonst würde er sich dank des Weines wahrscheinlich nicht so über den Krieg dessen sogenannte Helden aufregen. Dennoch hörte Vaessa Curtis zu, trank während seiner Ausschweifungen ihren Met leer. "Kleinen Jungen wird nie gesagt, wie sich ein sterbender Mann einscheißt oder wie nervenzehrend es sein kann, jemandem den Wanst aufzuschneiden. Kleinen Mädchen wird sowas erst recht nicht gesagt und dennoch wissen sie nach dem Kriegsende manchmal mehr, als die kleinen Jungs. Gerade diejenigen, die auf dem Land leben, weit entfernt von Burgen und deren Lords."
Eigentlich konnte sie nichts sagen, sie selbst war genau genommen eine Lady, hatte dieses Leben allerdings hinter sich gelassen, um nicht an irgendeinen alten Sack in seinem Bergfried verkauft zu werden. Sie war soweit frei. Entschied selbst, wem sie Treue schwor. Ihrer Familie, Euron und ihrer Crew. Eigentlich eine zu langen Liste, für solch ein heikles Thema, aber sie hatte gelernt bestens zu lügen und Missetaten als Belangloses hinzustellen.
Dieser Mann hier kämpfte für denjenigen, der ihm am meisten bot. Egal wer dieser jemand war. "Jeder sühnt irgendwann für seine Taten. Die sieben Höllen sollen uns holen oder meinetwegen die Toten aus ihren Gräbern. Irgendwann ist für jeden die Zeit gekommen. Für die anderen Früher, für die anderen Später. Ich würde dir raten den Toten nicht zu sehr nachzusehnen, schließlich bist du im Jetzt gefangen und wirst diesem erst entfliehen, bis auch für dich die Zeit gekommen ist, Schätzchen." Winkte sie seine Monologe ab und zeigte dem Schankmädel, dass sie bitte nachschenken solle. Es geschah und die blonde Kapitänin konnte es sich nicht nehmen lassen zu schmunzeln, als über sein Geschäft sprach. Vaessa lachte sogar leise auf, als er sie nach einem Job fragte und sie lehnte sich mit zuckenden Schultern zurück. "Nicht die Arbeit, die du zu deiner Berufung gewählt hast. Für Geld töten, wirst du erst, wenn das Schiff angefallen wird, ansonsten segelst du für mich und das Geld", erklärte sie dachte dann allerdings kurz nach und drehte ihren Becher zwischen zwei Fingern.
"Allerdings bleibe ich vorerst eine Weile auf dem Festland. Und dem Festland traue ich nicht... Oder sagen wir den Menschen die darauf wandeln. Wenn Ihr möchtet engagiere ich euch für ein paar Tage als meine Leibwache, solange ich in Weißwasserhafen bin. Das was ihr bekommt, sollte Euch sogar für zwei Abende reichen."

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Grenn Glayze

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BeitragThema: Re: Taverne    Mo Okt 02, 2017 11:29 am

(ooc: Ich schmuggel mich mal dazwischen)
cf: Die Meere - Die Weiße Wölfin

Grenn sah sich die Stadt an. Weißwasserhafen. Natürlich war er schon einmal hier gewesen, aber es war Jahre her. Bei dem Gedanken daran kam er sich alt vor. Er war damals noch ein Kind gewesen und gemeinsam mit Vater und Schwester hier angelandet, um Waren an Mann und Frau zu bringen. Sie hatten nie genug Geld gehabt, alles nur auf einem Markt kaufen oder verkaufen zu wollen. Die Gedanken an seine Familie machten ihn nachdenklicher, verschwiegener und er wandte den Blick schnell von dem Marktplatz ab, wendete sich ab und ging in eine andere Richtung davon, unbemerkt die Hände leicht zu Fäusten geballt. Er war hier nicht mehr willkommen, auf dem Festland. Er sollte nicht hier sein.
"Warum bin ich nicht in Essos geblieben, ich Idiot.", fluchte er leise zu sich selbst und trat einen kleinen Stein aus dem Weg. Doch die Wogen auf seiner Stirn glätteten sich leicht, als er an Vaessa dachte. Sie war ein guter Captain, und ja auch ein Grund, warum er hier war. Natürlich hoffte er, dass sie nicht allzu lange bleiben würde, sie schnell wieder auf See konnten, doch wusste er auch, dass dieser Besuch hier für sie wichtig war. Und auch wenn man es Grenn nicht zutraute, bei seiner Gestalt, so war er weitaus feinfühliger, als so manch ein Rittertrottel.
Er wollte, das Andere glücklich waren, ihre Ziele und Träume erreichten. Das sie das erreichten, was er nicht geschafft hatte, weil er sich selbst seine Zukunft verbaut hatte. Aber was hatte man in diesen Zeiten schon für eine Zukunft? Auf dem Thron der sieben Königslanden, saß ein verzogenes Kind, welches Gewalt als Spaß empfand. So zumindest die Gerüchte, denn persönlich hatte Grenn den Burschen noch nicht getroffen. War vermutlich auch besser so, denn noch immer hielt man Ausschau nach dem Dachs, der so einige wertvolle Gegenstände entwendet hatte. Für Geld tat man eben vieles, besonders wenn man jung war. Es war nicht Grenns ruhmreichste Zeit gewesen, doch es gehörte zu seinem Leben.

Der großgewachsene Seemann sah sich um. Es hatte ihn in die Nähe der Taverne verschlagen, in der Vaessa sich ihre Zeit vertrieb. Das wusste er, weil er sie hineingehen gesehen hatte. Und wie er sie inzwischen kannte, war sie immer noch dort.
Mit langen Schritten, die für ihn vollkommen normal waren, jeden Anderen jedoch zum hinterherrennen veranlasst hätten, ging er auf die Tür zu und öffnete sie. Drinnen war es voller als erwartet. Doch Grenn hatte keine  Mühe seinen Captain zu finden, immerhin überragte er normale Leute um mindestens eine Kopflänge. Jedoch sah er deswegen auch gleich, dass sie offenbar Gesellschaft hatte. Ein Mann war bei ihr, starrte sie ungezügelt an und sah aus, wie Jemand, der aus Essos kam. "Jedenfalls trägt ein Westerosi eine andere Hautfarbe.", sagte er leise zu sich, ohne den Anderen diskriminieren zu wollen. Es war nun einmal so, dass viele Dunkelhäutige aus Essos kamen. Doch Grenn urteilte über niemanden, nur weil er anders aussah. Es war lediglich eine Feststellung gewesen. Er kam dem Tisch langsam näher, eine Hand am Griff einer seiner Äxte, die in seinem Gürtel steckten und jeden anderen Mann gezwungen hätten, sie mit zwei Händen zu schwingen, wobei Grenn eine Hand pro Axt brauchte und sie selbst dort mit Leichtigkeit schwang. Die andere Hand stemmte er sich in die Seite, als er am Tisch angekommen war, auf die Beiden herunter blickte und dann seinen Captain ansah.
"Ist hier noch frei, oder stört man, Captain?", fragte er mit einem Schmunzeln auf den Lippen. Er wollte schließlich keine Geschäfte stören. Das gehörte sich schließlich nicht.

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Vaessa Cassel
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BeitragThema: Re: Taverne    Sa Nov 04, 2017 7:32 pm

Der Fremde Schläger, der sich zuvor noch als Curtis vorgestellt hatte, verschwand nach draußen, um sich angeblich zu erleichtern, aber er kam nicht wieder rein, während ihr treuer neuster Seemann bei ihr blieb und sich zu ihnen gesellen durfte, nachdem die blonde Nordfrau mit einem Nicken einwilligte. "Du störst nicht und hier ist auch noch frei. Curits wollte gerade wohin", meinte Vaessa und rückte einen der Stühle etwas vom Tisch weg, damit sich der großgewachsene Mann setzen konnte, während der Andere verschwand und Grenn noch mit einem eher nebensächlichen Nicken grüßte.
"Dieser Kerl hat die Schankmagd verteidigt. Es sind ein paar Fäuste geflogen", erzählte der junge Captain ihrem Seemann und nahm dann einen Schluck von aus ihrem Becher. Ehe auch schon besagte Magd auftauchte, Grenn einen Becher hinstellte und ihm ebenso etwas Met einschenkte. Dem weiblichen Kapitän wurde nachgeschenkt und mit zwei Silberhirschen bedankte sich Ves mit einem freundlichen Lächeln.

"So sind wir also in Weißwasserhafen. Wie oft warst du bereits hier, Großer?", wollte die kleine Blondine wissen und hegt ab und zu doch ein gewisses Interesse an der Vorgeschichte des Seebären. Sie hatten sich bei ihrem Kennenlernen nicht viel zu sagen gehabt und so musste die junge Frau nach wie vor ihre Ohren spitzen. Ihr war es eigentlich egal. Vergangenheit war Vergangenheit auch wenn viele auf dieser herum ritten und mit ihr argumentierten. Zudem hatte sie schon mit Leuten zu tun gehabt, deren Vorgeschichte weitaus schlimmer war, als ihre eigene oder die gewisser Lords. Schlimmer ging es eben immer!

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Grenn Glayze

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BeitragThema: Re: Taverne    Di Nov 21, 2017 1:06 pm

Einen Moment lang blickte der Seemann dem Fremden nach, als dieser es nur mehr als eilig hatte, nach draußen zu verschwinden. Angeblich, weil er pinkeln musste. Doch Grenn glaubte viel eher, dass er es mit der Angst zu tun bekommen hatte. War ja auch kein Wunder, bei einem Captain, wie Vaessa es war. Da konnte man schon mal den Schwanz einziehen. Grenn grinste kurz über seinen eigenen Gedanken, bevor er seine Aufmerksamkeit wieder Vaessa zuwandte.
"Der will sich doch nur verpissen. Ich glaub weniger, dass der wiederkommt.", sprach der große Blonde seine vorherigen Gedanken aus und setzte sich schließlich auf dem dargebotenen Stuhl. Er stützte die Unterarme auf dem Tisch ab und winkte sich eine Schankmaid heran, die ihn mit errötenden Wangen ansah, während sie seine Bestellung aufnahm. Wie immer benahm sich der Mann anständig in der Gegenwart von Frauen, begrapschte sie nicht, starrte sie nicht unhöflich an und machte auch keine unangebrachten Bemerkungen über sie. Er bestellte einfach freundlich einen Krug Met und etwas Brot und Fleisch. Für so viel müsste sein Geld noch reichen.
"So? Hat er das? Ich meine, gute Sache. Aber dennoch sah er sehr zwielichtig aus.", erwiderte er auf Vaessas Erklärung hin und sah sie wieder an, nachdem er den Blick noch einmal durch den Schankraum hatte schweifen lassen.
Bald darauf kam ein Krug Met an den Tisch und auch das Essen, doch bevor er seinen Geldbeutel zücken konnte, kam ihm die Blonde bereits zuvor. Grenn widmete ihr einen strafenden Blick, bevor er sich daran machte einen tiefen Zug aus dem Krug zu nehmen.
Dann überlegte er, was er ihr auf ihre Frage antworten sollte.
"Als Kind. Mit meiner Familie. Aber nur ein paar Mal. Ich kann mich kaum daran erinnern." Zumindest war es nicht ganz gelogen. Nur, dass er sich sehr wohl daran erinnern konnte. Er vermisste seine Schwester und auch seinen Vater. Es war einfach schon zu lange her gewesen, dass sie sich gesehen hatten und Grenn wusste auch, dass er seiner Familie mit seinen Taten große Schande bereitet hatte. Nicht dass sie viel Wert auf so etwas wie Ehre gelegt hätten. Nein, aber er hatte sie in Schwierigkeiten gebracht und das war es, was ihn fertig machte. Das war auch der Grund, warum er aufs Wasser geflohen war, damit man ihn für einen herrenlosen Seemann hielt, der sich keiner Familie bewusst war, außer der Mannschaft mit der er segelte.
Einen Moment, während er in Gedanken versank, schien sein Gesicht sich etwas zu verziehen, als würde er an etwas denken, dass ihn traurig stimmte. Dann riss er sich zusammen und holte sich zurück ins Hier und Jetzt und sah Vaessa wieder mit klarem Blick an.
"Haben wir hier etwas bestimmtes zu erledigen oder sind wir hier nur zum Spaß?", hakte er nach. War immerhin auch sein gutes Recht zu erfahren was hier vor sich ging, oder?

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